Bei Zabbix handelt es sich um ein Netzwerk-Monitoringsystem auf Open-Source-Basis. Es wurde hauptsächlich von Alexei Vladishev entwickelt, inzwischen wird Zabbix jedoch von dem Softwareunternehmen Zabbix SIA weiterentwickelt. Das Monitoringsystem wird in erster Linie bei der Überwachung von IT-Infrastrukturen eingesetzt. Die erste Version wurde im Jahr 2001 veröffentlicht.

Allgemeine Informationen zu Zabbix

Der Informatiker und Startup-Gründer Alexei Vladishev hat 2001 die erste Version des Open-Source-Systems für IT-Monitoring Zabbix der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Um sich voll und ganz auf die Entwicklung der Software zu fokussieren, hat sich Alexei einige Jahre später die im lettischen Riga ansässigen Firma Zabbix SIA gegründet, die sich primär mit der Weiterentwicklung von Zabbix beschäftigt. Im Laufe der Jahre hat sich die Software zu einem umfangreichen IT-Monitoring-Tool entwickelt, das in der Lage ist, Server, Netzwerke und andere IT-Geräte zu überwachen und detaillierte Berichte über den Zustand von IT-Ressourcen zu erstellen.

Im Gegensatz zu direkten Konkurrenten wie Nagios, PRTG oder SolarWinds ist Zabbix nicht nur in der Lage, sämtliche Informationen über ein Webinterface direkt im Webbrowser anzuzeigen, sondern ermöglicht zudem eine komplette Konfiguration des zu überwachenden Clients direkt im Browser. Für die Speicherung der Daten kommen wahlweise die Datenbankensysteme SQLite, PostgreSQL, Oracle RDBMS oder MySQL zum Einsatz. Die Weboberfläche wurde in PHP programmiert und verfügt neben einfachen „Simple Checks“ zur kontinuierlichen Überwachung von Standarddiensten wie FTP oder HTTPS auch über eine Vielzahl von Agenten. Diese sind mit den meisten modernen Betriebssystemen kompatibel und Unterstützen den Prozess der Datensammlung. In Notfällen ist das Monitoringsystem in der Lage, Sie beispielsweise über E-Mails oder SMS-Nachrichten über Serverabstürze oder Cyber-Angriffe auf Ihr Netzwerk zu informieren.

Breite Funktionsvielfalt

Einer der wesentlichen Vorteile gegenüber ähnlichen Produkten spiegelt sich in der Möglichkeit wider, die Überwachung von IT-Ressourcen direkt im integrierten Webinterface einstellen zu können. Eine weitere wichtige Eigenschaft von Zabbix ist die schnelle und einfache Verwaltung der zahlreichen Reporting- und Visualisierungs-Möglichkeiten. Maps, Screen und Graphs lassen sich mit wenigen Klicks erstellen. Hierbei ist insbesondere die Visualisierung der einzelnen Hosts auf verschiedenen Maps (Landkarten, Infrastrukturplänen) zu erwähnen, die sehr übersichtlich dargestellt werden und außerdem zur Standardinstallation gehören. Zabbix nutzt die GNU GPL-Lizenz und lässt sich von der Projektseite kostenlos herunterladen. Neben den Source-Paketen können Sie Zabbix auch in anderen Formaten beziehen, wie beispielsweise als vorkonfigurierte Pakete für virtuelle Umgebungen. Zabbix ist für alle aktuellen Windows-Versionen, unterschiedliche Unix-Derivate und alle relevanten Linux-Distributionen erhältlich.

Aufgeschlossenes System

Zabbix ist als Bestandteil in den Paketquellen vieler bekannter Distributionen zu finden, wie beispielsweise bei SuSE Linux oder Ubuntu. Das Netzwerk-Monitoringsystem bietet neben voller Unterstützung für sämtliche Linux-Distributionen auf Serverseite Unterstützung für zahlreiche Unix-Derivate, wie beispielsweise Solaris, FreeBSD und OpenBSD. Auch für Windows-Systeme wird der passende Agent bereitgestellt, sodass auch Windows-Computer ohne weitere Probleme mit Zabbix überwacht werden können. Der Agent ist sowohl in einer 32-Bit- als auch einer 64-Bit-Variante verfügbar.

