Schadprogramme – Wie Sie Ihren PC davor schützen können

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Was ist eigentlich Malware?

Jeder, der viel Zeit im Internet verbringt, trifft unweigerlich irgendwann einmal auf sie: Viren, Würmer und auch Trojaner. Welchen Schaden verursachen Schadprogramme am Computer? Welche verschiedenen Formen von Malware gibt es? Und wie können Sie sich davor schützen?

Wie unterscheiden sich Viren, Würmer und Trojaner?

Was sind eigentlich Schadprogramme?

Schadprogramme sollen schaden anrichten

Der Virus – Klassiker unter allen Computer-Schädlingen – verbreitet sich mit Hilfe von infizierten Dateien. Sobald Sie die betroffene Datei auf Ihrem PC speichern und öffnen, greift er andere Dateien an und kann sich selbst weiterverbreiten. Infizierte Dateien erscheinen besonders häufig in Form von Anhängen in E-Mails.

Ein Wurm dringt selbst durch Sicherheitslücken in den PC ein. Ein aktives Öffnen einer Datei durch den Nutzer ist für den Computerwurm nicht notwendig, um Schaden anzurichten. Über gemeinsame Netzwerke beispielsweise, aber auch die automatische Kopie auf Wechseldatenträger, wandert der Wurm auf weitere Computer über, um ganze Systeme lahm zu legen.

Wie der Name schon verrät, präsentiert sich ein Trojaner wie das berühmte trojanische Pferd. Schadprogramme dieser Art sind häufig als scheinbar nützliche Software getarnt. Nach dem Starten des Programms erscheint unerwünschte Werbung, aber auch sensible Daten spioniert ein Trojaner aus. Ein Trojaner ist oft zusätzlich mit einem Virus versehen, der sich zu verbreiten versucht.

Welche Schäden richten Schadprogramme an?

Je nach Art des Virus, den Ihr Computer sich eingefangen hat, geht der Schaden beispielsweise von lästiger Werbung bis hin zum Diebstahl vertraulicher Daten. So kann ein Virus durch einen sogenannten Keylogger Ihre Tastatureingabe aufzeichnen und dadurch anschließend Ihre Passwörter preisgeben. Datenspione richten so finanziellen Schaden an, in dem sie beispielsweise auf Ihre Kosten online einkaufen.

Manche Malware verfolgt den Trick, den Nutzer über seinen Virenbefall zu informieren. Gleichzeitig erscheint ein Hinweis auf ein kostenpflichtiges Anti-Viren-Programm. Unerfahrene PC-Nutzer gehen auf den betrügerischen Deal ein.

Sie können sich vor Schadprogrammen schützen

Die Adware, eine Untergruppe von Malware, platziert Werbung auf Ihrem PC. Nach der Installation einer infizierten Software erscheint häufig eine Toolbar im Browser, die Startseite wird auf eine Werbeseite umgeleitet und Pop-Ups treten auf. Diese Art von Malware ist vergleichsweise harmlos, aber kostet Nerven.

Hartnäckige Viren können allerdings auch einen kompletten Festplattencrash verursachen. Der Virus löscht wichtige Programme und Dateien und macht den Computer damit somit unbrauchbar.

Welchen Schutz gegen Schadprogramme gibt es?

Sie selbst können sich mit Ihrem Online-Verhalten aktiv gegen Viren, Trojaner oder Computerwurm schützen. Öffnen Sie zum Beispiel keine Dateianhänge in E-Mails von unbekannten Absendern. Beziehen Sie kostenlose Software nur von seriösen Anbietern. Verzichten Sie auf den Download illegaler Inhalte wie Filme. Diese Dateien beinhalten besonders häufig Malware.

Neben dem eigenen Verhalten ist auch ein gutes Anti-Viren-Programm und eine Firewall Pflicht. Da die Entwickler von Malware ständig neue Viren entwickeln, ist ein regelmäßiges Update wichtig, um immer auf dem neuesten Sicherheitsstand zu sein. Software und Systeme aktualisieren sich ebenfalls regelmäßig, um neu entstandene Sicherheitslücken zu schließen. Diesen Updates sollten sie stets zustimmen.

Sind Sie von einem Computerschädling befallen, gilt es Ruhe zu bewahren. Laden Sie keine dubiosen Anti-Viren-Programme aus dem Internet, hinter Ihnen könnte sich noch mehr Malware verstecken. Greifen Sie zu einem seriösen Virenschutz-Anbieter und ziehen Sie gegebenenfalls einen Fachmann zu Rate. Sichern Sie Ihre wichtigsten Daten auf einem externen Datenträger.

Generell gilt, dass 100 %iger Schutz jedoch niemals möglich ist. Mit dem richtigen Verhalten können Sie das Risiko, von Malware betroffen zu sein, aber deutlich senken.

Was bedeutet Hochverfügbarkeit?

Hochverfügbarkeit ist ein Begriff aus der IT-Branche. Er beschreibt im Wesentlichen, dass Computersysteme dauerhaft im Einsatz sein müssen, weil davon sehr wichtige Prozesse abhängen. Sollte es zu einem Problem kommen, läuft das System weiter. Diese Prozesse werden in der Regel vollautomatisch gesteuert. In der Praxis gibt es eine Vielzahl an Systemen, die tatsächlich unter die Hochverfügbarkeit fallen. Es kommt jedoch auch vor, dass Systeme so bezeichnet werden, obwohl sie tatsächlich gar nicht hochverfügbar sind.

Hochverfügbarkeit – nicht alle Systeme sind dazu berechtigt

Hochverfügbarkeit

Bei einem Ausfall der Systeme drohen hohe Verluste

Computersysteme haben mittlerweile in nahezu allen Branchen Einzug gehalten. Selbst kleine Firmen und Einzelunternehmer, aber auch Freiberufler, Ärzte und Krankenhäuser arbeiten mittlerweile mit Computersystemen. Dabei gelten diese als Branchen und Beschäftigungsbereiche, die in Bezug auf die Buchführung und die Arbeitsprozesse noch lange klassisch gearbeitet haben.

Wird ein System auf die automatische Steuerung umgestellt, entsteht eine hohe Abhängigkeit. Die Systeme müssen verlässlich arbeiten. Andernfalls kommt es zu großen Problemen, die in der Regel auch mit finanziellen Verlusten einhergehen. Viele Computersysteme laufen permanent durch und werden niemals abgeschaltet. Dies ist in den meisten Branchen der Fall.

