Beiträge

IceWarp ist ein E-Mail-Server mit zuverlässigem Schutz vor Spam und Viren. Daneben bietet IceWarp auch Groupware-Module für modernes, komfortables Teamwork: So können Ihre Mitarbeiter online auf alle Termine, Aufgaben und Kontakte zugreifen – im Browser per Desktop, Notebook oder Smartphone. WebDocuments ermöglicht das gemeinsame Arbeiten an Office-Dokumenten in der Cloud und TeamChat ist eine optimale Lösung für Webkonferenzen.

Sicherer Mailserver

Mit dem IceWarp Mailserver können Ihre Mitarbeiter Mails empfangen, lesen, verwalten und versenden. Dabei können Sie sich auf einen modernen E-Mail-Server verlassen, der sowohl Komfort als auch Sicherheit bietet.

Als Spamschutz kommen zwei Schichten zum Einsatz (erste Schicht: SpamAssassin, zweite Schicht: Online-CYREN). So werden zuverlässig unerwünschte Mails aussortiert und nahezu 100 % der Gefahren durch Spam abgewehrt.

Jede Mail, die den zweischichtigen Spamschutz passiert, wird auf Viren gescannt, welche z. B. in Links oder im Mailanhang versteckt sein können. IceWarp verwendet dafür ein auf der bewährten Kaspersky-Engine basierendes Antivirus Programm.

Mit dieser Kombination aus Spamschutz und Virenschutz wehrt der IceWarp Mailserver effektiv alle Schadprogramme ab und verhindert so, dass Spyware, Keylogger oder Ransomware auf Ihre Rechner gelangt.

IceWarp: mit vielen Optionen für modernes Teamwork

IceWarp unterstützt alle gängigen Mail-Protokolle (LDAP, POP3, SMTP, IMAP). Ihre Mitarbeiter können die bereits gewohnten Programme (Outlook, Mailbird, Thunderbird) als Client nutzen. Dafür werden alle Webmail-Dienste als Ajax-Anwendungen angeboten. Auch FTP Server können bei Bedarf aufgesetzt werden.

Ein besonderer Vorteil von IceWarp ist die Benutzerfreundlichkeit. So können Ihre Mitarbeiter Termine und Meetings im gleichen Browserfenster von Mails in den Kalender übertragen. Damit haben Sie alle wichtigen Kontakte, Aufgaben und Termine immer an einem zentralen Ort im Web gesammelt und können weltweit rund um die Uhr darauf zugreifen.

Eine interessante und nützliche Option für die Arbeit im Team: Durch individuelle Kontrolle der PIM-Daten können Sie ausgewählte Termine, Aufgaben und Notizen auch für andere Nutzer freigeben. Dies kann sinnvoll sein, wenn mehrere Mitarbeiter an dem gleichen Projekt arbeiten, Termine im geteilten Kalender gemeinsam festgelegt werden müssen, oder ein Kollege eine bestimmte Aufgabe übernehmen soll, usw.

IceWarp TeamChat

Mit TeamChat bietet IceWarp eine moderne und benutzerfreundliche Lösung für Gruppenchats, VoIP sowie Web- und Videokonferenzen. TeamChat unterstützt dabei sowohl das Screensharing als auch den Austausch von Dateien und Dokumenten und verbessert so effektiv die Kommunikation und Zusammenarbeit.

Die Funktionen von TeamChat sind bereits integriert und können ohne zusätzlichen Installationen kostenlos freigeschaltet werden. Auch ist es möglich, dass TeamChat von internen und externen User gemeinsam genutzt wird. Eine sinnvolle Option, wenn Sie bei einem internationalen Kunden online eine Präsentation halten oder Zwischenergebnisse anhand von Dokumenten diskutieren möchten, etc.

IceWarp WebDocuments

WebDocuments ist die optimale Basis für modernes Teamwork in der Cloud: Ihre Mitarbeiter können von jedem Ort und jederzeit auf alle Dokumente zugreifen und diese gemeinsam und gleichzeitig bearbeiten – vom Desktop im Büro, vom Notebook im Homeoffice oder auch mit dem Smartphone auf Reisen. Dies ermöglicht ein effektives Arbeiten aller Kollegen und erhöht so die Produktivität Ihres Teams. Dabei werden alle üblichen Formate von Microsoft Office (Word, Excel, PowerPoint) unterstützt und Ihre Mitarbeiter können über Windows oder Linux auf WebDocuments zugreifen. Bei Bedarf können auch Datenbanken wie MySQL, SQLite und Oracle verwaltet werden und selbstverständlich können Sie WebDocuments auch als Online-Speicher in der Cloud nutzen.

