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Spam – so bekämpfen Sie die unerwünschte Post und ihre Ursache

Spam beitrag

Selbst bei allen Vorsichtsmaßnahmen und strengen Filtern sind Spam Mails kaum vollständig zu beseitigen. Sie nutzen einen der größten Vorteile des Email-Versands für ihre Zwecke aus: Jeder Teilnehmer soll prinzipiell für jeden anderen erreichbar sein, damit die Kommunikation uneingeschränkt möglich ist. Leider führt dies allerdings auch dazu, dass jeden Tag ungefragt Milliarden von Nachrichten verschickt werden. Dies kann für den Empfänger im besten Fall wertlos sein und im schlimmsten Fall sogar eine ernste Bedrohung seiner Datensicherheit bedeuten. Mit den richtigen Strategien ist es jedoch durchaus möglich, diese Flut auf ein erträgliches Maß zu begrenzen.

Niemand möchte mit unseriösen Angeboten für zweideutige Produkte und Dienstleistungen oder im Minutentakt eingehender Werbung bombardiert werden. Das zeigt sich bereits an dem Namen Spam. Er leitet sich von einem Sketch der britischen Komikertruppe Monty Python ab, in dem ein Restaurant entgegen allen Wünschen nur ein einziges, obendrein unerwünschtes Gericht anbietet: gewürztes Fleisch oder auf englisch Spiced Pork and Meat – abgekürzt Spam. Gleichgültig, was der Kunde wünscht, er bekommt seinen Teller genau wie heute seine Emails immer mit der ungeliebten Beilage. Die logische Konsequenz ist, sie nicht zu essen beziehungsweise im modernen Zusammenhang nicht zu lesen, sondern unbeachtet zu beseitigen. Dank intelligenter Filter funktioniert das mittlerweile in den meisten Fällen sehr gut, falls die richtige Strategie gewählt wird.

Schützen Sie Ihre Email-Adresse vor den Datenkraken

Spam Mails sind bereits seit seinen ersten Tagen ein fester Bestandteil des Internets. Waren es jedoch in den ersten Jahren häufig unbedarfte Jugendliche oder gelangweilte IT-Spezialisten, die Massennachrichten mit teils amüsantem, teils abstrusem Inhalt an alle Welt versendeten, haben sich die Strukturen spätestens seit der Jahrtausendwende professionalisiert und kommerzialisiert. Auf dem grauen Markt bieten dubiose Anbieter für ein niedriges Entgelt den Versand in Stückzahlen von mehreren Millionen an.

Um solche Zahlen zu erreichen, nutzen die Betreiber jede Möglichkeit, um an gültige Zieladressen zu gelangen. Eines der einfachsten und deshalb populärsten ist es, mittels automatisierter Suchen einfach das komplette Internet nach eingetragenen Empfängern zu durchsuchen. Dafür nutzen Programme die Tatsache, dass eine Email-Adresse immer aus den Komponenten name@internetadresse.domain zusammengesetzt ist und kopieren solche Fragmente automatisch aus Webseiten in eine Datenbank. Stellen Sie deshalb Ihre Adresse nicht leicht auffindbar in die Öffentlichkeit und verschlüsseln Sie sie mit einfachen Maßnahmen: Dazu reicht mitunter bereits ein Leerzeichen vor dem @ oder das Ersetzen des Buchstabens durch eine andere Zeichenkombination.

Reagieren Sie auf keine Spam und schreiben Sie niemals zurück

Spam ReaktionJede Reaktion auf eine Spam Mail bedeutet für den Absender, dass er eine gültige und funktionierende Email-Adresse gefunden hat. Diese steigt sofort im Wert auf dem Schwarzmarkt und wird umso öfter verbreitet. Deshalb sollten Sie nur in Ausnahmen auf eine Nachricht reagieren – etwa wenn der Provider und der Absender in Deutschland sitzen und eindeutig identifizierbar sind. Dann können Sie direkt rechtliche Schritte gegen den Verantwortlichen einleiten oder zumindest den Anbieter auf die Tätigkeit seines Kunden hinweisen.

Das reine Öffnen einer Mail in dem Postfach eines seriösen Providers stellt noch ein sehr geringes Sicherheitsrisiko dar. Ganz anders sieht es allerdings mit Links oder gar Anhängen aus. Diese sollten Sie niemals anklicken, denn hinter beiden können sich Schadprogramme, Viren und Trojaner verbergen, die sich bereits durch einen einzigen Aufruf in Ihrem Computer einnisten können.

Nutzen Sie den Spamfilter und überprüfen Sie Ihre Post

Die Mechanismen zum Erkennen von unerwünschten Inhalten haben sich in den letzten zehn Jahren enorm verbessert. Sie umfassen heute intelligente Analysen, bei denen man Inhalt, Absender und den Weg der Email genauestens überprüft. Helfen Sie bei der Erkennung neuer Taktiken zur Umgehung der Spamfilter mit, indem Sie die entsprechenden Mails kennzeichnen. Dafür stellen Homepages und Email-Programme einen leicht erreichbaren Button zur Verfügung, bei dessen Betätigung die unerwünschte Post im Spamordner verschwindet. Leider verirren sich jedoch auch berechtigte Anfragen mitunter dorthin. Misten Sie deshalb gelegentlich aus. Löschen Sie ältere Spam Mails und überprüfen Sie, ob nicht vielleicht eine lang erwartete oder überraschende Nachricht dort gelandet ist.

