Beim Modell der Infrastructure as a Service (IaaS) werden IT-Dienstleistungen nicht gekauft, sondern genau im Ausmaß des eigenen Bedarfs gemietet. Breitbandinternet ist heute leistungsfähig genug, um Computer auf größere Distanz nutzen zu können. Vor dem Gerät zu sitzen ist dazu nicht mehr notwendig. Zu den Vorteilen von IaaS gehört die Möglichkeit, nur diejenige IT-Infrastruktur zu bezahlen, die Sie auch tatsächlich nutzen möchten. Der Anbieter von IaaS kümmert sich um den Betrieb, die Wartung, Updates und Backups.

Die Grundidee der Infrastructure as a Service oder IaaS

Eine Breitbandverbindung über das Internet ist für viele Zwecke vergleichbar schnell wie die Übertragung von Daten zwischen einem Peripheriegerät zu einem Desktop. Auf dieser Grundlage ist es möglich, die Computer eines externen Anbieters über das Internet in Anspruch zu nehmen. Die gesamte IT-Infrastruktur wird dabei von diesem externen Anbieter zur Verfügung gestellt. Ähnlich wie Software as a Service gehört auch IaaS zu den Cloudlösungen.

Was steht als Infrastructure as a Service zur Verfügung?

Als Infrastruktur kann der Anbieter Ihnen Hardware in einem Rechenzentrum zur Verfügung stellen. Diese Geräte werden vom IaaS-Anbieter betrieben und sind für Sie in vollem Ausmaß konfigurierbar. Noch weiter verbreitet sind Virtualisierungslösungen. Sie haben also Zugriff zu virtuellen Maschinen, die auf den Geräten des Anbieters laufen. Diese können Rechenleistung und Speicher in verschiedener Form für Sie bereitstellen. Vom Arbeitsspeicher über Massenspeicher bis zu Archiv- und Backuplösungen lassen sich für Sie als Kunden maßgeschneiderte Lösungen finden.

Vorteile von Infrastructure as a Service

Als IaaS erworbene IT-Services sind außerordentlich flexibel. Ihre IT-Infrastruktur ist immer genauso groß wie nötig. Bei auch kurzfristigem Mehrbedarf ist eine solche Lösung einfach skalierbar. Brauchen Sie weniger Leistung, lassen sich Kapazitäten schnell und einfach abbauen.

Mit IaaS sind auch selten verwendete Dienste verfügbar, die als hausinterne Lösungen viel zu ineffizient wären. Gerade mit Virtualisierung steht Ihnen eine enorme Vielfalt an Betriebssystemen und anderer Software zur Auswahl.Ein Kostenvorteil ergibt sich aus dem Umstand, dass Sie nur die tatsächlich genutzte Infrastruktur bezahlen. Im Gegensatz zu Lösungen im Haus fallen keine Kosten für Überkapazitäten an, weil diese nicht auf Reserve vorgehalten werden müssen. Genauso wenig besteht aber je ein Mangel an Rechenleistung oder Speicherplatz, weil der Anbieter einer Infrastructure as a Service sehr gern bereit sein wird, Ihnen mehr seiner Dienstleistung zu verkaufen.

Nicht vernachlässigen sollten Sie auch die Vorteile an Qualität. Für den IaaS-Anbieter bedeutet jede Downtime ein Geschäftsausfall, den er sorgfältig vermeiden wird. Alle sekundären Aufgaben wie regelmäßige Updates, das Einspielen von Patches bei Sicherheitsproblemen, Wartung, Zuverlässigkeit des Betriebs und Backups sind Teil der Infrastructure as a Service.

Nachteile und mögliche Probleme einer Infrastructure as a Service

Werden Daten von Ihrem IaaS-Anbieter verarbeitet, bedeutet das notwendigerweise auch, dass dieser Anbieter Zugriff auf Ihre Daten hat. Eine im Prinzip mögliche Lösung dafür ist die sogenannte homomorphe Verschlüsselung, die aber noch keine Marktreife erreicht hat. In dieser Methode wird direkt mit verschlüsselten Daten gerechnet, ohne sie vorher zu entschlüsseln.

Abhängigkeit vom Anbieter einer IaaS. Auch wenn der Anbieter sich gut um sein Hauptgeschäft kümmern wird, kann es trotzdem zu Ausfällen kommen. Sie sollten auch berücksichtigen, dass ein Anbieter von IaaS für Hacker ein besonders attraktives Ziel darstellt, das gut möglicherweise mit mehr Energie angegriffen wird als das für Ihr individuelles Unternehmen der Fall wäre.