Es gibt Produktionsbetriebe, die ihre Systeme an den Wochenenden oder an Feiertagen herunterfahren. Dies eröffnet die Möglichkeit für Wartungsarbeiten oder Reparaturen. Läuft ein System hingegen durch und ist eine Abschaltung nicht vorgesehen, liegt eine Hochverfügbarkeit vor. An diese werden sehr hohe Ansprüche gestellt. Und nicht jedes System, das dauerhaft arbeitet, ist auch hochverfügbar. Mitunter ist es als solches bezeichnet. Dies ist aber falsch und bedarf einer Korrektur.

Hochverfügbarkeit und ihre Notwendigkeit

Die Notwendigkeit der Hochverfügbarkeit ergibt sich aus dem Nutzen des Systems. In vielen Bereichen, und dazu zählt auch das Privatleben, hat sich der Mensch von der Technik abhängig gemacht. Eine hoch frequentierte Internetseite ist ein gutes Beispiel für eine Hochverfügbarkeit. Die Seite wird täglich mitunter millionenfach angeklickt. Die Informationen sind von den Interessenten gewünscht. Mitunter werden sie auch benötigt.

Sollte die Seite aufgrund eines Problems nicht erreichbar sein, kann dies weitere Konsequenzen nach sich ziehen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn von dem Betrieb der Seite weitere Geschäftsbereiche abhängig sind. Dies ist beispielsweise bei einer Online-Bank oder einer Versicherung der Fall. Kunden haben keinen Zugang zu ihren persönlichen Daten und können wichtige Geschäfte nicht abwickeln. In der Konsequenz gehen dem Unternehmen im schlimmsten Falle Umsätze oder Einnahmen verloren. Der Bankkunde bekommt hingegen Probleme, wenn er ein wichtiges Bankgeschäft nicht erledigen kann.

Noch gravierender ist ein Ausfall eines Systems in der Industrie. Selbst eine Störung von wenigen Minuten kann gravierende Probleme nach sich ziehen. Die Arbeitsabläufe einer computergesteuerten Maschine in der Industrie sind exakt aufeinander abgestimmt. Ein Prozess greift automatisch in den nächsten ein. Kommt es zu einem Ausfall, kann sich eine Art Kettenreaktion ergeben. Die nachfolgenden Prozesse kommen ebenfalls ins Stocken. Eine Folge ist häufig ein finanzieller Verlust. Im schlimmsten Falle kommt es durch den Ausfall von Systemen zu Unfällen, bei denen Mitarbeiter einen Schaden erleidet.

Hochverfügbarkeit als Grundlage für den reibungslosen Betrieb von IT-Systemen

Die meisten Unternehmen verlassen sich heute komplett auf die IT

Um Probleme beim Betrieb von IT-Systemen von vornherein zu minimieren, wird eine Hochverfügbarkeit angestrebt. Diese ist jedoch an wichtige Kriterien gebunden. Wenn ein System hochverfügbar ist, bedeutet dies, dass es unter voller Auslastung rund um die Uhr laufen kann. Die Störungen sind so marginal, dass sie nicht in die wichtigen Prozesse eingreifen.

Bei den meisten Systemen, die eine Hochverfügbarkeit anstreben, ist die volle Auslastung Grundlage für den Betrieb. Das Unternehmen kann sich einen Systemausfall nicht leisten. In die Hochverfügbarkeit wird viel investiert. Modernste Technik kann heute so arbeiten, dass die Ausfälle marginal gehalten werden. Auf diese Weise wird eine sehr hohe Zuverlässigkeit der Systeme garantiert.

In der Praxis funktioniert die Hochverfügbarkeit sehr gut. In den meisten Unternehmen arbeiten die Systeme sehr verlässlich. Die Ausfälle bleiben in dem Rahmen, der für die Definition der Hochverfügbarkeit vorgegeben ist. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass einige Unternehmer ihre Systeme als hochverfügbar bezeichnen, obwohl dem gar nicht so ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Anforderungen an die Hochverfügbarkeit zu kennen. Nur dann ist es möglich, das System so zu optimieren, dass die Bezeichnung wirklich gerechtfertigt ist.

Anforderungen an die Hochverfügbarkeit

Ein System ist nur dann hochverfügbar, wenn sich die Ausfälle unter der für die Hochverfügbarkeit definierten Obergrenze bewegen. Die wichtigste Voraussetzung für die Anerkennung der Hochverfügbarkeit für ein IT-System ist der ununterbrochene Einsatz. Dabei wird ein Jahr zugrunde gelegt. In diesem Jahr muss das System zu 99,99 Prozent im Einsatz sein. Dies bedeutet, dass es in einem Kalenderjahr nur 52 Minuten Stillstand geben darf.

Viele Systeme arbeiten redundant. Dies bedeutet, dass sie sich zwischenzeitlich abschalten, um dann wieder neu zu starten. Auf diese Weise werden Prozesse zurückgesetzt, was in vielen Bereichen sehr wichtig ist. Das Einfrieren des Systems und der Neustart kosten Zeit. Diese wird von der Hochverfügbarkeit abgezogen. Wenn ein System einen regelmäßigen Neustart benötigt, ist das Unternehmen verpflichtet, die Ausfallzeiten zu überbrücken. Gelingt dies nicht und fällt das System unter die 99,99 Prozent der Auslastung, wird der Status der Hochverfügbarkeit aberkannt.

Auch die Anforderungen an die Hardware müssen der Hochverfügbarkeit genügen. So gelten Netzteile und mechanische Speichersysteme wie Festplatten als besonders anfällig für Defekte oder Störungen. Viele Unternehmen helfen sich mit doppelten Netzteilen oder RAID-Speicherlösungen aus. Diese Lösungen werden der Hochverfügbarkeit jedoch nicht gerecht. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die genauen Vorgaben der Hochverfügbarkeit bekannt sind. Eine bloße Auslastung von 99,99 Prozent reicht in der Regel nicht aus. Es ist außerdem wichtig, dass die Systeme mit vorgeschriebenen Komponenten arbeiten. Dies erfordert in der Regel etwas höhere Investitionen.

Hochverfügbarkeit erfordert spezielle Komponenten

Wetterbedingte Katastrophen müssen bedacht werden

Die Investition in ein hochverfügbares System sollte nicht unterschätzt werden. Die Hochverfügbarkeit kostet Geld. In der Regel handelt es sich jedoch um eine Inventionen, die wirklich lohnenswert ist. Wenn ein Unternehmen die Hochverfügbarkeit anstrebt, ist es wichtig, dass Komponenten vermieden werden, die eine Hochverfügbarkeit ausschließen würden. Dazu gehören unter anderem zweite Netzteile und das Vermeiden des Standby-Betriebes. Dies kann erreicht werden, indem mehrere Systeme parallel zueinander arbeiten. Auch ein intelligentes Katastrophenmanagement ist erforderlich.

