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Absender Amazon, Paypal, Paylife? Die bekanntesten Spam-Mails mit Viren-Gefahr

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Spam-Mails gibt es nicht erst seit gestern, jedoch werden die Versender immer kreativer. Spam bedeutet nicht zwangsläufig, dass es sich um einen mit E-Mail verschickten Virus handelt, sondern es handelt sich dabei um Nachrichten, die dem Empfänger unaufgefordert zugesendet werden. Es gibt sogenannte „Spammer“, also Spam-Versender, die arglos ihre Produkte verkaufen möchten und dies mit dem blinden Versand von E-Mails versuchen. Diese sind jedoch eine Minderheit. Die meisten Spam-Mails sind entweder mit einem Spam-Virus infiziert oder fordern dazu auf, persönliche Daten  rauszurücken oder dubiose Links anzuklicken. Sie als User können sich davor schützen, indem Sie sich regelmäßig informieren und Spam-Filter installieren.

Die bekanntesten Spam-Mails

Es gibt Spammer, die immer wieder mit dem gleichen Vorgehen versuchen, dem Nutzer persönliche Daten abzugreifen. Ein Vorteil für den User, weil dieser in vielen Fällen schon alarmiert ist und ahnt, dass es sich um eine Spam-E-Mail handelt. Die bekanntesten Spam-Mails hier im Überblick:

  • Häufig sind (angebliche) Mails von PayLife im Umlauf, die behaupten, die Kreditkarte sei gesperrt. Der Inhaber soll sich per Onlineformular melden und persönliche Daten angeben. Dies ist ein sehr eindeutiger Versuch von Phishing, um an die Kreditkartendaten heranzukommen.
  • Ähnliches passiert bei Spam-Mails von den angeblichen Absendern Paypal und Amazon. E-Mails mit so bekannten Absenderadressen täuschen gelegentlich im ersten Moment – auch erfahrene Nutzer, die in der Regel vorsichtig agieren. Vor allem weckt eine solche E-Mail Aufmerksamkeit, wenn es um eine angeblich offene Rechnung geht. Falls es sich um den angeblichen Absender Amazon handelt, wissen Sie in der Regel, ob Sie eine Bestellung bereits bezahlt haben oder nicht. Falls dies nicht der Fall ist, kontrollieren Sie am besten die letzte Rechnung direkt auf der originalen Amazon-Webseite. Aber Achtung: Klicken Sie auf keinen Fall auf den Link in der E-Mail. Es handelt sich meist um nachgebaute Seiten, die den originalen sehr ähneln. Das gleiche gilt für Paylife, Paypal und Co. Bei Unklarheiten nehmen Sie am besten direkt mit der Firma Kontakt auf.
  • Billig aufgemachte Werbe-E-Mails versenden gelegentlich Viren als Anhang! Meist handelt es sich bei den Mails um Werbung für Abnehmeprodukte, Glücksspiele, Potenzmittel und Versicherungsprodukte.
  • Ein anderes Thema von potenziell virenverseuchten Spam-Mails sind oft angebliche Flirt- oder Kontaktbörsen. Solche Emails sollten Sie unbedingt löschen.
  • Andere Absender von Spam-E-Mails behaupten, Sie wohnten im Ausland und müssen Geld nach Deutschland schicken und bräuchten hierfür Hilfe.
  • Eine heimtückische Spam-Masche sind gefälschte Bewerbungen, die per E-Mail an Unternehmen gesendet werden. Im ersten Moment fällt nicht auf, dass es sich um eine Spam-E-Mail handelt, außer, das Bewerbungsschreiben strotzt nur so vor Fehlern und wirkt bereits eigenartig. Firmenmitarbeitern sei hier geraten, jede einzelne E-Mail durch einen Virenscanner zu schicken, da Bewerbungen ja häufig Anlagen in Form von Word-Dokumenten oder PDF-Dateien haben. Sind diese jedoch mit Viren infiziert hat man diese schnell ins Firmennetzwerk eingeschleust wo sie sich weiterverbreiten können. Es macht ferner Sinn, die Mails auf einem Computer zu öffnen, der keine sensiblen Daten beinhaltet, um sich vor Spyware zu schützen.

So schützen Sie sich vor einem Spam-Virus

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2015 wurden alleine in Deutschland rund 50.000 Spam-Mails am Tag geöffnet. Viele davon gelangten sicherlich direkt ins reguläre Postfach. Pro Tag schaffen es bei Web.de und GMX in etwa 0,05 Prozent Spam-Virus E-Mails durch den Filter.

Vorsicht beim Umgang mit E-Mails ist der allerbeste Schutz! Bevor Sie E-Mails unbekannter Absender öffnen oder eine Datei womöglich samt Spam-Virus herunterladen, versichern Sie sich, dass es sich um eine seriöse E-Mail handelt. Alles anderen kann getrost in den SPAM-Ordner im E-Mail-Programm verschoben und/oder gelöscht werden. Ferner gibt es die Möglichkeit, einen Spamfilter zu installieren. Dieser agiert wie ein Virenscanner, der all Ihre eingehenden E-Mails nach einem Spam-Virus durchstöbert. Viele Mailanbieter sind bereits mit einem Spam Blocker ausgestattet, sodass der eine oder andere Spam-Virus nicht zu Ihnen durchdringt. Dennoch schaffen es gerade die neuen Spam-E-Mails immer wieder im Posteingang zu landen.

Ein regulärer Virenschutz durch eine Antiviren-Software ist natürlich für jeden Computer oder jeden Laptop wichtig. Dabei kann es sich um ein kostenloses Virenschutz-Programm oder (gerade bei Unternehmen zu empfehlen) um ein kostenpflichtiges, aber immer aktuelles und ohne Werbeanzeigen ausgestattetes Programm handeln. Zum Teil beinhalten diese Virenscanner auch eine Schutzfunktion fürs Email-Postfach und können per E-Mail gelieferte Viren wieder vom System entfernen. Informieren Sie sich dazu auch auf den Homepages der jeweiligen Antivirensoftware.

Ein Tipp zum Schluss: vermeiden Sie es unbedingt, Ihre reguläre E-Mail Adresse bei Gewinnspielen oder bei Internet-Apps anzugeben. Sie können nie sicher sein, ob diese Daten nicht an Spammer verkauft werden. Legen Sie sich für solche Zwecke eine kostenlose Email-Adresse bei einem der zahlreichen Anbieter an und verwenden Sie für seriöse, private und/oder geschäftliche Angelegenheiten eine andere Email-Adresse. Geben Sie letztere nur vertrauten Menschen oder Geschäftspartnern heraus. So lässt sich die Flut an Spam enorm eingrenzen.

Unser Fazit zum Thema Spam-Virus

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Sind Sie unsicher beim Inhalt einer E-Mail eines vermeintlich bekannten Absenders wie Amazon, wenden Sie sich direkt an diesen Absender, in dem Sie die „originale Emailadresse“ verwenden oder auf der richtigen Webseite nach den Kontaktdaten sehen. Auch das Überprüfen der E-Mail-Adresse des Absenders kann manchmal schon Aufschluss darüber geben, ob die E-Mail von einer nicht vertrauenswürdigen Adresse kommt.

