Was sind managed Services in der IT

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Managed Services | Die Vorteile von IT-Dienstleistungen im Outsourcing

Bei Managed Services handelt es sich um eine Auslagerung bestimmter IT-Bereiche an einen externen Dienstleister. Per Vertrag mit monatlich vereinbarter Leistung und Kostenstruktur können Unternehmer ihren primären Fokus auf das Kerngeschäft lenken und die IT-Aufgaben an Spezialisten übertragen.

Durch die Auslagerung werden hohe Kosten gespart und ein Konzept genutzt, das sich nicht nur bei großen Konzernen, sondern auch beziehungsweise gerade bei mittelständischen Unternehmen bewährt. Ein eigener Inhouse-IT-Experte wird nicht benötigt, wodurch die Personalkosten sinken und die Buchung eines Managed Service zu einer vorteilhaften Preis-Leistungs-Entscheidung wird.

Durch versierte Systemhauspartner mehr Sicherheit erzielen

Wartung der Unternehmens-IT mit Managed Services

In der Vergangenheit sprach man im Zusammenhang mit dieser Dienstleistung von einem Wartungsvertrag. Ähnlich der Wartung von Heizungs- und Sanitäranlagen bedeutet der Managed Service, dass die vertraglich vereinbarten Dienstleistungen ausgelagert und vom Vertragspartner zu einem Festpreis und in festen Intervallen erbracht werden. Die monatliche Basis zur IT-Wartung, der Betreuung von Servern oder die Fernwartung inklusive Notebooks, Laptops, Firmencomputer und Firewall ist eine innovative Methode, um wirtschaftlich effizient, sicher und ohne unvorhersehbare Systemausfälle zu arbeiten.

Für die Beseitigung aller Fehler in der IT ist ein extern beauftragter Spezialist zuständig, der aufgrund seiner Erfahrung Mängel und Funktionsstörungen frühzeitig erkennt und so einem Ausfall der Server oder einem Hackerangriff und seinen Folgen vorbeugen kann. Die IT-Dienste können individuell auf den Anspruch des Kunden abgestimmt und für einzelne Komponenten oder vollumfänglich beauftragt werden.

IT-Systemhauspartner sind in der Betreuung von Servern, Notebooks und PCs, der Überwachung der Netzwerk-Infrastruktur und der Firewalls erfahren. Durch die Möglichkeit der Fernwartung und Fernüberprüfung sparen Kunden hohe Kosten und vertrauen auf einen IT-Spezialisten, der im Bedarfsfall sofort eingreift und damit für einen reibungslosen Ablauf ohne Bugs, Blockaden und sicherheitsgefährdende Außeneinflüsse sorgt. In aller Regel wird dabei auch großer Wert auf eine nahtlose und einwandfreie IT-Dokumentation gelegt.

Mehr Effizienz durch Automatisierung auf externer Basis

Die Systemüberwachung (IT-Deutsch: Monitoring) erfordert an sich keine Präsenzpflicht des Dienstleisters, sondern wird aus der Ferne vorgenommen. Für den Unternehmer und Auftraggeber geht diese Orientierung mit einer Effizienzsteigerung einher und erweist sich als Vorteil, die vor allem im Bereich der Netzwerk- und Serverüberwachung immer häufiger gewählt wird. Per Monitoring haben beauftragte IT-Experten den Zustand des kompletten Netzwerks jederzeit im Blick und können ad hoc auf alle Veränderungen, Beeinträchtigungen und Einflüsse reagieren.

Bei Fehlermeldungen wird das Systemhaus, als ihr Vertragspartner des Auftraggebers über eine Fehlfunktion informiert. Dies wiederum ist ein Vorteil, da die Meldung direkt beim IT-Systemhaus eingeht und nach Schweregrad entscheiden lässt, ob eine Behebung der Fehler online möglich oder ein Vor-Ort Einsatz beim Kunden notwendig ist. Die in Managed Services integrierten Leistungen sind in der Regel individuell und auf den Bedarf des jeweiligen Kunden abgestimmt, wodurch dieses Konzept sowohl für den Betrieb eines einzelnen Servers, aber auch für den globalen Serverbetrieb mit mehreren Standorten geeignet ist. Dazu kann etwa auch die kontinuierliche Dokumentation der IT-Infrastruktur – bestehend aus Hardware und Software – gehören.

Die hohe Verfügbarkeit des Servicepartners ist ein weiterer Vorteil, der zur schnellen Fehlerbehebung durch jederzeit hörbare Alarmsignale beiträgt. Schließlich bringt es wenig Erfolg, wenn ein Fehler gemeldet wird aber niemand vor Ort ist, um sich um die Angelegenheit zu kümmern und die Sicherheit des Systems wiederherzustellen.

