Windows 10 ist ein Betriebssystem, das der US-amerikanische Softwareentwickler Microsoft mit variantenreichen Editionen für unterschiedliche Geräte und Zielgruppen anbietet. Damit setzt sich die populäre Reihe fort. Microsoft beendet mit Windows 10 das bisherige Veröffentlichungsmodell für Betriebssysteme. Das Unternehmen will das System mit Funktionsupdates regelmäßig verbessern und plant keine typische Nachfolge-Version.

Betriebssystem als Schnittstelle zwischen Hardware und Software mit interessanten Neuheiten

Als Betriebssystem erfüllt Windows 10 in erster Linie die Aufgabe, Hardware-Ressourcen zu verwalten und für Anwendungsprogramme verfügbar zu machen. Somit stellt das System die Schnittstelle zwischen der Hardware und der Software dar. Sie haben seit der Veröffentlichung von Windows 10 am 29. Juli 2015 die Gelegenheit, das Produkt des US-amerikanischen Softwareentwicklers Microsoft zu erwerben. Variantenreiche Neuerungen ermöglichen beim Vergleich mit den Vorgängerversionen deutliche Leistungsverbesserungen und stellen Ihnen zugleich vielseitige Funktionen bereit.

Verschiedene Editionen von Windows für variantenreiche Personengruppen und Geräte

Sie bekommen Windows 10 mit verschiedenen Editionen, die sich an bestimmte Zielgruppen und Hardwareeigenschaften anpassen. Die Gestaltung der Benutzeroberflächen ist jeweils am typischen Einsatzzweck von Betriebssystemen für bestimmte Personen und Geräte orientiert. In Privathaushalten mit Desktop-PCs und Notebooks überzeugt die Edition Windows 10 Home. Für Heimanwender und Experten mit höheren Ansprüchen gibt es die Produktvariante Pro.

Besonders rechenintensive Arbeitslasten bewältigen Sie mit der Betriebssystem-Edition Windows 10 Pro für Workstations. Relativ große Unternehmen mit mehreren PC-Systemen und umfangreichen Netzwerken profitieren  von den Enterprise-Produktvarianten des Microsoft Systems. Falls Sie in einer Bildungseinrichtung angepasste Betriebssysteme brauchen, ist wiederum Windows 10 Education empfehlenswert. Sie finden 32-Bit- und 64-Bit-Versionen der genannten Editionen.

Windows 10 Mobile ist ein Pendant des Betriebssystems, das die unkomplizierte Bedienung von kleinen Geräten ermöglicht. Neben Smartphones verwenden unter anderem Mini-Tablets diese Edition. Mit Windows 10 Mobile Enterprise gibt es eine weitere Alternative. Damit stehen während der Smartphone-Nutzung in einem Unternehmen zusätzliche Funktionen zur Verfügung. Durch die vielseitigen Editionen bietet Windows 10 eine einheitliche Softwareplattform für sehr unterschiedliche Geräteklassen. Somit ist das Betriebssystem im Idealfall auf der kompletten Technik-Ausstattung lauffähig und erspart die Mühe, sich beim Einsatz der Benutzeroberflächen eines anderen Herstellers ständig umstellen zu müssen.

Fortsetzung der Reihe Windows als Basis für weitere Entwicklungen

Mit Windows 10 setzt Microsoft seit dem Veröffentlichungstermin eine Reihe von eigenständigen Betriebssystemen mit einer großen Tradition und Bedeutung für die PC-Industrie fort. Die Geschichte der grafischen Benutzeroberfläche führt bis ins Jahr 1985 zur Veröffentlichung der ersten Windows-Version zurück. In einem Zeitraum von mehr als 30 Jahren hat sich Microsoft Windows weltweit etabliert und zahlreiche Innovationen vorangetrieben.

Windows 10 ist der direkte Nachfolger des Betriebssystems Windows 8. Auf der Software basieren auch weitere Entwicklungen von Microsoft. Hierzu zählt beispielsweise das Serverbetriebssystem Windows Server 2019. Dabei handelt es sich um die Weiterentwicklung des Vorgängerprodukts Windows Server 2016, das im Entwicklungsprozess eng mit dem Betriebssystem aus dem Jahr 2015 verbunden geblieben ist.

Schnelle Verbreitung durch ein kostenloses Upgrade und verändertes Veröffentlichungsmuster

Im Vergleich zu Vorgängerversionen hat sich Windows 10 besonders schnell verbreitet. Das hängt insbesondere damit zusammen, dass Microsoft nach der Veröffentlichung zahlreichen Kunden eine Gratis-Aktivierung des Betriebssystems angeboten hatte. Durch ein kostenloses Upgrade nach dem ursprünglichen Kauf von Windows 7 oder Windows 8 verwenden viele PC-Nutzer mittlerweile die Nachfolgeversion.

Mit Windows 10 will Microsoft das vorige Veröffentlichungsmuster beenden. Die Entwicklung einer typischen Nachfolger-Version des Betriebssystems ist daher auch langfristig nicht mehr geplant. Windows 10 ist aus der Sicht des Softwareentwicklers eine Dienstleistung und keine ersetzbare Software. Aus diesem Grund beabsichtigt Microsoft, mit Updates des Betriebssystems nicht nur bei der Fehlerbeseitigung und der Verbesserung der Datensicherheit zu helfen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen regelmäßig Funktionsupdates, mit denen das System Ihnen neue Fähigkeiten bietet.