Die mitunter hohen Investitionen in die Hochverfügbarkeit machen sich bereits im ersten Jahr bezahlt. Wenn das System über der erforderlichen Verfügbarkeit von 99,99 Prozent geblieben ist, gab es so gut wie keine Ausfälle. In der Folge konnten Normen erfüllt werden. Es gab keine finanziellen Verluste. Die hohe Verfügbarkeit der Systeme sorgt für Verlässlichkeit. Die Folge sind zufriedene Kunden. Und da ein zufriedener Kunde gern auf Bewährtes setzt, können Umsätze und Gewinne durch eine hohe Verfügbarkeit gesteigert werden. Die Anfangsinvestition wird durch diese Prozesse aufgefangen.

Katastrophen finden Berücksichtigung

In einem Unternehmen, das mit hochverfügbaren IT-Systemen arbeitet, ist es notwendig, dass Katastrophen Berücksichtigung finden müssen. Das Unternehmen kann alles tun, um die Prozesse so zu optimieren, dass das System die 99,99 Prozent Auslastung erreicht. Dennoch kann es jederzeit zu unvorhergesehenen Ereignissen kommen, die das System stoppen. Diese Ereignisse müssen zwingend berücksichtigt werden.

Katastrophen sind nicht vorhersehbar. Sie treten plötzlich auf, und deshalb ist eine gute Vorbereitung sehr wichtig. Eine Katastrophe hat selten einen innerbetrieblichen Grund. In der Regel kommen diese Ereignisse von außen und das Unternehmen hat keinen Einfluss darauf. Katastrophen werden durch das Wetter oder durch eine Havarie bestimmt. Diese kann auftreten, wenn es zu einem massiven Stromausfall kommt. Zwar können IT-Systeme durch Notstromaggregate betrieben werden. Dies ist aber nur in einem zeitlich sehr begrenzten Rahmen möglich.

Gewitter, schwere Stürme, Überschwemmungen oder Brände gehören zu den Katastrophen, auf die ein Unternehmen nicht vorbereitet ist. Es werden zwar grundsätzlich Maßnahmen getroffen, die das Handeln während und nach einer derartigen Situation steuern sollen. Letztlich führen Probleme, die aufgrund derartiger Katastrophen entstehen, in vielen Fällen zu einem Ausfall der Systeme. In der Definition der Hochverfügbarkeit werden solche Probleme jedoch nicht berücksichtigt. Können die 99,99 Prozent Leistung innerhalb eines Jahres nicht erreicht werden, ist das System nicht hochverfügbar.

Wenn die Hochverfügbarkeit nicht mehr ausreicht

Krankenhäuser sind auf eine Hochverfügbarkeit angewiesen

In vielen Branchen ist die Abhängigkeit von den Computersystemen so hoch, dass eine Hochverfügbarkeit gar nicht mehr ausreicht, um den Bedarf der Versorgung zu decken. In einigen Branchen kann der Ausfall sehr gravierende finanzielle Folgen haben, die das Unternehmen nicht einfach so auffangen kann. Es gibt aber auch Branchen, bei denen ein Ausfall der Systeme Menschenleben in Gefahr bringen können. Dazu gehören die Krankenhäuser.

In nahezu allen modernen Krankenhäusern in Deutschland hat modernste Computertechnik Einzug gehalten. Diese dominiert in den meisten Arbeitsbereichen. Dazu gehört die Verwaltung der Patientendaten auf den Stationen, aber auch Operationen und intensivmedizinische Behandlungen. Sollte ein solches System hochverfügbar sein, dürfte es laut Definition für 52 Minuten im Jahr ausfallen. Diese Zeit wäre in vielen Krankenhäusern zu lang.

Leider ist es so, dass sich die Mitarbeiter eines Unternehmens, aber auch die Ärzte und Schwestern in Krankenhäusern voll auf die Systeme verlassen. Die manuelle Arbeit ist nicht mehr gefordert. Aus diesem Grund tritt sie in den Hintergrund. Selbst älteren Mitarbeitern, die es grundsätzlich noch kennen, manuell zu arbeiten, fehlt die Erfahrung. Ein manuelles Eingreifen ist dann nicht mehr möglich. Die Abhängigkeit von dem maschinellen System ist so groß, dass ein Ausfall mitunter sofort negative Auswirkungen hat und eine Minute bereits zu viel wäre.

Steigerung der Hochverfügbarkeit in einigen Bereichen

Bereits heute wird in einigen Branchen die Optimierung der Hochverfügbarkeit angestrebt. Auch dafür sind die Krankenhäuser ein sehr gutes Beispiel. In vielen Bereichen wäre ein Ausfall von 52 Minuten im Jahr nicht hinnehmbar. Gerade während der intensivmedizinischen Behandlung oder im Verlauf von schweren Operationen reichen mitunter einige Sekunden eines Ausfalls aus, um ein Menschenleben in Gefahr zu bringen.

Die Optimierung der Hochverfügbarkeit gestaltet sich so, dass die Ausfallquote herabgesetzt wird. Dabei ist eine hundertprozentige Verfügbarkeit das erklärte Ziel. Dies gilt jedoch nach dem derzeitigen Stand der Technik noch nicht als erreichbar. Aus diesem Grund mehren sich die Zahlen nach dem Komma, wenn es um eine Optimierung der Hochverfügbarkeit geht.

In einigen Branchen wird eine Verfügbarkeit der IT-Systeme von 99,9999 Prozent angestrebt. Durch Prozessoptimierungen und den Einsatz modernster Bauteile und Komponenten kann dieses Ziel in einigen Bereichen bereits als realistisch angesehen werden. Die dafür notwendigen Inventionen sind jedoch nicht zu unterschätzen und werden deshalb von vielen Unternehmen gescheut.

Kosten und Nutzen der Hochverfügbarkeit gegeneinander abwägen

Systemausfälle gehen mit hohen finanziellen Verlusten einher

Ein hochverfügbares System ist ein Anspruch, den ein Unternehmen für sich selbst definieren kann. Es gibt in diesem Zusammenhang keine gesetzlichen Vorgaben. Zwar spielt der Arbeitsschutz in den meisten Bereichen eine sehr große Rolle und er ist mit vielen gesetzlichen Auflagen verbunden. Der Ausfall eines Systems gehört jedoch nicht dazu. Grund dafür ist, dass jedes Unternehmen einen solchen Ausfall selbst zu tragen hat.

