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16 gute Gründe für ESET Antivirus

Eset Virenschutz

Sich einen Virus einzufangen ist heutzutage kein Kunststück. Dazu muss man nicht mal etwas herunterladen oder verdächtige Seiten besuchen. Die meisten Viren werden einfach per Email zugesendet oder nutzen Sicherheitslücken in der anderen Software. Ein gutes Antivirus-Programm ist daher elementar für jeden Rechner. Zu den beliebtesten Antivirus Software-Produkten zählen Antivirus-Software der Firma ESET, vor allem „NOD32 Antivirus“ und „Internet Security“. Die Programme bieten Schutz vor unterschiedlichen Malware-Arten wie Viren, Trojanern oder Spyware. Zusätzlich schützt die Software auch vor Ransomware wie Lockscreen-Trojanern.

ESET Antivirus ist universell einsetzbar

Die Antivirus Software von ESET wird eingesetzt um PCs, Notebooks und Server zu schützen– ganz egal mit welchem Betriebssystem. Das Programm bietet den Schutz vor Viren auf allen technischen Plattformen. Dazu gehören Windows 10, Windows Server, Linux oder Apple Macintosh.

Der Antivirus-Hersteller mit den weltweit niedrigsten „false positives“

Wenn eine Datei oder ein Mailanhang fälschlicherweise als infiziert eingestuft wurde, dann wird es in der Regel in Quarantäne verschoben oder gelöscht. Die Folge – die Software, zu der diese Datei gehört, wird nicht mehr richtig funktioniert. Bei ESET tendieren false Positives gegen null.

Datenschutzkonforme Verschlüsselung

Die Software ist mehr als nur ein Antivirus: Mit der ESET Endpoint Protection (EEE) können Firmen die Festplatten von Notebooks (und PCs) sicher verschlüsseln. Die ESET Endpoint Encryption bietet eine ausgeklügelte Kombination aus Schlüssellänge, Verschlüsselungsalgorithmen und Nutzerfreundlichkeit. Für Unternehmen, die mit vertraulichen Daten arbeiten, ist das mit Blick auf die kommende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft tritt, die optimale Verschlüsselungs-Lösung.

ESET bietet eine 2-Faktor-Authentifizierung an

Mit der ESET Secure Authentication (ESA) bietet die Software IT-Administratoren die Möglichkeit, neben dem Passwort eine 2-Faktor-Authentifizierung im Unternehmen durchzusetzen und so für noch mehr Sicherheit zu sorgen. Zum Beispiel um den Zugriff auf die Firmen-VPN oder RADIUS-basierte Dienste zu schützen. Die 2-Faktor-Authentifizierung verhindert unberechtigte Zugriffe dank zusätzlichem Sicherheitsfaktor und ist sicher und unkompliziert in Verwaltung.

Antivirenschutz, der immer aktuell ist

ESET NOD32 ist dank Internet-Updates immer auf dem neuesten Stand. Dank der heuristischen Analyse kann das Programm neue, noch unbekannte Viren erkennen. Aufgrund der schnellen Verbreitung von Viren und ihren Derivaten werden Viren-Signaturen mehrmals täglich aktualisiert.

Eines der am meisten genutzten Antivirus-Produkte

Das Programm gehört zu den am meisten genutzten Antivirus-Lösungen und hat mit knapp 15% Marktanteil den höchsten Anteil an installierter Antivirus-Software auf Endgeräten von allen kommerziellen Antiviren-Herstellern. Nur der kostenfreie Scanner von Avast wird mit 20% etwas häufiger installiert als ESET. Die Software läuft auf allen Betriebssystemen und überzeugt Unternehmen weltweit durch ihre hohe Sorgfalt beim Finden und Löschen von Malware.

Schnell und ressourcenschonend

Die Antivirus-Engine, also der Kern des Programmes ist in schnellem Assembler-Code geschrieben.
Zudem entscheiden sich viele Unternehmen für ESET, weil die Software ressourcenschonend ist und die Hardware nicht ausbremst. Dank ihrer schnellen Performance und geringer Systembelastung kann die Software auch bei komplexen Unternehmensumgebungen eingesetzt werden.

