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VPN

Smartphone-VPN-Dienste sind ein zuverlässiger Weg, um Ihre Internetaktivitäten zu schützen. Da bei der Nutzung Ihres Smartphones viele persönliche Daten übertragen werden, haben es Hacker auf diese Daten abgesehen. Ganz gleich, ob Sie Ihre Mobilfunkverbindung (3G, 4G, 5G und Co) oder WLAN nutzen, Ihr Smartphone setzt Sie dem Identitätsdiebstahl und anderen Cybergefahren aus.

Um dies zu vermeiden, können Sie sich mit den Einsatzmöglichkeiten und Vorteilen eines VPNs vertraut machen: Jedes Mal, wenn Sie das Internet nutzen, setzen Sie sich allen Arten von bösartigen Cyberbedrohungen aus.

Was ist ein VPN?

Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) verbirgt Internetdaten, die zu und von Ihrem Gerät übertragen werden. Die VPN-Software befindet sich auf Ihrem Gerät – egal, ob es sich um einen Computer, ein Tablet oder ein Smartphone handelt. Sie sendet Ihre Daten in einem verschlüsselten Format (dies wird als Verschlüsselung bezeichnet), das für jeden, der es abfangen möchte, unlesbar ist.

Die Verschlüsselung ist notwendig, weil Sie viele persönliche Daten über das Internet senden – ob Sie es wissen oder nicht. Zu diesen Daten können unter anderem gehören:

  • E-Mails mit hochsensiblen Inhalten
  • Anmeldedaten und Nachrichten in sozialen Medien
  • Bankdaten wie Kreditkartennummern und Kontonummern
  • Verschiedene Passwörter

Zusätzlich werden den Daten Details beigefügt, die weitere Informationen über Sie offenbaren können. Dabei kann es sich um die eindeutige ID Ihres Geräts, Ihren Aufenthaltsort und mehr handeln.

VPNs sind wichtig, weil Internetverbindungen leicht von böswilligen Cyberkriminellen abgehört werden können. Unabhängig davon, ob Sie drahtlose oder kabelgebundene Verbindungen nutzen, können Ihre Daten für andere, die auf das Netzwerk zugreifen können, sichtbar sein. Das bedeutet, dass selbst passwortgeschütztes WLAN eine potenzielle Gefahr für Sie und Ihre privaten Daten darstellt.

VPN

Smartphone-VPNs

Heutzutage sind Smartphones meist das Gerät, mit dem wir auf das Internet zugreifen, insbesondere wenn wir unterwegs sind. Aus diesem Grund sollten Sie für Ihr Smartphone ein VPN herunterladen, um auch mobil sicher zu sein.

Hier sind einige der Schutzmaßnahmen, die Sie genießen, wenn Sie ein VPN für Ihr Smartphone verwenden:

Sichere Nutzung von öffentlichem Wi-Fi. Smartphones werden häufig für den Zugang zu öffentlichem Wi-Fi verwendet. Selbst bei einer passwortgeschützten Verbindung sind Sie für andere Nutzer des Netzwerks sichtbar. Ein Hacker kann dasselbe Kennwort für ein Café wie Sie herausfinden und sich im selben Netzwerk wie Sie befinden. Mit einem VPN können Sie sich durch Verschlüsselung und anonymisierte Daten schützen.

Verschlüsselung für Finanzdaten. Online-Banking-Apps auf Smartphones sind sehr beliebt, aber wenn Sie diese nutzen, senden Sie Ihre Finanzdaten über das Internet. Online-Einkäufe stellen eine ähnliche Gefahr dar, wenn Sie Shopping-Apps wie Amazon und Wish verwenden. Auch wenn diese Apps ihre eigenen Verschlüsselungen verwenden, kann ein VPN dabei helfen, zu garantieren, dass niemand Ihre Daten stehlen kann.

