Zoom ermöglicht Ihnen Gespräche und Konferenzen über Videoschaltungen im Internet. Seine Hauptfunktionen sind Besprechungen, Vorträge und persönliche Gespräche mit den Endgeräten aller Benutzer, gleich wo diese sich aufhalten. Die Voraussetzung für diese Funktionalität ist eine ausreichende Übertragungskapazität, die im Internet auf jeden Fall seit dem Ende der Nullerjahre gegeben ist. Zoom bietet Ihnen die Möglichkeit zur Kommunikation, wenn Reisen und persönliche Treffen aus welchen Gründen auch immer zu aufwendig oder gar nicht möglich sind.

Das Unternehmen

Das Produkt Zoom wird von der Firma Zoom Video Communications angeboten, das im Silicon Valley in Kalifornien ansässig ist. Seit dem Frühjahr 2019 ist das Unternehmen an der Börse notiert.

Funktionalität von Zoom

Das Produkt Zoom Meetings wurde mit dem Ziel entwickelt, Videokonferenzen einfach und zuverlässig möglich zu machen.

Jeder Nutzer kann damit ein Videosignal von sich selbst an die anderen Teilnehmer übertragen und auf seinem Bildschirm wiederum die Übertragungen anderer Teilnehmer sehen. Als Teilnehmer sind Sie mit einem kleinen Bild vertreten, das auf den großen Bildschirm geschaltet werden kann.

Die Tonübertragung erfolgt über VoIP, also Telefonie über das Internet. In Videokonferenzen können Sie sich auch mit einem VoIP-fähigen Telefon einwählen.

Die eigene Kamera und das eigene Mikrophon können Sie deaktivieren. Diese Funktion wird in größeren Meetings oft verwendet, wenn viele Teilnehmer eine Präsentation eines Sprechers verfolgen.

Zoom Meetings bietet über das eigene Video- und Sprachsignal noch weitere Möglichkeiten für Interaktion zwischen den Teilnehmern. Mit einer Chat-Funktion können Sie Textnachrichten und auch andere Dateien entweder an alle Teilnehmer oder nur an ausgewählte versenden.

Für die Übertragung von Webseminaren ist das sogenannte Teilen des Bildschirms eine nützliche Funktion. Der Bildschirm der Vortragenden mit beispielsweise einer Präsentation wird dann allen Teilnehmern angezeigt. Sie erhalten so dieselbe Information, wie wenn Sie in einem Vortragssaal die vorbereitete Präsentation verfolgen würden.

Für ein späteres Abrufen der in einem Meeting erarbeiteten Informationen können Sie eine Videokonferenz aufzeichnen. Dass eine solche Aufnahme erfolgt, wird allen Teilnehmern durch ein Symbol auf ihrem Bildschirm angezeigt.

Wenn Sie ein Meeting organisieren möchten, ist eine Registrierung auf der Webseite des Unternehmens erforderlich und auch eine Installation der Software auf Ihrem Endgerät. Einfach teilnehmen können Sie aber auch nur mit Ihrem Webbrowser. Dieser kann auf mobilen Geräten oder auf einem Desk- oder Laptop verwendet werden.

Ist Zoom eine frei verfügbare Software?

Zoom wird als Freemium-Software angeboten. Das bedeutet, dass Sie Zoom mit Einschränkungen gratis nutzen und so kennenlernen können. Sie sind mit dieser kostenlosen Version auf Videokonferenzen mit bis zu 100 Teilnehmern und eine Länge von 40 Minuten beschränkt. Gespräche zwischen nur zwei Teilnehmern können aber auch mit der Gratisversion beliebig viel Zeit in Anspruch nehmen. Sie können mit der kostenlosen Version allerdings keine Konferenzen aufnehmen.

Für größere Meetings fallen Kosten an, die als Lizenzgebühr pro Zeitspanne und nicht pro Konferenz verrechnet werden.

Aktuelle Entwicklungen und Startschwierigkeiten

Im Zuge der Covid-Krise haben sich die Nutzerzahlen von Zoom in wenigen Monaten auf das zwanzigfache gesteigert. Mit dem Verb „zoomen“ wird neuerdings ein Online-Treffen bezeichnet. Diese in kurzer Zeit viel intensivere Benutzung des Tools hat im Anfangsstadium allerdings auch gewisse Schwächen erkennen lassen.

Administratoren konnten die Aufmerksamkeit der Teilnehmer überwachen, weil ihnen angezeigt wurde, ob das Zoom-Fenster dieser Teilnehmer im Vordergrund war oder nicht.

Die Verschlüsselung war zuerst schlampig implementiert und einfach auszuhebeln. Dazu war das sogenannte Zoom-Bombing möglich, mit dem sich Nutzer in Videokonferenzen ohne Einladung einschalten und die Teilnehmer belästigen konnten.