Eine gute Konfiguration beseitigt die Mehrheit der Spam Mails

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Vorgehensweisen, um eine Spam Mail von einer erwünschten Nachricht zu unterscheiden. Ein guter Provider nutzt gleich mehrere, indem er etwa Nachrichten von durch Missbrauch aufgefallenen und registrierten Servern blockiert. Außerdem die gültige Zuordnung der Adressen überprüft und den Inhalt auf bestimmte Stichworte hin untersucht. Bei den letzteren beiden Punkten können Sie aktiv eingreifen, um einen maximalen Schutz mit einer minimalen Fehlerquote sicherzustellen.

Wichtige Stichworte bei der Konfiguration des Spamfilters sind die White- und die Blacklist. Auf die erste tragen Sie alle Merkmale ein, bei denen eine Nachricht Ihren Schutz passieren darf. Das können etwa eine bestimmte Adresse oder spezielle Begriffe sein. Auf der letzteren wiederum speichern Sie Eigenschaften ab, die zu einem sofortigen Verschieben in den Spamordner führen. Über Wortlisten können Sie die Bedingungen exakt definieren, indem etwa mehrere Wörter oder eine bestimmte Dichte vorhanden sein müssen.

Der Provider entscheidet über die Qualität des Schutzes

Spam providerWährend die meisten deutschen Provider bereits über einen weit entwickelten und ausgebauten Spamschutz verfügen, lassen andere einfach jede Mail unbehelligt passieren. Die Aufstellung von Filtern ist sehr komplex und zeitaufwendig. Aus diesem Grund nehmen gerade kleine Unternehmen in Drittländern diese Aufgabe unzureichend oder mitunter auch gar nicht wahr. So werden beispielsweise bereits seit mehr als einem Jahrzehnt für den Versand von unerwünschten Mails bekannte Server gesammelt und von seriösen Unternehmen grundsätzlich blockiert. Werden entsprechende Updates von öffentlichen Datenbanken wie etwa der von Spamhouse.org jedoch nicht regelmäßig aktualisiert, greift diese Maßnahme ins Leere.

Zusätzliche Anti-Spam-Programme werten die Mails aus

Haben Sie bereits massiv mit Spam Mails zu kämpfen und zeigen die Filter nicht die erwünschte Wirkung, können Sie auch auf ein zusätzliches Programm zum Schutz vor der Flut an Mitteilungen zurückgreifen. Dieses ruft die Post ab und analysiert die eingehenden Nachrichten gründlich, bevor sie diese an Ihr Programm für Emails weiterreicht. Dazu gehört in der Regel eine routinemäßige Überprüfung des Inhalts auf Schlüsselworte. Auch der Abgleich des Absenders mit bekannten Spamversendern und die Überprüfung der Server auf registrierte Mailschleudern fallen darunter. Sie haben natürlich die Möglichkeit, weitere und individuelle Kriterien hinzuzufügen. Erst wenn eine Email dieser Überprüfung standhält, erreicht Sie überhaupt Ihren Posteingang.

Letzte Möglichkeit: Ein Adresswechsel auf einen neuen Provider

Gerade alte Mail-Adressen stehen auf vielen Listen und werden deshalb überdurchschnittlich häufig zum Opfer von Spammails. Ist die Situation nicht mehr anders unter Kontrolle zu bringen, kann der vollständige Wechsel auf eine neue Adresse die ersehnte Ruhe bringen. Dabei können beispielsweise auch Nachrichten von ausgesuchten Absendern auf die neue Adresse umgeleitet werden, während alle anderen dort verbleiben. Es empfiehlt sich ohnehin für die meisten Personen, neben dem offiziellen und öffentlichen Mail-Account noch einen zweiten zu nutzen. Dieser ist dann nur Eingeweihten und Vertrauten bekannt.

Spam Mails können effizient eingegrenzt und kontrolliert werden

Auch wenn es selbst bei optimalen Filtern immer wieder die eine oder andere ungewollte Mail hinter die Blockade schaffen wird – 99 % der unerwünschten Nachrichten lassen sich auch bereits vor Ihrer Zustellung aussortieren. Der Aufwand dafür ist gemessen an der Zeit, die Sie im Zweifelsfall mit dem Sortieren Ihrer Post verbringen müssen, sehr gering. Durch eine gesunde Zurückhaltung bei der Verbreitung Ihrer Mailadresse, die richtigen Filter und die Verlagerung des privaten und wirklich wichtigen Mailverkehrs auf andere, geheime Adressen nehmen Sie Spammern den Wind aus den Segeln. Auch wenn angesichts der geringen Versandkosten diese das Verschicken von Spam niemals vollständig aufgeben werden, ist dieses Vorgehen der wichtigste Baustein, um den massiven Missbrauch dauerhaft einzudämmen.

Absender Amazon, Paypal, Paylife? Die bekanntesten Spam-Mails mit Viren-Gefahr

Bild von vielen @-Icons

Spam-Mails gibt es nicht erst seit gestern, jedoch werden die Versender immer kreativer. Spam bedeutet nicht zwangsläufig, dass es sich um einen mit E-Mail verschickten Virus handelt, sondern es handelt sich dabei um Nachrichten, die dem Empfänger unaufgefordert zugesendet werden. Es gibt sogenannte „Spammer“, also Spam-Versender, die arglos ihre Produkte verkaufen möchten und dies mit dem blinden Versand von E-Mails versuchen. Diese sind jedoch eine Minderheit. Die meisten Spam-Mails sind entweder mit einem Spam-Virus infiziert oder fordern dazu auf, persönliche Daten  rauszurücken oder dubiose Links anzuklicken. Sie als User können sich davor schützen, indem Sie sich regelmäßig informieren und Spam-Filter installieren.

