Als Business Continuity Management (BCM), auf Deutsch Kontinuitätsmanagement, bezeichnet man die Entwicklung von Strategien, Plänen, Handlungen, Tätigkeiten und Prozessen für einen Krisenfall. Diese Strategien beziehen sich auf solche Prozesse, deren Unterbrechung der Organisation ernsthafte Schäden oder gravierende (mitunter vernichtende) Verluste zufügen würde. Beispielsweise beschäftigt sich BCM mit Katastrophen wie Feuer, Überflutung, Einbruch, Vandalismus, Hackerangriffen und Personalausfall.

Ereignisse mit hohem Schadenspotenzial

Somit befasst sich Business Continuity Management mit Ereignissen, deren Eintrittswahrscheinlichkeit gering ist, die aber einen hohen Schaden verursachen würden, falls sie eintreten. Das Ausmaß der Schäden für das Unternehmen in einem solchen Fall wird demzufolge durch Business Continuity Management minimiert.

Zielsetzung der BCM-Maßnahmen

Ziel der BCM-Maßnahmen ist es, alle kritischen Geschäftsprozesse abzusichern. Damit wird die Produktivität erhalten, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und damit der Fortbestand gesichert. Dabei können auch alternative Abläufe definiert werden, die im Krisenfall greifen sollen.

BCM-Maßnahmen zur Sicherung des IT-Betriebs

Ursprünglich aus der Betriebswirtschaftslehre stammend, wurde das Business Continuity Management im Laufe der Zeit auf die IT-Technologie ausgeweitet. Denn viele IT-Anwendungen zählen zu den kritischen Geschäftsaktivitäten. So können plötzliche Ausfälle von Rechnern, Stromausfälle, sonstige technische Störungen, Bedienungsfehler oder Attacken auf Computersysteme zu gravierenden Betriebsstörungen führen. Die Strategien, Pläne und Maßnahmen im Rahmen des Business Continuity Management sollen dazu beitragen, den Betrieb der IT-Infrastruktur im Krisenfall möglichst aufrechtzuerhalten oder problemlos zum Wiederanlauf zu bringen.

Ganzheitliches Konzept

Business Continuity Management ist damit ein ganzheitliches Konzept, das sich auf Prozesse, auf Organisation, IT und Personal bezieht. Die Maßnahmen können proaktiv, reaktiv oder strategisch angelegt sein. Das BCM überschneidet sich mit dem Risikomanagement. Ein wirksames Business Continuity Management System muss kontinuierlich an die Unternehmensstrategie angepasst werden.

Geschäftskritische Prozesse identifizieren

Zu den Schritten des Business Continuity Management gehören die Identifizierung der geschäftskritischen Prozesse und das Aufstellen von Notfallplänen. Für den Krisenfall sind Verantwortlichkeiten festzulegen, damit ein effizientes und abgestimmtes Handeln in der Krise möglich ist. Im Rahmen von Notfallübungen und Testläufen kann überprüft werden, ob die BCM-Maßnahmen wirksam sind und an welchen Stellen nachgebessert werden muss.

IT-Notfallplan

Im Rahmen des Business Continuity Management sind Maßnahmen zu beschreiben, die den IT-Betrieb in einem Krisenfall aufrecht erhalten oder den schnellen Wiederanlauf nach einem Ausfall sicherstellen sollen. Bei einem Datenverlust ist es oft nicht einfach, die Daten ad hoc wiederherzustellen. Daher gehört zum BCM ein IT-Notfallplan. Dies ist ein Handbuch, in dem Notfallmaßnahmen und Handlungsanweisungen festgehalten sind. Bei einem Störfall kann das Unternehmen mit Hilfe dieses Notfallplans schnell reagieren. Zu den typischen Inhalten gehören Anweisungen, Zuständigkeiten, Kommunikationsregeln und Aktionen zur schnellen Beschaffung von Ersatzteilen. Zur besseren Übersicht sind diese Inhalte oft in Form von Checklisten und Skizzen dargestellt.

Ransomware

Im Jahr 2017 hat sich die Ransomware WannaCry (WanaDecrypt0r 2.0) weltweit auf Computern und Servern verbreitet. Dies ist ein Krypto-Trojaner, der auf den infizierten Rechnern Daten (Dateien, Bilder, Programme) so verschlüsselt, dass diese unbrauchbar werden. Der Anwender wird genötigt, ein Lösegeld zu zahlen, um den Code für die Entschlüsselung zu erhalten. Es wird gedroht, dass anderenfalls die Daten gelöscht werden. Wie bereits bei vorherigen Ransomware-Attacken wurden die Nutzer aufgefordert, in der Währung Bitcoin zu zahlen.