So schützen Sie sich vor einem „Whatsapp Virus“

Bild von Handydisplay mit Whatsapp

Whatsapp ist eine beliebte Smartphone App, die die Kommunikation mit Freunden und Bekannten erleichtert. Viele schreiben in der heutigen Zeit keine SMS mehr, sondern versenden ausschließlich Whatsapp Nachrichten. Der Grund dafür: es ist einfach günstiger. Außerdem lassen sich einfach und schnell Videos, Bilder oder Links an Freunde oder ganze Gruppen auf einmal verschicken. Die App benötigt eine Internetverbindung und dank zahlreicher kostengünstiger Flatrate-Tarife fallen die versendeten Nachrichten kaum ins Gewicht.

Im Urlaub lässt sich die App per WLAN beispielsweise via Hotel-Internetleitung verbinden und der Kommunikation steht nichts mehr im Wege. Neben schriftlichen Nachrichten lassen sich auch Dateien versenden und User können direkt über Whatsapp telefonieren. Dies ist im Ausland besonders praktisch. Falls das Hotel beispielsweise gratis WLAN anbietet, ist der Anruf nachhause kostenlos. Whatsapp steht in den zahlreichen Appstores zum Download bereit. Doch wo es viele Nutzer gibt, sind meistens auch Betrüger nicht weit: deshalb gilt es ein paar Punkte bei der Nutzung durch Whatsapp zu berücksichtigen, die einen zum Beispiel vor einem Whatsapp Virus schützen können.

Vor- und Nachteile von Whatsapp

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Es fallen nur die Internetgebühren an und es lassen sich viele Nachrichten an individuelle Gruppen oder Einzelnutzer versenden.

Der Nachteil: Sie wissen leider nicht, wie sicher die Nachrichtenübermittlung wirklich ist. Jede App dieser Art birgt ein gewisses Risiko. Vermeiden Sie es deshalb beispielsweise, Kreditkartendaten per Whatsapp-Nachricht zu verschicken, um eine etwaige Gefahr durch Ausspionieren abzuwenden. Aufpassen sollten Sie ferner, wenn Sie große Dateien verschicken. Videos und hochauflösende Bilder produzieren ein großes Datenvolumen und können mit der Zeit auch die Speicherkarte oder den internen Speicher des Smartphones und damit dessen Leistungsfähigkeit belasten.

Achtung: Whatsapp Virus durch Spam-Nachrichten im Umlauf

Auch der berühmte Nachrichtendienst Whatsapp ist leider nicht vor Angriffen gewappnet. Betrüger schicken den Usern beispielsweise Informationen (in Form von Spam-Nachrichten) darüber, dass eine neue Programm-Version von Whatsapp zum Download verfügbar ist. Laut ihrer Nachricht kann derjenige, der diese nicht installiert, Whatsapp nicht mehr benutzen. Falls Sie sich unsicher sind, ob es sich um eine Spam-Meldung handelt, die einen Whatsapp Virus zur Folge haben kann oder um eine „echte“ Installations-Aufforderung seitens der Firma Whatsapp, gehen Sie direkt in den Appstore, prüfen Sie die Version und laden Sie sich dort gegebenenfalls die aktuellste Version herunter.

Zurzeit kursiert ein Whatsapp-Virus, der sich „WhatsApp Gold“ nennt. User, die diese „Premium-Version“ downloaden, erhalten angeblich exklusive Funktionen. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Abo-Falle oder um ein kostenpflichtiges Gewinnspiel. Auch Malware verbreitet sich über ähnliche Whatsapp-Messages schnell über alle Kontakte.
Kettennachrichten anderer bekannter Whatsapp-Kontakte sind also potenziell gefährlich. Diese könnten einen Whatsapp Virus enthalten, der dann von Kontakt zu Kontakt weitergeleitet wird. Im schlimmsten Falle installiert sich eine Malware auf dem Smartphone und hat Zugriff auf all Ihre gespeicherten Daten. Deshalb ist es wichtig, Kettenbriefe mit Installationsaufforderungen oder mit zweifelhaftem Inhalt niemals weiterzuleiten und den Absender davon in Kenntnis zu setzen, dass es sich eventuell um einen Whatsapp Virus handelt.

So schützen Sie sich vor Gefahren

  • Bild von Frau mit Smartphone

    Wie erwähnt sind die angekündigten Updates eine besonders gemeine Falle und kommen bei Smartphones immer wieder vor. Sollten Sie eine derartige „echte“ Aufforderung von Whatsapp Inc. zu einem App-Update erhalten, ist dieses Update auch im Google Play Store oder im anderen App Store vorhanden. Installieren Sie nur jene Anwendungen, die in den Stores vorhanden sind, um auf Nummer sicher zu gehen.

  • Bei Abo-Angeboten sollten Sie vorsichtig sein, hinter ihnen verstecken sich häufig sogenannte Abofallen. Bei diesen Angeboten wird direkt mit Ihrem Mobilfunkanbieter abgerechnet, was im Zweifelsfall teuer werden kann.
  • Als Android Nutzer installieren Sie sich am Besten zur Sicherheit einen Smartphone-Virenschutz. 360 Security beispielsweise ist kostenlos und leicht zu bedienen. Achten Sie ferner darauf, dass sich immer die aktuelle Android-Version auf Ihren Smartphone befindet. Diese schützt vor Sicherheitslücken und sorgt für besseren Schutz im Allgemeinen. Eine gute Nachricht gibt es für iPhone Besitzer: Sie benötigen eigentlich keinen besonderen Virenschutz, weil sich auf dem iPhone nichts von alleine installiert. Nur wenn Sie selbst eine Installation starten und Daten gewollt herunterladen, kann ein Virus auf Ihr iPhone gelangen.

Unser Fazit zur Gefahr durch einen Whatsapp Virus

Whatsapp ist eine tolle Sache, die auf der ganzen Welt Millionen von Nutzern begeistert. Die Gefahren eines Whatsapp Virus sind zum Glück nicht sehr groß, wenn Sie sich an die oben genannten Tipps und Hinweise halten und – wie beim Thema Schutz vor Viren ganz allgemein – geht die größte Gefahr immer vom Nutzer selbst aus, wenn er sich beim Surfen unvorsichtig verhält. Deshalb ist es am Wichtigsten die Augen beim Chatten offen zu halten und genau zu kontrollieren, woher Installations- oder andere Download-Dateien kommen, bevor Sie etwas auf Ihr Smartphone herunterladen oder öffnen.

 

Unser Tipp: Auch für das beruflich genutzte Smartphone sollten Sie einen lizenzierten Virenschutz verwenden. Eine Auswahl von Antivirus-Software und Lösungen finden Sie im Webshop der Biteno GmbH.