Die freie Entscheidungskraft in Bezug auf ein hochverfügbares System hat zur Folge, dass die Vorgaben in den einzelnen Unternehmen sehr unterschiedlich behandelt werden. Es gibt Unternehmen, die eine Hochverfügbarkeit anstreben, weil mit einem Ausfall hohe finanzielle Verluste oder gar eine Gefahr für andere ausgehe würden. Andere Unternehmen scheuen jedoch die hohen Kosten und treffen Maßnahmen, die einen Ausfall des Systems abmildern können.

Letztlich liegt es an dem Unternehmen selbst. Die Leitung entscheidet, ob ein hochverfügbares System notwendig ist und welche Mittel dafür bereitgestellt werden sollen. Ausschlaggebend ist in der Regel die Höhe der Konsequenz, die bei einem Systemausfall in Kauf genommen werden muss. Ist diese niedriger als die Investition, wird das Unternehmen mitunter auf die Installation eines hochverfügbaren Systems verzichten, um Kosten zu sparen.

Ab wann ist ein ERP-System für Start-ups sinnvoll?

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Das ERP-System

Die Antwort ist recht einfach: Je früher desto besser. Am besten gleich zu Beginn. Sieht man sich an, wofür man ein ERP-System nutzen kann, erklärt sich dies ganz schnell von selbst. ERP steht für Enterprise Resource Planning. Es verwaltet also die Ressourcen eines Unternehmens. Unter anderem koordiniert es auch die wichtigsten internen Prozesse. Nun gibt es Ressourcen und Prozesse nicht nur in alteingesessenen Großunternehmen, sondern auch in neu gegründeten Start-ups. Aus diesem Grund ist die Nutzung des ERP-Systems auch für Start-ups von Anfang an sinnvoll.

Ein Unternehmen hat unterschiedliche aber wesentliche Ressourcen. Dazu gehören das Personal, die Kunden, die angebotenen Dienstleistungen oder Waren und natürlich das Kapital. ERP-Systeme verfügen in der Regel über Module, die man für das Personal- und Kundenmanagement benötigt. Des Weiteren lassen sich die Abläufe im Finanzwesen mit einem solchen System optimieren. Zu guter Letzt sind auch sämtliche Prozesse der Wertschöpfung mit einem ERP-System abgedeckt. Darin enthalten sind die Fertigung bzw. Beschaffung von Produkten, das entsprechende Marketing und der Vertrieb, sowie das Auftragswesen und der Kundendienst. Als Bonus gibt es meist Funktionen für die Auswertung diverser Daten oder zur Erstellung von Berichten dazu.

Ein ERP-System verwaltet die Ressourcen eines Unternehmens

Ein ERP-System steuert und koordiniert also die einzelnen Prozesse innerhalb des Betriebs. So greifen sie nahtlos ineinander über und Reibungspunkte kommen gar nicht erst zustande. Für einen Unternehmer ist es somit sehr viel einfacher, den Überblick zu behalten. Das ERP-System unterstützt das Management bei dieser Aufgabe. Wichtige Informationen werden in einem Dashboard in Echtzeit angezeigt.

Aller Anfang ist schwer

Erfolgreiche Start-ups wachsen sehr schnell. Sie müssen aber natürlich auch erst mal klein anfangen. Das umfasst auch die Anzahl der Mitarbeiter. Ein ERP-System sollte man so auswählen, dass die zu Beginn vorhandenen Mitarbeiter ohne viel Aufwand damit arbeiten können. Es muss also übersichtlich gestaltet und intuitiv zu bedienen sein. Für den wünschenswerten Fall des dynamischen Wachstums, muss das System auch mit dieser Entwicklung Schritt halten. Diese beiden Punkte kann man mit einer cloudbasierten Lösung erfüllen. Diese kann man bei Bedarf im Funktionsumfang, bei der Anzahl der Benutzer und auf weiter Standorte erweitern.

Natürlich sind diese cloudbasierten ERP-Systeme nicht nur für Start-ups von Vorteil. Doch gerade in der Aufbauphase gilt es, viele neue Dinge zu regeln und zu organisieren. Und je weniger zeitlicher Aufwand in die IT gesteckt werden muss, desto mehr Kapazitäten können für die Erfüllung des Kerngeschäfts verwendet werden.

Cloudbasierte Systeme zu implementieren ist sehr einfach. Man benötigt hierfür weder Hard- noch Software, die man im Unternehmen installieren müsste. Dadurch ist das System in kürzester Zeit einsatzbereit. Man benötigt außerdem weder IT-Fachpersonal, welches normalerweise für Aktualisierungen und Wartungen zuständig sind, noch müssen im Vorfeld irgendwelche Investitionen getätigt werden. Je nach Nutzung und Verwendung, werden die Kosten ganz individuell berechnet.

Das ERP-System

Mit einer cloudbasierten Lösung kann man von überall auf das System zugreifen

Die Verwendung von cloudbasierten Lösungen hat noch einen weiteren enormen Vorteil: Das System ist nicht an einen Ort gebunden. Diverse Zweigstellen, weitere Niederlassungen oder auch Tochterunternehmen können daher problemlos in das ERP-System eingebunden werden. Selbst bei Standorten im Ausland sorgen die zur Verfügung stehenden Sprachen dafür, dass bei der Nutzung keine Probleme entstehen. Neben unterschiedlichen Sprachen sind auch verschiedene Währungen und auch Steuersysteme in guten cloudbasierten ERP-Systemen enthalten. Einem Wachstum steht also zumindest an dieser Stelle nichts im Wege.

Ein ERP-System bietet hohe Sicherheit jederzeit und überall

Der Softwareanbieter einer Cloud-Lösung befolgt in der Regel die sehr strengen Vorschriften, welche die Datensicherung und die im Notfall notwendige Wiederherstellung betreffen. Hierfür wird das System umgehend aktualisiert, sobald dies möglich ist.

Es spielt deshalb auch keine Rolle, von wo aus man auf das ERP-System zugreift. Dies kann von der Zentrale aus der Fall sein, aber auch aus dem Homeoffice oder von unterwegs. Der Traum von einer mobilen Belegschaft ist somit realisierbar.

