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Was ist eigentlich… WordPress?

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Was ist WordPress?

WordPress ist ein CMS, das in der Vergangenheit vorwiegend von Bloggern genutzt wurde. Die Website lässt sich einfach und ohne Kenntnisse in der Programmierung über den Browser gestalten und verwalten. Was ist WordPress und warum hat das Content Management System einen Weg aus der Blog-Nische in den eCommerce und die gewerbliche Anwendung gefunden? Ganz einfach: WordPress ist leicht bedienbar, vielseitig einsetzbar und bietet eine gute Basis für professionelle und leicht zu verwaltende Websites.

Was ist WordPress und was beinhaltet das CMS? WordPress ist anpassbar und benutzerfreundlich. Es verfügt über ein reichhaltiges Portfolio an Themes, Plugins und Features für nahezu grenzenlose gestalterische Freiheit. WordPress ist eine webbasierte Anwendung mit zwei Nutzeroberflächen. Besucher der Website sehen die Inhalte auf der eigentlichen FrontPage, während der Websitebetreiber im Back-End verwaltet, neue Inhalte einbaut und seinen Content in Wort und Bild aktuell hält. WordPress ist eine freie und vollständig kostenlose Software und somit für den privaten wie gewerblichen Gebrauch gleichermaßen geeignet.

WordPress global

WordPress wird global eingesetztLaut Schätzungen sind die Hälfte aller weltweiten Websites mit WordPress erstellt. In Statistiken hat das CMS andere, früher beliebte Anbieter überholt und sich wegen seiner professionellen Ausstrahlung ohne finanziellen Aufwand längst etabliert. Die einfache Bedienung, die Anpassung an den eigenen Bedarf, die nutzerfreundliche Verwaltung und die zahlreichen Themes sind einige der Gründe, warum sich dieses CMS weltweit in führende Position gebracht hat. Fakt ist, dass das Content Management System eine vollständige Software für Homepage-Betreiber, für Blogger und eCommerce Unternehmer ist.

Sicherheit bei WordPress

Die Sicherheitsansprüche in Deutschland sind hoch. Im Jahr 2015 hat das CMS aufgerüstet und das Augenmerk von Hackern dazu genutzt, neue Plugins für mehr Sicherheit zu implementieren. Aktuell stehen den Nutzern über 34 Tausend Sicherheits-Plugins zur Verfügung und können ganz individuell, dem Bedarf entsprechend in der Website integriert werden. Was ist WordPress für ein Konzept und wie schaffen es die Betreiber, die Software sicher zu halten und dabei keine Komplexität zu erzeugen? Ganz einfach: Die Nutzerfreundlichkeit und Usability stehen grundsätzlich im Vordergrund.

Eignet sich WordPress für alle Websites?

Wofür eignet sich WordPress?Ja. Denn die Auswahl an Themes ist enorm. Die Layouts können farblich und bildlich angepasst, mit eigenem Bildmaterial aufgestockt und auf den jeweiligen Anspruch an eine Website oder eine eCommerce Plattform abgestimmt werden. Da es sich um ein gratis CMS handelt, profitieren nicht nur gewerbliche, sondern auch private Websitebetreiber von dieser Software. Schwierige Programmierungen oder die Nutzung von Homepage-Baukästen mit Anbieterwerbung sind dank WordPress CMS Vergangenheit und können ausgeschlossen werden. Wie verhält sich Wordpress im Bezug auf die Optimierung für Suchmaschinen? Die Software kommt mit einem SEO-optimierten Layout und bietet dadurch enorme Vorteile.

Wie ist WordPress im Vergleich zu anderen CMS?

Ein einfach zu bedienendes, übersichtlich strukturiertes und ohne Programmierkenntnisse nutzbares Content Management System. Weiter ist es eine kostenlose Software, die mit modernen Designs und Themes für professionelle Websites sorgt. Das CMS kann jederzeit erweitert, auf den veränderlichen Bedarf und die Expansion der Website abgestimmt werden. Eine große Community gibt Unterstützung und hilft unerfahrenen Anwendern. Formulare und Social Media Elemente, Terminkalender und viele weitere externe Anwendungen können direkt verknüpft und implementiert werden.

So finden Sie das optimale WordPress-Hosting

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Eine Website mit dem weltweit beliebtesten Content Management System WordPress (kurz WP) aufzubauen ist generell eine gute Idee. Das CMS ist benutzerfreundlich und durch Plugins sowie Themes leicht erweiterbar – und natürlich Opensource-Software. Damit eine WP-Site aber problemlos funktioniert, müssen zuvor bestimmte Hosting-Anforderungen erfüllt werden. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie beim WordPress-Hosting achten müssen.