Die Zabbix-Infrastruktur setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

–       Server

–       Frontend

–       Agent

Gesammelte Daten können von jedem Zabix-Nutzer mit den entsprechenden Rechten über das Frontend-Webinterface direkt im Browser abgerufen werden. Server und das Frontend-Interface müssen nicht unbedingt auf derselben Maschine, sondern können beispielsweise auf verschiedenen virtuellen Servern betrieben werden. Auch das Datenbanksystem kann auf einem separaten virtuellen Server installiert sein, wodurch eine dezentralisierte Infrastruktur ermöglicht wird, was wiederum zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Die minimalen Systemvoraussetzungen werden von dem Entwickler mit 128 MByte Arbeitsspeicher und 256 Mbyte Festplattenplatz angegeben. Hierbei handelt es sich jedoch lediglich um Empfehlungen für ein erstes Set-Up. Die Größe des  Festplattenplatzes hängt in erster Linie von der Anzahl der Hosts, die Sie überwachen möchten. Die relativ geringen Mindestvoraussetzungen sollten Sie nicht dazu verleiten, einem beliebigen Server zusätzliche Monitoring-Aufgaben aufzubürden, da das Monitoringsystem auf einem möglichst performanten und ausfallsicheren Server betrieben werden sollte.

Bei Microsoft 365 handelt es sich um ein SaaS-Lösung (Software als a Service) von Microsoft, in der neben verschiedenen Webanwendungen und Onlinediensten auch unterschiedlicher Software-Abonnements enthalten sind. Microsoft365 wurde früher unter dem Namen Office 365 vertrieben. Das Produkt wurde am 21. April 2020 offiziell in Microsoft365 umbenannt. Die Namensänderung wird mit der Tatsache begründet, dass es sich bei dem Produkt längst nicht mehr um eine reine Zusammenstellung unterschiedlicher Office-Dienste wie Word, Excel und PowerPoint handelt.

Allgemeine Informationen zu Microsoft 365

Microsoft365 basiert auf einem Abo-Abrechnungsmodell. Konkret bedeutet das, dass Sie M365 nicht wie gewöhnliche Software-Produkte kaufen und diese dann für immer besitzen, sondern lediglich für einen bestimmten Zeitraum als „Software as a Service“ abonnieren. Das SaaS-Angebot zeichnet sich in erster Linie durch eine Zusammenstellung einer Vielzahl unterschiedlicher Produkte und Services aus, die sowohl als Webanwendungen als auch als lokale Apps zur Verfügung gestellt werden. Das Angebot ist in unterschiedlichen Versionen erhältlich, wobei sich die einzelnen Versionen primär durch ihren Funktionsumfang unterscheiden. Das Kernprodukt des Onlineangebots stellen die Cloud-Versionen des Microsoft Office-Pakets dar. Alle bekannten Produkte des Microsoft Office-Pakets wie beispielsweise Word, Excel, PowerPoint, Outlook oder Exchange Postfach sind in entsprechenden Onlineversionen erhältlich, die sich direkt im Webbrowser ausführen lassen.

Für die Kommunikation im Unternehmen

Um die Webanwendungen von M365 nutzen zu können, sind eine schnelle und stabile Onlineverbindung und ein moderner Webbrowser wie Google Chrome, Microsoft Edge oder Mozilla Firefox nötig. Das Angebot kann in Kombination mit allen aktuellen Windows-, Linux– und MacOS-Versionen genutzt werden. Je nach Abonnement-Typ werden Ihnen zusätzlich Anwendungen und Tools bereitgestellt. Diese umfassen neben den bereits erwähnten Office-Produkten auch andere Services und Werkzeuge, wie beispielsweise Cloud-Speicher und diverse Tools für die Zusammenarbeit und Kommunikation in Unternehmen. Seit Ende April ist im Rahmen von M365 auch ein neues Produkt mit dem Namen Microsoft Editor enthalten. Hierbei handelt es sich um einen auf künstlicher Intelligenz basierenden Stilberater, der Ihre Texte analysiert und Ihnen Verbesserungen zum Schreibstil und Präzision von Formulierungen verschlägt. Das Alleinstellungsmerkmal und der bedeutendste Vorteil von M365 ist, dass Ihnen stets die aktuellsten Versionen von Word, Excel usw. zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus sind die Anwendungen nicht an einen bestimmten Computer gebunden, sondern an Ihr Nutzerkonto. Konkret bedeutet das, dass Sie auf die Webanwendungen und Services der Abo-Suite von unterschiedlichen Computern zugreifen können, ohne die Anwendungen vorher installieren zu müssen. Die Desktop-Anwendungen, die Ihnen im Rahmen Ihres M365-Abonnements bereitgestellt werden, können Sie ebenfalls auf mehreren Computern betreiben. Alle M365-Anwendungen werden für die Dauer Ihres Abos auf dem neusten Stand gehalten. Sämtliche Office-Produkte, die Sie lokal installieren und betreiben, ermöglichen eine lokale Nutzung und Speicherung der Dateien unabhängig von Ihrem Microsoft365-Konto.