 

IceWarp Server

Damit Ihre Mails und Daten immer online verfügbar sind, müssen die Server rund um die Uhr im Einsatz sein. IceWarp besitzt hierfür weltweit in vielen Ländern eigene Cluster, so auch in Deutschland (Nürnberg).

Alle Verbindungen sind SSL verschlüsselt und die IceWarp Services erfüllen selbstverständlich die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Wie die meisten Cloud-Angebote von Biteno ist auch die Qualität der IceWarp Server durch die Standards ISO 9001 und ISO/IEC 27001 gesichert.

Durch die ebenfalls von Biteno angebotene, optionale Remote-Datensicherung sowie einem zusätzlichen Online Backup ist die Sicherheit Ihrer Daten auf lange Zeit gewährleistet.

Alternative zu Microsoft Office 365, Dropbox und Slack

Sie können die Lizenzen für die einzelnen Module unabhängig erwerben und auch die Anzahl der Nutzer kann flexibel an den Bedarf Ihres Unternehmens angepasst werden. IceWarp ist damit eine Alternative zu Office 365, Dropbox und Slack sowie zu anderen Mailservern (Postfix, Sendmail, Zimbra). Dabei kann IceWarp – insbesondere für mittelgroße Unternehmen – oft die kostengünstigere Lösung darstellen.

Der besondere Vorteil von IceWarp ist die Verfügbarkeit aller Services auf einer einzigen Plattform in einer übersichtlichen, benutzerfreundlichen Oberfläche im Browser. Diese Lösung als All-in-one Schnittstelle ist nicht nur effektiv, sondern bietet Ihren Mitarbeitern auch ein Plus an Komfort und Funktionalität, was wiederum die Produktivität Ihres Teams steigern kann.

Grundsätzlich bezeichnet die Digitalisierung den Übergang des von vorwiegend analogen Methoden, Vorgehensweisen und Technologien geprägten Zeitalters bis hin zur Ära der digitalen Innovationen. Fakt ist, dass die Digitalisierung eine der wohl wichtigsten und bedeutsamsten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen unserer Zeit beschreibt. Die Digitalisierung an sich zeichnet sich durch verschiedene Ausprägungen aus. Bemerkenswert in dieser Hinsicht ist vor allem die Begrifflichkeit der digitalen Disruption. Mit ihr lassen sich der radikale Wandel sowie die raschen, nachhaltigen Veränderungen, welche durch die neuartigen digitalen Geschäftsmodelle ausgelöst werden, wohl am besten beschreiben.

Der Wandel hin zur Digitalisierung

Der digitale Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft sind nicht mehr aufzuhalten. Entsprechend wichtig ist dabei das Thema der Digitalisierung. Die Definition des Begriffes „Digitalisierung“ ist einerseits sehr simpel, aber sie macht zugleich deutlich, was aus der Sicht von Existenzgründern sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen alles damit verbunden ist. Die zahlreichen mit der Digitalisierung einhergehenden Vorteile sind bemerkenswert. Zunächst geht es nun einmal darum, die Bedeutung der Digitalisierung aufzuzeigen und zu beschreiben, was mit dem Begriff denn eigentlich gemeint ist.

Grundsätzlich sollte es das Ziel in modernen, erfolgsorientierten Unternehmen sein, die Digitalisierung in enger Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und der Unternehmensführung umzusetzen. Etwa seit der Jahrtausendwende ist eine deutliche Veränderung mit Blick auf die Veränderung digitaler Technologien spürbar. Diesbezüglich ist unter anderem vom mobilen Internet sowie von der so genannten künstlichen Intelligenz die Rede.

