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Mit diesem Begriff werden Sie täglich mehrmals, in ganz unterschiedlichen Situationen und verschiedenen Kontexten konfrontiert. Doch was ist das Internet und worum handelt es sich, wenn vom World Wide Web, WWW oder vom Netz die Rede ist und wenn Ihnen jemand erzählt, dass er online geht? Kurz und bündig erläutert ist das Internet ein globales Netzwerk aus mehreren Millionen Computern.

Die Grundlagen und Hintergründe

Um das weltweite Netzwerk zu nutzen, benötigen Sie einen Computer und einen Internetanschluss. Erst dann können Sie elektronische Nachrichten versenden, 24/7 im Internet einkaufen oder Produkte vergleichen und sich Bilder ansehen sowie Informationen einholen. Der Begriff Internet setzt sich aus der englischen Bezeichnung Network für Netzwerk und dem Präfix „Inter“ zusammen. Im geschichtlichen Zeitalter ist das Internet noch verhältnismäßig jung. Auch wenn es schon früher ähnliche Entwicklungen ab, hat sich die weltweite Vernetzung für kommerzielle und informative Zwecke erst in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts etabliert. Rechenzentren entstanden, Server als zentrale Schnittstelle des Internets wurden entwickelt und Browser, die sichtbare Oberfläche jedes Computers erblickten das Licht der Welt. Das Internet ist eine komplexe Struktur aus Verbindungen, die keine Grenzen kennen und dementsprechend in Bruchteilen von Sekunden mit Menschen auf der ganzen Welt Kontakt aufnehmen und kommunizieren lassen. Anfänglich waren die Leitungen (ursprünglich wurden die Daten über das Telefonnetz übertragen) noch nicht so leistungsstark wie heute. Das heißt, dass die Nutzung des Internet mehr Zeit beanspruchte und kein Vergleich zur heute schnellen und beinahe in Echtzeit möglichen Übertragung ist.

Wie und warum das Internet Vorteile verschafft

Wie bereits angeschnitten, bietet Ihnen das Internet Kommunikations-, Einkaufs- und Informationsmöglichkeiten ohne Grenzen. Die grundlegenden Aspekte für die Internetnutzung sind ein internetfähiges Endgerät, zum Beispiel ein Computer, ein Notebook oder auch ein Smartphone. Dann benötigen Sie eine Leitung, die Sie beim Telefon- oder Kabelanbieter anmelden und für die Sie Gebühren zahlen müssen. Nachdem Sie das Fundament geschaffen haben, benötigen Sie noch einen Browser und einen Internet-Provider, bei dem Sie die gewünschten Leistungen günstig und zuverlässig erhalten. Am besten ist eine Flatrate, für die Sie einen monatlichen Festpreis zahlen und keine Zusatzkosten für das Internet auf die Agenda setzen.

Auch eine Drosselung der Geschwindigkeit bleibt bei Flatrate-Tarifen aus, so dass Sie rund um die Uhr im Web surfen und das Internet für all die Dinge nutzen können, die Ihnen wichtig sind. Nachdem das „Wie“ in der Nutzung erklärt ist, stellt sich noch die Frage nach dem „Warum“. Wer bisher noch nichts mit dem Internet zu tun hatte steht vor der Frage, warum er diese Möglichkeit überhaupt nutzen soll. Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung und viele Dinge sind nur noch, oder aber viel einfacher online als offline möglich. Im Internet können Sie Einkäufe tätigen, Kontakte finden und Informationen einsehen, Bilder betrachten und Ihre Gedanken mit anderen Menschen teilen. Daher bereichert die Digitalisierung Ihr Leben und schafft Möglichkeiten, die Ihnen ohne einen Zugang zum Internet verwehrt bleiben.

Ist das Internet überall verfügbar?

