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Microsoft Office Alternativen im Überblick

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Seit der Veröffentlichung von Microsoft Office, das erstmals 1989 erschien, änderte sich vieles. Heute ist Microsoft mit einem Anteil von rund 80 Prozent einsamer Marktführer in Sachen Bürosoftware. Trotzdem gibt es einige Microsoft Office Alternativen. Wir stellen Ihnen diese Anwendungen vor.

Großer Vorteil der konkurrierenden Büro-Programme: Ihre Anschaffung ist oft günstiger. Neben kostenlosen Distributionen wie OpenOffice entstehen Lösungen für die Cloud. Außerdem existieren Varianten, die für die Arbeit an einem Apple-Gerät geeignet sind. Unser Vergleich offenbart Ihnen, was die besten Konkurrenten wirklich können.

OpenOffice: Alternative für Sparfüchse

Die bekannteste der Microsoft Office Alternativen ist OpenOffice

OpenOffice ist eine bekannte Alternative

Die bekannteste aller Microsoft Office Alternativen heißt Apache OpenOffice. Die opensource Suite ist in deutscher Sprache für Windows, Mac OS und Linux erhältlich. Enthalten sind Pendants zu Büroanwendungen des großen Konkurrenten.

Der Writer ist der Ersatz für WordCalc heißt die Alternative für Excel. Impress dient als Ausgleich für Powerpoint. Die Software Base erinnert an Access, während Draw den Microsoft Publisher ersetzt. Außerdem enthält das Paket das Tool Math, das für die Bearbeitung von mathematischen Formen geeignet ist.

Optisch erinnern die Anwendungen an ältere Programme von Microsoft. Das Komplettpaket, das sich durch Plugins erweitern lässt, punktet vor allem durch eine einfache Bedienung. Grundlegende Bedürfnisse von Anwendern erfüllt die Suite gut. Allerdings ist die weitere Bearbeitung der Dateien nicht immer einfach. Schließlich erkennt Word nicht alle Formatierungen, die im Writer angelegt wurden.

Achtung: Die Zukunft des Büro-Pakets ist noch nicht geklärt, weil der Entwickler in Schwierigkeiten geriet. Es bleibt unsicher, ob Apache seine Anwendungen weiterentwickelt. Daher besteht die Gefahr, dass der Entwickler neue Sicherheitslücken nicht mehr schließt.

LibreOffice: Weiterentwicklung eines Klassikers

Weil das Libre-Paket ein Teil von Linux-Distributionen ist, gehört es zu den bekannteren Microsoft Office Alternativen. Die Funktionen und die Optik erinnern an Apache OpenOffice. Kein Wunder: Die Suite stammt von führenden Mitgliedern der Community „The Document Foundation„, die sich zuvor mit OpenOffice befassten.

LibreOffice ist ebenfalls eine gute Alternative

Die Gemeinschaft steht für die „Förderung und Entwicklung von Office-Software“, die allen Anwendern „zur freien Nutzung“ zugänglich sein soll. Auf Basis von OpenOffice entstand die Software, die ebenfalls zum kostenlosen Download zur Verfügung steht. Enthalten sind zahlreiche Programme für Inhalte wie Tabellenkalkulationen, Präsentationen oder Textdokumente.

Das Paket ist in deutscher Sprache erhältlich. Varianten für Betriebssysteme wie Linux, Mac OS oder Windows ermöglichen die Installation auf den meisten Computern. Im Funktionsumfang und im Aussehen unterscheidet sich die Suite kaum von seinem Ahnen. Optisch sehen sich die Ausführungen sehr ähnlich. Sie besitzen zudem ähnliche Stärken und Schwächen.

LibreOffice punktet daher bei Nutzern, die eine effiziente Alternative suchen – aber kein Geld investieren wollen. Dabei profitieren User von der Weiterentwicklung, sodass neue Funktionen und Anwendungen hinzukommen. Es bleiben nur kleine Probleme wie Formatierungsfehler, die beim portieren in ein Word-Dokument auftreten.

NeoOfficeSoftware-Suite für Apple

NeoOffice eignet sich für Mac OS X

Der Quellcode von OpenOffice diente als Basis für NeoOffice, das nicht auf jedem Betriebssystem funktioniert. Schließlich handelt es sich um ein exklusives Softwarepaket für das Betriebssystem Mac OS X. In den Funktionen erinnert die Suite an die anderen Ausführungen, die ebenfalls auf dem OpenOffice-Code basieren. Auch in diesem Fall ist unterschiedliche Software enthalten, die als Pendant zu den Originalen von Microsoft dient.

Es bleibt dem Nutzer überlassen, welche Inhalte bei der ersten Installation tatsächlich auf dem Computer landen. Deren Anpassung an das Betriebssystem von Apple bringt im Tempo einen großen Vorteil. Die Performance begeistert viele Nutzer. Letztendlich läuft NeoOffice wesentlich flotter als die Alternativen, die als Multiplattform-Anwendungen konzipiert sind.