 

Optimaler Virenschutz fürs Android Smartphone

bild smartphone virus android

Viren-Software, die einen hohen oder zumindest bösartigen Schaden anrichten kann, ist längst nicht mehr nur ein Thema für Desktop-Betriebssysteme. Auch für Smartphones, beispielsweise mit dem Android Betriebssystem, ist Schutz vor Viren längst ein Thema, denn sie bieten vermehrt Angriffsflächen für Malware und andere Bedrohungen aus dem Internet. Diese können echte Probleme bereiten, etwa wenn sie private Daten abfangen oder aber die volle Kontrolle über das Handy erlangen. Umsicht beim Download, aber auch die Installation von Virenschutzprogrammen hilft, einen Virus beim Android Smartphone zu verhindern.

Die Gefahren für das Smartphone sind vielschichtig

Ist ein Virus auf dem Handy angelangt, können ähnliche Gefahren wie bei einem Computer entstehen. Schädlinge können persönliche Daten ausspionieren und Identitäten oder aber auch Passwörter ausfindig machen und unbemerkt an die Hersteller des Virus weiterleiten. Im Einzelfall kann es auch vorkommen, dass der Handy-Virus die Kontrolle über das Smartphone übernimmt. Besonders empfindlich sind die Telefon- und SMS-Funktionen, aber auch Funktionen zur Satellitennavigation. Sehr ärgerlich und manchmal sogar kostenintensiv kann es dann sein, wenn Schädlinge auf dem Smartphone auftauchen, die im Hintergrund kostenpflichtige SMS versenden oder den individuellen Standort des Smartphone per GPS durchgeben.

Optimalen Schutz für das Smartphone aufbauen

Handy-Viren sind also nicht nur unangenehm, sondern können auch teuer werden. Wer sich jetzt fragt, wie er sein Smartphone am besten schützen kann, dem können unterschiedliche Antivirenprogramme empfohlen werden. Diese müssen natürlich regelmäßig aktualisiert und auf dem neuesten Stand gehalten werden, um einer Infektion mit dem Virus vorzubeugen. Zusätzlich ist es ratsam, in gleichbleibenden Abständen eine Datensicherung auf dem Smartphone durch zu führen.

Wer Bedenken hat, dass sein Handy bereits von einem Virus befallen ist, kann einfach den Scan-Vorgang des Anti-Virenprogramms starten. Zeigt dieser kein Ergebnis, verhält sich das Smartphone aber dennoch bei unterschiedlichen Aktivitäten eigenartig, ist es ein probates Mittel, es einfach auf die Werkseinstellungen zurück zu setzen. Damit werden alle eventuell darauf befindlichen Schädlinge effektiv entfernt. Das Backup dient dann dazu, das infizierte Gerät wieder in den Normalzustand mit den zuvor vorhandenen Daten zu versetzen. Der Vorteil bei dieser Anwendung ist, dass dabei keinerlei Daten verloren gehen.

Auf Aktualität der Virenprogramme achten

Wichtig ist natürlich, dass das eingesetzte Virenprogramm immer auf dem aktuellsten Stand ist. Um hier auf Nummer Sicher zu gehen, kann ein zweites Virenschutzprogramm zum Scan der Daten installiert werden, welches vielleicht aktueller ist oder über eine umfassendere Virendatenbank verfügt. Zu beachten ist allerdings, dass auf die Dauer nicht mehrere Virenprogramme auf dem Smartphone sein sollten, da diese sich gegenseitig ausschalten oder die Schnelligkeit des Smartphones beeinträchtigen können. Um hier Komplikationen zu vermeiden, sollte das nicht benötigte Programm einfach wieder deinstalliert werden.

Perfekt sind übrigens Antivirenprogramme, die nicht nur beim Befall von Schädlingen aktiv werden, sondern auch dann, wenn das Handy verloren geht. Viele – sogar kostenlose – Programme bieten hier effektive Hilfe an: Sie können beispielsweise bei Handyverlust das Gerät online orten, sperren oder sogar Daten darauf löschen lassen. Dies funktioniert auch ohne Internetverbindung des Handys ganz einfach per SMS.

Der richtige Umgang mit einem Fake-Virus

Immer wieder kommt es vor, dass auf dem Bildschirm des Smartphones plötzlich ein Fenster mit einer Warnung vor schädlicher Malware auftaucht. Doch viele Nutzer sind unsicher, ob es sich dabei tatsächlich um einen Virus, beispielsweise im Android System, handelt. Die Antwortet darauf lautet in der Regel „Nein“, denn im engeren Sinn handelt es sich hierbei wirklich nicht um einen Virus. Meist wird einfach ein Browserfenster geöffnet, das den unbedarften Smartphone-Nutzer versucht in eine Falle zu locken. Meist sind diese Anzeigen als Werbeeinblendungen in eine App integriert. Deshalb sollte auch vor dem Herunterladen einer App jede ganz genau in Augenschein genommen werden. Apps, die unnötige Werbung generieren, sollten nur in geringem Maße oder besser gar nicht installiert werden. Um diesen vermeintlichen Virus wieder los zu werden, schließt man am besten das Pop up und löscht die App, die es generiert.

Fazit

Zusammenfassend kann man  sagen, dass es an jedem Anwender selbst liegt, wie sehr sein Smartphone Gefahr läuft, von einem Virus befallen zu werden. Sorgloses Downloaden und Öffnen von Attachments und Apps sollte vermieden werden, zusätzlichen Schutz bietet ein effektives Anti-Viren-Programm.

Unser Tipp: Als Privat-Anwender können Sie in der Regel einen kostenlosen Virenschutz verwenden – auch wenn dieser in der Erkennung von Viren nicht die gleiche Qualität wie eine kostenpflichtige Antiviren-Lösung hat. Als Firmenkunde müssen Sie Ihre Server und die Arbeitsplätze Ihrer Mitarbeiter auf jeden Fall mit einem einwandfrei lizenzierten und immer aktuellen Virenschutz ausrüsten. Im Online-Shop der Biteno GmbH finden Sie eine Reihe renomierter Antiviren-Anbieter wie etwa ESET, die sie hier unkompliziert und schnell online bestellen können.

 

Virenschutz für den Mac

In der digitalisierten und vernetzen Welt von heute ist ein vernünftiger Virenschutz für alle wichtig, die beruflich oder privat viel im Internet unterwegs sind, denn Hacker können einen großen wirtschaftlichen Schaden an PCs anrichten. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass zwar jeder Computer, der an das Internet angeschlossen ist, potenziell gefährdet ist. Aber ein professioneller Virenschutz minimiert die Gefahr eines Hackerangriffs. Gleiches gilt natürlich auch für den Mac. Ein gutes Mac Antivirus Programm schützt nicht nur das Gerät, sondern auch alle in ihm enthaltenen zum Teil sensiblen, persönlichen Daten.

Bild von mac Arbeitsplatz

Sicher surfen mit dem mac – das ist zu beachten

Welche Gefahren drohen dem Mac?