Fazit

Seien Sie sicher, dass Sie Ihrem VPN-Dienst vertrauen. Ein VPN ist nur so sicher wie seine Richtlinien zur Datennutzung und -speicherung. Denken Sie daran, dass der VPN-Dienst Ihre Daten auf seine Server überträgt und diese Server in Ihrem Namen eine Verbindung zum Internet herstellen. Wenn sie Datenprotokolle aufbewahren, sollten Sie sich vergewissern, dass Sie wissen, was sie damit machen. Bei seriösen VPN-Anbietern steht Ihre Privatsphäre in der Regel an erster Stelle.

Mit dem Begriff Frontend wird der Bereich einer Website oder eine Software-Anwendung bezeichnet, den der Nutzer zu sehen bekommt und mit dem er interagiert. Das Wort Frontend ist englischen Ursprungs und bedeutet in die deutsche Sprache übersetzt so viel wie „vorderes Ende“. Im Gegensatz hierzu gibt es das sogenannte Backend, das im Hintergrund einer Website oder App angesiedelt ist und für den normalen Nutzer nicht sichtbar ist. Vom Frontend ist insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung die Rede, wo eine strikte Einteilung zwischen dem sichtbaren und dem verborgenen Teil einer Anwendung gemacht wird. Der sichtbare Bereich einer Webanwendung wird auch oft als Benutzeroberfläche oder GUI (Graphic User Interface) bezeichnet. Dort werden dem Besucher der Website Inhalte und Bedienelemente präsentiert. Darüber hinaus nimmt der vordere Bereich auch alle Eingabe des Anwenders auf und leitet diese dann zur Verarbeitung an das Backend weiter. Das Frontend umfasst also alles, was die Nutzer sehen können, inklusive aller Inhalte und Navigationselemente.

Benutzeroberflächen und GUIs

Heutzutage kommt keine Software- oder Webanwendung mehr ohne ein dediziertes Frontend aus. Jede Anwendung muss eine Benutzeroberfläche bereitstellen, über die Nutzer mit der jeweiligen App interagieren. Im Kontext des World Wide Web setzen sich Apps aus einem Front- und einem Backend zusammen. Falls Sie als Nutzer vom Frontend eines Content-Management-Systems sprechen, dann wird damit die grafische Oberfläche Website gemeint, auf der die Besucher die veröffentlichten Inhalte zu sehen bekommen.

Das Frontend ermöglicht in einem Webshop die gesamte Kaufabwicklung zu realisieren – von der Suche nach einem bestimmten Produkt durch den Einsatz von Filtern, über die Ablage des Produkts in einer Wunschliste oder im Warenkorb bis hin zur Auswahl der Zahlungsmethode und der erfolgreichen Erfüllung der Bestellung. Nicht immer muss ein Frontend in manueller Arbeit am Quellcode an die individuellen Anforderungen angepasst werden. Für alle modernen Content-Management-Systeme gibt es Vorlagen (Templates), die sich schnell und einfach auf das bestehende CMS aufspielen lassen. Durch den Einsatz solcher Templates können Shopbetreiber unterschiedliche Layouts testen und implementieren, ohne dass dafür viel Programmierarbeit nötig ist.

Dynamische Frontends mit multimedialen Inhalten

Moderne Frontends, die mit aktuellen Technologien wie Angular oder React erstellt werden, sind keinesfalls unbedingt mehr statisch. Durch den Einsatz von JavaScript und CSS können Anwendungen innerhalb eines Frontends realisiert werden. Bei vielen Websites aktualisieren sich bestimmte Teile der Seite automatisch, ohne dass der Besucher die Webseite neu laden muss. Diese und ähnliche Funktionalitäten werden schnell ersichtlich, wenn man zum Beispiel einen Blick auf den oberen Teil der Twitter-Timeline wirft. Wenn es um die Optimierung der Konversion innerhal eines Onlineshops geht, dann ist das Frontend in der Regel die erste Anlaufstelle für Veränderungen. Dabei kommt der Anordnung der Navigationselemente und der für die Konversion entscheidenden Buttons und Call-to-Action-Banner eine bedeutende Rolle zu. Betreiber von Webshops denken bei der Frontend-Optimierung auch oft über die richtige Platzierung von Gütesiegeln, Bilder und Videos nach. Darüber hinaus gehören auch die Optimierung der Ladezeit und des Cachings der Website zu den Frontend-Optimierungsmaßnahmen.

