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Diese Adresse ist wichtig. Aber weswegen eigentlich? Wofür braucht man sie und wie finden Sie die richtige MAC Adresse? Die Antworten finden Sie hier.

Was ist eine MAC Adresse?

Gründsätzlich ist die MAC-Adresse eine Abfolge aus Ziffern und Buchstaben. Insgesamt verfügt diese Adresse somit über zwölf Zeichen in der Hexadezimal-Schreibweise. Eine solche Adresse könnte also beispielsweise so aussehen: 8D-F6-D1-E4-89-G5.

Der Unterschied zu einer IP-Adresse ist, dass eine IP-Adresse nur aus Zahlen und Punkten besteht. Mit einer MAC Adresse kann jedes Gerät, egal ob Computer oder Smartphone zweifelsfrei und individuell zugeordnet werden. Es gleicht dabei einer Fahrgestellnummer eines Autos, die ja bekanntlich ebenfalls einzigartig und nicht verwechselbar ist.

Wichtig dabei ist: Es handelt sich dabei nicht um Apple-Mac Geräte, sondern um die Media-Access-Control-Adresse. Das ist ein gewichtiger Unterschied und keinesfalls zu verwechseln. Auch nicht Apple-Geräte können diese Adresse haben.

Wofür benötigen Sie eine MAC Adresse?

Diese Adresse ist für das Versenden von Daten und Informationen wichtig. In einem Netzwerk, in dem verschiedene Geräte und Rechner miteinander verbunden sind, identifiziert diese individuelle Adresse den richtigen Rechner.

Möchte also der Server oder ein anderer Computer eine Information an Ihr Gerät senden, so sucht er zuerst nach dem Gerätenamen. Meistens ist dieser vorhanden, doch es kann dazu kommen, dass Ihr Gerät nicht zugeordnet werden kann.

In diesem Fall hilft die Adresse dem Server oder Computer dabei, das richtige Endgerät zu finden. So ist die Media-Access-Control-Adresse für Switches und Router im Netz wichtig, da sie über diese Merkmale den jeweiligen PC oder Server eindeutig identifizieren können.

Wie ist eine Media-Access-Control-Adresse aufgebaut?

Sie besteht aus zwölf Buchstaben und Zahlen, die in einer willkürlichen Reihenfolge angeordnet sind. Dabei besteht die Adresse insgesamt aus 48 Bits und ist immer individuell. Es gibt keine zweite Adresse auf der ganzen Welt, die mit der Ihres Gerätes übereinstimmt.

Zudem kann die Adresse ebenfalls dem richtigen Hersteller zugeordnet werden. So vergibt der Produzent die letzten Zahlen und Buchstaben der Adresse selbst. Dabei achtet er darauf, dass die Adresse individuell bleibt.

Wie finden Sie Ihre Adresse heraus?

Es kann mal dazu kommen, dass Sie Ihre MAC Adresse herausfinden müssen. Aber die hat man nicht einfach immer so parat. Deswegen gibt es eine Anleitung, für das Finden Ihrer individuellen Adresse.

Dabei kommt es darauf an, mit welchem Betriebssystem Ihr Computer oder Smartphone läuft. Grundsätzlich gibt es da die iOS Geräte von Apple, die Computer mit Windows und das freie Betriebssystem Linux.

Adresse mit Windows

Um auf einem Windows Gerät die richtige Adresse zu finden, gehen Sie im Startmenü auf den Punkt „Ausführen“ und geben den Begriff „CMD“ ein. Nun öffnet sich ein schwarzes Fenster mit weißem Code. Hier geben Sie den Befehl „ipconfig /all“ ein bestätigen mit der Enter Taste.

Nun suchen Sie in diesem schwarzen Fenster nach der Zeile „physikalischer Eintrag. An diesem Ort steht nun Ihre individuelle Adresse, die Sie an den Server, einen anderen Computer oder IT-Mitarbeiter schicken können.

Adresse mit MAC und Linux

MAC AdresseBei den Computern von Apple, die Mac genannt werden und mit iOS laufen, sowie mit dem freien Betriebssystem Linux ist das Ganze etwas einfacher und schneller erledigt.

Bei Mac öffnen Sie einfach das Terminal und geben den Befehl „ifconfig en0 | grep ether“ ein. Schon erscheint Ihre Adresse, die Sie nutzen und weitergeben können.

Bei Linux funktioniert es ähnlich. Auch hier öffnen Sie das Terminal, doch jetzt geben Sie einen anderen Befehl ein. Mit „netstat“ und Enter erhalten Sie ebenfalls Ihre Adresse.

Adresse mit iOS und Android

Nun geht es noch um die Smartphones. Denn auch diese verfügen über ihre individuelle MAC Adresse und lassen sich somit zweifelsfrei zuordnen. Da es zunehmend mehr Smartphone gibt und diese viel häufiger als stationäre Computer benutzt werden, ist auch hier die richtige Adresse wichtig.

Und diese finden Sie wie folgt: Unter dem Betriebssystem iOS müssen Sie lediglich in die Einstellungen des Geräts gehen. Unter den Punkten „allgemein“ und „Info“ finden Sie ziemlich weit unten die richtige Adresse.