Ab dem Jahr 2000 etwa haben sich teils dramatische Weiterentwicklungen abgezeichnet. Kamen diese Meilensteine der digitalen Technologie zunächst vornehmlich in Weltkonzernen zum Einsatz, haben sie mittlerweile längst Einzug in den Alltag der Menschen gehalten. Vergleicht man hierbei einmal die Erfindung der Glühbirne oder der Elektrizität im vergangenen Jahrhundert, so ist die Digitalisierung in unserem modernen Zeitalter ganz gewiss ebenfalls eine essenzielle Auswirkung auf die nachhaltige Veränderung von Wirtschaft und Gesellschaft. Die Digitalisierung an sich basiert auf moderner Technik. Diese entwickelt sich stetig weiter, und im Zuge dessen entstehen fast kontinuierlich neue Produkte und Technologien. Diese werden von Existenzgründern und Start-ups, aber auch von ambitionierten kleinen und mittelständischen Unternehmen aufgegriffen, angepasst und ebenfalls sukzessive verändert. Daraus ergibt sich eine Digitalisierung in verschiedenen Bereichen und in unterschiedlichen Zeiträumen. Ein Vergleich auf die klassischen Wirtschafts- und Industriezweige lohnt sich an dieser Stelle durchaus:

Die Digitalisierung auf dem Vormarsch

In der Musik- und Medienbranche waren die Auswirkungen der Digitalisierung zunächst am deutlichsten spürbar. Auch die Immobilienbranche und der Handel passten sich dieser rasanten Entwicklung zügig an. Längst ist die Digitalisierung in fast allen Branchen angekommen. Nicht so in der öffentlichen Verwaltung, so scheint es auf den ersten Blick. Denn hier werden in vielen Städten und Gemeinden nach wie vor seit jeher ausschließlich Papierbelege verwendet, oder man arbeitet mit Akten und Karteikarten. Daher lohnt es sich, auch in diesem Segment aktiv zu werden und die Digitalisierung weiter zu bringen.

Die Digitalisierung in der Zukunft

Bereits vor geraumer Zeit ist deutlich geworden, welchen Stellenwert die Digitalisierung unter anderem in der Automobilindustrie einnimmt. Ständig erobern neue Mobilitätskonzepte die weite Welt des Fahrens. Gerade auch das so genannte autonome Fahren soll in Zukunft noch mehr Freiheit, Sicherheit und Flexibilität bieten. In der Medizin ist die Digitalisierung ebenfalls längst angekommen und verändert nicht nur das Gesundheitswesen im Allgemeinen, sondern auch die Zukunft der Berufe und Berufszweige profitiert von den Auswirkungen. Neue Jobs entstehen hier und damit ein vielversprechenderes gesundheitliches Potenzial für Patienten. Begriffe wie E-Health gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Neben dem Medizin- bzw. dem Gesundheitssektor bleibt insbesondere das Finanzwesen von der Digitalisierung nicht unberührt. Neue Währungen wie der Bitcoin erobern den virtuellen „Finanzkosmos“ und Technologien wie Blockchain spielen heute eine immer wichtigere Rolle. Die Konsequenz dieser Digitalisierungsformen sind völlig neue Chancen für Unternehmer und Privatpersonen. Das ist pure Faszination – und noch lange ist kein Ende dieser Entwicklung in Sicht.

Neue Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten etablieren sich. Lernen wird dank der Digitalisierung einfacher, effizienter und nachhaltiger. Trainings und Learnings sowie die Art der Kommunikation unter Lernenden und Lehrenden hat sich drastisch verändert. Auf diese Weise wird es endlich leichter, auch über den Tellerrand zu schauen und neue Chancen und Möglichkeiten zu entdecken. Es wird immer leichter, den eigenen Horizont zu erweitern – und damit auch, neue Ideen zu generieren. Ideen, die sich ganz gewiss in vielerlei Hinsicht in Zukunft ebenfalls auf die Weiterentwicklung der Digitalisierung selbst auswirken werden.

Kundenbedürfnisse befriedigen

Mit Hilfe der Digitalisierung ist es leichter, Kundenbedürfnisse zu befriedigen, mehr Kundennähe zu generieren und neue Zielgruppen zu entdecken. Um aber all dies langfristig gewährleisten und stetig weiter verbessern zu können, ist es im Sinne der Kundenorientiertheit elementar, neue Marketing- und Vertriebsstrategien anzuwenden. So ist es in modernen Unternehmen unabdingbar, das Handeln auf die stete Weiterentwicklung von Innovationen bzw. Technologien auszurichten. Nur so wird es auch in Zukunft möglich sein, die steigenden Erwartungen der Kunden aus unterschiedlichen Branchen erfüllen oder gar übertreffen zu können. Es gilt daher,  Innovationskulturen zu schaffen und neue digitale Prozesse und Abläufe zu konzeptionieren. Alles das vor dem Hintergrund, neue digitale Services und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Mitarbeiter, Führungskräfte und Unternehmer müssen sich weiterbilden. Wissensmanagements sind weiter aus- und aufzubauen, weil es nur so möglich sein wird, die Vorteile des digitalen Wandels vollumfänglich auszuschöpfen und langfristig davon zu profitieren.

