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Unter dem Begriff WannaCry versteht man eine äußerst potente Schadsoftware, die im Mai 2017 großflächig aufgetreten ist und primär Computer mit den beiden Betriebssystemen Windows 7 und Windows XP befallen hat. WannaCry orientiert sich in der Funktionsweise an einer klassischen Ransomware: Die Schadsoftware verschlüsselt die Festplatten inklusive aller Daten des befallenen Rechners mit einer leistungsstarken Verschlüsselung und fordert von dem Anwender Lösegeld für die Entschlüsselung der Daten. Das Besondere an WannaCry war, dass die Ransomware mit der Funktionalität eines Computerwurms ausgestattet war, wodurch sie sich binnen kürzester Zeit weltweit auf Millionen von Rechnern verbreiten konnte.

Allgemeine Informationen zu WannaCry

Am 12. Mai 2017 wurde eine weltweite massenhafte Infektion von Windowscomputern durch einen neuartigen Computervirus registriert. Innerhalb von nur 24 Stunden waren weltweit mehr als 230.000 Windowsrechner betroffen. Neben vielen privaten Computern, auf denen die beiden Betriebssysteme Windows 7 und Windows XP installiert waren, waren auch viele Unternehmen, Regierungsbehörden, Industrieanlagen sowie kritische Infrastrukturen betroffen. Diese Ransomware wird im Allgemeinen als WannaCry bezeichnet, ist jedoch auch unter folgenden Namen bekannt:

–     WannaCrypt

–     WCrypt

–     WCRY

–     Wana Decryptor 2.0

Ransomware stellt eine spezielle Untergruppe von Schadsoftware dar und kommt im Bereich der Cyberkriminalität schon seit Jahren äußerst erfolgreich zum Einsatz. Während die bisherigen Ransomware-Angriffe in der Regel vereinzelt durchgeführt wurden und vorwiegend einzelne Unternehmen, Organisationen oder Privatpersonen gezielt ins Visier der Hacker genommen wurde, hebt sich WannaCry durch seine aggressive Weiterverbreitung deutlich von den bisherigen Hackerangriffen ab. Neben der reinen Ransomware-Funktionalität kommt im Rahmen von WannaCry auch ein potenter Wurmvirus zum Einsatz. Dieser nutzt gezielt den Windows Exploit „EternalBlue“ in Kombination mit dem Backdoor-Tool „DoublePulsar“, um sich selbständig weiterzuverbreiten.

Funktionsweise von WannaCry

Nachdem WannaCry auf ein anfälliges System kopiert wurde, wird zunächst eine Verbindung zu der sogenannten „Killswitch-URL“ aufgebaut. Falls die Domain nicht aktiv ist, wird der sogenannte Dropper aktiviert, der für die Installation der Ransomware zuständig ist. Danach kreiert die Malware einen Service mit der Bezeichnung „mssecsvc2.0“, der den Displaynamen „Microsoft Security Center 2.0“ erhält. Dieser scannt bei der ersten Gelegenheit zuerst das lokale Netzwerk und danach auch das Internet nach weiteren potenziellen Computern mit der Vulnerability „EternalBlue“. Über diese Funktionalität wird die rasend schnelle Verbreitung der Schadsoftware gewährleistet.

Im nächsten Schritt extrahiert der zuvor aktivierte Dropper die eigentliche WannaCry-Ransomware und führt diese aus. Auch die Ransomware prüft zuerst, ob eine Killswitch-URL vorhanden ist. Nur falls diese nicht gefunden wird, geht es mit dem nächsten Schritt weiter.

Nachfolgend gewährt sich WannaCry vollen Zugriff auf alle sich auf dem Rechner befindenden Dateien und setzt alle Attribute der Dateien auf „versteckt“. Danach werden alle Dateien mit einem komplexen Verschlüsselungsalgorithmus verschlüsselt und mit der Dateiendung „.WNCRY“ bestückt. Dabei wird in jedem Ordner eine „ReadMe.txt“-Datei erstellt, welche die genauen Anweisungen für die Zahlung des Lösegelds beinhaltet. Zusätzlich wird ein Registry-Eintrag angelegt, der nach Abschluss der Verschlüsselung alle lokalen Backups und Systemstände entfernt.

Zuletzt ersetzt die Schadsoftware das aktuelle Desktop-Hintergrundbild durch eine Benachrichtigung und startet einen Timer und Anweisungen für die Lösegeldzahlung.

Betroffene Unternehmen und Einrichtungen

Der Hackerangriff betraf mehrere global agierende Unternehmen und Organisationen. Nach aktuellem Stand kam es u.a. bei folgenden Einrichtungen und Unternehmen aufgrund einer Infektion mit der Ransomware zu Störungen und Betriebsausfällen:

–     Telefonica (spansicher Telekommunikationskonzern)

–     National Health Service (das staatliche Gesundheitssystem in Großbritannien und Nordirland)

–     Renault (französischer Automobilkonzern)

–     Fedex (weltweit agierendes Logistikunternehmen aus den USA)

–     PetroChina (chinesischer Ölkonzern)

Darüber hinaus waren tausende Computer des russischen Innenministeriums, des Katastrophenschutzministeriums sowie des Telekommunikationskonzerns MegFon betroffen. In Deutschland waren bei der Deutschen Bahn rund 450 Computer mit der Ransomware infiziert, was u.a. zum Ausfall von Anzeigetafeln an vielen Bahnhöfen und Videoüberwachungssystemen deutschlandweit führte.