Virenscanner

Schadsoftware sowie Angriffe von Hackern sind nicht leicht zu erkennen. Sie gefährden die Funktionsfähigkeit des Computers und den Schutz sensibler Daten. Daher werden Virenscanner als manuelle Scanner, als Echtzeitscanner oder Onlineprogramme eingesetzt. Damit können Trojaner und Viren wirksam aufgespürt werden. Diese ungebetenen Gäste werden dann unschädlich gemacht, indem sie in das Quarantäne-Verzeichnis verschoben oder gelöscht werden. Ein Antivirus-Programm bewirkt, dass Hacker ausgesperrt werden. Mittlerweile arbeiten Virenscanner mit hoher Geschwindigkeite und können den Rechner kontinuierlich schützen.

Business Continuity Management während der Corona-Krise

Durch die Corona-Krise erfahren wir im Moment, dass es zum BCM auch gehören kann, die Geschäftsräume von heute auf morgen zu schließen und die Mitarbeiter ins Home-Office zu schicken. Auf eine solche Situation muss ein Unternehmen sowohl technisch als auch organisatorisch vorbereitet sein.

Anforderungen im Home Office

Mitarbeiter im Home Office sollten über eine Internetanbindung mit mindestens 2 Mbit/s Bandbreite verfügen (bei größeren Datenmengen 6 Mbit/s). Die Beschäftigten sollten die Möglichkeit haben, sich in die zentrale Telefonanlage des Unternehmens einzuwählen. Auf dem Rechner muss eine Antiviren-Software installiert sein, damit dieser vor Viren und Trojanern geschützt ist. Business Continuity Management darf das Home Office nicht aussparen. Die Anforderungen an den Datenschutz und an die Datensicherheit müssen auch dort erfüllt werden. Papierdokumente und Sticks mit sensiblen Daten sind daher so aufzubewahren, dass sie vor dem Zugriff durch Dritte geschützt sind. Idealerweise ist das Home Office ein abschließbarer Raum. Der Rechner muss in jedem Fall durch ein Passwort abgesichert sein.

Unter dem Begriff WannaCry versteht man eine äußerst potente Schadsoftware, die im Mai 2017 großflächig aufgetreten ist und primär Computer mit den beiden Betriebssystemen Windows 7 und Windows XP befallen hat. WannaCry orientiert sich in der Funktionsweise an einer klassischen Ransomware: Die Schadsoftware verschlüsselt die Festplatten inklusive aller Daten des befallenen Rechners mit einer leistungsstarken Verschlüsselung und fordert von dem Anwender Lösegeld für die Entschlüsselung der Daten. Das Besondere an WannaCry war, dass die Ransomware mit der Funktionalität eines Computerwurms ausgestattet war, wodurch sie sich binnen kürzester Zeit weltweit auf Millionen von Rechnern verbreiten konnte.

Allgemeine Informationen zu WannaCry

Am 12. Mai 2017 wurde eine weltweite massenhafte Infektion von Windowscomputern durch einen neuartigen Computervirus registriert. Innerhalb von nur 24 Stunden waren weltweit mehr als 230.000 Windowsrechner betroffen. Neben vielen privaten Computern, auf denen die beiden Betriebssysteme Windows 7 und Windows XP installiert waren, waren auch viele Unternehmen, Regierungsbehörden, Industrieanlagen sowie kritische Infrastrukturen betroffen. Diese Ransomware wird im Allgemeinen als WannaCry bezeichnet, ist jedoch auch unter folgenden Namen bekannt:

–     WannaCrypt

–     WCrypt

–     WCRY

–     Wana Decryptor 2.0

Ransomware stellt eine spezielle Untergruppe von Schadsoftware dar und kommt im Bereich der Cyberkriminalität schon seit Jahren äußerst erfolgreich zum Einsatz. Während die bisherigen Ransomware-Angriffe in der Regel vereinzelt durchgeführt wurden und vorwiegend einzelne Unternehmen, Organisationen oder Privatpersonen gezielt ins Visier der Hacker genommen wurde, hebt sich WannaCry durch seine aggressive Weiterverbreitung deutlich von den bisherigen Hackerangriffen ab. Neben der reinen Ransomware-Funktionalität kommt im Rahmen von WannaCry auch ein potenter Wurmvirus zum Einsatz. Dieser nutzt gezielt den Windows Exploit „EternalBlue“ in Kombination mit dem Backdoor-Tool „DoublePulsar“, um sich selbständig weiterzuverbreiten.

Funktionsweise von WannaCry

Nachdem WannaCry auf ein anfälliges System kopiert wurde, wird zunächst eine Verbindung zu der sogenannten „Killswitch-URL“ aufgebaut. Falls die Domain nicht aktiv ist, wird der sogenannte Dropper aktiviert, der für die Installation der Ransomware zuständig ist. Danach kreiert die Malware einen Service mit der Bezeichnung „mssecsvc2.0“, der den Displaynamen „Microsoft Security Center 2.0“ erhält. Dieser scannt bei der ersten Gelegenheit zuerst das lokale Netzwerk und danach auch das Internet nach weiteren potenziellen Computern mit der Vulnerability „EternalBlue“. Über diese Funktionalität wird die rasend schnelle Verbreitung der Schadsoftware gewährleistet.