ESET ist auch auf alten Betriebssystemen einsetzbar

Auch wenn man Windows 95 oder Windows 98 nicht mehr nutzen sollte, verwenden viele Fertigungsbetriebe häufig in die Jahre gekommene und von Microsoft nicht mehr unterstützte Betriebssysteme. Alte Systeme, die weder regelmäßig gewartet noch mit Updates aktualisiert werden können, stellen eine akute Gefahr für die Sicherheit des Unternehmens dar. Die gute Nachricht für alle Windows-Oldtimer-Fans: Die aktuelle Antiviren-Software von ESET läuft sogar noch auf Windows 95!

Effektiver Schutz vor Ransomware

Um Computer effektiv vor Ransomware zu schützen reicht es nicht aus die Dateien in Echtzeit zu überprüfen, denn dabei kann man in der Regel nur bekannte Viren entdecken. Nur Software, die mehrere Schutzschichten haben, können einen umfangreichen Schutz gewährleisten. Zero-Day-Attacken – also Hackerangriffe, die erst dann bekannt werden, wenn der Angriff schon stattgefunden hat und sensible Informationen an die Öffentlichkeit gelangt sind – ermöglichen den Angreifern einen leichten Einstieg in fremde Computersysteme und können sich dadurch binnen Minuten weltweit ausbreiten und Millionen Maschinen infizieren. Eine effektive Verhaltensanalyse ist dabei fast die einige Möglichkeit Unternehmen vor solchen Attacken zu schützen.

Bei ESET werden über 10 weitere Schutzmechanismen verwendet, die jeden einzelnen Arbeitsplatz schützen, auf dem ESET installiert ist, unter anderem:

  • der Advanced Memory Scanner (sucht nach verdächtigem Verhalten der Malware im Speicher),
  • das ESET LiveGrid® Reputation System (überwacht unbekannte und potenziell bösartige Anwendungen) und
  • der Exploit Blocker (verstärkt den Schutz vor gezielten Angriffen und zuvor unsichtbaren Schwachstellen).
  • ein erweitertes Botnet-Schutzmodul bei den neusten Programmen blockiert zusätzlich die Kommunikation zwischen Ransomware und C&C-Servern.


Kein ESET-Kunde wurde von WannaCry betroffen!

Firmen, die ESET als Antivirus-Lösung nutzen, waren von dem letzten Verschlüsselungsvirus „WannaCry“ nicht betroffen. Dieses Schadprogramm hat im Mai 2017 für einen schwerwiegenden Cyberangriff gesorgt. Doch ESET hat diese Gefahr sicher erkannt und die betroffenen PCs, Computer und Server zuverlässig geschützt.

Antivirus-Software mit zentraler Verwaltung

Bei ESET können Administratoren die Sicherheit ihrer Endpoints, Server und Mobilgeräte komfortabel über eine Remote Administration (ERA) Web-Konsole verwalten. So kann man zentral alle Bedrohungen und Aktualisierungen aller Endgeräte managen –  das spart Zeit und Geld. Die ESET Remote Administration gibt es für Windows, Linux und als fertige VMWare-Appliance.

ESET Antivirus schützt in Google Chrome-Nutzer vor Cyber-Angriffen

ESET ist seit Oktober 2017 fester Bestandteil von Google Chrome und macht das Surferlebnis für Google Chrome Nutzer noch sicherer. Nach einem 2 Jahre langen Test hat sich Google für den Einsatz von ESET in Google Chrome entschieden und die Technologie von ESET in Chrome Cleanup integriert. So können die Anwender des Google Chrome Browsers von dem Schutz der renommierten Software profitieren.

„Try before you buy“ – ESET kostenfrei testen

Mit dieser Software muss niemand die sprichwörtliche Katze im Sack kaufen. Interessierte Kunden können von ESET-Fachhandelspartnern wie der Biteno GmbH jederzeit eine 30tägige Testlizenz aller beliebigen Produkte der ESET erhalten und damit das Produkt auf Herz und Nieren testen. Erfahrungen zeigen – über 80% aller Interessenten entscheiden sich nach Ende der Testphase für das Produkt der Marke.