Schutzmaßnahmen gegen Ransom Software

Neben dem Einspielen aktueller Sicherheitspatches für das Betriebssystem und installierte Anwendungen wird der Einsatz einer guten Sicherheitslösung wie beispielsweise ESET empfohlen. Aber auch ein kostenloser Virenschutz bietet ein ausreichendes Maß an Sicherheit gegen Ransomware-Angriffe. Es sollte jedoch beachtet werden, dass manche Antivirenprogramme den Zugriff auf die Killswitch-URL automatisch blockieren, weil sie den erhöhten Datenverkehr für auffällig erachten. Dies ist kontraproduktiv, da sich die Ransomware aufgrund fehlender Aktivierung des Notausschalters in diesem Fall unkontrolliert weiterverbreitet.

Des Weiteren können durch den Einsatz einer Firewall die TCP-Ports 137, 139, 445, 3389 sowie die UDP-Ports 137 und 138 blockiert werden, um ein Eindringen der zurzeit häufigsten Variante des WannaCry-Schädlings zu unterbinden.

Wo Server betrieben werden, ist Virtualisierung heutzutage meist nicht weit. Hyper-V heißt die Lösung von Microsoft in diesem Bereich. Einzelne Server lassen sich darauf bequem erstellen und verwalten. Aber auch ganze Netzwerkstrukturen können virtualisiert werden. Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit sind Hauptargumente für einen Betrieb virtueller Server. Zudem kann Hardware besser ausgelastet und Systemlast einfacher verteilt werden.

Allgemeines zu Hyper-V

Im Jahr 2008 stellte Microsoft seine Virtualisierungslösung mit dem Namen Hyper-V vor. Sie war erstmals in den Betriebssystemversionen Windows Server 2008 und Windows 8 enthalten. Ihre Vorgänger waren der Microsoft Virtual Server im Bereich der vServer und der Virtual PC für den Desktop-Bereich.

Wie aus dem Namen schon hervorgeht, ist Hyper-V ein sogenannter Hypervisor. Dieser stellt eine Abstraktionsschicht zwischen der realen Hardware und dem virtualisierten System, Gastsystem genannt, dar. Im Gegensatz zu vollständig virtualisierten Systemen, werden dem Gastsystem auch Ressourcen der physikalischen Hardware zur Verfügung gestellt. Dies aber nur unter Überwachung und Steuerung des Hypervisors. Diese Technik wird Paravirtualisierung genannt.

Hyper-V gibt es als Typ-1- und Typ-2-Hypervisor. Die Ausführung vom Typ 1, die auch als Bare-Metal-Hypervisor bezeichnet wird, stellt nur ein abgespecktes Betriebssystem zur Verfügung. Hauptbestandteil ist der Hypervisor. Die Administration erfolgt über die Kommandozeile oder per Remoteverbindung mit der Software „Hyper-V-Manager“, die ab der Windows-Versionen „Professional“ Bestandteil des Betriebssystems ist. Sie muss lediglich in der Systemsteuerung aktiviert werden.

Die Ausführung des Typ-2-Hypervisors ist in den Server-Betriebssystemen von Windows und den Desktop-Varianten „Professional“ und „Enterprise“ enthalten. Sie lässt sich ebenfalls in der Systemsteuerung zu den Programmen hinzufügen. Die Bedienung erfolgt auch hier mit dem „Hyper-V-Manager“. Die Bedienung ähnelt der von im Desktop-Bereich bekannter Virtualisierungssoftware, etwa Virtual-Box oder VMWare-Player.

Funktionsweise und Vorteile

Durch die Virtualisierungssoftware werden virtuelle Hardwareplattformen erzeugt. Bei der Paravirtualisierung müssen die Gastsysteme kompatibel zur Plattform des Wirtsrechners (Host) sein. Die Erzeugung der virtuellen Maschinen kann auf herkömmliche Weise, mit einem Installationsmedium erfolgen. In der Regel werden aber Vorlagen verwendet, die in Minutenschnelle geladen sind und ein betriebsbereites Gastsystem bieten.

Die virtuellen Maschinen haben jeweils ihren eigenen, abgeschotteten Bereich. Die Hardware stellt der Hypervisor zur Verfügung. Entsprechend besteht dabei große Flexibilität. So kann Arbeitsspeicher einfach angepasst werden und dynamischer Speicherplatz zugeteilt werden. Auf diese Weise können Lastspitzen abgefangen und zu lastärmeren Zeiten die Leistung wieder verringert werden.