Im nächsten Schritt extrahiert der zuvor aktivierte Dropper die eigentliche WannaCry-Ransomware und führt diese aus. Auch die Ransomware prüft zuerst, ob eine Killswitch-URL vorhanden ist. Nur falls diese nicht gefunden wird, geht es mit dem nächsten Schritt weiter.

Nachfolgend gewährt sich WannaCry vollen Zugriff auf alle sich auf dem Rechner befindenden Dateien und setzt alle Attribute der Dateien auf „versteckt“. Danach werden alle Dateien mit einem komplexen Verschlüsselungsalgorithmus verschlüsselt und mit der Dateiendung „.WNCRY“ bestückt. Dabei wird in jedem Ordner eine „ReadMe.txt“-Datei erstellt, welche die genauen Anweisungen für die Zahlung des Lösegelds beinhaltet. Zusätzlich wird ein Registry-Eintrag angelegt, der nach Abschluss der Verschlüsselung alle lokalen Backups und Systemstände entfernt.

Zuletzt ersetzt die Schadsoftware das aktuelle Desktop-Hintergrundbild durch eine Benachrichtigung und startet einen Timer und Anweisungen für die Lösegeldzahlung.

Betroffene Unternehmen und Einrichtungen

Der Hackerangriff betraf mehrere global agierende Unternehmen und Organisationen. Nach aktuellem Stand kam es u.a. bei folgenden Einrichtungen und Unternehmen aufgrund einer Infektion mit der Ransomware zu Störungen und Betriebsausfällen:

–     Telefonica (spansicher Telekommunikationskonzern)

–     National Health Service (das staatliche Gesundheitssystem in Großbritannien und Nordirland)

–     Renault (französischer Automobilkonzern)

–     Fedex (weltweit agierendes Logistikunternehmen aus den USA)

–     PetroChina (chinesischer Ölkonzern)

Darüber hinaus waren tausende Computer des russischen Innenministeriums, des Katastrophenschutzministeriums sowie des Telekommunikationskonzerns MegFon betroffen. In Deutschland waren bei der Deutschen Bahn rund 450 Computer mit der Ransomware infiziert, was u.a. zum Ausfall von Anzeigetafeln an vielen Bahnhöfen und Videoüberwachungssystemen deutschlandweit führte.

Schutzmaßnahmen gegen Ransom Software

Neben dem Einspielen aktueller Sicherheitspatches für das Betriebssystem und installierte Anwendungen wird der Einsatz einer guten Sicherheitslösung wie beispielsweise ESET empfohlen. Aber auch ein kostenloser Virenschutz bietet ein ausreichendes Maß an Sicherheit gegen Ransomware-Angriffe. Es sollte jedoch beachtet werden, dass manche Antivirenprogramme den Zugriff auf die Killswitch-URL automatisch blockieren, weil sie den erhöhten Datenverkehr für auffällig erachten. Dies ist kontraproduktiv, da sich die Ransomware aufgrund fehlender Aktivierung des Notausschalters in diesem Fall unkontrolliert weiterverbreitet.

Des Weiteren können durch den Einsatz einer Firewall die TCP-Ports 137, 139, 445, 3389 sowie die UDP-Ports 137 und 138 blockiert werden, um ein Eindringen der zurzeit häufigsten Variante des WannaCry-Schädlings zu unterbinden.

IT-Sicherheit ist ein Thema, um das sich Verantwortliche in jedem Unternehmen, das Daten digital verarbeitet, Gedanken machen sollten. Doch im Alltag besteht die Gefahr, dass es beim guten Vorsatz bleibt, wenn nicht explizit ein Mitarbeiter, als IT-Sicherheitsbeauftragter, mit dieser Aufgabe betraut wird. Daher gibt es die Möglichkeit, einen Mitarbeiter vorzusehen, der sich haupt- oder nebenamtlich darum kümmert, das eigene System abzusichern.

Muss jedes Unternehmen einen IT-Sicherheitsbeauftragten bestellen?

IT-Sicherheit ist vom Datenschutz zu unterscheiden. Der eine Bereich umfasst die Absicherung der IT-Infrastruktur, der andere den Umgang mit personenbezogenen Daten. Zu trennen sind beide Felder dennoch nicht. Bei einem Systemeinbruch durch einen Hacker, sind meistens auch persönliche Daten von Kunden und Mitarbeitern betroffen. Für die meisten Firmen gibt es zwar keine Pflicht, einen IT-Sicherheitsbeauftragten zu bestellen. Wenn aber Daten abfließen konnten, weil eklatante Sicherheitsmängel in der IT vorlagen, kann eine Haftung der Geschäftsführung gegeben sein. Diese kann sich, je nach Rechtsform des Unternehmens, aus nachfolgenden Gesetzen ergeben:

-Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG),

-dem Aktiengesetz (AktG),

-Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG).