Ein leichter Umstieg auf die ESET Antivirus Software

Damit der Umstieg auf die ESET Programme schnell und unkompliziert abläuft, bietet EASET seinen Kunden einen Übernahme-Service an. Speziell für Interessenten, die noch eine andere Antivirus-Lösung eines Mitbewerbers einsetzen, bietet ESET die Übernahme der Restlaufzeit (bis zu 12 Monate) sowie die Anrechnung auf die Laufzeit einer ESET-Lizenz an. Sprechen Sie einfach die Vertriebsmitarbeiter der Biteno GmbH an. Als autorisierter Fachhandelspartner erstellen wir für Sie ein individuelles Angebot!

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Die Software genießt hohe Anerkennung

Doch nicht nur das Know-How der Firma ESET ist beeindruckend, sondern auch ihr Kundenportfolio. Viele große Firmen wie Tesla, Deutsche Bahn, Google, Renault oder die ARAG Versicherung sind namhafte Referenzen für das Unternehmen weltweit.

Auch bei unabhängigen Tests genießen die Antivirus Produkte der Marke hohes Ansehen. Das Unternehmen hat sogar den Rekord in der Geschichte der Antiviren-Software gebrochen: ESET wurde als einziger Hersteller der Branche 100 Mal mit VB100 Awards ausgezeichnet (die renommierte Auszeichnung des britischen Fachmagazins „Virus Bulletin“ über die Prävention, Erkennung und Entfernung von Malware und Spam).

Der Antivirus-Hersteller mit jahrelanger Branchenerfahrung

Die Antivirus-Software ist seit 1987 am Markt – in diesem Jahr wurde die erste Version von NOD Antivirus von den ESET-Gründern Peter Paško und Miroslav Trnka geschrieben. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen über 1600 Mitarbeiter und bietet seine Sicherheitsleistungen in mehr als 200 Ländern und Gebieten an. Das Unternehmen wird nach wie vor von ihren drei Gründern geleitet und ist nicht von externen Investoren getrieben.

Top 3: kostenlose Virenschutzprogramme im Test

Warum Anti-Viren-Programme so wichtig sind

Wer häufig im Internet unterwegs ist, sei es beruflich oder auch privat, sollte sich unbedingt vor äußeren Angriffen schützen. Schadsoftware (Malware) oder eine Spyware kann unwissentlich von einer Internetseite auf den PC oder das Laptop heruntergeladen werden und sich dann weiter auf dem Gerät verbreiten und Dateien beschädigen oder womöglich das System zerstören.

Eingedrungene „Schädlinge“ infizieren aber unter Umständen auch Facebook-Profile oder Webseiten, ohne dass es der Webmaster oder Benutzer an sich bemerkt. Bis der Virus entdeckt wird, haben sich in der Regel bereits andere Computer infiziert. Malware, Viren und Co schleichen sich so in weitere Systeme ein und können im Endeffekt selbst Daten ausspionieren oder komplett übernehmen.
Eine Antiviren-Software schützt zwar nicht restlos vor allen Viren, jedoch bieten die Anbieter kontinuierliche Updates an, so dass die Virenscanner auf aktuellstem Stand sind und die Chancen sehr hoch sind, die meisten Viren erkennen und beseitigen zu können. Die oft verfügbaren Live-Scanner warnen den User bereits, wenn er auf einer gefährlichen Seite surft oder eine infizierte Datei herunterlädt und abspeichert. Auch beim E-Mail-Empfang sollte man auf einen Virenschutz setzen, weil auf diesem Wege ziemlich viele schädliche Dateien in das System eindringen können. Schließlich sind Spam-Mails das größte Einfallstor für Viren und andere Schadsoftware.

Drei kostenlose Anti-Viren-Software im Virenschutz Test Vergleich

Bild von Käfer

Windows, Mac OS, – alle Betriebssysteme sind gefährdet

Avira Free Antivirus

Der kostenfreie Virenscanner von Avira ist einer der besten kostenlosen Programme deutschlandweit und wird bereits von zahlreichen Usern verwendet. Avira scannt rasch das System und schützt vor Eindringlingen aus dem Internet. E-Mails überprüft die Software jedoch leider nicht (nur in der Vollversion verfügbar). Ferner wird viel Werbung eingeblendet und die Updates sind eher langsam im Vergleich zur Konkurrenz.