IT-Managed Service für Mittelständler besonders interessant

Managed Services: Das passende Angebot für Ihr Unternehmen

Jeder Unternehmer benötigt ein anderes Leistungspaket mit individuellen Serviceangeboten. Systemhäuser präsentieren eine Vielfalt verschiedener Wartungs- und Monitoring Programme, die im Wartungsvertrag vereinbart und bedarfsorientiert konzipiert werden. Die kontinuierliche Überwachung der IT-Infrastruktur wird zum monatlichen Festpreis realisiert und zieht keine Mehr- oder Folgekosten nach sich. Da die Orientierung auf Outsourcing Gehaltskosten sparen und auf einen festangestellten Mitarbeiter verzichten lässt, ist dieses Konzept für Mittelständler besonders interessant.

Monitoring für alle betriebenen Server und die Firewall sollte als Mindestleistung gewählt werden, während die Auswahl der anderen Komponenten am jeweiligen Bedarf und der Größe des Netzwerks ausgerichtet ist.

Ob Rundum-Sorglos-Paket oder Einzeldienstleistungen zur IT-Sicherheit, die Auslagerung geht mit dem Fokus auf erfahrene Spezialisten einher und steigert die Effizienz und Sicherheit im Unternehmen nachhaltig. Im Störungsfall reagieren Systemspezialisten sofort und entscheiden, ob ein Vor-Ort-Besuch beim Kunden notwendig oder ein Problem aus der Ferne behebbar ist. Der Kunde selbst kann sich im wöchentlichen oder monatlichen Report eine Übersicht zur Funktionalität und eingehenden Störungsmeldungen seiner IT informieren und auf ein transparentes Konzept vertrauen.

Fachleistungen in der IT zielführender als Eigenleistung

Netzwerke und Systeme werden immer komplexer, die Verknüpfungen der IT mit der Produktion, dem Vertrieb und sämtlichen Prozessen im Unternehmen steigt an und baut aufeinander auf. Ein Systemausfall geht mit immensen Kosten einher und kann vorübergehend zur völligen Betriebunterbrechnung führen.

Die Inanspruchnahme von Managed Services wirkt dieser Problematik entgegen und steigert die Sicherheit des nutzenden Unternehmens meist erheblich. Die Rundum-Überwachung aller Systeme und deren Funktionalität, das sofortige Eingreifen im Bedarfsfall und die Transparenz in der Leistungs- und Preisstruktur zeichnen diese Dienstleistung aus und untermauern die Vorzüge des IT Outsourcings.

Möchten auch Sie erfahren, wie Ihr Unternehmen von Managed Services profitieren kann? Die Vertriebs-Mitarbeiter der Biteno GmbH erläutern Ihnen gerne das Konzept und bereiten Ihnen ein individuelles Angebot. Sprechen Sie uns an – es kostet nichts.

Wie Sie in Ihrem Browser den Verlauf endgültig löschen können

Seit vielen Jahren ist das Internet in unserem Leben allgegenwärtig. Egal ob im beruflichen Bereich oder dem privaten Sektor – wir surfen fast täglich im Web, um uns Informationen zu holen oder mit anderen Menschen zu kommunizieren. Dabei wird ein Browser benötigt, mit Hilfe dessen die User die Welt des World Wide Web betreten können.

Nachdem der Internet Explorer von Windows in den Anfangsjahren das Maß aller Dinge war, haben sich in den letzten einige konkurrierende Browser auf den Weg gemacht, ihm den Rang abzulaufen.

Dies ist einigen längst gelungen. Doch egal welchen Browser der Benutzer für das Surfen im Internet in Anspruch nimmt, es wird bei jeder Software ein Verlauf bzw. eine Chronik angelegt. Wer diesen Verlauf löschen möchte, muss jedoch wissen, wo er sich im entsprechenden Browser überhaupt befindet.

 

Die Vor- und Nachteile des Verlaufes im Internet

Standardmäßig legen Browser wie Google Chrome, Mozilla Firefox, der Internet Explorer oder der Safari eine Chronik bzw. einen Verlauf an. Diese speichern die besuchten Internetseiten.

Diese Datensicherung kann durchaus Vorteile mit sich bringen. Haben Sie beispielsweise vor einigen Wochen eine Internetseite besucht, die Sie gerne wieder aufrufen möchten, so können Sie diese im Verlauf wieder aufspüren und finden. Wird der Verlauf nicht gespeichert, so haben Sie keine Möglichkeit mehr danach zu suchen und müssen sich irgendwie wieder daran erinnern.