Die Bedeutung des Frontends für die Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Das Frontend hat einen beachtlichen Einfluss auf die Bewertung einer Webpräsenz durch Google und Co. Die meisten vorgefertigten Templates für CM-Systeme sind mit sämtlichen Voraussetzungen für ein suchmaschinenoptimiertes Frontend versehen. Ein Frontend, das einer Suchmaschinenoptimierung unterzogen wurde, beginnt mit einem sauberen und übersichtlichen HTML-Code, einer Robots.txt und den entsprechenden URLs. Duplicate Content sollten Sie unbedingt vermeiden, da Sie sonst ein schlechteres Ranking in den SERPs bei Google und Co. riskieren. Außerdem sollten Flash-Inhalte und Framesets ebenfalls nach Möglichkeit gemieden werden, da solche Inhalte von den Suchmaschinen-Bots nicht ausgelesen und analysiert werden können. Eine übersichtliche interne Verlinkung, die Einbindung einer Sitemap sowie die Implementierung einer Breadcrumb-Navigation (Brotkrümelnavigation) erleichtern dem Suchmaschinen-Crawler den Content der Website genauer zu verstehen und sie besser zu indexieren. Eine sinnvoll eingebundene Breadcrumb-Navigation hilft auch den Nutzern, einfacher und schneller auf der Website zu navigieren. Da Usability bei Google als wichtiger Rankingfaktor gilt, muss auch im Sinne der Suchmaschine die Webpräsenz mit einer möglichst optimierten Usability ausgestattet sein.

Ein modernes Frontend sollte außerdem schlank sein und schnelle Ladezeiten der Website ermöglichen. Dies ist heutzutage sehr wichtig, da immer mehr User mobil im World Wide Web unterwegs sind und somit keine performante DSL-Leitung zur Verfügung steht. Des Weiteren sollte eine jede Seite im Rahmen des Frontends mit einer Meta-Description und einem Titel versehen sein, da diese Informationen in den SERPs angezeigt werden und für die Suchmaschinenoptimierung dementsprechend wichtig sind.

Zusammenfassend betrachtet ist das Frontend der Teil einer Webseite, den ein normaler Anwender ohne große Programmierkenntnisse nutzen kann. Im Gegensatz zum Backend, bei dem Programmierkenntnisse Vorraussetzung sind.

Spam, der von Bots in Kommentaren, Formularen und an anderen Stellen einer Website eingetragen wird, ist mehr als ärgerlich. Eine Möglichkeit, wie Sie Ihre Website vor diesen automatisch generierten Einträgen schützen können sind CAPTCHAs. Was ein CAPTCHA genau ist, wie es funktioniert und welche Arten es gibt, ist Thema dieses Beitrags.

Was bedeutet Captcha?

CAPTCHA ist die Abkürzung für „Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart“. Sinngemäß übersetzt handelt sich dabei um einen automatischen öffentlichen Test, mit dem Menschen von Maschinen (Computern) unterschieden werden sollen. Ziel eines CAPTCHA ist es, Bots daran zu hindern, Eingaben beispielsweise in den Kundenrezensionen eines Onlineshops oder einem Formular vorzunehmen. Ein CAPTCHA soll Bots herausfiltern und nur menschliches User passieren lassen. Ein CAPTCHA dient also in erster Linie dem Spamschutz.
Lesetipp: Hier erfahren Sie mehr über Spam und wie sie Spam vermeiden.

Wo wird der CAPTCHA Test verwendet?

Für Webseiten, die User-Eingaben erfordern oder zulassen, ist die sogenannte Human Verification mit einem CAPTCHA von zentraler Bedeutung. Mithilfe eines CAPTCHAs soll sichergestellt werden, dass die Eingaben beispielsweise in den Kommentaren tatsächlich von einem Menschen stammen. Betreiber von Onlineshops kennen das Problem, dass sich in ihren Kommentaren und Kundenrezensionen immer wieder von Bots generierte Spameinträge finden. Oft enthalten die Einträge Links zur Konkurrenz.