Die bekanntesten Spam-Mails

Es gibt Spammer, die immer wieder mit dem gleichen Vorgehen versuchen, dem Nutzer persönliche Daten abzugreifen. Ein Vorteil für den User, weil dieser in vielen Fällen schon alarmiert ist und ahnt, dass es sich um eine Spam-E-Mail handelt. Die bekanntesten Spam-Mails hier im Überblick:

  • Häufig sind (angebliche) Mails von PayLife im Umlauf, die behaupten, die Kreditkarte sei gesperrt. Der Inhaber soll sich per Onlineformular melden und persönliche Daten angeben. Dies ist ein sehr eindeutiger Versuch von Phishing, um an die Kreditkartendaten heranzukommen.
  • Ähnliches passiert bei Spam-Mails von den angeblichen Absendern Paypal und Amazon. E-Mails mit so bekannten Absenderadressen täuschen gelegentlich im ersten Moment – auch erfahrene Nutzer, die in der Regel vorsichtig agieren. Vor allem weckt eine solche E-Mail Aufmerksamkeit, wenn es um eine angeblich offene Rechnung geht. Falls es sich um den angeblichen Absender Amazon handelt, wissen Sie in der Regel, ob Sie eine Bestellung bereits bezahlt haben oder nicht. Falls dies nicht der Fall ist, kontrollieren Sie am besten die letzte Rechnung direkt auf der originalen Amazon-Webseite. Aber Achtung: Klicken Sie auf keinen Fall auf den Link in der E-Mail. Es handelt sich meist um nachgebaute Seiten, die den originalen sehr ähneln. Das gleiche gilt für Paylife, Paypal und Co. Bei Unklarheiten nehmen Sie am besten direkt mit der Firma Kontakt auf.
  • Billig aufgemachte Werbe-E-Mails versenden gelegentlich Viren als Anhang! Meist handelt es sich bei den Mails um Werbung für Abnehmeprodukte, Glücksspiele, Potenzmittel und Versicherungsprodukte.
  • Ein anderes Thema von potenziell virenverseuchten Spam-Mails sind oft angebliche Flirt- oder Kontaktbörsen. Solche Emails sollten Sie unbedingt löschen.
  • Andere Absender von Spam-E-Mails behaupten, Sie wohnten im Ausland und müssen Geld nach Deutschland schicken und bräuchten hierfür Hilfe.
  • Eine heimtückische Spam-Masche sind gefälschte Bewerbungen, die per E-Mail an Unternehmen gesendet werden. Im ersten Moment fällt nicht auf, dass es sich um eine Spam-E-Mail handelt, außer, das Bewerbungsschreiben strotzt nur so vor Fehlern und wirkt bereits eigenartig. Firmenmitarbeitern sei hier geraten, jede einzelne E-Mail durch einen Virenscanner zu schicken, da Bewerbungen ja häufig Anlagen in Form von Word-Dokumenten oder PDF-Dateien haben. Sind diese jedoch mit Viren infiziert hat man diese schnell ins Firmennetzwerk eingeschleust wo sie sich weiterverbreiten können. Es macht ferner Sinn, die Mails auf einem Computer zu öffnen, der keine sensiblen Daten beinhaltet, um sich vor Spyware zu schützen.

So schützen Sie sich vor einem Spam-Virus

Bild von Lupe, die Dokument vergrößert

2015 wurden alleine in Deutschland rund 50.000 Spam-Mails am Tag geöffnet. Viele davon gelangten sicherlich direkt ins reguläre Postfach. Pro Tag schaffen es bei Web.de und GMX in etwa 0,05 Prozent Spam-Virus E-Mails durch den Filter.

Vorsicht beim Umgang mit E-Mails ist der allerbeste Schutz! Bevor Sie E-Mails unbekannter Absender öffnen oder eine Datei womöglich samt Spam-Virus herunterladen, versichern Sie sich, dass es sich um eine seriöse E-Mail handelt. Alles anderen kann getrost in den SPAM-Ordner im E-Mail-Programm verschoben und/oder gelöscht werden. Ferner gibt es die Möglichkeit, einen Spamfilter zu installieren. Dieser agiert wie ein Virenscanner, der all Ihre eingehenden E-Mails nach einem Spam-Virus durchstöbert. Viele Mailanbieter sind bereits mit einem Spam Blocker ausgestattet, sodass der eine oder andere Spam-Virus nicht zu Ihnen durchdringt. Dennoch schaffen es gerade die neuen Spam-E-Mails immer wieder im Posteingang zu landen.

Ein regulärer Virenschutz durch eine Antiviren-Software ist natürlich für jeden Computer oder jeden Laptop wichtig. Dabei kann es sich um ein kostenloses Virenschutz-Programm oder (gerade bei Unternehmen zu empfehlen) um ein kostenpflichtiges, aber immer aktuelles und ohne Werbeanzeigen ausgestattetes Programm handeln. Zum Teil beinhalten diese Virenscanner auch eine Schutzfunktion fürs Email-Postfach und können per E-Mail gelieferte Viren wieder vom System entfernen. Informieren Sie sich dazu auch auf den Homepages der jeweiligen Antivirensoftware.

Ein Tipp zum Schluss: vermeiden Sie es unbedingt, Ihre reguläre E-Mail Adresse bei Gewinnspielen oder bei Internet-Apps anzugeben. Sie können nie sicher sein, ob diese Daten nicht an Spammer verkauft werden. Legen Sie sich für solche Zwecke eine kostenlose Email-Adresse bei einem der zahlreichen Anbieter an und verwenden Sie für seriöse, private und/oder geschäftliche Angelegenheiten eine andere Email-Adresse. Geben Sie letztere nur vertrauten Menschen oder Geschäftspartnern heraus. So lässt sich die Flut an Spam enorm eingrenzen.