User kritisieren häufig, dass die Geschwindigkeit bei Nutzung von OpenOffice nicht ideal ist. In diesem Punkt begeistert NeoOffice, das zudem mit besonderen Funktionen größere Nutzungsmöglichkeiten bietet. Anwender profitieren beispielsweise von einem außergewöhnlichen Vollbildmodus. Allerdings haben solche Features ihren Preis. Derzeit kostet NeoOffice rund 30 Euro.

FreeOffice: Software für anspruchsvolle Anwender

Softmaker ist der Name eines deutschen Entwicklerteams, das einen anderen Weg als viele Hersteller von Büroprogrammen wählt. Das Unternehmen aus Nürnberg veröffentlichte mit dem Bürosoftware-Paket FreeOffice eine mehrstufige Alternative. Sie verfügt mit PlanMaker, dem TextMarker sowie der Anwendung Presentations über Pendants zu den wichtigsten Büroprogrammen von Microsoft.

FreeOffice ist nur in der Basisvariante kostenlos

Außer einer kostenlosen Basisversion, die für Linux und Windows erhältlich ist, gibt es zwei kostenpflichtige Ableger. Diese bieten weitaus mehr Funktionen. Durch Duden-Plugins verbessert sich beispielsweise die Textqualität. Die Standardvariante kostet rund 70 Euro. Das Paket enthält weitere Software wie einen Formeleditor. Ein umfangreiches Wörterbuch ermöglicht die rasche Suche nach Synonymen.

Praktisch ist die integrierte Rechtschreibprüfung, die nach Ansicht von Nutzern hervorragend funktioniert. Diese Fehlerkorrektur lässt sich mit der Profi-Variante, die etwa 100 Euro kostet, noch besser angehen. Sie verfügt, außer über ein E-Mail Programm, über ein Duden-Wörterbuch sowie den Duden-Korrektor. Daher ist dieses Paket besonders gut für den professionellen Einsatz geeignet.

Die Produktpalette ergänzt eine mobile Version, für die der deutsche Hersteller keine Kosten verlangt. Alle Dokumente gibt das Programm genau so wieder, wie sie auf dem großen PC-Bildschirm erscheinen. Die mobile Variante lässt sich gegen einen Preis von mehr als 20 Euro upgraden. Allerdings sorgt das „Softmaker Office HD-Upgrade“ lediglich für eine Anpassung der Software, die besser auf größeren Tablet-Bildschirmen dargestellt wird.

Grundsätzlich punktet FreeOffice durch seine gute Performance. Wer Geld investiert, profitiert von zusätzlichen Funktionen, die sich auszahlen. Nur bei den kostenpflichtigen Ausführungen besteht die Möglichkeit, neuere Microsoft-Dateiformate zu bearbeiten. Mac-Nutzer können das Paket nicht installieren, weil FreeOffice nur für Microsoft Windows und Linux erhältlich ist.

Apple iWork: Software für Neugeräte

Exclusiv für Apple-Nutzer: iWork

Apple stellt manchen Nutzern ein eigenes Paket mit Büroprogrammen zur Verfügung. Es trägt die Bezeichnung Apple iWork. Die Suite ist ausschließlich für Mac OS sowie für die firmeneigenen Mobilgeräte mit iOS erhältlich. Das kalifornische Unternehmen, das in Cupertino beheimatet ist, hat den Funktionsumfang in den vergangenen Jahren stetig verbessert.

Wichtige Software sorgt dafür, dass sich zahlreiche Büroarbeiten erledigen lassen. iWork besitzt die Textverarbeitung Pages und die Präsentationssoftware KeynoteNumbers, eine Software zur Kalkulation von Tabellen, ist ebenfalls enthalten. Trotzdem ist der Funktionsumfang kleiner als bei anderen Microsoft Office Alternativen wie OpenOffice oder LibreOffice. Immerhin bietet die Suite von Apple gute Nutzerführung sowie einfache Handhabbarkeit.

Das Paket ist die Alternative für Mac-User, die nur gelegentlich eine Bürosoftware benötigen. Einfache Arbeiten lassen sich mit den enthaltenen Programmen durchführen. Wer längere Texte wie Studienarbeiten erledigen muss, sollte aber ein anderes Programm nutzen. Für die professionelle Arbeit von Freiberuflern ist iWork ebenfalls nicht geeignet. Außerdem entstehen Nutzern, die kein neues Apple-Gerät kaufen, einmalige Kosten, die sich aber im Rahmen halten.

Google Drive: Lösungen über die Cloud

Eine reine Online-Lösung: Google Drive

Google bietet ebenfalls Microsoft Office Alternativen, die die wichtigsten Funktionen enthalten. Anwendungen wie Google Docs, Google Sildes oder Googles Sheets ersetzen die Pendants von Microsoft. Allerdings handelt es sich um ein klassisches Online-Angebot. Die Programme des Pakets sind in den hauseigenen Cloud-Speicherdienst von Google integriert. Offline lassen sich die Anwendungen nur eingeschränkt nutzen.