Darüber hinaus werden CAPTCHAS genutzt, um Bots bei Online-Umfragen, Anmeldeformularen für Newsletter, in den sozialen Netzwerken, Gästebücher und Foren auszufiltern. Auch Banken oder Online-Bezahldienste wie Paypal und die Webseiten von Kreditkartenunternehmen nutzen CAPTCHAs, um den Zugang zu den Kundenkonten und Accounts zu sichern. Google verwendet CAPTCHA, wenn Sie sich für Gmail, YouTube oder ein Google Workspace Konto registrieren.

Wie funktioniert CAPTCHA?

CAPTCHA ist ein einfacher, zweiteiliger Test. Die bekannteste und älteste Form ist das textbasierte CAPTCHA. Bei diesem CAPTCHA werden den Usern mehrere zufällig generierte Buchstaben und Ziffern in stark verzerrter Form angezeigt. Mit Hintergründen oder weiteren Objekten können die Buchstaben und Zahlen zusätzlich gestört werden. Für Menschen ist das Lesen dieser Ziffern und Buchstaben in der Regel kein Problem. Die Buchstaben und Ziffern müssen in ein Feld eingetragen und zur Verifizierung abgeschickt werden.

Eine Variante des textbasierten CAPTCHA ist das von Google entwickelte reCAPTCHA. Bei dieser Form wird keine zufällige Buchstaben-Zahlen-Kombination generiert. reCAPTCHA nutzt Bilder mit Text beispielsweise aus Google Books und Google Street View. Google verwendet reCAPTCHA unter anderem, um die Qualität seines Street View-Dienstes zu verbessern. Hierzu werden den Usern Bilder von Straßenschildern angezeigt, die nicht automatisch erkannt werden konnten. Die Lösung, welche die meisten User eingeben, wird von Google als richtig bewertet und übernommen.

Da mittlerweile spezialisierte Anwendungen in der Lage sind, textbasierte CAPTCHAS zu lesen und die richtigen Einträge abzuschicken, wurden in den letzten Jahren mehrere weitere Varianten entwickelt.

Welche CAPTCHA Arten gibt es?

Neben dem bereits beschriebene textbasierten CAPTCHA gibt es:

Bildbasierte CAPTCHAS

Audio CAPTCHAS

Video CAPTCHAS

Mathematische CAPTCHAS

Logik CAPTCHAS

Gamification CAPTCHAS

Bei einem bildbasierten CAPTCHA werden den Usern meist 9 unterschiedliche, gruppierte Bilder oder ein in Quadrate unterteiltes Bild angezeigt. Die User müssen die Bilder anklicken, in denen sie einen bestimmten Gegenstand erkennen, nach dem gefragt wird. Beispielsweise Fahrräder, Kaffeetassen oder Busse. Bei einem segmentierten Bild müssen die Bildteile angeklickt werden, über die sich beispielsweise ein Straßenschild erstreckt.

Bei einem Audio CAPTCHA müssen User vorgelesene Buchstaben, Zahlen oder Wörter erkennen und in ein dafür vorgesehenes Feld eintragen. Video CAPTCHAS werden nur äußerst selten verwendet.

Mathematische CAPTCHAS stellen den Usern eine einfache Rechenaufgabe. Beispielsweise: Addiere 2 + 5. Die Aufgaben erfordern in der Regel nur Kenntnisse in den Grundrechenarten. Bei einem mathematischen CAPTCHA kann die Aufgabe noch etwas verkompliziert werden, indem beispielsweise gefragt wird: Berechne 6 x 6 und trage die erste Ziffer des Ergebnisses in das dafür vorgesehene Feld ein. Das Rechenergebnis ist in diesem Beispiel 36, aber die Lösung des CAPTCHA ist 3, die erste Ziffer des Ergebnisses.

Ein Logik CAPTCHA ist meist eine einfache Frage, die den meisten Usern auf ersten Blick trivial erscheint. Die Antwort auf diese Frage muss in das vorgegebene Feld eingetragen werden. Beispiel: Geben Sie das siebte Wort aus diesem Text ein. Ergebnis: diesem.