Microsoft365 Anwendungen im Überblick

Das Angebot von M365 lässt sich in Webanwendungen sowie in lokal installierbare Software-Produkte unterteilen. Bei den Webanwendungen handelt es sich um Onlineversionen etablierter Microsoft Office-Produkte, wie beispielsweise Office, Excel, Outlook, Teams, OneNote, OneDrive und PowerPoint. Diese Web-Apps können systemunabhängig auf jedem Computer mit Onlineverbindung und Webbrowser betrieben werden, der die jeweiligen minimalen Anforderungen erfüllt. Da Microsoft mit seinem SaaS-Angebot ein beachtlicher Erfolg gelungen ist, hat dies das Interesse anderer IT- und Software-Giganten geweckt, die im Laufe der Zeit eigene SaaS-Lösungen entwickelt und auf den Markt gebracht haben. Neben M365 bieten auch Adobe mit der Creative Cloud und Google mit Google Docs ein vergleichbares Onlineangebot.

Neben dem kostenpflichtigen Abo-Paket stellt Microsoft auch eine kostenlose Version seiner cloudbasierten Office-Anwendungen zur Verfügung. Um diese nutzen zu können, wird lediglich ein Microsoft-Konto benötigt. Im Gegensatz zu den kostenpflichtigen Apps sind diese Versionen jedoch mit einem geringeren Funktionsumfang ausgestattet. Neben den Office-Anwendungen gehört eine Vielzahl unterschiedlicher Services und Apps zum Bestandteil des kostenpflichtigen Angebots. Je nach Abonnement-Typ gehören professionelle E-Mail-Services, SharePont-Online, persönlicher Cloudspeicher, Microsoft Teams und viele weitere Komponenten zum Angebot. In dem lokal installierbaren Software-Paket von sind die Desktop-Ausführungen PowerPoint, Excel, Access, Publisher, Access und InfoPath enthalten. Das lokale Paket können Sie auf allen aktuellen Versionen von Windows und MacOS nutzen.

Vor- und Nachteile im Überblick von Microsoft 365

Obwohl es Microsoft 365 gegenüber dem traditionellen Kaufmodell eine Vielzahl verschiedener Vorteile mit sich bringt, hat ein solches Abo-Modell auch einige Nachteile. Microsoft365 bietet neben den lokal installierbaren Microsoft Office-Applikationen auch zusätzliche Webanwendungen und Onlineservices, die in der Cloud von Microsoft gehostet und betrieben werden. Dies ist insbesondere für Unternehmen vorteilhaft, da auf diese Weise die Kosten für die Implementierung einer eigenen Infrastruktur entfallen. Anwender von Microsoft365 profitieren von dem Cloud-Angebot, indem Sie die Anwendungen geräteunabhängig nutzen können.

Die Lizenz des Pakets ist nicht an einen einzelnen Computer gebunden, sondern vielmehr an das Microsoft-Konto des jeweiligen Nutzers. Je nach Abo-Typ lassen sich die Desktop-Versionen des Microsoft365-Pakets auf mehreren PCs installieren und betreiben. Darüber hinaus haben Sie als Nutzer von Microsoft365 stets Zugriff auf die aktuellen Versionen der bereitgestellten Dienste, sodass Kosten für die Anschaffung neuer Versionen entfallen.

Ein Nachteil von Microsoft365 spiegelt sich in der Tatsache wider, dass nach dem Ablauf Ihres Abos Ihre Nutzungsrechte vorübergehend stillgelegt werden. Sie können zwar auf Ihre lokal gespeicherten Dateien zugreifen, die Microsoft365-Anwendungen können Sie jedoch nicht mehr starten.

Das Unternehmen SolarWinds beschäftigt sich bereits seit zwei Jahrzehnten mit IT Monitoring, Troubleshooting und Fehlersuche in Unternehmensnetzwerken. Viele bekannte Unternehmen nutzen die Dienste und Produkte der Firma, sodass SolarWinds Inc. auf viele loyale Kunden blicken kann. SolarWinds bietet seinen Kunden ein breites Produktportfolio an unterschiedlichen Werkzeugen und Anwendungen für das sogenannten „Unified Infrastructure Management“. Diese Tools vereinfachen den Prozess der Netzwerkadministration und helfen dabei, Fehler schnell und einfach ausfindig zu machen und zu beseitigen.

Allgemeine Informationen zu SolarWinds

Bei der SolarWinds Inc. handelt es sich um ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Software-Produkten für die Überwachung und Fehlersuche in unternehmensinternen Computernetzwerken spezialisiert hat. Die Firma wurde 1999 in Tulsa in dem US-amerikanischen Bundesstaat Oklahoma gegründet und hat bereits in den Anfangsjahren mit dem Tool für Network Monitoring „Orion“ große Erfolge feiern können. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen viel in die Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung bestehender Produkte und Tools investiert, sodass SolarWinds heutzutage zu den führenden Herstellern von Tools für das Unified Infrastructure Management gehört und Kunden ein breit aufgestelltes Portfolio an performanten Werkzeugen für die Überwachung von Computernetzwerken bietet.