Kommunikationswege müssen verbessert und Marketing- und Vertriebsstrategien neu ausgerichtet und noch zielorientierter gestaltet werden. Content Marketing auf digitalem Level sowie eine virtuelle Vertriebsautomatisierung genießen in diesem Segment ebenfalls maximale Priorität. Um noch einmal auf die öffentlichen Verwaltungen zurückzukommen, ist es unabdingbar, sich nach und nach von den Papierbergen zu verabschieden und neuartige Prozesse und Abläufe zu implementieren. Dabei ist auch ein vollständiges Umdenken mit Blick auf den Umgang mit Daten essenziell. Insofern entstehen auch in dieser Hinsicht neue Formen und Möglichkeiten der Digitalisierung, die sich ebenfalls kontinuierlich verändern werden.

Die Vorteile

– Sie ermöglicht kurz- und langfristig drastische Produktivitätsgewinne.

– Kosten können in unterschiedlichen Bereichen eingespart werden.

– Neue und deutlich flexiblere Arbeitsformen und -prozesse entstehen.

– Die buchstäblich grenzenlose Kommunikation erleichtert den unternehmerischen und privaten Alltag.

– Selbst riesige Datenmengen können sicher verwaltet, bearbeitet und analysiert werden.

– Neue Reichweiten und damit zusätzliche Chancen und Möglichkeiten für den Vertrieb von Produkten, Services und Leistungen entstehen.

Moderne Unternehmen aus allen Branchen können die Digitalisierung für sich in Anspruch nehmen, indem sie b

eispielsweise von Digitalisierungsunternehmen die Eingangspost scannen und im Anschluss elektronisch weiter verarbeiten lassen. Hierbei kommen unter anderem spezielle Dokumenten-Management-Systeme (DMS) in Betracht, die auch auf lange Sicht eine maximale Sicherheit der Daten gewährleisten sollen. Auch dem Verlust von Daten wird dank der Digitalisierung effizient vorgebeugt. Das Papieraufkommen in kleinen und mittelständischen Unternehmen wird kontinuierlich eingedämmt. So ist es beispielsweise nicht mehr erforderlich, Urlaubsanträge auszudrucken, sondern sie können elektronisch in einem so genannten Workflow bearbeitet werden. Rechnungen werden im Rahmen der Digitalisierung elektronisch zu den Kunden versendet. Zum Beispiel in Form von PDF-Dateien.

Das Thema Zeiterfassung mit Blick auf eine fehlerfreie Bearbeitung, Auswertung und Analyse in Personalabteilungen kann mit Hilfe der Digitalisierung in vielerlei Hinsicht vereinfacht werden. So bedarf es keiner Stempelkarten mehr, sondern die Mitarbeiter checken sich lediglich mit einem Chip am Eingang ein. Zahlungen werden nicht mehr mit Hilfe lästiger Überweisungen getätigt, sondern man greift auf das Online-Banking zurück. Dadurch sind eine bessere Übersicht, mehr Transparenz und mehr Sicherheit gewährleistet. Auch die Kundendatenpflege ist durch die Digitalisierung deutlich einfacher. Somit bleibt mehr Zeit und Energie, um sich auf das Wesentliche zu fokussieren – das Kerngeschäft.

 

Die Abkürzung ISPConfig steht für Internet Service Provider Configuration und bezeichnet ein Werkzeug zur Verwaltung und Konfiguration von Servern. Von einem Webinterface können mehrere Server administriert werden. Die Software ist quelloffen und steht gratis zum Download bereit.

Die Entwicklung von ISPConfig

Das Werkzeug zur Serverkonfiguration wird von einem Unternehmen in Deutschland weiterentwickelt und betreut. Zweimal im Jahr kommt eine neue Version heraus und dazwischen werden Bugfixes zur Verfügung gestellt, wenn das notwendig sein sollte. ISPConfig ist unter der BSD-Lizenz verfügbar und ist in mittlerweile 22 Sprachen übersetzt worden.