Kompatibilität mit weiteren Microsoft-Anwendungen und Microsoft 365 als prominentes Beispiel

Windows 10 überzeugt Sie auch durch die Kompatibilität mit zahlreichen Anwendungen von Microsoft, die vorinstalliert sind. Teilweise benötigen Sie zur Verwendung der zusätzlichen Software des Entwicklers einen Microsoft-Account oder ein Abonnement. Besonders prominent ist zum Beispiel das Produkt Microsoft 365, das in Kombinationsangeboten manchmal sogar zusammen mit Windows 10 bereitgestellt wird. Dazu gehört ein Paket mit umfangreicher Office-Software, einer passenden Webanwendung und einem Online-Dienst für die ortsunabhängige Datenspeicherung. In Microsoft 365 sind unter anderem aktuelle Versionen der klassischen Büroanwendungen Word, Excel oder PowerPoint enthalten.

Continuum-Funktion von Windows für Convertibles und weitere Neuerungen

Während Sie Windows 10 auf einem modernen Convertible einsetzen, profitieren Sie mit geeigneten Editionen von der neuen Funktion Continuum. Mit dieser Zusatzfunktion erkennt das Betriebssystem, ob die Tastatur-Einheit derzeit am Gerät angeschlossen ist. Ohne eine Tastatur-Verbindung wechselt Continuum in den Tablet-Modus und passt die Benutzeroberfläche für Sie dementsprechend an.

Im Gegensatz zur Vorgängerversion 8 verfügt 10 wieder über ein klassisches Startmenü mit einer überarbeiteten Variante, die eine Übersicht zu installierten Programmen und Schaltflächen für das Herunterfahren des Geräts enthält. Eine weitere Neuerung des Betriebssystems sind virtuelle Desktops. Dadurch erhalten Sie mit Windows 10 die Gelegenheit, geöffnete Fenster auf verschiedenen Desktop-Oberflächen abzulegen.

Das POP (Post Office Protocol)  ist eines der einfachsten Internetprotokolle. Obwohl seine ersten Versionen aus den achtziger Jahren stammen, wird es immer noch in praktisch allen E-Mail Programmen verwendet.

Elektronische Post oder E-Mail gehört zu den am meisten verbreiteten Anwendungen im Internet. Vor dem Benutzer werden die Abläufe üblicherweise verborgen, die für das Funktionieren des Austausches von Nachrichten erforderlich sind. Eines der ältesten und immer noch verwendeten ist das POP, das nur für das Herunterladen von E-Mails verwendet wird. Durch seine Einfachheit lässt sich seine Funktion kurz und knapp darstellen.

Die Anwendung E-Mail im Internet

Der Zweck dieser Anwendung ist der Austausch von Nachrichten, die ebenfalls als E-Mails bezeichnet werden. Die Übermittlung erfolgt asynchron, also mit einer in Kauf genommenen Verzögerung. Bis in die neunziger Jahre konnte sie einige Minuten betragen, heute sind es in den weitaus meisten Fällen höchstens Sekunden.

Vereinfacht lässt sich die Nachrichtenübermittlung in zwei Bereiche aufteilen. Der erste ist vor dem Benutzer meistens verborgen und umfasst eine Zahl von Mailservern, die ständig online sind. Sie senden und empfangen Nachrichten und leiten sie auch in die Richtung des vorgesehenen Empfängers weiter. Auf ihnen werden die Mailboxen angelegt und gespeichert. Der zweite Teil des E-Mail Systems umfasst die Geräte der Nutzer, die darauf vorhandenen Mailprogramme und einen Zugriff auf einen Mailserver über das Internet. Der sogenannte Client stellt bei Bedarf eine Verbindung zum Mailserver her und kann dann angekommene E-Mails herunterladen und E-Mails zum Versenden an den Server weiterleiten.

Diese Funktionen werden durch Protokolle geregelt, damit die verschiedenen Computer miteinander kommunizieren können. POP gehört zu den bekanntesten dieser Protokolle, andere sind IMAP und SMTP. Die Protokolle legen nur den Ablauf der Verbindung und den Typ Daten fest, der ausgetauscht werden kann. Die Implementierung kann auf ganz verschiedene Art erfolgen und ist insbesondere vom Computerhersteller und vom Betriebssystem unabhängig möglich. Dieser Punkt ist zentral für die universelle Verwendbarkeit von E-Mail.

Der Hauptzweck von POP ist die Regelung des Herunterladens von E-Mails vom Mailserver zu einem Client auf dem Computer des Benutzers. Das Protokoll verwendet nur ASCII-Zeichen, die unter ihm ausgetauschten Nachrichten sind also für Menschen lesbar. Als Kommandos werden sie von Clientprogrammen an einen Port auf dem Mailserver geschickt. Dieser Port ist die Adresse des E-Mail Programms auf dem Server, das auf diese Weise angesteuert wird.