Das Hauptprodukt der Firma ist der SolarWinds Network Performance Monitor, der als direkter Nachfolger des Orion-Monitoring-Tools angesehen wird. Der SolarWinds Network Performance Monitor überzeugt mit einer großen Funktionsvielfalt und ist in erster Linie auf den Einsatz in Unternehmensnetzwerken ausgelegt. Mit SolarWinds können Sie beispielsweise prüfen, ob Ihre Windows- oder Linux-Server ordnungsgemäß funktionieren oder ob ein Switch im Netzwerk ausgetauscht werden sollte. Sollte ein Server oder ein Gerät nicht nach den vorgesehenen Parameterwerten funktionieren, dann wird Ihnen der entsprechende Fehler automatisch angezeigt.

Im Gegensatz zu vergleichbaren Open Source-Monitoring-Lösungen wie zum Beispiel

       Inciga

       Nagios, oder

       Zabbix

handelt es sich bei SolarWinds um kostenpflichtige Software-Produkte. Konkret bedeutet das, dass Sie pro Gerät und Monat einen festen Geldbetrag bezahlen müssen. Der wesentliche Vorteil von SolarWinds gegenüber vergleichbaren Lösungen spiegelt sich in der Tatsache wider, dass Sie damit vor allem auf Windows-Geräten viele administrative Aufgabe an einer zentralen Stelle erledigen können, sodass Sie nicht jeden einzelnen Server manuell bearbeiten müssen.

 Funktionen und Features im Überblick von SolarWinds Produkten

Der SolarWinds Network Performance Monitor überzeugt mit einer großen Funktionsvielfalt. Zusätzlich zu den Basisfunktionen bietet SolarWinds auch einige Add-on-Produkte an, mit denen sich der Funktionsumfang erweitern lässt. Darüber hinaus nutzt die neue Version des Performance Monitors die NPM-Plattform wo Sie zusätzliche Produkte kaufen können, die Sie in Kombination mit dem SolarWinds Network Performance Monitor nutzen können.

Network Performance Monitor: Hierbei handelt es sich um das Hauptprodukt von SolarWinds, der alle anderen Tools für das Netzwerk-Management zu einem zentralen System vereint. Der Netzwerk Performance Monitor wird im Rahmen der Überwachung von Netzwerkausfällen, Verfügbarkeit und Performance eingesetzt. Darüber hinaus wird das Tool auch bei der Fehlersuche und Fehlerbeseitigung verwendet. Der Network Performance Monitor ist mit Instrumenten versehen, um Prognosen über den Gesundheitszustand des Netzwerks und Ratschläge für die Beseitigung von Fehlern zu geben.

VoIP & Network Quality Manager: Der VoIP & Network Quality Manager ist in erster Linie für das Monitoring und die Fehleranalyse bei Performance-Problemen bei VoIP-Produkten zuständig (Voice over IP). Das Tool überwacht kontinuierlich alle wichtigen Parameter wie beispielsweise Jitter, Paketverluste und Latenz, sodass sich die Problemquelle schnell und effizient identifizieren lässt. Eine weitere bedeutende Funktionalität des Tools ist die Möglichkeit, Parameter von QoS (Quality of Service) zu überwachen. Falls diese überschritten werden, wird ein automatischer Alarm ausgelöst. Außerdem wird der Administrator darüber informiert, wo im Netzwerk ein Fehler aufgetreten ist.

NetFlow Traffic Analyzer: Dieses Tool ist für die Überwachung von Datenflüssen zuständig. Der NetFlow Traffic Analyzer benachrichtigt, wenn das Netzwerk eine schlechte Performance aufweist. Mit dem Tool lässt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Datenflüsse analysieren. Hierzu gehören sowohl Open Source als auch proprietäre Datenflüsse, wie zum Beispiel Juniper J-Flow, Cisco NetFlow oder IPFIX.

Server and Application Monitoring: Um Administratoren detaillierte Einblicke in die Anwendungs- und Serverebene zu geben, bietet der SolarWinds Network Performance Monitor Unterstützung für die Erweiterung „Server and Application Monitoring“. Dieses  Multivendor-Produkt ist in der Lage, Server und Anwendungen  zu erkennen. Es nutzt die Funktionalitäten und Features, um ein performantes Benachrichtigungs- und Reporting-System bereitzustellen.