Wie sieht die Benutzung von ISPConfig aus?

Die Software läuft auf verschiedenen Linux-Distributionen und ist selbst in der Programmiersprache PHP geschrieben. Der Programmcode kann gratis heruntergeladen werden, für die mit 400 Seiten umfangreiche Bedienungsanleitung wird ein geringer einstelliger Betrag verrechnet. Diese Einnahmen dienen der Weiterentwicklung des Werkzeugs, Spenden werden darüberhinaus auch angenommen.

ISPConfig ist für die Verwaltung eines oder mehrerer Server geeignet, wobei auch die Kontrolle über eine Multi-Server Umgebung von einem Webinterface erfolgt. Ob es sich um physische Server oder um virtuelle Maschinen handelt spielt keine Rolle. Für den Support steht ein Forum zur Verfügung, außerdem gibt es eine große und aktive Community von Nutzern.

Funktionen von ISPConfig

ISPConfig ist ein Werkzeug mit web-basierter Benutzeroberfläche, mit dem Server administriert und konfiguriert werden können. Diese Server bieten Dienste an wie HTTP, FTP, Bind, E-mail mit den Protokollen POP3 und IMAP, die Datenbank MySQL und auch Firewalls.

Die Benutzung ist in vier Ebenen für verschiedene Typen von Nutzern gegliedert.

  1. Auf der obersten Ebene arbeiten Administratoren von Servern, die neben eigenem Webspace auch die Aktivitäten von Resellern verwalten. Diese Ebene wird zum Beispiel von ISPs verwendet.
  2. Die zweite Ebene steht den Resellern selbst zur Verfügung, die das Angebot für ihre Kunden verwalten.
  3. Ebene 3 wird von diesen Kunden zur Administration ihres Webspace, ihrer Subdomains und ihrer E-Mail eingesetzt.
  4. Die unterste Ebene stellt die Verwaltung von E-Mail Konten durch Benutzer dar.

 

Für die ersten drei Ebenen steht auf der Webseite von ISPConfig eine Demo-Funktion zur Verfügung. Dort sind die meisten Features zum Ausprobieren zu finden, natürlich mit Ausnahme sicherheitskritischer Funktionen wie dem Wechsel der Demo-Passwörter.

Erweiterungen von ISPConfig

Rechnungserstellung

Nachdem Reseller das Werkzeug zur Verwaltung der Aktivitäten ihrer Kunden einsetzen, lag die Einbindung von kommerziellen Funktionen in das Werkzeug nahe. Dafür ist zum Einen die Erfassung der Daten über die Kundenaktivitäten erforderlich. Diese Daten müssen dann in Rechnungen übersetzt und in geeigneter Form in sie übernommen werden.

Scanner für Malware

Webserver sind natürliche und oft  Ziele von Hackern. Ob für die eigene Organisation oder als Reseller für andere Kunden, ein Administrator muss sich auch um die Sicherheit seiner Server kümmern. Dafür steht eine Erweiterung von ISPConfig zur Verfügung, die Malware nach Signaturen und nach Heuristik herausfiltert. Außerdem kann diese Erweiterung veraltete Versionen von CMS Systeme erkennen, was ein mindestens ebenso großes Sicherheitsrisiko darstellt. Ältere Versionen fehlen entsprechende Patches und deshalb sind sie Einfallstore für Angreifer.

Übertragung von Konfigurationsdaten

Einmal konfigurierte Server verfügen über Einstellungen, die Sie oft auf andere Server übertragen möchten, ohne sie aufwendig von Hand noch einmal eingeben zu müssen. Ein Beispiel ist der Ersatz eines Servers durch ein neueres Modell, auf das auch die Konfigurationsdaten überspielt werden sollen. Die entsprechende Erweiterung von ISPConfig ermöglicht solche Übertragungen problemlos. Dasselbe gilt auch dann, wenn die Möglichkeiten zur Multi-Server Verwaltung zum ersten Mal in Anspruch genommen werden. Dann müssen die Konfigurationen von einzelnen Servern zusammengefasst werden, was diese Erweiterung ebenfalls ermöglicht.

