Android ist ein Betriebssystem. Entwickelt wurde Android ursprünglich für Steuerung von Digitalkameras von der im Jahr 2003 von Andy Rubin gegründeten gleichnamigen Firma. Die Steuerungssoftware war keine vollkommene Neuentwicklung. Sie entstand durch eine neue Kombination mehrerer als Open Source zur Verfügung stehender Komponenten wie dem Linux-Kernel, Java und der C-Standard-Bibliothek Bionice entwickelt. Google kaufte Andy Rubins Unternehmen im Sommer 2005. Entwickelt wird die Software heute von der von Google gegründeten Open Handset Alliance.

Im September 2008, rund ein Jahr, nach dem Apple das erste iPhone vorgestellt hatte, wurde von Google und dem Mobiltelefonhersteller HTC mit dem HTC Dream das erste auf dem Android OS basierende Smartphone vorgestellt. In Deutschland und dem US-amerikanischen Markt wurde dieses Mobiltelefon als T-Mobile G1 angeboten. Heute ist Android mit einem weltweiten Marktanteil von rund 85 % die führende Plattform für Smartphones, Tablets, Netbooks, Fernseher, Festplatten-Receiver und Mediaplayer. Nach Angaben der Android Webseite sind zurzeit weltweit rund 2,5 Milliarden Android-Geräte aktiv.

Etwa 8 von 10 Smartphones sind heute mit dem Android-Betriebssystem ausgerüstet. Vorgestellt gut ein Jahr nach der Veröffentlichung des ersten Apple iPhone mit iOS Betriebssystem, hat Android seinen Konkurrenten mittlerweile weit hinter sich gelassen. Android ist heute unangefochten die Nummer 1 unter den Betriebssystemen für Smartphones und Tablets. Gründe hierfür sind seine Schnelligkeit, die einfache Bedienung und flexible Anpassungsmöglichkeiten an unterschiedliche Geräte.

Oberfläche und Bedienung

Seit der Version 10 können Nutzer das Android OS mittels Gesten steuern, ohne das Display ihres Smartphone oder Tablets berühren zu müssen. Durch einfaches Wischen über das Display vom unteren oder seitlichen Displayrand gelangen Nutzer einen Schritt zurück in einer Anwendung oder zurück auf den Startbildschirm. Alternativ können eingeblendete Soft-Tasten am unteren Bildschirmrand für diese Steuerung benutzt werden.

Der beim Einschalten eines Android Smartphones erscheinende Startbildschirm dient in erster Linie der Aktivierung von Apps und kann aus mehreren, durch Wischen erreichbare Seiten, die weitere Elemente enthalten, bestehen.

Eine Besonderheit des Betriebssystems ist die Benachrichtigungsleiste am oberen Rand des Displays. Durch Berühren des Displays in diesem Bereich und Ziehen der Leiste oder Wischen nach unten, kann die Benachrichtigungsleiste vergrößert werden. Hier werden Nutzer über eingegangene Mails, Anrufe, SMS und Ähnliches informiert, ohne die jeweiligen Apps öffnen zu müssen. Bedienungshilfen für Menschen mit einer Behinderung wie Screenreader oder Spracherkennung stehen mir Version 10 des OS zur Verfügung.

Die Technik

Die Anwendungen sind in Java programmiert. Java ist eine Programmiersprache für Softwareanwendungen, die wegen des ähnlichen Namens oft mit der für die Erstellung von Webseiten verwendeten Skriptsprache JavaScript verwechselt wird.

Android basiert seit der Version 4.x auf einem Linux-Kernel der 3.x-Serie. Im Gegensatz zu Apples iOS ist das Google BetriebssystemOpen Source. Der Quellcode des OS ist als Android Open Source Project (AOSP) bekannt, das hauptsächlich unter der Apache-Lizenz lizenziert ist.

Der offene Quellcode ermöglicht es Entwicklern, das Betriebssystem für jedes Gerät zu modifizieren und anzupassen. Für die Entwicklung neuer Anwendungen und die Anpassung der Software steht ein kostenloses Android Software Developer Kit (SDK) zur Verfügung. Die flexible Anpassungsmöglichkeit ist einerseits ein Vorteil, andererseits haben auf Android basierende Smartphones und andere Geräte verschiedener Hersteller oft unterschiedliche Benutzeroberflächen, obwohl sie dasselbe Betriebssystem verwenden.

Android und das Google Ökosystem

Auf den meisten Geräten, die Android verwenden, ist proprietäre Google Software wie die Google Mobile Services (GMS) vorinstalliert. Zu den Google Mobile Services zählen insbesondere Google Chrome, die digitale Distributionsplattform Google Play und die damit verbundene Entwicklungsplattform Google Play Services, sowie Youtube, der E-Mail-Client Gmail, Google Drive und Maps. Weitere Anwendungen können aus dem Google Play Store (ehemals Android Market), dem Amazon Appstore und anderen Online-Quellen auf das Smartphone geladen und installiert werden.