Für Unternehmen, die eine Tätigkeit im Bereich der kritischen Infrastrukturen (KRITIS) ausüben, ist die Benennung eines IT-Sicherheitsbeauftragten ohnehin vorgeschrieben. Dies ist im IT-Sicherheitsgesetz festgelegt (IT-SIG). Zu den Unternehmen zählen beispielsweise Energieerzeuger, Telekommunikationsanbieter und Wasserwerke.

Wo ist ein IT-Sicherheitsbeauftragter angegliedert?

Die Rolle des IT-Sicherheitsbeauftragten ist nicht starr festgeschrieben. Dies ist beim Datenschutz anders. Die Rechte und Pflichten des Datenschutzbeauftragten sind im Bundesdatenschutzgesetz in den Paragraphen 6 und 7 festgelegt. Unter anderem ist dort geregelt, dass er rechtzeitig in Entscheidungen eingebunden werden soll und nicht weisungsgebunden sein darf.

Es ist sinnvoll, sich daran zu orientieren. Ein IT-Sicherheitsbeauftragter sollte direkt der Geschäftsführung unterstellt sein. Handelt es sich um einen Mitarbeiter der IT-Abteilung, besteht die Gefahr, dass es zu Interessenskonflikten kommt. Zudem sollte er standardmäßig gehört werden, bevor im IT-Bereich Entscheidungen getroffen werden. Außerdem muss ihm die Möglichkeit gegeben werden, auf die für seine Tätigkeit notwendigen Informationen Zugriff zu bekommen. Daher muss er freien Zutritt zu allen Bereichen haben und Zugriff auf die Systeme bekommen. Sinnvoll ist es auch, ihm das Recht zu geben, Kontrollen durchzuführen.

Welche Aufgaben erfüllt ein IT-Sicherheitsbeauftragter?

Grundsätzlich soll ein IT-Sicherheitsbeauftragter über Aufbau und Struktur der Informationstechnik im Unternehmen Bescheid wissen. Ihm obliegt es, sich zu Beginn seiner Tätigkeit einen kompletten Überblick zu verschaffen. Dazu muss er genau wissen, wie und wo Daten erhoben und weiterverarbeitet werden. Es ist für ihn notwendig, Kenntnis zu haben, welche Systeme und was für Hardwareprodukte eingesetzt werden. Zudem muss er die Schnittstellen zwischen den einzelnen Bereichen kennen. Dieses Wissen muss er laufend aktualisieren.

Darüber hinaus muss er über die aktuelle Bedrohungslage informiert sein. Nur so ist ihm möglich, die konkrete Gefährdung des eigenen Unternehmens einzuschätzen. Dies kann sich auf Schadsoftware, wie beispielsweise als Mailanhänge kursierende Verschlüsselungstrojaner beziehen. Ebenso aber auch auf unsichere Hardware, wie zum Beispiel eingesetzte Router, deren Verschlüsselung angreifbar ist.

Aus diesen Informationen soll ein IT-Sicherheitsbeauftragter konkrete Maßnahmen zur Einhaltung und Verbesserung der Datensicherheit entwickeln und vorschlagen. Dies sollte in Form von Richtlinien oder eines Maßnahmenkatalogs geschehen. Wichtig ist es, die Schutzziele und Maßnahmen zur Einhaltung zu dokumentieren. Nur so kann das Unternehmen im Schadensfall nachweisen, dass es Vorkehrungen getroffen hat und nicht fahrlässig gehandelt wurde.

Als Orientierung kann hierbei die Beschreibung eines Informationssicherheitsmanagements (ISMS) vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) dienen. Dort sind mögliche Gefahren systematisch in den Grundschutzkatalogen aufgelistet. Dies betrifft Elementarschäden wie Feuer und Wasser, aber auch Datenverlust durch Fehlbedienung oder Sabotage. Zudem werden dort konkrete Einschätzungen der Gefährdung von Geräten mit spezifischen Betriebssystemen gegeben. In der Folge sind dort Maßnahmen beschrieben, die zur Absicherung einzelner Endgeräte empfohlen werden.

Weitere Orientierungen können an den Normen:

– ISO/IEC 27001 (IT-Sicherheitsverfahren, Informationssicherheits-Managementsysteme, Anforderungen, zuletzt aktualisiert im Juni 2017) und

-ISO/IEC 27002 (IT-Sicherheitsverfahren – Leitfaden für das Informationssicherheits-Management, zuletzt aktualisiert im Oktober 2013)

erfolgen.

Die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen wird in der Praxis nach Beratung mit der Geschäftsführung geschehen. Schließlich können durch Austausch unsicherer Hardware oder Umstrukturierung von Arbeitsabläufen Kosten entstehen.