Die Funktionalität von POP beschränkt sich im Wesentlichen auf das Anmelden des Clients auf dem Server, dem Auflisten der angekommenen E-Mails, ihrem Herunterladen auf den Client und dem Löschen auf dem Server.

Greifen Sie als Benutzer von einem anderen Gerät unter POP auf Ihre Mailbox zu, können Sie gelöschte Nachrichten nicht mehr herunterladen. Auf der anderen Seite werden Ihnen die nicht gelöschten Nachrichten als neu angezeigt, da unter POP keine Synchronisierung stattfindet. Für solche weitergehenden Funktionen sind andere Protokolle wie IMAP erforderlich.

In den Anfängen des Internet wurde der Sicherheit wenig Augenmerk geschenkt. Das zeigt sich bei POP dadurch, dass der Benutzername und das Passwort ungeschützt vom Client an den Server übertragen werden. Natürlich ist es aber mittlerweile möglich und üblich, mit einer Verschlüsselung auf der Transportschicht wie SSL/TLS diese Sicherheitslücke zu schließen.

Das Simple Mail Transfer Protocol oder SMTP

Da POP nur das Herunterladen und Lesen von E-Mail regelt, drängt sich die Frage nach dem Protokoll für das Versenden auf. Dazu wird heute üblicherweise das SMTP verwendet. Es regelt das Hochladen und Versenden von E-Mails vom Client, aber auch das Weiterschicken der Nachricht von Server zu Server bis zur Zielmaschine, wo die Mailbox des Empfängers eingerichtet ist.

Alternativen zu POP

Die Lücken in der Funktionalität von POP legen eine Erweiterung und Ergänzung nahe. Eine solche steht mit dem IMAP oder Internet Message Access Protocol zur Verfügung. Es bietet wesentlich mehr Möglichkeiten, die E-Mails auch auf dem Mailserver zu organisieren. Der Mailserver markiert unter IMAP gelesene Mails, sodass sie auch bei Login von anderen Geräten aus als solche ausgewiesen werden. Ein weiterer Vorteil von IMAP ist die Benachrichtigung des Benutzers, wenn eine E-Mail für ihn angekommen ist und sein Client online ist. Auch ein Durchsuchen von E-Mails auf dem Mailserver ist möglich.

Im Gegensatz zu POP wird das wesentlich umfangreichere IMAP von verschiedenen Client Programmen aber nur in unterschiedlichem Ausmaß implementiert.

LibreOffice ist ein quelloffenes und freies Office-Paket der gemeinnützigen Organisation The Document Foundation, das Ihnen mit sechs vielseitigen Einzelprogrammen eine vergleichbare Alternative zu kostenpflichtigen Büroanwendungen bietet. Die Komponenten Writer, Draw und Impress ermöglichen Ihnen die kreative Gestaltung von Texten, Zeichnungen oder Präsentationen. Mit den Programmkomponenten Math, Base und Calc bearbeiten Sie wiederum Formeln, Datenbanken sowie Tabellen.

Entwicklung und Funktionen von LibreOffice im Überblick

Als Open Source ist das Office-Paket LibreOffice eine freie Software mit einem Quellcode, der für Sie zugänglich und veränderbar ist. Die kostenlosen Büroanwendungen des Pakets sind leistungsstark und überzeugen Sie mit einer übersichtlichen Benutzeroberfläche sowie mit effektiven Werkzeugen. LibreOffice ist eine Weiterentwicklung des früheren Quelltextes von OpenOffice.org und entstand 2010 durch eine Abspaltung. Somit handelt es sich um einen Nachfolger des Office-Pakets. Wenn Sie für variantenreiche Büroaufgaben kreative Lösungen suchen und die eigene Produktivität steigern möchten, sind die vielseitigen Funktionen von LibreOffice dabei oft sehr nützlich.

Verschiedene Anwendungen des Programmpakets unterstützen Sie bei der Textverarbeitung, der Tabellenkalkulation und Präsentationen ebenso wie beim Zeichnen, der Verwaltung einer Datenbank oder dem Editieren von mathematischen Formeln. Damit bietet LibreOffice Ihnen mit ähnlichen Anwendungen eine kostenlose Alternative zum verbreiteten Büropaket Office 365 und seinem Nachfolger Microsoft 365. Mit der Kombination von zahlreichen Funktionen gilt die Software als eine besonders moderne Variante unter den freien und quelloffenen Office-Alternativen.

Writer für die Textverarbeitung und Impress für Präsentationen

Mit dem Writer enthält LibreOffice ein typisches Textverarbeitungsprogramm, mit dem Sie lange Texte schreiben und gestalten dürfen. Dabei stellt auch das Einfügen von Grafiken kein Problem dar. Mit Fuß- und Kopfnoten oder Feldbefehlen sowie Sonderzeichen erleichtert der LibreOffice-Writer Ihnen die Gestaltung verschiedener Textarten. Wissenschaftliche Hausarbeiten mit hohen Standards gelingen Ihnen dadurch genauso wie sonstige professionelle Texte.