In einem Großteil der Bundesrepublik können Sie ganz einfach über Ihren Hausanschluss ins Internet. Doch die Bandbreite, also die Übertragungsgeschwindigkeit variiert und hängt durchaus von Ihrem Standort und der dort anliegenden Verbindung ab. Vor allem in den ländlichen Regionen müssen Sie mit einer langsamen 16 Mbits Übertragung Vorlieb nehmen, während Sie in den Städten und bereits ausgebauten Regionen bereits Breitbandinternet über Kabel oder Glasfaser nutzen können. Welche Möglichkeiten Sie über das Internet nutzen können, hängt zum großen Teil von der Geschwindigkeit ab. Internettelefonie und normales Surfen benötigen keine rasante Geschwindigkeit. Wollen Sie hingegen auch das Fernsehprogramm über das Internet streamen, sind mindestens 50 Mbits, noch besser 100 Mbits Übertragungsrate notwendig.

Gleiches gilt auch für den Konsum von Filmen im virtuellen Verleih. Kinogenuss benötigt eine schnelle Internetverbindung, da Filme aufgrund ihrer großen Datenmenge „hängen“ und nicht einwandfrei laufen. Welchen Internetanschluss und welche Übertragungsrate Sie vertraglich vereinbaren können, steht im direkten Zusammenhang mit den Angeboten an Ihrem Standort. DSL, VDSL und Breitband oder UMTS sind die gängigsten, aber nicht die einzigen Verbindungsmöglichkeiten mit dem Internet. Bei einem Neuanschluss empfiehlt sich eine Beratung, in der Sie über alle wichtigen Details zu Ihrem Anschluss, seiner Geschwindigkeit und weiteren Fakten in Kenntnis gesetzt werden.

Das Web – stationär und mobil

Generell wird Internet zwischen einem klassischen stationären Anschluss über die Telefondose oder den Kabelanschluss und das mobile Netz unterteilt. Während Sie für stationäres Internet einen Router oder ein Modem und einen Computer am Vertragsstandort benötigen, können Sie im mobilen Netz ortsunabhängig surfen. Hierfür benötigen Sie nur einen Mobilfunkvertrag mit Datenvolumen und ein Smartphone. Die Bedeutung des Internets ist in den vergangenen 25 Jahren rasant gewachsen und es ist absehbar, dass die Zukunft noch digitaler und die Vernetzung auf globaler Ebene somit noch wichtiger wird. Neben dem Besuch von Seiten im Web nimmt das Internet heute einen wichtigen Bestandteil der Telefonie ein. Es ist ein Fakt, dass der Verzicht auf den digitalen Anschluss heute von vielen interessanten Möglichkeiten ausschließt.

Was ist ein WLAN Controller?

Mit einem Wireless LAN Controller können Sie unabhängig vom Gerät, in dem es sich befindet, eine Reihe von Zugriffspunkten (Access Points, APs) auf vereinfachte Weise zentral verwalten und konfigurieren. Somit ermöglicht ein WLAN Controller die effiziente Verwaltung von WLAN-Netzen und deren Zugriffspunkten – vor allem wenn es vielzählige Access Points gibt.

Bei WLAN handelt es sich um eine drahtlose Architektur, die darauf abzielt, sich ändernden Netzwerkanforderungen gerecht zu werden. Ein WLAN-Controller verwaltet drahtlose Netzwerkzugriffspunkte, über die drahtlose Geräte eine Verbindung zum Netzwerk herstellen können.

WLAN-Controller sind meistens physische Geräte, die im zentralen Datenraum in einem Rack montiert sind und gleichzeitig mit jedem AP kommunizieren. Dies ermöglicht die einfache und schnelle Konfiguration mehrerer APs, ohne dass IT-Experten jeden einzelnen manuell konfigurieren müssen.

Funktionsweise

Gegenwärtig können WLAN Controller mehrere Tausend APs steuern. Auf diese Weise können Unternehmen SSIDs, die dynamische Kanalzuweisung, die Übertragungsleistung, den Sicherheitstyp, die VLAN-Zuordnung, die Kanalrichtlinie und alles andere im Zusammenhang mit drahtloser Kommunikation über eine einzige Verwaltungsschnittstelle steuern und bereitstellen.