Aktuell nutzen und 70 Prozent der mit dem Google Betriebssystem ausgerüsteten Smartphones Anwendungssoftware von Google. Zu den konkurrierenden Anwendungen gehören das von Amazon entwickelte Fire OS für Kindle-Fire-Geräte, Fire Phones und Fire-TV, oder LineageOS, einem modifizierten Android OS Betriebssystem für Smartphones und Tablets. Der Name „Android“ und das Logo sind Marken von Google. Entwickler und Hersteller, die das Logo und den Namen verwenden und die Bekanntheit dieser Marke zu ihrem Vorteil nutzen wollen, müssen sich an bestimmte von Google festgelegte Standards halten.

Als Inhaber der Markenrechte und des Betriebssystems hat Google eine weitreichende Kontrolle über andere Hersteller und zwingt diese zu einer Zusammenarbeit. Dadurch konnte Google in der Vergangenheit bereits mehrfach verhindern, das Hersteller beispielsweise die Skyhook Wireless Lokalisierungdienste anstelle der googleeigenen oder ein konkurrierendes Betriebssystem anstelle von Android auf ihren Geräten installiert haben.

LibreOffice ist ein quelloffenes und freies Office-Paket der gemeinnützigen Organisation The Document Foundation, das Ihnen mit sechs vielseitigen Einzelprogrammen eine vergleichbare Alternative zu kostenpflichtigen Büroanwendungen bietet. Die Komponenten Writer, Draw und Impress ermöglichen Ihnen die kreative Gestaltung von Texten, Zeichnungen oder Präsentationen. Mit den Programmkomponenten Math, Base und Calc bearbeiten Sie wiederum Formeln, Datenbanken sowie Tabellen.

Entwicklung und Funktionen von LibreOffice im Überblick

Als Open Source ist das Office-Paket LibreOffice eine freie Software mit einem Quellcode, der für Sie zugänglich und veränderbar ist. Die kostenlosen Büroanwendungen des Pakets sind leistungsstark und überzeugen Sie mit einer übersichtlichen Benutzeroberfläche sowie mit effektiven Werkzeugen. LibreOffice ist eine Weiterentwicklung des früheren Quelltextes von OpenOffice.org und entstand 2010 durch eine Abspaltung. Somit handelt es sich um einen Nachfolger des Office-Pakets. Wenn Sie für variantenreiche Büroaufgaben kreative Lösungen suchen und die eigene Produktivität steigern möchten, sind die vielseitigen Funktionen von LibreOffice dabei oft sehr nützlich.

Verschiedene Anwendungen des Programmpakets unterstützen Sie bei der Textverarbeitung, der Tabellenkalkulation und Präsentationen ebenso wie beim Zeichnen, der Verwaltung einer Datenbank oder dem Editieren von mathematischen Formeln. Damit bietet LibreOffice Ihnen mit ähnlichen Anwendungen eine kostenlose Alternative zum verbreiteten Büropaket Office 365 und seinem Nachfolger Microsoft 365. Mit der Kombination von zahlreichen Funktionen gilt die Software als eine besonders moderne Variante unter den freien und quelloffenen Office-Alternativen.

Writer für die Textverarbeitung und Impress für Präsentationen

Mit dem Writer enthält LibreOffice ein typisches Textverarbeitungsprogramm, mit dem Sie lange Texte schreiben und gestalten dürfen. Dabei stellt auch das Einfügen von Grafiken kein Problem dar. Mit Fuß- und Kopfnoten oder Feldbefehlen sowie Sonderzeichen erleichtert der LibreOffice-Writer Ihnen die Gestaltung verschiedener Textarten. Wissenschaftliche Hausarbeiten mit hohen Standards gelingen Ihnen dadurch genauso wie sonstige professionelle Texte.

Die LibreOffice-Anwendung Impress ermöglicht wiederum die Erstellung, Bearbeitung und Vorführung von Präsentationen. Sowohl in einer Hochschule als auch im Konferenzraum bei der Arbeit erfüllt das Programm für Sie dabei hohe Ansprüche. Einzelne Folien fügen Sie mit Impress durch eine benutzerfreundliche Gliederung und Sortierung zu einer übersichtlichen Präsentation zusammen. Im Präsentationsmodus der Software dürfen Sie den Wechsel zwischen den Seiten manuell oder automatisch an Ihre Vorstellungen anpassen.

Tabellenkalkulation mit Calc und Base als Datenbankmanagementsystem von LibreOffice

Mit dem Tabellenkalkulationsprogramm Calc bietet LibreOffice Ihnen eine unkomplizierte Benutzeroberfläche für eine intuitive Bedienung. Formatvorlagen vereinfachen eine flexible Tabellenformatierung. LibreOffice gibt Ihnen die Gelegenheit, mit Calc selbst vorgefertigte Tabellenblätter zu erstellen und die Zellen an Ihre individuellen Anforderungen anzupassen. Ausführliche Analysen von Umsatzzahlen oder sonstigen Werten gelingen mit den Programmfunktionen problemlos.