Damit eine Bearbeitung ohne Internetverbindung möglich ist, müssen besondere Erweiterungen installiert sein. Offizielle Plugins stehen nur für den Google Browser Chrome zur Verfügung. Bei stetiger Anbindung ins Internet entfällt der Aufwand. Dann lassen sich die Programme unabhängig vom Betriebssystem und vom Browser nutzen. Schließlich öffnen sich die Anwendungen ganz einfach im Fenster.

Eine Bearbeitung ist mit jedem Endgerät möglich. Wer anderen Nutzern die entsprechenden Rechte erteilt, ermöglicht die kollektive Bearbeitung von Dokumenten, Präsentationen oder Tabellen. Projekte lassen sich mit den Anwendungen realisieren, obwohl sich die Beteiligten an unterschiedlichen Orten aufhalten.

Die Daten befinden sich auf den Servern des IT-Giganten, der in den USA beheimatet ist. Wer sich wegen des laxen Datenschutzes sorgt, sollte die Anwendungen nicht verwenden. Außerdem sind die Programme derzeit nur eingeschränkt für den professionellen Gebrauch geeignet. Für die sichere Arbeit in Büros empfehlen sich Alternativen wie LibreOffice.

WPS Office: Anwendungen aus Asien

WPS Office aus Asien

Eine weitere Alternative stammt aus Asien. Dort veröffentlichten chinesische Entwickler schon 1995 das Büropaket WPS Office. Optisch erinnert das User-Interface deutlich an den großen Konkurrenten. Der Klon, der auf Windows-Computern funktioniert, kostet allerdings kein Geld. Weitere Varianten für Linux, Android und iOS stehen zum Download bereit.

Im Grundpaket sind eine Textverarbeitung, ein Präsentationsprogramm sowie eine Anwendung zur Kalkulation von Tabellen enthalten. Manche Zusatzfunktionen, die andere Alternativen bieten, fehlen bislang. Wichtige Features, die die Arbeit im professionellen Bereich ermöglichen, bietet aber eine kostenpflichtige Version. Diese „Business Edition“ kostet derzeit um die 50 US-Dollar.

Nutzer der Basisvariante können alle Anwendungen verwenden, bevor sie sich für oder gegen ein Upgrade entscheiden. Außerdem lässt sich die professionelle Version auch abonnieren. Mit einem Jahrespreis von rund 20 Euro erwerben Verbraucher das Recht auf Nutzung der Programme. Weil Microsoft mit Office 365 ein ähnliches Angebot offeriert, scheint sich das Abonnement aber nur zu lohnen, wenn eine befristete Nutzung zu einem günstigeren Preis nötig ist.

Konkurrenten im Vergleich: Fazit zu den Microsoft Office Alternativen

Wenn die Funktionen als Indikator für gute Büroanwendungen dienen, stechen aus den sieben Microsoft Office Alternativen zwei Office-Distributionen hervor. In diesem Punkt sind die kostenlosen Programme von OpenOffice und LibreOffice fast so gut wie die kostenpflichtigen Pendants von Microsoft. Allerdings bleiben beide Varianten optisch hinter dem Marktführer zurück. Google muss sich optisch ebenfalls geschlagen geben, bietet aber gute Software in der Cloud.

Weil die Zukunft von Apache nicht sicher ist, drohen Sicherheitslücken durch OpenOffice. Daher raten Datenschützer zur Nutzung von LibreOfficeMac-User können beide Varianten verwenden. Ihnen stehen mit den iWork-Anwendungen sowie mit NeoOffice zwei weitere Produkte zur Verfügung.

Großer Vorteil dieser Microsoft Office Alternativen ist die Optimierung auf die Betriebssysteme von Apple, was sich auf die Geschwindigkeit auswirkt. Dabei eignet sich nur NeoOffice zur Nutzung in Büros, während iWork nur wenige Programme enthält. FreeOffice funktioniert dagegen auf allen Computern. Die deutsche Suite eignet sich für die professionelle Arbeit, wobei sie besondere Duden-Features bietet.

Google Alternativen im Überblick: So optimieren Sie Ihre Suchanfrage

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Die Kommission hat 2004 den Ausdruck „Googeln“ in den Duden aufgenommen: Das Verb bezeichnet das gezielte Suchen mit einer Suchmaschine. Es hat Einzug in die alltäglichen Sprachgewohnheiten erlangt, obgleich zahlreiche Google Alternativen zur Verfügung stehen.

Das amerikanische Unternehmen ist zwar Marktführer im Bereich der Suchmaschinen, es existieren jedoch Alternativen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten alternativen Möglichkeiten vor. Jede Suchmaschine verfügt über ihre speziellen Vorzüge, beispielsweise einen erhöhten Datenschutz.