Die Regeln für Datenschutz waren unklar und so konnten die Nutzer nicht sicher sein, wie Zoom Video Communications ihre Daten verwenden würde.

Der Firma sollte aber zugute gehalten werden, dass sie auf alle diese Probleme rasch und zufriedenstellend reagiert hat. Ersichtlich ist das auch daran, dass Warnungen und Verbote der Nutzung etwa von bestimmten staatlichen Stellen wieder zurückgenommen wurden. Das Tool hat sich nach diesen Schwierigkeiten als sichere und verlässliche Möglichkeit erwiesen, Videomeetings durchzuführen.

Anwendungen für Zoom

Gedacht war das Tool vor allem für den geschäftlichen Einsatz. Dort kann es als Ersatz für Geschäftsreisen dienen, aber auch die Notwendigkeit zum Pendeln zum Arbeitsplatz entfallen lassen oder zumindest reduzieren. Home-Office und damit Modelle der New Work waren schon längere Zeit im Entstehen, sind aber durch die Covid-Pandemie weiter in den Vordergrund gerückt. Es wurde immer klarer, dass viele geschäftliche und betriebliche Tätigkeiten keine körperliche Anwesenheit mehr erfordern. Das bietet wesentlich mehr Flexibilität und spart Zeit, Kosten und auch Schadstoffausstoß, der durch Verkehr entstehen würde.

Die Pandemie hat aber auch weitere Anwendungen für Zoom erschlossen. Zoom Meetings wurden verstärkt im Bildungsbereich eingesetzt, während Schulen und andere Bildungseinrichtungen geschlossen waren.

Schließlich sind Zoom Meetings auch für den privaten Bereich in den Fokus gerückt. Sind persönliche Kontakte eingeschränkt, ist ein Zoom Meeting wesentlich besser als gar kein Kontakt und bietet über ein Telefongespräch immerhin noch die Möglichkeit, die anderen Teilnehmer zu sehen. Diese auch unkonventionellen Anwendungen werden uns auch weiter begleiten und zur Verfügung stehen.

Device as a Service (DaaS) ist das Angebot von PCs, Smartphones und anderen mobilen Computergeräten als kostenpflichtiger Dienst. DaaS erleichtert die IT-Anforderungen eines Unternehmens durch die Auslagerung der Hardware, Software und Verwaltung der Geräte an externe Anbieter. Dabei bietet das aufstrebende Supply-Chain-Modell Kunden mehr Flexibilität und hilft Anbietern, neue Einnahmequellen zu erschließen. Als eine integrierte Erfahrung stellt DaaS eine schrittweise Veränderung im Lieferkettenmanagement dar und bietet erhebliche Vorteile gegenüber einem typischen Leasingmodell.

Device as a Service

Durch das Abonnieren eines DaaS-Anbieters kann ein Unternehmen physische Geräte nach Bedarf vergrößern und verkleinern sowie häufiger und schneller auf neuere Hardware aktualisieren, ohne nennenswerten internen Verwaltungsaufwand.

Unter DaaS werden weiterhin Geräte angeboten, die jeweils Hardware-Lifecycle-Management-Services enthalten. Software- und Hardware-Management-Services umfassen Gerätesicherungen, Asset-Tracking, Sicherheit und Entsorgung am Ende der Lebensdauer. Zu den als Service angebotenen Geräten gehört Hardware wie PCs, Laptops, Desktops, Tablets, 2-in-One-Geräte oder Mobiltelefone.

Neben IT-Unternehmen, die DaaS-Angebote nutzen, können auch andere Organisationen wie Schulen oder Universitäten ‚Device-as-a-Service‘ verwenden, wobei jeder Schüler oder Student das für ihn passende Gerät erhält.

DaaS-Dienste beginnen mit einem Vertrag mit einem DaaS-Anbieter, in dem die erforderliche Hardware, Software, Dienste, Mengen und Zeiträume angegeben sind. Die Zahlung erfolgt normalerweise pro Gerät. Einige OEMs (Original Equipment Manufacturer) haben ein DaaS-Angebot mit einer begrenzten Anzahl von Auswahlmöglichkeiten aus ihrer gesamten Produktpalette.

Benutzer können Hardware, die sie von einem DaaS-Anbieter verwenden, jedoch nicht nach Belieben ersetzen. In der Regel sieht ein Vertrag eine Frist von zwei bis drei Jahren für den Austausch von Geräten vor. Bei Verwendung eines DaaS-Dienstes werden Geräte normalerweise mit vor-installierter Software geliefert, die das Unternehmen bereits verwendet. Mitgeliefert wird normalerweise auch ein sichtbarer Upgrade-Pfad für Patches und Updates.

