Die Technologie hinter Bitcoins: Wie Blockchain das Internet für immer verändern könnte

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Blockchain Datenbank

Mit der Blockchain steht uns eine absolute Revolution im Bereich des World Wide Web ins Haus. Nachfolgend gibt es einen kleinen Überblick über das Geheimnis der Bitcoins sowie die möglichen Veränderungen unseres Lebens aufgrund dieser Entwicklungen.

Zwar hat der Begriff „Peer-to-Peer“ aufgrund von immer wiederkehrenden Problemen mit Themen wie Raubkopie, Abmahnung oder Piraterie zurzeit einen eher negativen Beigeschmack. Dennoch kann Bitcoin in diesem Zusammenhang den Stein wieder ordentlich ins Rollen bringen. Genauer gesagt geht es dabei um die Datenbank hinter den Bitcoins, die sogenannte Blockchain.

Dadurch könnte es zukünftig möglich sein frei von verbindlichen Verträgen, Ärger mit diversen Telekommunikationsanbietern sowie Kündigungsfristen zu agieren. Als Nutzer müsste dann schon bald nur noch die Zeit zwischen zweier Hotspots zahlen.

Das hat es mit Blockchain auf sich

Bitcoin BlockchainAuf den ersten Blick können die meisten Leute mit diesem Begriff vermutlich nicht sonderlich viel anfangen. Dabei verbirgt sich dahinter nicht viel mehr als das Grundgerüst der Kryptowährung Bitcoin. Es kann auch als eine Art „Erinnerung“ gesehen werden, die sämtliche Transaktionen zwischenspeichert, damit diese nicht in Vergessenheit geraten.

Der Vorteil solcher zusammenhängender Blöcke liegt dabei auf der Hand. Durch diese Log-Datei benötigen die Bitcoins keine Bank oder ein anderes Institut, sondern ermöglicht eben direkt die Transaktionen von A nach B. Dadurch sind schnelle und günstigere Überweisungen im Vergleich zu einer realen Währung möglich.

Eine Verteilung der Datenbank ist hierbei gegeben. Zwar ist es nichts Neues, das eine Erlaubnis zur Verteilung über mehrere Nodes vorhanden sein muss, damit alles einwandfrei funktioniert. Jetzt kommt aber der große Vorteil: Der Besitz einer Node ist nicht exklusiv und somit von Jedermann möglich. Auch muss zusätzlich kein Vertrauen unter den Nodes gegeben sein, damit konsistente Daten erhalten bleiben. Dieses sonst übliche Vertrauen wird seitens der Log-Datei durch ein „Proof-of-Work“ ersetzt, was hohe Kapazität und Ressourcen erfordert. Möglichen Manipulationen will man auf diese Art und Weise den Riegel vorschieben.

Revolution am Peer-to-Peer Sektor

Wahrscheinlich erinnert sich der ein oder andere noch an die Zeiten wo Wikileaks präsent war, als durch ein Einfrieren sämtlicher PayPal-Konten der Zufluss weiterer Gelder in Form von Spenden unmöglich gemacht wurde. Nachdem es in diesem Fall einen direkten Übergang der Kryptowährung vom Spender zum Empfänger geben würde, entfällt das Druckmittel, welches durch die Abwicklung über dritte Anbieter wie PayPal vorhanden gewesen ist.

Mit Bitcoins soll das Ende der Fahnenstange in diesem Bereich aber noch lange nicht erreicht sein. Es könnte ein vollkommen neues Zeitalter der Technologie hervorrufen.

Begrenzte Möglichkeiten vorhanden

Auch wenn viele Experten hier erst den Beginn eines viel Größeren sehen, gilt es die Euphorie in gewisser Weise etwas zu bremsen. Denn im Falle einer Änderung der Skalierung, geht eine Veränderung der Grundprinzipien des Bitcoins-Protokolls einher. Zudem mangelt es an einer Autorität, wodurch die notwendige Performance gar nicht gegeben wäre.