Neben der Abhängigkeit von der Qualität der Dienstleistung einer Infrastructure as a Service spielt auch ein wirtschaftliches Risiko eine Rolle. Der Anbieter entscheidet nämlich, welche Dienste er weiter anbietet und welche von ihm nicht weitergeführt werden. Im Falle einer Insolvenz des Anbieters müssen Sie sich auf jeden Fall um eine neue Lösung für Ihre IT-Infrastruktur kümmern und das möglicherweise sehr kurzfristig.

Das Geschäftsmodell für IaaS

Ein Unternehmen wird kaum die gesamte Infrastruktur an einen IaaS-Anbieter auslagern. Insbesondere die sensiblen Anwendungen werden auf jeden Fall im Haus bleiben. Sinnvoll wird es auch oft sein, die auf ständig ausgelastete IT-Infrastruktur lokal vorzuhalten, denn für diese gilt zumindest ein Argument für IaaS-Lösungen nicht. In sehr vielen Fällen ist aber IaaS nicht nur eine gute Lösung wie für das Abdecken von Belastungsspitzen. Manche Dienste werden nur in der Cloud verfügbar sein.

Beispiele für IaaS

Am bekanntesten sind sicher Amazon Web Services für sowohl Rechenleistung als auch Speicherplatz. Software as a Service für einzelne Programme ist schon länger in Verwendung und die Unterscheidung zu Infrastructure as a Service wird weiter verschwimmen.

Ein zukunftsträchtiges Beispiel ist künstliche Intelligenz oder KI. Sie besteht heute noch aus einzelnen Programmen. Der Trend geht aber dahin, diese Programme wie eine Infrastruktur online anzubieten. Damit können sich Anwender individuell für Ihre KI-Lösungen die geeigneten Werkzeuge aussuchen und in der Cloud in Anspruch nehmen.

Anydesk ist eine Softwarelösung, die Ihnen einen Fernzugriff auf Ihre oder die Computer Ihrer Kunden ermöglicht. Die Technologie der deutschen Herstellerfirma fußt auf einer eigenen Entwicklung des Übertragungsdatenformats und bietet deshalb auch an Orten mit langsamem Internetservice effiziente Verbindungen. Anydesk ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen vom privaten Haushalt bis zum Großunternehmen.

Anwendungen von Anydesk

Die klassische Anwendung ist die Remote-Desktop Lösung. Sie können damit von jedem Gerät auf Ihren Computer zu Hause oder in Ihrer Firma zugreifen. Die Technologie bietet also die Grundlage für das Arbeiten im Home-Office. Genauso können Sie auf Geschäftsreisen von überall auf Ihre Computer zugreifen. Dabei sind Sie nicht auf den Transfer von Dateien beschränkt, obwohl dieser natürlich auch möglich ist. Es werden alle Daten zur Darstellung des Bildschirms und alle Eingaben von Maus und Tastatur in Echtzeit übertragen. Sie können damit auf Ihrem Computer von überall fast so arbeiten, als säßen Sie direkt vor Ihrem Gerät.

Darüber hinaus eröffnen sich in Unternehmen weitergehende Anwendungen. Ganze Gruppen von Mitarbeitern können mit Anydesk gemeinsam Dokumente bearbeiten. Workshops und Meetings lassen sich unabhängig davon organisieren, an welchen Orten sich die Teilnehmer gerade befinden. Den Kunden Ihres Unternehmens können Sie eine individuell angepasste Benutzeroberfläche bieten, die sich in 28 Sprachen auf Ihre Bedürfnisse anpassen lässt.

Support und Wartung wird immer wichtiger und Ihre Kunden erwarten, bei Problemen sofort Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Probleme über ein Telefongespräch zu erkennen ist schon umständlich genug und eine Lösung wird nur in einfachen Fällen auf diese Weise möglich sein. Mit Anydesk können Ihre Supportmitarbeiter sofort eine direkte Verbindung zum Gerät Ihrer Kunden herstellen und das Problem unmittelbar diagnostizieren und beheben.

Features von Anydesk

Anydesk funktioniert mit allen gängigen Betriebssystemen wie Windows, Mac OS, iOS, Android, Linux und auch FreeBSD und Raspberry Pi. Wenn Sie Anydesk aktivieren, können Sie sofort erkennen, welche Remote Computer gerade online sind. Es ist sogar ein Zugriff auf Rechner möglich, die sich im Ruhemodus befinden und die Sie über Anydesk aufwecken können. Als äußerste Maßnahme ist auch ein Neustart eines Remote Computers möglich.

Sicherheit ist ein offensichtliches Thema, wenn es um Fernzugriffe auf Computer geht. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, verwendet Anydesk das Protokoll TLS 1.2, das auch für Online Banking zum Einsatz kommt. Des Weiteren ist eine 2-Faktor-Authentifizierung möglich. Dabei ist für einen Fernzugriff ein Code erforderlich, der von einer Smartphone App erzeugt wird. Sollten Sie ein eigenes Netz von Geräten betreiben wollen, können Sie Anydesk ohne Zugriff auf die Server von Anydesk oder auch nur das Internet betreiben.