Der WLAN-Controller ist auch dafür verantwortlich, Firmware und Konfigurationscodes an die Zugriffspunkte zu senden. Darüber hinaus verwaltet es das Roaming in den Modi Layer 2 und Layer 3 und verfolgt alle verbundenen Clients, einschließlich der MAC-Adressinformationen und des zugehörigen AP. Es ist auch der Teil des Netzwerks, der Ihren kabellosen Verkehr mit Ihrem kabelgebundenen Netzwerk verbindet.

Das System übernimmt auch das Radio Resource Management. Er sammelt alle Informationen von den APs und ermöglicht sowohl dem Administrator als auch dem drahtlosen Netzwerk selbst eine vollständige 3D-Ansicht des Netzwerks. Durch die Übernahme des Radio Resource Management steuert der WLAN Controller auch, auf welchen Kanälen die APs geschaltet sind, wie viel Sendeleistung sie haben und was bei Störungen zu tun ist.

Der WLAN-Controller ist eine reale Anwendung des Konzepts einer separaten Verwaltungs- und Datenebene. Der WLAN-Controller ist die Verwaltungsebene, und die APs arbeiten in der Datenebene. Mit dieser Trennung erreichen Unternehmen, deren WiFi über vielzählige Zugriffspunkte verfügt, die größtmögliche Effizienz.

Management und Betrieb
Dies sind die Aufgaben, die die Bereitstellung und den Betrieb des Wireless LAN-Netzwerks auf einheitliche und einfache Weise ermöglichen, ohne die gleichen Vorgänge in jedem der APs innerhalb des lokalen Netzwerks wiederholen zu müssen. Mit diesen Funktionen können Sie Probleme im Netzwerk konfigurieren, überwachen und diagnostizieren sowie Warnungen senden und empfangen, wenn Probleme erkannt werden. Um eine homogene Netzwerkleistung zu erzielen, wird in diese Gruppe auch das Betriebssystem-Update der APs aufgenommen, sodass alle dieselbe Version haben.

Aggregation und Verarbeitung des Datenverkehrs von drahtlosen Geräten wie Tablets und Smartphones
Solche Funktionen werden im WLC nicht immer ausgeführt, was hauptsächlich von der verwendeten Netzwerkarchitektur abhängt. Wenn der gesamte Datenverkehr von drahtlosen Geräten über den Controller geleitet wird, können mit diesem Datenverkehr „Dinge“ erledigt werden, z. Bsp. das Verschlüsseln sowie das Trennen des Datenverkehrs zum Senden an verschiedene Netzwerke oder das Filtern nach Prioritäten gemäß vordefinierter Qualitätsrichtlinien.

Lokale drahtlose Funktionen
Die spezifischen Merkmale der Funktechnologie machen die Verwendung von Koordinations- und Schutzmechanismen innerhalb eines bestimmten Funkspektrums für eine effizientere Nutzung in einem bestimmten lokalen Gebiet ratsam. Die Mechanismen sind hier gruppiert, sodass jeder AP einen anderen Teil des elektrischen Spektrums (Kanals) als die umliegenden verwendet. Ein WLAN Controller bietet Mechanismen zur Optimierung der Verkehrsverteilung zwischen drahtlosen Geräten und APs, zur Erkennung von Interferenzen und sogar zur geografischen Positionierung der Geräte mithilfe von Funk-Triangulationsmechanismen.

Andere „Nicht-Wi-Fi“ -Funktionen
Viele Controller verfügen auch über Funktionen, die mit der Wi-Fi-Technologie wenig oder gar nichts zu tun haben, z. Bsp. dienen sie als Druckerserver, als NAS (Network Attached Storage) oder als herkömmlicher fester LAN-Switch.

Wie zu vermuten ist, wird die Skalierbarkeit durch Hinzufügen eines WLAN-Controllers erheblich verbessert, da auf einfache Weise mehr Zugriffspunkte im Netzwerk installiert werden können und die Komplexität bei Bereitstellung und Verwaltung verringert wird.

Wer braucht einen WLAN Controller?