DuckDuckGo ist eine der bekanntesten Google Alternativen

DuckDuckGo legt Wert auf Datenschutz

DuckDuckGo – Eine Suchmaschine mit Fokus auf den Datenschutz

Vielen Menschen ist bewusst, dass der Datenschutz bei Google nicht mit den eigenen Wünschen übereinstimmt. Wer eine Alternative sucht, für den ist DuckDuckGo eine gute Wahl. Es handelt sich um die bekannteste der Google Alternativen, die ihren Fokus auf den Datenschutz gelegt hat: Der Anbieter verspricht, keine Nutzerdaten zu sammeln.

Der Erfolg gibt DuchDuckGo Recht: In den USA beispielsweise steigen die Nutzerzahlen dieser Suchmaschine. Nicht nur der Datenschutz ist ein Grund, die Anwender würdigen auch die Qualität der Arbeit. Die Suchmaschine sucht nach Webseiten, Videos und Bildern.

Ixquick und Qwant schützen die Privatsphäre der Nutzer

Der Anbieter IxQuick verspricht, keine IP-Adressen oder sonstige Daten der Nutzer zu sammeln. Er vermerkt nur die Anzahl der täglichen Suchanfragen. Die Metasuchmaschine ermöglicht die Videosuche, die Telefonbuchsuche und die Suche nach Bildern und Texten.

Qwant ist ein französisches Produkt, es steht jedoch eine deutsche Version zur Verfügung. Sie hat sich ebenfalls dem Schutz der Daten gewidmet. Die Verwendung von Google Analytics findet nicht statt. Stattdessen nutzt der Anbieter Piwik, ein Analysewerkzeug, welches die französische Datenschutzbehörde zertifiziert hat.

Wer kein Tracking wünscht, der kann den Einsatz von Piwik untersagen. Nachteilig wirkt sich die gemeinsame Darstellung von Nachrichten, Videos und Social-Media-Beiträgen in einer Ergebnisliste aus.

MetaGer – eine deutsche Alternative

MetaGer fasst Ergebnisse anderer Suchmaschinen zusammen

Es handelt sich bei MetaGer um eine Meta-Suchmaschine. Das Produkt nutzt die Ergebnisse anderer Suchmaschinen und zeigt eine Auswahl der besten Treffer an. Die User können auf Wunsch festlegen, welche Quellen die Suchmaschine nutzen soll. Zudem suchen die Nutzer gezielt nach Nachrichten, wissenschaftlichen Arbeiten oder Bildern.

MetaGer weist einen hohen Datenschutz auf: Der Anbieter speichert keine Cookies ab und sammelt keine IP-Adressen. Die anonyme Nutzung über das Tor-Netzwerk ist möglich.

DeuSu und Exalead machen dem amerikanischen Konzern Konkurrenz in Europa

Bei DeuSu handelt es sich um eine spendenfinanzierte, deutsche Suchmaschine. Der eigene Suchindex umfasst über eine Milliarde Seiten. Der Anbieter gibt an, keine IP-Adressen zu speichern und keine Cookies bei den Nutzern abzulegen. Die Seite ist werbefrei, was für den Nutzer sehr angenehm ist.

Exalead stammt aus Frankreich. Viele Nutzer fühlen sich wohler, wenn sie eine europäische Suchmaschine nutzen. Sie befürchten, dass bei der Nutzung der amerikanischen Suchmaschine die USA den Datenverkehr abhören könnte. Exalead gewährleistet nicht nur den Datenschutz: Die Suchmaschine bietet Zusatzfunktionen, wie die Auswahl der Sprache für die Wikipedia-Suche, an.

Bei Wegtam ist der Daten-schutz gewährleistet

Wegtam – Eine leistungsstarke Meta-Suchmaschine

Wegtam agiert als Meta-Suchmaschine, wodurch sie eine höhere Trefferanzahl erreicht. Die Inhalte entstammen von verschiedenen Suchmaschine, die Treffergenauigkeit erhöht sich. Der Datenschutz ist laut Anbieter gewährleistet.

Das Unternehmen möchte kommerzielle Einflüsse minimieren und ausschließlich relevante Inhalte zur Verfügung stellen. Die User suchen gezielt nach Videos, Social-Media-Beiträgen oder Nachrichten.

Der Datenschutz und die Suche über Unbubble

Die Meta-Suchmaschine gibt an, einen hohen Standard beim Datenschutz zu gewährleisten. Beispielsweise würden sie keine Nutzerstatistiken erstellen. Das Unternehmen analysiert laut eigenen Angaben das Nutzerverhalten seiner Kunden nicht.

Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt in sortierter Form. Die erklärten Ziele des Anbieters sind die neutrale Präsentation und Auswahl der Treffer. Die Plattform nimmt die Sortierung anhand der Quellen vor.