Eine weitere große Stärke spielt eine Virtualisierungslösung wie Hyper-V bei der Virtualisierung von Netzwerkstrukturen aus. Es können beliebig Switche und Router erzeugt und damit getrennte Netze oder Subnetze gebildet werden. Letztlich lassen sich ganze Rechenzentren auf diese Weise virtuell verwirklichen.

Der Aufwand für die Einrichtung und Wartung wird dabei minimiert. Anstatt Patchkabel zu stecken, müssen nur Einstellungen im Hyper-V-Manager vorgenommen werden.

Eine recht neue Technologie ist die der Container-Lösungen wie Docker. Diese werden seit der Hyper-V-Version 2016 ebenfalls unterstützt. Hierbei wird keine vollständige virtuelle Maschine erzeugt, sondern nur eine Laufzeitumgebung für einzelne Anwendungen. Diese verwendet Ressourcen zudem nur solange, wie sie auch in Benutzung ist. Die Last, die ein Betriebssystem im Leerlauf erzeugt, fällt bei Nutzung von Container-Anwendungen weg.

 

Bezüglich der Gastbetriebssysteme besteht eine große Auswahl. Virtualisiert werden können:

-Windows-Server-Betriebssysteme,

-Windows-Desktop-Betriebssysteme,

RedHat-Enterprise,

Debian-Linux,

Ubuntu-Linux,

SuSE-Linux,

FreeBSD.

Zu beachten ist, dass das Betreiben virtualisierter Systeme eine gültige Lizenz für das Gastsystem erfordert.

Lizenzen von Hyper-V

Hyper-V ist grundsätzlich kostenlos. Allerdings sind die Betriebssysteme, in denen der Hypervisor eingebettet ist, kostenpflichtig. Ebenso die darin betriebenen Server-Versionen von Windows. Auch für die Anbindung an Speicherlösungen, etwa der Windows-Datacenter-Editionen, fallen Kosten an. Insbesondere verteilte Speicherlösungen von Windows, wie etwa „Direkte Speicherplätze“ (Storage Spaces Direct, abgekürzt: S2D), verursachen nicht unerhebliche Lizenzkosten. Für den Testbetrieb stellt Microsoft zudem kostenlose Evaluierungsversionen von Hyper-V zur Verfügung.

Anwendungsbereiche

Im Firmenbereich kann eine saubere Abschottung von Servern mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen erzielt werden, ohne zusätzliche Hardware zu benötigen. Dies können beispielsweise ein Exchange-Server, der Domain-Controller, ein SQL-Server und der Fileserver sein. Weiterhin lassen sich ohne großen Aufwand Subnetze für verschiedene Arbeitsbereiche bilden. Eine physikalische Trennung der Netze ist damit nicht erforderlich. Auch im Bereich von Rechenzentren findet Software wie Hyper-V Anwendung. Mit dieser Technologie ist es Hosting-Anbietern beispielsweise möglich, Kunden kurzfristig virtuelle Server zur Verfügung zu stellen.

Alternativen

Bekanntester kommerzieller Mitbewerber ist der Anbieter VMWare. Dieser bietet mit dem ESXi-Server einen Bare-Metal-Hypervisor vergleichbarer Art. Einen Hypervisor des Typs 2 hat VMWare ebenfalls im Angebot, die VMWare Workstation.

Auch Open-Source-Lösungen sind verfügbar. Auf Basis des etablierten Linux-Hypervisors KVM/QEMU stellt der PROXMOX-Server einen Hypervisor des Typs 1 zur Verfügung.

Zudem steht unter Linux-Systemen der Hypervisor XEN kostenfrei zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um ein Projekt der Universität Cambridge.

Bei den freien Versionen ist allerdings zu beachten, dass diese aufgrund ihrer Komplexität oftmals mit einem kostenpflichtigen Support Anwendung finden. So ist beispielsweise der Linux-Distributor RedHat in diesem Bereich tätig und bietet Support für den von ihm mitentwickelten Hypervisor KVM/QEMU.

Professionelle Server-Virtualisierungslösungen, wie VMware ESXi, haben inzwischen bemerkenswerte Fähigkeiten. Komplexe Netzwerke nachzubilden, Einfrieren des Zustands eines Servers mittels eines Mausklicks, Migration im laufenden Betrieb und nahezu unbegrenzte Skalierbarkeit, sind einige davon. Kein Wunder, dass es in vielen Firmen längst an der Tagesordnung ist, Anwendungsserver virtuell zu betreiben.

Ein paar Details zur Virtualisierung

Unter Virtualisierung versteht man in diesem Zusammenhang die Nachbildung von Hardwareplattformen durch Software. Je nach Art der Virtualisierung, kann es sich auch um eine Abstraktion der physikalischen Hardware vor dem virtuellen System handeln. Die Software teilt dem Gastsystem reale Ressourcen zu. Die für die Abstraktionsebene zuständige Software wird Hypervisor genannt.

