Beiträge

Outlook wird mobil

Seit einigen Monaten gibt es im App-Store von Google für alle Smartphones Outlook für unterwegs. Damit können Sie nicht nur Ihre E-Mails von unterwegs bequem abzurufen und selbst verständlich neue Nachrichten schreiben. Nein: man kann damit auch mittlerweile prima sein Kalender führen.  Aber der Reihe nach. Die App lässt sich schnell und problemlos aus dem App-Store heraus installieren. Das ist wie gewohnt in wenigen Minuten erledigt. Danach hat man das blaue Symbol auf dem Smartphone und kann loslegen.

Beim ersten Aufruf der Anwendung wird man selbstverständlich zunächst nach dem eigenen Namen den Zugangsdaten der jeweiligen Postfach Server gefragt. Hier gilt es am Anfang eine Hürde zu nehmen, sofern man nicht bei Office 365 oder einem anderen E-Mail Provider untergebracht ist. Für alle Eigentümer und Nutzer der eigenen Exchange Installation sei gesagt, dass man auf jeden Fall die voll ausgeschriebene Domäne angeben muss. Ansonsten klappt’s nicht mit der Anmeldung.

Erste Anmeldung noch trickreich

Outlook für Android

Outlook für Android

In unserem Fall mussten wir zwei bzw. drei Versuche unternehmen, bis dann letztlich die Anmeldung funktioniert hat. Wenn das dann allerdings mal geklappt hat, dann funktioniert Outlook einwandfrei und es macht tatsächlich richtig Spaß damit zu arbeiten.

Der Posteingang kommt relativ aufgeräumter daher. Outlook versucht über den sog. Focus einige Nachrichten hervorgehoben anzuzeigen. Mit dem Klick auf den Button daneben hat man dann alle Nachrichten im Blick und hat somit die Gewähr auch unterwegs immer Up-to-date zu sein.

Der Posteingang selber verfügt über alle Dinge die man dort so typischerweise tun muss: Nachrichten weiterleiten oder E-Mails beantworten ist genauso möglich wie das Löschen einer überflüssigen E-Mail. Bei der Benutzbarkeit hat sich Microsoft mit Outlook für Android ein wenig an der Logik von Inbox von Google orientiert.

Wie bei Inbox – Wischen

Wenn man nach rechts wischt, kann man einer Mail einen entsprechenden Termin zuweisen. Nach links gewischt, wird entsprechend archiviert. Vorher muss man natürlich nur für die jeweilige Aktion ein Archivordner festlegen. Aber auch das ist schnell erledigt. Neue Nachrichten können Sie ebenso schnell erstellen, indem Sie auf den Brief mit dem „+“-Symbole oben rechts klicken. Ebenfalls eine Signatur ist leicht und einfach zu hinterlegen.

Der Kalender – etwas anders als gewohnt

Der Kalender kommt in einer etwas anderen Darstellung als auf dem Desktop-PC daher. Er ähnelt eher einer langen Folge von DIN A4 Blättern untereinander. Der eine oder andere mag sich sogar an eine Klopapier Rolle erinnert fühlen. Die sonst übliche Wochen Darstellung von mehreren Tagen nebeneinander oder der Arbeitswoche, sucht man hier vergebens. Diese Darstellung empfanden wir im Test als etwas gewöhnungsbedürftig. Ebenso ist die Art und Weise wie neue Termine angelegt werden anders im Sinne von zunächst mal nicht so intuitiv wie im Outlook für den PC oder auf dem heimischen Arbeitsplatz.

Grundsätzlich gesehen hat man mit Outlook für Android-Geräte Zugriff auf alle E-Mails in allen Verzeichnissen die man jemals in seinem Postfach angelegt hat. Dabei fiel uns aber auf, dass offensichtlich noch eine alphabetische Sortierung fehlt. Die Ordner kamen also munter durcheinander, was für die Orientierung nicht besonders hilfreich war. Hier sollten die kommenden Versionen noch verbessert werden.

 

Für die Funktionen E-Mail schreiben und darauf antworten sowie das Thema Kalender ist Outlook für Android auf dem Smartphone also eigentlich eine gute Wahl. Zumal es aktuell noch nichts kostet und auch keine Pläne von Microsoft bekannt sind, hier zukünftig einen Preis zu erheben.

Leider keine echten Kontakte

Etwas überrascht hat uns die Abwesenheit einer echten Kontaktverwaltung. Natürlich gibt es den Menüeintrag „Personen“. Dahinter verbergen sich aber lediglich die Namen und E-Mail-Adressen aller derer die in irgendeiner Form schon mal E-Mail geschrieben haben. Eine entsprechende Einstellmöglichkeit etwa für Telefonnummern oder Adressen haben wir vergeblich gesucht.