AVG Anti-Virus Free

Wer auf häufige Werbeeinblendungen verzichten will, wählt den freien Virenscanner von AVG. Werbung wird hier nicht so aufdringlich eingeblendet, wie bei Avira. Beim Programm erfolgen Updates sehr regelmäßig, es gibt einen E-Mail- wie auch Linkscanner und einen praktischen Identitätsschutz. Genau aufpassen sollten User bei der Installation und bei Updates, weil hier automatisch die kostenpflichtige Version ausgewählt ist. Auch wird eine Toolbar mit installiert, falls diese Option aktiviert wurde. Ansonsten handelt es sich beim „AVG free“ um einen sehr zuverlässigen kostenlosen Virenscanner.

Panda Cloud Antivirus Free

Aus dem Hause Panda gibt es ferner einen gratis Virenscanner, der von der Optik ansprechend und sehr modern daherkommt. Panda Cloud Antivirus Free arbeitet mit einer Cloud und weist kaum Werbung auf. Leider gibt es keinen E-Mail und Webfilter, auch eine Verhaltenserkennung sucht der User hier vergeblich. Eine ständige Internetverbindung ist notwendig, dafür ist die Virendatenbank aber stets aktuell.

ESET Antivirus kostenlos

Auch wenn es den ESET Virenschutz im reigentlichen Sinne nicht kostenfrei gibt, so können IT-Dienstleister wie die Biteno GmbH für Firmenkunden jederzeit eine 30 tägige Test-Installation (etwa für Server) einrichten. Damit können Sie unkompliziert und kostenfrei die Funktionsweise von ESET Antivirus testen. Interessiert? Bitte sprchen Sie uns einfach an oder nehmen mit Ihrem Berater Kontakt auf.

Lohnt sich ein kostenpflichtiges Virenschutz-Programm?

Ein guter Scanner lohnt sich in der Regel immer dann, wenn sich auf dem Computer heikle Daten befinden und wenn der User viele Dateien aus dem Internet runterlädt. Bei kostenpflichtigen Softwareangeboten sind die direkten Link- und E-Mail-Filter durchaus als besser einzustufen als in den kostenlosen Angeboten. Ob es sich für den einzelnen lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Einen 100%-igen Schutz gibt es leider nicht, weil ständig neue Viren auftauchen, die erst vom Virenscanner erfasst werden müssen. Bei kostenlosen Programmen ist ferner zu beachten, dass häufig ablenkende und irrelevante Werbung eingeblendet wird. Auch das ist ein Grund, warum sich viele für ein kostenpflichtiges Modell entscheiden.

Tipp: Von vielen Softwareanbietern gibt es Demoversionen, die 30 Tage kostenlos sind und sich im vollen Umfang erkunden lassen. Es wird empfohlen, sich in aller Ruhe mit den Programmen zu beschäftigen und den Umgang damit zu testen. Ist die Software leicht zu bedienen? Lassen sich die Viren automatisch löschen? Sind die Berichte für Laien verständlich? Die besten Programme kommen von Kaspersky, Eset,  Bitdefender, McAfee und GDate. Diese haben die Nase vorn und sind meist auch bei den Virendefinitionen up-to-date. Hier sollte sich auf jeden Fall ein passendes Programm finden lassen. Egal ob kostenlos oder kostenpflichtig.

A propos: Die gängigsten Antiviren-Produkte können Sie im Webshop von Biteno online bestellen. Wenn Sie umfangreichere Installationen von Antivirus-Software benötigen, sprechen Sie einfach unsere Berater an.

Antivirus schütz vor Malware und Viren

Ein Virenscanner kann einen Virenbefall verhindern

 

Augen auf im Internet!

Antiviren-Programme sind eine gute Möglichkeit, um sich vor Malware, Viren und Co zu schützen. Dennoch sollte niemand seine eigene Verantwortung komplett aufgeben. Beim Surfen gilt nach wie vor, die Augen offen zu halten und genau darauf zu achten, welche Dateien heruntergeladen, geöffnet oder aktiviert werden. Dadurch lassen sich bereits viele Viren im Vorfeld verhindern.