Für alle Unternehmen, die in ihren Gebäuden/auf ihrem Gelände 2 oder mehr Access Points zu ihrem WLAN Netzwerk verfügen, ist ein WLAN Controller empfehlenswert. Durch die Verwaltung aller Access Points als vollständiges WLAN-System bietet die Nutzung eines WLAN Controllers nicht nur maximale Skalierbarkeit, Leistung und WLAN-Steuerung. Moderne WLAN Controller sind heutzutage standardmäßig mit effizienter eingebetteter Software ausgestattet, verwenden, wie im obigen Abschnitt bereits erwähnt, Radio Resource Management (RRM) -Algorithmen, um Änderungen frühzeitig zu erkennen und notwendige Anpassungen vorzunehmen.
Unternehmen, egal ob klein, mittelgroß oder groß, profitieren vom erstellen einer selbstkonfigurierenden, selbstoptimierenden und selbstkorrigierenden WLAN-Umgebung. Diese Anpassungen erzeugen die optimale Topologie für drahtlose Netzwerke auf die gleiche Weise wie Routing-Protokolle.

Ein WLAN Controller übernimmt so viele Arbeitsschritte und Prozesse, dass IT Abteilungen spürbar entlastet werden können. In einer Welt, die ohne effiziente WLAN-Nutzung nicht so funktionieren würde, wie erfolgreiche Unternehmen es heute benötigen, sind WLAN-Controller von großer Bedeutung für die optimale Nutzung der vorhandenen Technologien.

was ist nginx und warum ist es besser als apache?

Lange Zeit war Apache mit einem Marktanteil von bis zu 70 Prozent der Webserver für das Internet. Einzig Microsoft IIS stellte mit etwa 20 Prozent eine nennenswerte Konkurrenz dar, da es der Standard für das Betriebssystem Windows Server ist. Mit dem Erscheinen von Nginx – ausgesprochen wie das englische Engine Ex – hat sich die Situation geändert. Besonders große Plattformen setzen auf die Open-Source-Software aus Russland, da diese viele Vorteile mit sich bringt.

Webserver, Datenbanken, Programmiersprachen, Protokolle und Interpreter

Eine Webseite ist heute fast immer dynamisch programmiert. Das bedeutet, bei einer Anfrage erstellen mehrere Programme eine individuelle Antwort, statt ein vorgefertigtes, statisches Dokument auszuliefern. Die Informationen – zum Beispiel Texte, Links, Nutzernamen oder Passwörter – liegen in einer Datenbank. Skripte in einer geeigneten Programmiersprache wie PHP, Perl oder Python fragen diese ab und erstellen die Webseite.

Der Interpreter bildet eine Schnittstelle zwischen dem Skript und dem Betriebssystem – er übersetzt die geschriebenen Befehle in Computersprache. Der Webserver ist für die Kommunikation zuständig: Er nimmt Anfragen entgegen und sendet Antworten an die entsprechenden Adressen.

Um die Kommunikation zwischen Server und unterschiedlichen Endgeräten und Betriebssystemen zu ermöglichen, kommen universelle Protokolle als Gemeinsprache zum Einsatz. Für Webseiten ist dies das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) beziehungsweise dessen verschlüsselte Variante mit dem Zusatz Secure (HTTPS). Es ist speziell für die Übertragung von Nachrichten konzipiert, für andere Zwecke wie Dateiübertragungen existieren eigene Formate wie das File Transfer Protocol (FTP).

Nginx – ein modularer Webserver mit geringem Ressourcenverbrauch

Effizienz und Geschwindigkeit zeichnen Nginx besonders aus.

Effizienz und Geschwindigkeit zeichnen Nginx besonders aus.

Um eine hohe Performance und Funktionalität zu ermöglichen, verwendet Nginx ein modulares Design. Es besteht aus einem schlanken Kernprogramm, das ein Nutzer je nach individuellen Anforderungen durch Module erweitert. Dadurch unterstützt der Webserver unterschiedliche Techniken und erlaubt die Einbindung neuer Standards etwa für Videostreaming und interaktive Inhalte. Einige der Möglichkeiten sind Lastverteilung über mehrere Server, zusätzliche Protokolle, direkter Zugriff auf den Arbeitsspeicher oder der Einsatz als E-Mail– oder Webserver für Weiterleitung (Proxy).