Unser Fazit zum Thema Spam-Virus

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Sind Sie unsicher beim Inhalt einer E-Mail eines vermeintlich bekannten Absenders wie Amazon, wenden Sie sich direkt an diesen Absender, in dem Sie die „originale Emailadresse“ verwenden oder auf der richtigen Webseite nach den Kontaktdaten sehen. Auch das Überprüfen der E-Mail-Adresse des Absenders kann manchmal schon Aufschluss darüber geben, ob die E-Mail von einer nicht vertrauenswürdigen Adresse kommt.

So schützen Sie sich vor einem „Whatsapp Virus“

Bild von Handydisplay mit Whatsapp

Whatsapp ist eine beliebte Smartphone App, die die Kommunikation mit Freunden und Bekannten erleichtert. Viele schreiben in der heutigen Zeit keine SMS mehr, sondern versenden ausschließlich Whatsapp Nachrichten. Der Grund dafür: es ist einfach günstiger. Außerdem lassen sich einfach und schnell Videos, Bilder oder Links an Freunde oder ganze Gruppen auf einmal verschicken. Die App benötigt eine Internetverbindung und dank zahlreicher kostengünstiger Flatrate-Tarife fallen die versendeten Nachrichten kaum ins Gewicht.

Im Urlaub lässt sich die App per WLAN beispielsweise via Hotel-Internetleitung verbinden und der Kommunikation steht nichts mehr im Wege. Neben schriftlichen Nachrichten lassen sich auch Dateien versenden und User können direkt über Whatsapp telefonieren. Dies ist im Ausland besonders praktisch. Falls das Hotel beispielsweise gratis WLAN anbietet, ist der Anruf nachhause kostenlos. Whatsapp steht in den zahlreichen Appstores zum Download bereit. Doch wo es viele Nutzer gibt, sind meistens auch Betrüger nicht weit: deshalb gilt es ein paar Punkte bei der Nutzung durch Whatsapp zu berücksichtigen, die einen zum Beispiel vor einem Whatsapp Virus schützen können.

Vor- und Nachteile von Whatsapp

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Es fallen nur die Internetgebühren an und es lassen sich viele Nachrichten an individuelle Gruppen oder Einzelnutzer versenden.

Der Nachteil: Sie wissen leider nicht, wie sicher die Nachrichtenübermittlung wirklich ist. Jede App dieser Art birgt ein gewisses Risiko. Vermeiden Sie es deshalb beispielsweise, Kreditkartendaten per Whatsapp-Nachricht zu verschicken, um eine etwaige Gefahr durch Ausspionieren abzuwenden. Aufpassen sollten Sie ferner, wenn Sie große Dateien verschicken. Videos und hochauflösende Bilder produzieren ein großes Datenvolumen und können mit der Zeit auch die Speicherkarte oder den internen Speicher des Smartphones und damit dessen Leistungsfähigkeit belasten.

Achtung: Whatsapp Virus durch Spam-Nachrichten im Umlauf

Auch der berühmte Nachrichtendienst Whatsapp ist leider nicht vor Angriffen gewappnet. Betrüger schicken den Usern beispielsweise Informationen (in Form von Spam-Nachrichten) darüber, dass eine neue Programm-Version von Whatsapp zum Download verfügbar ist. Laut ihrer Nachricht kann derjenige, der diese nicht installiert, Whatsapp nicht mehr benutzen. Falls Sie sich unsicher sind, ob es sich um eine Spam-Meldung handelt, die einen Whatsapp Virus zur Folge haben kann oder um eine „echte“ Installations-Aufforderung seitens der Firma Whatsapp, gehen Sie direkt in den Appstore, prüfen Sie die Version und laden Sie sich dort gegebenenfalls die aktuellste Version herunter.

Zurzeit kursiert ein Whatsapp-Virus, der sich „WhatsApp Gold“ nennt. User, die diese „Premium-Version“ downloaden, erhalten angeblich exklusive Funktionen. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Abo-Falle oder um ein kostenpflichtiges Gewinnspiel. Auch Malware verbreitet sich über ähnliche Whatsapp-Messages schnell über alle Kontakte.
Kettennachrichten anderer bekannter Whatsapp-Kontakte sind also potenziell gefährlich. Diese könnten einen Whatsapp Virus enthalten, der dann von Kontakt zu Kontakt weitergeleitet wird. Im schlimmsten Falle installiert sich eine Malware auf dem Smartphone und hat Zugriff auf all Ihre gespeicherten Daten. Deshalb ist es wichtig, Kettenbriefe mit Installationsaufforderungen oder mit zweifelhaftem Inhalt niemals weiterzuleiten und den Absender davon in Kenntnis zu setzen, dass es sich eventuell um einen Whatsapp Virus handelt.

So schützen Sie sich vor Gefahren

  • Bild von Frau mit Smartphone

    Wie erwähnt sind die angekündigten Updates eine besonders gemeine Falle und kommen bei Smartphones immer wieder vor. Sollten Sie eine derartige „echte“ Aufforderung von Whatsapp Inc. zu einem App-Update erhalten, ist dieses Update auch im Google Play Store oder im anderen App Store vorhanden. Installieren Sie nur jene Anwendungen, die in den Stores vorhanden sind, um auf Nummer sicher zu gehen.