Virtualisierungsmanagement: Falls Sie ein performantes Monitoring-Tool für Ihren virtuellen Server benötigen, dann bietet SolarWinds auch dafür eine Möglichkeit. Der integrierte Virtualisierungsmanager hilft Ihnen dabei, Performanceprobleme bei virtuellen Maschinen ausfindig zu machen und diese zu beseitigen. Zu diesem Zweck werden sämtliche Logdateien der Hypervisoren ausgewertet. Darüber hinaus können Sie das Tool nutzen, um virtuelle Maschinen mit zu geringer oder zu hoher Auslastung zu identifizieren, um die VM-Umgebung besser dimensionieren zu können.

NetPath und Storage Ressource Monitor: Mit NetPath können Sie die Netzwerk-Performance von Cloud-Anwendungen überwachen. Auf diese Weise können Sie feststellen, ob Performance-Engpässe im eigenen Netzwerk, beim ISP oder bei dem SaaS-Provider ihre Ursache haben. Bei dem Storage Ressource Monitor handelt es sich um eine erstklassige Möglichkeit, um detaillierte Einblicke in NAS- und SAS-Umgebungen zu gewinnen. Dieses Tool überwacht vordefinierte Parameter, wodurch sichergestellt wird, dass Ihre Storage-Systeme einwandfrei funktionieren.

Immer stärker vernetzte Computersysteme müssen für einwandfreie Funktionsfähigkeit betreut werden. Systemadministratoren können die dafür notwendigen Schritte nur dann setzen, wenn sie genau und aktuell über den Zustand ihres Systems informiert sind. Dazu dient IT-Monitoring, das mit dem Werkzeug Icinga implementiert ist. Damit können Sie Ihr Netzwerk überwachen und auf sich anbahnende Probleme reagieren, bevor diese das Netzwerk ernsthaft beeinträchtigen.

Woher kommt Icinga?

Icinga ist ein Fork des ähnlichen Projekts Nagios und wurde in seiner ersten Version im Jahr 2009 vorgelegt. Icinga Core wurde in C programmiert, verwaltet die Überwachung eines Netzwerks, nimmt die dafür notwendigen Daten entgegen und leitet sie an eine Datenbank weiter. Fünf Jahre später entstand 2014 die neue Version Icinga 2, das neu in der Programmiersprache C++ geschrieben wurde. Der Name bedeutet „durchsuchen“ in der Zulu-Sprache. Icinga 2 ist in mehrerer Hinsicht mit der früheren Version kompatibel, verwendet allerdings eine eigene Konfigurationssyntax.

Die Grundfunktionen von Icinga

Das Programmpaket Icinga übernimmt die System- und Netzwerküberwachung für den Zustand und die Leistung aller angeschlossenen Geräte und ihrer Vernetzung. Icinga bietet einen einfachen Zugang zu den Netzwerkdaten für Administratoren und sofortige Warnungen bei auftretenden Problemen. Das Monitoring umfasst also die verschiedenen Server, zu denen auch Webserver und virtuelle Server gehören und die unter Windows oder Linux laufen können. Des Weiteren werden Switches, Router und die Netzwerkdienste überwacht. Zur Visualisierung der Daten und Ergebnisse steht eine grafische Benutzeroberfläche zur Verfügung. Die Übermittlung von Nachrichten betreffend akute Probleme wird über verschiedene Kanäle abgewickelt, zu denen E-mail, SMS und HTTP gehören. Das System ist einfach skalierbar, was bei der heute üblichen Wachstumsrate von Netzwerken besonders wichtig ist. Das IT-Monitoring wächst also mit dem Netzwerk und mit jedem neuen angeschlossenen Gerät mit.

 

Zur Überwachung und auch zum Untersuchen von Problemen müssen die Netzwerkdaten gespeichert werden und bei Bedarf dem Systemadministrator zugänglich sein. Für die Speicherung der Logdateien stellt Icinga Schnittstellen für verschiedene Lösungen zur Verfügung, zu denen auch kommerzielle Anbieter wie Splunk gehören. Die Performancedaten liefert Icinga an Tools wie beispielsweise InfluxDB, wofür nur das Aktivieren des entsprechenden Features notwendig ist.

Die Benutzeroberfläche und Bedienung von Icinga

Icingaweb ist das Interface zum Programmpaket, das in einem Webbrowser läuft. Das Layout ist intuitiv und dynamisch gestaltet und deshalb schnell zu erlernen. Die Benutzeroberfläche basiert auf einem PHP Framework. Für Anpassungen sind verschiedene Plug-ins verfügbar, deren Designs für eigene und vom Benutzer definierte Checks angepasst werden kann. Das ganze System Icinga ist konfigurierbar. Seine Funktion ist in wesentlichem Ausmaß auf diese Konfigurationen aufgebaut, da sie erst eine Anpassung des Monitorings an die Bedürfnisse und Probleme eines bestimmten Netzwerks ermöglichen. Sowohl Anfänger als auch erfahrene Systemadministratoren wurden beim Entwurf der Konfigurationsmöglichkeiten berücksichtigt. Die Konfigurationssprache DSL wird zur Beschreibung der zu überwachenden Elemente und der Details des Monitorings eingesetzt. Die entsprechenden Regeln können auf das ganze Netzwerk oder nur auf bestimmte Konfigurationszonen angewendet werden. Diese Konfiguration ist sowohl datei- als auch webbasiert möglich.