Eines der populärsten und interessantesten Module ist PHP-FPM. Es handelt sich um einen Prozessmanager, der die Anbindung an den PHP-Interpreter übernimmt. Die Kommunikation zwischen Webserver und Programmiersprache basiert auf einem 1993 definierten Standard – dem Common Gateway Interface (CGI). Traditionell erstellt dieses für jede Aufgabe einen neuen Prozess.

Im Unterschied zu diesem Verfahren erzeugt PHP-FPM bei Betriebsstart mehrere Interpreter im Hintergrund, auf die es je nach Auslastung Anfragen verteilt. In Verbindung mit anderen Optimierungen erreicht das Modul dadurch eine ausgezeichnete Performance.

Unterschiede zwischen Apache und Nginx

Anders als Apache legt Nginx bereits seit seiner ersten Version eine Priorität auf Effizienz und Geschwindigkeit. Apache verwendet ebenfalls ein modulares Design – eines seiner größten Nachteile ist jedoch, dass es jede Verbindung einzeln bearbeitet. Dadurch besitzt es einen sehr hohen Speicherverbrauch und die Effizienz sinkt bei hohen Besucherzahlen kontinuierlich. Aus diesem Grund setzt das Programm auf eine sogenannte „asynchrone Architektur“. Anfragen behandelt es nicht individuell, sondern bündelt sie in wenigen Prozessen, die tausende Verbindungen simultan verwalten können.

Eine häufig genutzte Funktion unter Apache sind .htaccess-Dateien. Diese ermöglichen es, durch eine lokale Datei Regeln zu definieren, die von dem Webserver ausgewertet werden. Häufige Verwendungen sind das Setzen eines Passworts für eine bestimmte Adresse oder die Umleitung von URLs im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Nginx unterstützt keine .htaccess-Dateien, da diese die Performance beeinträchtigen. Es verwendet stattdessen globale – also system– oder seitenweite Einstellungen.

Für die Umwandlung von .htaccess-Befehlen in eine gültige Konfiguration existieren mehrere Konverter, die die Einrichtung erleichtern. Apache ermöglicht es, Module nachträglich einzubinden, indem Anwender diese in die Konfiguration eintragen und in den Webserver laden. Im Gegensatz dazu gehören Module bei Nginx fest zu dem kompilierten Programm. Eine Erweiterung um neue Funktionen erfordert deshalb fast immer den Austausch der installierten Programmversion.

Vor- und Nachteile von Nginx

Bekannte Website setzen auf Nginx als Webserver und erreichen täglich mehrere tausend Aufrufe.

Bekannte Website setzen auf Nginx als Webserver und erreichen täglich mehrere tausend Aufrufe.

Das Projekt Nginx entstand aus der Notwendigkeit, einen schnellen, zuverlässigen, sicheren und effizienten Webserver für die russische Suchmaschine Rambler zu entwickeln. Unter dem Gesichtspunkt der Performance ist dieser wegen dieser Eigenschaften meist die beste Wahl. Populäre Webseiten mit tausenden oder Millionen Aufrufen täglich – darunter zum Beispiel WordPress, Netflix, Apple, Spotify oder Facebook – setzen deshalb bevorzugt Nginx ein. Experten schätzen, dass der Marktanteil des Webservers unter den 10.000 beliebtesten Internetseiten bei über 60 Prozent liegt.

Für kleine Projekte bietet die Verwendung ebenfalls einige Vorteile. Er ermöglicht beispielsweise eine Reduzierung der Hardwareperformance und dadurch der Betriebskosten, ohne die Geschwindigkeit bei Reaktion oder Seitenaufbau zu beeinträchtigen. Ein großer Nachteil von Nginx ist die gegenüber Apache aufwendigere Konfiguration. Darüber hinaus schränkt dieser durch die ausschließlich globale Definition die Möglichkeiten zu einer individuellen Einrichtung bei mehreren unabhängigen Nutzern ein. Wegen dieser Eigenschaft bevorzugen viele Anbieter von Webspace für ihre Kunden nach wie vor Apache.