Ist der User mit den Ergebnissen noch nicht vollständig zufrieden, so kann er nach alternativen Begriffen suchen. Die Suchmaschine schlägt automatisch in einer Liste verwandte Suchbegriffe vor.

fragFINN – Eine Suchmaschine für Kinder

fragFINN ist eine Alternative zum amerikanischen Konkurrenzprodukt, die sich auf Kinder als Zielgruppe konzentriert hat. Kinder sind im Internet in einem besonderen Maße gefährdet, da viele Seiten nicht kindgerecht sind. Eltern können bei fragFINN beruhigt sein, dass die Kinder nur unbedenkliche Webseiten als Suchergebnisse erhalten.

fragFINN e.V. ist eine Vereinigung von zahlreichen internationalen Unternehmen: Deutsche Telekom, Google, Microsoft und Vodafone sind nur einige der Mitglieder des Vereins. Um den Schutz der Kinder zu gewährleisten, erstellt der Anbieter eine Positivliste. Lediglich die Einträge auf dieser Positivliste sind durchsuchbar. Der Anbieter aktualisiert die Positivliste täglich.

Blinde Kuh ist eine Suchmaschine für Kinder

Die kindgerechte Suchmaschine: Blinde Kuh

Blinde Kuh ist eine Suchmaschine, die sich für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren eignet. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt die Webseite finanziell. Der Anbieter ist ein gemeinnütziger Verein. Seit nun mehr 20 Jahren pflegt er das Web-Verzeichnis und zeigt kindgerechte Webseiten an.

Die Suchmaschine ist werbefrei. Die Kinder erhalten zusätzlich zu den Suchergebnissen Hinweise und Tipps zum sicheren Surfen. Für türkischsprachige Kinder steht eine entsprechende Alternative zur Verfügung.

Eine weitere kindgerechte Google Alternative: Helles Köpfchen

Im Gegensatz zu anderen kindgerechten Suchmaschinen finanziert sich Helles Köpfchen über Werbung. Positiv fällt die Eignung als Startseite für Kinder auf. Der Anbieter stellt nicht nur die Suchmaschinenfunktion zur Verfügung, es sind auch diverse Artikel zu sehen. Es handelt sich somit um ein umfangreiches Wissensportal.

Die Kinder erhalten durch Helles Köpfchen Zugang zu zahlreichen unterschiedlichen Informationen: Die Berichte entstammen aus verschiedenen Wissensbereichen. Die Suchergebnisse sind kindgerecht und somit unbedenklich. Der einzige Nachteil ist der Betrieb durch einen kommerziellen Anbieter, in diesem Punkt unterscheidet sich Helles Köpfchen nicht vom amerikanischen Konkurrenten.

Wolfram Alpha – Informationen statt Webseiten

Die Grundidee von Wolfram Alpha unterscheidet sich deutlich von dem Googlekonzept: Der Anbieter möchte Antworten auf Fragen liefern. Im Zentrum steht nicht die Weiterleitung auf Webseiten sondern die Beantwortung von Fragen. Wolfram Alpha durchsucht die Webseiten auf relevanten Inhalt und liefert den Usern Ergebnisse.

Die Suchmaschine ist in der Lage, exakte Antworten auf Fragen zu finden. Möchten Sie beispielsweise ein Veranstaltungsdatum wissen, dann kann dieses geliefert werden. Viele Fragen besitzen jedoch keine eindeutige Antwort, da die Beantwortung mit der persönlichen Wertung verbunden ist. In diesem Fall kann die Suchmaschine kein zufriedenstellendes Ergebnis liefern.

Bei jeder Suche tun Sie Gutes: Benefind hilft

Mit Benefind etwas Gutes tun

Benefind basiert auf der Verwendung der Suchergebnisse von Yahoo. Sie erhalten demnach die gleichen Suchergebnisse wie Yahoo. Der Unterschied liegt im Umgang mit den Werbeeinnahmen: Laut eigener Aussage spendet das Unternehmen für jede zweite erfolgreiche Suche einen Cent für wohltätige Zwecke.

Die User können – wenn sie möchten – festlegen, welche Organisation die Spende erhalten soll. Es stehen Institutionen wie beispielsweise die Welthungerhilfe und Greenpeace zur Auswahl bereit. Benefind gibt an, insgesamt rund 70 Prozent aller Einnahmen zu spenden.

Umweltbewusste Menschen suchen über Ecosia

Ecosia spendet ebenfalls einen Teil seiner Einnahmen für wohltätige Zwecke. Laut eigenen Angaben beträgt der Spendenanteil rund 80 Prozent des erzielten Gewinns. Mit dem Geld wird die Aufforstung unterstützt.

Die Suchergebnisse stammen von der Suchmaschine Bing. Hierbei handelt es sich um die Suchmaschine von Microsoft, einer der größten Suchmaschinen der Welt. Die Treffer sind zwar gleich, die Werbeeinnahmen werden jedoch wohltätig eingesetzt. Das Unternehmen führt an, bereits 2,8 Milliarden Euro gespendet zu haben.