 

Der Trend zu ‚Device-as-a-Service‘ hat rasant zugenommen. Nachdem im Jahr 2014 nur 1 % aller PCs im Rahmen einer DaaS-Vereinbarung ausgeliefert wurden, lag der Anteil 2020 bereits bei etwa 15 % aller Desktop- und Laptop-Angebote. Basierend auf Marktforschungen der Firma IDC entwickeln sich die Strukturen und Preise von DaaS als neuer Markt kontinuierlich weiter.

Vorteile von DaaS

DaaS bietet eine Vielzahl von Vorteilen, vor allem für kleinere Startup-IT-Organisationen. Diese Vorteile umfassen:

  • Die Möglichkeit, ein Gerätepotenzial nach Bedarf zu vergrößern und zu verkleinern.
  • Verschiebung der Kosten von den Investitionsausgaben auf die Betriebskosten.
  • Reduktion der Arbeitsbelastung der IT-Mitarbeiter bei der Konfiguration von Geräten.
  • Automatische Verwaltung von Patches und Updates.

Beispiele für DaaS

Zwei Hauptbeispiele für DaaS sind Angebote von HP und Microsoft. HP bietet eine DaaS-Option namens HP Device as a Service an, die Geräteoptionen umfasst, die von kommerziellen Notebooks über Desktops bis hin zu Spezialgeräten reichen. Sie wurde sogar erweitert, um Geräte außerhalb der HP-eigenen Hardware wie Apple Macs, iPhones und iPads anzubieten.

Microsoft hat außerdem eine eigene DaaS-Initiative gestartet, Surface as a Service. Surface as a Service bietet Unternehmen Surface-Produkte mit einem monatlichen Abonnementmodell. Microsoft bietet Optionen für Geräte und Dienste wie Surface Book, Surface Book-Zubehör, Windows 10, Office 365, Kundensupport und ISV-Software.

DaaS – Die Unterschiede zu IaaS, PaaS und SaaS

„Device-as-a-Service“ ist kein Einzelkind. Der zusätzliche Einsatz von IaaS, PaaS und SaaS verringert den Bedarf an On-Premise-Hosting. Jedes dieser Cloud-Computing-Servermodelle bietet Benutzern diverse Auswahlmöglichkeiten, Flexibilität und Optionen, die On-Premise-Hosting de facto nicht bieten kann. Einige Cloud-Computing-Servermodelle sind komplizierter als andere.

Der Kenntnisstand in der Systemadministration nimmt ab, wenn Sie die Liste in der folgenden Reihenfolge durchgehen:

IaaS bietet Ihnen maximale Flexibilität beim Hosten von benutzerdefinierten Apps sowie ein allgemeines Rechenzentrum für die Datenspeicherung.

PaaS wird meistens auf einer IaaS-Plattform aufgebaut, um den Bedarf an Systemadministration zu verringern. Sie können sich auf die App-Entwicklung anstatt auf das Infrastrukturmanagement konzentrieren.

SaaS bietet sofort einsatzbereite, vorgefertigte Lösungen ‚von der Stange‘ für bestimmte Geschäftsanforderungen (z. B. Website oder E-Mail). Die meisten modernen SaaS-Plattformen basieren auf IaaS- oder PaaS-Plattformen.

Was sind die Hauptunterschiede zwischen allen?

Der Unterschied zwischen DaaS, IaaS, PaaS und SaaS besteht im Leistungsumfang.

  • DaaS bietet eine virtuelle Desktop-Umgebung.
  • IaaS (Infrastructure as a Service): Cloud-basierte Dienste, Pay-as-you-go für Dienste wie Speicher, Netzwerk und Virtualisierung.
  • PaaS (Platform as a Service): Hardware- und Softwaretools, die über das Internet verfügbar sind.
  • SaaS (Software as a Service): Software, die über Dritte über das Internet verfügbar ist.

Fazit

SaaS ist ideal, wenn Sie eine gebrauchsfertige Software benötigen und keine Zeit für etwas anderes aufwenden möchten. Wenn Sie jedoch weitere Anpassungsoptionen benötigen, sollten Sie IaaS, PaaS und DaaS in Betracht ziehen. Sie können sich dafür entscheiden, mit einem Cloud-Computing-Servicemodell zu beginnen oder einen Bedarf für alle vier zu finden. Dies hängt von der Größe und Komplexität Ihres Unternehmens ab.

Im Büro und besonders auch im Homeoffice ist es leicht, mit Informationen regelrecht überschwemmt zu werden. Für effizientes Arbeiten müssen die notwendigen Daten zur Verfügung gestellt werden, aber ohne die Ablenkung mit überflüssigem Material. Wrike ist ein Werkzeug, mit dem effektive Abläufe im Team organisiert werden können.