Apache und Nginx als kombinierter Webserver

Um die Vorteile von beiden Programmen nutzen zu können, bietet sich eine Kombination der Webserver an. In diesem Fall dient Nginx als primäre Instanz und leitet ausschließlich spezielle Anfragen an Apache weiter, um dessen Verbindungen zu minimieren. Das Verfahren benötigt Administrationsrechte auf dem Server und eine individuelle Konfiguration, kann aber den Ressourcenverbrauch erheblich verringern. Das Aufsetzen der Webserver erfordert allerdings ein entsprechendes Fachwissen.

Eine Website mit dem weltweit beliebtesten Content Management System WordPress (kurz WP) aufzubauen ist generell eine gute Idee. Das CMS ist benutzerfreundlich und durch Plugins sowie Themes leicht erweiterbar – und natürlich Opensource-Software. Damit eine WP-Site aber problemlos funktioniert, müssen zuvor bestimmte Hosting-Anforderungen erfüllt werden. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie beim WordPress-Hosting achten müssen.

Dies brauchen Sie, um eine WP-Website zu betreiben.

Das Logo von WordPress - das beliebteste CMS weltweit

Das Logo von WordPress – das beliebteste CMS weltweit

WordPress  arbeitet mit der Skriptsprache PHP und einer MySQL-Datenbank. Diese Features müssen in einem Hosting-Tarif enthalten sein, um das System zum Laufen zu bringen. Bevor Sie jetzt nach dem günstigsten Hosting-Tarif mit PHP und MySQL Ausschau halten, sollten Sie einige zukunftsorientierte Eigenschaften berücksichtigen, die die Besucherzahlen und das SEO-Potenzial Ihrer Website stark beeinflussen. Sie möchten doch, dass möglichst viele Besucher Ihre Website finden?

Dieses Ziel können Sie viel leichter erreichen, wenn Ihre Website weit oben in den Suchergebnissen bei Google oder Bing auftaucht. Hohe Rankings sind wiederum nur dann möglich, wenn die Website schnell funktioniert und suchmaschinenoptimiert ist.

Geschwindigkeit ihrer WordPress Website

Nicht nur Menschen, auch Google hat keine Lust auf langsam ladende  Websites zu warten. Langsame Internetpräsenzen haben keine Chance auf hohe Positionen. Sowohl die Geschwindigkeit als auch das SEO-Potenzial (engl. SEO = Search Engine Optimization, dt. Suchmaschinen-Optimierung) hängen zum Teil von dem Hosting-Tarif ab. Je mehr Benutzer gleichzeitig eine WordPress -Site benutzen, desto stärker wird der Server beansprucht, auf dem die Website liegt. Wenn Sie sich für einen günstigen Shared-Hosting-Tarif entscheiden, erhalten Sie lediglich einen Teil der Leistungskapazität eines Servers.

Server-Hardware wie CPU oder Arbeitsspeicher wird unter verschiedenen Kunden geteilt. Wenn also einer dieser Kunden mehrere Websites in Rahmen eines Tarifs hostet und andere performance-lastige Operationen durchführt, können Sie dies unter Umständen zu spüren bekommen – genauer mit langsameren Ladezeiten ihrer WordPress Installation.

Um dies zu verhindern, legen viele Provider Limits fest. Hier sollten Sie auf das sogenannte Memory-Limit (von PHP) achten. Je mehr Plugins Sie in WP aktivieren und je mehr Besucher die Site benutzen, desto größer wird der Arbeitsspeicher-Bedarf für PHP. Der Hosting-Tarif sollte mindestens 128MB Memory-Limit bieten. Für große WP-Sites wie Onlinestores mit WooCommerce sollten mindestens 256MB vorhanden sein. Wichtig für die Suchmaschinenoptimierung sind die Permalinks von WP. Diese suchmaschinenoptimierten Linkstrukturen erfordern mod_rewrite – ein Modul des Apache-Servers. Achten Sie, dass ihr Provider dies unterstützt.