Letztendlich gibt es die Blokchain nur aus dem einzigen Grund, um eben dadurch die Kryptowährung Bitcoins ins Leben rufen zu können. Eine komplexe High-Tech-Lösung dahinter sucht man vergebens.

Blockchain dient als Bitcoins Grundstein

Kryptowährung Blockchain BitcoinWas eigentlich als großer Vorteil galt, wird bei genauerer Betrachtung zum ernsthaften Problem. Nämlich genau dann, wenn diese nicht wie ursprünglich vorgesehenen für buchhalterische Zwecke verwendet werden würde. Damit die Welt der Bitcoins am Leben gehalten wird, generieren deren Nutzer eben solche Blöcke, die für eine Interaktion zwischen den einzelnen Parteien notwendig sind. Womit wir auch schon wieder beim damit auftretenden Problem angekommen wären.

Damit eben diese Blockchain am Laufen gehalten werden kann, ist die Erschaffung von Blöcken Grundvoraussetzung. Würden diese Blöcke nämlich nicht mehr existieren, so würde das System letztendlich in sich zusammenbrechen. Dies wiederum ist der Grund dafür, warum sich die Entwickler eben die Kritik gefallen lassen müssen, dass die Bitcoin-Welt nach und nach zu einem oligarchischen System verkommt. Denn immer weniger Nutzer werden eine immer größere Menge an Bitcoins besitzen, während es für den Rest immer schwieriger werden dürfte solche zu bekommen. Zu früheren Zeitpunkten war die Generierung neuer Bitcoins deutlich einfacher, wodurch jene, die schon sehr früh Teil des Systems geworden sind, einen großen Vorteil besitzen. Neue Anwender müssen sich dagegen nun an die Hoffnung klammern, dass von diesen „Oligarchen“ kein Missbrauch des Systems vollzogen wird. Somit steht eben genau diese Entwicklung im Widerspruch zum eigentlichen Vorteil der Blockchain, nämlich dass man keiner Autorität Vertrauen entgegenbringen muss.

Kommen durch die Blockchain neue Innovationen voran?

Grundlegend lässt sich diese Frage wohl eher mit einem Nein beantworten, wobei in gewissen Anwendungsfällen durchaus diese Möglichkeit besteht. Im Moment ist die Blockchain nicht mehr als eine Plattform für Innovation, wobei erst in den kommenden Jahren und evtl. Jahrzehnten genau hervorgehen wird, welche Entwicklungen und Fortschritte diese mit sich bringt.

Selbiges Szenario gab es in der Branche bereits in den 1990er Jahren, wo TCP/IP seinen Ursprung hatte. Auch damals konnte niemand vorhersehen, in welche Richtung sich das World Wide Web entwickeln würde. Somit erscheinen diese neumodischen Verträge erst der Beginn einer neuen Ära zu sein.

Was ist eigentlich… WordPress?

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Was ist WordPress?

WordPress ist ein CMS, das in der Vergangenheit vorwiegend von Bloggern genutzt wurde. Die Website lässt sich einfach und ohne Kenntnisse in der Programmierung über den Browser gestalten und verwalten. Was ist WordPress und warum hat das Content Management System einen Weg aus der Blog-Nische in den eCommerce und die gewerbliche Anwendung gefunden? Ganz einfach: WordPress ist leicht bedienbar, vielseitig einsetzbar und bietet eine gute Basis für professionelle und leicht zu verwaltende Websites.

Was ist WordPress und was beinhaltet das CMS? WordPress ist anpassbar und benutzerfreundlich. Es verfügt über ein reichhaltiges Portfolio an Themes, Plugins und Features für nahezu grenzenlose gestalterische Freiheit. WordPress ist eine webbasierte Anwendung mit zwei Nutzeroberflächen. Besucher der Website sehen die Inhalte auf der eigentlichen FrontPage, während der Websitebetreiber im Back-End verwaltet, neue Inhalte einbaut und seinen Content in Wort und Bild aktuell hält. WordPress ist eine freie und vollständig kostenlose Software und somit für den privaten wie gewerblichen Gebrauch gleichermaßen geeignet.