Dies brauchen Sie, um eine WP-Website zu betreiben.

Das Logo von WordPress - das beliebteste CMS weltweit

Das Logo von WordPress – das beliebteste CMS weltweit

WordPress  arbeitet mit der Skriptsprache PHP und einer MySQL-Datenbank. Diese Features müssen in einem Hosting-Tarif enthalten sein, um das System zum Laufen zu bringen. Bevor Sie jetzt nach dem günstigsten Hosting-Tarif mit PHP und MySQL Ausschau halten, sollten Sie einige zukunftsorientierte Eigenschaften berücksichtigen, die die Besucherzahlen und das SEO-Potenzial Ihrer Website stark beeinflussen. Sie möchten doch, dass möglichst viele Besucher Ihre Website finden?

 Dieses Ziel können Sie viel leichter erreichen, wenn Ihre Website weit oben in den Suchergebnissen bei Google oder Bing auftaucht. Hohe Rankings sind wiederum nur dann möglich, wenn die Website schnell funktioniert und suchmaschinenoptimiert ist.

Geschwindigkeit ihrer WordPress Website

Nicht nur Menschen, auch Google hat keine Lust auf langsam ladende  Websites zu warten. Langsame Internetpräsenzen haben keine Chance auf hohe Positionen. Sowohl die Geschwindigkeit als auch das SEO-Potenzial (engl. SEO = Search Engine Optimization, dt. Suchmaschinen-Optimierung) hängen zum Teil von dem Hosting-Tarif ab. Je mehr Benutzer gleichzeitig eine WordPress -Site benutzen, desto stärker wird der Server beansprucht, auf dem die Website liegt. Wenn Sie sich für einen günstigen Shared-Hosting-Tarif entscheiden, erhalten Sie lediglich einen Teil der Leistungskapazität eines Servers.

Server-Hardware wie CPU oder Arbeitsspeicher wird unter verschiedenen Kunden geteilt. Wenn also einer dieser Kunden mehrere Websites in Rahmen eines Tarifs hostet und andere performance-lastige Operationen durchführt, können Sie dies unter Umständen zu spüren bekommen – genauer mit langsameren Ladezeiten ihrer WordPress Installation.

Um dies zu verhindern, legen viele Provider Limits fest. Hier sollten Sie auf das so genannte Memory-Limit (von PHP) achten. Je mehr Plugins Sie in WP aktivieren und je mehr Besucher die Site benutzen desto größer wird der Arbeitsspeicher-Bedarf für PHP. Der Hosting-Tarif sollte mindestens 128MB Memory-Limit bieten. Für große WP-Sites wie Onlinestores mit WooCommerce sollten mindestens 256MB vorhanden sein. Wichtig für die Suchmaschinenoptimierung sind die Permalinks von WP. Diese suchmaschinenoptimierten Linkstrukturen erfordern mod_rewrite – ein Modul des Apache-Servers. Achten Sie, dass ihr Provider dies unterstützt.

Mehr Speicherplatz für ihr WordPress Hosting

Nicht zu unterschätzen ist der Speicherplatz. Natürlich ist die Größe wichtig, denn je mehr Speicherplatz zu Verfügung steht, desto mehr Daten lassen sich auf dem Hosting ablegen. WordPress braucht keine gigantischen Speicher oder Festplatten-Kontingente. Ein WooCommerce-Onlineshop mit Tausenden Produkten kommt mit einigen Hundert Megabytes aus. Als Minimum sollten Sie aber wenigstens 1GB bekommen, denn Sie wollen doch auch E-Mails empfangen oder ab und zu eine Testinstallation mit WordPress anlegen.

Für den praktischen und tagtäglichen Erfolg Ihrer Website ist Geschwindigkeit maßgeblich. Im Idealfall erhalten Sie Platz auf einem Server mit schnellem SSD-Speicher. Im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten bietet SSD viel schnellere Lese- und Schreibvorgänge.

Ein Hackerangriff oder Hardwareausfall könnte Ihre Internetpräsenz nachhaltig beschädigen. Daher sind regelmäßige Sicherungen Pflicht. Der Hosting-Plan muss eine automatisierte Backup-Lösung bieten, die Ihren ganzen Datenbestand regelmäßig sichert und auf Wunsch wiederherstellt.