Mehr Speicherplatz für ihr WordPress Hosting

Nicht zu unterschätzen ist der Speicherplatz. Natürlich ist die Größe wichtig, denn je mehr Speicherplatz zu Verfügung steht, desto mehr Daten lassen sich auf dem Hosting ablegen. WordPress braucht keine gigantischen Speicher oder Festplatten-Kontingente. Ein WooCommerce-Onlineshop mit Tausenden Produkten kommt mit einigen Hundert Megabytes aus. Als Minimum sollten Sie aber wenigstens 1GB bekommen, denn Sie wollen doch auch E-Mails empfangen oder ab und zu eine Testinstallation mit WordPress anlegen.

Für den praktischen und tagtäglichen Erfolg Ihrer Website ist Geschwindigkeit maßgeblich. Im Idealfall erhalten Sie Platz auf einem Server mit schnellem SSD-Speicher. Im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten bietet SSD viel schnellere Lese- und Schreibvorgänge.

Ein Hackerangriff oder Hardwareausfall könnte Ihre Internetpräsenz nachhaltig beschädigen. Daher sind regelmäßige Sicherungen Pflicht. Der Hosting-Plan muss eine automatisierte Backup-Lösung bieten, die Ihren ganzen Datenbestand regelmäßig sichert und auf Wunsch wiederherstellt.

Die technischen Anforderungen von WordPress

Zusammenfassend sollte ein guter Hosting-Tarif Folgendes bieten:

  1. PHP-Unterstützung – mindestens Version 5.6 oder sogar php 7.x
  2. Mehrere MySQL-Datendanken / alternativ MariaDB
  3. Apache Modul „mod_rewrite“
  4. Mindestens 128MB Memory-Limit – besser 256 MB
  5. Mindestens 1GB Speicherplatz auf SSD
  6. Integrierte Backup-Lösung

Bei WordPress kommen php, mysql und Javascript zum Einsatz

Ein gut ausgestattetes Webhosting auf einem schnellen Server bildet die Basis für eine erfolgreiche Internetpräsenz. Darüber hinaus ist auf die Provider-Qualität zu achten.

So erkennen Sie einen guten Hosting Provider.

Sicherheit beim WordPress-Hosting

Sicherheit beim WordPress-Hosting

Optimale Webhosting-Konfiguration und schnelle Hardware sind wichtig. Doch bei der Auswahl eines Tarifs für das WordPress-Hosting ist noch mehr zu berücksichtigen. In Sachen Performance und Sicherheit sind die Eigenschaften des Serverzentrums und Providers wichtig. Das Rechenzentrum des Anbieters  muss unbedingt über eine schnelle – idealerweise redundante – Internetanbindung verfügen.

Ebenso wichtig: Der Standort des eigentlichen Rechenzentrums ihres WordPress-Hosting Anbieters muss in Deutschland sein, damit das bundesdeutsche Datenschutzgesetz vollumfänglich zur Geltung kommt.

Achten Sie auf Sicherheitslösungen der Serverräume und Zertifizierungen wie ISO 9001 (Qualitätsmanagement) oder ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagement). Diese Zertifikate bestätigen, dass Dienste nach hohen Standards geleistet werden. Ein wichtiger Faktor, der die Qualität eines Hosting-Providers definiert, ist der Kundenservice. Kurze Reaktionszeiten, freundliche und kompetente Support-Mitarbeiter sind positive Indikatoren.

Der Kundenservice (bzw. Support) ist nicht zu unterschätzen, denn früher oder später werden Sie ihn brauchen – denn bei Software-Projekten mit WordPress tauchen immer unvorhersehbare Hindernisse auf. Mit einem guten Support-Team, das sich idealerweise mit WP auskennt, sind Sie auf der sicheren Seite.

Die tatsächliche Servergeschwindigkeit und der Kundenservice lassen sich meist im Vorfeld gar nicht prüfen. Doch ein guter Provider hat nichts zu verbergen. Suchen Sie nach Anbietern, die eine unverbindliche Probezeit ermöglichen. So können Sie das Hosting vor der Bestellung ausprobieren.

Fazit:

Durch die Auswahl eines optimalen WordPress-Hosting bei einem vertrauenswürdigen Internet-Provider legen Sie den Grundstein für den Erfolg Ihrer Website. Nehmen Sie sich Zeit, um verschiedene Angebote zu vergleichen und auszuprobieren.