Downloads:

Antivirus: Das müssen Sie zum Thema Virenschutz wissen!

Haben Sie sich schon einmal einen Computer-Virus eingefangen? Fast jeder, der einen Computer besitzt, hat schon wenigstens einmal Erfahrungen mit diesen schädlichen Anwendungen, in der Fachsprache „Malware“ genannt, gemacht. Immer wieder schaffen es Computer-Viren sogar, Schlagzeilen in den Nachrichten zu machen, wenn von spektakulären Vorfällen berichtet wird, bei denen selbst große Firmen oder bekannte Institutionen durch Virenangriffe betroffen waren, obwohl die Rechner durch Antivirus Programme geschützt waren. Neuerdings befallen Computer-Viren sogar Smartphones und Tablet PCs.

Was sind überhaupt Computer-Viren?

Computerviren zeigen ähnliches Verhalten wie ihre „natürlichen“ Verwandten

Computerviren zeigen ähnliches Verhalten wie ihre „natürlichen“ Verwandten

Der Name „Virus“ wurde von Experten bewusst gewählt, weil sich die schädlichen Anwendungen in vielen Fällen ähnlich wie biologische Viren in der Natur verhalten. Ebenso wie biologische Viren werden Computer-Viren von außen in das System eingebracht. Sie nutzen die Ressourcen des Systems, so wie biologische Viren die Ressourcen des Körpers, um sich im Computer festzusetzen, zu reproduzieren und Schäden anzurichten.

Der Körper bekämpft Viren durch sein Immunsystem, im Rechner dient dazu ein Antivirus Programm. Ebenso wie bei biologischen Viren gibt es auch bei Computer-Viren eine überwältigende Vielfalt, die sich nicht täglich, sondern stündlich vergrößert. Andere Schadprogramme sind beispielsweise Würmer. Deren Auswirkungen sind mit denen von Viren beinahe identisch, weswegen sie von Laien oft auch als Viren bezeichnet werden. Ein guter Virenscanner spürt sie in der Regel umgehend auf und kann diese auch beseitigen.

Welche Arten von Viren gibt es?

Antivirus Programme unterscheiden zwischen verschiedenen Arten von Viren. Das sind unter anderem:

Boot-Viren

Sie gehören zu den frühesten Formen der Computer-Viren und waren in vergangenen Jahren sehr verbreitet. Sie nisten sich im Bootsektor einer Diskette, CD-ROM oder Festplatte ein und nehmen Einfluss auf das Betriebssystem. Aus technischen Gründen ist ihre Größe auf maximal 444 Bytes beschränkt. Zu ihrer Programmierung sind umfangreiche Kenntnisse erforderlich, zudem verbreiten sie sich nur langsam. Deswegen sind Boot-Viren heute kaum noch anzutreffen.

Link-Viren oder Datei-Viren

Sie gehören zu den häufigsten Viren und tragen den Namen, weil sie sich an ein existierendes Programm anhängen. Sie verknüpfen die Startroutine des infizierten Programms mit ihrem eigenen Code. Bei jedem Start der Datei wird das Virus aufgerufen. Um sich zu tarnen, lässt das Virus so lange wie möglich die Ausführung des befallenen Programms zu.

Skript-Viren

Betriebssysteme wie Mac OS, Unix oder Linux benutzen Skript-Sprache zur automatischen Ausführung bestimmter Aufgaben. Ein bekanntes Beispiel ist JavaScript. HTML ist eine Maschinensprache, die ebenfalls von Skript-Viren befallen werden kann. Das Skript-Virus fügt sich in den Skriptbereich einer HTML Datei ein, wird vom Browser auf den Rechner geladen und sucht dort nach einer Wirtsdatei, die es infizieren und zur Verbreitung nutzen kann.