Anforderungen an Projektarbeit heute

Auch wenn Ihre Mitarbeiter auswärts tätig sind, müssen alle mit den für ihren Projektbeitrag erforderlichen Informationen versorgt werden. Oft wird dieses Problem mit dem Versenden von E-Mails gelöst. Eine Verteilerliste für E-Mail ist aber nur eine grobe Steuerung des Informationsflusses. Viele Empfänger erhalten für sie unnötige und ablenkende Informationen. Welche Version eines Berichts die aktuelle ist bleibt oft unklar.

Arbeiten in verteilten Teams

Ob auf Geschäftsreise oder im Homeoffice, jeder Projektteilnehmer muss seinen Beitrag leisten können. Die technischen Verbindungsmittel dafür existieren, über die Schiene des Breitbandinternets können alle notwendigen Daten praktisch verzögerungsfrei übermittelt werden. Cloud Computing nutzt genau diese Übertragungen, um mit zentralen Servern Speicherplatz und Rechenleistung zur Verfügung zu stellen. Diese Dienste sind für alle Teammitglieder jederzeit abrufbar.

Es bleibt aber die Frage, wie diese Abläufe für Ihr Team organisiert werden. Alle Daten ständig an alle zu übertragen würde eine Überladung und Ablenkung bedeuten, die effektives Arbeiten nicht unterstützt und sogar behindern kann.

Der Begriff New Work

New Work bezeichnet die Idee und Umsetzung flexibler Arbeitsmodelle. Die heute zur Verfügung stehende Informationstechnologie ermöglicht einen neuen Arbeitsstil mit wesentlich mehr Wahlmöglichkeiten für jeden Ihrer Mitarbeiter, was den Arbeitsort und die Arbeitszeit betrifft. Wird dieses Modell erfolgreich umgesetzt, sind die positiven Folgen mehr Effizienz statt Leerlauf und damit auch höhere Motivation, die auch durch größere Erfolgserlebnisse gestützt wird. Damit New Work funktioniert, muss aber das Informationsmanagement richtig organisiert werden.

Wrike als Werkzeug

Die Entwickler von Wrike verfolgen das Ziel, mit diesem Tool Arbeitsgruppen effektiver und produktiver zu machen. Wrike bewerkstelligt das durch die Verwaltung, Steuerung und auch Automatisierung des Informationsflusses im Team.

Wrike wird für Projektmanagement von vielen angesehenen und erfolgreichen Firmen verwendet. Die Qualität von Wrike hat Citrix davon überzeugt, das Unternehmen Wrike zu übernehmen.

Wrike stellt einen Workspace bereit, der auf die besonderen Bedürfnisse eines Teams angepasst werden kann. Alle Teammitglieder können so auf einen gemeinsamen Terminkalender und individuell gestaltete Dashboards zugreifen.

Wrike dient auch als Ort der Speicherung der jeweils aktuellen Version von Berichten und Dokumenten, die dort für Teammitglieder abrufbar sind.

Wrike ist so entwickelt, dass der Informationsfluss steuerbar ist. Jede Information erreicht nur diejenigen Projektteilnehmer, die sie auch für ihre Arbeit brauchen.

Business Intelligence mit Wrike Analyze

Wrike Analyze kann erweiterte Analysen erstellen, die im System selbst generiert werden. Da kein Exportieren der Daten in andere Programme erforderlich ist, können auch keine Probleme mit Kompatibilität der Datenformate entstehen. Wrike lässt so oft lästige Hindernisse erst gar nicht entstehen.

Mit dieser Funktionalität werden die Projektfortschritte für die Teammitglieder dargestellt und aufbereitet. Dashboards zeigen die Arbeitsschritte und auch Problemfelder. Das System macht es damit leicht, auf noch zu wenig entwickelte Projektteile zu reagieren, bevor Lücken zu einem Problem werden.

Visualisierung spielt in Wrike eine wesentliche Rolle, weil die Entwickler den Wert von Grafiken für eine schnelle und unmittelbare Übermittlung von Informationen erkannt haben. Neben Teammitgliedern profitieren besonders das Management und Investoren von dieser Art der Darstellung.

Integration von Apps bei Wrike

Für verschiedene Aufgaben bieten sich verschiedene Apps an. Mit dieser Vielfalt ergeben sich aber natürliche Probleme der Integration. Mit Wrike Integrate lässt sich dieses Problem elegant lösen.

Vorlagen als Tools bei Wrike

Diese bereits bestehenden Vorlagen sind für bestimmte Arten von Projekten erstellt worden. Für jedes Projekt ist das Ziel, mit einer Vorlage das Management und die Zusammenarbeit eines Teams im jeweiligen Geschäftsbereich zu unterstützen.