Die technischen Anforderungen von WordPress

Zusammenfassend sollte ein guter Hosting-Tarif Folgendes bieten:

  1. PHP-Unterstützung – mindestens Version 5.6 oder sogar php 7.x
  2. Mehrere MySQL-Datendanken / alternativ MariaDB
  3. Apache Modul „mod_rewrite“
  4. Mindestens 128MB Memory-Limit – besser 256 MB
  5. Mindestens 1GB Speicherplatz auf SSD
  6. Integrierte Backup-Lösung

Bei WordPress kommen php, mysql und Javascript zum Einsatz

Ein gut ausgestattetes Webhosting auf einem schnellen Server bildet die Basis für eine erfolgreiche Internetpräsenz. Darüber hinaus ist auf die Provider-Qualität zu achten.

So erkennen Sie einen guten Hosting Provider.

Sicherheit beim WordPress-Hosting

Sicherheit beim WordPress-Hosting

Optimale Webhosting-Konfiguration und schnelle Hardware sind wichtig. Doch bei der Auswahl eines Tarifs für das WordPress-Hosting ist noch mehr zu berücksichtigen. In Sachen Performance und Sicherheit sind die Eigenschaften des Serverzentrums und Providers wichtig. Das Rechenzentrum des Anbieters  muss unbedingt über eine schnelle – idealerweise redundante – Internetanbindung verfügen.

Ebenso wichtig: Der Standort des eigentlichen Rechenzentrums ihres WordPress-Hosting Anbieters muss in Deutschland sein, damit das bundesdeutsche Datenschutzgesetz vollumfänglich zur Geltung kommt.

Achten Sie auf Sicherheitslösungen der Serverräume und Zertifizierungen wie ISO 9001 (Qualitätsmanagement) oder ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagement). Diese Zertifikate bestätigen, dass Dienste nach hohen Standards geleistet werden. Ein wichtiger Faktor, der die Qualität eines Hosting-Providers definiert, ist der Kundenservice. Kurze Reaktionszeiten, freundliche und kompetente Support-Mitarbeiter sind positive Indikatoren.

Der Kundenservice (bzw. Support) ist nicht zu unterschätzen, denn früher oder später werden Sie ihn brauchen – denn bei Software-Projekten mit WordPress tauchen immer unvorhersehbare Hindernisse auf. Mit einem guten Support-Team, das sich idealerweise mit WP auskennt, sind Sie auf der sicheren Seite.

Die tatsächliche Servergeschwindigkeit und der Kundenservice lassen sich meist im Vorfeld gar nicht prüfen. Doch ein guter Provider hat nichts zu verbergen. Suchen Sie nach Anbietern, die eine unverbindliche Probezeit ermöglichen. So können Sie das Hosting vor der Bestellung ausprobieren.

Fazit:

Durch die Auswahl eines optimalen WordPress-Hosting bei einem vertrauenswürdigen Internet-Provider legen Sie den Grundstein für den Erfolg Ihrer Website. Nehmen Sie sich Zeit, um verschiedene Angebote zu vergleichen und auszuprobieren.

Sollten Sie Fragen haben, so stehen Ihnen die Mitarbeiter des IT-Dienstleisters Biteno GmbH gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns an oder nutzen das Kontaktformular.

Übrigens: Das Hosting für Ihre WordPress oder WooCommerce Website können Sie bei Biteno sogar hier online bestellen.

Weiterführende Links:

Was ist (m)eine IP-Adresse und wie funktioniert sie?

Wie funktioniert eine IP-Adresse?

Jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist und kommunizieren soll, braucht eine eigene Adresse. Nur anhand dieser Adresse können ihr Computer, Smartphone oder Tablet-PC (selbst Server in Rechenzentren) auch gefunden werden und so Nachrichten und Daten nicht nur versenden, sondern auch empfangen. Wie jegliche Kommunikation im Internet funktioniert die IP-Adresse über das standardisierte Internet-Protokoll (IP).

Das Basiswissen um Aufbau und Funktion der Adresse ermöglicht es Ihnen, nicht nur das Internet besser zu verstehen, sondern auch, Ihre Geräte optimal einzurichten und zuhause oder unterwegs zu nutzen.

Wie eine IP-Adresse aufgebaut ist

Ip-Adresse: Wie die Hausnummer

Funktioniert wie die Hausnummer für den Postboten: Die IP-Adresse

Informationen, die auf die Reise durchs Internet geschickt werden, haben zumeist einen recht langen Weg hinter sich, bis sie auf Ihrem Bildschirm sichtbar werden. Ausgehend vom Server, auf dem die Daten ursprünglich liegen, werden die Informationen in zahlreiche kleine Pakete zerlegt und einzeln auf die Reise geschickt.