Dem Mac (Apple Macintosh) drohen verschiedene Gefahren, beginnend mit einer fehlenden oder fehlerhaften Datensicherung bis hin zu Fehlern bei der Bedienung oder der schadhaften Software aus fragwürdigen Download-Portalen. AdWare schadet zwar dem Mac nicht so sehr wie Viren oder Trojaner, aber er „müllt“ den Mac mit Werbung zu. Ihr Mac benötigt wie alle hochwertigen Maschinen eine gewissenhafte Pflege. Neben einem aktuellen Mac Antiviren Schutz ist in diesem Fall auch die Rede von einer aktuellen Version des Betriebssystems, damit Ihr Mac immer auf dem aktuell ist und störungsfrei laufen kann.

Ist der Mac sicherer als ein PC?

In der Regel gelten die Macs nicht nur als effektiv und schnell, sondern auch als extrem robust und sehr sicher. So jedenfalls wirbt das Hersteller-Unternehmen Apple. Die üblichen „Windows-Krankheiten“ wie Systemausfälle oder Viren und Trojaner sollen, laut Hersteller, für den Mac keine Gefahr darstellen. Doch jeder Mac ist nur so gut und sicher wie sein Benutzer, denn letztendlich ist er nur eine Kombination aus Hard- und Software. Ein aktueller Mac Antiviren Scanner ist daher trotz der sicheren Technik absolut sinnvoll und jedem Benutzer anzuraten.

Wie schütze ich meinen Mac?

Der Mac lässt sich auf verschiedene Arten sicherer machen. Zum einen sollten Sie regelmäßig die Daten mittels regelmäßiger Backups sichern. Auch die Grundeinstellungen sollten Sie überprüfen und eventuell anpassen. Die Firewall sollte dabei auch gleich aktiviert werden. Verwenden Sie weiterhin verschiedene und mehrere hochwertige Passwörter und wechseln Sie diese regelmäßig.

Weitere Tipps für einen sicheren Mac

  • Bild von Schild

    Auch der mac sollte vor Viren geschützt werden

    Surfen Sie nie als Admin im Internet. Wer ein zweites Benutzerkonto eröffnet und damit online unterwegs ist, der minimiert die Gefahr, dass Änderungen am System eigenhändig oder aus Versehen vorgenommen werden können. Als „Mitbenutzer“ werden Sie dann jedes Mal nach dem Passwort des Admins gefragt, wenn Veränderungen vorgenommen werden sollen. So haben Sie mehr Kontrolle über das, was aus dem Internet auf Ihrem System landet und nichts kann mehr heimlich auf Ihren Mac geschmuggelt werden.

  • Verwenden Sie als Virenscanner einen „On-Demand Scanner„, da dieser nur dann den Virenscanner aktiviert, wenn Sie das möchten. Der Nachteil von Virenscannern, die Ihr System ständig in Echtzeit durchsuchen ist eine extreme Verlangsamung des Systems bis hin zur Unbrauchbarkeit. Im Mac App Store finden Sie eine Vielzahl von passenden On Demand Scannern.
  • Speichern Sie keine Passwörter auf dem Mac, auch wenn entsprechende Programme recht verlockend sind. Eine absolute Sicherheit für Ihre Passwörter gibt es weder auf dem Mac noch einem sonstigen Computer. Besser ist es immer noch, die Passwörter zu notieren. Zusätzliche Sicherheit erreicht man, wenn man nicht ein und dasselbe Passwort für alle Portale verwendet und es außerdem öfter auswechselt.

Sicher ist sicher!

Gehen Sie beim Thema Datenschutz- und sicherheit lieber kein Risiko ein und installieren Sie sich ein hochwertiges Mac Antivirus Programm auf Ihrem Mac. Um das passende Mac Antivirus Programm zu finden, ist es ratsam, sich vorab im Internet über verschiedene Schutz-Programme zu informieren und diese zu vergleichen. So lässt sich ein vernünftiger Virenschutz finden und dabei möglicherweise auch noch Geld einsparen.

Unser Tipp: Auch als Nutzer von Mac-OS sollten Sie mmer einen lizenzierten Virenschutz einsetzen. Eine Auswahl von Antivirus-Lösungen finden Sie im Online-Shop der Biteno GmbH.

 

Antivirus: Das müssen Sie zum Thema Virenschutz wissen!

Haben Sie sich schon einmal einen Computer-Virus eingefangen? Fast jeder, der einen Computer besitzt, hat schon wenigstens einmal Erfahrungen mit diesen schädlichen Anwendungen, in der Fachsprache „Malware“ genannt, gemacht. Immer wieder schaffen es Computer-Viren sogar, Schlagzeilen in den Nachrichten zu machen, wenn von spektakulären Vorfällen berichtet wird, bei denen selbst große Firmen oder bekannte Institutionen durch Virenangriffe betroffen waren, obwohl die Rechner durch Antivirus Programme geschützt waren. Neuerdings befallen Computer-Viren sogar Smartphones und Tablet PCs.

Was sind überhaupt Computer-Viren?

Computerviren zeigen ähnliches Verhalten wie ihre „natürlichen“ Verwandten

Computerviren zeigen ähnliches Verhalten wie ihre „natürlichen“ Verwandten

Der Name „Virus“ wurde von Experten bewusst gewählt, weil sich die schädlichen Anwendungen in vielen Fällen ähnlich wie biologische Viren in der Natur verhalten. Ebenso wie biologische Viren werden Computer-Viren von außen in das System eingebracht. Sie nutzen die Ressourcen des Systems, so wie biologische Viren die Ressourcen des Körpers, um sich im Computer festzusetzen, zu reproduzieren und Schäden anzurichten.

Der Körper bekämpft Viren durch sein Immunsystem, im Rechner dient dazu ein Antivirus Programm. Ebenso wie bei biologischen Viren gibt es auch bei Computer-Viren eine überwältigende Vielfalt, die sich nicht täglich, sondern stündlich vergrößert. Andere Schadprogramme sind beispielsweise Würmer. Deren Auswirkungen sind mit denen von Viren beinahe identisch, weswegen sie von Laien oft auch als Viren bezeichnet werden. Ein guter Virenscanner spürt sie in der Regel umgehend auf und kann diese auch beseitigen.

Welche Arten von Viren gibt es?

Antivirus Programme unterscheiden zwischen verschiedenen Arten von Viren. Das sind unter anderem:

Boot-Viren

Sie gehören zu den frühesten Formen der Computer-Viren und waren in vergangenen Jahren sehr verbreitet. Sie nisten sich im Bootsektor einer Diskette, CD-ROM oder Festplatte ein und nehmen Einfluss auf das Betriebssystem. Aus technischen Gründen ist ihre Größe auf maximal 444 Bytes beschränkt. Zu ihrer Programmierung sind umfangreiche Kenntnisse erforderlich, zudem verbreiten sie sich nur langsam. Deswegen sind Boot-Viren heute kaum noch anzutreffen.