  • Bei Abo-Angeboten sollten Sie vorsichtig sein, hinter ihnen verstecken sich häufig sogenannte Abofallen. Bei diesen Angeboten wird direkt mit Ihrem Mobilfunkanbieter abgerechnet, was im Zweifelsfall teuer werden kann.
  • Als Android Nutzer installieren Sie sich am Besten zur Sicherheit einen Smartphone-Virenschutz. 360 Security beispielsweise ist kostenlos und leicht zu bedienen. Achten Sie ferner darauf, dass sich immer die aktuelle Android-Version auf Ihren Smartphone befindet. Diese schützt vor Sicherheitslücken und sorgt für besseren Schutz im Allgemeinen. Eine gute Nachricht gibt es für iPhone Besitzer: Sie benötigen eigentlich keinen besonderen Virenschutz, weil sich auf dem iPhone nichts von alleine installiert. Nur wenn Sie selbst eine Installation starten und Daten gewollt herunterladen, kann ein Virus auf Ihr iPhone gelangen.

Unser Fazit zur Gefahr durch einen Whatsapp Virus

Whatsapp ist eine tolle Sache, die auf der ganzen Welt Millionen von Nutzern begeistert. Die Gefahren eines Whatsapp Virus sind zum Glück nicht sehr groß, wenn Sie sich an die oben genannten Tipps und Hinweise halten und – wie beim Thema Schutz vor Viren ganz allgemein – geht die größte Gefahr immer vom Nutzer selbst aus, wenn er sich beim Surfen unvorsichtig verhält. Deshalb ist es am Wichtigsten die Augen beim Chatten offen zu halten und genau zu kontrollieren, woher Installations- oder andere Download-Dateien kommen, bevor Sie etwas auf Ihr Smartphone herunterladen oder öffnen.

 

Unser Tipp: Auch für das beruflich genutzte Smartphone sollten Sie einen lizenzierten Virenschutz verwenden. Eine Auswahl von Antivirus-Software und Lösungen finden Sie im Webshop der Biteno GmbH.

 

Antivirus: Das müssen Sie zum Thema Virenschutz wissen!

Haben Sie sich schon einmal einen Computer-Virus eingefangen? Fast jeder, der einen Computer besitzt, hat schon wenigstens einmal Erfahrungen mit diesen schädlichen Anwendungen, in der Fachsprache „Malware“ genannt, gemacht. Immer wieder schaffen es Computer-Viren sogar, Schlagzeilen in den Nachrichten zu machen, wenn von spektakulären Vorfällen berichtet wird, bei denen selbst große Firmen oder bekannte Institutionen durch Virenangriffe betroffen waren, obwohl die Rechner durch Antivirus Programme geschützt waren. Neuerdings befallen Computer-Viren sogar Smartphones und Tablet PCs.

Was sind überhaupt Computer-Viren?

Computerviren zeigen ähnliches Verhalten wie ihre „natürlichen“ Verwandten

Computerviren zeigen ähnliches Verhalten wie ihre „natürlichen“ Verwandten

Der Name „Virus“ wurde von Experten bewusst gewählt, weil sich die schädlichen Anwendungen in vielen Fällen ähnlich wie biologische Viren in der Natur verhalten. Ebenso wie biologische Viren werden Computer-Viren von außen in das System eingebracht. Sie nutzen die Ressourcen des Systems, so wie biologische Viren die Ressourcen des Körpers, um sich im Computer festzusetzen, zu reproduzieren und Schäden anzurichten.

Der Körper bekämpft Viren durch sein Immunsystem, im Rechner dient dazu ein Antivirus Programm. Ebenso wie bei biologischen Viren gibt es auch bei Computer-Viren eine überwältigende Vielfalt, die sich nicht täglich, sondern stündlich vergrößert. Andere Schadprogramme sind beispielsweise Würmer. Deren Auswirkungen sind mit denen von Viren beinahe identisch, weswegen sie von Laien oft auch als Viren bezeichnet werden. Ein guter Virenscanner spürt sie in der Regel umgehend auf und kann diese auch beseitigen.

Welche Arten von Viren gibt es?

Antivirus Programme unterscheiden zwischen verschiedenen Arten von Viren. Das sind unter anderem:

Boot-Viren

Sie gehören zu den frühesten Formen der Computer-Viren und waren in vergangenen Jahren sehr verbreitet. Sie nisten sich im Bootsektor einer Diskette, CD-ROM oder Festplatte ein und nehmen Einfluss auf das Betriebssystem. Aus technischen Gründen ist ihre Größe auf maximal 444 Bytes beschränkt. Zu ihrer Programmierung sind umfangreiche Kenntnisse erforderlich, zudem verbreiten sie sich nur langsam. Deswegen sind Boot-Viren heute kaum noch anzutreffen.

Link-Viren oder Datei-Viren

Sie gehören zu den häufigsten Viren und tragen den Namen, weil sie sich an ein existierendes Programm anhängen. Sie verknüpfen die Startroutine des infizierten Programms mit ihrem eigenen Code. Bei jedem Start der Datei wird das Virus aufgerufen. Um sich zu tarnen, lässt das Virus so lange wie möglich die Ausführung des befallenen Programms zu.

Skript-Viren

Betriebssysteme wie Mac OS, Unix oder Linux benutzen Skript-Sprache zur automatischen Ausführung bestimmter Aufgaben. Ein bekanntes Beispiel ist JavaScript. HTML ist eine Maschinensprache, die ebenfalls von Skript-Viren befallen werden kann. Das Skript-Virus fügt sich in den Skriptbereich einer HTML Datei ein, wird vom Browser auf den Rechner geladen und sucht dort nach einer Wirtsdatei, die es infizieren und zur Verbreitung nutzen kann.