Wenn Sie spezielle Vorlagen benötigen und eine für Sie passende Vorlage noch nicht verfügbar ist, brauchen Sie nur eine Nachricht an Wrike zu senden. Innerhalb von 24 Stunden meldet sich ein Experte für Projektmanagement bei Ihnen, um die weiteren Schritte für eine Ihnen passende Vorlage einzuleiten.

Zu den verfügbaren Vorlagen gehören Organisationsformen für das Projektmanagement. Das  Projekt wird in einzeln umsetzbare Elemente aufgeteilt, die eine Deadline erhalten. Eine solche Vorlage stellt auch den Fortschritt am Projekt dar, der so ständig evident gehalten wird.

Vorlagen existieren auch für die Einführung von neuen Produkten. Etwas anders gelagert sind Arten von Projekten, die keinen definierten Abschluss besitzen und aus einer potentiell unbegrenzten Reihe von Elementen bestehen. Zu solchen Vorlagen gehören Abläufe für die Bearbeitung von Anfragen oder für ein Ticket-System, das den Informationsfluss für einen Kundendienst steuern kann.

Bei SaaS (Software as a Service) handelt es sich um einen Teilbereich des Cloud-Computings. SaaS-Anbieter stellen unterschiedliche Softwareanwendungen bereit, die Sie nicht lokal auf Ihrem Computer installieren müssen, sondern über eine Internetverbindung direkt aus der Cloud des Anbieters beziehen. Die Software inklusive aller benötigten Hardware wird von dem jeweiligen Anbieter der SaaS-Plattform bereitgestellt. Konkret bedeutet das, dass Sie lediglich die Funktionen der Software von außen in Anspruch nehmen. Ergänzende Konzepte des Cloud-Computings sind Infrastructure as a Service (IaaS) und Platform as a Service (PaaS). E-Mail-Provider wie Gmail oder YahooMail sind bekannte Beispiele für Software as a Service. Andere bekannte Anbieter sind Microsoft 365, Salesforce und Adobe Creative Cloud. Im folgenden Artikel beleuchten wir das Thema Software as a Service von allen Seiten und gehen auf die Besonderheiten im Detail ein.

Wie funktioniert SaaS (Software as a Service)?

Im Rahmen von SaaS wird Software als ein zentralisierter Service über das Internet zur Verfügung gestellt. Nutzer melden sich bei dem jeweiligen Dienst an und die anfallenden Kosten werden auf monatlicher oder jährlicher Basis abgerechnet. Die Anwendungen müssen nicht auf dem eigenen Computer installiert werden, sondern werden in der Cloud ausgeführt. Um die Bereitstellung, Aktualisierung und Instandhaltung der Software kümmert sich der Anbieter. Die Nutzer müssen lediglich die Anwendungen in Ihrem Webbrowser ausführen. Dies lässt sich in der Regel über ein jedes internetfähiges Gerät realisieren – Sie brauchen sich lediglich mit Ihren Zugangsdaten bei dem Dienstleister anmelden.

SaaS existiert in vielen unterschiedlichen Formaten. Zu den beliebtesten SaaS-Anwendungen gehören:

– Projektmanagement-Software

Content Management Systeme (CMS)

– E-Mail

– eCommerce und Customer Relationship Management (CRM)

Anwendungen für Personalplanung und Archivverwaltung

In der Vergangenheit mussten Betriebe oftmals mehrere Programme installieren und dafür Lizenzen käuflich erwerben. Bei dem kundenfreundlichen SaaS-Modell entfällt dieser zusätzliche Aufwand, sodass Software as a Service insbesondere in Unternehmen immer beliebter wird.

Vorteile von SaaS

SaaS breitet sich als eine äußerst attraktive Lösung auf viele Bereiche aus. Gegenüber traditionellen Software-Lösungen, die lokal installiert und betreiben werden, bietet Software as a Service sowohl für Unternehmen als auch für Kunden eine Vielzahl unterschiedlicher Vorteile:

– Schnelle und unkomplizierte Inbetriebnahme von Dienstleistungen für Kunden. Anstatt Software-Installationen zu versenden und Lizenzen zu vergeben muss der Service lediglich „ins Netz“ gestellt werden, um den Betrieb zu starten.

– Die Wartung durch den Anbieter führt zu einer Entlastung der eigenen Mitarbeiter. So müssen sich insbesondere IT-Teams nicht mehr um die Installation von Software, Aktualisierungen oder Wartungen kümmern. Stattdessen können IT-Teams ihre Ressourcen auf Aufgaben fokussieren, die für das Unternehmen besonders wichtig sind.