WordPress global

WordPress wird global eingesetztLaut Schätzungen sind die Hälfte aller weltweiten Websites mit WordPress erstellt. In Statistiken hat das CMS andere, früher beliebte Anbieter überholt und sich wegen seiner professionellen Ausstrahlung ohne finanziellen Aufwand längst etabliert. Die einfache Bedienung, die Anpassung an den eigenen Bedarf, die nutzerfreundliche Verwaltung und die zahlreichen Themes sind einige der Gründe, warum sich dieses CMS weltweit in führende Position gebracht hat. Fakt ist, dass das Content Management System eine vollständige Software für Homepage-Betreiber, für Blogger und eCommerce Unternehmer ist.

Sicherheit bei WordPress

Die Sicherheitsansprüche in Deutschland sind hoch. Im Jahr 2015 hat das CMS aufgerüstet und das Augenmerk von Hackern dazu genutzt, neue Plugins für mehr Sicherheit zu implementieren. Aktuell stehen den Nutzern über 34 Tausend Sicherheits-Plugins zur Verfügung und können ganz individuell, dem Bedarf entsprechend in der Website integriert werden. Was ist WordPress für ein Konzept und wie schaffen es die Betreiber, die Software sicher zu halten und dabei keine Komplexität zu erzeugen? Ganz einfach: Die Nutzerfreundlichkeit und Usability stehen grundsätzlich im Vordergrund.

Eignet sich WordPress für alle Websites?

Wofür eignet sich WordPress?Ja. Denn die Auswahl an Themes ist enorm. Die Layouts können farblich und bildlich angepasst, mit eigenem Bildmaterial aufgestockt und auf den jeweiligen Anspruch an eine Website oder eine eCommerce Plattform abgestimmt werden. Da es sich um ein gratis CMS handelt, profitieren nicht nur gewerbliche, sondern auch private Websitebetreiber von dieser Software. Schwierige Programmierungen oder die Nutzung von Homepage-Baukästen mit Anbieterwerbung sind dank WordPress CMS Vergangenheit und können ausgeschlossen werden. Wie verhält sich Wordpress im Bezug auf die Optimierung für Suchmaschinen? Die Software kommt mit einem SEO-optimierten Layout und bietet dadurch enorme Vorteile.

Wie ist WordPress im Vergleich zu anderen CMS?

Ein einfach zu bedienendes, übersichtlich strukturiertes und ohne Programmierkenntnisse nutzbares Content Management System. Weiter ist es eine kostenlose Software, die mit modernen Designs und Themes für professionelle Websites sorgt. Das CMS kann jederzeit erweitert, auf den veränderlichen Bedarf und die Expansion der Website abgestimmt werden. Eine große Community gibt Unterstützung und hilft unerfahrenen Anwendern. Formulare und Social Media Elemente, Terminkalender und viele weitere externe Anwendungen können direkt verknüpft und implementiert werden.

Was ist eigentlich… ein CMS?

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Das Internet ist von vielen Menschen der ständige Begleiter. Für die Erstellung der Webseiten und Inhalte waren vor einigen Jahren noch fundierte Kenntnisse in HTML notwendig. Seitdem CMS eingeführt wurde, ist dies nicht mehr erforderlich. Die wichtigsten Content Management Systeme sind WordPress, Joomla, TYPO3, Drupal und Contao. Doch was verbirgt sich dahinter?

Was ist ein CMS?