Während Sie eine umfangreiche Benutzeroberfläche für Datenbanken suchen, entdecken Sie hierfür mit der LibreOffice-Anwendung Base ein vielseitiges Managementsystem. Bei der Erfassung der Daten über Kunden, Aufträge oder sonstige Anlagen bietet das Programm Ihnen benutzerfreundliche Software-Lösungen. Das Datenbankmanagementsystem von LibreOffice ist mit zahlreichen anderen Mehrbenutzer-Systemen kompatibel. Darum ist es in den meisten Fällen unwahrscheinlich, dass der Zugriff auf professionelle Datenbanken mit Base nicht funktioniert.

Draw für variantenreiche Grafiken und Math als integrierter Formeleditor

Durch Draw stellt LibreOffice Ihnen ein Grafikprogramm mit variantenreichen Funktionen zur Verfügung. Die schnelle Erstellung einer Skizze ist damit beispielsweise genauso wie die Gestaltung von umfassenden Raumplänen denkbar. Poster und technische Zeichnungen mit beachtlichen Größen lassen sich über Draw präzise gestalten. Beim Schneiden oder sonstigen Veränderungen der gespeicherten Grafikobjekte erzielen begabte Zeichner mit den hilfreichen Funktionen von dieser Anwendung sehenswerte Ergebnisse.

Weil der Formeleditor Math im LibreOffice-Paket integriert ist, dürfen Sie diese Anwendung in den anderen Programmen aufrufen und die Vorteile kombinieren. Der Editor erleichtert die Formatierung von naturwissenschaftlichen und mathematischen Formeln. Math fügt Ihre Formelsammlungen auf Wunsch in geöffnete Calc-Tabellen, Writer-Texte oder Impress-Präsentation ein. Auch in den Draw-Zeichnungen ist die Verwendung der gespeicherten Math-Dateien denkbar. Sie erstellen mit Math Formeln, die sich zum Beispiel mit Brüchen, Integralen und zahlreichen weiteren Elementen darstellen lassen.

Modularer Aufbau, vielseitige Erweiterungsmöglichkeiten und Dateiformat von LibreOffice

Die Einzelprogramme von LibreOffice sind modular aufgebaut. Aus diesem Grund ist für Sie eine unabhängige Installation und Nutzung der Anwendungen möglich. Die Rechtschreibprüfung und andere allgemeine Funktionen des Office-Pakets kommen in mehreren Programmkomponenten zum Einsatz. Sie haben die Chance, für die LibreOffice-Module Vorlagen und Plug-ins zusätzlich zu installieren. Dadurch ergeben sich variantenreiche Möglichkeiten zur erheblichen Erweiterung des Funktionsumfangs.

Bei der Nutzung von Programmzusätzen zu LibreOffice müssen Sie aber darauf achten, ob Installationsdateien aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Damit verringern Sie vor der Integration eines fremden Quellcodes Risiken für die Sicherheit und die Stabilität. Die Document Foundation betreibt als LibreOffice-Entwickler Plattformen, auf denen Dritte einen Programmzusatz zunächst als freie Software zur Überprüfung hochladen. Im Anschluss an eine erfolgreiche Programmprüfung durch ein freiwilliges Team stellt die gemeinnützige Organisation die Erweiterungen öffentlich zur Verfügung.

Insgesamt haben Sie über 100 Sprachversionen von LibreOffice. Als Dateiformat kommt der Standard OpenDocument zum Einsatz. Die typischen Dateiendungen beginnen bei Dokumenten mit den Buchstaben od. Darüber hinaus öffnen LibreOffice-Komponenten aber viele weitere Dateiformate. Deshalb werden Sie kaum mit Kompatibilitätsproblemen konfrontiert.

Drupal ist ein Open Source Content-Management-System (CMS). Es wird unter der GNU General Public License vertrieben und kann kostenlos von Privatpersonen und Unternehmen eingesetzt werden. Das heutige CMS wurde von den Studenten Hans Snijder und Dries Buytaert im Jahr 2000 ursprünglich als eine Nachrichtenseite für die Kommunikation mit Kommilitonen an der Universität von Antwerpen entwickelt. Erstmals öffentlich zugänglich gemacht wurde die Software im Jahr 2001 von Dries Buytaert auf der Website drop.org. Der Name des CMS leitet sich vom niederländischen Wort „Druppel“, auf Deutsch „Tropfen“ ab und spiegelt sich bis heute im tropfenförmigen Drupal Logo wieder. Das in PHP geschriebene CMS bildet laut drupal.org aktuell die Basis für rund 3 % aller mit einem Content-Management-System erstellten Websites weltweit.

An Drupal denken nur wenige, wenn es um das Erstellen einer dynamischen Webseite geht. WordPress und TYPO3 sind weitaus populärer und können einen deutlich höheren Marktanteil für sich verbuchen. Bei verschiedenen, insbesondere für Unternehmen wichtigen Aspekten, stellt Drupal seine Konkurrenten jedoch in den Schatten. Wir zeigen, wo Drupal die Nase vorn hat.