Die LibreOffice-Anwendung Impress ermöglicht wiederum die Erstellung, Bearbeitung und Vorführung von Präsentationen. Sowohl in einer Hochschule als auch im Konferenzraum bei der Arbeit erfüllt das Programm für Sie dabei hohe Ansprüche. Einzelne Folien fügen Sie mit Impress durch eine benutzerfreundliche Gliederung und Sortierung zu einer übersichtlichen Präsentation zusammen. Im Präsentationsmodus der Software dürfen Sie den Wechsel zwischen den Seiten manuell oder automatisch an Ihre Vorstellungen anpassen.

Tabellenkalkulation mit Calc und Base als Datenbankmanagementsystem von LibreOffice

Mit dem Tabellenkalkulationsprogramm Calc bietet LibreOffice Ihnen eine unkomplizierte Benutzeroberfläche für eine intuitive Bedienung. Formatvorlagen vereinfachen eine flexible Tabellenformatierung. LibreOffice gibt Ihnen die Gelegenheit, mit Calc selbst vorgefertigte Tabellenblätter zu erstellen und die Zellen an Ihre individuellen Anforderungen anzupassen. Ausführliche Analysen von Umsatzzahlen oder sonstigen Werten gelingen mit den Programmfunktionen problemlos.

Während Sie eine umfangreiche Benutzeroberfläche für Datenbanken suchen, entdecken Sie hierfür mit der LibreOffice-Anwendung Base ein vielseitiges Managementsystem. Bei der Erfassung der Daten über Kunden, Aufträge oder sonstige Anlagen bietet das Programm Ihnen benutzerfreundliche Software-Lösungen. Das Datenbankmanagementsystem von LibreOffice ist mit zahlreichen anderen Mehrbenutzer-Systemen kompatibel. Darum ist es in den meisten Fällen unwahrscheinlich, dass der Zugriff auf professionelle Datenbanken mit Base nicht funktioniert.

Draw für variantenreiche Grafiken und Math als integrierter Formeleditor

Durch Draw stellt LibreOffice Ihnen ein Grafikprogramm mit variantenreichen Funktionen zur Verfügung. Die schnelle Erstellung einer Skizze ist damit beispielsweise genauso wie die Gestaltung von umfassenden Raumplänen denkbar. Poster und technische Zeichnungen mit beachtlichen Größen lassen sich über Draw präzise gestalten. Beim Schneiden oder sonstigen Veränderungen der gespeicherten Grafikobjekte erzielen begabte Zeichner mit den hilfreichen Funktionen von dieser Anwendung sehenswerte Ergebnisse.

Weil der Formeleditor Math im LibreOffice-Paket integriert ist, dürfen Sie diese Anwendung in den anderen Programmen aufrufen und die Vorteile kombinieren. Der Editor erleichtert die Formatierung von naturwissenschaftlichen und mathematischen Formeln. Math fügt Ihre Formelsammlungen auf Wunsch in geöffnete Calc-Tabellen, Writer-Texte oder Impress-Präsentation ein. Auch in den Draw-Zeichnungen ist die Verwendung der gespeicherten Math-Dateien denkbar. Sie erstellen mit Math Formeln, die sich zum Beispiel mit Brüchen, Integralen und zahlreichen weiteren Elementen darstellen lassen.

Modularer Aufbau, vielseitige Erweiterungsmöglichkeiten und Dateiformat von LibreOffice

Die Einzelprogramme von LibreOffice sind modular aufgebaut. Aus diesem Grund ist für Sie eine unabhängige Installation und Nutzung der Anwendungen möglich. Die Rechtschreibprüfung und andere allgemeine Funktionen des Office-Pakets kommen in mehreren Programmkomponenten zum Einsatz. Sie haben die Chance, für die LibreOffice-Module Vorlagen und Plug-ins zusätzlich zu installieren. Dadurch ergeben sich variantenreiche Möglichkeiten zur erheblichen Erweiterung des Funktionsumfangs.

Bei der Nutzung von Programmzusätzen zu LibreOffice müssen Sie aber darauf achten, ob Installationsdateien aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Damit verringern Sie vor der Integration eines fremden Quellcodes Risiken für die Sicherheit und die Stabilität. Die Document Foundation betreibt als LibreOffice-Entwickler Plattformen, auf denen Dritte einen Programmzusatz zunächst als freie Software zur Überprüfung hochladen. Im Anschluss an eine erfolgreiche Programmprüfung durch ein freiwilliges Team stellt die gemeinnützige Organisation die Erweiterungen öffentlich zur Verfügung.

Insgesamt haben Sie über 100 Sprachversionen von LibreOffice. Als Dateiformat kommt der Standard OpenDocument zum Einsatz. Die typischen Dateiendungen beginnen bei Dokumenten mit den Buchstaben od. Darüber hinaus öffnen LibreOffice-Komponenten aber viele weitere Dateiformate. Deshalb werden Sie kaum mit Kompatibilitätsproblemen konfrontiert.

Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) verschafft Arbeitnehmern die Freiheit, ortsunabhängig mit dem Gerät ihrer Wahl zu arbeiten. Darüber hinaus bietet SCCM die Möglichkeit, PCs und Server zu verwalten, Konfigurations- und Sicherheitsrichtlinien festzulegen, den Systemstatus zu überwachen und Software stets aktuell zu halten.