Fazit

Wer ein Start-up gegründet hat oder plant dies zu tun, sollte sich auf jeden Fall mit der Möglichkeit eines ERP-Systems intensiv auseinander setzen. Sie unterstützen den Unternehmer in vielen wichtigen Bereichen. Für die cloudbasierten Versionen ist keine große Investition notwendig und sie wachsen einfach mit dem Bedarf des Unternehmens mit.

16 gute Gründe für ESET Antivirus

Eset Virenschutz

Sich einen Virus einzufangen ist heutzutage kein Kunststück. Dazu muss man nicht mal etwas herunterladen oder verdächtige Seiten besuchen. Die meisten Viren werden einfach per Email zugesendet oder nutzen Sicherheitslücken in der anderen Software. Ein gutes Antivirus-Programm ist daher elementar für jeden Rechner. Zu den beliebtesten Antivirus Software-Produkten zählen Antivirus-Software der Firma ESET, vor allem „NOD32 Antivirus“ und „Internet Security“. Die Programme bieten Schutz vor unterschiedlichen Malware-Arten wie Viren, Trojanern oder Spyware. Zusätzlich schützt die Software auch vor Ransomware wie Lockscreen-Trojanern.

ESET Antivirus ist universell einsetzbar

Die Antivirus Software von ESET wird eingesetzt um PCs, Notebooks und Server zu schützen– ganz egal mit welchem Betriebssystem. Das Programm bietet den Schutz vor Viren auf allen technischen Plattformen. Dazu gehören Windows 10, Windows Server, Linux oder Apple Macintosh.

Der Antivirus-Hersteller mit den weltweit niedrigsten „false positives“

Wenn eine Datei oder ein Mailanhang fälschlicherweise als infiziert eingestuft wurde, dann wird es in der Regel in Quarantäne verschoben oder gelöscht. Die Folge – die Software, zu der diese Datei gehört, wird nicht mehr richtig funktioniert. Bei ESET tendieren false Positives gegen null.

Datenschutzkonforme Verschlüsselung

Die Software ist mehr als nur ein Antivirus: Mit der ESET Endpoint Protection (EEE) können Firmen die Festplatten von Notebooks (und PCs) sicher verschlüsseln. Die ESET Endpoint Encryption bietet eine ausgeklügelte Kombination aus Schlüssellänge, Verschlüsselungsalgorithmen und Nutzerfreundlichkeit. Für Unternehmen, die mit vertraulichen Daten arbeiten, ist das mit Blick auf die kommende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft tritt, die optimale Verschlüsselungs-Lösung.

ESET bietet eine 2-Faktor-Authentifizierung an

Mit der ESET Secure Authentication (ESA) bietet die Software IT-Administratoren die Möglichkeit, neben dem Passwort eine 2-Faktor-Authentifizierung im Unternehmen durchzusetzen und so für noch mehr Sicherheit zu sorgen. Zum Beispiel um den Zugriff auf die Firmen-VPN oder RADIUS-basierte Dienste zu schützen. Die 2-Faktor-Authentifizierung verhindert unberechtigte Zugriffe dank zusätzlichem Sicherheitsfaktor und ist sicher und unkompliziert in Verwaltung.

Antivirenschutz, der immer aktuell ist

ESET NOD32 ist dank Internet-Updates immer auf dem neuesten Stand. Dank der heuristischen Analyse kann das Programm neue, noch unbekannte Viren erkennen. Aufgrund der schnellen Verbreitung von Viren und ihren Derivaten werden Viren-Signaturen mehrmals täglich aktualisiert.

Eines der am meisten genutzten Antivirus-Produkte

Das Programm gehört zu den am meisten genutzten Antivirus-Lösungen und hat mit knapp 15% Marktanteil den höchsten Anteil an installierter Antivirus-Software auf Endgeräten von allen kommerziellen Antiviren-Herstellern. Nur der kostenfreie Scanner von Avast wird mit 20% etwas häufiger installiert als ESET. Die Software läuft auf allen Betriebssystemen und überzeugt Unternehmen weltweit durch ihre hohe Sorgfalt beim Finden und Löschen von Malware.

Schnell und ressourcenschonend

Die Antivirus-Engine, also der Kern des Programmes ist in schnellem Assembler-Code geschrieben.
Zudem entscheiden sich viele Unternehmen für ESET, weil die Software ressourcenschonend ist und die Hardware nicht ausbremst. Dank ihrer schnellen Performance und geringer Systembelastung kann die Software auch bei komplexen Unternehmensumgebungen eingesetzt werden.

ESET ist auch auf alten Betriebssystemen einsetzbar

Auch wenn man Windows 95 oder Windows 98 nicht mehr nutzen sollte, verwenden viele Fertigungsbetriebe häufig in die Jahre gekommene und von Microsoft nicht mehr unterstützte Betriebssysteme. Alte Systeme, die weder regelmäßig gewartet noch mit Updates aktualisiert werden können, stellen eine akute Gefahr für die Sicherheit des Unternehmens dar. Die gute Nachricht für alle Windows-Oldtimer-Fans: Die aktuelle Antiviren-Software von ESET läuft sogar noch auf Windows 95!

Effektiver Schutz vor Ransomware

Um Computer effektiv vor Ransomware zu schützen reicht es nicht aus die Dateien in Echtzeit zu überprüfen, denn dabei kann man in der Regel nur bekannte Viren entdecken. Nur Software, die mehrere Schutzschichten haben, können einen umfangreichen Schutz gewährleisten. Zero-Day-Attacken – also Hackerangriffe, die erst dann bekannt werden, wenn der Angriff schon stattgefunden hat und sensible Informationen an die Öffentlichkeit gelangt sind – ermöglichen den Angreifern einen leichten Einstieg in fremde Computersysteme und können sich dadurch binnen Minuten weltweit ausbreiten und Millionen Maschinen infizieren. Eine effektive Verhaltensanalyse ist dabei fast die einige Möglichkeit Unternehmen vor solchen Attacken zu schützen.

Bei ESET werden über 10 weitere Schutzmechanismen verwendet, die jeden einzelnen Arbeitsplatz schützen, auf dem ESET installiert ist, unter anderem:

  • der Advanced Memory Scanner (sucht nach verdächtigem Verhalten der Malware im Speicher),
  • das ESET LiveGrid® Reputation System (überwacht unbekannte und potenziell bösartige Anwendungen) und
  • der Exploit Blocker (verstärkt den Schutz vor gezielten Angriffen und zuvor unsichtbaren Schwachstellen).
  • ein erweitertes Botnet-Schutzmodul bei den neusten Programmen blockiert zusätzlich die Kommunikation zwischen Ransomware und C&C-Servern.