Dabei können die Pakete sehr unterschiedliche Wege gehen, je nachdem, wie ausgelastet Leitungen und Server auf dem Weg zu Ihnen sind. Damit die Daten auch beim richtigen Empfänger ankommen, wird jedes dieser Pakete mit der Adresse des Empfängers versehen. Damit weiß jeder Server bzw. Router, den das Paket passiert, in welche Richtung es versandt werden muss, um schlussendlich am Ziel wieder zu einem kompletten Datensatz zusammengefügt zu werden.

Die heute noch üblichen Adressen im Schema von IP in der Version 4 setzen sich aus vier dreistelligen Zahlen zwischen 0 und 255 zusammen. Die Zahlen werden hier für die IT eher untypisch dezimal dargestellt. Ein typisches Beispiel für eine IP im Schema von IP V4 ist: 88.215.213.26.

Bei der genannten IP Adresse  handelt es sich z.B. um die feste Adresse des Web-Servers der Tagesschau. Zwar sind Adressen für die schnelle Kommunikation zwischen Computern sehr hilfreich, für den menschlichen Gebrauch sind diese Zahlenberge jedoch nur schwer zu merken, weswegen es automatische Adressbücher gibt, die eine Übersetzung von lesbaren Adressen wie tagesschau.de hin zur echten Adresse übernehmen. Die Rolle der Namens-Auflösung von IP-Adresse zu einem leicht merkbaren Namen wie „tagesschau.de“ übernehmen so genannte DNS-Server.

Warum uns die IP-Adressen so langsam ausgehen

Die Kombination aus vier Zahlentripeln, die jeweils 256 verschiedene Zahlen darstellen können, ermöglicht rechnerisch insgesamt etwa 4,2 Milliarden verschiedene Internetadressen. Wenn jeder Mensch auf der Erde nur einen Computer besitzt, reicht die Anzahl der möglichen Adressen also schon nicht mehr aus, um alle gleichzeitig mit dem Internet verbinden zu können.

Zudem gibt es zahlreiche Adressen, die bereits für Systemvorgänge oder die direkte Kommunikation zwischen Servern reserviert sind, dies schränkt den vorhandenen Adressbereich weiter ein. Eine Lösung dieser Begrenzung stellt die Einführung eines neuen IP-Systems dar.

Im Gegensatz zum aktuellen IPv4 enthält das neue IPv6 sechzehn Zahlenblöcke. Diese Erhöhung der Adresslänge wird mutmaßlich sehr lange ausreichen, denn sie ermöglicht es rechnerisch, für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mehr als 600 Billionen eigene Adressen zu vergeben.

IP-Adresse im Schema von IP V6 sehen etwa wie folgt aus: 2001:0db8:0:0:0:0:1428:57ab . Die Informationen werden dabei Hexadezimal dargestellt. Es kommen also neben den Ziffern 0 bis 9 auch noch die Buchstaben A bis F vor.

Adressen mit begrenzter Lebensdauer

Nicht jede Adresse hat eine unbegrenzte Gültigkeit. So wird aus rechtlichen Gründen eine herkömmliche Internet-Verbindung zwischen einem privaten PC und dem Internet-Anbieter spätestens alle 24 Stunden kurz unterbrochen, um eine neue Adresse zu vergeben.

Auch beim Ausschalten des Rechners oder einer Trennung vom Netz erfolgt in der Regel ein Adresswechsel. Nur Server, deren permanente Erreichbarkeit zwingend notwendig ist, erhalten eine permanente Adresse, über die sie immer erreichbar sind.

Geräte mit mehr als einer Adresse

Drucker

Die Verbindung zum Drucker geschieht im lokalen Netzwerk

Befindet sich ein Computer nur in einem Netzwerk, reicht ihm eigentlich eine einzelne Adresse aus. In dem Moment, in dem dieser Computer aber auch noch per WLAN oder LAN mit einem Drucker oder anderen netzwerkfähigen Geräten verbunden wird, stößt dieses System an seine Grenzen.

Wäre nur ein einziges Netz verfügbar, müssten alle Daten, die zuhause an den Drucker geschickt werden sollen, den Weg durch dieses Netz, also das Internet gehen. Der Datenverkehr wäre enorm viel höher, die Laufzeiten der Daten würden sich maßgeblich erhöhen und schlussendlich würden dann auch Daten privatester Natur mehrfach um den Globus geschickt, nur um zuhause den Drucker zu erreichen.