Gamification CAPTCHAS sind einfache Spiele, beispielsweise ein Puzzle. Bei diesen CAPTCHAS müssen die User ein fehlendes Puzzleteil per Drag-and-Drop in das Zielfeld bewegen, um die Aufgabe zu lösen.

Welche Vor- und Nachteile haben CAPTCHAS?

Durch die Verwendung eines CAPTCHA kann der Administrationsaufwand bei Webseiten, die User generierten Content anbieten, erheblich reduziert werden. Die manuelle Verifizierung und Kontrolle der User Beiträge kann entfallen. Auf der anderen Seite sind Bots heute durch die kontinuierliche Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz immer zuverlässiger in der Lage, die Rätsel zu lösen. Dieser Entwicklung versuchen die Anbieter von CAPTCHAS mit immer komplizierteren Aufgaben entgegenzutreten. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bot Aufgaben nicht lösen kann. Im gleichen Maße haben jedoch auch die User größere Probleme, die Aufgaben zu lösen. Grundsätzlich sind insbesondere für Menschen mit einer Sehbehinderung nicht nur komplizierte CAPTCHAS eine hohe Hürde.

Mit einem CAPTCHA können Sie Ihre Website zumindest begrenzt vor Bots schützen. Spezialisierte Programme sind heute immer mehr in der Lage, selbst stark verfremdete Texte zu lesen und komplizierte logische Aufgaben zu lösen. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass CAPTCHAs die Absprungrate erhöhen können. Es ist daher empfehlenswert, den Usern auch eine Alternative anzubieten, wenn ein CAPTCHA verwendet wird.

Die SAP SE ist eine Aktiengesellschaft, die Ihnen vor allem für Betriebe mit mehr als 100 Mitarbeitern gleichnamige ERP-Systeme anbietet. Seit der Gründung im Jahr 1972 hat das Unternehmen viele weitere Softwarelösungen für variantenreiche Firmengrößen und Branchen entwickelt. Weltweit ist Software SAP für Betriebsabläufe in zahlreichen Branchen oft unverzichtbar.

Besonders wichtige Fakten zu SAP im Überblick

SAP ist in der Softwarebranche ein berühmter Begriff, den Sie vermutlich schon lange selbst als Bezeichnung für den Konzern aus Walldorf und seine Software kennen. Durch die Produkte R/2 mit Terminal-Emulation und R/3 mit Client-Server-Architektur eroberte das Unternehmen mit ERP-Systemen den Markt. Genauso wie die meisten Softwarelösungen sind SAP-Produkte mittlerweile webbasiert verfügbar und zugleich über verschiedene Clouds nutzbar.

Unterschiedliche Softwarepakete des Konzerns bieten sowohl sehr großen Firmenketten als auch mittelständischen Betrieben die Gelegenheit, im IT-Bereich betriebliche Prozesse und Abläufe abzubilden. Mit individuell angepasster SAP-Software ist die Erfassung von fast jedem typischen Bereich in Unternehmen möglich. Dazu zählen beispielsweise das Personal, die Logistik und die Finanzen. Die typischen ERP-Systeme des Softwareentwicklers orientieren sich an den Anforderungen in Unternehmen mit Größen ab 100 Mitarbeitern.

Übersicht zur Geschichte des Unternehmens

Unter der Bezeichnung SAP Systemanalyse und Programmentwicklung GbR wurde das Unternehmen 1972 in der baden-württembergischen Stadt Weinheim durch fünf frühere IBM-Mitarbeiter gegründet. Ab den 1980er-Jahren eroberte die Firma über neue Sprachversionen mit seinen ERP-Systemen langsam auch den internationalen Markt. 1988 wandelte sich das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft um und ging an die Börse. Bis Juli 2021 vergrößerte sich der Konzern auf der ganzen Welt durch die Übernahme von insgesamt 68 Unternehmen.