Makroviren

Sie verhalten sich ähnlich wie Skript-Viren, benutzen zur Verbreitung jedoch so genannte Makros. Das sind Anwendungen, die in Büroprogrammen enthalten sind, um bestimmte Aufgaben automatisch auszuführen. Wie der Name es bereits verrät, nisten sich Makroviren in diesen Anwendungen ein. Makros werden meist beim Aufrufen der Textdokumente automatisch ausgeführt. Zudem haben viele Nutzer keine Ahnung, dass in Textdokumenten Viren versteckt sein könnten. Das begünstigt die Verbreitung von Makro-Viren.

Daneben existieren auch Mischformen von Computer-Viren, die mehrere Anwendungen befallen können. Mit Hilfe einer so genannten EICAR Testdatei können Sie einen Virenschutz Test durchführen und feststellen, ob Ihr Antivirus Programm richtig arbeitet. Bei dieser Datei handelt es sich um eine ungefährliche Textdatei, die keinen Schaden am Computer-System hervorrufen kann, die jedoch von allen Antivirus-Programmen als Virus erkannt werden sollte (siehe auch eicar.org).

Würmer, die neue Gefahr

Sicherlich werden Sie überrascht sein, zu hören, dass heute Viren gar nicht mehr die größte Bedrohung für Ihren Computer darstellen. Die geht vielmehr von Würmern aus. Das sind ebenfalls schädliche Anwendungen, die jedoch nicht wie Viren darauf warten, auf das System geladen zu werden, sondern die sich aktiv verbreiten. Dazu suchen sie Sicherheitslücken in Netzwerkdiensten, darunter zum Beispiel Fehler, die beim Design oder in der Programmieren verursacht wurden, fehlende oder zu einfache Passwörter und anderes.

Würmer werden oft über E-Mail Clients verbreitet. Ein guter Antivirus Scanner erkennt jedoch normalerweise auch Würmer und beseitigt sie.

Welche Betriebssysteme sind besonders gefährdet?

Windows, Mac OS, - alle Betriebssysteme sind gefährdet

Windows, Mac OS, Linux – alle Betriebssysteme sind gefährdet

Im Prinzip kann jedes Betriebssystem befallen werden, die einem Programm erlauben, Veränderungen an einer Datei vorzunehmen. Es gibt keine wesentlichen Unterschiede zwischen dem Mac OS, Windows und Linux. Am häufigsten werden Rechner mit dem Betriebssystem Windows befallen. Das liegt zum einen daran, dass Windows sehr weit verbreitet ist und zum anderen daran, dass viele Windows Versionen mit vollen Administratoren-Rechten ausgestattet sind und Viren alle Dateien befallen können, die vom Administrator aufgerufen werden können. Bei Linux-Systemen sind die Administratoren-Rechte eingeschränkt und Viren können sich weniger leicht verbreiten. Diese Situation sieht bei Würmern anders aus. Sie befallen Systeme mit Linux ebenso leicht wie solche mit Windows, zumal viele Server mit Linux arbeiten.

Wie kommt ein Virus auf Ihren Rechner?

Dazu muss der Virus von außen auf den Computer gelangen. Am häufigsten geschieht das über das Internet, beispielsweise durch Spam Email oder infizierte Webseiten. Viren und Würmer können aber auch durch Wechselmedien wie CDs, DVDs, Speicherkarten oder Memory Sticks verbreitet werden.

Welche Auswirkungen können Viren haben und welche Schäden können sie verursachen?

Wenn Sie glauben, dass Viren alle befallenen Dateien zerstören, sind Sie im Irrtum. Das Ziel der Viren besteht darin, sich möglichst lange und unbemerkt zu verbreiten. Deswegen richten sie meist zunächst keine unmittelbare Schäden an. Die Zerstörung von Dateien oder gar Hardware kommt nur selten vor. Würmer sind in dieser Hinsicht viel schlimmer. Das beste Hilfsmittel, um einen Befall mit Viren zu erkennen, ist die Verwendung einer Antivirus Software. Manchmal können Sie einen Befall mit Viren auch daran bemerken, dass der Rechner langsamer wird bzw. länger zum Booten (Hochfahren) braucht, weil die Viren Rechenkapazität binden. Ab und zu äußert sich eine Infektion auch durch unverhoffte Töne wie Piepsen oder Musik, ein verzerrtes Display, herunter gefallene oder verlaufende Buchstaben oder eingeblendete Meldungen der verschiedensten Art. Über konkrete ökonomische Schäden gibt es so gut wie keine Angaben. Vielleicht weil Unternehmen, deren Computer von Viren befallen wurden, das lieber nicht öffentlich zugeben.

Wie verhindern Sie Virenbefall? – Vermeidung statt Bekämpfung!

Ein Mac Antivirus Programm oder eine ähnliche Anwendung für Windows oder Linux Computer bzw. Smartphone sind nur die letzte Stufe Ihrer Verteidigung. Die beste Anti Virus Maßnahme besteht nicht in der Bekämpfung der Infektion, sondern in ihrer Vermeidung. Dazu genügen im Grunde genommen schon einige wenige, simple Maßnahmen:

  • Bild Schutzschild Antiviren-Programm

    Zuverlässiger Schutz ist einfacher und effektiver als die Bekämpfung eines Virenbefalls

    Sie sollten zum Beispiel niemals Programme von zweifelhaften Quellen herunterladen, auch nicht, wenn Sie sie vorher einem Antivirus Scan unterziehen.