Core, Themes und Module – die Komponenten von Drupal

Die Basis für jede Drupal Installation ist eine sogenannte Distribution. Dabei handelt es sich um ein herunterladbares Paket, das den Drupal Core, eine Reihe von Modulen und Vorlagen für Websites enthält. Je nachdem, von wem die Distribution zusammengestellt wurde, kann der Inhalt variieren. Der Core ist jedoch immer ein Teil dieses Paketes. Der Core enthält alle grundlegenden CMS-Funktionen wie ein Taxonomiesystem für die hierarchische Inhalts-Kategorisierung, ein rollenbasiertes Rechtesystem, eine Volltext-Suchfunktion und vieles mehr. Mit diesen Distributionen können ohne zusätzliche Installationen einfache Webseiten erstellt werden. Darüber hinaus stehen Module genannte Erweiterungen und zahlreiche Themes zur Verfügung, mit denen der Funktionsumfang einer Website flexibel erweitert und angepasst werden kann.

Drupal vs. WordPress

Einer der Hauptgründe, warum sich viele Blogger und Websiteentwickler für WordPress als CMS entscheiden, ist die Vielzahl kostenloser und kostenpflichtiger Templates und Plugins. WordPress Plugins und Themes ermöglichen es, ohne Programmierkenntnisse und nach einer kurzen Einarbeitungszeit ansprechende Websites zu erstellen. In diesem Bereich hat Drupal seit der Version 8 jedoch deutlich aufgeholt.

Viele der heute erhältlichen kostenlosen und kostenpflichtigen Drupal Themes sind weniger als in der Vergangenheit üblich auf bestimmte Themen spezialisiert und können flexibel angepasst werden. Auch die Zahl der Erweiterungen ist in den letzten Jahren deutlich angewachsen. Mittlerweile sind für Drupal rund 40.000 Module erhältlich, die wie WordPress-Plugins eine Anpassung des Funktionsumfanges ermöglichen. Erstellt werden die Module von einer über 1 Million Mitglieder zählenden und sehr aktiven weltweiten Community. Seit Version 8.0 und insbesondere mit der aktuellen Version 9 ist dieses CMS daher auch für Blogger und nicht professionelle Websiteentwickler deutlich interessanter geworden.

Systemanforderungen für die Installationen

Trotz der hohen Funktionalität und Flexibilität benötigt eine Basisinstallation des Content-Management-Systems nur wenig Speicherplatz auf einem Server. Für die Installation der aktuellen Core Version 9 werden etwa 100 MB Speicherplatz benötigt. Hinzu kommt weiterer Speicherplatz für Module und Themen, Medien, Backups und andere Dateien, die von der Webseite erzeugt oder auf die Website hochgeladen werden. Version 9 des CMS kann mit einem Apache, Nginx oder Microsoft IIS Webserver genutzt werden. Für Datenspeicherung können MySQL, MariaDB, Percona, PostgreSQL oder SQLite Datenbanken eingesetzt werden.

Für wen ist Drupal geeignet?

Das CMS wurde ursprünglich für Websitentwickler geschaffen. Im Vergleich zu WordPress oder Joomla und Typo3 ist dieses CMS sehr komplex. Es bietet einen Funktionsumfang, der die Funktionalität der meisten anderen Systemen deutlich übersteigt. Dies ist gleichzeitig eine Stärke und Schwäche des Systems. Um die Funktionalität und Flexibilität von Drupal voll ausschöpfen zu können, ist eine vergleichsweise lange Einarbeitungszeit erforderlich.

 

 

Ein Vorteil beispielsweise gegenüber WordPress ist jedoch, dass die Einrichtung und Verwaltung von Benutzerberechtigungen sowie die Verwaltung unterschiedlicher Seitenvorlagen für verschiedene Inhaltstypen deutlich leistungsfähiger und einfacher ist. Drupal ist bei der Verwaltung komplexer Unternehmenswebseiten mit unterschiedlichen Inhalten in verschiedenen Sprachen anderen CMS in der Regel deutlich überlegen. Die Verwaltung von tausenden Nutzern ist mit Drupal kein Problem. Ein weiterer Vorteil gegenüber den meisten anderen CMS ist die hohe Datensicherheit. Die Sicherheit von Nutzer- und Betreiber-Daten ist seit Anbeginn an ein zentrales Thema der Drupal Community.

Drupal ist die Plattform, die von Regierungen und Regierungsorganisationen in 150 Ländern weltweit, Universitäten und Konzernen für die Verwaltung ihrer Onlinepräsenzen eingesetzt wird. Drupal ist der Rahmen für den Online-Auftritt von Medienunternehmen wie BBC, NBC und MTV UK. Organisationen wie Amnesty International und Universitäten wie die Universität Oxford sowie viele multinationale Konzerne, für die Sicherheit und Flexibilität einen hohen Stellenwert haben, arbeiten mit Drupal.