Verfünffachung des Umsatzes mit SAP R/3

Die ERP-Systeme waren lange das  Herzstück unter den Produktlinien von SAP und spielen bis heute für den Konzern eine zentrale Rolle. Nach der ersten Version R/1 stand der Nachfolger R/2 ab 1982 als Terminal-Emulation lediglich für begrenzte Kundenkreise mit der notwendigen Hardware zur Verfügung. Ein besonders großer Durchbruch für die ERP-Systeme des Unternehmens war aber SAP R/3, weil damit seit 1992 durch Client-Server-Systeme gezielte Lösungen für den Mittelstand angeboten werden. Diese zukunftsfähige Software-Version erhielt durch Firmen sowie Fachjournalisten viel Lob und sorgte dafür, dass der Konzern seinen Umsatz bis 1996 innerhalb von fünf Jahren verfünffacht hatte.

Bis 2003 erschien SAP R/3 mit zahlreichen Enterprise-Edition-Versionen. Danach setzte sich die offizielle Bezeichnung ERP für die Hauptproduktlinie durch. Der direkte R/3-Nachfolger war ab 2004 auch unter der Bezeichnung ERP Central Component bekannt und bekam das Kürzel ECC. Genauso wie der Vorgänger setzte sich diese Version aus funktionell getrennten Modulen zusammen.

Neue ERP-Lösung SAP S/4HANA und Unterteilung der Softwarepakete

Seit 2015 bietet der Softwarehersteller mit SAP S/4HANA eine neue ERP-Lösung an. Diese Weiterentwicklung können Sie entweder mit einer On-Premise-Version oder mit einer Variante für Clouds in Unternehmen integrieren lassen. Als Zwischenlösung ist SAP S/4HANA darüber hinaus mit einem hybriden Betriebsmodell verfügbar. Individuelle Mischungen aus einem Cloud-ERP-System und On-Premise-Anwendungen lassen sich somit an sehr unterschiedliche Firmen anpassen.

Neben den eigentlichen ERP-Systemen sind ergänzende Softwarepakete von SAP unter anderem in die Kategorien SCM, CRM und IS unterteilbar. Für Unternehmen bietet die Kombination der verschiedenen Pakete sehr umfassende Softwarelösungen. Das Kürzel SCM beschreibt spezielle SAP-Lösungen für das Supply-Chain-Management. Ergänzend kommen bei der Bezeichnung der SAP-Pakete die Abkürzungen SRM für das Lieferantenbeziehungsmanagement und PLM für das Produktlebenszyklusmanagement zum Einsatz.

CRM-Softwarepakete für das Customer-Relationship-Management sind nützlich, wenn Sie bei der Kundenbetreuung in einem Betrieb erweiterte Funktionalitäten nutzen wollen. Derartige Paketlösungen des Herstellers sind üblicherweise auf einem separaten Server aktiv und erhalten hierzu eine eigenständige Software-Architektur. Für gemeinsame Daten erfolgt dann ein Abgleich zwischen dem CRM-Bereich und dem ERP-System.

Das Kürzel IS beschreibt wiederum variantenreiche Branchenlösungen, durch die Sie angepasste SAP-Softwarepakete für die individuellen Problemstellungen in Ihrem Unternehmen nutzen. Derartige Industry Solutions sind zum Beispiel mit SAP for Retail im Einzelhandel häufig vorteilhaft. Darüber hinaus gibt es auch IS-Lösungen für die Bereiche Healthcare, Banking und Media. Wer in der Stahl-, Energie- oder Öl-Industrie aktiv ist, entdeckt hierzu ebenfalls passende SAP-Softwarepakete. Die Vielfalt der Paketvarianten für Branchen mit speziellen Produkten lässt durch weitere Alternativen selten Wünsche offen.