Ausblick für Outlook auf Android

Bleibt zu hoffen, dass Microsoft doch noch versteht, dass Smartphones in aller Regel eine Telefonfunktion integriert haben es schon sehr viel Sinn macht, auch gleich die Kontakte aus dem Outlook Programm heraus mit den Kontakten auf dem Smartphone synchronisieren zu können. Es bleibt also noch etwas Arbeit zu tun, bis Outlook tatsächlich erwachsen geworden ist und auch auf dem persönlichen Smartphone ein vollwertiger Begleiter sein wird.

Während die neue Outlook-App zumindest zur Zeeit kostenfrei ist, ist Outlook für den Desktop nach wie vor kostenpflichtig. Ihre IT-Berater stehen Ihnen hier für eine kurze Demonstration gerne zur Verfügung.

Email

Email

Adobe PDF Logo

Software, die man auf dem eigenen PC oder dem Notebook nutzt, muss man ab und zu updaten. Das leuchtet ein. Schließlich möchte heute niemand mehr mit einem zehn oder zwölf Jahre alten Office-Programme oder eine völlig veralteten Software arbeiten. Dass man aber so selbstverständliche und manchmal kostenfreie Programme wie Adobe-PDF, Flash oder auch MS-Office selbst regelmäßig updaten muss, das mag man nicht gleich sofort verstehen.

Adobe PDF Logo

Adobe PDF Logo

Der Grund dafür, daß in den letzten Monaten immer häufiger die Hersteller selbst Updates für ihre Software herausbringen, die manchmal sogar binnen weniger Stunden oder gar Tage installiert werden muss, ist folgender:
Hacker oder Kriminelle im Internet, die versuchen entweder Kontrolle über Ihren PC oder Notebook zu gelangen um damit anschließend kriminelle Geschäfte zu machen, versuchen selbstverständlich hier den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Alternativ suchen Sie sich einfach Softwareprodukte heraus, die bei vielen tausenden oder gar Millionen von Anwendern weltweit installiert sind. Im Klartext bedeutet dies, dass diejenigen Softwareprodukte die weltweit am häufigsten installiert sind und damit statistisch gesehen die größte Möglichkeit bieten, das eine Lücke oder ein Fehler in der Software dann eben gleich bei tausenden von Anwendern genutzt werden kann, sind eben viel lukrativer für einen Angreifer als ein selten genutztes Softwareprodukt .

Programme wie Adobe Flash, die Software zum Betrachten von PDF Dokumenten (Adobe PDF Viewer) und eben auch das Office Paket von Microsoft in den Versionen 2013, 2010 oder davor werden deswegen von Kriminellen regelmäßig und intensiv nach möglichen Schwachstellen oder Fehlern durchsucht. Für diese sog. Bugs oder Exploits werdenden speziell zugeschnittene Wege gesucht, mit denen ahnungslose Anwender dann konfrontiert werden. Das kann dann im Wege einer E-Mail passieren, bei der in aller Regel ein Anhang an der E-Mail befindlich ist. Die Datei im E-Mail Anhang öffnet dann häufig durch einen versehentlichen Klick des Anwenders eben jene installierte Software und führt dann diese aus.

Wenn dann eben auf Ihrem PC die besagte Software nicht auf der aktuellsten Version ist, in der eben genannter Fehler nicht mehr vorkommt, so ist leider ihr Gerät dann eben doch anfällig für die Schad-Software (Malware genannt) und kann von einem Hacker missbraucht werden. Die Konsequenzen daraus können sein, dass zum Beispiel von Ihrem PC aus E-Mails verschickt oder ihre Daten ausgespäht werden. Im schlimmsten Fall werden ihre Daten auf dem PC missbräuchlich genutzt oder via Online-Banking Ihr Konto ausgespäht. Von schlimmeren Szenarien ganz zu schweigen.

Dagegen hilft letztlich nur, dass die die Software auf Ihren Computern regelmäßig aktualisiert wird. Dies sollte mindestens aller zwei Wochen passieren – bei Bedarf auch in kürzeren Abständen.
Ebenso selbstverständlich sollte ein aktueller Virenscanner auf Ihrem Rechner aktiv sein (alles zum Thema Virenschutz erfahren Sie hier). Dieser zieht sich in der Regel alleine und selbstständig alle 2-3 Stunden (!) von der Hersteller Seite aus dem Internet die aktuellen Definitionen und Updates zum Erkennen von Schad-Software herunter.

Bei regelmäßigen Updates ihrer Software und dem Prüfen auf versteckte Viren, Malware und andere ungebetene Gäste helfen die IT Experten von Biteno weiter. Am besten lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen. Wir beraten Sie selbstverständlich hierzu bei Bedarf gerne ausführlich – nur sollten Sie dieses Gespräch nicht auf die lange Bank schieben.

Übrigens: Wenn Sie regelmäßig IT-Information erhalten möchten, dann abonnieren Sie doch unser Kundenmagazin „IT Inside“. Sie finden es als „klickbares Magazin“ auf Flipboard oder auf der Homepage von Biteno im unteren Bereich. Viel Spaß bei der Lektüre.

Tutorial

Es konnte leider nichts gefunden werden

Entschuldigung, aber kein Eintrag erfüllt Deine Suchkriterien