Man unterscheidet grob in zwei Varianten der Virtualisierung:

-Vollständige Virtualisierung: Hierbei wird die Hardware komplett durch Software nachgebildet. Vorteilhaft ist, dass beispielsweise auf einem X86-System abweichende Prozessorplattformen wie ARM verwendet werden können, etwa um Software zu testen. Nachteilig ist, dass diese Methode sehr langsam ist.

-Paravirtualisierung mit oder ohne Hardwareunterstützung: In der ersten Variante werden die Gastsysteme angepasst und verwenden, nach Zuteilung durch den Hypervisor, die physikalische Hardware des Hostrechners. Dies bringt Geschwindigkeitsvorteile. In der zweiten Variante müssen die Prozessoren für die Virtualisierung optimiert sein. Moderne Prozessoren haben diese Funktionalität in der Regel. Bei Intel heißt die Technik VT-X, bei AMD nennt sie sich AMD-V.

Zudem werden Hypervisoren in zwei Typen kategorisiert:

-Typ 1-Hypervisor: Diese laden ein rudimentäres Betriebssystem mit dem Hypervisor. Eine Bedienung ist über die Kommandozeile oder ein Webinterface von einem entfernten Rechner möglich.

-Typ 2-Hypervisor: Das Wirtssystem ist ein vollständiges Betriebssystem. Der Hypervisor wird von diesem geladen und kann wie eine Software bedient werden.

VMWare ESXi ist ein Typ-1-Hypervisor und verwendet Paravirtualisierung mit Hardwareunterstützung.

Einzelheiten zu VMWare ESXi

VWMware stellte den ESXi-Server erstmals 2001 vor. In der Anfangszeit bot der Virtualisierungsspezialist parallel den ESX-Server an, bei dem es sich um die umfassendere Lösung handelte. Die Weiterentwicklung von ESX wurde inzwischen eingestellt. VMWare ESXi ist Bestandteil der Virtualisierungsplattform vSphere. Weitere Bestandteile sind beispielsweise der vCenter Server zur Verwaltung von VMWare ESXi und das vCenter zur Automatisierung der Verwaltung von virtuellen Maschinen. ESXi verhält sich nach der Installation wie ein rudimentäres Linux-System. Auf einer textbasierten Eingabemaske lässt sich beispielsweise das Netzwerk konfigurieren.

Die eigentliche Administration erfolgt später von einem entfernten Rechner, mit der Software vSphere Client. Dort hat der Administrator die Möglichkeit, virtuelle Maschinen anzulegen und zu verwalten. Zudem ist es möglich, Netzwerke inklusive virtueller Komponenten, wie Switche und Router, einzurichten. Speicher kann auch extern eingebunden werden, etwa per iSCSI.

Für die virtuellen Maschinen können detaillierte Einstellung für die zur Verfügung stehende Hardware gemacht werden. Es ist möglich, Vorlagen für bestimmte virtuelle Maschinen anzulegen. Hieraus kann ein virtuelles System in sehr kurzer Zeit erstellt werden.

Die virtualisierten Systeme sind zudem einfach zu exportieren, etwa zur Sicherung oder zur Migration. Sinnvoll ist die Snapshot-Funktion, mit der Systeme eingefroren werden. So können Änderungen, beispielsweise zu Testzwecken, auf eine temporäre Festplatte (Delta) geschrieben werden. Später kann entschieden werden, ob zu einem Snapshot zurückgesprungen oder das Delta übernommen werden soll.

Hardware, etwa Lizenz-Dongles, dürfen sowohl am ESXi-Server zur Verfügung gestellt werden, als auch an durchgereichten USB-Schnittstellen aufrufender Rechner. Es werden verschiedene Ausführungen des aktuellen vSphere mit der Versionsnummer 6 angeboten. Einige hiervon sind:

-vSphere Hypervisor: Ist die kostenlose, im Funktionsumfang eingeschränkte, Version. Diese kann nur auf einem physikalischen Server mit einem Prozessorkern verwendet werden.

-vSphere Essentials: Ist die kleinste kostenpflichtige Variante. Sie darf auf drei physikalischen Servern betrieben werden. Zudem ist ein zentrales Management möglich.

-vSphere Standard: Sieht keine Beschränkungen bei der Anzahl von Servern vor. Die Anzahl der virtuellen Kerne pro Gast ist aus 128 begrenzt. Sie bietet zudem Features wie die Migration von Systemen im laufenden Betrieb.

-vSphere Platinum: Ist das Spitzenprodukt. Es beinhaltet unter anderem zusätzliche Sicherheitsmodule von Drittanbietern und Netzwerk-Monitoring.

Anwendungsgebiete und Vorteile von VMware ESXi

Gebräuchlich ist VMWare ESXi im Bereich der Server-Virtualisierung (vServer). Im Firmenumfeld werden so beispielsweise Server nach Anwendungszweck getrennt. Zudem können kurzfristig Spezialrechner, wie Workstations bereitgestellt werden.

Vorteilhaft ist die Skalierbarkeit. Hardwareressourcen sind kurzfristig an die Anforderungen anpassbar. Eine Ausfallsicherheit ist durch den Umstand gegeben, dass die Vorlagen eines Systems in sehr kurzer Zeit auf neue Hardware migriert werden können.