Kein ESET-Kunde wurde von WannaCry betroffen!

Firmen, die ESET als Antivirus-Lösung nutzen, waren von dem letzten Verschlüsselungsvirus „WannaCry“ nicht betroffen. Dieses Schadprogramm hat im Mai 2017 für einen schwerwiegenden Cyberangriff gesorgt. Doch ESET hat diese Gefahr sicher erkannt und die betroffenen PCs, Computer und Server zuverlässig geschützt.

Antivirus-Software mit zentraler Verwaltung

Bei ESET können Administratoren die Sicherheit ihrer Endpoints, Server und Mobilgeräte komfortabel über eine Remote Administration (ERA) Web-Konsole verwalten. So kann man zentral alle Bedrohungen und Aktualisierungen aller Endgeräte managen –  das spart Zeit und Geld. Die ESET Remote Administration gibt es für Windows, Linux und als fertige VMWare-Appliance.

ESET Antivirus schützt in Google Chrome-Nutzer vor Cyber-Angriffen

ESET ist seit Oktober 2017 fester Bestandteil von Google Chrome und macht das Surferlebnis für Google Chrome Nutzer noch sicherer. Nach einem 2 Jahre langen Test hat sich Google für den Einsatz von ESET in Google Chrome entschieden und die Technologie von ESET in Chrome Cleanup integriert. So können die Anwender des Google Chrome Browsers von dem Schutz der renommierten Software profitieren.

„Try before you buy“ – ESET kostenfrei testen

Mit dieser Software muss niemand die sprichwörtliche Katze im Sack kaufen. Interessierte Kunden können von ESET-Fachhandelspartnern wie der Biteno GmbH jederzeit eine 30tägige Testlizenz aller beliebigen Produkte der ESET erhalten und damit das Produkt auf Herz und Nieren testen. Erfahrungen zeigen – über 80% aller Interessenten entscheiden sich nach Ende der Testphase für das Produkt der Marke.

Ein leichter Umstieg auf die ESET Antivirus Software

Damit der Umstieg auf die ESET Programme schnell und unkompliziert abläuft, bietet EASET seinen Kunden einen Übernahme-Service an. Speziell für Interessenten, die noch eine andere Antivirus-Lösung eines Mitbewerbers einsetzen, bietet ESET die Übernahme der Restlaufzeit (bis zu 12 Monate) sowie die Anrechnung auf die Laufzeit einer ESET-Lizenz an. Sprechen Sie einfach die Vertriebsmitarbeiter der Biteno GmbH an. Als autorisierter Fachhandelspartner erstellen wir für Sie ein individuelles Angebot!

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Die Software genießt hohe Anerkennung

Doch nicht nur das Know-How der Firma ESET ist beeindruckend, sondern auch ihr Kundenportfolio. Viele große Firmen wie Tesla, Deutsche Bahn, Google, Renault oder die ARAG Versicherung sind namhafte Referenzen für das Unternehmen weltweit.

Auch bei unabhängigen Tests genießen die Antivirus Produkte der Marke hohes Ansehen. Das Unternehmen hat sogar den Rekord in der Geschichte der Antiviren-Software gebrochen: ESET wurde als einziger Hersteller der Branche 100 Mal mit VB100 Awards ausgezeichnet (die renommierte Auszeichnung des britischen Fachmagazins „Virus Bulletin“ über die Prävention, Erkennung und Entfernung von Malware und Spam).

Der Antivirus-Hersteller mit jahrelanger Branchenerfahrung

Die Antivirus-Software ist seit 1987 am Markt – in diesem Jahr wurde die erste Version von NOD Antivirus von den ESET-Gründern Peter Paško und Miroslav Trnka geschrieben. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen über 1600 Mitarbeiter und bietet seine Sicherheitsleistungen in mehr als 200 Ländern und Gebieten an. Das Unternehmen wird nach wie vor von ihren drei Gründern geleitet und ist nicht von externen Investoren getrieben.

Lastenheft und Pflichtenheft: Zwei Schritte, ein Ziel

Auch einfache Kundenwünsche können manchmal ganz schön komplex sein. Und je umfangreicher und detaillierter ein Auftrag ist, desto mehr Einzelheiten, mögliche Sonderwünsche und Extras gilt es zu berücksichtigen. Abläufe müssen ineinander greifen, Termine und Kosten müssen festgelegt und, noch wichtiger, eingehalten werden. Da ist es dann unumgänglich, dass alle Beteiligten genau festlegen und vor allem übersichtlich festhalten, was man miteinander vereinbart hat. Kurz und gut: es ist Zeit für ein Lastenheft und somit natürlich, im zweiten Schritt, auch für ein Pflichtenheft.

Zuerst der Kunde – das Lastenheft

Mündliche Vereinbarungen sind sehr fehleranfällig

Der Kunde ist nicht nur König, er ist bei einem Auftrag logischerweise immer als erster am Zug. Schließlich weiß er, was er will und teilt dies in einem ersten Kontaktgespräch mit. Auch wenn man dieses Gespräch ausführlich führt und eine intensive Beratung und Abstimmung erfolgen, Missverständnisse sind bei mündlichen Absprachen nie ausgeschlossen und jeder kann etwas falsch in Erinnerung behalten. Das ist ganz normal und menschlich. Die einfachste Lösung besteht darin, die bestehenden Anforderungen möglichst genau schriftlich festzuhalten und daraus dann alle Details der Umsetzung abzuleiten, um sie dann ebenfalls schwarz auf weiß zu dokumentieren. Übrigens. Vorlagen findet man dazu ganz einfach im Netz!

Im Ablauf ist logischerweise zuerst der Kunde an der Reihe. Er fixiert nach der dem Beratungsgespräch in seinem Dokument seine Wünsche an das Produkt oder die zu erbringende Dienstleistung. Auf welcher Basis soll die jeweilige Leistung erfolgen, wie soll das Produkt aussehen, was genau erwartet man von einem Dienstleister, in welchem Zeitraum und in welchem Kostenrahmen.

Prüfen, planen und genau dokumentieren – das Pflichtenheft

Wenn der Kunde mit seinem Entwurf des Lastenheftes fertig ist, ist es an dem Auftragnehmer, diese Anforderungen auf Machbarkeit, Zeitaufwand und Kosten zu überprüfen. Der Kunde wird seine Anforderungen in aller Regel eher allgemein und mit Blick auf das gewünschte Resultat formulieren. Es ist Aufgabe des Auftragnehmers, daraus dann ein exaktes Umsetzungsszenario abzuleiten.