Zum ersten Kennenlernen von Icinga wird auf der Webseite ein Demosystem angeboten. Entschließen Sie sich zum Einsatz von Icinga in Ihrem Netzwerk, können Sie für erste Schritte einen Aufwand von einigen Tagen für die Einrichtung vor Ort und die Schulung erwarten. Icinga kann auch barrierefrei benutzt werden und ist also mit einem Screenreader verwendbar. Für Sehbehinderte sind die Farben der Benutzeroberfläche auf ihre Bedürfnisse einstellbar.

Die Technische Möglichkeiten

Icinga wird als Software in quelloffener Form angeboten. Sie können sich also nicht nur von den Funktionsabläufen selbst überzeugen, es lässt sich auch die Sicherheit auf diese Weise überprüfen und wenn Sie wünschen, steht einer Anpassung des Quellcodes nach Ihren Vorstellungen nichts im Wege.

Für die Speicherung und Verwaltung der vom Monitoring generierten Daten sind mehrere Datenbanklösungen verfügbar. Icinga stellt Anbindungen zu MySQL, PostgreSQL und Oracle bereit.

Eine wesentliche Eigenschaft von Icinga ist die Verwendung von Modulen. Diese Erweiterungen lassen sich in das Webinterface integrieren. Fertige Module können ebenso eingesetzt werden wie auch individuell angepasste. Ein wichtiges Beispiel eines Moduls ist der Icinga Director, der als Konfigurationsfrontend für die benutzerfreundliche Verwaltung der Monitoring-Umgebung verwendet werden kann. Dieses Modul ist eine Alternative zu manuell vorgenommener Konfiguration. Es erlaubt die Beschränkung der Rechte verschiedener Benutzer und führt ein Audit-Log über alle von Benutzern gesetzten Schritte. Dieses Modul bietet interessante Möglichkeiten sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Systemadministratoren.

Virtuelle Server finden hier Verwendung. Gerade sie sollten in die Netzwerküberwachung mit einbezogen werden, denn sie stellen eine weitere Abstraktionsebene dar und können bei Fehlfunktionen das Netzwerk schwer in Mitleidenschaft ziehen. Icinga bietet die problemlose Einbindung von virtuellen Servern wie auf VMware und ermöglicht eine Reaktion bei problematischen Vorfällen. Je vernetzter ein System ist, desto wichtiger ist eine Beachtung der Informationssicherheit. Icinga verwendet selbst SSL für alle seiner Verbindungen. Darüber hinaus unterstützt es die Verwendung von SSL, denn es kann alle SSL Zertifikate überwachen und vor ihrem Ablauf eine Nachricht an den Systemadministrator schicken. Damit versäumen Sie keine notwendige Erneuerung Ihrer Zertifikate.

Monitoring mit PRTG ermöglicht Ihnen, über Ihr Netzwerk optimal informiert zu sein und rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen treffen zu können. Alle relevanten Parameter werden in Echtzeit erhoben und grafisch dargestellt. Mit diesem Werkzeug erkennen Sie Probleme, bevor sie für Ihr Netzwerk kritisch werden.

Das Produkt PRTG und seine Herstellerfirma

Das IT Monitoring Werkzeug PRTG wird von der Firma Paessler AG in Nürnberg hergestellt und steht in 9 Sprachen zur Verfügung. Der Support der Firma stellt den Anspruch, eine Anfrage an Werktagen innerhalb von 24 Stunden zu bearbeiten. Auf der Webseite wird eine ausführliche Dokumentation geboten, zu der auch detaillierte Erklärungen grundlegender Begriffe der Netzwerktechnik gehören. Die Hauptkunden für dieses Werkzeug sind kleine und mittlere Unternehmen und Organisationen.

Was kann PRTG?

Der Hauptzweck von PRTG ist die Überwachung eines Netzwerks, das aus Servern, Switches und Routern besteht, zu denen insbesondere auch virtuelle Server und Webserver gehören können. Zu diesem Zweck werden Daten gesammelt, gespeichert und ausgewertet. Bei Problemen wird nach Ihren Bedürfnissen ein Alarm ausgelöst. Zu hohe Hardwareauslastung, zu wenig Speicherplatz oder eine zu geringe Bandbreite des Netzwerks können früh genug erkannt werden. Dafür werden Sensoren für Bandbreite, CPU-Last, Arbeitsspeicher, Massenspeicher und Hardwarezustand eingesetzt. Eine Besonderheit von PRTG ist seine Vollständigkeit. Sie müssen also keine Zusatzprogramme oder Moduln erwerben. Für die Überwachung muss das System nur wenig Belastung für die Prozessoren und Bandbreite in Anspruch nehmen. Bedient wird es vollständig von einem Webinterface aus.