Neu in der im Jahr 2020 eingeführten Version 6 von Anydesk werden Ihnen detaillierte Administratorenfunktionen zur Verfügung gestellt. Damit können Sie Einstellungen für Gruppen von Arbeitsplätzen vornehmen, die dann automatisch von allen Geräten im Netzwerk übernommen werden. Ein Passwort kann an bestimmte Berechtigungen gekoppelt werden. Dann ist beispielsweise die Verwendung des Dateitransfers mit einem eigenen Passwort geschützt. Für die Gültigkeit können Sie darüber hinaus noch ein Zeitlimit festlegen. Zum Zugriff auf Ihren Rechner kann ein Eintrag des Nutzers auf einer Whitelist als Voraussetzung bestimmt werden.

Gerade bei Anwendungen in größeren Firmen sind oft Aufzeichnungen von Sitzungen von Vorteil. Diese sind mit Anydesk mit einem Klick zu starten und zu stoppen. In der Aufzeichnung können Sie dann ganz einfach zu einem beliebigen Zeitpunkt springen.

Die Technik dahinter

Der Kern von Anydesk ist eine eigene Entwicklung der Herstellerfirma. Dabei handelt es sich um ein Video Codec mit der Bezeichnung DeskRT. Dieses Video Codec zeichnet sich durch besonders hohe Effizienz in der Übertragung aus. Auch mit einer Übertragungskapazität von gerade einmal 100 kByte pro Sekunde kann Anydesk zur Fernsteuerung von Computern genutzt werden.

Anydesk zeichnet sich auch als besonders schlanke Lösung aus. Heruntergeladen werden muss nur eine Datei im Umfang von 3,2 MByte, die für eine Verwendung von Anydesk bereits ausreicht.

Die Serverlösungen von Anydesk sind in der Programmiersprache Erlang entwickelt, die besonders für Anwendungen im Bereich der Telekommunikation geeignet ist.

Die Nutzung von Anydesk zu privaten Zwecken ist kostenlos. Für Unternehmen gibt es die Möglichkeit, die Software vor Erwerb einer Lizenz gratis zu testen. Der Preis für Unternehmenslösungen hängt davon ab, ob Sie nur einen Benutzer oder beliebig viele vorsehen wollen. Des Weiteren beeinflusst den Preis, wie viele gleichzeitige Sitzungen Sie benötigen. Sie können zuerst eine Lizenz für eine wenig umfangreiche Benutzung erwerben und diese bei Bedarf mit intensiverer Verwendung einfach mitwachsen lassen. Updates sind bei Anydesk kostenlos für die Inhaber von Lizenzen. Die Versionen sind miteinander kompatibel.

Das Unternehmen dahinter

Es wurde 2014 gegründet und hat seinen Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen sieht sein Produkt als grundlegendes Werkzeug zur möglichst reibungslosen Zusammenarbeit von Gruppen von Mitarbeitern. Besonderen Wert legt Anydesk darauf, die Anregungen von Nutzern und Kunden aufzunehmen und in die neuen Versionen einfließen zu lassen, was gerade auch in der neuen Version 6 eine Rolle gespielt hat.

Splashtop ist ein Remote Desktop Manager, der Fernzugriffe auf Computer ermöglicht. Mit einem Benutzerkonto brauchen Sie nur eine Installation auf dem lokalen Client und dem Remote Computer. Anwendungen für Fernsteuerung von Computern finden sich im privaten und geschäftlichen Bereich ebenso wie für Zwecke in Bildung und Studium.

Anwendungsmöglichkeiten für Splashtop

Die Software eignet sich für die Verwendung im privaten Bereich genauso wie für Geschäftskunden und für Anwendungen in der Bildung. Für diese Anwendungen werden jeweils passende Pakete zur Auswahl angeboten.

Remote Desktop für Privatanwender

Sie können mit einem nur über das Internet verbundenen Computer so arbeiten, als säßen Sie direkt davor. Das von Ihnen dafür verwendete Gerät wird als Client bezeichnet, bei dem es sich um einen Desktop, Laptop, ein Tablet oder auch ein Smartphone handeln kann. Mit Splashtop können Sie ein Home-Office realisieren oder auf Geschäftsreisen auf die Computerressourcen der Firma zugreifen. New Work braucht geeignete Werkzeuge und Sie müssen sich dafür auf jeden Fall auf Informationen auf anderen Computern stützen können. Splashtop bietet diese Möglichkeiten.

Remote Desktops für Business

Diese Anwendungen können denen eines Privatanwenders sehr ähnlich sein und erfordern nur eine andere Lizenz. Als Erweiterung können aber auch größere Teams und ihre Zusammenarbeit mit Splashtop gemanagt werden.