Natürlich kann es aber auch sein, dass Sie bisher andere Werkzeuge für die Verwaltung Ihrer Server verwendet haben und nun zu ISPConfig wechseln möchten. Die entsprechenden Konfigurationsdateien lassen sich aus vielen dieser Alternativprodukte in ISPConfig übernehmen.

Hinter dem Begriff Plesk verbirgt sich eine Distribution für Webserver. Die Distribution arbeitet mit verschiedenen Plattformen zusammen. Dazu gehören Unix und Windows. Der Hersteller ist die Plesk International GmbH. Diese ging aus der Firma Parallels Inc. hervor. Der Geschäftsbereich für die Serviceprovider ist auch unter der Bezeichnung Odin bekannt. Für Webhoster ist die Distribution kostenpflichtig. Sie findet bei vielen Dienstleistern im Internet ihren Einsatz.

Plesk – einfache Verwaltung von Servern für den Nutzer

Die Distribution richtet sich an Internetdienstleister, die eine einfach zu bedienende Verwaltung für ihre Server suchen. Plesk erlaubt dem User eine Verwaltung von Servern, ohne das spezifische Kenntnisse über ein Betriebssystem vorliegen. Im Hintergrund laufen bei der Verwaltung der Server Vorgänge ab, die sehr komplex sind und die in der Regel Fachwissen erfordern. Mit Plesk ist es möglich, die Server ohne diese Fachkenntnisse zu konfigurieren. Dies erlaubt dem User beispielsweise, einen Mail- oder einen Webserver einzurichten, ohne dafür einen professionellen Dienstleister zu beauftragen. Das ist in der täglichen Arbeit sehr praktisch, denn mit Plesk können Sie viele Bereiche der Konfiguration selbst übernehmen.

Plesk – Komplexes System für verschiedene Anforderungen

Plesk ist ein einfach zu bedienendes, aber dennoch komplexes System, von dem Sie auf verschiedene Weise profitieren. Um die Zusammenhänge zu verstehen, ist es wichtig, dass Sie einige Begrifflichkeiten kennen und einordnen können. Unabhängig von der Ausrichtung ist die Präsenz im Internet für ein Unternehmen sehr wichtig. Sie sollten mit einer Webseite und einer E-Mail-Adresse im Netz erreichbar sein. Viele Kunden informieren sich nicht mehr auf den klassischen analogen Wegen, sondern im Internet. Mit Plesk ist es möglich, die wesentlichen Funktionen auch ohne Vorkenntnisse zu steuern.

Webserver

Der Webserver ist die Festplatte, auf der alle Daten gespeichert sind, die Sie im Internet abrufen. Das Protokoll, mit dem der Webserver arbeitet, ist HTML. Wenn Sie selbst oder Ihre Kunden eine Anfrage in das Internet senden, erfolgt eine automatische Umleitung an den Webserver. Die Beantwortung Ihrer Anfrage erfolgt dann anhand der Informationen, die auf dem Server gespeichert sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie in einem sozialen Netzwerk agieren oder eine E-Mail schreiben. Ohne Webserver könnten Sie die Informationen nicht abrufen.

Postfix

Postfix ist eine sogenannte freie Software. Die Bezeichnung beruht auf der Tatsache, dass der Quellcode der Software offen liegt. Programmierern ist der Quellcode bekannt. So ist es möglich, Änderungen und Anpassungen vorzunehmen.

Bereits im Jahre 1998 wurde Postfix als Alternative zu Sendmail entwickelt. Es handelt sich um eine Distribution, die auf Unix und Linux basiert. Der Mail Transfer Agent ist für alle Betriebssysteme geeignet, die auf der Basis von Linux oder Unix arbeiten. Im direkten Vergleich zu Sendmail ist Postfix einfacher zu bedienen und auch weniger anfällig für Sicherheitslücken.

Qmail

Hinter Qmail verbirgt sich ein Mailserver, der für Linux-Systeme entwickelt wurde. Die Entwicklung erfolgte durch den Programmierer und Professor Dan Bernstein. Er entwickelte das neue System, weil er mit den bestehenden Systemen unzufrieden war.

Was ist ein Betriebssystem?