Lastenheft

Vereinbarungen sollten stets schriftlich festgehalten werden

Ganz wichtig: Fallen bei der Prüfung des Auftrags Punkte ins Auge, die Schwierigkeiten verursachen könnten, die mehr Zeit erfordern oder Mehrkosten verursachen, den Kunden unbedingt im Vorfeld darauf hinweisen. So hat er die Möglichkeit, eventuelle Korrekturen vorzunehmen oder aber sich bewusst für den Mehraufwand zu entscheiden.

Der Kunde hat nun also allgemein, wenn auch gut abgestimmt, seine Anforderungen formuliert.Wie wird daraus nun eine konkrete Leistung? Das ist die Aufgabe bei der Abfassung eines Pflichtenheftes. Produktdetails, Ablaufpläne, Zeitfenster, Kostenrahmen, alles muss so genau wie möglich dokumentiert werden. Die Devise „Weniger ist mehr“ hat hier nichts zu suchen!

Im Gegenteil: Obwohl das Pflichtenheft straff geführt und übersichtlich aufgebaut sein sollte, ist es im Zweifelsfall besser einen Schwenk zu viel als zu wenig zu machen. Schließlich sind Missverständnisse nicht nur ärgerlich, sie kosten Nerven, Zeit und vor allem Geld. Und sie tragen nicht zur Kundenzufriedenheit bei! Ein Kunde, der erfährt, dass das Auto nun doch teurer wird, die Gestaltung der Website länger dauert oder die Arbeitskosten höher liegen werden, der wird nur in gut begründeten Ausnahmefällen wiederkommen oder Folgeaufträge vergeben. Wenn er aber genau sieht, was auf ihn zukommt und die Leistung dann auch zuverlässig erbracht wird, dann wird er bei seinem Anbieter/Dienstleister bleiben.

In beiderseitigem Interesse

Lasten- und Pflichtenheft ersetzen nicht den Vertrag!

Die Dokumentation von Anforderungen (also das Lastenheft) und Leistungen (Pflichtenheft) ist also kein Ausdruck von Misstrauen zwischen Kunde und Lieferant. Im Gegenteil: Sie ist Ausdruck dafür, dass beide Seiten gewillt sind, sich das Leben so leicht wie möglich zu machen. Der Kunde gibt dem Anbieter/Dienstleister eine gute Vorlage, auf die dieser gezielt aufbauen kann.

So haben beide Seiten die Sicherheit, dass mögliche Fehler bereits zu Beginn ausgeschlossen werden. Und sollte es dann während des Projektes doch einmal zu Abweichungen kommen, können diese besser begründet werden. Der Vergleich mit den dokumentierten Leistungen ermöglicht dann auch eventuell notwendige Ergänzungen oder Korrekturen.

Eines sollte aber auch klar sein. Die schriftliche Dokumentation ist eine Absichtserklärung über Leistungserwartungen, Leistungsumfang und deren Umsetzung. Sie ist aber kein Ersatz für eine vertragliche Vereinbarung, z.B. für einen Kaufvertrag oder ähnliche Verträge, etwa einen Wartungsvertrag. Aber sie ist eine wichtige Hilfe zur Erfüllung der Verträge.

Last but not least: Entscheidend und maßgebend für den Erfolg ist die zuverlässige und termingetreue Umsetzung der vereinbarten Leistungen. Lastenheft und Pflichtenheft sind dafür nur die notwendigen Vorarbeiten, die man aber im eigenen Interesse nicht vernachlässigen sollte.

Der beste Passwort-Manager

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Passwort-Manager

Viele Internetuser neigen dazu, ihre Online-Accounts allesamt mit demselben Passwort zu schützen. Das ist zwar relativ praktisch, da man sich infolgedessen nur noch ein einziges Passwort merken muss. Zeitgleich stellt dies jedoch auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Findet ein Hacker das Passwort zu einem Account heraus, so probiert er dieses in der Regel auch bei verschiedensten namhaften Anbietern aus – nicht selten mit verheerenden Folgen.

Die Alternative wären individuelle Passwörter für jeden einzelnen Account. Im Idealfall müssten diese auch noch schwer zu knacken sein – doch wer soll sich die alle merken? Die Lösung für dieses Problem stellt ein sogenannter Passwort-Manager dar, welcher sämtliche Passwörter verschlüsselt abspeichert. Um an diese zu gelangen, benötigt man nur noch ein einziges Master-Passwort. Doch welcher der vielen Passwort-Manager ist eigentlich besonders empfehlenswert? Wir verraten es Ihnen.

Die Vorteile des Passwort-Managers

Passwort-Manager

Passwort-Manager helfen erheblich bei der Verwaltung der eigenen Passwörter

Die Nutzung eines Passwort-Managers bietet seinem Verwender eine Vielzahl an Vorteilen. So lassen sich in ihm diverse Passwörter besonders sicher, da nahezu unknackbar verschlüsselt, hinterlegen. Dies bringt wiederum den Vorteil mit sich, dass man auch besonders komplexe Passwörter für einzelne Homepages oder Onlinedienste in einem solchen Manager anlegen kann. Man muss sich diese ja fortan nicht mehr merken.

Viele Programme bringen zudem den Vorteil mit sich, dass man das jeweilige Passwort für einen bestimmten Dienst nicht erst mühselig kopieren und an der entsprechenden Stelle einfügen muss, sondern das Passwort dank einer intelligenten Verknüpfung automatisch in das Eingabeformular übertragen wird. Last but not least ist sogar eine Mitführung des Passwort-Managers auf einem USB-Stick möglich, sodass man alle Passwörter auch auf fremden PC’s stets griffbereit hat.

Nachteile des Passwort-Managers

Doch Passwort-Manager haben je nach Ausführung auch einen kleinen, aber feinen Nachteil. Da in ihnen gleich diverse Passwörter hinterlegt sind, erweisen sie sich als bevorzugtes Angriffsziel für Kriminelle, die durch das Knacken eines einzigen Passworts in der Lage wären, umfangreiche Beute zu machen. Dies ist leider auch dann möglich, wenn der Verwender den Zugang zu seinen Passwörtern durch ein besonders starkes Master-Passwort geschützt hat. Beispielsweise dann, wenn Hacker einen Trojaner auf dem PC eingeschleust haben, der in der Lage ist, alle Eingaben auf der Tastatur auszulesen. Fairerweise muss man aber dazusagen, dass dies auch Nutzern ohne Passwort-Manager passieren kann.