  • Verwenden Sie keine Filesharing Programme wie beispielsweise Tauschbörsen, um Inhalte auf den Computer zu laden.
  • Vorsicht bei Emails von unbekannten Absendern. In den Anhängen können Viren bzw. Würmer versteckt sein. Oft tarnt der Absender der Viren seine Absichten, indem er eine Rechnung schickt oder droht, ein Bankkonto oder eine Kreditkarte zu sperren oder andere drastische Aktionen ankündigt. Alle haben das Ziel, Sie dazu zu bringen, den Anhang zu öffnen und so die Viren einzulassen. Am besten ist es, Emails von unbekannten Absendern ungeöffnet zu löschen.
  • Vorsicht auch bei USB Sticks und anderen Speichermedien. Auf diesen Weg können Viren ebenfalls auf das System eingelassen und dann weiterverbreitet werden.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Betriebssystem und auch andere Software regelmäßig aktualisiert wird. Dadurch werden Sicherheitslücken geschlossen und Programmierfehler beseitigt und somit der Befall mit Viren erschwert .

Was tun, wenn der Computer bereits infiziert ist?

Dann benötigen Sie ein gutes Antivirus Programm, um das Virus zu isolieren und zu entfernen. Auf dem Markt gibt es davon eine ganze Anzahl verschiedener Virenscanner, kostenlose und Kaufprogramme. Beim Vergleich im Internet zeigt sich, dass die Kaufprogramme den Gratis-Versionen überlegen sind. Letztere bieten nur einen Basis-Schutz. Wenn sie beim Virenschutz sparen, kann Sie das teuer zu stehen kommen. Die Kosten eines Kaufprogramms stehen in keinem Verhältnis zum Schaden, den eine Infektion anrichten kann. Da ständig neue Viren erscheinen, muss das Antivirus Programm ständig aktualisiert werden.

Virenschutz für kommerzielle Rechner

Wenn Sie Ihren Rechner für kommerzielle Zwecke nutzen, kommen Sie um Kaufprogramme  nicht herum. Ohne sie ist das Risiko einer Infektion einfach zu groß. Am besten erwerben Sie Ihre Antivirus Programme von einem Anbieter, der sich auf Geschäftskunden spezialisiert hat.

Gute Anbieter erkennen Sie daran, dass sie für mindestens 1 Monat eine kostenlose Testversion anbieten – im Einzelfall auch länger. Achten Sie auch darauf, wie lange die Lizenz gültig ist und wie lange das Antivirus Programm aktualisiert wird. Ohne regelmäßige Aktualisierung ist selbst der beste Antivirus Scanner wertlos. Zum Service eines guten Anbieters gehört auch ein Kundendienst, wenn es mal Probleme gibt.

Unser Tipp: Im Shop der Biteno GmbH finden Sie eine Auswahl an Antivirus-Lösungen für Ihr Unternehmen. Gerne beraten wir Sie dazu im Vorfeld Ihres Kaufs.

Digitaler Stress – was tun gegen die Email-Flut?

Spam Emails - eine Plage

Wer kennt sie nicht die Situation: man startet den PC am Arbeitsplatz, öffnet Outlook oder ein anderes Emailprogramm  und gerät unwillkürlich in Stress beim bloßen Anblick der Zahl, die die ungelesenen Emails im Posteingang ankündigt?

Spam Emails - eine Plage

Digitaler Stress

Spam was ist das?

Ein sehr großer Prozentsatz dieser Posteingangsmails ist jedoch SPAM, bzw. Informationen und Newsletter, denen keine große Aufmerksamkeit geschenkt werden müsste und die eigentlich keine Handlung seitens des Empfängers erfordern. Allerdings muss man sich dennoch zumindest kurz mit dieser exorbitant hohen Zahl an Emails beschäftigen, um die wirklich relevanten Nachrichten zu selektieren und diese nicht versehentlich ebenfalls in die Kategorie SPAM zu sortieren oder womöglich zu löschen. Dieser Prozess, die Spreu vom Weizen zu trennen, kann unter Umständen ganze Unternehmen lähmen, den Workflow deutlich verlangsamen und stellt dadurch ein stetig wachsendes Problem dar.

Es gibt durchaus Mittel und Wege wie man diesen digitalen Stress minimieren kann:  Hierzu gehört einerseits der Ansatz die Anzahl der täglich empfangenen Emails zu reduzieren, andererseits sich eine Ordnerstruktur aufzubauen, die die verbleibenden Nachrichten im Posteingang übersichtlich und nach Dringlichkeit sortiert.

Spam aus sozialen Netzwerken

Newsletter und Benachrichtigungen von sozialen Netzwerken, denen man ohnehin keine Beachtung schenkt sollte man abbestelllen, bzw. kündigen, anstatt sie tagtäglich ungelesen zu löschen, das ist oftmals nur ein Häkchen welches entfernt werden muss. Im zweiten Schritt sollte man die Funktion der farbigen Markierung im Posteingang nutzen, um sich einen Überblick zu verschaffen was zu welchem Themengebiet gehört. Zusätzlich kann man sich hier das Eisenhower Prinzip zu Nutzen machen und nach wichtig und nicht wichtig, dringend und nicht dringend selektieren. So ist leicht ersichtlich, was erledigt werden muss und von wem. So gehen wichtige Nachrichten nicht im digitalen Stress verloren. Auch bietet es sich an eine Ordnerstruktur aufzubauen und bearbeitete Mails, bzw. solche die nur informativen Charakter haben aus dem Posteingang in den jeweiligen Ordner zu verschieben – so gelingt es einem im besten Fall sogar den Arbeitsplatz ab und an mit einem leeren Posteingang zu verlassen! (Ein gutes Gefühl, was ich versuche immer am Ende einer Arbeitswoche zu erreichen!) Beim Mailprogramm Outlook hat man zusätzlich die Möglichkeit feste Regeln zu definieren, was insbesondere bei immer wiederkehrenden Absendern Sinn macht, dadurch kann eine Nachricht direkt kategorisiert und dem betreffenden Ordner zugeteilt werden.