Wird VMware ESXi bei einem Hosting-Anbieter auf einem gemieteten Server betrieben, ist es sogar möglich, Kosten zu sparen. Man zahlt dort in der Regel nur die tatsächlich verwendeten Ressourcen.

Alternativen

Insbesondere zur Virtualisierung von Servern gibt es einige Alternativen zu VMWare ESXi. Microsoft bietet mit Hyper-V ein ähnliches System auf kommerzieller Basis an. Dieses gibt es als Typ-1-Hypervisor und, beispielsweise in Windows Server 2019 und Windows 10 Enterprise eingebunden, als Typ-2-Hypervisor.

Eine auf KVM/QEMU basierende Lösung ist der PROXMOX-Server. Hierbei handelt es sich um ein kostenloses Linux-Server-Betriebssystem. Im OpenSource-Bereich ist der von der Universität Cambridge entwickelte Hypervisor XEN eine weitere Alternative.

Pipedrive ist eine CRM-Lösung, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Vertriebsaktivitäten zu planen und zu überwachen. Auf Basis einer aktivitätsbasierten Verkaufsmethodik wird jede Aktivität, die zu einem erfolgreichen Verkauf nötig ist, optimiert. Als cloudbasierte Anwendung kann Pipedrive von jedem Ort rund um die Uhr über jeden Webbrowser oder mobile Apps genutzt werden. Pipedrive eignet sich für Salesteams aller Größen und für Unternehmen aus allen Branchen. Es ist besonders hilfreich bei langwierigen Verkaufsprozessen, bei denen Sie in jeder Phase den Überblick über die Aktivitäten behalten müssen.

Pipedrive – Leistungsstark und intuitiv

Mit Pipedrive erhalten Sie eine Lösung, mit der Sie die Vertriebspipeline Ihres Unternehmens effizient aufbauen und verwalten können. Das intuitive System ist einfach zu bedienen und hilft Ihnen bei der schnellen Identifikation von heißen Leads und wichtigen Kunden. Individuelle Prozesse lassen sich flexibel anpassen. Pipedrive ist in 13 Sprachen verfügbar und arbeitet mit einer Vielzahl von Währungen. Ihre Aktivitäten werden in verschiedene Verkaufsstufen eingeteilt, sodass Sie Fortschritte erkennen und überprüfen können, welche Geschäfte vorangetrieben werden sollten. Eine offene API-Konfiguration ermöglicht die nahtlose Einbindung in andere Systeme. Pipedrive ist eine sichere Anwendung, der Tausende von Kunden auf der ganzen Welt vertrauen. Sie bietet eine solide Hosting-Infrastruktur sowie nächtliche Backups an mehreren Standorten.

Der Unterschied zwischen CRM- und ERP-Systemen

Ein CRM, Customer Relationship Management, ist eine meist cloudbasierte Lösung zur Verwaltung aller Informationen, die mit Kundeninteraktionen zu tun habe. CRM-Systeme wie Pipedrive, Salesforce und odoo bieten eine standardisierte Methode zur Erfassung von Kundendaten und zur Aufzeichnung von Kundeninteraktionen. Die vorhandenen Daten können von verschiedenen Unternehmensbereichen genutzt werden, beispielsweise zur Erstellung von Vertriebsprognosen, der Pflege von Kundenkontakten, der Durchführung von Marketingaktivitäten, bis hin zur Rechnungsstellung. Das Ziel des CRM ist es, Daten von Kunden und Interessenten zu erfassen, die zur Umsatzsteigerung, zur Verbesserung der Kundenbindung und zur effizienteren Gestaltung der Kundenbeziehungen genutzt werden können. Wie das CRM ermöglicht auch das ERP, Enterprise Resource Planning, den schnellen Austausch von standardisierten Informationen in allen Unternehmensbereichen. Es ist ein System zur Verbesserung der Effizienz von Geschäftsprozessen. Im ERP-System werden Daten der verschiedenen Bereiche wie Buchhaltung, Finanzen, Produktion, Lieferkette etc. innerhalb eines Unternehmens gespeichert und organisiert. Es kann auch dazu beitragen, verschiedene Back-Office-Prozesse zu automatisieren. Obwohl sich ERP- und CRM-Systeme ähneln, sind es unterschiedliche Ansätze zur Gewinnoptimierung. ERP konzentriert sich auf die Senkung von Kosten durch eine effizientere Gestaltung von Geschäftsprozessen. Der Nutzen des CRM liegt in einer Gewinnsteigerung durch höhere Umsätze. ERP-Lösungen lassen sich direkt in ein CRM integrieren, d. h. die Daten können ausgetauscht werden.