CMS fuer website - pixabay

Content Management System bedeutet genau genommen Inhaltsverwaltungssystem. Es wird verwendet, um Inhalte für Webseiten oder Blogs zu erstellen. Wer auf einem Server solch ein System installiert, hat innerhalb weniger Minuten eine eigene Webseite. Die Content-Management Syteme sind die Schnittstelle für die verschiedenen Inhalte: Texte können zum Beispiel durch Bilder, Videos, Karten oder Kalender ergänzt werden. Die Erfassung von Nutzerdaten ist ebenfalls möglich. Eine Software, die auf dem Webserver installiert wird, ermöglicht es, die Inhalte der Webseite zu verwalten und deren Inhalt zu bearbeiten. Nutzer sparen sich beim Programmieren und Ändern aktueller Seiteninhalte viel Arbeit.

Welche Vorteile hat CMS?

Der Vorteil liegt darin, dass eine Benutzeroberfläche zur Verfügung gestellt wird, die ohne Programmierkenntnisse bedient werden kann. Somit können auch technisch unversierte Nutzer eine Webseite oder einen Blog mit Inhalten füllen. Es wird auch von einer dynamischen Webseite gesprochen, im Gegensatz zu einer herkömmlichen Seite, die statisch (nicht veränderbar) ist. Nur das Layout und somit die grobe Seiteneinteilung liegt in der statischen Form vor, während sämtliche Inhalte in einer separaten Datenbank abgelegt sind. Bei einer fortgeschrittenen Anwendung sind Programmierfähigkeiten natürlich von Vorteil.

Weitere nützliche Funktionen von CMS

Durch Erweiterungen können das Design und die Funktionalität der Webseite zusätzlich verbessert werden. Viele Content Management Systeme bieten nützliche Funktionen wie eine Kommentarfunktion oder Integration in soziale Netzwerke. Über Rechte und Nutzergruppen kann anderen die Möglichkeit gegeben werden, beispielsweise Berichte einzustellen.

Für wen ist ein CMS geeignet?

CMS Backend BeispielVor allem für Webseiten, die viele Inhalte bieten, ist die Einführung eines Content Management Systems lohnenswert. Dazu gehören zum Beispiel Unternehmen. Deren Produktivität kann erheblich gesteigert werden, da sich die Inhalte flexibel und schnell verwalten lassen. Problematisch kann ein CMS allerdings in großen Unternehmen sein, die spezielle und individuelle Anforderungen haben. Die CMS lassen sich zwar optimal erweitern, doch manchmal reichen die Möglichkeiten einfach nicht aus. Die Auswahl an Produkten und Systemen, die auf dem Markt angeboten werden, ist groß und meist kostenlos.

Nicht nur der Weg zu einer eigenen Webseite ist mit einem CMS deutlich kürzer. Auch die Inhalte wie Texte und Bilder können einfach verwaltet werden. Anwender nutzen die Software, um ihren Content zu veröffentlichen und zu bearbeiten. Die Navigation von Webseiten kann mit einem CMS ebenfalls administriert werden. Der Nutzer benötigt keine oder geringe Programmierkenntnisse. Er muss nicht in den Code der Website eingreifen, um Inhalte einzufügen oder die Webseite zu aktualisieren. Verschiedene Benutzer können Zugriff auf bestimmte Inhalte erhalten.

WordPress mit Cloudfront Content Delivery Network (CDN)

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Was macht ein Content Delivery Network (CDN). Wenn Sie ein Content Delivery Network (CDN) für ihre Website nutzen, dann werden Teile der Webseite auf geografisch verteilte Server eines CDN-Anbieters gespeichert. Besucher Ihre Website erhalten dann die Bilder, PDFs oder auch die ganze Website vom jeweils nächsten Server des CDNs. Das reduziert die Last Ihres Webservers […]

Was ist (m)eine IP-Adresse und wie funktioniert sie?

Wie funktioniert eine IP-Adresse?

Jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist und kommunizieren soll, braucht eine eigene Adresse. Nur anhand dieser Adresse können ihr Computer, Smartphone oder Tablet-PC (selbst Server in Rechenzentren) auch gefunden werden und so Nachrichten und Daten nicht nur versenden, sondern auch empfangen. Wie jegliche Kommunikation im Internet funktioniert die IP-Adresse über das standardisierte Internet-Protokoll (IP).