Zudem sollten vorgegebene Richtlinien auch in Audits oder Revisionen kontrolliert werden.

Weiterhin muss ein IT-Sicherheitsbeauftragter den Mitarbeitern als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Sie sollen ihm aufkommende Fragen, die IT-Sicherheit betreffend, stellen können. Auch Schulungen der Mitarbeiter führt ein IT-Sicherheitsbeauftragter durch.

Bei konkreten Gefährdungen, soll er kurzfristige Warnungen und Verhaltenshinweise an die Mitarbeiter herausgeben.

Zudem erstellt ein IT-Sicherheitsbeauftragter, Pläne für das Verhalten im Schadensfall und macht diese den Mitarbeitern zugänglich.

Voraussetzungen für den IT-Sicherheitsbeauftragten

In gewisser Weise muss ein IT-Sicherheitsbeauftragter Allrounder im IT-Bereich sein. Er benötigt das notwendige Fachwissen im gesamten überwachten Bereich. Um Kontrollen durchführen zu können, muss er in der Lage sein, die verwendeten Systeme auch selber zu bedienen. Zudem müssen seine Vorschläge zur Verbesserung praxistauglich sein, was ebenfalls entsprechende Kenntnisse voraussetzt.

Darüber hinaus muss er über aktuelle Entwicklungen in der Hardware, hier insbesondere in sicherheitsrelevanten Belangen, informiert sein.

Insbesondere aber muss er Kenntnisse im Bereich der IT-Security haben. Angriffe lassen sich am wirksamsten abwehren, wenn man weiß, wie sie im Detail funktionieren. Auch kann nur dann eine Überprüfung der eigenen Systeme auf eine Anfälligkeit erfolgen.

Einige Universitäten bieten Studiengänge mit Spezialisierung auf den Bereich an. Zudem gibt es diverse Anbieter von Fortbildungen und Zertifizierungen für dieses Tätigkeitsfeld.

Für kleine und mittelständische Unternehmen ist die Variante interessant, einen IT-Sicherheitsbeauftragten von einem externen Dienstleister zu verpflichten. Dies vermeidet den Schulungsaufwand eigener Mitarbeiter. Zudem kann es eine objektive Herangehensweise garantieren, wenn eine externe Person die Aufgabe übernimmt. Diese wird üblicherweise keine persönlichen Bindungen zu den Mitarbeitern haben und auch gegenüber der Geschäftsführung unbefangener auftreten. Weiterhin hat dieses Modell einen Vorteil, wenn die Größe der eigenen IT-Landschaft es nicht rechtfertigt, einen Mitarbeiter komplett mit der Aufgabe der IT-Sicherheit zu betrauen.

Fazit

Jedes Unternehmen tut gut daran, sich mit dem Thema zu beschäftigen, ob ein IT-Sicherheitsbeauftragter bestellt werden soll. Einerseits trägt es die Verantwortung für die ihm anvertrauten Daten, was bis zu einer persönlichen Haftung der Geschäftsführung bei Missbrauch führen kann. Andererseits gibt es inzwischen Bedrohungen, wie Verschlüsselungstrojaner, die auch umsichtige und vorsichtige Unternehmen betreffen und erhebliche Schäden anrichten.

Storage Spaces direct (S2D) ist ein System von Microsoft, mit dem skalierbarer softwaredefinierter Speicher realisiert wird. Es handelt sich um eine Funktion für die Betriebssysteme Windows Server 2016 und 2019 Datacenter. Dabei wird ein Cluster aus den physikalischen Speichermedien der eingebundenen Server erstellt und logischer Speicherplatz gebildet. Dieser ist hochverfügbar und kann unkompliziert erweitert werden.

Wie funktioniert Storage Spaces direct im Detail?

Direkte Speicherplätze, wie Storage Spaces direct (S2D) in deutschsprachigen Programmversionen heißt, nutzt das Prinzip der Virtualisierung. Aus den physikalischen Speichermedien, egal ob Festplatte, SSD oder NVM, wird ein Verbund gebildet. Der schnellste verfügbare Speicher wird dabei automatisch als Cache genutzt. In einer Abstraktionsschicht sorgt das Cluster Shared Volumes Filesystem (CSVFS) dafür, dass der gesamte Speicherbereich logisch wie ein Laufwerk verwaltet werden kann. Die Funktionalität der Dateiverwaltung wird optional durch das bekannte Desktop-Dateisystem NTFS oder ReFS, das spezielle Server-Dateisystem von Microsoft, gewährleistet. Microsoft empfiehlt die Verwendung von ReFS. Der Speicherplatz kann danach zentral verwaltet werden. Dies ist das Prinzip des softwarebasierten Speichers, dem Software-Defined Storage. Die Einrichtung und Verwaltung ist mit der integrierten Microsoft Powershell möglich.