Als fester Bestandteil der System Center Suite handelt es sich bei System Center Configuration Manager (SCCM beziehungsweise ConfigMgr) – seit Version 1910 Microsoft Endpoint Configuration Manager (ECM) -um ein Software-Produkt aus dem Hause Microsoft. Frühere Versionen (Systems Management Server, kurz SMS) wurden von SCCM abgelöst. Systems Management bedeutet im IT-Bereich die zentrale Verwaltung von Hard- und Software innerhalb eines Betriebes. Es bildet die Obermenge des Client-Managements. SCCM bietet den Vorteil, dass bestimmte Prozesse für eine sehr hohe Anzahl von Clients komplett automatisiert werden können. SCCM ermöglicht es Ihnen nicht nur, Ihr komplettes System zu verwalten, sondern auch Geräte, Einstellungen, Energie und Softwareupdates zu verwalten sowie Clients zu integrieren und zu überwachen. Möglich macht es die Installation eines Configuration Manager Clients, der als Dienst auf dem System des Endgeräts läuft. Mittels der Client-Push-Installation der Client-Agent auf jedem beliebigen PC installiert werden, ohne dass eine manuelle Installation vonnöten ist. Ziel ist es, die Agents stets selbst am Client arbeiten zu lassen. Ihre Ergebnisse werden dem SCCM-Server anschließend automatisch zur Verfügung gestellt. Der Server speichert sämtliche Ergebnisse in der dafür vorgesehenen SCCM-Datenbank. Über ein Status-System werden Sie als Administrator fortlaufend mit Details zu allen auf dem Client ablaufenden Vorgängen versorgt.

SCCM im Detail

SCCM sowie praktisch jedes Software-Deployment-Tool ermöglicht es Ihnen, folgende Aufgaben vollkommen automatisiert für eine sehr große Anzahl von Notebooks und PCs durchzuführen:

Inventarisierung

Mittels einer Softwareinventarisierung lässt sich herausfinden, auf welchen Geräten eine bestimmte, lizenzpflichtige Software installiert ist. Über WMI sowie weitere Schnittstellen lassen sich zahlreiche Konfigurationsparametern ausgelesen und anschließend an den Server übermitteln. Dabei werden nicht nur Hardware-, sondern auch Betriebssystemkonfiguration und gegenwärtig installierte Software ermittelt. Systemdateien werden inklusive Versionsnummer und Datum der Datei inventarisiert. Die inventarisierten Daten bilden die Basis für Auswertungen mithilfe des SMS Reporting Services. Des Weiteren erleichtert eine Inventarisierung die Verteilung der Software. Schließlich kann eine neue Software-Version ausschließlich an die Clients verteilt werden, auf denen die ältere Version bereits installiert ist.

Reporting

Die SCCM-Datenbank enthält unzählige Konfigurationsparameter aller Clients. Mittels Reporting lassen aufbereiten und als Auswertung zur Verfügung stellen. Voraussetzung dafür ist ein Internet Information Server, also ein Web-Server, der den gewählten Report als ASP-Seite darstellen kann. Hyperlinks ermöglichen es, weitere Reports aufzurufen, was für ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit sorgt. Eine sehr große Auswahl an Reports, die nach Belieben um eigene Auswertungen ergänzt werden können, steht sofort nach der Installation von SCCM zur Verfügung.

Lizenzüberwachung

Mithilfe der Lizenzüberwachung beziehungsweise des Software Meterings wird die Verwendung von Anwendungen überwacht. Als Administrator werden Sie rechtzeitig über Lizenzüberschreitungen informiert, da mittels Reporting regelmäßig ermittelt wird, welche Anwendungen auf wie vielen Geräten genutzt werden.

Softwareverteilung

Die Softwareverteilung umfasst die Bereiche Betriebs-, Software- und Updateinstallation. SCCM ermöglicht Ihnen das vollautomatisierte Installieren eines Betriebssystems – Ganz ohne manuelle Aktion des Benutzers. Die Softwareinstallation verschafft Ihnen wiederum die Gelegenheit, Programme auf beliebige Organisationseinheiten zu verteilen. Dazu zählen beispielsweise Virenscanner, die jedem Client zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Vorteil: Clients können in Collections zusammengefasst und manuell oder dynamisch via SQL-Abfrage ausgestattet werden.

Antischad-Software-Management

Microsofts Endpoint Protection verwaltet Richtlinien für Antischadsoftware sowie die Windows-Firewall für Clientcomputer. Voraussetzung für die Verwaltung der Clients in der Configuration Manager-Hierarchie ist eine Lizenz für die Verwendung von Endpoint Protection. In Kombination mit dem Configuration Manager ergibt sich der Vorteil, dass sich sowohl Antischad-Software, als auch die Windows-Firewall auf den Client-Computern jederzeit verwalten und überwachen lassen. Dies umfasst unter anderem das Aktivieren und Deaktivieren der Firewall, als auch das Blockieren eingehender Verbindungen oder bestimmter Programme.

Remote Control

Bei Remote Control handelt es ich um ein praktisches Tool, das es Ihnen ermöglicht, sich aus der Ferne auf einen beliebigen PC aufzuschalten. Dem Benutzer kann so Hilfestellung geboten werden, ohne dass Sie direkt vor Ort sein müssen. Der Remote Control-Agent leitet den Bildschirm des Benutzers weiter, so dass die eigentliche Sitzung nicht unterbrochen wird.