Remote Desktops im Bildungsbereich

Sowohl Lehrende als auch Lernende können mit Splashtop auf die Computerressourcen ihrer Bildungseinrichtung zugreifen. Ein besonderer Vorteil dabei ist, dass für die Endgeräte der Benutzer keine eigenen Lizenzen für verwendete Softwarepakete erforderlich sind.

Remote Management and Monitoring oder RMM

Mit Splashtop ist eine Soforthilfe für Kunden möglich, die mit ihrem Computer Probleme haben. Der Kunde schickt Ihnen einen Code zu, mit dem Sie auf das Gerät des Kunden direkt zugreifen können. Dazu sind Chatfunktionen eingerichtet und Sie haben die Möglichkeit, mit dem Kunden seinen Bildschirm zu teilen. Bei den Geräten des Kunden kann es sich auch um mobile Devices wie Tablets oder Smartphones handeln. Neben Support für Benutzer können Sie Splashtop auch für Überwachungszwecke einsetzen, wenn Sie etwa überprüfen wollen, ob Ihr Computersystem nur wie vorgesehen von den Nutzern verwendet wird.

Die Technik hinter Splashtop

Splashtop verwendet für die Übertragung ein eigenes Protokoll, das von der Herstellerfirma entwickelt und betreut wird.

Für die Funktion ist es erforderlich, je ein Programm auf dem entfernten und auf dem lokalen Gerät oder Client zu installieren. Bei diese Programmen handelt es sich um den Splashtop Personal und den Splashtop Streamer. Über diese Programme werden die Ein- und Ausgaben übertragen. Wenn der Client ein mobiles Gerät ist, werden Maus- und Tastatureingaben durch Arten von Input unterstützt, die wie Wischbewegungen auf mobilen Geräten verfügbar sind.

Splashtop ist auch aus dem Chrome Browser einsetzbar. Die gängigen Betriebssysteme Windows und Mac OS sind wie mobile Geräte mit Splashtop ohne Probleme zu verwenden.

 

Zugriff auf ein entferntes Gerät über das Internet bringt offensichtliche Sicherheitsprobleme mit sich. Dafür ist zuerst eine Authentifizierung auf dem Splashtop Cloud Broker erforderlich, erst dann ist ein Zugang zum Remote System möglich. Die auf Ihren Geräten installierten Splashtop Programme werden automatisch mit Updates immer auf dem neuesten Stand gehalten, ohne dass Sie sich selbst darum kümmern müssen. Durch diese Maßnahmen ist auch ein BYOD-Betrieb ohne Weiteres möglich und sicher. Zusätzlich zu diesen Sicherheitsvorkehrungen verfügt Splashtop über ein Intrusion Detection System auf seinen Servern, das 24/7 aktiviert ist.

Splashtop Pakete für verschiedene Anwendungen

Personal

Mit diesem Paket haben Sie Zugriff auf bis zu 5 Computer in Ihrem Heimnetzwerk für persönliche Verwendung. Auch grafikintensive Spiele sind kein Problem. Splashtop ermöglicht Ihnen den Zugang zu allen Dateien und Funktionen Ihrer Geräte. Auf jedem Gerät ein Programm installieren und einmal einen Splashtop Account anlegen genügt.

Lösungen für Business-Anwendungen

Ein simultaner Zugriff über mehrere Geräte ist möglich, wobei sowohl multi-to-one als auch multi-to-multi angeboten wird. Es können auch zwei Benutzer gleichzeitig auf denselben Computer zugreifen. Dabei sind Chatfunktionen verfügbar und die Sitzungen können Sie auf Ihrem lokalen Client aufzeichnen. Ein Transfer von Dateien erfordert nicht einmal den Start einer Remote Session. Wenn gar nichts mehr geht, können Sie das kontrollierte Gerät sogar aus der Ferne neu starten.

Bildungswesen

Auch dafür werden von Splashtop eigene Lizenzen angeboten. Studierende haben damit Zugang zu den Computern ihrer Bildungseinrichtung und zu den Instruktoren, die ihrerseits von zu Hause arbeiten können.

Das Unternehmen Splashtop

Zu den Produkten der Firma gehörte ein einfaches und daher besonders schnelles und sicheres Betriebssystem. Die heute angebotenen Produkte für remote Anwendungen werden auf der Grundlage der Erfahrungen mit diesem Betriebssystem entwickelt.

Veeam ist ein IT-Unternehmen, das Ihnen insbesondere Software für die Datensicherung und ein Backup mit virtuellen Maschinen anbietet. Viele Produkte der Firma Veeam sind leicht integrierbar, wenn Sie mit den Plattformen VMware und Hyper-V arbeiten. Die Software Veeam Backup & Replication zählt zu den Highlights des Angebots. Damit sichern Sie wichtige Server-Daten.