Das Basiswissen um Aufbau und Funktion der Adresse ermöglicht es Ihnen, nicht nur das Internet besser zu verstehen, sondern auch, Ihre Geräte optimal einzurichten und zuhause oder unterwegs zu nutzen.

Wie eine IP-Adresse aufgebaut ist

Ip-Adresse: Wie die Hausnummer

Funktioniert wie die Hausnummer für den Postboten: Die IP-Adresse

Informationen, die auf die Reise durchs Internet geschickt werden, haben zumeist einen recht langen Weg hinter sich, bis sie auf Ihrem Bildschirm sichtbar werden. Ausgehend vom Server, auf dem die Daten ursprünglich liegen, werden die Informationen in zahlreiche kleine Pakete zerlegt und einzeln auf die Reise geschickt.

Dabei können die Pakete sehr unterschiedliche Wege gehen, je nachdem, wie ausgelastet Leitungen und Server auf dem Weg zu Ihnen sind. Damit die Daten auch beim richtigen Empfänger ankommen, wird jedes dieser Pakete mit der Adresse des Empfängers versehen. Damit weiß jeder Server bzw. Router, den das Paket passiert, in welche Richtung es versandt werden muss, um schlussendlich am Ziel wieder zu einem kompletten Datensatz zusammengefügt zu werden.

Die heute noch üblichen Adressen im Schema von IP in der Version 4 setzen sich aus vier dreistelligen Zahlen zwischen 0 und 255 zusammen. Die Zahlen werden hier für die IT eher untypisch dezimal dargestellt. Ein typisches Beispiel für eine IP im Schema von IP V4 ist: 88.215.213.26.

Bei der genannten IP Adresse  handelt es sich z.B. um die feste Adresse des Web-Servers der Tagesschau. Zwar sind Adressen für die schnelle Kommunikation zwischen Computern sehr hilfreich, für den menschlichen Gebrauch sind diese Zahlenberge jedoch nur schwer zu merken, weswegen es automatische Adressbücher gibt, die eine Übersetzung von lesbaren Adressen wie tagesschau.de hin zur echten Adresse übernehmen. Die Rolle der Namens-Auflösung von IP-Adresse zu einem leicht merkbaren Namen wie „tagesschau.de“ übernehmen so genannte DNS-Server.

Warum uns die IP-Adressen so langsam ausgehen

Die Kombination aus vier Zahlentripeln, die jeweils 256 verschiedene Zahlen darstellen können, ermöglicht rechnerisch insgesamt etwa 4,2 Milliarden verschiedene Internetadressen. Wenn jeder Mensch auf der Erde nur einen Computer besitzt, reicht die Anzahl der möglichen Adressen also schon nicht mehr aus, um alle gleichzeitig mit dem Internet verbinden zu können.

Zudem gibt es zahlreiche Adressen, die bereits für Systemvorgänge oder die direkte Kommunikation zwischen Servern reserviert sind, dies schränkt den vorhandenen Adressbereich weiter ein. Eine Lösung dieser Begrenzung stellt die Einführung eines neuen IP-Systems dar.

Im Gegensatz zum aktuellen IPv4 enthält das neue IPv6 sechzehn Zahlenblöcke. Diese Erhöhung der Adresslänge wird mutmaßlich sehr lange ausreichen, denn sie ermöglicht es rechnerisch, für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mehr als 600 Billionen eigene Adressen zu vergeben.

IP-Adresse im Schema von IP V6 sehen etwa wie folgt aus: 2001:0db8:0:0:0:0:1428:57ab . Die Informationen werden dabei Hexadezimal dargestellt. Es kommen also neben den Ziffern 0 bis 9 auch noch die Buchstaben A bis F vor.