Außerdem zeigen die Browser in der Adresszeile bereits nach wenigen eingegebenen Buchstaben Seiten an, die Sie bereits zuvor besucht haben. Somit müssen längere Internetadressen nicht jedes Mal mühevoll komplett eingegeben werden, sondern es genügen die ersten paar Buchstaben. Es gibt jedoch auch gute Gründe, wieso manche User dies nicht möchten.

Wird beispielsweise der Laptop, der Computer oder das Smartphone ab und an auch noch von anderen Personen verwendet, so ist es ein Eingriff in die Privatsphäre, wenn diese dann die besuchten Seiten von anderen Personen einsehen können. Deshalb können die User das Speichern dieser Daten verhindern oder sogar im Nachhinein den Verlauf endgültig löschen.

Da dies von Browser zu Browser jedoch nicht nur unterschiedlich geht, sondern diese Daten auch teilweise einen völlig anderen Namen tragen, verraten Ihnen, wie Sie diese Daten bei Ihrem Browser finden und schließlich löschen können.

 

Den Verlauf im Internet Explorer löschen

Zwar ist der Internet Explorer längst nicht mehr der meistgenutzte Browser im World Wide Web, jedoch gilt er immer noch als der bekannteste, da er standardmäßig auf allen Windows-PCs installiert ist und zumindest anfangs meist von den Usern genutzt wird. Wenn Sie den Verlauf Ihres Internet Explorers der Version 8 oder 9 löschen möchten, öffnen Sie das Programm und klicken Sie in der Leiste oben auf „Extras“.

Verlauf löschen bei Internet Exlplorer

So löschen Sie den Verlauf bei Internet Explorer

Wenn Sie mit Ihrem Mauszeiger anschließend über das Wort „Sicherheit“ fahren und auf „Browserverlauf löschen“ klicken, gelangen Sie in den entsprechenden Menüteil. Dort können Sie dann noch verschiedene Optionen auswählen, wie beispielsweise das Verhindern des Löschens von bestimmten Websites, die sich in der Favoritenliste befinden.

Wenn Sie nun im Kontrollkästchen die entsprechenden Optionen auswählen, können Sie den Verlauf endgültig löschen. Beim Internet Explorer 7 versteckt sich die Option an einem anderen Ort. Hier müssen Sie die Systemsteuerung im Start-Button aufrufen und dann über „Netzwerk und Internet“ zu den „Internetoptionen“ gelangen.

Sobald Sie nun die Registerkarte „Allgemein“ anklicken, können Sie dort den „Browser-Verlauf“ anwählen und entfernen. Beim Internet Explorer 9 gibt es zudem die Möglichkeit, einzustellen, dass das Programm die besuchten Seiten gar nicht erst speichert. Diese Funktion nennt sich InPrivate-Browsen.

Inprivat Einstellung bei Internet Explorer

Ungestört browsen

Während der IE geöffnet ist, können Sie diese Option einstellen, indem Sie auf „Extras“ klicken, mit Ihrer Maus über die Schaltfläche „Sicherheit“ fahren und dann auf „InPrivate-Browsen“ klicken. So können Sie ungestört browsen, ohne dass die entsprechenden Internetseiten gespeichert werden. Dies bietet sich vor allem an Rechnern an, die Ihnen nicht gehören und wo Sie keine Spuren hinterlassen möchten.

 

In Google Chrome den Verlauf löschen

Google Chrome erfreut sich in den letzten Jahren einer immer größer werdenden Beliebtheit. Der Browser von Google startete erst vor einigen Jahren, hat aber den Konkurrenten auf dem Markt schon größtenteils den Rang ablaufen können. Auch in diesem Browser werden die besuchten Internetseiten gespeichert, doch Sie haben auch hier natürlich die Möglichkeit, den Verlauf auf eigenen Wunsch manuell zu löschen.

Verlauf löschen bei Google Chrome

So löschen Sie den Verlauf bei Google Chrome

Standardmäßig speichert Google Chrome die in den letzten 90 Tagen besuchten Seiten. Klicken Sie in Google Chrome oben rechts im Browserfenster auf das Chrome-Menü und dann auf die Schaltfläche „Verlauf“. Dann werden Ihnen sofort die gespeicherten Internetseiten angezeigt. Jetzt haben Sie die Wahl, ob Sie lediglich einzelne Seiten entfernen möchten oder den kompletten Verlauf endgültig löschen möchten.