– Für neue Mitarbeiter müssen keine neuen Lizenzen erworben oder die Anwendung installiert werden. In den meisten Fällen reicht eine Anmeldung bei dem SaaS-Dienstleister, wodurch neue Mitarbeiter umso schneller Ihre Arbeit aufnehmen können.

– Die Nutzung von SaaS-Angeboten lässt sich sowohl stationär als auch mobil von unterschiedlichen Geräten aus realisieren. So ist beispielsweise die Software nicht mehr zwingend an einen bestimmten Arbeitsplatz gebunden, wodurch ein hohes Maß an Flexibilität ermöglicht wird.

Nachteile von SaaS

Neben den zahlreichen Vorteilen, die der Einsatz von Software as a Service mit sich bringt, gibt es auch einige Nachteile und Gefahren. Bei diesen handelt es sich größtenteils um Kinderkrankheiten. Das Konzept Software as a Service verbreitet sich äußerst rasant und durch den Konkurrenzdruck wird an Problemen wie Performance und Datensicherheit fortlaufend nachgebessert. Dennoch sollten Sie wissen, welche Gefahren mit SaaS verbunden sind:

– Alle Daten werden in der Cloud des Anbieters gespeichert. Auch wenn der Anbieter höchste Sicherheit Ihrer Daten verspricht, befinden sich Ihre vertraulichen Firmendaten auf den Servern des Betreibers. Hackerangriffe, Systemausfälle und andere Vorfälle können die Sicherheit und die Integrität Ihrer Daten gefährden.

– Eine schnelle und stabile Internetverbindung ist Voraussetzung für die Nutzung von SaaS-Services. Da die Software nicht lokal, sondern auf den Servern des Anbieters ausgeführt wird, kommt einer guten Internetverbindung eine bedeutende Rolle zu. Einige Betreiber bieten zwar einen Offline-Modus an, der die Nutzung der Dienste auch ohne Internet ermöglicht. Um eine optimale Nutzung von SaaS zu gewährleisten, wird jedoch eine konstante Verbindung zum Internet benötigt.

Wie sieht die Zukunft aus?

SaaS ist ein Modell für die Zukunft. Bis 2025 wird eine Vervierfachung des Umsatzes erwartet. SaaS-Anbieter haben jedoch noch einige Herausforderungen zu bewältigen. So ist beispielsweise das Misstrauen gegenüber Cloud-Computing in Bezug auf die Datensicherheit immer noch stark verbreitet. Innovative Lösungen, wie die Bereitstellung eines Cloud-Access-Security-Managers, sollen dieses Problem beheben. Bei den stark wachsenden Nutzerzahlen muss zudem eine optimale Performance stets gegeben sein. Damit Anwender nicht durch Ausfälle oder lange Ladezeiten abgeschreckt werden, müssen SaaS-Betreiber ihre Systeme kontinuierlich weiterentwickeln und optimieren.

Kurz gesagt und in freier Übersetzung angegeben sind Laptops „Schoßrechner“. Es handelt sich um aufklappbare Computer, die in ihrer Leistung heute kaum einen Unterschied zum stationären PC aufweisen. In der Praxis verschwimmen die Begriffe Laptop und Notebook miteinander, da sie als gegenseitige Synonyme verwendet werden. Doch es gibt auch neben der Bezeichnung einige Unterschiede zwischen den mobilen Arbeitsplätzen.

Der oder das Laptop – was macht Laptops aus?

Grundsätzlich können Sie sowohl der, als auch das Laptop sagen. Beide Artikel vor der Gerätebezeichnung sind richtig. Doch was ist nun eigentlich ein Laptop und was muss der tragbare und aufklappbare Computer mitbringen, um sich von einem Notebook abzuheben? Fakt ist, dass der Begriff Laptop heute beinahe schon historisch anmutet. Doch es gibt sie nach wie vor, die Unterschiede zwischen dem aufklappbaren Computer und Notebooks oder Stand-PCs. Laptops sind in verschiedenen Größen erhältlich und mit einem großen Kontingent technischer Komponenten ausgestattet. Sie sind dementsprechend schwerer und verfügen über zahlreiche Anschlüsse. Wer Laptops beruflich nutzt, kann sich für ein entsprechend ausgestattetes und mit einem großen Bildschirm gefertigtes Gerät entscheiden. Im Fachhandel schaut Sie der Verkäufer bei der Frage nach einem Laptop meist fragend an und führt Sie zu den Notebooks, die deutlich kleiner sind. Doch selbst viele Hersteller machen keinen wirklichen Unterschied und verwenden die Begriffe Laptop und Notebook geräteübergreifend. Für Sie ist die Bildschirmgröße, sowie die Ausstattung von Relevanz. Hier übertrumpft der tragbare Computer jedes Notebook und ist daher eine gute Wahl für die berufliche, aber auch für die private Nutzung.