Adressen mit begrenzter Lebensdauer

Nicht jede Adresse hat eine unbegrenzte Gültigkeit. So wird aus rechtlichen Gründen eine herkömmliche Internet-Verbindung zwischen einem privaten PC und dem Internet-Anbieter spätestens alle 24 Stunden kurz unterbrochen, um eine neue Adresse zu vergeben.

Auch beim Ausschalten des Rechners oder einer Trennung vom Netz erfolgt in der Regel ein Adresswechsel. Nur Server, deren permanente Erreichbarkeit zwingend notwendig ist, erhalten eine permanente Adresse, über die sie immer erreichbar sind.

Geräte mit mehr als einer Adresse

Drucker

Die Verbindung zum Drucker geschieht im lokalen Netzwerk

Befindet sich ein Computer nur in einem Netzwerk, reicht ihm eigentlich eine einzelne Adresse aus. In dem Moment, in dem dieser Computer aber auch noch per WLAN oder LAN mit einem Drucker oder anderen netzwerkfähigen Geräten verbunden wird, stößt dieses System an seine Grenzen.

Wäre nur ein einziges Netz verfügbar, müssten alle Daten, die zuhause an den Drucker geschickt werden sollen, den Weg durch dieses Netz, also das Internet gehen. Der Datenverkehr wäre enorm viel höher, die Laufzeiten der Daten würden sich maßgeblich erhöhen und schlussendlich würden dann auch Daten privatester Natur mehrfach um den Globus geschickt, nur um zuhause den Drucker zu erreichen.

Um diesen Datenüberfluss zu vermeiden, können private, lokal begrenzte Netzwerke erstellt werden. Zumeist geschieht dies automatisch, sobald die Treibersoftware für ein netzwerkfähiges Gerät installiert wird. Dann baut der Heim-PC ein eigenes, nach außen nicht sichtbares Intranet auf, in dem jedes Gerät wiederum eine eigene, unverwechselbare Adresse erhält.

Auch diese Adressen können fest vergeben sein, einige Peripheriegeräte wie Drucker oder WLAN-Router sind entsprechend konfiguriert. Zumeist kommen aber auch in diesem internen Netzwerk dynamische Adressen zum Einsatz. Der Adressbereich für IP-Adressen im internen Netzwerk liegt in der Regel zwischen 192.168.0.0 und 192.168.254.254. Diese Adressen werden oft von Heimanwendern und in kleinen Netzen hinter einem Router oder einer kleinen Firewall verwendet.

Weitere mögliche private IP-Adressen, die nicht „geroutet“ werden, lauten 172.16.0.0/12 (also 172.16.0.0 bis 172.31.255.254 ) , sowie 10.0.0.0/8. Sie werden oft von größeren Firmen mit mehreren Standorten verwendet, wobei jeder Standort einen eigenen Teilbereich des IP-Adressraums erhält.

Die eigene IP-Adresse herausfinden

Die Adressen des eigenen Rechners herauszufinden, gestaltet sich zumindest unter Windows sehr einfach. Über das Suchfeld kann die Anwendung „cmd.exe“ gestartet werden, die ein Fenster für die Eingabe von Kommandos öffnet. Das Kommando „ipconfig“ startet ein kleines Hilfsprogramm, das dann alle am Rechner verwendeten Adressen, sowohl IPv4 als auch IPv6 anzeigt.

Hinweis: Unter Linux lautet das Kommando zum Anzeigen der IP-Adresse meistens „ifconfig“ (engl. Für interface config) und gibt die Adresse etwa des Netzwerkanschlusses eth0 aus (eth für Ethernet).

Ebenfalls gibt es im Web zahlreiche kostenlose Seiten, welche die derzeitige externe IP des eigenen Rechners anzeigen. Ein Beispiel für einen sehr populären Dienst ist etwa die Seite von WieIstMeineIP.de, auf der interessierte Anwender schnell und einfach die eigene – und damit etwa für Webserver sichtbare IP-Adresse – herausfinden.

Wie sicher ist die eigene Adresse?