Link-Viren oder Datei-Viren

Sie gehören zu den häufigsten Viren und tragen den Namen, weil sie sich an ein existierendes Programm anhängen. Sie verknüpfen die Startroutine des infizierten Programms mit ihrem eigenen Code. Bei jedem Start der Datei wird das Virus aufgerufen. Um sich zu tarnen, lässt das Virus so lange wie möglich die Ausführung des befallenen Programms zu.

Skript-Viren

Betriebssysteme wie Mac OS, Unix oder Linux benutzen Skript-Sprache zur automatischen Ausführung bestimmter Aufgaben. Ein bekanntes Beispiel ist JavaScript. HTML ist eine Maschinensprache, die ebenfalls von Skript-Viren befallen werden kann. Das Skript-Virus fügt sich in den Skriptbereich einer HTML Datei ein, wird vom Browser auf den Rechner geladen und sucht dort nach einer Wirtsdatei, die es infizieren und zur Verbreitung nutzen kann.

Makroviren

Sie verhalten sich ähnlich wie Skript-Viren, benutzen zur Verbreitung jedoch so genannte Makros. Das sind Anwendungen, die in Büroprogrammen enthalten sind, um bestimmte Aufgaben automatisch auszuführen. Wie der Name es bereits verrät, nisten sich Makroviren in diesen Anwendungen ein. Makros werden meist beim Aufrufen der Textdokumente automatisch ausgeführt. Zudem haben viele Nutzer keine Ahnung, dass in Textdokumenten Viren versteckt sein könnten. Das begünstigt die Verbreitung von Makro-Viren.

Daneben existieren auch Mischformen von Computer-Viren, die mehrere Anwendungen befallen können. Mit Hilfe einer so genannten EICAR Testdatei können Sie einen Virenschutz Test durchführen und feststellen, ob Ihr Antivirus Programm richtig arbeitet. Bei dieser Datei handelt es sich um eine ungefährliche Textdatei, die keinen Schaden am Computer-System hervorrufen kann, die jedoch von allen Antivirus-Programmen als Virus erkannt werden sollte (siehe auch eicar.org).

Würmer, die neue Gefahr

Sicherlich werden Sie überrascht sein, zu hören, dass heute Viren gar nicht mehr die größte Bedrohung für Ihren Computer darstellen. Die geht vielmehr von Würmern aus. Das sind ebenfalls schädliche Anwendungen, die jedoch nicht wie Viren darauf warten, auf das System geladen zu werden, sondern die sich aktiv verbreiten. Dazu suchen sie Sicherheitslücken in Netzwerkdiensten, darunter zum Beispiel Fehler, die beim Design oder in der Programmieren verursacht wurden, fehlende oder zu einfache Passwörter und anderes.

Würmer werden oft über E-Mail Clients verbreitet. Ein guter Antivirus Scanner erkennt jedoch normalerweise auch Würmer und beseitigt sie.

Welche Betriebssysteme sind besonders gefährdet?

Windows, Mac OS, - alle Betriebssysteme sind gefährdet

Windows, Mac OS, Linux – alle Betriebssysteme sind gefährdet

Im Prinzip kann jedes Betriebssystem befallen werden, die einem Programm erlauben, Veränderungen an einer Datei vorzunehmen. Es gibt keine wesentlichen Unterschiede zwischen dem Mac OS, Windows und Linux. Am häufigsten werden Rechner mit dem Betriebssystem Windows befallen. Das liegt zum einen daran, dass Windows sehr weit verbreitet ist und zum anderen daran, dass viele Windows Versionen mit vollen Administratoren-Rechten ausgestattet sind und Viren alle Dateien befallen können, die vom Administrator aufgerufen werden können. Bei Linux-Systemen sind die Administratoren-Rechte eingeschränkt und Viren können sich weniger leicht verbreiten. Diese Situation sieht bei Würmern anders aus. Sie befallen Systeme mit Linux ebenso leicht wie solche mit Windows, zumal viele Server mit Linux arbeiten.

Wie kommt ein Virus auf Ihren Rechner?

Dazu muss der Virus von außen auf den Computer gelangen. Am häufigsten geschieht das über das Internet, beispielsweise durch Spam Email oder infizierte Webseiten. Viren und Würmer können aber auch durch Wechselmedien wie CDs, DVDs, Speicherkarten oder Memory Sticks verbreitet werden.

Welche Auswirkungen können Viren haben und welche Schäden können sie verursachen?

Wenn Sie glauben, dass Viren alle befallenen Dateien zerstören, sind Sie im Irrtum. Das Ziel der Viren besteht darin, sich möglichst lange und unbemerkt zu verbreiten. Deswegen richten sie meist zunächst keine unmittelbare Schäden an. Die Zerstörung von Dateien oder gar Hardware kommt nur selten vor. Würmer sind in dieser Hinsicht viel schlimmer. Das beste Hilfsmittel, um einen Befall mit Viren zu erkennen, ist die Verwendung einer Antivirus Software. Manchmal können Sie einen Befall mit Viren auch daran bemerken, dass der Rechner langsamer wird bzw. länger zum Booten (Hochfahren) braucht, weil die Viren Rechenkapazität binden. Ab und zu äußert sich eine Infektion auch durch unverhoffte Töne wie Piepsen oder Musik, ein verzerrtes Display, herunter gefallene oder verlaufende Buchstaben oder eingeblendete Meldungen der verschiedensten Art. Über konkrete ökonomische Schäden gibt es so gut wie keine Angaben. Vielleicht weil Unternehmen, deren Computer von Viren befallen wurden, das lieber nicht öffentlich zugeben.

Wie verhindern Sie Virenbefall? – Vermeidung statt Bekämpfung!

Ein Mac Antivirus Programm oder eine ähnliche Anwendung für Windows oder Linux Computer bzw. Smartphone sind nur die letzte Stufe Ihrer Verteidigung. Die beste Anti Virus Maßnahme besteht nicht in der Bekämpfung der Infektion, sondern in ihrer Vermeidung. Dazu genügen im Grunde genommen schon einige wenige, simple Maßnahmen:

  • Bild Schutzschild Antiviren-Programm

    Zuverlässiger Schutz ist einfacher und effektiver als die Bekämpfung eines Virenbefalls

    Sie sollten zum Beispiel niemals Programme von zweifelhaften Quellen herunterladen, auch nicht, wenn Sie sie vorher einem Antivirus Scan unterziehen.