System-Update-(Patch-)Management

Das Patch Management beschäftigt sich mit der Beschaffung und der Installation wichtiger Software-, Treiber- und System-Updates. Automatisiertes Patch-Management, wie es SCCM bietet, prüft Schwachstellen und hält Sie über sämtliche verfügbare Updates auf dem Laufenden. Als Systemadministrator können Sie Patches und Updates anschließend individuell oder automatisch in die Systemumgebung der Clients einpflegen.

Vor- und Nachteile von SCCM – Gibt es Alternativen?

SCCM bietet zweifelsohne den Vorteil, dass es unzählige Software-Produkte gibt, die sich ohne Probleme auf allen Clients automatisch verteilen und aktuell halten lassen. Dazu zählen beispielsweise populäre Programme wie Office, aber auch andere ERP– und CRM-Software. Größter Nachteil der mächtigen Software ist allerdings, dass ihre Einführung Zeit und Aufwand erfordert. Des Weiteren fallen, wie bei fast allen Microsoft-Produkten, Lizenzkosten an. Falls Sie nach einer Alternative suchen, werden Sie bei baramundi fündig. Ebenso zu empfehlen ist OPSI, das vom Mainzer Unternehmen UIB entwickelt wurde. Installation und Betrieb von OPSI setzen eine statische Server-IP-Adresse sowie eine SQL-Datenbank voraus. Die Installation erfolgt durch das Herunterladen eines Repositories. Anschließend müssen zwei OPSI-Pakete installiert werden, die ihrerseits mehrere Software-Pakete mit sich bringen.

Drupal ist ein Open Source Content-Management-System (CMS). Es wird unter der GNU General Public License vertrieben und kann kostenlos von Privatpersonen und Unternehmen eingesetzt werden. Das heutige CMS wurde von den Studenten Hans Snijder und Dries Buytaert im Jahr 2000 ursprünglich als eine Nachrichtenseite für die Kommunikation mit Kommilitonen an der Universität von Antwerpen entwickelt. Erstmals öffentlich zugänglich gemacht wurde die Software im Jahr 2001 von Dries Buytaert auf der Website drop.org. Der Name des CMS leitet sich vom niederländischen Wort „Druppel“, auf Deutsch „Tropfen“ ab und spiegelt sich bis heute im tropfenförmigen Drupal Logo wieder. Das in PHP geschriebene CMS bildet laut drupal.org aktuell die Basis für rund 3 % aller mit einem Content-Management-System erstellten Websites weltweit.

An Drupal denken nur wenige, wenn es um das Erstellen einer dynamischen Webseite geht. WordPress und TYPO3 sind weitaus populärer und können einen deutlich höheren Marktanteil für sich verbuchen. Bei verschiedenen, insbesondere für Unternehmen wichtigen Aspekten, stellt Drupal seine Konkurrenten jedoch in den Schatten. Wir zeigen, wo Drupal die Nase vorn hat.

Core, Themes und Module – die Komponenten von Drupal

Die Basis für jede Drupal Installation ist eine sogenannte Distribution. Dabei handelt es sich um ein herunterladbares Paket, das den Drupal Core, eine Reihe von Modulen und Vorlagen für Websites enthält. Je nachdem, von wem die Distribution zusammengestellt wurde, kann der Inhalt variieren. Der Core ist jedoch immer ein Teil dieses Paketes. Der Core enthält alle grundlegenden CMS-Funktionen wie ein Taxonomiesystem für die hierarchische Inhalts-Kategorisierung, ein rollenbasiertes Rechtesystem, eine Volltext-Suchfunktion und vieles mehr. Mit diesen Distributionen können ohne zusätzliche Installationen einfache Webseiten erstellt werden. Darüber hinaus stehen Module genannte Erweiterungen und zahlreiche Themes zur Verfügung, mit denen der Funktionsumfang einer Website flexibel erweitert und angepasst werden kann.

Drupal vs. WordPress

Einer der Hauptgründe, warum sich viele Blogger und Websiteentwickler für WordPress als CMS entscheiden, ist die Vielzahl kostenloser und kostenpflichtiger Templates und Plugins. WordPress Plugins und Themes ermöglichen es, ohne Programmierkenntnisse und nach einer kurzen Einarbeitungszeit ansprechende Websites zu erstellen. In diesem Bereich hat Drupal seit der Version 8 jedoch deutlich aufgeholt.

Viele der heute erhältlichen kostenlosen und kostenpflichtigen Drupal Themes sind weniger als in der Vergangenheit üblich auf bestimmte Themen spezialisiert und können flexibel angepasst werden. Auch die Zahl der Erweiterungen ist in den letzten Jahren deutlich angewachsen. Mittlerweile sind für Drupal rund 40.000 Module erhältlich, die wie WordPress-Plugins eine Anpassung des Funktionsumfanges ermöglichen. Erstellt werden die Module von einer über 1 Million Mitglieder zählenden und sehr aktiven weltweiten Community. Seit Version 8.0 und insbesondere mit der aktuellen Version 9 ist dieses CMS daher auch für Blogger und nicht professionelle Websiteentwickler deutlich interessanter geworden.