Verlauf löschen

Wählen Sie die Seiten aus, die Sie löschen möchten

Sollten Sie in Zukunft überhaupt nicht mehr wünschen, dass die besuchten Internetseiten gespeichert werden, können Sie ganz bequem in den Inkognito-Modus wechseln. Öffnen Sie dazu den Browser Google Chrome und klicken Sie rechts oben auf das Chrome-Menü. Dort können Sie nun ein „Neues Inkognitofenster“ öffnen und schon surfen Sie unsichtbar im Internet und es wird währenddessen kein Verlauf angelegt.

 

Die Chronik im Mozilla Firefox löschen

Der Mozilla Firefox nennt den Verlauf der besuchten Websiten selbst „Chronik“. Um zur Löschfunktion zu gelangen, klicken Sie rechts oben auf die drei waagrechten Striche. Nun öffnet sich das Browser-Menü. Sie sehen eine Uhr abgebildet und darunter das Wort „Chronik“ stehen. Klicken Sie darauf, um sich die gesamten gespeicherten Internetseiten anzusehen. Sie können jetzt durch einen Klick auf „Neueste Chronik löschen“ entscheiden, die in welchem Zeitraum besuchten Internetseiten Sie gerne entfernen lassen möchten.

Firefox Verlauf löschen

So löschen Sie den Verlauf bei Mozilla Firefox

Unter dem Begriff „Details“ verstecken sich noch weitere sinnvolle Optionen. Hier können Sie genau entscheiden, welche gespeicherten Internetseiten aus der Chronik gelöscht werden sollen. Unter anderem können Sie hier auch die „Besuchten Seiten & Download-Chronik“, „Coockies“, „Eingegebenen Suchbegriffen & Formulardaten“ und viele weitere Daten entfernen. Auch im Mozilla Firefox ist es natürlich möglich, das Speichern der besuchten Internetseiten grundsätzlich zu unterbinden.

Firefox Browser Einstellungen

Richten Sie Ihr Einstellungen nach Ihren Vorstellungen ein

Dies gelingt über das Menü „Einstellungen“, indem Sie anschließend auf „Datenschutz“ klicken. In der dann ersichtlichen Auswahlliste können verschiedene Optionen mit dem Setzen eines Hakens eingestellt werden. Zum Beispiel können Sie bestimmen, dass die Chronik gelöscht werden soll, wenn Firefox beendet wird, oder aber es kann in Auftrag gegeben werden, dass Firefox niemals eine Chronik anlegen wird.

Firefox bietet seinen Usern aber auch einen Privaten Modus an. Wird innerhalb dieses Modus gesurft, so werden automatisch keinerlei Daten gespeichert. Den Privaten Modus öffnen Sie, indem Sie rechts oben erneut auf die drei waagrechten Striche klicken und dann die Option „Privater Modus“ auswählen.

 

Den Verlauf löschen im Safari

Der Safari Browser ist standardmäßig bei den Computern und Smartphones von Apple installiert. Hier gelangen Sie in der oberen Menüleiste des Safaris bei einem Klick auf „Verlauf“ direkt im entsprechenden Menü. Klicken Sie auf „Verlauf einblenden“, um die besuchten Seiten anzeigen zu lassen.

Mit einem Klick auf „Verlauf löschen“ entfernen Sie direkt alle gespeicherten Internetseiten. Möchten Sie das Speichern dieser Daten in Zukunft verhindern, klicken Sie im Safari unter „Verlauf“ einfach auf „Privates Surfen“.

 

Welche Dinge moderne Browser zusätzlich noch speichern

Neben dem Verlauf bzw. der Chronik speichern manche Browser auch noch weitere Daten, während Sie im Internet unterwegs sind. Dabei handelt es sich unter anderem um Cookies, Passwörter, Formular-Daten, Zwischengespeicherte Bilder und Texte. Bei den Meisten Browsern können diese Daten aber ebenfalls gelöscht werden oder das Abspeichern dieser Daten kann direkt verhindert werden. Unter den Menüpunkten „Einstellungen“ oder „Verlauf“ oder „Chronik“ können Sie je nach Browser entsprechende Optionen anwählen.

 

Virus entfernen: So entfernen Sie einen Computer-Virus

Sie haben Schadsoftware (Trojaner, Virus, Spyware oder Malware) auf dem PC und möchten den Virus nun schnell entfernen? Hier finden Sie eine detaillierte Beschreibung wie Sie einen Computer-Virus entfernen können.