Die Vorteile von Pipedrive

Unterstützt einen schnellen Geschäftsabschluss

Das Hinzufügen von Kunden, Interessenten und Aktivitäten in Pipedrive könnte nicht einfacher sein. Der erweiterte Aktivitätenplaner macht es Ihnen leicht, Veranstaltungen zu planen und Termine in Ihrem Kalender zu vereinbaren, ohne dass das Risiko von Doppeleinträgen besteht. Alle E-Mails werden synchronisiert und Sie können Dokumente weiterleiten und Kontakte aufnehmen, die nicht in Ihrer Pipedrive-Liste angezeigt werden.

Erweiterte individuelle Anpassung

Mit Pipedrive können Sie buchstäblich alles anpassen. Es ist möglich, benutzerdefinierte Felder hinzuzufügen, um Ihre Verkaufsstufen so zu modifizieren, dass sie zu Ihren Anforderungen passen. Sie können auch ganze Module mit nur einem Klick ein- und ausschalten. Bei der Kommunikation mit Ihren Kunden haben Sie Zugang zu einer Vielzahl von Bearbeitungsfiltern, um Nachrichten zu personalisieren oder Dateien zu teilen, die auch für Ihre Kollegen relevant sind. Auch Gruppendiskussionen sind verfügbar.

Gut organisierte Leadverwaltung

Das minimalistische Layout und die fast endlosen Konfigurationsmöglichkeiten von Pipedrive erleichtert das Lead-Management. Das System sammelt Kontaktinformationen mithilfe von anpassbaren Webformularen, die direkt auf der Website des Benutzers platziert oder manuell erstellt werden können. Die zahlreichen CRM- und Kontaktmanagement-Integrationen ermöglichen es Ihnen, Leads aus anderen Systemen zu importieren.

Zu jeder Zeit, an jedem Ort – Pipedrive ist mobil

Pipedrive ermöglicht Ihnen rund um die Uhr und von jedem Ort aus Zugang zur Ihren Vertriebsaktivitäten. Wenn Sie ein Tablet benutzen, können Sie die mobile Web-Version der Anwendung mit Ihrem Browser verwenden. Sie können auch während einer Besprechung oder eines Anrufs Notizen mit dieser Anwendung machen. Alle Daten werden in Echtzeit auf einem separaten Server gesichert.

Hervorragende Statistiken und Berichterstellung

Eine der hilfreichsten Funktionen von Pipedrive sind die Statistiken, die auch mit dem Dashboard verknüpft und anderen Personen zum besseren Verständnis kritischer Metriken präsentiert werden können. Dort kann die Leistung der einzelnen Vertriebsmitarbeiter, der Wert jedes einzelnen Geschäfts oder die Historie von jedem Lead verfolgt werden. Wichtige Vergleiche, wie z. B. zwischen abgeschlossenen und verlorenen Geschäften sind möglich. Für die Berichterstattung kann Pipedrive alle relevanten Informationen in einer zentralen Datenbank speichern und in andere Systeme exportieren. Sie können auch einen Blick auf das Live-Dashboard werfen und den Status Ihrer Gewinne, Verluste, Personen, Aktivitäten und Neuigkeiten verfolgen.

 

ErpNext ist eine kostenlose, webbasierte Open Source Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Das Software-Paket enthält zahlreiche Module, mit denen Unternehmen von der Warenwirtschaft über das Kundenbeziehungsmanagement bis hin zur Finanzbuchhaltung alle Aufgaben erledigen können. ErpNext kann auf eigenen Servern installiert und betrieben oder als SaaS (Software-as-a-Servivce) in einer Cloud genutzt werden.

Ob Start-up, kleines oder mittelständisches Unternehmen – wer wettbewerbsfähig bleiben und langfristig am Markt bestehen will, braucht eine leistungsfähige Unternehmenssoftware. Proprietäre Software-Lösungen, die alle wichtigen Funktionen in sich vereinen, sind in der Regel jedoch sehr kostspielig. Das auch kostenlose Open Source Software eine ausgezeichnete Leistung bieten kann, die keine Wünsche offenlässt, zeigt das Beispiel ErpNext.

Entwickelt und vertrieben wird die komplette Software von der Frappé Technologies Pvt. Ltd. and Community mit Sitz in Mumbai, Indien. Das Unternehmen wurde im Jahr 2008 gegründet. Die erste Version der auf den Programmiersprachen Python und JavaScript basierenden Software wurde 2010 unter der GNU General Public License veröffentlicht. Bis heute wird die Software unter dieser Lizenz vertrieben und ist eines der wenigen Open Source Software-Pakete für den professionellen Einsatz in Unternehmen, das vollkommen kostenfrei genutzt werden kann. Das heißt, im Gegensatz zu proprietären Softwarelösungen müssen Nutzer für die Nutzung von ErpNext keine Lizenzgebühren bezahlen. Laut Frappé soll dies auch in Zukunft so bleiben. Zwei Open Source Alternativen zu dieser Software sind Vtiger und odoo, deren Funktionsumfang mit ErpNext vergleichbar ist.