Besondere Lösungen für den Mittelstand und SAP NetWeaver als Integrationsplattform

Nachdem SAP lange vor allem für größere Konzerne interessante Softwarelösungen geboten hatte, bekommen Sie durch den Softwareentwickler mittlerweile auch maßgeschneiderte Produkte für kleinere Mittelstandsunternehmen. Darunter befindet sich mit Business One inzwischen sogar eine Lösung, die für Betriebe mit weniger als 100 Mitarbeitern über Microsoft Windows die Unternehmensverwaltung in jedem wichtigen Bereich erleichtert. Als Kompromisslösung für größere Mittelstandsbetriebe eignet sich wiederum SAP Business All-in-One. Dieses Produkt ist mit ERP-Systemen des Softwareherstellers kompatibel und daher insbesondere in Tochterunternehmen eines Konzerns oft sehr vorteilhaft.

Für die Anbindung an Anwendungen von Drittanbietern wurde wiederum die Applikations- und Integrationsplattform SAP NetWeaver entwickelt. Mit vielseitigen Schnittstellen kann dieser Plattform unterschiedliche Kompatibilitätsprobleme lösen. Ein NetWeaver-System lässt sich als Java-EE-Applikationsserver, ABAP-Applikationsserver oder Double-Stack-System mit der Kombination der beiden Varianten betreiben.

SAP steht also für beides, für das Unternehmen an sich und für die hauseigene Software, die in vielen Branchen in unterschiedlichen Varianten eingesetzt werden kann.

Bei Software handelt es sich um einen Sammelbegriff für Computerprogramme und die dazugehörigen Daten. Ein Softwaresystem ist in der Lage, direkt zu bestimmen, was ein softwaregesteuertes Gerät (in der Regel die Hardware) tut und auf welche Weise es das tut. Moderne Computersysteme setzen sich aus hardware- und softwarebasierten Komponenten zusammen. Die Hardwarekomponenten führen dabei die Befehle von softwarebasierten Computerprogrammen aus und setzen sie so in die Tat um. Eine starre hardware kann durch das softwaregesteuerte Arbeitsprinzip individuell arbeiten. Software kommt heutzutage nicht mehr ausschließlich in traditionellen Computern zum Einsatz, sondern auch in eingebetteten Computersystemen, wie zum Beispiel in Smartphones, Tablet-PCs, Fernsehgeräten und Waschmaschinen.

Definition von Software

Obwohl wir Computer und Softwaresysteme bereits seit Jahrzehnten nutzen, ist der Begriff Software bis heute nicht einheitlich definiert. Das geht in erster Linie darauf zurück, dass im Kontext der Softwaretechnik die systematische Begriffsdefinition durch eine hohe Innovationsgeschwindigkeit behindert wird. Aus diesem Grund gibt es eine Vielzahl verschiedener Definitionen, die sich je nach Kontext und Autor unterscheiden. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Bezeichnung Software in den meisten Fällen auf Computerprogramme bezogen. Darüber hinaus wird Software als Gattungsbegriff für unterschiedliche Typen von Computeranwendungen verwendet, wie zum Beispiel:

– Computerspiele

Anwendungssoftware

– Systemsoftware

Sicherheitssoftware

– Textbearbeitungssoftware

– Grafiksoftware

Entwicklungsgeschichte

hardware und Software waren in den 1950er-Jahren noch konsolidiert und bildeten eine Einheit. Die Software war dabei eine Komponente des Hardwaresystems und wurde als Programmcode bezeichnet. Der US-amerikanische Statistiker John W. Tukey prägte den Begriff Software erstmals im Jahr 1958. Die Entscheidung der US-Regierung, dass der Computerhersteller IBM auf Rechnungen hardware und Software gesondert zu berechnen habe, sorgte Anfang der 1970er-Jahre für eine kleine Revolution im Bereich der Computertechnik. Das sorgte für eine endgültige Aufspaltung von hardware- und softwarebasierten Komponenten und eine klare Abgrenzung dieser beiden Systemebenen. Im Rahmen dieser Entwicklungen folgte dann die Gründung von Firmen, deren Fokus ausschließlich auf der Entwicklung von Softwaresystemen lag. Zu diesen Firmen gehören IT-Giganten, wie Beispielsweise SAP in Deutschland und Microsoft in den USA.

Wie funktioniert Software?