Umlu als umweltbewusste Suchmaschine

Die Alternative Umlu zeigt den Usern im Grunde genommen zwei Listen an: Zum einen erfolgt die Darstellung von Suchergebnissen, die über Google gewonnen wurden. Oberhalb dieser Ergebnisliste finden die Nutzer eine zweite Auflistung. Dort befinden sich die Suchergebnisse aus einer eigenen Datenbank, in welcher sich Einträge von umweltschonend arbeitenden Unternehmen befinden.

Die User erkennen somit den Unterschied und können auswählen, welcher Bereich ihnen wichtig ist. Die Qualität der Suchergebnisse gleicht der Qualität der Google-Suchergebnisse. Umweltbewusste User wählen bei Übereinstimmung mit der Suchanfrage Unternehmen aus dem oberen Bereich aus.

YaCy – ein Projekt des SUMA e.V.

YaCy arbeitet ohne Server

Die Suchmaschine YaCy ist ein Projekt von SUMA e.V.. Bei dem Verein handelt es sich um einen Verein zur Förderung des freien Wissenszugangs. Der Anbieter verfolgt einen dezentralen Ansatz: Wer an dem Suchnetzwerk teilnehmen möchte, der muss eine entsprechende Software downloaden. Die Software steht für unterschiedliche Betriebssysteme (Windows, MacOs und Linux) zur Verfügung.

Google und die meisten Google Alternativen nutzen Server zur Bewältigung der Anfragen. YaCy ist eine der wenigen Suchmaschinen, die dezentrale Lösungen anbietet. Die User laden die Open-Source-Software auf den eigenen Rechner herunter.

Faroo – eine Peer-to-Peer-Suchmaschine

Faroo basiert ebenso wie YaCy auf der Peer-to-Peer-Technologie. Der Anbieter gibt an, bereits mehr als zwei Milliarden Webseiten indiziert zu haben. Der P2P-Client steht ausschließlich für Windows zur Verfügung. Wer mit einem anderen Betriebssystem arbeitet, der kann über die Webseite suchen, jedoch nicht zum Aufbau der Datenbank beitragen.

Nach eigenen Angaben handelt es sich bei Faroo um die schnellste Peer-to-Peer-Suchmaschine. Allerdings muss diese Aussage relativiert werden, da kein objektiver Beweis vorliegt und der Markt im Bereich der Peer-to-Peer-Suchmaschinen klein ist.

Ohloh/Open Hub als Verzeichnis für Open-Source-Projekte

Die Suchmaschine Open Hub durchsucht Open-Source-Codezeilen nach den eingegebenen Keywörtern. Nach eigenen Angaben werden mehr als 21 Milliarden Open-Source-Codezeilen durchsucht. Die User sortieren die Ergebnisse beispielsweise nach Dateierweiterungen, Sprachen oder Projekten.

Bereits im Jahr 2014 erfolgte die Umbenennung der Webeseite von Ohloh in Open Hub. Die User erhalten Zugang zu den Daten wichtiger Open-Source-Software-Projekten und informieren sich über Entwicklungen, Projektgrößen und vieles mehr.

Die Reverse-Bildersuche über Google und über TinEye

Reverse-Bildersuche über TinEye

Bilder finden bei der Suche über Suchmaschinen auf zwei unterschiedliche Weise Berücksichtigung: Zum einen können die User nach Bildern suchen. Zum anderen können sie nach den Webseiten suchen, auf welchen die eingegebenen Bilder vorkommen. Sowohl Google als auch TinEye stellen die sogenannte Reverse-Bildersuche zur Verfügung.

Möchten die Nutzer beispielsweise die Ursprungsquelle eines Bildes in Erfahrung bringen, dann ist die Reverse-Bildersuche eine einfache und unkomplizierte Lösungsmöglichkeit. Obgleich Google Bildersuche wesentlich bekannter ist, hat TinEye diese Suchfunktion zuerst angeboten. TinEye eignet sich für alle Nutzer, die Google Alternativen suchen und gleichzeitig die Reverse-Suche nutzen möchten.

Creative Commons als Suchmaschine für Werke unter CC-Lizenz

Creative Commons hat sich einem Spezialgebiet gewidmet: Der Suche nach unter bestimmten CC-Lizenzen stehenden Bildern und anderen Werken. Wer entsprechende Daten sucht, der wird bei Creative Commons schnell fündig. Die Menge an Informationen ist jedoch aufgrund der Spezialisierung eingeschränkt.

Beim Anbieter handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, die Standard-Lizenz-Verträge zur Verfügung stellt. Die Nutzer erhalten eine einfache Möglichkeit, ihre Werke der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Urheber können sich verschiedene Rechte behalten, beispielsweise die alleinige kommerzielle Nutzung.

Die Datenbank umfasst Werke, die unter einer CC-Lizenz stehen. Die User wählen aus verschiedenen Filtern aus, um die Suche zu konkretisieren. Beispielsweise können sich die Nutzer entscheiden, ob sie nur Werke finden möchten, die sie kommerziell nutzen dürfen. Die Suche erfolgt über eine von 13 Plattformen. Zwar können Nutzer auch direkt auf den betreffenden Plattformen nach den CC-Lizenz-Produkten suchen, die Durchführung gestaltet sich über Creative Commons jedoch deutlich einfacher.