Paris Karte

Die Ortung per IP-Adresse ist ungenau, besonders in großen Städten

Über das Auslesen einer Adresse lassen sich Informationen über den entsprechenden Internetteilnehmer sammeln. So ist es zum Beispiel möglich, auf den verwendeten Internetprovider zu schließen. Auch verrät die Adresse etwas über den Ort, von dem aus der Rechner mit dem Internet verbunden ist. Ähnlich wie bei der Zellenortung von Mobiltelefonen ist diese Information jedoch nicht allzu genau.

Denn die Ortung kann nur bis zu dem Punkt erfolgen, an dem der Hausanschluss des Rechners mit der ersten Schaltstation des Internetproviders verbunden ist. In Städten hängen an einem solchen Verbindungspunkt hunderte oder tausende Internetverbindungen, im ländlichen Raum zwar weniger, diese können aber mehrere Kilometer voneinander entfernt liegen.

Kann ich meine IP-Adresse verbergen?

Technisch ist dies teilweise möglich, rechtlich aber nicht unproblematisch. Durch den Einsatz spezieller Browser wie TOR oder Programme zur Maskierung der eigenen IP wird eine Ortung des eigenen Rechners für Außenstehende stark erschwert. Da Provider Verbindungsdaten nach einiger Zeit aber löschen müssen und diese auch nur auf richterlichen Beschluss hin zu Ermittlungszecken ausgewertet werden dürfen, ist diese Art der Geheimhaltung der eigenen Internetaktivitäten in der Regel nicht notwendig.

Adressen, die sich in internen, privaten Netzwerken befinden, sind nach außen zudem nicht sichtbar, hier ergibt eine Verschleierung keinen Sinn, sondern verzögert nur die Durchführung der notwendigen Kommunikation zwischen den beteiligten Endgeräten.

Der Datenschutztag der Biteno GmbH – ein voller Erfolg!

Datenschutztag

Am 25. Februar 2016 hat die Biteno GmbH zu ihrem Datenschutztag unter dem Motto „Unternehmensdaten schützen – aber richtig!“ eingeladen. Anwesend waren interessierte Unternehmer aus Stuttgart und der umliegenden Region.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung vom Geschäftsführer Hr. Böhmichen, der die eingeladenen Redner und das Programm vorstellte.

Anschließend trat der TÜV und ISO zertifizierte Datenschutzbeauftragte Dr. Ralf Schadowski mit einem mitreißenden Impulsvortrag zum Thema Datenschutz auf. Er sensibilisierte das Publikum für die Themen Datenschutz, Sicherheitslücken und Schwachstellen im eigenen Unternehmen. Auch oft vernachlässigte Aspekte wie finanzielle Risiken durch Schwachstellen und praktische Lösungsmethoden für die sichere Übertragung von Daten hat der kompetente Redner vorgestellt.

Zum praktischen Teil der Veranstaltung ging es anschließend mit Marc Frank, dem Geschäftsführer der in Ulm ansässigen Netkom. In seinem Live-Hack-Vortrag demonstrierte er, wie leicht Daten von Rechnern abgefangen werden können, die der Nutzer für sicher hält. Auch die Themen Passwortsicherheit und die Sicherheit von HTTPS-Verschlüsselungen thematisierte er in seinem spannenden Vortrag. Anschließend stellte er Sicherungsmaßnahmen vor, mit denen sich Nutzer vor der Ausnutzung von gängigen Schwachstellen schützen können.

Den Vortrag können Sie sich hier ansehen:

Bei einem lockeren Get-Together bei Getränken und leckeren Snacks haben die Teilnehmer und Redner anschließend den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Die angeregte Diskussionsrunde führte zum Austausch von vielen Erfahrungswerten und damit zu einem gelungenen Ausklang des Abends.

Die Biteno GmbH dankt für das rege Interesse an der Veranstaltung! Wegen der hohen Nachfrage stehen wir bereits in den Startlöchern für die Planung des nächsten Datenschutztages.