Fakten zum IT-Unternehmen

Der russische Geschäftsmann Ratmir Timashev ist der Gründer des IT-Unternehmens Veeam, das seit 2006 existiert und mittlerweile in der Schweiz über einen Hauptsitz verfügt. Vorwiegend bietet der Softwarehersteller Ihnen Produkte für die allgemeine Datensicherung, eine Desaster Recovery und Virtualisierungsmanagement an. Veeam konzentriert sich bei der Softwareentwicklung vor allem auf Lösungen für die virtuellen Umgebungen Microsoft Hyper-V und VMware vSphere. Die Firma vereinbart mit zahlreichen Software- und Telekommunikationsunternehmen Partnerschaftsabkommen.

Überblick zu den Produkten

Für die Software Veeam Backup & Replication ist das Unternehmen besonders bekannt. Damit ist eine Datensicherung und eine Desaster-Recovery möglich. Das Produkt Veeam ONE kommt wiederum bei der Überwachung und der Berichterstellung zum Einsatz. Zudem dürfen Sie diese Software für die Kapazitätsplanung mit virtuellen Umgebungen einsetzen. Bei der Dokumentation und Automatisierung der Desaster-Recovery-Prozesse werden Sie durch das IT-Produkt Veeam Availability Orchestrator unterstützt.

Im Microsoft System Center Operations Manager ist eine Verwaltungs- und Überwachungssoftware des Herstellers integrierbar. Dabei handelt es sich um das Veeam Management Pack. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmern für unterschiedliche Betriebssysteme eine Agent-Backup-Software. Es gibt von Veeam spezielle Agenten, die jeweils an Linux– sowie Windows-Systeme angepasst sind.

Zudem stellt das Unternehmen Ihnen einige Softwareprodukte kostenlos zur Verfügung. Hierzu zählt beispielsweise der Veeam Task Manager. Mit diesem Tool überwachen Sie die Hyper-V Performance in Echtzeit. Sobald Sie mehrere Softwarelösungen zusammen erwerben möchten, entdecken Sie oft passende Produktpakete des Entwicklers. Darunter befinden sich die Backup Essentials und die Availability Suite.

Veeam Backup & Replication für die Server-Datensicherung

Das Produkt Veeam Backup & Replication wird seit 2006 vertrieben. Als IT-Administrator erhalten Sie mit dieser Software die Gelegenheit, physische und virtuelle Server zu sichern. Üblicherweise erfolgt die Datensicherung mit Veeam Backup & Replication in den Geschäftsräumen der Kunden. Dabei kommt häufig ein Network Attached Storage (NAS) als Netzwerkspeicher zum Einsatz. Alternativ bekommen Sie mit Veeam Backup & Replication die Chance, über einen geeigneten Provider an externen Standorten ein Online-Backup erstellen zu lassen. Hierfür steht zum Beispiel auch die Biteno GmbH zur Verfügung.

Komfortable Sicherung mit Veeam

Mit der Backup-Software bietet Veeam Ihnen vor allem Lösungen für eine virtuelle Maschine. Denn der Name des Unternehmens und der gleichnamigen Programme basiert auf der Abkürzung VM. In den Virtualisierungs-Plattformen VMware und Hyper-V ist die Software besonders gut integrierbar. Nachdem Sie als IT-Administrator mit diesen Plattformen einfache Vorkehrungen getroffen haben, lässt sich ein virtueller Server durch die Veeam Produkte in der Regel effektiv und problemlos sichern.

Mit sogenannten Agenten besteht über Veeams Software in der Theorie die Möglichkeit, Sicherungen für eine unbegrenzte Server-Anzahl zu erstellen. Hierzu muss auf allen Servern vor dem Sicherungsvorgang eine Agent-Software aktiv sein. Jeder Agent schickt daraufhin die Daten zur Sicherung an den Veeam-Server.

Backup für einzelne Daten oder komplette Server am Stück

Ein entscheidender Vorteil der Veeam Software besteht für Sie darin, dass verschiedene Sicherungsvarianten umsetzbar sind. Andere Anbieter konzentrieren sich häufig auf eine bestimmte Sicherungsmethode, während Sie mit Veeams Backup-Lösungen auf unterschiedliche Situationen vorbereitet sind. Sie sparen teilweise die Kosten für eine zweite Backup-Software, weil Veeam Angebote mehrere Funktionen miteinander vereinen. Es gelingt Ihnen mit Produkten des Softwareherstellers üblicherweise ohne Probleme, einzelne Dateien zu sichern. Derartige Restores und Sicherungen sind äußerst vorteilhaft, wenn am Vortag eine Server-Datei verloren ging und eine Wiederherstellung notwendig ist.