ErpNext Module

Die Frappé Software ist modular aufgebaut. Sie enthält mehrere sogenannte Core Module und verschiedene Erweiterungen. Die wichtigsten Kernmodule sind:

  • Finanzbuchhaltung
  • Auftragsmanagement
  • Customer-Relationship-Management
  • Berichtswesen / Analyse
  • Warenwirtschaft / Lagerverwaltung
  • Verkauf & Einkauf
  • Personalmanagement (HRM)
  • Vertriebsmanagement
  • Projekt- und Aufgabenmanagement
  • Kundenservice
  • Asset Management
  • Qualitätsmanagement

ErpNext Branchenlösungen

Das Softwarepaket bietet neben den Kernmodulen verschiedene vorkonfigurierte und einsatzbereite Module für verschiedenen Branchen. Beispielsweise für Dienstleister, Hersteller, Einzelhändler, Unternehmen der Gesundheitsbranche und Unternehmen aus dem Landwirtschaftssektor. Diese kostenlosen Erweiterungen werden als Industry Module bezeichnet und können bei Bedarf installiert werden. Durch diese Module kann die ErpNext Softwaresuite direkt als genutzt werden.

ErpNext – einfache Anpassung und Erweiterung

Falls kein Standard-Eingabefeld für bestimmte Daten zur Verfügung steht, können benutzerdefinierte Eingabefelder entsprechend Ihren Anforderungen hinzugefügt werden. Generell können ErpNext Formulare individualisiert werden. Beispielsweise mit eigenen Skripten. Zudem ist es möglich, serverseitige Skripte hinzuzufügen, um bei bestimmten Eingaben vordefiniere Ereignisse auszulösen oder eigene Anwendungen zu entwickeln.

Komfortable Integration verschiedener Anwendungen

ErpNext bietet die Möglichkeit, verschiedene Anwendungen in die Softwareumgebung zu integrieren. Beispielsweise den Amazon Connector, mit dem Produkte und Bestellungen direkt vom Amazon Marktplatz abgerufen werden können. Verschiedene Bezahldienste wie PayPal oder Razorpay können ebenfalls mit ErpNext genutzt und Kunden angeboten werden. Auf Wunsch ist es möglich, Nutzern die automatisierte Datensicherung im einem Dropbox Konto zu erlauben. Als zentralisiertes Zugangskontrollsystem kann LDAP, das Lightweight Directory Access Protocol integriert und genutzt werden. Ebenso ist es möglich, Woocommerce und verschiedene Google-Dienste wie Google Contact, Kalender, Google Drive oder Maps in ErpNext zu integrieren.

ErpNext ist eine voll ausgestattete ERP Software mit Warenwirtschaft, HRM, CRM, Projektmanagement, Einkaufsmanagement, E-Commerce und vielem mehr. Die Software ist einfach und intuitiv bedienbar. Weitere Vorteile sind die zahlreichen Schnittstellen und die vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten an den individuellen Bedarf. Zudem wird ErpNext von einer aktiven Community mit mehr als 7.000 Mitgliedern unterstützt, die bei Fragen und Problemen gerne weiterhelfen. Die Open Source Software von Frappé hat nur einen Nachteil. Sie eignet sich nicht für große Unternehmen. ErpNext ist jedoch eine sehr gute Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen, die eine ausgereifte ERP Software suchen, jedoch keinen fünf- oder sechsstelligen Eurobetrag in eine proprietäre Software investieren wollen.

Die Abkürzung Vserver steht für „virtuelle Server“. Durch den Einsatz einer Software für Virtualisierung kann ein Hardwaresystem in einige einzelne, voll funktionsfähige Server aufgeteilt werden. Durch die Virtualisierung, wie sie zum Beispiel Proxmox ermöglicht, lässt sich der Zugriff zwischen den einzelnen Systemen unterbinden bzw. steuern. Darüber hinaus kann ein virtueller Server mittels verschiedener Distributionen, wie zum Beispiel CentOS, Ubuntu oder Debian, betrieben werden.

Das allgemeine Leistungsspektrum von Vservern

Wenn Sie sich zum Beispiel einen Vserver über das Internet mieten möchten, dann bedeutet das nicht gleichzeitig, dass einen Server erhalten, der ausschließlich für Sie arbeitet. Ein virtueller Server ist im Grunde genommen eine „kleiner Teil“ eines noch weitaus größeren Servers, welche etwa in einem Rechenzentrum aufgestellt ist. Auf einem solchen physisch vorhandenen Server werden eine Vielzahl unterschiedlicher Nutzer verwaltet, die wie Sie ebenfalls eine virtuelle Maschine für ihre Zwecke angemietet haben.

In der Regel werden sowohl die Leistung als auch die Größe vom Anbieter/Hoster festgelegt. Die Netzanbindung unterliegt größtenteils etwaigen Vorgaben des Dienstleisters. Sie können sich jedoch darauf verlassen, dass Vserver mit überaus schnellen Anbindungen an ein Netzwerk bzw. an das Internet ausgestattet sind.