Die technischen Grundlagen von PRTG

Das System baut auf Sensoren auf, worunter in diesem Zusammenhang Software zur Erhebung bestimmter Daten unter Verwendung geeigneter Protokolle zu verstehen ist. Beispiele für diese Daten sind Serverbelastung, Antwortzeiten über eine Netzwerkverbindung, freier Speicherplatz und der Datendurchsatz. Auch die Temperatur der Server in Ihrem Netzwerk wird erhoben, was den Einsatz eigener Werkzeuge dafür überflüssig macht.

 

PRTG baut zu einem wesentlichen Teil auf dem SNMP oder simple network monitoring protocol auf. Dieses läuft auf einem Computer als Verwaltungseinheit und kann Anforderungen an andere verwalteten Geräte richten. Besonders beim Auftreten von Problemen können diese Geräte auch selbständig Nachrichten an die Verwaltungseinheit schicken.

Zusätzlich zu SNMP verwendet PRTG auch Packet Sniffing, wenn eine genauere Analyse des Inhalts von Datenpaketen in Ihrem Netzwerk erforderlich ist.

Verfügbare Funktionen

Treten akute Probleme in Ihrem Netzwerk auf, müssen die Administratoren sofort davon in Kenntnis gesetzt werden. Sie können bei der Konfiguration von PRTG Nachrichten verschiedener Dringlichkeit nach Wunsch behandeln und übermitteln lassen. Weniger dringende Meldungen können zum Beispiel in den Nachtstunden zurückgehalten werden. Versendet werden solche Nachrichten über SMS, E-Mail, Push Nachricht oder auch durch HTTP Datenpakete. Zum Empfang sind Apps für iOS und für Android erhältlich.

Die Ergebnisse der Datenerhebungen werden von PRTG grafisch dargestellt. Die Statusanzeigen können Sie individualisieren und live verfolgen.

Bei der Installation verwendet das System eine Auto-Discovery Funktion. Alle ans Netzwerk angeschlossenen Geräte werden automatisch ins Monitoring aufgenommen. Dann müssen Sie nur noch die gewünschte Feineinstellung vornehmen.

In welcher Form ist PRTG erhältlich?

Das System ist nur für Windows Systeme verfügbar. Benutzerinterfaces funktionieren allerdings auch unter MacOS und unter Linux. Das Überwachungssystem kann auf Ihren eigenen Servern gehostet werden, was also einer Inhouse Lösung entspricht. Verfügbar ist aber auch eine auf den Servern  in der Cloud. Die Lizenz und die Kosten sind abhängig von der Zahl der Sensoren, die Sie für die Überwachung Ihres Netzwerks benötigen. Eine Version mit 100 Sensoren ist gratis verfügbar.

Für erste Schritte mit PRTG steht ein niederschwelliges Angebot zur Verfügung. Für 30 Tage können Sie die Vollversion von PRTG nutzen und sich mit dem System vertraut machen. Ob es Ihren Erwartungen und Anforderungen entspricht, stellt sich in dieser Zeit sicher heraus. Die Lizenz für die notwendige Anzahl von Sensoren müssen Sie erst erwerben, wenn das System bereits erfolgreich auf Ihrem Netzwerk läuft.

Je nach der Größe eines Unternehmens ist es notwendig, für eine bestimmte Anzahl von PCs Betriebssysteme und Software- bzw. Hardware-Produkte automatisiert zu verteilen. OPSI ist ein automatisiertes Software-Verteilungssystem und die Kernfunktionen sind Open Source, unabhängig von der Anzahl an PCs. Hier finden sich die wichtigsten Informationen über die Verteilungssoftware von der Mainzer uib GmbH.

OPSI bedeutet Open PC Server Integration. Es handelt sich um ein auf Linux-Server basierendes Clientmanagement-System für die Verwaltung und Verteilung von Software.

Ursprünglich wurde die Verteilungssoftware unter dem Namen hup-si (Hessisches Umweltamt PC-Server-Integration) für den internen Gebrauch im Hessischen Umweltamt (Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie) entwickelt. Die ursprüngliche Version war auf die Client-Verwaltung mit Windows NT4“ und „Windows for Workgroups“ ausgerichtet. 1995 erfolgte die Gründung des Umwelt-Informatikbüro, 3 Jahres später wurde es in die uib GmbH ausgegliedert. Die hup-si Freeware wurde zu einer Open Source Software und umbenannt in OPSI.