Die umfangreiche Videosuche über Blinkx

Blinkx ist eine Alternative zur Google Videosuche. Die Suchmaschine wählt die Treffer nicht nur anhand der Beschreibungen, sondern auch mit Hilfe einer Spracherkennungssoftware aus. Durch diese Maßnahme soll sich die Trefferqualität verbessern.

AOL verwendet die BlinkxVideosuche. Die Spracherkennungssoftware ermöglicht das Sammeln weiterer Meta-Daten, sodass die Nutzer Videos bestmöglich auswählen.

Interessant für die SEO: Über Majestic erfahren Sie mehr über die Backlink-Struktur von Webseiten

Mit Majestic mehr über Backlink-Strukturen erfahren

Backlinks sind Verweise auf eine Webseite. Je mehr (positive) Backlinks eine Webseite verfügt, desto besser stehen ihre Chancen auf ein gutes Google-Ranking. Für die SEO eines Unternehmens ist es interessant, die Backlink-Struktur ihre Konkurrenzen zu kennen. Mit Hilfe dieser Informationen passen die Webseitenbetreiber ihre eigene SEO-Strategie an.

Majestic zeigt die Backlink-Struktur von Webseiten an. Die Nutzer können eine kostenlose Anfrage stellen, für eine weitere Anfrage müssen sie ein Konto erstellen. Das Konto ist nach Angaben des Anbieters kostenlos. Möchten die User die Backlink-Dateien downloaden oder weitere Funktionen nutzen, dann ist allerdings ein kostenpflichtiger Account erforderlich.

Wissenschaftliche Texte über das Internet suchen

WorldWideScience ist eine Suchmaschine für wissenschaftliche Texte. Der Anbieter durchsucht Datensätze auf der gesamten Welt. Die User sortieren die Treffer beispielsweise nach dem Autor, der Art des Textes oder dem Herkunftsland. In den Datenbanken liegen Paper und Multimedia-Inhalte vor.

Der amerikanische Office of Scientific and Technical Information ist der Betreiber der Webseite. Er hat sich der Aufgabe gewidmet, Studierenden, Forschern und allen wissenschaftlich interessierten Menschen die gewünschten Informationen zu liefern. Es handelt sich um eine Spezial-Suchmaschine, die demnach über eine begrenzte Zielgruppe verfügt. Laut Angabe des Anbieters erfolgt die Suche hierzu in mehr als 200 Millionen Dokumenten.

Informationen über Gründer und StartupsCrunchbase ist die richtige Lösung

Crunchbase ist eine spezialisierte Suchmaschine, die sich auf Informationen über Gründer und Startups spezialisiert hat. Die Nutzer informieren sich über Produkte, Investoren und Personen. Die Zielgruppe ist aufgrund der Eingrenzung eingeschränkt, allerdings erlaubt die Suchmaschine die zielgerichtet Suche.

Die Nutzer erhalten über Crunchbase umfangreiche Informationen zu Gründungen und jungen Startups. Sie erfahren, welche Investitionssummen geflossen sind und wer welches Unternehmen besitzt. Wer sich über neue Produkte informieren möchte, der ist bei Crunchbase ebenfalls genau richtig.

Buzzsumo für die SEO benutzen

Buzzsumo als Unterstützung für die SEO

Die sozialen Netzwerke sind ein wichtiger Punkt bei der Gestaltung der SEO. Webseiten-Betreiber versuchen in Erfahrung zu bringen, welche Keywörter bei der Gestaltung der SEO in den sozialen Netzwerken am häufigsten gesucht und genutzt werden. Über Buzzsumo erhalten die Nutzer Antworten auf diese Frage und können bestimmte Keywörter auf ihre Verwendungshäufigkeit überprüfen.

Um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können, ist ein kostenpflichtiger Account erforderlich. Zum Austesten der Suchmaschine ist zunächst ein kostenloser Account ausreichend, die Ergebnisse sind allerdings stark eingeschränkt. Wer das Social-Media-Marketing professionell betreiben und Buzzsumo nutzen möchte, der sollte langfristig einen kostenpflichtigen Account erstellen.

Boardreader für die Suche in Internet-Foren

Internet-Foren existieren zu den unterschiedlichsten Themengebieten: Automobile, Heizungsanlagen, Schwangerschaft und vieles mehr. Boardreader ermöglicht die gezielte Suche in den Foren. Einige Experten führen an, Foren seien nicht mehr zeitgemäß. Die hohe Nutzungsrate von Foren widerlegt diese Aussage jedoch.

Wie viele andere Spezial-Suchmaschinen gehört auch Boardreader zu den Google Alternativen, die viele User als Ergänzung zu herkömmlichen Anbietern nutzen. Haben die Nutzer wissenschaftliche Informationen gefunden und möchten Sie beispielsweise ergänzend die Meinung von Experten oder Durchschnittsbürgern in Erfahrung bringen, dann ist Boardreaderdie richtige Suchmaschine.