Notebook oder Laptop: Die Unterschiede im Überblick

Übersetzt heißt Notebook Notizbuch. Hieraus abgeleitet, ist das Notebook auch deutlich kleiner und leichter als ein Laptop. Optisch und in der Öffnungs- sowie der Verschließfunktion gibt es zwischen Notebooks und Laptops heute keinen wirklichen Unterschied. Als die ersten Notebooks aufkamen, waren sie technisch marginaler ausgestattet und hatten auch weitaus weniger Anschlüsse als ein Laptop. Was auch heute noch einen Unterschied aufzeigt ist die Größe. Ein Notebook ist leichter, da es über ein kleineres Display und meist über eine schlankere Form verfügt. Doch technisch kann es seinem größeren Bruder, dem Laptop, längst die Hand reichen. Wenn Sie nach einem tragbaren Gerät für Ihre tägliche Arbeit suchen, ist ein Laptop aufgrund der größeren Tastatur und dem größeren Bildschirm immer noch die bessere Wahl. Damit Ihr mobiler Arbeitsplatz die Augen nicht überanstrengt, sollten Sie sich für eine entsprechende Bildschirmgröße entscheiden. Tipp: Durch die Differenz in der Tastaturgröße kann es sein, dass Sie zum Beispiel auf einem Laptop schnell und sicher schreiben. Wechseln Sie zu einem kleineren Notebook, kann es in der Umstellungsphase zu einigen Problemen im freien 10-Finger-Schreiben kommen.

 

Können Laptops einen stationären Computer ersetzen?

Die Antwort lautet schlicht und einfach ja. Der PC – der klassische Personal Computer ist in vielen Büros und bei Selbstständigen heute nicht mehr zeitgemäß. Wenn Sie sich nicht an einen festen Ort für die Arbeit binden und flexibel bleiben wollen, ist ein Laptop immer die beste Lösung. Ein PC braucht einen Schreibtisch, auf dem die Tastatur, die Maus und der Monitor stehen. Unter dem Tisch befindet sich der eigentliche Personal Computer, also das Herzstück, in dem die gesamte Technik verbaut ist. Um eine Eingabe von der Tastatur auf den Bildschirm zu bringen, müssen alle Elemente miteinander verkabelt werden. Wenn Sie an Laptops arbeiten, ist das einzige Kabel die Stromzufuhr, mit der Sie den geräteinternen Akku bei Bedarf aufladen. Das heißt: Sie können ein Laptop überall mit hin nehmen, was mit einem stationären Computer nicht möglich ist. Auch wenn es heute bereits viele PCs mit WLAN gibt, erfolgt auch die Einspeisung meist noch über ein Kabel, die LAN-Verbindung.

Zeitgemäß und praktisch – ein mobiler Arbeitsplatz

Wenn von einem mobilen Arbeitsplatz gesprochen wird, handelt es sich immer um einen ortsungebundenen Arbeitsplatz mit flexibel einsatzbereiter Technik. Das heißt, dass Sie an einem Laptop arbeiten und somit Indoor wie Outdoor, im Inland und im Ausland überall einen Arbeitsplatz einrichten und beruflich tätig werden können. Ein Laptop können Sie ganz problemlos als stationären Arbeitsplatz nutzen. Dem gegenüber ist es mit einem konventionellen PC nicht möglich, mobil zu arbeiten und Ihr Arbeitsgerät an jedem beliebigen Ort aufzustellen. Wenn Sie mit einem aufklappbaren Computer am Schreibtisch sitzen, empfiehlt sich zugunsten der Ergonomie eine externe Tastatur. Auch eine Maus kann die Arbeit vereinfachen und beliebig an einem USB Anschluss oder als optische Maus mit dem Laptop verbunden werden. Gerade in einer Zeit, in der Homeoffice immer wichtiger und immer häufiger wird, gewinnen Laptops wieder mehr Beachtung. Die tragbaren vollausgestatteten Computer eignen sich für Ihr lokales Büro, für den Einsatz im Heimbüro und natürlich für Ihre Arbeit, die Sie im Sommer zum Beispiel auf der Terrasse verrichten. Technisch steht er dem PC in nichts nach.

ErpNext ist eine kostenlose, webbasierte Open Source Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Das Software-Paket enthält zahlreiche Module, mit denen Unternehmen von der Warenwirtschaft über das Kundenbeziehungsmanagement bis hin zur Finanzbuchhaltung alle Aufgaben erledigen können. ErpNext kann auf eigenen Servern installiert und betrieben oder als SaaS (Software-as-a-Servivce) in einer Cloud genutzt werden.

