CLOUD & RECHENZENTRUM
Ceph-Storage. Wächst mit. Fällt nicht aus.
Klassische Speichersysteme sind teuer, an einen Hersteller gebunden und wachsen nur in großen Sprüngen. Ceph verteilt Ihre Daten auf mehrere Server aus Standard-Hardware, hält jede Information mehrfach vor und repariert sich nach einem Ausfall selbst. Wir betreiben Ceph seit 2015 im eigenen Rechenzentrum – und bauen, betreuen und retten Ceph-Cluster für mittelständische Unternehmen.
✓ Ausfallsicher durch dreifache Replikation
✓ Erweiterbar im laufenden Betrieb, ohne Hersteller-Lock-in
✓ Voll integriert in Proxmox VE

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Seit 2015
CEPH IM EIGENEN PRODUKTIVBETRIEB
2.300 TB
STORAGE IN UNSEREM RECHENZENTRUM
3 Brandabschnitte
ÜBER DIE UNSERE REPLIKATE VERTEILT SIND
AUSGANGSLAGE
Wenn der Speicher zum Engpass wird
Datenmengen wachsen verlässlich – Budgets und Wartungsverträge nicht. Drei Situationen, in denen uns Unternehmen typischerweise anrufen.
Gefangen beim Hersteller
Nach fünf Jahren läuft die Wartung des Speichersystems aus, die Verlängerung kostet fast so viel wie ein neues Gerät. Erweiterungen gibt es nur vom selben Hersteller – zu dessen Preisen.
Wachstum in teuren Sprüngen
Das Speichersystem ist voll, und die nächste Stufe heißt: neues Gehäuse, neuer Controller, Datenmigration am Wochenende. Kapazität lässt sich nicht einfach in kleinen Schritten zukaufen.
Ein Gerät, ein Risiko
Alle virtuellen Server hängen an einem zentralen Speicher. Fällt dessen Controller aus, steht der gesamte Betrieb – ganz gleich, wie redundant die Server davor ausgelegt sind.
SO FUNKTIONIERT CEPH
Ein Cluster. Drei Speicherarten.
Ceph stellt aus einem einzigen Verbund von Servern alle drei Formen von Speicher bereit, die ein Unternehmen braucht. Sie verwalten ein System statt drei.
Block-Storage für VMs
Die virtuellen Festplatten Ihrer Server liegen verteilt im Cluster. Proxmox VE bindet Ceph direkt ein – Live-Migration und Hochverfügbarkeit funktionieren ohne separates Speichernetz eines Herstellers.
Dateisystem für Freigaben
CephFS stellt ein gemeinsames, hochverfügbares Dateisystem bereit – für Anwendungsdaten, Home-Verzeichnisse oder große Archive, auf die mehrere Server gleichzeitig zugreifen.
Object Storage mit S3-Schnittstelle
Über das Rados Gateway spricht Ceph das S3-Protokoll. Ideal als Ziel für Backups mit Unveränderbarkeit, für Archive und für Anwendungen, die ohnehin für die Cloud gebaut sind.
IHRE VORTEILE
Enterprise-Speicher ohne Enterprise-Preisschild
Ceph ist Open Source und läuft auf Servern, die Sie bei jedem Händler bekommen. Was Sie bezahlen, ist Hardware und Know-how – keine Kapazitätslizenzen.
Selbstheilend
Jeder Datenblock liegt dreifach auf verschiedenen Servern. Fällt eine Platte oder ein ganzer Knoten aus, stellt Ceph die fehlenden Kopien automatisch wieder her – ohne Eingriff und ohne Stillstand.
Wächst in kleinen Schritten
Mehr Kapazität heißt: einen weiteren Server oder ein paar Platten dazustecken. Ceph verteilt die Daten im laufenden Betrieb neu. Keine Migration, kein Wartungsfenster.
Kein Lock-in
Standard-Hardware verschiedener Hersteller, offene Software, dokumentierte Schnittstellen. Sie entscheiden bei jeder Erweiterung neu, was Sie kaufen – und bei wem.
Leistung, die mitwächst
Jeder zusätzliche Knoten bringt nicht nur Platz, sondern auch Durchsatz. Mit NVMe-SSDs und schnellem Netz erreicht Ceph Werte, für die früher ein Hochleistungs-SAN nötig war.
Über Brandabschnitte verteilt
Ceph kennt die physische Aufstellung Ihrer Hardware. Replikate lassen sich gezielt auf Räume, Brandabschnitte oder Standorte verteilen – so übersteht der Speicher auch den Ausfall eines ganzen Raums.
Planbare Kosten
Keine Lizenz pro Terabyte, keine teure Wartungsverlängerung nach fünf Jahren. Sie tauschen alte Server schrittweise aus, statt alle paar Jahre ein komplettes System zu ersetzen.
UNSERE LEISTUNGEN
Vom Sizing bis zum Notfall
Ob Neuaufbau, Umstieg vom alten Speichersystem oder ein bestehender Cluster, der Probleme macht – wir übernehmen dort, wo Sie uns brauchen.