  • Verwenden Sie keine Filesharing Programme wie beispielsweise Tauschbörsen, um Inhalte auf den Computer zu laden.
  • Vorsicht bei Emails von unbekannten Absendern. In den Anhängen können Viren bzw. Würmer versteckt sein. Oft tarnt der Absender der Viren seine Absichten, indem er eine Rechnung schickt oder droht, ein Bankkonto oder eine Kreditkarte zu sperren oder andere drastische Aktionen ankündigt. Alle haben das Ziel, Sie dazu zu bringen, den Anhang zu öffnen und so die Viren einzulassen. Am besten ist es, Emails von unbekannten Absendern ungeöffnet zu löschen.
  • Vorsicht auch bei USB Sticks und anderen Speichermedien. Auf diesen Weg können Viren ebenfalls auf das System eingelassen und dann weiterverbreitet werden.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Betriebssystem und auch andere Software regelmäßig aktualisiert wird. Dadurch werden Sicherheitslücken geschlossen und Programmierfehler beseitigt und somit der Befall mit Viren erschwert .

Was tun, wenn der Computer bereits infiziert ist?

Dann benötigen Sie ein gutes Antivirus Programm, um das Virus zu isolieren und zu entfernen. Auf dem Markt gibt es davon eine ganze Anzahl verschiedener Virenscanner, kostenlose und Kaufprogramme. Beim Vergleich im Internet zeigt sich, dass die Kaufprogramme den Gratis-Versionen überlegen sind. Letztere bieten nur einen Basis-Schutz. Wenn sie beim Virenschutz sparen, kann Sie das teuer zu stehen kommen. Die Kosten eines Kaufprogramms stehen in keinem Verhältnis zum Schaden, den eine Infektion anrichten kann. Da ständig neue Viren erscheinen, muss das Antivirus Programm ständig aktualisiert werden.

Virenschutz für kommerzielle Rechner

Wenn Sie Ihren Rechner für kommerzielle Zwecke nutzen, kommen Sie um Kaufprogramme  nicht herum. Ohne sie ist das Risiko einer Infektion einfach zu groß. Am besten erwerben Sie Ihre Antivirus Programme von einem Anbieter, der sich auf Geschäftskunden spezialisiert hat.

Gute Anbieter erkennen Sie daran, dass sie für mindestens 1 Monat eine kostenlose Testversion anbieten – im Einzelfall auch länger. Achten Sie auch darauf, wie lange die Lizenz gültig ist und wie lange das Antivirus Programm aktualisiert wird. Ohne regelmäßige Aktualisierung ist selbst der beste Antivirus Scanner wertlos. Zum Service eines guten Anbieters gehört auch ein Kundendienst, wenn es mal Probleme gibt.

Unser Tipp: Im Shop der Biteno GmbH finden Sie eine Auswahl an Antivirus-Lösungen für Ihr Unternehmen. Gerne beraten wir Sie dazu im Vorfeld Ihres Kaufs.

Tutorial

Virus entfernen: So entfernen Sie einen Computer-Virus

Sie haben Schadsoftware (Trojaner, Virus, Spyware oder Malware) auf dem PC und möchten den Virus nun schnell entfernen? Hier finden Sie eine detaillierte Beschreibung wie Sie einen Computer-Virus entfernen können.

Virus entfernen: Zuerst Netzwerkverbindungen trennen

Als ersten Schritt nach einem Befall mit Computer-Viren, sollten Sie alle Netzwerkverbindungen des PCs, Notebooks oder Servers trennen. Trennen Sie als das Netzwerk-Kabel zu Ihrem PC oder Server. Falls vorhanden deaktivieren Sie das WLAN. Sofern Sie alleine Ihr WLAN nutzen, so können Sie den WLAN-Router auch komplett ausschalten.

Das Trennen vom Netzwerk bzw. Internet verhindert, dass sich andere Geräte im Heim- oder Arbeitsnetzwerk ebenfalls mit dem Virus infizieren. Durch das Kappen der Internetverbindung verhindern Sie, dass die Malware weitere Schadsoftware herunterladen kann, die den PC komplett Ihrer Kontrolle entzieht.

Folgendes sollten Sie bei einem Viren-Befall nicht tun:

… panisch werden und unüberlegt handeln

Zunächst sollten Sie erst einmal ruhig bleiben. Zuerst gilt es, sich einen Überblick über Ihre Situation zu verschaffen. Je nach Virus gibt es unterschiedliche Möglichkeiten diesen wieder zu entfernen. Ein PC mit normalem Virenbefall lässt sich relativ einfach desinfizieren. Der Zeitfaktor sollte hier jedoch nicht unterschätzt werden.

Etwas komplizierter wird es bei den sogenannten Erpresserviren. Aber auch diese können entfernt werden. Hier gilt ebenfalls: Nicht panisch werden und tief durchatmen. Egal, welche Drohungen am Bildschirm eingeblendet werden, sie entsprechen nicht der Wahrheit.

Solche Trojaner können Sie mit etwas Ruhe und Überlegung leicht als solche enttarnen. Staatliche Stellen und seriöse Softwareanbieter würden nie Ihren PC oder Server sperren. Daher führt selbst eine Zahlung des genannten Betrags nicht zum Entsperren des Rechners. Das müssen Sie entweder alleine machen oder, falls Sie sich das nicht zutrauen, einen IT-Dienstleister beauftragen.

… infizierte Dateien von Hand löschen

Es ist nicht hilfreich Dateien von Hand zu löschen. Damit ist leider nicht garantiert, dass Sie die Spyware oder den Virus wirklich nachhaltig entfernen. Oft vergrößert sich dadurch der Schaden nur und die Entfernung der Malware wird schwieriger. Nur wenn Sie genau wissen was Sie tun, kann diese Option hilfreich sein. Muss es aber nicht. Also lieber Finger weg.

… einen infizierten PC weiter verwenden

Sie haben den PC durch das Trennen der Netzwerkverbindungen von der Außenwelt bzw. dem Netzwerk abgeschnitten. Informationen über das Internet können Sie sich am infizierten Rechner nicht mehr holen. Auch so ist eine Weiterbenutzung des infizierten Computers nicht zu empfehlen. Bei einer Weiternutzung kann das Computervirus nur noch mehr Schaden auf dem Rechner anrichten.

Als Alternative können Sie einen anderen Rechner im Netzwerk nutzen oder Kollegen fragen, ob Sie deren PC nutzen dürfen. Selbst das Internetcafé ist besser als ein infizierter PC.

Bei dem Befall durch Malware, einen Trojaner oder ein Computervirus empfiehlt sich das korrekte Herunterfahren des PC. Bei Erpresserviren kann es helfen, den PC nicht herunterzufahren, sondern die Stromversorgung zu trennen. Dieses Vorgehen hat zumindest bei einigen Infizierungen mit dem sogenannten BKA-Trojaner Erfolg gezeigt. Dies kann allerdings zu Schäden an der Festplatte führen. Zudem sollte es nur angewendet werden, wenn Sie keine Beweis-Sicherung (z.B. der betroffenen Festplatte) anstreben.

Anzeige erstatten und Sicherung von Beweisen

Gegen Malware und Erpresserviren können Sie Anzeige erstatten. Falls möglich, können gegenüber der Versicherung Ansprüche geltend gemacht werden. In beiden Fällen benötigen Sie jedoch stichhaltige Beweise. Haben Sie eine neue Festplatte, dann sollten Sie die infizierte Festplatte zur Beweissicherung behalten und nicht desinfizieren oder löschen. Zur weiteren Vorgehensweise sollten Sie einen Fachanwalt aufsuchen, der sich auf solche Fälle spezialisiert hat.