Softwaresysteme nutzen digitale Informationen, um auf Funktionalitäten der hardware zuzugreifen und diese zu steuern. Industrielle Maschinen, Hausgeräte, Unterhaltungselektronik und andere Geräte können diese digitalen Informationen nur in ihrer eigenen Sprache erfassen und verarbeiten. Diese Sprache der Maschinen wird auch als Maschinensprache oder Maschinencode genannt. Maschinensprache basiert auf einem Binärcode-System, das wiederum aus einzelnen Anweisungen aufgebaut ist. Diese Anweisungen werden als elektronische Impulse verarbeitet. Softwaresysteme müssen in mühsamer Arbeit programmiert werden, um diese digitalen Informationen verständlich an die Hardwareebene, Maschinen oder andere Computerprogramme weiterzugeben. Da die Maschinensprache für den Menschen äußerst kompliziert und nur schwer verständlich ist, wurden im Laufe der Jahre zahlreiche Programmiersprachen entwickelt, um Computerprogramme schneller und effizienter zu entwickeln.

Programmiersprachen

Moderne Programmiersprachen setzen sich aus textuellen Befehlen und Anweisungen zusammen, die für den Menschen viel leichter verständlich sind als Binärcodes. Diese Befehle werden in einer Textdatei gespeichert, die je nach Sprache eine eigene Dateiendung hat, wie zum Beispiel .class oder .java. Diese textuellen Dateien werden Quellcode oder Quelltext (Source Code) bezeichnet. Der Quelltext wird dann von einem Compiler oder Interpreter in eine Datei übersetzt, die den Maschinencode beinhaltet und sich in einer Umgebung, wie beispielsweise auf einem Betriebssystem, ausführen lässt. Diese Produkte werden Programme genannt. Eine jede ausführbare Datei ist mit einer bestimmten Endung versehen, die explizit anzeigt, für welches System oder hardware die jeweilige Applikation programmiert wurde. Die beliebtesten Programmiersprachen sind:

C

C++

Java

C# (C Sharp)

JavaScript

Python

Es gibt Programmiersprachen, die für die Entwicklung von Computerprogrammen für ein breites Anwendungsfeld ausgerichtet sind wie java oder C#. Darüber hinaus gibt es auch sogenannte Skriptsprachen, die in erster Linie für die Programmierung einfacher und wenig umfangreicher Anwendungen genutzt werden, wie zum Beispiel JavaScript oder Python.

Typen von Software

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Arten von Software, die sich durch Funktionen und Features, Verfügbarkeit des Quellcodes und Lizenzen unterscheiden. Bei Computern kommt ein breites Spektrum von Software zum Einsatz. So gibt es Firmware für das BIOS, Systemsoftware wie das Betriebssystem und eine große Vielfalt an Anwendungssoftware wie Textbearbeitungsprogramme, Computerspiele oder Videoplayer. Das Nutzungsrecht von Software wird mit sogenannten Lizenzen geregelt. Diese kommen in Form von Freeware, Shareware, proprietärer Software und freier Software vor. Bei proprietärer Software handelt es um Softwareprodukte, wie zum Beispiel Windows oder Microsoft Office. Die Nutzungsbedienungen sind bei dieser Art von Software sehr restriktiv und der Quellcode ist nicht frei verfügbar. Als Open-Source wird Software bezeichnet, deren Quellcode frei verfügbar ist und sich in der Regel nach eigenen Anforderungen und Bedürfnissen anpassen lässt. Aber auch hier können die Nutzungsbedienungen mehr oder weniger durch unterschiedliche Lizenzen eingeschränkt sein. Bei freier Software handelt es sich grundsätzlich um Open-Source-Software, die die Freiheit von Anwendern in den Mittelpunkt stellt und Nutzern uneingeschränkte Nutzungsrechte an der Software gibt.

Bei Software handelt es sich um einen Oberbegriff für ausführbare Computerprogramme, die in erster Linie genutzt werden, um Hardwarekomponenten, Maschinen oder Geräte zu steuern. Moderne Software wird in Programmiersprachen geschrieben, mit denen sich Befehle und Konstrukte nachvollziehbar darstellen und für unterschiedliche Plattformen entwickeln lassen.