Systemanforderungen für die Installationen

Trotz der hohen Funktionalität und Flexibilität benötigt eine Basisinstallation des Content-Management-Systems nur wenig Speicherplatz auf einem Server. Für die Installation der aktuellen Core Version 9 werden etwa 100 MB Speicherplatz benötigt. Hinzu kommt weiterer Speicherplatz für Module und Themen, Medien, Backups und andere Dateien, die von der Webseite erzeugt oder auf die Website hochgeladen werden. Version 9 des CMS kann mit einem Apache, Nginx oder Microsoft IIS Webserver genutzt werden. Für Datenspeicherung können MySQL, MariaDB, Percona, PostgreSQL oder SQLite Datenbanken eingesetzt werden.

Für wen ist Drupal geeignet?

Das CMS wurde ursprünglich für Websitentwickler geschaffen. Im Vergleich zu WordPress oder Joomla und Typo3 ist dieses CMS sehr komplex. Es bietet einen Funktionsumfang, der die Funktionalität der meisten anderen Systemen deutlich übersteigt. Dies ist gleichzeitig eine Stärke und Schwäche des Systems. Um die Funktionalität und Flexibilität von Drupal voll ausschöpfen zu können, ist eine vergleichsweise lange Einarbeitungszeit erforderlich.

 

 

Ein Vorteil beispielsweise gegenüber WordPress ist jedoch, dass die Einrichtung und Verwaltung von Benutzerberechtigungen sowie die Verwaltung unterschiedlicher Seitenvorlagen für verschiedene Inhaltstypen deutlich leistungsfähiger und einfacher ist. Drupal ist bei der Verwaltung komplexer Unternehmenswebseiten mit unterschiedlichen Inhalten in verschiedenen Sprachen anderen CMS in der Regel deutlich überlegen. Die Verwaltung von tausenden Nutzern ist mit Drupal kein Problem. Ein weiterer Vorteil gegenüber den meisten anderen CMS ist die hohe Datensicherheit. Die Sicherheit von Nutzer- und Betreiber-Daten ist seit Anbeginn an ein zentrales Thema der Drupal Community.

Drupal ist die Plattform, die von Regierungen und Regierungsorganisationen in 150 Ländern weltweit, Universitäten und Konzernen für die Verwaltung ihrer Onlinepräsenzen eingesetzt wird. Drupal ist der Rahmen für den Online-Auftritt von Medienunternehmen wie BBC, NBC und MTV UK. Organisationen wie Amnesty International und Universitäten wie die Universität Oxford sowie viele multinationale Konzerne, für die Sicherheit und Flexibilität einen hohen Stellenwert haben, arbeiten mit Drupal.

 

Apache Tomcat (manchmal einfach „Tomcat“ genannt) ist eine Open-Source-Implementierung der Technologien Java Servlet, JavaServer Pages, Java Expression Language und WebSocket. Tomcat bietet eine HTTP-Webserverumgebung mit „reinem Java“, in der Java-Code ausgeführt werden kann.

Was macht Tomcat?

Der genaue Titel für Tomcat wäre entweder „Webserver“ oder „Servlet-Container“. Auch wenn Tomcat einige Java EE-Funktionen nicht sofort unterstützt, können Sie die meisten dieser Funktionen dennoch verwenden. Tomcat ist ausgereift, gut dokumentiert und der am häufigsten verwendete Java-Anwendungsserver.

Tomcat empfängt eine Anfrage von einem Client über einen seiner Konnektoren. Tomcat ordnet diese Anforderung der entsprechenden Engine zur Verarbeitung zu. Wenn dies nicht der Fall ist, kompiliert Tomcat das Servlet in Java-Bytecode, der von der JVM (Java Virtual Machine) ausgeführt werden kann, und erstellt eine Instanz des Servlets.

Was ist Apache?

Apache ist eine Open-Source- und kostenlose Webserver-Software, die rund 40% aller Webseiten weltweit unterstützt. Es ermöglicht Website-Eigentümern, Inhalte im Web bereitzustellen – daher der Name „Webserver“. Es ist einer der ältesten und zuverlässigsten Webserver. Die erste Version wurde 1995 veröffentlicht.

Vorteile des Apache-Webservers

Der Quellcode von Apache steht jedem kostenlos zur Verfügung und es ist keine Lizenz erforderlich. Er kann geändert werden, um den Code anzupassen und Fehler zu beheben. Die Möglichkeit, weitere Funktionen und Module hinzuzufügen, macht Apache zu einem Favoriten unter den Technikern. Er ist sehr zuverlässig und bietet eine solide Leistung.

Apache und Tomcat

Einfach ausgedrückt: Apache ist ein Webserver, der statische Webseiten bedienen soll. Apache Tomcat hingegen ist ein Anwendungsserver für Java-Anwendungen (Servlets, JSPs usw.). Sie können Webseiten auch über Tomcat bereitstellen, dies ist jedoch im Vergleich zu Apache weniger effizient.

Der grundlegende Unterschied zwischen Tomcat und dem Apache HTTP Server besteht darin, dass Tomcat dynamischen Inhalt mithilfe von Java-basierter Logik bereitstellt, während der Hauptzweck des Apache Webservers darin besteht, statische Inhalte wie HTML, Bilder, Audio und Text bereitzustellen.

