Was ist eigentlich… ein Browser?

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Was ist eigentlich ein Browser?

Der Begriff Browser stammt vom englischen Verb „to browse“ (stöbern) ab und ist gemäß Definition eine Software, welche die grafische Darstellung von Inhalten aus dem Internet ermöglichen soll. Ein Browser fungiert in diesem Zusammenhang als so genannter „Web-Client“ bzw. Vermittler und stellt über die vom Anwender eingegebene Internetadresse eine entsprechende Anfrage an den jeweiligen Server, der ein Ergebnis in Form eines HTML-Dokuments zurückliefern soll.

Im Grunde genommen lässt sich ein Internetbrowser mit einem TV-Gerät vergleichen: Aus der einen Richtung kommt ein Datenstrom beim TV-Gerät bzw. beim Browser an. Dieser lässt ein Bild daraus entstehen. Zusätzliche Erweiterungen, so genannte Add-Ons, können dabei helfen, die Fähigkeiten eines Browsers zu vergrößern. So zeigt beispielsweise ein Add-On für den Flashplayer nach dessen Installationen Animationen im Browser-Fenster an.

Die Geschichte der Browser

Desktop-Icons der beliebtesten Browser.

Icons der heutzutage beliebtesten Browser auf dem Desktop.

Nicht immer waren Webbrowser so vielseitig wie heute. Das erste Programm dieser Art wurde vom Internet-Pionier Tim Berners-Lee entwickelt und an Weihnachten 1990 veröffentlicht. Der Browser konnte zu jener Zeit lediglich Text darstellen. Für den Abruf von Grafiken musste eine separate Prozedur durchgeführt werden. Mittlerweile gehört die Darstellung von grafischen Elementen gemeinsam mit der Möglichkeit zum Herunterladen von Dateien zum Standardportfolio eines jeden Browsers.

Im Laufe der darauffolgenden Jahre ließen sich mithilfe eines Webbrowsers auch E-Mail-Verwalten, Webseiten erstellen und Internetdienste nutzen. Schnell wurde jedoch erkannt, dass ein derart komplexer Aufbau nicht den Vorstellungen der Nutzer entsprach, weshalb die Programme wieder erheblich verschlankt wurden.

 

Was kann ein Browser?

Eine Liste von installierten Erweiterungen bei dem Browser Google Chrome.

Eine Liste von installierten Erweiterungen bei dem Browser Google Chrome.

Bis heute sind Browser mit einer gewissen Grundausstattung etabliert. Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Erweiterungen kann der Anwender selbst bestimmen, welche Möglichkeiten innerhalb des Webbrowsers zur Verfügung stehen sollen. Zu den derzeit bekanntesten Browsern zählen der Internet Explorer, Mozilla Firefox sowie Google Chrome. Die Browser Opera und Safari (vorzugsweise auf Apple-Geräte zu finden) folgen hinsichtlich ihrer Popularität dicht dahinter.

Sobald der Anwender sich den jeweils gewünschten Browser auf sein Smartphone, Desktop-PC oder Notebook heruntergeladen und korrekt installiert hat, steht dieser zur Verfügung. Diverse Einstellungen, wie zum Beispiel die Aktivierung einer Kindersicherung oder der Umgang mit unterschiedlichen Sicherheitsfragen, können in der Regel individuell vom Nutzer angepasst und jederzeit geändert werden.

Moderne Webbrowser können darüber hinaus sowohl Bilder mit hoher Auflösung sowie PDF-Dokumente anzeigen. Eine Lesezeichenfunktion gehört ebenfalls zur Serienausstattung eines Browsers. Damit können beispielsweise favorisierte Seiten aus dem Word Wide Web wesentlich schneller und zugleich deutlich komfortabler aufgerufen werden.

Andere Erweiterungen bieten etwa die Möglichkeit, dass spezielle Dateiformate vom eingesetzten Browser gelesen werden können. Dennoch ist und bleibt die Kernkompetenz eines jeden Browsers die Fähigkeit, Bilder, Links sowie Seiteninhalte anzeigen zu können.

Katharina Berger

Katharina Berger

Katharina Berger ist Redakteurin und schreibt über technische und betriebswirtschaftliche Themen.
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