SCHRITT 1
Konzeption und Sizing
Wir erfassen Datenmengen, Zugriffsmuster und Wachstum und legen daraus Knotenzahl, Plattentypen, Replikation oder Erasure Coding sowie das Netzwerk fest. Sie erhalten eine Hardware-Empfehlung, die zu Ihrem Budget passt.
SCHRITT 2
Aufbau und Migration
Wir installieren den Cluster – meist gemeinsam mit Proxmox VE – testen Ausfallszenarien vor der Übergabe und ziehen Ihre Daten vom bisherigen Speichersystem oder von VMware um.
SCHRITT 3
Betrieb und Support
Monitoring, Updates, Kapazitätsplanung und schnelle Hilfe, wenn der Cluster einmal nicht gesund ist. Auf Wunsch betreuen wir auch Cluster, die ein anderer aufgebaut hat.
WARUM BITENO
Wir betreiben selbst, was wir Ihnen empfehlen
Ceph lernt man nicht aus dem Handbuch, sondern im Betrieb. Unser eigener Cluster läuft seit 2015 – mit allen Updates, Plattentauschen und Erweiterungen, die in dieser Zeit angefallen sind.
Eigener Ceph-Cluster
Über 2.300 TB auf rund 320 OSDs, verteilt auf drei Brandabschnitte in unserem Stuttgarter Rechenzentrum. Hier laufen die Server unserer Hosting-Kunden.
Proxmox und Ceph aus einer Hand
Virtualisierung und Speicher greifen ineinander. Wir betreuen beides – und müssen bei einer Störung nicht erst klären, wessen Zuständigkeit es ist.
Rechenzentrum in Stuttgart
Ihr Cluster steht bei Ihnen oder in unserem Rechenzentrum – deutscher Standort, persönliche Ansprechpartner, kurze Wege, wenn doch einmal jemand vor Ort sein muss.
Herstellerneutral
Wir sind an keinen Server-Hersteller gebunden. Die Hardware-Empfehlung richtet sich nach Ihrem Bedarf und Ihrem Budget, nicht nach Partnerprämien.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Die Fragen, die uns vor einem Ceph-Projekt am häufigsten gestellt werden.
Ab welcher Größe lohnt sich Ceph?
Ein sinnvoller Einstieg sind drei Server, die zugleich Virtualisierung und Speicher übernehmen – ein klassischer Proxmox-Cluster mit Ceph. Mit vier oder fünf Knoten gewinnen Sie zusätzliche Reserve für Wartung und Ausfälle. Nach oben gibt es praktisch keine Grenze.
Welche Anforderungen stellt Ceph an das Netzwerk?
Ceph braucht ein schnelles, eigenes Netz für die Replikation zwischen den Knoten – heute in der Regel 25 GbE, redundant ausgelegt. Das Netzwerk ist bei Ceph genauso wichtig wie die Platten. Wir planen es deshalb von Anfang an mit.
Wir haben schon einen Ceph-Cluster, der Probleme macht. Helfen Sie auch da?
Ja. Warnungen, die nicht verschwinden, volle OSDs, langsame Placement Groups oder ein Cluster nach einem Hardware-Ausfall – wir analysieren den Zustand, stabilisieren den Betrieb und übernehmen auf Wunsch anschließend die laufende Betreuung.
Funktioniert Ceph nur zusammen mit Proxmox?
Nein. Proxmox VE bringt Ceph besonders bequem mit, aber Ceph lässt sich auch eigenständig betreiben und von anderen Virtualisierungs- oder Kubernetes-Umgebungen nutzen. Wir empfehlen die Kombination, die zu Ihrer Umgebung passt.
Ist Ceph ein Ersatz für die Datensicherung?
Nein. Replikation schützt vor Hardware-Ausfällen, nicht vor versehentlichem Löschen oder Ransomware. Dafür gehört eine getrennte Sicherung dazu – etwa mit dem Proxmox Backup Server oder auf ein S3-Ziel mit Unveränderbarkeit.
Was kostet ein Ceph-Cluster?
Das hängt von Kapazität, Leistungsbedarf und der Frage ab, ob der Cluster bei Ihnen oder in unserem Rechenzentrum steht. Lizenzkosten fallen für Ceph nicht an. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein Sizing mit konkreter Hardware und einem Festpreis für den Aufbau.
Wie schnell können Sie starten?
Für eine Bestandsaufnahme meist innerhalb weniger Tage. Bei einem akuten Problem mit einem bestehenden Cluster rufen Sie uns am besten direkt an.
KONTAKT
Sprechen wir über Ihren Speicher
Im ersten Gespräch klären wir, wie viele Daten Sie heute haben, wie schnell sie wachsen und was Ihr bisheriges System kostet. Sie erfahren, wie ein Ceph-Cluster für Ihre Anforderungen aussieht – und was er im Vergleich kostet.