Tomcat kann als eigenständiger Server ausgeführt werden. Um Tomcat zusammen mit Apache auszuführen, muss Apache ein „Adapter“ -Modul laden, das ein bestimmtes Protokoll wie das Apache JServ Protocol (AJP) verwendet, um mit dem Tomcat über einen anderen TCP-Port (Port 8009 in der Standardkonfiguration) zu kommunizieren.

Was ist Java?

Java ist eine Programmiersprache, mit der Entwickler Anwendungen für Computer erstellen. Möglicherweise haben Sie ein Programm heruntergeladen, für das die Java-Laufzeit (Java Runtime) erforderlich ist. Java verfügt über ein Web-Plug-In, mit dem Sie diese Apps in Ihrem Browser ausführen können.

Als Anwendungsserver ist Tomcat entweder als Binär- oder als Quellcode-Version zugänglich und wird verwendet, um eine Vielzahl von Anwendungen und Websites über das Internet zu betreiben.

NGINX

NGINX (ausgesprochen: Engine X) ist Open Source-Software für Web-Serving, Reverse-Proxy, Caching, Lastausgleich, Medien-Streaming und mehr. Zusätzlich zu seinen HTTP-Serverfunktionen kann NGINX als Proxyserver für E-Mails (IMAP, POP3 und SMTP) und als Reverse-Proxy und Load Balancer für HTTP-, TCP- und UDP-Server fungieren.

NGINX ist ungefähr 2,5-mal schneller als Apache, basierend auf den Ergebnissen eines Benchmark-Tests, bei dem bis zu 1.000 gleichzeitige Verbindungen ausgeführt werden. NGINX liefert statische Inhalte eindeutig schneller als Apache. Wenn Sie viele statische Inhalte mit hoher Parallelität bereitstellen müssen, kann NGINX eine echte Hilfe sein.

Wie funktioniert Nginx?

Nginx funktioniert anders als Apache, hauptsächlich im Hinblick auf den Umgang mit Threads. Nginx erstellt nicht für jede Webanforderung neue Prozesse, sondern der Administrator konfiguriert, wie viele Arbeitsprozesse für den Hauptprozess von Nginx erstellt werden sollen. Jeder dieser Prozesse ist single-threaded. Jeder Mitarbeiter kann Tausende von gleichzeitigen Verbindungen verarbeiten. Dies geschieht asynchron mit einem Thread, anstatt Multithread-Programmierung zu verwenden..

Vergleich zwischen Apache Tomcat und Nginx

NGINX ist ein kostenloser Open-Source-Hochleistungs-HTTP-Server und Reverse-Proxy sowie ein IMAP/POP3-Proxy-Server. Apache Tomcat ist eine Open-Source-Implementierung von Java Servlet, JavaServer Pages, Java Expression Language und Java WebSocket-Technologien.

Unterschied zwischen Server und Virtueller Server (Virtual Machine VM)

Ein Webserver ist ein Computersystem, das Webseiten hostet. Es wird Webserver-Software wie Apache oder Microsoft IIS ausgeführt, die den Zugriff auf gehostete Webseiten über das Internet ermöglicht. Die meisten Webserver sind über eine Hochgeschwindigkeitsverbindung mit dem Internet verbunden und bieten OC-3 (Optical Carrier 3) oder schnellere Datenübertragungsraten. Durch eine schnelle Internetverbindung können Webserver mehrere Verbindungen gleichzeitig unterstützen, ohne sich zu verlangsamen.

Jeder Computer kann in einen Webserver verwandelt werden, indem Serversoftware installiert und der Computer mit dem Internet verbunden wird. Es gibt viele Webserver-Softwareanwendungen, einschließlich freier Software und kommerzieller Pakete.

Eine virtuelle Maschine (VM) ist ein Software-Computer, der als Emulation eines physischen Computers verwendet wird.Ein virtueller Server arbeitet in einer Umgebung mit mehreren Mandanten. Dies bedeutet, dass mehrere VMs auf derselben physischen Hardware ausgeführt werden. Ein Hypervisor (auch: Virtual Machine Monitor, kurz VMM) wird zum Erstellen und Verwalten von VMs verwendet, die über eigene virtuelle Computerressourcen verfügen.

Was ist RAM im Computer?

Computerspeicher oder Direktzugriffsspeicher (engl. RAM = Random Access Memory ) ist der kurzfristige Datenspeicher Ihres Systems.

Er speichert die Informationen, die Ihr Computer aktiv verwendet, damit schnell darauf zugegriffen werden kann. Je mehr Programme auf Ihrem System gleichzeitig ausgeführt werden, desto mehr Speicher wird benötigt.

Tomcat Speicherbelegung

Standardmäßig legt Tomcat seine eigene Speichergröße auf etwa 64 MB fest, was für Webanwendungen bei weitem nicht ausreicht.Sie können die „Startgröße“ und die „maximale Größe“ festlegen und den Heap-Speicherplatz erhöhen. Um die richtigen Werte für Ihre Plattform herauszufinden, müssen Sie den Befehl „java -X“ im Terminal eingeben.