Virus entfernen mit Antiviren-DVD

Verfügen Sie über ausreichende PC- und Administrations-Kenntnisse, können Sie den betroffenen Rechner von einer sicheren CD bzw. DVD eines Antivirenherstellers booten. Es ist natürlich auch möglich, den Rechner über einen USB-Stick zu booten, falls kein entsprechendes Laufwerk vorhanden ist.

Dazu bedarf es meist einer Änderung der Bootreihenfolge im BIOS. Von der DVD lässt sich ein vollständiger Scan der Festplatte des infizierten Rechners durchführen. Dieser kann, je nach Größe der Festplatte durchaus 2 – 3 Stunden dauern. Nach der erfolgreichen Desinfektion starten Sie Ihren Computer neu.

Tipp: Wenn Sie auf „Nummer sicher“ gehen wollen so wiederholen Sie den Antiviren-Scan des betroffenen PCs (bzw. Notebooks oder Servers) mit der Boot-CD eines zweiten zuverlässigen Antiviren-Anbieters.

Booten von einer Rettungs-DVD

Schlägt die Desinfektion mittels der Antiviren-DVD fehl, gibt es weitere Möglichkeiten, um der Situation Herr zu werden und den Trojaner oder das Computer-Virus zu entfernen. Für die verschiedenen Betriebssysteme werden Notfall-DVDs mit einem Rettungssystem angeboten.

Legen Sie die DVD ins Laufwerk und booten von der DVD. Falls kein Laufwerk vorhanden ist, kann ein USB-Stick verwendet werden. Je nach Funktionsumfang des Rettungssystems lässt sich das System mit einem Wiederherstellungspunkt in den Zustand vor der Infizierung mit Malware zurückversetzen.

Hilft keine der Varianten, können Sie versuchen die Hilfe eines IT-Dienstleisters in Anspruch zu nehmen. Falls Sie eine aktuelle Datensicherung haben, dann besorgen Sie sich eine neue Festplatte und installieren das Betriebssystem neu.

Datensicherung / Rettung Ihrer persönlichen Dateien

Das Rettungssystem ermöglicht meist eine Datensicherung von wichtigen persönlichen Daten. Diese speichern Sie zunächst auf einen USB-Stick oder ein anderes externes Medium. Um eine Infektion dieser Sicherung auszuschließen, sollten Sie sie mit zwei verschiedenen Virenscannern untersuchen. Haben Sie so einen Virenbefall ausgeschlossen, schalten Sie den Schreibschutz an und legen das Medium vorerst beiseite.

Hat ein Trojaner Ihre Daten hingegen verschlüsselt, dann sind sie meist verloren und können nicht mehr wieder hergestellt werden. In diesem Fall müssen Sie auf eine vorhandene Datensicherung zurückgreifen.

Falls Ihnen nicht alle installierten Programme bekannt sind, können Sie jetzt eine Liste Ihrer Anwendungen zu erstellen, um bei der Neuinstallation keine zu vergessen.

Festplatte komplett und richtig löschen

Nun geht es darum, Ihren PC für die weitere Nutzung komplett von der Schadsoftware zu befreien. Trotz der Entfernung des Computervirus und Negativmeldung des Virenschutzprogramms können Reste auf Ihrer Festplatte verblieben. Um die Malware komplett zu entfernen, muss die Festplatte vollständig gelöscht werden.

 

Dieser Schritt entfällt, wenn Sie eine neue Festplatte verwenden. In diesem Fall wechseln Sie den infizierten Datenträger im PC durch den neuen aus und installieren das Betriebssystem neu.

Möchten Sie die infizierte Festplatte weiter verwenden, so muss diese komplett gelöscht werden. Es reicht nicht aus, diese nur zu formatieren. Danach sind weiterhin die Daten und auch die Schadsoftware auf der Festplatte. Um eine Festplatte komplett zu löschen, ohne dass Dateireste auf der Festplatte zurückbleiben, empfiehlt es sich die Festplatte einmal komplett mit Nullen zu überschreiben. Unter Windows ist dies nur mit Tools möglich, die von einem USB-Stick gestartet werden können.

Unter Linux müssen Sie von einem USB-Stick booten und Befehle in der Konsole eingeben. Zunächst listet der Befehl fdisk -l alle Festplatten und deren Kennung auf. Hier wird unter anderen die Größe angegeben, sodass die Zuordnung leicht sein sollte. Der USB-Stick wird hier ebenfalls als Festplatte erscheinen. Mit dem Befehl „dd if=/dev/zero of=/dev/sda“ wird die (erste) Festplatte mit Nullen überschrieben. Dabei muss /dev/sda durch die Kennung der korrekten Platte des infizierten Rechners ersetzt werden, um so die gesamte Festplatte zu überschreiben.

Das Überschreiben der Festplatte und das Neuaufsetzen des Betriebssystems können Sie auch einem IT-Dienstleister überlassen.

Neuinstallation des Betriebssystems

Nun können Sie das Betriebssystem von einem Installationsmedium, meist der Original-CD bzw. DVD des Herstellers, auf die leere Festplatte installieren. Ein selbst erstelltes Installationsmedium, auf dem schon Updates des Betriebssystems eingebunden sind, erfüllt diese Zwecke ebenfalls. Nach dem Start der CD bzw. DVD läuft die Installation meist selbstständig ab.

Je nach vorhandener Hardware kann es notwendig sein, weitere Treiber zu installieren, damit diese wieder funktionsfähig ist. Nutzen Sie hier vorerst nur vorhandene Installationsmedien und noch nicht das Internet zum Download.

Updates für das Betriebssystem installieren

Der erste Schritt nach Herstellung einer Internetverbindung sollte der Download von Updates für das jeweilige Betriebssystem sein. Dazu sollten unbedingt alle Updates von Windows oder Linux heruntergeladen und installiert werden. Je älter die installierte Version des Betriebssystems ist, desto länger dauert der Vorgang. Aber er ist zwingend notwendig.

Wenn Sie Windows verwenden finden Sie die Windows-Updates in der Systemsteuerung. Rechnen Sie mit einer längeren Wartezeit, da alle Updates seit dem Erscheinen des Betriebssystems herunter geladen werden müssen. Das kann je nach Internet-Verbindung durchaus 1-2 Stunden dauern.

Virenschutzprogramm installieren und Virendefinitionen aktualisieren

Der nächste Schritt ist die Installation eines wirklich funktionierenden Virenschutzes. Wir empfehlen hier die Nutzung einer kostenpflichtigen Virenschutz-Software. Bei diesen Programmen werden die Viren-Signaturen häufiger (meistens mehrmals täglich) aktualisiert. Bei kostenfreien Versionen ist das oft nicht ausreichend oft der Fall.