Virus entfernen: Zuerst Netzwerkverbindungen trennen

Als ersten Schritt nach einem Befall mit Computer-Viren, sollten Sie alle Netzwerkverbindungen des PCs, Notebooks oder Servers trennen. Trennen Sie als das Netzwerk-Kabel zu Ihrem PC oder Server. Falls vorhanden deaktivieren Sie das WLAN. Sofern Sie alleine Ihr WLAN nutzen, so können Sie den WLAN-Router auch komplett ausschalten.

Das Trennen vom Netzwerk bzw. Internet verhindert, dass sich andere Geräte im Heim- oder Arbeitsnetzwerk ebenfalls mit dem Virus infizieren. Durch das Kappen der Internetverbindung verhindern Sie, dass die Malware weitere Schadsoftware herunterladen kann, die den PC komplett Ihrer Kontrolle entzieht.

Folgendes sollten Sie bei einem Viren-Befall nicht tun:

… panisch werden und unüberlegt handeln

Zunächst sollten Sie erst einmal ruhig bleiben. Zuerst gilt es, sich einen Überblick über Ihre Situation zu verschaffen. Je nach Virus gibt es unterschiedliche Möglichkeiten diesen wieder zu entfernen. Ein PC mit normalem Virenbefall lässt sich relativ einfach desinfizieren. Der Zeitfaktor sollte hier jedoch nicht unterschätzt werden.

Etwas komplizierter wird es bei den sogenannten Erpresserviren. Aber auch diese können entfernt werden. Hier gilt ebenfalls: Nicht panisch werden und tief durchatmen. Egal, welche Drohungen am Bildschirm eingeblendet werden, sie entsprechen nicht der Wahrheit.

Solche Trojaner können Sie mit etwas Ruhe und Überlegung leicht als solche enttarnen. Staatliche Stellen und seriöse Softwareanbieter würden nie Ihren PC oder Server sperren. Daher führt selbst eine Zahlung des genannten Betrags nicht zum Entsperren des Rechners. Das müssen Sie entweder alleine machen oder, falls Sie sich das nicht zutrauen, einen IT-Dienstleister beauftragen.

… infizierte Dateien von Hand löschen

Es ist nicht hilfreich Dateien von Hand zu löschen. Damit ist leider nicht garantiert, dass Sie die Spyware oder den Virus wirklich nachhaltig entfernen. Oft vergrößert sich dadurch der Schaden nur und die Entfernung der Malware wird schwieriger. Nur wenn Sie genau wissen was Sie tun, kann diese Option hilfreich sein. Muss es aber nicht. Also lieber Finger weg.

… einen infizierten PC weiter verwenden

Sie haben den PC durch das Trennen der Netzwerkverbindungen von der Außenwelt bzw. dem Netzwerk abgeschnitten. Informationen über das Internet können Sie sich am infizierten Rechner nicht mehr holen. Auch so ist eine Weiterbenutzung des infizierten Computers nicht zu empfehlen. Bei einer Weiternutzung kann das Computervirus nur noch mehr Schaden auf dem Rechner anrichten.

Als Alternative können Sie einen anderen Rechner im Netzwerk nutzen oder Kollegen fragen, ob Sie deren PC nutzen dürfen. Selbst das Internetcafé ist besser als ein infizierter PC.

Bei dem Befall durch Malware, einen Trojaner oder ein Computervirus empfiehlt sich das korrekte Herunterfahren des PC. Bei Erpresserviren kann es helfen, den PC nicht herunterzufahren, sondern die Stromversorgung zu trennen. Dieses Vorgehen hat zumindest bei einigen Infizierungen mit dem sogenannten BKA-Trojaner Erfolg gezeigt. Dies kann allerdings zu Schäden an der Festplatte führen. Zudem sollte es nur angewendet werden, wenn Sie keine Beweis-Sicherung (z.B. der betroffenen Festplatte) anstreben.

Anzeige erstatten und Sicherung von Beweisen

Gegen Malware und Erpresserviren können Sie Anzeige erstatten. Falls möglich, können gegenüber der Versicherung Ansprüche geltend gemacht werden. In beiden Fällen benötigen Sie jedoch stichhaltige Beweise. Haben Sie eine neue Festplatte, dann sollten Sie die infizierte Festplatte zur Beweissicherung behalten und nicht desinfizieren oder löschen. Zur weiteren Vorgehensweise sollten Sie einen Fachanwalt aufsuchen, der sich auf solche Fälle spezialisiert hat.