Was sind die Kernkomponenten?

Was kann die Software eigentlich, für wen wurde sie erstellt? Es handelt sich um ein Software Deployment Tool, dass unabhängig von der Anzahl an angebundenen PCs kostenfrei ist. Die Kernfunktionen sind Open Source, dazu zählen folgende:

-Installation (und Verteilung) von Betriebssystemen und Softwares

-Deinstallation und Updates von Software bzw. Betriebssystemen

-konfigurieren von Endgeräten

-Inventarisierung von Hardware und Software

Den Software-Verteilung und Inventarisierung wird vollautomatisch übernommen. Sie wird vor allem von öffentlichen Verwaltungen genutzt (Schulen, Behörden, etc.).

Was ist ein Software Deployment Tool?

Ein Software Deployment bezeichnet die professionelle Methode, Software-Produkte und Betriebssysteme automatisiert zu verteilen. Durch modere Tools kann dieser Vorgang je nach Unternehmen und Vorhaben sehr passgenau umgesetzt werden. Für den reibungslosen Ablauf und unternehmerische Erfolge ist eine bedarfsgerechter Software-Verteilung essentiell. Abläufe müssen effizient vonstattengehen und die Handhabung von EDV-Lösungen sollte möglichst komfortabel bzw. sicher sein.

Je mehr PCs in einem Unternehmen vorhanden sind, desto dringender wird ein Software Deployment Tool benötigt. Theoretisch kann die Software-Verteilung manuell oder auch automatisiert erfolgen. Ab einer bestimmten PC Anzahl wird die händische Verteilung zum Zeitfresser, da die Softwarelösungen auf jedem einzelnen Gerät verteilt werden müssen. Diese Arbeit kann durch ein leistungsstarkes Tool automatisiert erfolgen.

Welche besonderen Vorteile hat OPSI?

Die Installation und Verteilung von Software innerhalb eines Unternehmens können mit kostenlosen und kostenpflichtigen Tools erfolgen. Eine wesentliche Rolle spielt bei der Auswahl natürlich auch das genutzte Betriebssystem. Für Linux beispielsweise lassen sich Chefe, Puppet und Ansible empfehlen. Wer Windows nutzt, sollte besser auf OPSI, SSCM und PDQ Deploy zugreifen.

Kostenlose Tools sind meistens bei der Anzahl der zu verwaltenden PCs beschränkt. Die optimale Software hängt von der Größe des Unternehmens und der Anzahl der zu nutzenden PCs ab. OPSI ist eine Open Source Software und unabhängig von der Anzahl der PCs kostenlos.

Was sind die Voraussetzungen für OPSI?

Die absolute Grundvoraussetzung ist ein einfacher Linux-Server, da die Software und allen Linux Distributionen funktioniert. Wenn die Software produktiv genutzt werden soll, dann ist viel Speicherplatz einzuplanen (2 CPUs und 3-4 GB RAM).

Die benötigten Größe der Festplatte ist kundenspezifisch, die entscheidenden Parameter sind folgende:

-Anzahl der Endgeräte (MySQL Datenbank)

-die Anzahl der Software-Pakete

Was ist der Unterschied zu SCCM, PDQ-Deploy

Im Gegensatz zu SCCM (Microsoft), PDQ-Deploy und DeskCenter ist OPSI eine Open-Source Software und damit im Kern kostenfrei. SCCM (System Center Configuration Manager) ist ein Software Produkt für die Verwaltung von Soft- und Hardware in einem Unternehmen.

Wie verläuft die Installation bzw. Konfiguration?

Für den Server wird eine statische IP-Adresse benötigt. Der Hostname und die IP müssen im DNS problemlos auflösbar sein. Ein Tutorial für die Durchführung der Installation findet man hier auf Biteno. Dort finden sich auch weitere Ausführungen über die Konfiguration.

OPSI ist als System für die Software-Verteilung in Unternehmen sehr ausgereift. Die Software ist in ihren Kernfunktionen Open Source und das gilt unabhängig von der Anzahl an PCs. Die Anwendung wird in Schulen und Behörden sehr oft verwendet. Für geübte Administratoren mit Grundkenntnissen über Linux sollte es innerhalb von Stunden möglich sein, ein Test-System zu nutzen.

Es hängt vom Unternehmen ab, wie hoch der praktische Nutzen ist. Wer aber auf der Suche nach einen kostenfreien Software Deployment Tool ist, der sollte OPSI allemal testen. Insbesondere bei einem Netzwerk von mehr als 30 PCs lohnt sich ein Test. Es handelt sich um ein sehr praktisches und handliches Tool für die Softwareverteilung.