Vorteile von Storage Spaces direct

Das System Storage Spaces direct (S2D) ist direkt in die neuen Server-Betriebssysteme integriert. Hierdurch ist eine reibungslose Einbindung gewährleistet. Aus einer gewachsenen, heterogenen Server-Landschaft kann ein einheitlicher Speicher gebildet werden, der für alle eingebundenen System verfügbar ist. Dieser ist in der Folge auch zentral administrierbar.

Das System ist zudem skalierbar. Mit wenigen Befehlen können nachträglich weitere Komponenten hinzugefügt oder ausgetauscht werden.

Ein bedeutendes Merkmal ist die Ausfallsicherheit. Hier unterscheidet man zwischen der Einzelparität, die einem RAID-5 gleicht und dadurch nur 50 Prozent des physikalischen Speichers nutzen kann und der dualen Parität. Diese ähnelt dem RAID-6 und die Effizienz steigt mit der Anzahl der eingebundenen Hardware-Speichermedien auf bis zu 80 Prozent.

Zudem verwendet Microsoft eine Technik mit Namen Local Reconstruction Codes (LRC). Dabei werden innerhalb der eingebundenen Medien kleinere Gruppen gebildet, damit der Aufwand zur Wiederherstellung nicht auf den gesamten Speicher angewendet werden muss, sondern nur auf die lokal betroffenen Bereiche. Zur Steigerung der Effizienz kann zudem parallel Spiegelung für Teile des Speichers verwendet werden. Dieser Speicher wird dann vorrangig für Schreibvorgänge genutzt und die Daten erste später in andere Speicherbereiche verschoben.

Nachteile von S2D

Storage Spaces direct (S2D) ist an die entsprechenden Server-Lizenzen gebunden. Das bedeutet, dass alle eingebundenen Systeme auch über eine Lizenz für Windows Server 2016 oder 2019 Datacenter verfügen müssen. Das verursacht Kosten von etwa 5000 Euro pro Server, der in den Verbund aufgenommen werden soll. Insbesondere wenn es vorrangig um eine File-Server-Funktionalität geht, gibt es günstigere Alternativen. Bei Nutzung als Plattform für virtuelle Maschinen, müssen die Kosten anderer kommerzieller Anbieter gegenübergestellt werden.

Alternativen zu Storage Spaces direct

Eine ähnliche Funktionalität wie Storage Spaces direct (S2D) bietet das 2012 vorgestellte Ceph. Das System wird unter der GNU-General Public License angeboten und ist damit kostenfrei. An der Weiterentwicklung arbeiten namhafte Firmen. So sind beispielsweise die Hardware-Herstellern CISCO, Fujitsu und Intel sowie Linux-Distributoren, wie Red Hat, SuSE und Canonical (Entwickler von Ubuntu) beteiligt. Es ist allerdings nur unter Linux lauffähig.

Früher war 3DES eine der bekanntesten und beliebtesten Formen der Verschlüsselung. Der Verschlüsselungsalgorithmus basiert auf dem für die US-Regierung entwickelten DES-Algorithmus, den ab den 1980er-Jahren so gut wie alle Hersteller in ihren Programmen hatten.

3DES – Definition

Bei 3DES handelt es sich um einen Verschlüsselungsalgorithmus. Obwohl es offiziell als Triple Data Encryption Algorithm (3DEA) bekannt ist, wird dieser Verschlüsselungsalgorithmus am häufigsten als 3DES bezeichnet. Dies liegt daran, dass der 3DES-Algorithmus die DES-Verschlüsselung (Data Encryption Standard) dreimal verwendet, um zu sichernde Daten zu verschlüsseln.

DES ist ein Symmetric-Key-Algorithmus, der auf einem Feistel-Netzwerk basiert. Als symmetrische Key-Verschlüsselung wird dabei derselbe Schlüssel sowohl für die Verschlüsselung als auch für die Entschlüsselung verwendet. Das Feistel-Netzwerk macht diese beiden Prozesse nahezu identisch, was zu einem Algorithmus führt, dessen Implementierung effizienter ist.

DES hat sowohl eine 64-Bit-Block- als auch eine Schlüsselgröße, in der Praxis gewährt der Schlüssel jedoch nur 56-Bit-Sicherheit. 3DES wurde aufgrund der geringen Schlüssellänge von DES als sicherere Alternative entwickelt. In 3DES wird der DES-Algorithmus dreimal mit drei Schlüsseln ausgeführt. Er wird jedoch nur als sicher angesehen, wenn drei separate Schlüssel verwendet werden.

Triple DES verschlüsselt die Eingabedaten dreimal. Die drei Schlüssel werden dabei mit k1, k2 und k3 bezeichnet. Diese Technologie ist im Standard von ANSIX9.52 enthalten. Triple DES ist abwärtskompatibel mit regulärem DES.