Makroviren

Sie verhalten sich ähnlich wie Skript-Viren, benutzen zur Verbreitung jedoch so genannte Makros. Das sind Anwendungen, die in Büroprogrammen enthalten sind, um bestimmte Aufgaben automatisch auszuführen. Wie der Name es bereits verrät, nisten sich Makroviren in diesen Anwendungen ein. Makros werden meist beim Aufrufen der Textdokumente automatisch ausgeführt. Zudem haben viele Nutzer keine Ahnung, dass in Textdokumenten Viren versteckt sein könnten. Das begünstigt die Verbreitung von Makro-Viren.

Daneben existieren auch Mischformen von Computer-Viren, die mehrere Anwendungen befallen können. Mit Hilfe einer so genannten EICAR Testdatei können Sie einen Virenschutz Test durchführen und feststellen, ob Ihr Antivirus Programm richtig arbeitet. Bei dieser Datei handelt es sich um eine ungefährliche Textdatei, die keinen Schaden am Computer-System hervorrufen kann, die jedoch von allen Antivirus-Programmen als Virus erkannt werden sollte (siehe auch eicar.org).

Würmer, die neue Gefahr

Sicherlich werden Sie überrascht sein, zu hören, dass heute Viren gar nicht mehr die größte Bedrohung für Ihren Computer darstellen. Die geht vielmehr von Würmern aus. Das sind ebenfalls schädliche Anwendungen, die jedoch nicht wie Viren darauf warten, auf das System geladen zu werden, sondern die sich aktiv verbreiten. Dazu suchen sie Sicherheitslücken in Netzwerkdiensten, darunter zum Beispiel Fehler, die beim Design oder in der Programmieren verursacht wurden, fehlende oder zu einfache Passwörter und anderes.

Würmer werden oft über E-Mail Clients verbreitet. Ein guter Antivirus Scanner erkennt jedoch normalerweise auch Würmer und beseitigt sie.

Welche Betriebssysteme sind besonders gefährdet?

Windows, Mac OS, - alle Betriebssysteme sind gefährdet

Windows, Mac OS, Linux – alle Betriebssysteme sind gefährdet

Im Prinzip kann jedes Betriebssystem befallen werden, die einem Programm erlauben, Veränderungen an einer Datei vorzunehmen. Es gibt keine wesentlichen Unterschiede zwischen dem Mac OS, Windows und Linux. Am häufigsten werden Rechner mit dem Betriebssystem Windows befallen. Das liegt zum einen daran, dass Windows sehr weit verbreitet ist und zum anderen daran, dass viele Windows Versionen mit vollen Administratoren-Rechten ausgestattet sind und Viren alle Dateien befallen können, die vom Administrator aufgerufen werden können. Bei Linux-Systemen sind die Administratoren-Rechte eingeschränkt und Viren können sich weniger leicht verbreiten. Diese Situation sieht bei Würmern anders aus. Sie befallen Systeme mit Linux ebenso leicht wie solche mit Windows, zumal viele Server mit Linux arbeiten.

Wie kommt ein Virus auf Ihren Rechner?

Dazu muss der Virus von außen auf den Computer gelangen. Am häufigsten geschieht das über das Internet, beispielsweise durch Spam Email oder infizierte Webseiten. Viren und Würmer können aber auch durch Wechselmedien wie CDs, DVDs, Speicherkarten oder Memory Sticks verbreitet werden.

Welche Auswirkungen können Viren haben und welche Schäden können sie verursachen?

Wenn Sie glauben, dass Viren alle befallenen Dateien zerstören, sind Sie im Irrtum. Das Ziel der Viren besteht darin, sich möglichst lange und unbemerkt zu verbreiten. Deswegen richten sie meist zunächst keine unmittelbare Schäden an. Die Zerstörung von Dateien oder gar Hardware kommt nur selten vor. Würmer sind in dieser Hinsicht viel schlimmer. Das beste Hilfsmittel, um einen Befall mit Viren zu erkennen, ist die Verwendung einer Antivirus Software. Manchmal können Sie einen Befall mit Viren auch daran bemerken, dass der Rechner langsamer wird bzw. länger zum Booten (Hochfahren) braucht, weil die Viren Rechenkapazität binden. Ab und zu äußert sich eine Infektion auch durch unverhoffte Töne wie Piepsen oder Musik, ein verzerrtes Display, herunter gefallene oder verlaufende Buchstaben oder eingeblendete Meldungen der verschiedensten Art. Über konkrete ökonomische Schäden gibt es so gut wie keine Angaben. Vielleicht weil Unternehmen, deren Computer von Viren befallen wurden, das lieber nicht öffentlich zugeben.