Sollten Sie Fragen haben, so stehen Ihnen die Mitarbeiter des IT-Dienstleisters Biteno GmbH gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns an oder nutzen das Kontaktformular.

Übrigens: Das Hosting für Ihre WordPress oder WooCommerce Website können Sie bei Biteno sogar hier online bestellen.

Weiterführende Links:

Was ist eine Domain?

Technisch betrachtet ist jede Internetseite über ein so genannte IP-Adresse aufrufbar. Dieses bestehen aus vier Zahlen- bzw. Adressblöcken (zum Beispiel 192.168.0.1). Da wir uns diese Zahlenblöcke nur schwer merken können, wurden Domain-Namen ins Leben gerufen. Um ein Domain korrekt aufzurufen, ist also eine gültige IP-Adresse die Grundlage.

Beispiel eines DNS Fehler

Fehlermeldung, wenn zu einer eingegebenen Domain keine passende DNS-Adresse gefunden wird

Im Grunde genommen sind Domains nichts anderes als Erinnerungshilfen, die uns das Surfen im Internet um ein Vielfaches erleichtern sollen. Genau wie IP-Adressen sind Domains einzigartig auf der Welt. Ein doppelt vergebener Name würde zum Chaos auf den digitalen Datenautobahnen führen.

Die Verwaltung von Domains sowie der dazugehörigen IP-Adressen übernimmt ein Domain-Name-System (DNS), welches eine vom Nutzer eingegebene Domain-Anfrage über den Browser übersetzt und die dazugehörige IP-Adresse abruft. Wenn das DNS eine Übereinstimmung findet, wird die entsprechende Webseite angezeigt.

Woraus besteht eine Domain?

Eine Domain setzt sich aus mindestens zwei Teilen zusammen, welche jeweils durch einen Punkt voneinander getrennt sind. Hier eine kurze Erläuterung Anhand der frei gewählten Internetadresse „dasisteintest.de“: Die Top-Level-Domain (TLD) mit der Endung „.de“ zeigt an, dass die Adresse von der deutschen Registrierungsstelle „DENIC“ verwaltet wird. Vor dem Punkt befindet sich die Second-Level-Domain (SLD), deren Bezeichnung vom Inhaber selbst bestimmt werden darf.

Domainendungen Beispiel

Beispiel für verschiedene länderspezifische Domainendungen (TLDs)

Alle Domains müssen grundsätzlich aus mindestens einem und maximal 63 Zeichen bestehen. Zur Unterscheidung von TLD und SLD ist die Trennung durch einen Punkt zwingend erforderlich. Das zulässige Zeichenspektrum beläuft sich neben dem Bindestrich auf die Zahlen 0 bis 9 sowie die Buchstaben A bis Z. Umlaute sind ausschließlich in .de-Domains gestattet.

Die Vergabe und Verwaltung von Domains unterliegt keineswegs einer starren Struktur. Seit mehr als zehn Jahren wird das System permanent erweitert und bekommt zunehmend stärker einen dynamischen Charakter. Lange Zeit waren lediglich 200 Länderendungen sowie die TLDs „.net“, „.com“ und „.org“ zulässig. Mittlerweile erstreckt sich das verfügbare Portfolio auf über 1.000 Endungen, die allesamt einen speziellen Zweck erfüllen sollen.

Mit dieser Entwicklung konnte sich die internationale Organisation ICANN gemeinsam mit den nationalen Vergabestellen einen weiteren Meilenstein erarbeiten. Insbesondere Unternehmen können mit der großen Anzahl an Endungen sehr viel mehr Individualität aufbauen und eine stärkere Bindung zu ihren Kunden herstellen.

Die noch recht junge TLD „.baby“ war bereits kurz nach deren Veröffentlichung überaus beliebt. Unternehmen, die Kinderspielzeug herstellen, Organisationen sowie Blogs stürzten sich regelrecht auf diese neue Endung. Ähnlich erfolgreich war die einstige Einführung der TLS „.berlin“. Mittlerweile ist sie aus dem regionalen Raum rund um die deutsche Hauptstadt nicht mehr wegzudenken und genießt nach wie vor eine große Nachfrage.

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