 

Typo3, dessen Vertrieb seit 2012 offiziell unter dem Namen Typo3 CMS läuft, ist ein kostenloses, Open-Source basiertes Content-Management-System (CMS), mit dem Webpräsenzen erstellt werden können. Aufgrund seiner einfachen Handhabung nimmt es innerhalb der populärsten CMS eine immer wichtigere Stellung ein. Verwendung findet es unter anderem bei Regierungsseiten, Homepages gemeinnütziger Organisationen und auf Seiten der Privatwirtschaft.

Was ist ein CMS?

Wer eine Internetpräsenz unterhalten, beziehungsweise diese aktuell halten möchte, sieht sich dem Problem ausgesetzt, dass es normalerweise schwierig ist, ein solches Vorhaben ohne tiefergehende Kenntnisse im Bereich Webtechnik (zum Beispiel HTML und Skriptsprachen) zu realisieren. Genau hier setzen sogenannte Content-Management-Systeme an: Einmal auf dem Server hochgeladen, installiert und eingerichtet, ist es durch ihre intuitive Bedienung auch Laien relativ einfach möglich, Inhalte – Englisch „Contents“ – auf einer Homepage zu veröffentlichen. Der Begriff „Content“ steht hierbei nicht nur für Texte, sondern auch für beispielsweise Bilder, Tabellen oder Navigationsmenus.

Weitere Content-Management-Systeme

Abgesehen von Typo3 gibt es noch mehrere andere Content-Management-Systeme, unter anderem WordPress und Drupal. Auch bei ihnen handelt es sich um Open-Source-Projekte, also kostenlos bereitgestellte Software mit einem öffentlichen Quelltext, der von jedermann eingesehen und somit genutzt wie auch verändert werden kann. WordPress ist vor allem bei Betreibern von Weblogs („Blogs“) beliebt, wird jedoch auch immer mehr für konventionelle Webseiten verwendet. Drupal konzentriert sich auf die Anforderungen einer sogenannten Social Software; neben ebenfalls Weblogs sind das beispielsweise Foren.

Geschichtliche Entwicklung von Typo3

Seine Geburtsstunde hatte Typo3 im Jahre 1998, als es vom Dänen Kasper Skårhøj für dessen Kunden entwickelt wurde. Mittlerweile wird es von der Typo3 Association betreut, einem in der Schweiz eingetragenen und gemeinnützigen Verein, der sich durch Mitgliedsbeiträge und Sponsorengelder finanziert. Das Team, das sich mit der Weiterentwicklung von Typo3 beschäftigt, besteht mittlerweile aus über 300 Mitarbeitern.

Verbreitung von Typo3

Typo3 ist hauptsächlich in Europa verbreitet. Am populärsten ist es in Deutschland, wo es in Bezug auf die Beliebtheit an zweiter Stelle nach WordPress rangiert. Insgesamt gibt es über 300.000 bestätigte Webseiten, die auf Typo3 setzen; geschätzt sind es sogar mehr als 500.000. Beispiele für Internet-Präsenzen in Deutschland, auf denen es läuft, sind das Bundesland Sachsen-Anhalt, die Telekom-Tochter congstar, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sowie die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG).

Die Technik hinter Typo3

Typo3 wird auf einem Webserver installiert; hierzu eignen sich unter anderem Apache, Nginx und IIS. Voraussetzung ist zusätzlich das Vorhandensein einer Datenbank, wie etwa Oracle oder MySQL. Typo3 ist betriebssystemunabhängig, das heißt, es funktioniert sowohl unter Microsoft Windows, MacOS von Apple, Linux und selbst unter weniger bekannten Betriebssystemen wie etwa FreeBSD. Programmiert wird es in den Skriptsprachen PHP und JavaScript. Um die Inhalte anzeigen zu können, ist ein Webbrowser notwendig, der JavaScript beherrscht, was allerdings auf so ziemlich alle aktuellen Browser zutrifft. Möchte man als Entwickler eine Typo3-Webseite konfigurieren, erfordert dies eine umfassende Einarbeitung in die Metasprache TypoScript.

Sicherheit bei Typo3

Einen nicht zu unterschätzenden Vorteil bietet Typo3 in Bezug auf die Sicherheit. Es ist zum Teil deutlich weniger anfällig als andere Content-Management-Systeme, was sicherlich auch daran liegt, dass es innerhalb der Typo3 Association eine eigene Abteilung gibt, die sich ausschließlich auf diesen Aspekt konzentriert. Diese sorgt zum einen dafür, dass Sicherheitslücken geschlossen werden, zum anderen ist es aber auch ihre Aufgabe, Entwickler und Anwender auf dem Laufenden zu halten und zu beraten.

Einfache Bedienung

Wie oben bereits erwähnt, reichen für die Bedienung von Typo3 geringe technische Kenntnisse aus. Entsprechend kann die Einarbeitung der Redakteure auf zum Beispiel einer Nachrichtenseite sehr schnell gehen; einige Minuten können durchaus ausreichend sein, damit diese in der Lage sind, die grundlegendsten Arbeiten auszuführen.