Häufig müssen Sie sich allerdings um die Installation des Vservers selbst kümmern und regelmäßige Backups erstellen, damit Sie keinen Datenverlust hinnehmen müssen, wenn der Server ausfällt. Derart aufwendige Aufgaben entfallen bei einem sogenannten Managed Server, welcher Serviceleistungen, wie zum Beispiel Backup-Systeme, eine regelmäßige Wartung ihres Internetauftritt oder auch unendlichen Speicherplatz, beinhaltet.

Wenn die Leistungsfähigkeit eines gesamten Servers aufgrund der hohen Last der angemeldeten Nutzer nicht mehr ausreicht, kann der Host den Vserver auf eine Maschine umziehen, welche zu diesem Zeitpunkt noch über freie Kapazitäten verfügt. Von diesem Umzug bemerken Sie im Regelfall so gut wie nichts und können wie gewohnt Ihrer Arbeit nachgehen.

Basis für viele Programme

Vserver zeichnen sich vor allem durch die Tatsache aus, dass sie eine augenscheinlich unendliche Menge an verschiedenen Programmen unterstützen und Nutzern zielgerichtet zur Verfügung stellen können. Dabei kann es sich um eine simple Seite im Internet, einen Mehrspieler-Server für PC- und Konsolen-Spiele oder komplexe Datenbanken handeln.

Die durchweg individuelle Skalierbarkeit bietet Nutzern zahlreiche Entscheidungsmöglichkeiten und steigert auf diese Weise die Flexibilität bei der täglichen Arbeit. Insbesondere Menschen jüngerer Generationen stehen dieser modernen Technologie überaus offen gegenüber. Firmen erkennen die Technik zunehmend häufiger als zielführend, wenn es um das Erreichen wichtiger unternehmerischer Ziele geht. Zudem schätzen Firmen jedweder Größe den Komfort durch die bereitgestellten dynamischen Server sowie die damit einhergehende Skalierbarkeit.

Die Virtualisierung im Detail

Wie Sie bereits erfahren haben, kümmert sich in der Regel ein Hoster bzw. ein Rechenzentrum um die Virtualisierung von physisch vorhandenen Computern bzw. Servern. Handelt es sich also um einen virtuellen Server/Vserver, handelt es sich im Grunde genommen um einen Computer, welche virtuell in viele einzelne Computer einschließlich alle dazugehörigen Ressourcen aufgeteilt wurde. Ein einzelner dieser kleineren Rechner bezeichnen IT-Experten als sogenannten Container.

Durch den Einsatz dieses Konzepts ist es möglich, dass die Ressourcen aufgespalten werden können und vollkommen dynamisch zu jeder Zeit an die Nutzer verteilt werden können. Besteht bei einem Kunden demnach ein größerer Bedarf, kann ihm der Hoster mehr Kapazität dauerhaft oder für einen begrenzten Zeitraum zuweisen.

Auf einem Vserver lässt sich darüber hinaus ein Betriebssystem installieren, welches im Anschluss einen „vollständigen“ Computer abbildet. Üblicherweise kommt auf einem Vserver das Betriebssystem Linux ohne eine grafische Oberfläche zum Einsatz. Mit Hilfe einer sogenannten SSH-Verbindung kann der Vserver verwaltet werden.

Der Verbindungsaufbau zu einem Vserver

Der SSH-Verbindungsaufbau unter Linux ähnelt dem Terminal- bzw. CMD-Programm der Betriebssysteme Unix und Windows. Sobald ein Administrator die IP-Adresse der virtuellen Maschine sowie die zwingend notwendigen Zugangsdaten (Benutzer und Passwort) eingibt, kann er eine Verbindung zum Server aufbauen und diesen Remote (aus der Ferne) verwalten. Er kann ein Programm durch die entsprechenden Befehle in der Kommandozeile installieren oder Update einspielen. Dieses Vorgehen ist vor allem für einen Administrator überaus komfortabel und zeitsparend. Server mit einer grafischen Oberfläche benötigen weitaus mehr Ressourcen, sodass auf einem Vserver kaum andere Betriebssysteme anzutreffen sind.

Für wen sich Vserver eignen

Vserver sind mittlerweile wahre Alleskönner und sind in nahezu allen Bereichen einsetzbar. Sollten Sie darüber nachdenken, Ihren bereits vorhandenen Webspace abschaffen zu wollen und nach geeigneteren Technologien suchen, dürften Sie für einen oder mehrere Vserver in Frage kommen. Sofern Sie auf die Möglichkeit eines Managed Server verzichten möchten, sollten Sie in diesem Zusammenhang beachten, dass die erstmalige Konfiguration allerdings wesentlich aufwendiger und zeitintensiver ist.

Einsteiger können bei einem Hoster meist eine Basiskonfiguration für den virtuellen Server erwerben und sich mit der Materie vertraut machen. Wenn Sie im Lauf der Zeit feststellen, dass Ihnen die zur Verfügung gestellten Ressourcen nicht mehr ausreichen, können Sie Ihren Vserver jederzeit erweitern lassen. Für die Konfiguration des Servers sollte jedoch Fachwissen beim Nutzer vorhanden.