Auch unter dem Betriebssystem Android finden Sie die Adresse in den Einstellungen. Hier heißen die Menüpunkte meistens „Über das Telefon“ oder „Info zu Gerät“. Das ist je nach Hersteller verschieden, doch die Adresse ist hier zu finden.

Können Sie die Adresse ändern?

Ja, grundsätzlich ist es möglich, Ihre individuelle MAC Adresse zu ändern. Allerdings ist das nicht vom Hersteller vorgesehen, weil er ja teilweise selbst diese Zahlen und Buchstaben vergibt.

Mit einigen Tools lässt sich jedoch eine Änderung durchführen. Ob das wirklich sinnvoll ist, steht nicht zweifelsfrei fest. Wenn Sie Ihre Adresse nur selten brauchen, weil es ein Verbindungsproblem gibt, so sollten Sie sie nicht ändern und einfach wie erklärt benutzen.

Was ist ein Router?

Ins Deutsche übersetzt bedeutet Router in etwa „Lotse“. Es handelt sich um ein technisches Gerät, welches mindestens zwei Netzwerke miteinander verbindet. Vor der weiten Verbreitung von Routern nutzten Technikaffine einen Rechner, um diesen deren Aufgaben übernehmen zu lassen. Da zwei PCs in unterschiedlichen Netzwerken nicht direkt miteinander kommunizieren bzw. Daten austauschen können, übernimmt an dieser Stelle der Router eine Schnittstellenfunktion.

Welche Rolle spielt der Router für die Sicherheit?

Rückseite eines Routers

Router mit verschiedenen Funktionstwasten

In Sachen Sicherheit nimmt der Router aufgrund seines Aufgabengebiets eine besondere Rolle ein. Als technische Komponente, welche den Kontakt zu Außenwelt herstellt, besitzt der Router eine hohe Relevanz im Bereich der IT-Sicherheit. So bestimmt dieses Gerät unter anderem, welche Netzwerk-Verbindungen (nicht) zugelassen sind.Darüber hinaus kümmert er sich um die Verschlüsselung von drahtlosen Netzwerken. Moderne Router verfügen außerdem über eine eigene, bereits in das Gerät integrierte Firewall, welche zusätzlichen Schutz gegen unbefugte Zugriffe gewährleisten soll.

Wird der Netzwerk-Knotenpunkt von Hackern erfolgreich angegriffen, können sie beispielsweise übertragene Daten abgreifen und manipulieren oder unbemerkt sogar die vollständige Kontrolle über den Router übernehmen.

Aufgrund der Tatsache, dass in Geräte-Updates immer wieder Sicherheitslücken mit unterschiedlicher Tragweite auftauchen, stellen IT-Kriminelle eine permanente Bedrohung für private Netzwerke oder IT-Infrastrukturen in Unternehmen dar.

Sicherheitsmechanismen beim Router

Router WLAN

Moderne Router liefern WLAN mit WPA2-VErschlüsselung.

Im Verlauf der letzten Jahre erfuhren Verschlüsselungs-Technologien aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Smartphones, Tablets und Notebooks eine besonders hohe Aufmerksamkeit. Aktuell bietet die so genannte WPA2-Verschlüsselung den besten Schutz gegen Angriffe aus dem Netz.

Nach wie vor sind allerdings viele erfahrene Nutzer der Auffassung, dass eine Zugriffsbeschränkung via MAC-Adresse unverzichtbar sei. Weil dieses Vorgehen eine solche Regulierung das Hinzufügen neuer Geräte in ein WLAN erheblich erschwert und gleichzeitig nur ein unwesentlich höheres Sicherheitsniveau resultiert, darf ruhigen Gewissen davon abgesehen werden.

Grundsätzlich ist es vollkommen in Ordnung, wenn Nutzer ihrem Router keine Beachtung zukommen lassen und im Internet surfen. Die Geräte verrichten ihre Arbeit in der Regel ohne das Zutun von außen. Bei der Neuanschaffung canadian online gambling sites eines Routers sollte sich Anwender allerdings vergewissern, dass dieser korrekt Konfiguriert ist und den individuellen Bedürfnissen entspricht.

Bereit kleine Änderungen in den Einstellungen können nicht nur für mehr, sondern auch für weniger Sicherheit sorgen. Vor diesem Hintergrund sollte der Netzwerkvermittler grundsätzlich mit einer entsprechenden Sensibilität betrachtet werden.

Braucht mein Router Updates?

Identisch zu PCs, Server-Systemen oder mobilen Endgeräten benötigt ein Router ebenfalls regelmäßige Updates, welche im Fachjargon als „Firmware“ bezeichnet werden. Mit diesen Aktualisierungen können zum Beispiel bestehende Sicherheitslücken behoben oder das Gerät in seiner Arbeit optimiert werden.

Üblicherweise findet Firmware-Update durch den jeweiligen Provider unbemerkt im Hintergrund statt, sodass der Anwender selbst meist keine Notiz davon nimmt. Manuelle Updates sind bei Routern äußerst selten, jedoch nicht vollkommen ausgeschlossen.

Wenn Sie mehr zum Thema IT-Sicherheit, Router, Firewalls und Linux-Administration wissen möchten, so sprechen Sie uns doch einfach an. Wir freuen uns auf Sie.