Um diesen Datenüberfluss zu vermeiden, können private, lokal begrenzte Netzwerke erstellt werden. Zumeist geschieht dies automatisch, sobald die Treibersoftware für ein netzwerkfähiges Gerät installiert wird. Dann baut der Heim-PC ein eigenes, nach außen nicht sichtbares Intranet auf, in dem jedes Gerät wiederum eine eigene, unverwechselbare Adresse erhält.

Auch diese Adressen können fest vergeben sein, einige Peripheriegeräte wie Drucker oder WLAN-Router sind entsprechend konfiguriert. Zumeist kommen aber auch in diesem internen Netzwerk dynamische Adressen zum Einsatz. Der Adressbereich für IP-Adressen im internen Netzwerk liegt in der Regel zwischen 192.168.0.0 und 192.168.254.254. Diese Adressen werden oft von Heimanwendern und in kleinen Netzen hinter einem Router oder einer kleinen Firewall verwendet.

Weitere mögliche private IP-Adressen, die nicht „geroutet“ werden, lauten 172.16.0.0/12 (also 172.16.0.0 bis 172.31.255.254 ) , sowie 10.0.0.0/8. Sie werden oft von größeren Firmen mit mehreren Standorten verwendet, wobei jeder Standort einen eigenen Teilbereich des IP-Adressraums erhält.

Die eigene IP-Adresse herausfinden

Die Adressen des eigenen Rechners herauszufinden, gestaltet sich zumindest unter Windows sehr einfach. Über das Suchfeld kann die Anwendung „cmd.exe“ gestartet werden, die ein Fenster für die Eingabe von Kommandos öffnet. Das Kommando „ipconfig“ startet ein kleines Hilfsprogramm, das dann alle am Rechner verwendeten Adressen, sowohl IPv4 als auch IPv6 anzeigt.

Hinweis: Unter Linux lautet das Kommando zum Anzeigen der IP-Adresse meistens „ifconfig“ (engl. Für interface config) und gibt die Adresse etwa des Netzwerkanschlusses eth0 aus (eth für Ethernet).

Ebenfalls gibt es im Web zahlreiche kostenlose Seiten, welche die derzeitige externe IP des eigenen Rechners anzeigen. Ein Beispiel für einen sehr populären Dienst ist etwa die Seite von WieIstMeineIP.de, auf der interessierte Anwender schnell und einfach die eigene – und damit etwa für Webserver sichtbare IP-Adresse – herausfinden.

Wie sicher ist die eigene Adresse?

Paris Karte

Die Ortung per IP-Adresse ist ungenau, besonders in großen Städten

Über das Auslesen einer Adresse lassen sich Informationen über den entsprechenden Internetteilnehmer sammeln. So ist es zum Beispiel möglich, auf den verwendeten Internetprovider zu schließen. Auch verrät die Adresse etwas über den Ort, von dem aus der Rechner mit dem Internet verbunden ist. Ähnlich wie bei der Zellenortung von Mobiltelefonen ist diese Information jedoch nicht allzu genau.

Denn die Ortung kann nur bis zu dem Punkt erfolgen, an dem der Hausanschluss des Rechners mit der ersten Schaltstation des Internetproviders verbunden ist. In Städten hängen an einem solchen Verbindungspunkt hunderte oder tausende Internetverbindungen, im ländlichen Raum zwar weniger, diese können aber mehrere Kilometer voneinander entfernt liegen.

Kann ich meine IP-Adresse verbergen?

Technisch ist dies teilweise möglich, rechtlich aber nicht unproblematisch. Durch den Einsatz spezieller Browser wie TOR oder Programme zur Maskierung der eigenen IP wird eine Ortung des eigenen Rechners für Außenstehende stark erschwert. Da Provider Verbindungsdaten nach einiger Zeit aber löschen müssen und diese auch nur auf richterlichen Beschluss hin zu Ermittlungszecken ausgewertet werden dürfen, ist diese Art der Geheimhaltung der eigenen Internetaktivitäten in der Regel nicht notwendig.

Adressen, die sich in internen, privaten Netzwerken befinden, sind nach außen zudem nicht sichtbar, hier ergibt eine Verschleierung keinen Sinn, sondern verzögert nur die Durchführung der notwendigen Kommunikation zwischen den beteiligten Endgeräten.