Ob Start-up, kleines oder mittelständisches Unternehmen – wer wettbewerbsfähig bleiben und langfristig am Markt bestehen will, braucht eine leistungsfähige Unternehmenssoftware. Proprietäre Software-Lösungen, die alle wichtigen Funktionen in sich vereinen, sind in der Regel jedoch sehr kostspielig. Das auch kostenlose Open Source Software eine ausgezeichnete Leistung bieten kann, die keine Wünsche offenlässt, zeigt das Beispiel ErpNext.

Entwickelt und vertrieben wird die komplette Software von der Frappé Technologies Pvt. Ltd. and Community mit Sitz in Mumbai, Indien. Das Unternehmen wurde im Jahr 2008 gegründet. Die erste Version der auf den Programmiersprachen Python und JavaScript basierenden Software wurde 2010 unter der GNU General Public License veröffentlicht. Bis heute wird die Software unter dieser Lizenz vertrieben und ist eines der wenigen Open Source Software-Pakete für den professionellen Einsatz in Unternehmen, das vollkommen kostenfrei genutzt werden kann. Das heißt, im Gegensatz zu proprietären Softwarelösungen müssen Nutzer für die Nutzung von ErpNext keine Lizenzgebühren bezahlen. Laut Frappé soll dies auch in Zukunft so bleiben. Zwei Open Source Alternativen zu dieser Software sind Vtiger und odoo, deren Funktionsumfang mit ErpNext vergleichbar ist.

ErpNext Module

Die Frappé Software ist modular aufgebaut. Sie enthält mehrere sogenannte Core Module und verschiedene Erweiterungen. Die wichtigsten Kernmodule sind:

  • Finanzbuchhaltung
  • Auftragsmanagement
  • Customer-Relationship-Management
  • Berichtswesen / Analyse
  • Warenwirtschaft / Lagerverwaltung
  • Verkauf & Einkauf
  • Personalmanagement (HRM)
  • Vertriebsmanagement
  • Projekt- und Aufgabenmanagement
  • Kundenservice
  • Asset Management
  • Qualitätsmanagement

ErpNext Branchenlösungen

Das Softwarepaket bietet neben den Kernmodulen verschiedene vorkonfigurierte und einsatzbereite Module für verschiedenen Branchen. Beispielsweise für Dienstleister, Hersteller, Einzelhändler, Unternehmen der Gesundheitsbranche und Unternehmen aus dem Landwirtschaftssektor. Diese kostenlosen Erweiterungen werden als Industry Module bezeichnet und können bei Bedarf installiert werden. Durch diese Module kann die ErpNext Softwaresuite direkt als genutzt werden.

ErpNext – einfache Anpassung und Erweiterung

Falls kein Standard-Eingabefeld für bestimmte Daten zur Verfügung steht, können benutzerdefinierte Eingabefelder entsprechend Ihren Anforderungen hinzugefügt werden. Generell können ErpNext Formulare individualisiert werden. Beispielsweise mit eigenen Skripten. Zudem ist es möglich, serverseitige Skripte hinzuzufügen, um bei bestimmten Eingaben vordefiniere Ereignisse auszulösen oder eigene Anwendungen zu entwickeln.

Komfortable Integration verschiedener Anwendungen

ErpNext bietet die Möglichkeit, verschiedene Anwendungen in die Softwareumgebung zu integrieren. Beispielsweise den Amazon Connector, mit dem Produkte und Bestellungen direkt vom Amazon Marktplatz abgerufen werden können. Verschiedene Bezahldienste wie PayPal oder Razorpay können ebenfalls mit ErpNext genutzt und Kunden angeboten werden. Auf Wunsch ist es möglich, Nutzern die automatisierte Datensicherung im einem Dropbox Konto zu erlauben. Als zentralisiertes Zugangskontrollsystem kann LDAP, das Lightweight Directory Access Protocol integriert und genutzt werden. Ebenso ist es möglich, Woocommerce und verschiedene Google-Dienste wie Google Contact, Kalender, Google Drive oder Maps in ErpNext zu integrieren.

ErpNext ist eine voll ausgestattete ERP Software mit Warenwirtschaft, HRM, CRM, Projektmanagement, Einkaufsmanagement, E-Commerce und vielem mehr. Die Software ist einfach und intuitiv bedienbar. Weitere Vorteile sind die zahlreichen Schnittstellen und die vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten an den individuellen Bedarf. Zudem wird ErpNext von einer aktiven Community mit mehr als 7.000 Mitgliedern unterstützt, die bei Fragen und Problemen gerne weiterhelfen. Die Open Source Software von Frappé hat nur einen Nachteil. Sie eignet sich nicht für große Unternehmen. ErpNext ist jedoch eine sehr gute Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen, die eine ausgereifte ERP Software suchen, jedoch keinen fünf- oder sechsstelligen Eurobetrag in eine proprietäre Software investieren wollen.