Sie sollten die aktuellen Virendefinitionen sofort nach der Installation herunterladen und das Programm so einstellen, dass die Signaturen automatisch aktuell gehalten werden. Denn ein Virenschutzprogramm ist nur so gut, wie die Virendefinitionen. Sind diese veraltet, hilft Ihnen auch die Antiviren-Software meist nicht weiter.

Betriebssystem sichern und persönliche Einstellungen vornehmen

Aus dem oben genannten Grund sollten Sie das Computer-System so einstellen, dass die Updates des Betriebssystems automatisch heruntergeladen und installiert werden. Entdeckte Sicherheitslücken des Systems werden auf diese Weise immer sofort und zuverlässig geschlossen. So genannte Zero-Day Exploits sind damit keine wirklich Gefahr mehr für Sie.

Nun können alle anderen Einstellungen am Rechner bzw. Server vorgenommen werden. Dazu gehört, dass ein Konto zum normalen Arbeiten eingerichtet wird, welches nicht über Administratorrechte verfügt.

Wenn Sie sich einen Trojaner, ein Virus oder Spyware eingefangen haben während Sie als Administrator angemeldet sind, so hat auch der Virus auf den kompletten Rechner Zugriff. Ein Benutzerkonto unter Windows mit eingeschränkten Rechten hält den Schaden zumindest in Grenzen, auch wenn es den Befall meist nicht komplett verhindert.

Aktuelle Programmversionen installieren

Nun ist Ihr Computer so weit, dass Sie alle anderen Programme installieren können, die Sie bei der täglichen Arbeit mit dem PC verwenden und benötigen.

Auch hier gilt: Aktualisieren der Software nicht vergessen. Speziell der verwendete Browser und die diversen Erweiterungen dafür, zum Beispiel Adobe Flash oder Java, müssen immer aktuell sein.

Lese-Tipp: Warum Sie vor allem kostenfreie Software immer aktualisieren sollten.

Gerade bei den kostenfreien Software-Produkten von Adobe können Sicherheitslücken blitzschnell ausgenutzt werden. Programme, wie Adobe PDF und Microsoft-Office müssen daher immer auf dem neuesten Stand sein. Zudem sollten Sie die Einstellungen bezüglich der Ausführbarkeit von Makros und ähnlicher Schwachstellen überprüft werden.

 

Gesicherte Daten übertragen

Kopieren Sie nun Ihre eingangs gesicherten Daten, Dateien und sonstige elektronische Dokumente wieder auf die Festplatte. Weitere Einstellungen bezüglich der Darstellung können nun vorgenommen werden, da der Rechner jetzt vor Viren und anderer Schadsoftware bestmöglich geschützt ist. Dazu gehören die Wahl des Hintergrundbildes und die Auswahl und Einstellung von Minianwendungen und Verknüpfungen auf dem Desktop.

Zukünftigen Virenbefall verhindern

Grundsätzlich sollte jeder PC ein aktuelles Virenschutzprogramm haben, das circa alle 3 -4 Stunden automatisch neue Virensignaturen aus dem Internet vom Hersteller der Virenschutz-Software bekommt. Der PC ist somit schon vor den meisten Bedrohungen (Trojaner, Malware, Viren, etc.) geschützt. Zudem ist ein funktionierender Virenschutz weitaus günstiger als die Kosten im Schadensfall, wenn Sie sich den Virenschutz sparen.

Viele Virenschutzprogramme überprüfen zudem Ihren Browser auf Sicherheitslücken und geben Empfehlungen, wie Sie diesen sicherer machen können. Teils können die Browser auch in einer sicheren Umgebung, der sogenannten Sandbox, ausgeführt werden, wodurch ein zusätzlicher Schutz vor sogenannten Drive-by-Downloads gewährleistet wird. Darunter fällt beispielsweise der BKA-Trojaner.

Sie können sich vor solchen Drive-by-Downloads ebenfalls schützen, indem Sie die Erweiterungen im Browser blockieren. Zusätzlich sollten Sie jederzeit eine gewisse Skepsis gegenüber kostenlosen oder verlockenden Angeboten haben.

 

Vermeiden Sie den Download und das Öffnen von Dateien aus unbekannter Quelle, ob als Anhang an eine E-Mail von unbekannten Absendern oder von unbekannten Webseiten. Bekommen Sie seriös aussehende Mails, hinterfragen Sie, ob das stimmen kann bzw. ob der angebliche Absender tatsächlich den Kontakt per Mail suchen würde.

Nach dem Viren-Befall: Möglichkeiten zur effektiven Datensicherung

Nach einem Virenbefall wird Ihnen oft erstmals bewusst, dass eine funktionierende Datensicherung Gold wert ist. Haben Sie Ihre Daten jederzeit in der aktuellen Version gesichert, so entfällt im Notfall sehr viel Aufwand.

Sollten Sie also noch keine getestete Datensicherung haben, dann sollten Sie diese jetzt einrichten. Dazu reicht oft schon eine externe Festplatte, auf der Sie Ihre Daten speichern können. Mit weiteren Tools können Sie das gesamte System mit Ihren persönlichen Einstellungen sichern.

Am komfortabelsten ist unserer Erfahrung nach eine Online-Backup Software. Die Software wird einmal installier und läuft anschließend automatisch im Hintergrund ab und sichert alle Ihre Dateien in ein geschütztes Rechenzentrum, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen. Damit können Sie sicher sein, daß Sie bei einem etwaigen Virenbefall Ihre wichtigen Dateien und Dokumente wieder beschaffen bzw. wieder herstellen können.

Tipp: Testen Sie einmal die automatische Datensicherung in ein sicheres Cloud-Rechenzentrum. Sie können die Software online bestellen und sie ist in der Regel in 5-10 Minuten ohne tiefere IT-Kenntnisse eingerichtet. Hier kommen Sie zur Anmeldung.

 

Passwörter ändern

Nicht selten sind Viren und Trojaner auch dazu bestimmt, fremde Passwörter und Zugänge zu anderen Systemen wie E-Mail zu erschleichen. Bitte ändern Sie nach Möglichkeit kurzfristig Ihre wichtigen Passwörter.

Tipp: Hier finden Sie eine kurze Anleitung wie Sie ein sicheres Passwort erstellen, dass Sie sich auch gut merken können.

Unser Fazit zum Thema Viren entfernen

Der Aufwand, der beim Entfernen eines Computervirus entsteht, ist enorm. Für die Desinfektion und das Neuaufsetzen des kompletten Systems müssen Sie gut und gerne bis zu 3 Tage mit den notwendigen Wartezeiten einplanen. Im Vergleich dazu sind die Kosten für einen funktionieren Virenschutz und eine erprobte Datensicherung äußerst gering.

 

Tipp: Einen passenden Virenschutz für Ihren Computer können Sie im Online-Shop der Biteno GmbH bestellen. Alles Weitere zum Thema Virenschutz erfahren Sie außerdem hier.