Dank der grafischen Benutzeroberfläche können neue Artikel ganz besonders komfortabel erstellt und veröffentlicht werden, so dass es ein Leichtes ist, die Seite aktuell zu halten. Gleiches gilt für Online-Shops, die unkompliziert neue Produkte einpflegen und ebenso unkompliziert alte Produkte entfernen können.

Ein weiterer Vorteil sind die verschiedenen Benutzerrechte. So kann jedem Redakteur  ein Profil zugewiesen werden, das jeweils individuelle Rechte besitzt, was auch dazu führt, dass Komplexität reduziert wird, da der einzelne Redakteur sich nur mit dem auseinandersetzen muss, was er braucht und worauf er Zugriff hat.

Support für Anwender

Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei Typo3 um eines der populärsten CMS handelt, gibt es eine relativ große Zahl an Dienstleistern, die bei Problemen helfen können. Hinzu kommt, dass ein solch gefestigtes System mit einer so großen Entwickler- und auch Fangemeinde ziemlich zukunftssicher sein dürfte. Ebenfalls gibt es eine Vielzahl an Entwicklern für Extensions, weshalb die Zahl dieser Erweiterungen auch entsprechend groß ist. Mit solchen Extensions ist es möglich, die Funktionalität der Seite zu erweitern und dem eigenen Geschmack, beziehungsweise den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Beispiele hierfür sind News-Ticker-Anwendungen, Shop-Systeme und Newsletter.

Apache Tomcat (manchmal einfach „Tomcat“ genannt) ist eine Open-Source-Implementierung der Technologien Java Servlet, JavaServer Pages, Java Expression Language und WebSocket. Tomcat bietet eine HTTP-Webserverumgebung mit „reinem Java“, in der Java-Code ausgeführt werden kann.

Was macht Tomcat?

Der genaue Titel für Tomcat wäre entweder „Webserver“ oder „Servlet-Container“. Auch wenn Tomcat einige Java EE-Funktionen nicht sofort unterstützt, können Sie die meisten dieser Funktionen dennoch verwenden. Tomcat ist ausgereift, gut dokumentiert und der am häufigsten verwendete Java-Anwendungsserver.

Tomcat empfängt eine Anfrage von einem Client über einen seiner Konnektoren. Tomcat ordnet diese Anforderung der entsprechenden Engine zur Verarbeitung zu. Wenn dies nicht der Fall ist, kompiliert Tomcat das Servlet in Java-Bytecode, der von der JVM (Java Virtual Machine) ausgeführt werden kann, und erstellt eine Instanz des Servlets.

Was ist Apache?

Apache ist eine Open-Source- und kostenlose Webserver-Software, die rund 40% aller Webseiten weltweit unterstützt. Es ermöglicht Website-Eigentümern, Inhalte im Web bereitzustellen – daher der Name „Webserver“. Es ist einer der ältesten und zuverlässigsten Webserver. Die erste Version wurde 1995 veröffentlicht.

Vorteile des Apache-Webservers

Der Quellcode von Apache steht jedem kostenlos zur Verfügung und es ist keine Lizenz erforderlich. Er kann geändert werden, um den Code anzupassen und Fehler zu beheben. Die Möglichkeit, weitere Funktionen und Module hinzuzufügen, macht Apache zu einem Favoriten unter den Technikern. Er ist sehr zuverlässig und bietet eine solide Leistung.

Apache und Tomcat

Einfach ausgedrückt: Apache ist ein Webserver, der statische Webseiten bedienen soll. Apache Tomcat hingegen ist ein Anwendungsserver für Java-Anwendungen (Servlets, JSPs usw.). Sie können Webseiten auch über Tomcat bereitstellen, dies ist jedoch im Vergleich zu Apache weniger effizient.

Der grundlegende Unterschied zwischen Tomcat und dem Apache HTTP Server besteht darin, dass Tomcat dynamischen Inhalt mithilfe von Java-basierter Logik bereitstellt, während der Hauptzweck des Apache Webservers darin besteht, statische Inhalte wie HTML, Bilder, Audio und Text bereitzustellen.

Tomcat kann als eigenständiger Server ausgeführt werden. Um Tomcat zusammen mit Apache auszuführen, muss Apache ein „Adapter“ -Modul laden, das ein bestimmtes Protokoll wie das Apache JServ Protocol (AJP) verwendet, um mit dem Tomcat über einen anderen TCP-Port (Port 8009 in der Standardkonfiguration) zu kommunizieren.

Was ist Java?

Java ist eine Programmiersprache, mit der Entwickler Anwendungen für Computer erstellen. Möglicherweise haben Sie ein Programm heruntergeladen, für das die Java-Laufzeit (Java Runtime) erforderlich ist. Java verfügt über ein Web-Plug-In, mit dem Sie diese Apps in Ihrem Browser ausführen können.

Als Anwendungsserver ist Tomcat entweder als Binär- oder als Quellcode-Version zugänglich und wird verwendet, um eine Vielzahl von Anwendungen und Websites über das Internet zu betreiben.