Alternativ erhalten Sie mit Veeam-Produkten aber auch die Option, einen kompletten Server am Stück zu sichern. Diese Rücksicherung ist seltener erforderlich und zugleich im Ernstfall jedoch besonders wichtig. Sobald es an einem Standort zum Defekt des vollständigen Servers oder der IT kommt, begrenzt die vorige Datensicherung am Stück den entstandenen Schaden oft erheblich. Im absoluten Katastrophenfall sorgt eine sogenannte Desaster-Recovery normalerweise dafür, dass die Inhalte der defekten Hardware nicht dauerhaft verloren bleiben.

Vorteilhafte Kopplung mit Service-Providern und Alternativen

Durch die mögliche Kopplung zwischen einem Datenspeicher auf Veeams Service-Providern und der lokalen Datensicherung in Ihren eigenen Räumen zeigen die Softwarelösungen ebenfalls große Vorteile. Somit bekommen Sie die Gelegenheit, unter der Woche Ihre Daten zunächst an Ihrem Standort zu sichern. Darüber hinaus dürfen Sie mit der Software in regelmäßigen Zeitabständen gesicherte Daten an einen Service-Provider von Veeam in ein externes Rechenzentrum übertragen. Biteno zählt zu den Providern, die Ihnen hierbei zur Verfügung stehen.

Während der Desaster-Receovery vermeidet die regelmäßige Datensicherung in einem Rechenzentrum bei Veeams Service-Providern den dauerhaften Verlust großer Datenmengen. Wenn es tatsächlich zum Katastrophenfall kommt, steht dafür ein Notfallplan bereit. Mit der Sicherung beim Service-Provider lassen sich dann riesige Datenmengen wiederherstellen.

Während Sie zur sicheren Backup-Erstellung Anbieter mit zuverlässiger Software suchen, entdecken Sie auch mehrere Alternativen. Symantec bietet Ihnen für die Datensicherung in Unternehmen beispielsweise das Produkt Backup Exec an. Zudem entwickelt unter anderem der Softwarehersteller Acronis vergleichbare Lösungen, mit denen Sie wichtige Dateien unkompliziert sichern.

Mit einem Remote Desktop Manager oder RDM kann man ein ganzes System von Servern und anderen Geräten zentral verwalten, konfigurieren und überwachen. Werkzeuge wie ein RDM werden mit neuen Formen der Arbeit eine immer wichtigere Rolle spielen.

Was ist ein Remote Desktop?

Die Arbeitsumgebung eines Desktop Computers besteht aus einem Gerät in der unmittelbaren Nähe. Über einen Bildschirm, eine Tastatur und eine Maus steuern Sie das Gerät und tauschen über die Ein- und Ausgabemöglichkeiten Daten mit ihm aus. Die Remote Version weist nur den Unterschied auf, dass Ihre Peripheriegeräte über das Internet mit dem Computer verbunden sind. Die Arbeitsweise ist also völlig gleich, nur die Distanz ist viel größer, über die alle Informationen in beide Richtungen übertragen werden.

Wozu braucht man einen RDM oder Remote Desktop Manager?

Bereits seit längerer Zeit werden solche Setups für reisende Mitarbeiter verwendet oder auch dann, wenn Personen nicht im Firmengebäude selbst arbeiten müssen oder wollen. Sind solche Fälle eher selten, lassen sich die notwendigen IT-Konfigurationen noch ohne besondere Werkzeuge bewältigen.

Aktuell ist es die Coronakrise, die das Arbeiten im Homeoffice in den Vordergrund rückt. Ein Grund für die Nutzung eines Remote Desktops ist die geringere Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung.

Auch ohne diese aktuelle Entwicklung haben aber immer mehr Firmen und Einzelpersonen den Trend zu New Work im Blick. Darunter versteht man mehr eigenverantwortliches Arbeiten, was sich natürlich auch auf die Wahl des Arbeitsorts erstreckt. Ein Remote Desktop ist die technische Grundlage dafür, dass Informationsverarbeitung durch Ihre Mitarbeiter ortsunabhängig geleistet werden kann.

Welche Geräte werden mit einem RDM gesteuert und verwaltet?

Traditionell arbeiten Ihre Mitarbeiter auf Geräten, die ihnen die Firma zur Verfügung stellt. Damit hat das Unternehmen auch einfachere Möglichkeiten zur Verwaltung der gesamten IT.

Heute gibt es aber auch die Möglichkeit des BYOD, was für ‚Bring Your Own Device‘ steht. Jeder Mitarbeiter verwendet dann sein eigenes Gerät und kann die Hardware, das Betriebssystem und zumindest zum Teil auch die Anwenderprogramme selbst auswählen. Sind Lizenzen erforderlich oder muss von mehreren Mitarbeitern dasselbe Programm verwendet werden, schränken solche Vorgaben die Wahl natürlich ein. Auch dann können verschiedene Gruppenmitglieder aber beispielsweise verschiedene Texteditoren je nach Vorliebe verwenden.