Namhafte Passwort-Manager im Schnellcheck

Um Ihnen die Suche nach einem geeigneten Passwort-Manager zu erleichtern, haben wir nachfolgend einige namhafte Programme genauer unter die Lupe genommen. Tatsächlich ist die Auswahl an Passwort-Managern aber derartig umfangreich, dass wir an dieser Stelle leider nicht auf alle im Handel erhältlichen Tools eingehen können.

KeePass

Das Logo von KeePass

KeePass“ ist eine kostenlos erhältliche Open-Source-Anwendung, die sich vor allem an Anwender richtet, die keine allzu große Erfahrung im Umgang mit Profi-Tools haben. Dementsprechend schlicht kommt auch die Benutzeroberfläche des Programms daher. Diese ist jedoch sehr übersichtlich strukturiert und ermöglicht somit eine nahezu kinderleichte Verwendung. Die Installation des Programms ist binnen einer Minute erledigt, darüber hinaus muss man sich zur Nutzung keinen eigenen Benutzeraccount erstellen.

Der Manager ist mit einer Vielzahl an praktischen Funktionseigenschaften ausgestattet. Beispielsweise mit einem Tool, das in der Lage ist, sichere Passwörter automatisch zu generieren. Der Nutzer muss sich also nicht einmal die Mühe machen, sich ein eigenes Passwort auszudenken. Alternativ kann man natürlich auch einfach seine bevorzugten Wunsch-Passwörter eingeben. Eben so, wie man es persönlich bevorzugt. Auffällig jedoch: Das Programm wurde nach dem sogenannten Baukasten-Prinzip erstellt. Dadurch muss man sich Erweiterungen für Importe und Exporte, eine Verwendung auf mobilen Endgeräten, eine Browser-Erweiterung oder eine deutsche Sprachversion noch zusätzlich herunterladen.

Vor allem die Browser-Erweiterung trägt jedoch zu einer sehr bequemen Verwendung des Programms bei. Auch die Möglichkeit, seine Passwort-Datenbank anstelle eines Master-Passworts mit einer Schlüsseldatei oder dem eigenen Windows-Account öffnen zu können, erweist sich als sehr praktisch. Allerdings nur, wenn man seine erstellte Datenbank auch besonders sicher aufbewahrt. Schade jedoch: KeePass bietet leider keinen Support für Unternehmen an.

LastPass Enterprise

Das Logo von LastPass Enterprise

Hinter LastPass Enterprise verbirgt sich eine Premium-Version des beliebten Passwort-Managers LastPass. Dieser eignet sich insbesondere für die Verwendung durch Unternehmen. Nach einer 14-tägigen Gratis-Testphase kann man das Programm für einen überschaubaren Preis von nur 48 US-Dollar pro Jahr verwenden. Einen Preisvorteil für eine lebenslange Verwendung gibt es jedoch leider nicht. LastPass Enterprise überzeugt durch eine kinderleichte Bedienung, auch die Benutzeroberfläche selbst ist sehr überschaubar und leicht verständlich konzipiert.

Auffällig: Im Gegensatz zu vielen anderen Passwort-Managern ist LastPass Enterprise kein eigentlicher Client, sondern nur eine reine Erweiterung für den verwendeten Browser. Das bringt leider einen wichtigen Nachteil mit sich, denn für Nicht-Browser Anwendungen (wie etwa das Voice-Over-IP-Programm Skype) ist das Tool somit nicht geeignet. Zu gefallen wissen dafür die automatische Erkennung von doppelten Passwörtern, die Verwendung auf unzähligen stationären und mobilen Endgeräten (Windows, Mac und Linux, Android, iOS, Windows Phone..) sowie ein nützlicher Safety-Check zur Überprüfung von erstellten Passwörtern auf ihre Sicherheit.

Durch die Erstellung von mehreren persönlichen Profilen, zwischen denen man einfach hin- und her wechseln kann, ist LastPass Enterprise wie geschaffen für einen Einsatz in kleinen und großen Unternehmen. Zu beachten gilt es allerdings, dass das System cloudbasiert arbeitet und alle Daten auf einem US-Server abgelegt werden. Zwar sind die Daten selbstverständlich verschlüsselt, dem ein oder anderen dürfte dieser fragwürdige Aspekt aber dennoch nicht gefallen.

Password Safe

Das Logo von Password Safe

Auch „Password Safe“ ist ein leistungsstarker Passwort-Manager, der sich vor allem für einen Einsatz in Unternehmen prädestiniert. Dieses „Made in germany“-Programm legt seine in ihm abgespeicherten Passwörter im Gegensatz zu LastPass Enterprise nicht in einer Cloud ab. Der Manager kann dadurch rein lokal, sprich, innerhalb des Unternehmens, betrieben werden. Dies ist in den Augen vieler Cloud-Gegner sicherlich ein nicht zu verachtender Vorteil.

Ein weiterer Vorteil dieses Passwort-Managers liegt in der Tatsache, dass sich das Tool nicht nur sehr schnell installieren, sondern auch kinderleicht verwenden lässt. Darüber hinaus überzeugt es durch vorbildliche Sicherheitsstandards und ermöglicht sogar ein unternehmensweites Arbeiten. So lassen sich Freigaben beispielsweise auf Wunsch auch nur über einen bestimmten Zeitraum hinweg erteilen. Dadurch können leitende Personen jederzeit einsehen, welcher Mitarbeiter zu welchem Zeitpunkt den Zugriff auf ein bestimmtes Passwort hatte. Ohnehin ist Password Safe in puncto Funktionseigenschaften ein echter Vorreiter auf dem Markt. Man darf sich u.a. auch auf nützliche Features wie eine zentralisierte TeamdatenbankPasswort-Abrufe durch Angabe einer Begründung, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung oder einen Offline-Zugriff freuen.

Welche Features genau integriert sind, richtet sich allerdings in erster Linie nach der Wahl der gekauften Version. So ist die günstigste Standard-Version für 99 Euro pro Jahr erhältlich, die Premium-Versionen sind dementsprechend teurer.

Fazit

Wer auf der Suche nach einem hochprofessionellen Passwort-Manager für große Unternehmen ist, kommt mit dem deutschen Programm Password Safe definitiv voll und ganz auf seine Kosten. LastPass Enterprise ist hingegen etwas preiswerter zu haben, ist dafür jedoch auch nicht ansatzweise so umfangreich ausgestattet, wie Password Safe. KeePass richtet sich in erster Linie an sicherheitsbewusste Privatnutzer und ist idealerweise auch völlig kostenlos erhältlich.