NGINX

NGINX (ausgesprochen: Engine X) ist Open Source-Software für Web-Serving, Reverse-Proxy, Caching, Lastausgleich, Medien-Streaming und mehr. Zusätzlich zu seinen HTTP-Serverfunktionen kann NGINX als Proxyserver für E-Mails (IMAP, POP3 und SMTP) und als Reverse-Proxy und Load Balancer für HTTP-, TCP- und UDP-Server fungieren.

NGINX ist ungefähr 2,5-mal schneller als Apache, basierend auf den Ergebnissen eines Benchmark-Tests, bei dem bis zu 1.000 gleichzeitige Verbindungen ausgeführt werden. NGINX liefert statische Inhalte eindeutig schneller als Apache. Wenn Sie viele statische Inhalte mit hoher Parallelität bereitstellen müssen, kann NGINX eine echte Hilfe sein.

Wie funktioniert Nginx?

Nginx funktioniert anders als Apache, hauptsächlich im Hinblick auf den Umgang mit Threads. Nginx erstellt nicht für jede Webanforderung neue Prozesse, sondern der Administrator konfiguriert, wie viele Arbeitsprozesse für den Hauptprozess von Nginx erstellt werden sollen. Jeder dieser Prozesse ist single-threaded. Jeder Mitarbeiter kann Tausende von gleichzeitigen Verbindungen verarbeiten. Dies geschieht asynchron mit einem Thread, anstatt Multithread-Programmierung zu verwenden..

Vergleich zwischen Apache Tomcat und Nginx

NGINX ist ein kostenloser Open-Source-Hochleistungs-HTTP-Server und Reverse-Proxy sowie ein IMAP/POP3-Proxy-Server. Apache Tomcat ist eine Open-Source-Implementierung von Java Servlet, JavaServer Pages, Java Expression Language und Java WebSocket-Technologien.

Unterschied zwischen Server und Virtueller Server (Virtual Machine VM)

Ein Webserver ist ein Computersystem, das Webseiten hostet. Es wird Webserver-Software wie Apache oder Microsoft IIS ausgeführt, die den Zugriff auf gehostete Webseiten über das Internet ermöglicht. Die meisten Webserver sind über eine Hochgeschwindigkeitsverbindung mit dem Internet verbunden und bieten OC-3 (Optical Carrier 3) oder schnellere Datenübertragungsraten. Durch eine schnelle Internetverbindung können Webserver mehrere Verbindungen gleichzeitig unterstützen, ohne sich zu verlangsamen.

Jeder Computer kann in einen Webserver verwandelt werden, indem Serversoftware installiert und der Computer mit dem Internet verbunden wird. Es gibt viele Webserver-Softwareanwendungen, einschließlich freier Software und kommerzieller Pakete.

Eine virtuelle Maschine (VM) ist ein Software-Computer, der als Emulation eines physischen Computers verwendet wird.Ein virtueller Server arbeitet in einer Umgebung mit mehreren Mandanten. Dies bedeutet, dass mehrere VMs auf derselben physischen Hardware ausgeführt werden. Ein Hypervisor (auch: Virtual Machine Monitor, kurz VMM) wird zum Erstellen und Verwalten von VMs verwendet, die über eigene virtuelle Computerressourcen verfügen.

Was ist RAM im Computer?

Computerspeicher oder Direktzugriffsspeicher (engl. RAM = Random Access Memory ) ist der kurzfristige Datenspeicher Ihres Systems.

Er speichert die Informationen, die Ihr Computer aktiv verwendet, damit schnell darauf zugegriffen werden kann. Je mehr Programme auf Ihrem System gleichzeitig ausgeführt werden, desto mehr Speicher wird benötigt.

Tomcat Speicherbelegung

Standardmäßig legt Tomcat seine eigene Speichergröße auf etwa 64 MB fest, was für Webanwendungen bei weitem nicht ausreicht.Sie können die „Startgröße“ und die „maximale Größe“ festlegen und den Heap-Speicherplatz erhöhen. Um die richtigen Werte für Ihre Plattform herauszufinden, müssen Sie den Befehl „java -X“ im Terminal eingeben.

Das Thema Groupware, wie etwa Zimbra, hat sich im Laufe der Jahre für viele Unternehmen zu einem zentralen Baustein entwickelt, sodass keiner mehr so wirklich darüber nachdenkt. Dabei kommt jedoch gerade diesem Thema einer der größten Aspekte zu, die sich direkt auf die Produktivität, Zuverlässigkeit und Qualität in einem Unternehmen auswirken. Falls hier die „virtuellen Zahnräder“ nicht passgenau aufeinander abgestimmt sind, kann es schnell zu Engpässen und Problemen in der Unternehmenseffizienz kommen.