3DES ist vorteilhaft, da es eine erheblich größere Schlüssellänge hatals die meisten anderen Verschlüsselungsmodi. Der DES-Algorithmus wurde jedoch durch den Advanced Encryption Standard des National Institute of Standards and Technology (NIST) ersetzt. Somit gilt 3DES nun als veraltet. Software, die für ihre Kompatibilität und Flexibilität bekannt ist, kann problemlos für die Triple-DES-Integration konvertiert werden. Daher ist diese Form der Verschlüsselung möglicherweise nicht annähernd so veraltet, wie von NIST angenommen.

Die Geschichte der 3DES-Verschlüsselung

Da 3DES von DES abgeleitet ist, ist es am besten, zuerst den früheren Standard, DES, zu erklären. In den 1970er-Jahren suchte das National Bureau of Standards (NBS – inzwischen in NIST umbenannt) nach einem Algorithmus, der als Standard zur Verschlüsselung sensibler, aber nicht klassifizierter Regierungsinformationen verwendet werden konnte.

Die NBS akzeptierte Vorschläge für einen Standard, der ihren Anforderungen entsprach, aber keiner der Kandidaten aus der ursprünglichen Runde setzte sich durch. Es wurden weitere Einsendungen entgegengenommen, und diesmal schickte IBM einen von seinem Team entwickelten Algorithmus durch. Die Vorlage wurde von der Luzifer-Chiffre abgeleitet, die Horst Feistel entworfen hatte.

1975 wurde der IBM-Algorithmus von der NBS als vorgeschlagener Datenverschlüsselungsstandard veröffentlicht. Die Öffentlichkeit wurde gebeten, sich zu dem Entwurf zu äußern, der einige Kritik hervorrief. Einige prominente Kryptografen behaupteten zum Beispiel, die Schlüssellänge sei zu kurz.

Zu der Zeit dachten viele in der kryptografischen Community, dass die National Security Agency (NSA) das Projekt sabotiert und sich eine Hintertür eingebaut hatte, so dass es die einzige Agency sein würde, die DES brechen könnte. Dieser Verdacht konnte jedoch nie bewiesen werden.

Trotz der anfänglichen Fragen zur Sicherheit des Algorithmus und zur Beteiligung der NSA wurde der IBM-Algorithmus 1976 als Datenverschlüsselungsstandard anerkannt. Er wurde 1977 veröffentlicht und 1983, 1988 und 1993 als Standard bestätigt. Die Notwendigkeit eines neuen Algorithmus wurde mit der Weiterentwicklung der Technologie und der Zunahme potenzieller Angriffe verstärkt.

3DES in der heutigen Zeit

Verschiedene Hackerangriffe zeigten, dass es weniger schwierig war, den Algorithmus zu brechen, als bisher angenommen. Im Jahr 1998 war Distributed.net in der Lage, DES innerhalb von 39 Tagen zu knacken.

Anfang 1999 hatte die Electronic Frontier Foundation mit Deep Crack die Zeit auf etwas mehr als 22 Stunden verkürzt.

Ein neuer Algorithmus wurde dringend benötigt. Dies war ein Problem, da es mehrere Jahre dauern würde, bis sich NIST mit dem Algorithmus, der zum Ersatzstandard wurde, dem Advanced Encryption Standard (AES), befasste.

Während die Verschlüsselung mit AES beschlossen wurde, wurde 3DES als Notlösung vorgeschlagen. Dabei wird der DES-Algorithmus dreimal mit drei separaten Schlüsseln ausgeführt. 1999 wurde DES erneut bestätigt, jedoch mit 3DES als idealem Algorithmus. Normales DES war nur in wenigen Anwendungen zulässig.

3DES entwickelte sich zu einem weit verbreiteten Verschlüsselungsalgorithmus, derheutzutage aufgrund seines hohen Ressourcenverbrauchs und seiner Sicherheitsbeschränkungen in den meisten Anwendungsfällen durch AES ersetzt wurde.

Schadsoftware und heimtückische Websites erkennen Sie nicht mit dem bloßen Auge. Auch Angriffe von Hackern können nicht einfach so und ohne eine im Hintergrund laufende Unterstützung abgewehrt werden. Hier kommt der Virenscanner ins Spiel, der sich auf jedem PC und Smartphone befinden und neben der Firewall zusätzlich vor Eindringlingen auf einem Computer oder dem Server schützen soll.

Definition Virenscanner

Grundsätzlich werden Virenscanner in drei verschiedene Arten, abhängig von ihrer Funktion unterteilt. Es gibt manuelle Scanner, Echtzeitscanner und Onlineprogramme zur Aufspürung und Unschädlichmachung von Schadware. Jeder Virenscanner dient unabhängig seiner häufig implementierten Zusatzfunktionen dazu, Würmer, Trojaner und Viren aufzuspüren und diese in die Quarantäne zu verschieben oder durch Löschung unschädlich zu machen. Antivirus-Programme sperren Hacker aus und sind neben der Firewall essenzielle Schutzmechanismen für die sensiblen Daten auf Servern und Computern. Der Begriff Virenscanner ergibt sich aus der Funktion des Programms, das bestenfalls automatisch im Hintergrund läuft und den PC kontinuierlich nach Schadware scannt.