Dieser Trend ist nichts anderes als die Übertragung einer traditionellen Idee in den IT-Bereich. Ein BYOD für die Verwendung des eigenen Autos für geschäftliche Zwecke gibt es schon lange.

BYOD für informationsverarbeitende Geräte hat Vorteile wie die Beschränkung auf ein Gerät, das auf Reisen alle Bedürfnisse abdeckt. Außerdem sind viele Mitarbeiter einfach produktiver, wenn sie sich ihre Werkzeuge selbst aussuchen können.

Zu den Nachteilen von BYOD gehören mögliche Probleme im Bereich der Informationssicherheit. Für die Bewältigung dieses Problems eignet sich ein Remote Desktop Manager, denn mit eigenen Geräten wird die Informationssicherheit im Unternehmen zu einer wesentlich größeren Herausforderung.

Funktionalität eines Remote Desktop Manager

Ein RDM oder Remote Desktop Manager ist als Softwarelösung für die Einrichtung, Konfiguration und Überwachung von einem oder mehreren Remote Desktops geeignet. Mit ihm können Sie auch eine größere Zahl von Servern zentral von einer Plattform aus kontrollieren. Das Werkzeug RDM unterstützt die verschiedenen Verbindungsprotokolle, die für den Remote Desktop zum Einsatz kommen können.

 

Die Zugangsdaten wie Passwörter werden in einem zentralen und besonders gesicherten Vault gespeichert. Für besondere Sicherheit kann auch eine Zweifaktor-Authentifizierung eingesetzt werden. Einzelnen Teammitgliedern können Sie genau abgestimmte oder granulierte Zugangsrechte einräumen. Je nach Bedarf können Teammitglieder dieselbe Sitzung auf einem Server miteinander teilen und gemeinsam darauf zugreifen.

Für den Benutzer eines Remote Desktop Managers steht eine integrierte Visualisierungskonsole zur Verfügung. Nachdem auch IT-Manager oft unterwegs sind, wurden Apps entwickelt, über die sie mit dem System Verbindung aufnehmen können.

Damit gesetzliche Bedingungen eingehalten werden können und Sie einen Überblick über Ihre gesamte IT behalten, sind im RDM Möglichkeiten zur Erstellung von Reports nach frei wählbaren Kriterien integriert. Die Grundlage dafür sind die Logdateien, die automatisch geführt werden.

Für einzelne User steht eine Freeware Version des Remote Desktop Manager zur Verfügung. Erst für die Enterprise Version für mehrere Nutzer fallen tatsächlich Kosten an. Für das Kennenlernen des Systems können Sie eine Trialversion ausprobieren und sehen, welche Vorteile ein Remote Desktop Manager oder RDM für Sie und Ihr Unternehmen bietet.

Der Desktop ist ein Teil des Betriebssystems eines Computers. Die Oberfläche bietet einen Zugriff auf alle Programme und Funktionen. Darüber haben Sie die Möglichkeit, Dateien auf dem Desktop abzulegen. In Bezug auf die Funktionalität, aber auch in der Übersetzung aus dem Englischen ist Desktop gleichbedeutend mit einem Schreibtisch. Der Remote Desktop ermöglicht Ihnen den Zugriff auf die Oberfläche eines anderen Computers. Durch eine Spiegelung der Inhalte ist die individuelle Bearbeitung der Dateien möglich.

Unabhängig von Zeit und Ort arbeiten

Der Remote Desktop ermöglicht es Ihnen, unabhängig von Zeit und Ort gemeinsam mit anderen Mitarbeitern oder Kollegen zu arbeiten. Es handelt sich um einen Fernzugriff, der von theoretisch von jedem beliebigen Computer aus erfolgen kann. Somit spielt es keine Rolle, von welchem Schreibtisch Sie auf die Inhalte zugreifen. Im Zusammenhang mit dem Fernzugriff ist die Wahrung der Sicherheit ein sehr wichtiger Aspekt. Ein Zugriff von unberechtigten Personen ist nicht möglich, denn der Anwender muss für den Zugriff eine Berechtigung erhalten. Diese bekommt er vom Administrator. Somit gilt das System als sehr sicher. Es ermöglicht eine komfortable Zusammenarbeit von Kollegen, die sich nicht an einem Ort befinden.

Funktionsweise des Remote Desktop

Die Funktionsweise von Remote ist recht einfach erklärt. Voraussetzung ist eine Netzwerkverbindung im betriebsinternen Intranet oder eine stabile Internetverbindung. Der Administrator überträgt Anwendungsprogramme oder Dateien, die für die Nutzung auf einem anderen Rechner bestimmt sind, auf einen Server. Über diesen Server erfolgt dann die Freigabe auf die gewünschten Rechner. Mit dem Remote Desktop ist es möglich, Dateien oder Anwendungen gleichzeitig zu bearbeiten. Die Speicherung der Änderungen erfolgt automatisch, sodass jeder Benutzer stets mit der aktuellen Version arbeitet.