Allgemeine Informationen zu Zimbra

In vielen deutschen Unternehmen übernehmen Microsoft Exchange oder Microsoft365 die zentrale Rolle des Groupware-Systems. Microsoft Exchange hat sich mittlerweile bei vielen Entscheidungsträgern als Synonym für Groupware und Mailserver etabliert. Wenn man jedoch beispielsweise auf US-amerikanische Universitäten einen Blick wirft, findet man meist interessante Alternativen, wie Zimbra. Das Groupware-System wurde erstmals im Jahr 2005 auf der Web 2.0 Conference in San Francisco dem breiten Publikum präsentiert und eroberte dank seiner auf AJAX (Asynchronous Javascript and XML) basierenden Benutzeroberfläche die Herzen des Publikums. Die Anwendung war die erste Groupware-Lösung, die direkt im Webbrowser ausgeführt werden konnte, ohne den Komfort einer klassischen Desktop-Anwendung vermissen zu lassen. Im Laufe der Jahre wurde die Groupware kontinuierlich weiterentwickelt und mit neuen Funktionen und Features versehen, sodass sie heutzutage in einer Vielzahl unterschiedlicher Versionen erhältlich ist und zahlreiche Funktionalitäten bieten, wie beispielsweise integrierter Antivirus und Spam / Spamschutz. Zimbra war bis zu der Version 8 in einer kostenlosen Open-Source-Version erhältlich. Seit der Version 9 gibt es nur noch eine kommerzielle Edition, die neben den Standardfunktionalitäten auch Outlookunterstützung, Mobilsynchronisation und ein performantes Backup-System mitbringt.

Zahlreiche Funktionen und Features von Zimbra

Im Grunde genommen handelt es sich bei Zimbra hauptsächlich um eine Kollektion aus verschiedenen ehemaligen Open-Source-Projekten und einem größtenteils selbst entwickelten Mailserver. Die Hauptaufgaben üben dabei folgenden Komponenten aus:

–       Postfix ist für die Zustellung von E-Mails zuständig

–       Amavis ist für den Spam- und Virenschutz zuständig

–       Lucene analysiert den ein- und ausgehenden Datenstrom

–       MySQL übernimmt die Verwaltung der Metadaten

–       Der Apache-Webserver hostet zusammen mit Jetty den Mailboxserver

–       Nginx ist für die Bereitstellung der Reverse-Proxyfunktionen zuständig

–       E-Mail-Anhänge werden über die integrierte Darstellung mittels OpenOffice realisiert

Zimbra ist trotz dieser vielen einzelnen Bestandteile in erster Linie monolithisch angelegt. Konkret bedeutet das, dass es sich hier um kein Zusatzpaket handelt, das man auf einen laufenden Server installieren kann. Zimbra verwaltet dies in hohem Maße selbst und wird daher als großes Softwarepaket ausgeliefert, was alle erforderlichen Dienste mitbringt.

Komfortable Benutzeroberfläche von Zimbra

Das wohl wichtigste Feature ist der AJAX-basierende Webclient. Er bietet eine sehr komfortable Verwaltung der Daten direkt im Webbrowser, sodass Nutzer keine zusätzliche Software installieren müssen. Im Rahmen der E-Mailverwaltung können Nutzer ihre gesamte elektronische Korrespondenz verwalten und erhalten alle vom traditionellen Desktop-Clients bekannte Funktionalitäten und Features. Neben der intuitiven Sortierung von E-Mails in Ordnern stehen zur Organisation auch Tabs zu Verfügung, die einen schnelleren Zugriff auf E-Mails innerhalb der personalisierten Ordnerstruktur ermöglichen.

 

Im Adressbuch verwalten Nutzer ihre Kontakte mit allen Feldern, die für eine Kontaktpflege benötigt werden. E-Mails im VCF-Format lassen sich direkt in die Adressbücher importieren. Die persönlichen Kontakte können von überall per Autovervollständigung aufgerufen werden. Der Kalender zeichnet sich durch eine umfangreiche Planungsfunktion für persönliche oder gruppenorientierte Termine aus.

Leistungsstarke Versionierung

Ein Aspekt, der bei Groupware-Systemen eher selten vorkommt, ist eine komplette Dateiverwaltungs-Funktion und das sogar mit Versionierung. Neben Dateien, die über Drag-and-Drop-Funktion in die Groupware hochgeladen werden oder E-Mail-Anhängen, die sich hier direkt ablegen lassen, können auch textuelle Dateien mittels eines performanten WYSIWYG-Editors erstellt werden. Darüber hinaus stellt Zimbra eine leistungsstarke Suchfunktion zur Verfügung. Durch den Einsatz des Suchindexes Lucene ist die Groupware in der Lage, neben Terminen, Kontakten, E-Mail-Headern und -Bodys sogar Anhänge von E-Mails zu durchsuchen. Neben der „einfachen Suche“, die für die meisten Benutzer völlig ausreichend ist, wird auch eine eigene Suchsprache bereitgestellt, die Powerusern sehr komplexe Suchanfragen ermöglicht. Eine gute Groupware wäre selbstverständlich nichts, wenn sie sich nicht u. a. auch in der Gruppe einsetzen ließe. Alle privaten Ordner und Dateien lassen sich in Zimbra gezielt für andere Benutzer, ganze Benutzergruppen oder auch externe Teilnehmer freistellen.