Virus entfernen mit Antiviren-DVD

Verfügen Sie über ausreichende PC- und Administrations-Kenntnisse, können Sie den betroffenen Rechner von einer sicheren CD bzw. DVD eines Antivirenherstellers booten. Es ist natürlich auch möglich, den Rechner über einen USB-Stick zu booten, falls kein entsprechendes Laufwerk vorhanden ist.

Dazu bedarf es meist einer Änderung der Bootreihenfolge im BIOS. Von der DVD lässt sich ein vollständiger Scan der Festplatte des infizierten Rechners durchführen. Dieser kann, je nach Größe der Festplatte durchaus 2 – 3 Stunden dauern. Nach der erfolgreichen Desinfektion starten Sie Ihren Computer neu.

Tipp: Wenn Sie auf „Nummer sicher“ gehen wollen so wiederholen Sie den Antiviren-Scan des betroffenen PCs (bzw. Notebooks oder Servers) mit der Boot-CD eines zweiten zuverlässigen Antiviren-Anbieters.

Booten von einer Rettungs-DVD

Schlägt die Desinfektion mittels der Antiviren-DVD fehl, gibt es weitere Möglichkeiten, um der Situation Herr zu werden und den Trojaner oder das Computer-Virus zu entfernen. Für die verschiedenen Betriebssysteme werden Notfall-DVDs mit einem Rettungssystem angeboten.

Legen Sie die DVD ins Laufwerk und booten von der DVD. Falls kein Laufwerk vorhanden ist, kann ein USB-Stick verwendet werden. Je nach Funktionsumfang des Rettungssystems lässt sich das System mit einem Wiederherstellungspunkt in den Zustand vor der Infizierung mit Malware zurückversetzen.

Hilft keine der Varianten, können Sie versuchen die Hilfe eines IT-Dienstleisters in Anspruch zu nehmen. Falls Sie eine aktuelle Datensicherung haben, dann besorgen Sie sich eine neue Festplatte und installieren das Betriebssystem neu.

Datensicherung / Rettung Ihrer persönlichen Dateien

Das Rettungssystem ermöglicht meist eine Datensicherung von wichtigen persönlichen Daten. Diese speichern Sie zunächst auf einen USB-Stick oder ein anderes externes Medium. Um eine Infektion dieser Sicherung auszuschließen, sollten Sie sie mit zwei verschiedenen Virenscannern untersuchen. Haben Sie so einen Virenbefall ausgeschlossen, schalten Sie den Schreibschutz an und legen das Medium vorerst beiseite.

Hat ein Trojaner Ihre Daten hingegen verschlüsselt, dann sind sie meist verloren und können nicht mehr wieder hergestellt werden. In diesem Fall müssen Sie auf eine vorhandene Datensicherung zurückgreifen.

Falls Ihnen nicht alle installierten Programme bekannt sind, können Sie jetzt eine Liste Ihrer Anwendungen zu erstellen, um bei der Neuinstallation keine zu vergessen.

Festplatte komplett und richtig löschen

Nun geht es darum, Ihren PC für die weitere Nutzung komplett von der Schadsoftware zu befreien. Trotz der Entfernung des Computervirus und Negativmeldung des Virenschutzprogramms können Reste auf Ihrer Festplatte verblieben. Um die Malware komplett zu entfernen, muss die Festplatte vollständig gelöscht werden.

 

Dieser Schritt entfällt, wenn Sie eine neue Festplatte verwenden. In diesem Fall wechseln Sie den infizierten Datenträger im PC durch den neuen aus und installieren das Betriebssystem neu.

Möchten Sie die infizierte Festplatte weiter verwenden, so muss diese komplett gelöscht werden. Es reicht nicht aus, diese nur zu formatieren. Danach sind weiterhin die Daten und auch die Schadsoftware auf der Festplatte. Um eine Festplatte komplett zu löschen, ohne dass Dateireste auf der Festplatte zurückbleiben, empfiehlt es sich die Festplatte einmal komplett mit Nullen zu überschreiben. Unter Windows ist dies nur mit Tools möglich, die von einem USB-Stick gestartet werden können.

Unter Linux müssen Sie von einem USB-Stick booten und Befehle in der Konsole eingeben. Zunächst listet der Befehl fdisk -l alle Festplatten und deren Kennung auf. Hier wird unter anderen die Größe angegeben, sodass die Zuordnung leicht sein sollte. Der USB-Stick wird hier ebenfalls als Festplatte erscheinen. Mit dem Befehl „dd if=/dev/zero of=/dev/sda“ wird die (erste) Festplatte mit Nullen überschrieben. Dabei muss /dev/sda durch die Kennung der korrekten Platte des infizierten Rechners ersetzt werden, um so die gesamte Festplatte zu überschreiben.