Wie verhindern Sie Virenbefall? – Vermeidung statt Bekämpfung!

Ein Mac Antivirus Programm oder eine ähnliche Anwendung für Windows oder Linux Computer bzw. Smartphone sind nur die letzte Stufe Ihrer Verteidigung. Die beste Anti Virus Maßnahme besteht nicht in der Bekämpfung der Infektion, sondern in ihrer Vermeidung. Dazu genügen im Grunde genommen schon einige wenige, simple Maßnahmen:

  • Bild Schutzschild Antiviren-Programm

    Zuverlässiger Schutz ist einfacher und effektiver als die Bekämpfung eines Virenbefalls

    Sie sollten zum Beispiel niemals Programme von zweifelhaften Quellen herunterladen, auch nicht, wenn Sie sie vorher einem Antivirus Scan unterziehen.

  • Verwenden Sie keine Filesharing Programme wie beispielsweise Tauschbörsen, um Inhalte auf den Computer zu laden.
  • Vorsicht bei Emails von unbekannten Absendern. In den Anhängen können Viren bzw. Würmer versteckt sein. Oft tarnt der Absender der Viren seine Absichten, indem er eine Rechnung schickt oder droht, ein Bankkonto oder eine Kreditkarte zu sperren oder andere drastische Aktionen ankündigt. Alle haben das Ziel, Sie dazu zu bringen, den Anhang zu öffnen und so die Viren einzulassen. Am besten ist es, Emails von unbekannten Absendern ungeöffnet zu löschen.
  • Vorsicht auch bei USB Sticks und anderen Speichermedien. Auf diesen Weg können Viren ebenfalls auf das System eingelassen und dann weiterverbreitet werden.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Betriebssystem und auch andere Software regelmäßig aktualisiert wird. Dadurch werden Sicherheitslücken geschlossen und Programmierfehler beseitigt und somit der Befall mit Viren erschwert .

Was tun, wenn der Computer bereits infiziert ist?

Dann benötigen Sie ein gutes Antivirus Programm, um das Virus zu isolieren und zu entfernen. Auf dem Markt gibt es davon eine ganze Anzahl verschiedener Virenscanner, kostenlose und Kaufprogramme. Beim Vergleich im Internet zeigt sich, dass die Kaufprogramme den Gratis-Versionen überlegen sind. Letztere bieten nur einen Basis-Schutz. Wenn sie beim Virenschutz sparen, kann Sie das teuer zu stehen kommen. Die Kosten eines Kaufprogramms stehen in keinem Verhältnis zum Schaden, den eine Infektion anrichten kann. Da ständig neue Viren erscheinen, muss das Antivirus Programm ständig aktualisiert werden.

Virenschutz für kommerzielle Rechner

Wenn Sie Ihren Rechner für kommerzielle Zwecke nutzen, kommen Sie um Kaufprogramme  nicht herum. Ohne sie ist das Risiko einer Infektion einfach zu groß. Am besten erwerben Sie Ihre Antivirus Programme von einem Anbieter, der sich auf Geschäftskunden spezialisiert hat.

Gute Anbieter erkennen Sie daran, dass sie für mindestens 1 Monat eine kostenlose Testversion anbieten – im Einzelfall auch länger. Achten Sie auch darauf, wie lange die Lizenz gültig ist und wie lange das Antivirus Programm aktualisiert wird. Ohne regelmäßige Aktualisierung ist selbst der beste Antivirus Scanner wertlos. Zum Service eines guten Anbieters gehört auch ein Kundendienst, wenn es mal Probleme gibt.

Unser Tipp: Im Shop der Biteno GmbH finden Sie eine Auswahl an Antivirus-Lösungen für Ihr Unternehmen. Gerne beraten wir Sie dazu im Vorfeld Ihres Kaufs.