Bücher finden Sie über Bookfinder

Mit BookFinder Bücher finden

Der Name ist bei dieser Suchmaschine Programm: Über Bookfinder finden die Nutzer Bücher. Es stehen sowohl neue als auch gebrauchte Bücher zur Auswahl bereit. Die Suche erfolgt anhand der ISBN oder des Titels und des Autors.

Bookfinder sucht die Bücher über bekannte Plattformen, wie beispielsweise Amazon oder eBay. Aufgrund der Buchpreisbindung ist für die Nutzer vor allem die Suche nach gebrauchten Büchern interessant. Benötigen Studierende ein bestimmtes Buch, möchten jedoch nur wenig Geld ausgeben, dann ist ein gebrauchtes Produkt ausreichend.

izik sortiert die Suchergebnisse für die Nutzer

Izik nimmt eine Sortierung der Suchergebnisse vor, sodass die Auswahl den Usern leichter fallen soll. Es stehen verschiedene Kategorien zur Verfügung, beispielsweise die Kurzbeschreibung des Begriffs oder Shopping. Das seitliche Scrollen verbessert die Übersichtlichkeit, da die Kategorien alle auf einen Blick erkannt werden können.

Die Motivation der Nutzer unterscheidet sich deutlich: Einige User möchten die Produkte kaufen, andere User wollen sich über die Hintergründe informieren und andere User benötigen Bilder zu den ausgewählten Suchbegriffen. Kategorien wie Shopping, Bilder oder soziale Netzwerke ermöglichen die gezielte Auswahl der relevanten Informationen.

Wacko Search – Die Umkehrung des Suchmaschinen-Prinzips

Wacko Search ist keine ernsthafte Suchmaschine, präsentiert sich jedoch als Suchmaschine. Die Nutzer geben einen Begriff ein und erhalten eine Liste mit Ergebnissen. Allerdings weist die Liste keinen Bezug zum Suchbegriff auf, sondern wird willkürlich zusammengestellt. Wer eine spannende Spaßsuche durchführen möchte, für den ist Wacko Search geeignet.

Wacko Search wird nicht zu den echten Google Alternativen gezählt, ist jedoch auf dem Markt vertreten. Das Portal kann kurzum als Parodie auf den großen Konkurrenten verstanden werden.

Million Short als Suchmaschine für kleine Webseiten

Million Short berücksichtigt kleine Webseiten

Oftmals befinden sich auf den ersten Suchergebnisseiten viele kommerzielle Angebote. Die Webseiten von kleinen Anbietern werden vernachlässigt. Erst ab Seite 10, 20 oder 30 erhalten kleine Webseiten eine Chance. Über Million Short bestimmen die User, wie viele Top-Treffer ignoriert werden sollen. Sie schließen beispielsweise die ersten 100 oder auch 1.000.000 Treffer aus und starten ab höheren Ergebnisseiten.

Das Besondere ist, dass Sie diese Funktion nutzen können, jedoch nicht nutzen müssen. Sie können zuerst eine klassische Suche starten und bei Nichtgefallen die Taktik ändern. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die höhere Ergebnisseiten zuerst ansehen, dann ist Million Short eine gute Alternative.

Das Fazit für die Google Alternativen

Auf dem Markt sind zahlreiche Google Alternativen vertreten, die ihre speziellen Eigenschaften aufweisen. Die vorgestellten (kleineren) Anbieter können mit ihren Möglichkeiten nicht mit großen Konkurrenten in den Wettkampf treten: Ob Bing, Yahoo oder ein anderer großer Mitbewerber, die Liste an Google Alternativen ist lang. Kleinere Anbieter spezialisieren sich oftmals auf bestimmte Zielgruppen. Sie entdecken Nischen, beispielsweise die Suche nach wissenschaftlichen Werken.

Die Spezialisierung hat einen Nachteil und Vorteil: Nachteilig wirkt sich die Einschränkung der Suchergebnisse aus. Die Konkretisierung der Suchanfrage ist der große Vorteil dieser Nischenseiten. Suchmaschinen hingegen, die den Aspekt des Datenschutzes in den Vordergrund stellen, können als Google Alternativen zur Konkurrenz für den amerikanischen Konzern werden. Datenschützer kritisieren seit längerer Zeit das Sammeln von NutzerinformationenIP-Adressen und Suchanfragen.

Suchmaschinen, die den Datenschutz gewährleisten, stellen eine gelungene Alternative dar. Spezielle Kinder-Suchmaschinen weisen ebenfalls einen hohen Nutzen auf: Die Kinder profitieren von der Schutzwirkung, da die Anbieter nur kindgerechte Webseiten anzeigen. Für die Nutzer bedeutet die große Vielfalt an Suchmaschinen eine Verbesserung der Suchoptionen: Sie können sich auf eine Suchmaschine konzentrieren oder die Wahl von der jeweiligen Suche abhängig planen.