Das Überschreiben der Festplatte und das Neuaufsetzen des Betriebssystems können Sie auch einem IT-Dienstleister überlassen.

Neuinstallation des Betriebssystems

Nun können Sie das Betriebssystem von einem Installationsmedium, meist der Original-CD bzw. DVD des Herstellers, auf die leere Festplatte installieren. Ein selbst erstelltes Installationsmedium, auf dem schon Updates des Betriebssystems eingebunden sind, erfüllt diese Zwecke ebenfalls. Nach dem Start der CD bzw. DVD läuft die Installation meist selbstständig ab.

Je nach vorhandener Hardware kann es notwendig sein, weitere Treiber zu installieren, damit diese wieder funktionsfähig ist. Nutzen Sie hier vorerst nur vorhandene Installationsmedien und noch nicht das Internet zum Download.

Updates für das Betriebssystem installieren

Der erste Schritt nach Herstellung einer Internetverbindung sollte der Download von Updates für das jeweilige Betriebssystem sein. Dazu sollten unbedingt alle Updates von Windows oder Linux heruntergeladen und installiert werden. Je älter die installierte Version des Betriebssystems ist, desto länger dauert der Vorgang. Aber er ist zwingend notwendig.

Wenn Sie Windows verwenden finden Sie die Windows-Updates in der Systemsteuerung. Rechnen Sie mit einer längeren Wartezeit, da alle Updates seit dem Erscheinen des Betriebssystems herunter geladen werden müssen. Das kann je nach Internet-Verbindung durchaus 1-2 Stunden dauern.

Virenschutzprogramm installieren und Virendefinitionen aktualisieren

Der nächste Schritt ist die Installation eines wirklich funktionierenden Virenschutzes. Wir empfehlen hier die Nutzung einer kostenpflichtigen Virenschutz-Software. Bei diesen Programmen werden die Viren-Signaturen häufiger (meistens mehrmals täglich) aktualisiert. Bei kostenfreien Versionen ist das oft nicht ausreichend oft der Fall.

Sie sollten die aktuellen Virendefinitionen sofort nach der Installation herunterladen und das Programm so einstellen, dass die Signaturen automatisch aktuell gehalten werden. Denn ein Virenschutzprogramm ist nur so gut, wie die Virendefinitionen. Sind diese veraltet, hilft Ihnen auch die Antiviren-Software meist nicht weiter.

Betriebssystem sichern und persönliche Einstellungen vornehmen

Aus dem oben genannten Grund sollten Sie das Computer-System so einstellen, dass die Updates des Betriebssystems automatisch heruntergeladen und installiert werden. Entdeckte Sicherheitslücken des Systems werden auf diese Weise immer sofort und zuverlässig geschlossen. So genannte Zero-Day Exploits sind damit keine wirklich Gefahr mehr für Sie.

Nun können alle anderen Einstellungen am Rechner bzw. Server vorgenommen werden. Dazu gehört, dass ein Konto zum normalen Arbeiten eingerichtet wird, welches nicht über Administratorrechte verfügt.

Wenn Sie sich einen Trojaner, ein Virus oder Spyware eingefangen haben während Sie als Administrator angemeldet sind, so hat auch der Virus auf den kompletten Rechner Zugriff. Ein Benutzerkonto unter Windows mit eingeschränkten Rechten hält den Schaden zumindest in Grenzen, auch wenn es den Befall meist nicht komplett verhindert.

Aktuelle Programmversionen installieren

Nun ist Ihr Computer so weit, dass Sie alle anderen Programme installieren können, die Sie bei der täglichen Arbeit mit dem PC verwenden und benötigen.

Auch hier gilt: Aktualisieren der Software nicht vergessen. Speziell der verwendete Browser und die diversen Erweiterungen dafür, zum Beispiel Adobe Flash oder Java, müssen immer aktuell sein.

Lese-Tipp: Warum Sie vor allem kostenfreie Software immer aktualisieren sollten.

Gerade bei den kostenfreien Software-Produkten von Adobe können Sicherheitslücken blitzschnell ausgenutzt werden. Programme, wie Adobe PDF und Microsoft-Office müssen daher immer auf dem neuesten Stand sein. Zudem sollten Sie die Einstellungen bezüglich der Ausführbarkeit von Makros und ähnlicher Schwachstellen überprüft werden.