Anwendungsbereiche von Virus-Scannern

Ein Antivirus-Programm ist für Heimanwender ebenso wichtig wie für Firmen. Viren oder Mal- und Spyware gefährden die Funktionalität Ihres Computers und stellen die digitale Sicherheit durch das Ausspähen und Abgreifen von Daten in Frage. In den letzten Jahren haben sich immer mehr Virenscanner-Hersteller darauf konzentriert, künstliche Intelligenz einzubauen und auf diesem Weg die Entdeckung und Unschädlichmachung von Schadware zu beschleunigen. Noch vor einigen Jahren brauchte ein Virenprogramm bis zur Lösungsfindung meist einige Tage, was in der heutigen schnelllebigen Zeit unverhältnismäßig wäre. Ältere Scanner beschäftigten sich mit der Suche nach bekannten „Verhaltensmustern“ von Websites und nahmen die Einordnung in sicher und unsicher anhand dieser Faktoren vor.

Heute arbeitet der Virenscanner mit Analysen, die sich nicht auf bekannte Muster, sondern auf das tatsächliche Verhalten einer Website oder Software in Echtzeit beziehen. Schadware, aber auch Sicherheitslücken und Bugs werden aufgespürt und können nach der Verschiebung ins Quarantäneverzeichnis entfernt werden.

Die verschiedenen Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit Virenscannern

Wenn Sie sich intensiv mit Virenscannern beschäftigen, wird Ihnen der Begriff Vulnerability häufiger vor Augen geführt. Die Bezeichnung wird in verschiedenen Bereichen verwendet und steht für die Wunde, beziehungsweise die Verwundbarkeit. PC-Technik und Serverschutz mit geringer Vulnerabilität, also mit einem minimalen Verwundungsrisiko bieten Ihnen die beste und der Datenschutzgrundverordnung entsprechende Sicherheit. Im Kontext zu Sicherheitslücken taucht der Begriff Exploit auf. Exploits sind kleine Programme von Hackern. Sie spüren Schwachstellen in Software und auf Computern auf. Für einen effektiven Rundumschutz sollte Ihr Antivirus-Programm daher nicht nur konventionelle Schadware aufspüren, sondern sich vollumfänglich für die Sicherheit im Internet und die Sicherheit Ihrer Daten einsetzen lassen. Beim effektiven Schutz für Unternehmen muss man auf komplexere und geräteübergreifende Lösungen setzen.

Antivirus-Lösungen für Firmen

Zwei essenzielle Faktoren spielen bei der Entscheidung für einen Virenscanner eine übergeordnete Rolle. In größeren Firmen werden Programme bevorzugt, die man unkompliziert zentral installieren und auf gleichem Weg verwaltet. Dabei sollte der Virenscanner kostenlos und äußerst effektiv sein. Die Einzelinstallation und Updates über jeden einzelnen Computer wären zu aufwendig. Sie würden obendrein innerhalb des Systems Lücken und damit die Gefahr von Eindringlichen von außen begünstigen. Zentrale Lösungen mit Management-Option sind für Firmenkunden die beste Lösung. Es gibt verschiedene renommierte Hersteller von Antivirus-Software, die kostenlose Komplettlösungen für Unternehmen anbieten.

Bei ESET nennt sich die Lösung ESET Remote Administrator (kurz ERA) und ist eine kostenlose Möglichkeit für Firmen, sich umfassend vor Schadware und den damit verbundenen Sicherheitsrisiken und Kosten zu schützen. Die Ausrichtung des Managements hängt davon ab, wie viele Geräte Sie mit einem Virenscanner überwachen und von Sicherheitsrisiken befreien möchten.

Der Virenscanner muss zum Risiko passen

Bei der Auswahl eines Virenscanners sollten Sie als gewerblicher Anwender mit Kompetenz und einer realistischen Einschätzung Ihrer Risiken vorgehen. Fakt ist, dass ein Scanner für Trojaner und Würmer heute nicht mehr ausreicht und mehr Schadware durchlässt als stoppt. Da die Kombination von Scanner häufig zu Kompatibilitätsproblemen führt, sollten Sie sich für eine Software entscheiden. Arbeiten Sie mit sensiblen Daten im Kundenverkehr, ist ein besonders umfangreicher Schutz notwendig. Wenn Sie sich für einen Virenscanner entscheiden, prüfen Sie vorab die Updates für die stetige Aktualisierung und Anpassung auf neue Risiken.