Einsatz eines Remote Desktop Managers

In vielen Bereichen arbeiten Unternehmen verstärkt mit dem Remote Desktop. Um den Überblick nicht zu verlieren und eine Fernwartung möglich zu machen, kommt ein Remote Desktop Manager zum Einsatz. Das Tool arbeitet mit dem Betriebssystem Microsoft Windows, aber auch mit Anwendungen von Drittanbietern zusammen. Kommunikationswege, die bereits eingerichtet sind, lassen sich schnell und komfortabel erfassen. Darüber hinaus ist es möglich, einfach via Drag-and-Drop neue Dateien oder Verbindungen zu konfigurieren. Die Nutzung eines Remote Desktop Managers empfiehlt sich bei vielen Desktopverbindungen sowie einer wachsenden Anzahl von Zugriffen auf das System. Die Mitarbeiter sind in der Regel an verschiedenen Standorten oder im Homeoffice eingesetzt.

Einrichtung eines Remote Desktops

Sie können die Einrichtung eines Remote Desktops unter der Windows Systemsteuerung erledigen. Der Vorteil liegt darin, dass keine weitere Software notwendig ist. In den Systemeigenschaften von Windows gibt es den Reiter „Remote“. Mit der Aktivierung der Remote-Unterstützung durch das Setzen eines Hakens können Sie die Inhalte des PCs für andere Personen freizugeben. Das System erstellt ein Kennwort. Geben Sie dieses Kennwort nur an die Mitarbeiter weiter, die eine Berechtigung zum Zugriff auf den jeweiligen PC erhalten sollen. Der Schutz des Kennwortes ist sehr wichtig. Es darf nicht in fremde Hände geraten, da andernfalls ein Zugriff auf das Remote-Computersystem möglich ist. Das System erstellt in jedem Fall ein sicheres und starkes Kennwort.

Remote Desktop als Bestandteil der New Work

New Work ist ein englischer Begriff, der bereits in den 1970er Jahren von dem Sozialphilosophen Frithjof Bergmann geprägt wurde. Er beschäftigte sich intensiv mit den Arbeitsmethoden der Zukunft und fasste diese unter dem Begriff New Workneue Arbeit– zusammen. In seiner Begriffserklärung bezog sich Bergmann auf das Beispiel der Industriellen Revolution. Der Arbeiter erledigt eine Aufgabe. Somit ist er ein Mittel, das einen Zweck erfüllt. Die Wünsche und Bedürfnisse des Individuums Mensch finden keine Berücksichtigung.

Neues Arbeitsmodell der Zukunft

New Work soll dieses Verhältnis umkehren. Die Wünsche und Bedürfnisse des Individuums Mensch stehen im Fokus der Arbeit. Der Mensch hat die Möglichkeit, sich selbst zu verwirklichen. In vielen Bereichen ist New Work heute bereits eingetreten. Auf der anderen Seite gibt es Arbeitnehmer, die auch heute noch als Mittel fungieren, um die ihnen gestellten Aufgaben zu erledigen. Eine Verwirklichung eigener Ideen und Ziele ist nicht möglich.

Entfaltung der Persönlichkeit durch mehr Unabhängigkeit

Die zeitlich und örtlich unabhängige Arbeit, die unter anderem ein Remote Desktop erlaubt, kann der New Work zugeordnet werden. Der arbeitende Mensch hat die Möglichkeit, sich in seiner Persönlichkeit besser zu entfalten, wenn er nicht in enge Strukturen gepresst ist und nicht tagtäglich monotone Arbeit erledigen muss.

Neue Bedeutung des Remote Desktop im Homeoffice

Die Arbeit mit dem Remote Desktop hat im Homeoffice eine neue Bedeutung bekommen. In den letzten Monaten haben die Coronapandemie und die damit verbundenen Einschränkungen im Arbeitsleben dazu geführt, dass so viele Menschen wie nie zuvor im Homeoffice arbeiten. Unternehmen haben die Möglichkeit geschaffen, die Arbeitsplätze in die heimischen vier Wände zu verlegen. Der Zugriff auf die Unternehmenscomputer konnte mit Remote Desktop sichergestellt werden. Um die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander zu gewährleisten, ist die Durchführung von Videokonferenzen möglich. Auch hier kommt Remote Desktop zum Einsatz. Es ist davon auszugehen, dass die Arbeit im Homeoffice in vielen Unternehmen auch nach dem Ende der Pandemie fortgeführt wird. Somit ist davon auszugehen, dass Remote Desktop künftig häufiger zum Einsatz kommt.