 

Gesicherte Daten übertragen

Kopieren Sie nun Ihre eingangs gesicherten Daten, Dateien und sonstige elektronische Dokumente wieder auf die Festplatte. Weitere Einstellungen bezüglich der Darstellung können nun vorgenommen werden, da der Rechner jetzt vor Viren und anderer Schadsoftware bestmöglich geschützt ist. Dazu gehören die Wahl des Hintergrundbildes und die Auswahl und Einstellung von Minianwendungen und Verknüpfungen auf dem Desktop.

Zukünftigen Virenbefall verhindern

Grundsätzlich sollte jeder PC ein aktuelles Virenschutzprogramm haben, das circa alle 3 -4 Stunden automatisch neue Virensignaturen aus dem Internet vom Hersteller der Virenschutz-Software bekommt. Der PC ist somit schon vor den meisten Bedrohungen (Trojaner, Malware, Viren, etc.) geschützt. Zudem ist ein funktionierender Virenschutz weitaus günstiger als die Kosten im Schadensfall, wenn Sie sich den Virenschutz sparen.

Viele Virenschutzprogramme überprüfen zudem Ihren Browser auf Sicherheitslücken und geben Empfehlungen, wie Sie diesen sicherer machen können. Teils können die Browser auch in einer sicheren Umgebung, der sogenannten Sandbox, ausgeführt werden, wodurch ein zusätzlicher Schutz vor sogenannten Drive-by-Downloads gewährleistet wird. Darunter fällt beispielsweise der BKA-Trojaner.

Sie können sich vor solchen Drive-by-Downloads ebenfalls schützen, indem Sie die Erweiterungen im Browser blockieren. Zusätzlich sollten Sie jederzeit eine gewisse Skepsis gegenüber kostenlosen oder verlockenden Angeboten haben.

 

Vermeiden Sie den Download und das Öffnen von Dateien aus unbekannter Quelle, ob als Anhang an eine E-Mail von unbekannten Absendern oder von unbekannten Webseiten. Bekommen Sie seriös aussehende Mails, hinterfragen Sie, ob das stimmen kann bzw. ob der angebliche Absender tatsächlich den Kontakt per Mail suchen würde.

Nach dem Viren-Befall: Möglichkeiten zur effektiven Datensicherung

Nach einem Virenbefall wird Ihnen oft erstmals bewusst, dass eine funktionierende Datensicherung Gold wert ist. Haben Sie Ihre Daten jederzeit in der aktuellen Version gesichert, so entfällt im Notfall sehr viel Aufwand.

Sollten Sie also noch keine getestete Datensicherung haben, dann sollten Sie diese jetzt einrichten. Dazu reicht oft schon eine externe Festplatte, auf der Sie Ihre Daten speichern können. Mit weiteren Tools können Sie das gesamte System mit Ihren persönlichen Einstellungen sichern.

Am komfortabelsten ist unserer Erfahrung nach eine Online-Backup Software. Die Software wird einmal installier und läuft anschließend automatisch im Hintergrund ab und sichert alle Ihre Dateien in ein geschütztes Rechenzentrum, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen. Damit können Sie sicher sein, daß Sie bei einem etwaigen Virenbefall Ihre wichtigen Dateien und Dokumente wieder beschaffen bzw. wieder herstellen können.

Tipp: Testen Sie einmal die automatische Datensicherung in ein sicheres Cloud-Rechenzentrum. Sie können die Software online bestellen und sie ist in der Regel in 5-10 Minuten ohne tiefere IT-Kenntnisse eingerichtet. Hier kommen Sie zur Anmeldung.

 

Passwörter ändern

Nicht selten sind Viren und Trojaner auch dazu bestimmt, fremde Passwörter und Zugänge zu anderen Systemen wie E-Mail zu erschleichen. Bitte ändern Sie nach Möglichkeit kurzfristig Ihre wichtigen Passwörter.

Tipp: Hier finden Sie eine kurze Anleitung wie Sie ein sicheres Passwort erstellen, dass Sie sich auch gut merken können.

Unser Fazit zum Thema Viren entfernen

Der Aufwand, der beim Entfernen eines Computervirus entsteht, ist enorm. Für die Desinfektion und das Neuaufsetzen des kompletten Systems müssen Sie gut und gerne bis zu 3 Tage mit den notwendigen Wartezeiten einplanen. Im Vergleich dazu sind die Kosten für einen funktionieren Virenschutz und eine erprobte Datensicherung äußerst gering.

 

Tipp: Einen passenden Virenschutz für Ihren Computer können Sie im Online-Shop der Biteno GmbH bestellen. Alles Weitere zum Thema Virenschutz erfahren Sie außerdem hier.