Direkte Kommunikation vermeidet Spam

Des weiteren hilft es sich selbst und in erster Linie den Empfängern, wenn man Emails unmissverständlich formuliert und dadurch Missverständnisse und mehrfaches Nachfragen im Keim erstickt. Klare Handlungsaufforderungen sind hier genauso wichtig, wie die Wahl der richtigen Empfänger: wer muss in diesen Vorgang wirklich involviert sein, wer benötigt die Information lediglich in CC und wen kann man hier guten Gewissens außen vor lassen?

Zu guter letzt ist die direkte Kommunikation, telefonisch oder von Angesicht zu Angesicht jedoch in jedem Fall der Weg mit den wenigsten Missverständnissen und dazu noch viel persönlicher – auf diesem Weg lassen sich nach wie vor die schnellsten Einigungen erzielen! Da sich das persönliche Gespräch jedoch leider nicht in jedem Fall realisieren lässt empfehlen wir Ihnen Microsoft Outlook, einen guten Spam-Filter samt Antivirus-Software und viel Disziplin beim Angeben der eigenen Emailadresse im Netz, um die digitale Umweltverschmutzung so weit es machbar ist in den Griff zu bekommen – kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne!

 

SPAM – was ist das eigentlich?

Spam Emails - eine Plage

Ganz ursprünglich kommt der Begriff SPAM gar nicht aus der Welt des Internets, sondern wurde bekannt durch einen Sketch der Komiker-Truppe Monty Python . In diesem wurde das amerikanische Frühstücksfleisch „Specially Prepared Assorted Meat“ auf seine Anfangsbuchstaben reduziert, was den wenigsten beim Thema SPAM allerdings in den Sinn kommen wird, auch wenn das Dosenfleisch geschmacklich sicher eine durchaus geeignete Metapher darstellen könnte.  SPAM ist viel mehr ein Oberbegriff für Emails, die jemandem unaufgefordert zugeschickt werden und keinerlei Bezug zu den Interessen und Aktivitäten des Empfängers haben und mit welchen jeder von uns täglich mehrfach zu kämpfen hat – Emails die kurz gesagt einfach nur lästig sind!

Spam Emails - eine Plage

Spam Emails – eine Plage

Wer kennt diese Situation nicht: man schaltet am ersten Arbeitstag der Woche seinen geschäftlichen PC ein und hat eine unzählige Menge an Emails, die sich übers Wochenende angesammelt haben und durch deren fragwürdigen Inhalte man quer lesen muss, um möglicherweise ernsthafte Emails nicht aus Versehen zu löschen. SPAM Mails die sich auf unbezahlte Rechnungen oder eine Sperrung der Kreditkarte beziehen beispielsweise sind häufig nicht auf den ersten Blick als fragwürdig und gefährlich einzustufen, sondern man muss oft einen zweiten Blick riskieren um einen ernsthaften Hintergrund ausschließen zu können.

Dieses Thema ist aber nicht nur extrem lästig und zeitraubend. Es verursacht weltweit auch enorme Kosten, die sich geschätzt im Milliardenbereich bewegen und lähmt zunehmend den Emailverkehr und damit auch die Geschäftsprozesse. Im Zusammenhang mit SPAM-Mails sind extrem wichtige Themen Datenschutz und die Datensicherheit. Häufig handelt es sich nämlich bei diesen Nachrichten nicht nur um harmlose Werbebotschaften und sinnfreie Informationen, sondern um Träger von Schadsoftware, Trojanern und Viren. Durch manche SPAM-Mails  werden beim Öffnen gezielt Hintertüren auf den PCs  der Adressaten geöffnet, um diese zur Weiterverbreitung von Schadsoftware zu nutzen. Tatsächlich werden eine sehr große Anzahl dieser Emails von infizierten Geschäfts- oder Privat-PCs versandt, um den Ursprung der SPAM-Mails zu verteilen.

Der eigene PC wird dadurch unbemerkt zu einem Teil des Botnetzes und die privaten und geschäftlichen Kontakte aus Emails und Adressbüchern Opfer weiterer SPAM-Mails, die Reichweite wird dadurch immer größer. Ebenfalls immer häufiger treten heutzutage Emails auf, die das Ziel haben an Passwörter, Login- und Zugangsdaten zu gelangen. Die Emails enthalten meist einen Link, der auf täuschend echte Webseiten führt, auf denen man gebeten wird seine Daten einzugeben. Folgt man diesem Link und der Handlungsaufforderungen und gibt tatsächlich seine Zugangsdaten hier preis haben die Betrüger leichtes Spiel.

Hier ist also äußerste Vorsicht geboten und da die Verursacher ihre Spuren in der Regel sehr gut verwischen gibt es in diesem Bereich kaum juristische oder polizeiliche Handhabe, sondern man muss aktiv selbst versuchen der Sache Herr zu werden, bzw. den Hackern erst gar keine Angriffsfläche zu bieten. Hier hilft es z.B. schon die Email-Adresse nur auf Seiten anzugeben die vertrauenswürdig erscheinen, niemals auf SPAM-Mails zu antworten und keine Links zu öffnen, bei denen der Absender nicht persönlich bekannt ist.

Wenn Ihnen das alles – zu Recht – gruselig oder gar beängstigend erscheint: Keine Sorge, die zertifizierten IT Experten der Biteno GmbH können Ihnen sowohl beim Thema Spam als auch bei allen anderen Sicherheits-relevanten IT-Themen beratend oder unterstützend zur Seite stehen.