Das Betriebssystem ist die Basis, auf der ein Computer arbeitet. Betriebssysteme gibt es für PCs, Smartphone und Laptops. Sie bilden quasi die Plattform für alle Aufgaben und Befehle, die der User ausführt. Im Betriebssystem sind verschiedene Programme enthalten. Weitere können kostenpflichtig oder kostenlos geladen werden. So haben Sie die Möglichkeit, das System auf Ihren individuellen Bedarf anzupassen.

Windows

Windows ist ein Betriebssystem, das von der amerikanischen Softwarefirma Microsoft unter Bill Gates entwickelt wurde. Weltweit arbeiten die meisten Computer auf der Basis von Windows. In den vergangenen Jahrzehnten ist Windows in verschiedenen Versionen auf den Markt gekommen. Die Versionen wurden an die Entwicklung der Technik und die Bedürfnisse der User angepasst. Bei den gewerblich genutzten Computern arbeiten weltweit mehr als 90 Prozent mit dem Betriebssystem Windows.

Unix

Unix ist ein Betriebssystem für Computer, der bereits im Jahre 1969 entwickelt wurde. Es handelt sich um ein sogenanntes Mehrbenutzer-Betriebssystem. Heute gilt es als eines der Betriebssysteme, die am weitesten verbreitet sind. Es gibt viele verschiedene Entwicklungen, die auf dem Unix-System basieren. Eines der bekanntesten Unix-basierten Betriebssysteme ist MacOS.

Linux

Linux ist ein Betriebssystem, das als besonders stabil und sicher gilt. Es gehört zu den nachweisbaren Fakten über Linux, dass mehr als 85 Prozent der Computer mit sehr hoher Leistung weltweit mit Linux arbeiten. Vor allem die Schnelligkeit des Betriebssystems ist ein Grund dafür, dass Linux häufig in Hochleistungsrechnern Anwendung findet. Ein weiterer Vorteil ist, dass Linux in der Anschaffung sehr günstig ist. Dies gilt nicht nur für das Betriebssystem selbst, sondern auch für die Hardware. Wenn Sie die Systemvoraussetzungen mit Windows vergleichen, brauchen Sie nur einen Bruchteil der Anforderungen umzusetzen. Das Betriebssystem selbst können Sie kostenlos aus dem Internet laden. Dies ist vor allem für Einsteiger ein wichtiger Aspekt. Wenn Sie ein günstiges und leistungsfähiges System suchen, ist Linux die beste Wahl.

Bei Groupware bzw. Gruppen-Software handelt es sich um Software-Lösungen, die in erster Linie zur Unterstützung der Zusammenarbeit in einer Gruppe, wie zu Beispiel in einem Unternehmen, über räumliche und/oder zeitliche Distanz hinweg eingesetzt werden. Solche Systeme setzen die theoretischen Grundlagen der computerunterstützten Arbeitsprozesse in konkrete Arbeitsfälle um.

Allgemeine Informationen zu Groupware

Eine allgemeine Definition für den Begriff „Groupware“ haben die US-amerikanischen Informatiker und Softwareentwickler Rein, Ellis und Gibbs gegeben. Demnach handelt es sich bei einer Groupware um ein computergestütztes System, welches eine Gruppe von Personen bei ihrer Arbeit Unterstützung bietet und eine Verbindung für eine geteilte Arbeitsumgebung bereitstellt. Der wichtigste Unterschied zwischen Groupware- und anderen Software-Systemen zur Unterstützung weniger Benutzer oder vieler Nutzergruppen, wie zum Beispiel Mehrbenutzerdatenbanksysteme, spiegelt sich in der Tatsache wider, dass Groupware-Systeme explizit darauf ausgelegt sind, die Isolation der Benutzer voneinander so gut wie möglich zu reduzieren. Mit Groupware wird also ein gewisses Gewahrsein über anderen Nutzer und deren Aktivitäten geschaffen.

Ein zweites wichtiges Merkmal von Groupware-Systemen ist die extrem hohe Anpassbarkeit bzw. Flexibilität. Jede Gruppe ist anders. Demzufolge muss eine gute Groupware nicht nur auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Gruppe als Ganzes eingehen, sondern auch die individuellen Anforderungen der einzelnen Gruppenmitglieder so gut wie möglich zufriedenstellen. Um dies zu realisieren, muss eine Groupware sehr generisch oder anpassbar sein, sodass sie einzelne Benutzer als auch ganze Benutzergruppen auf verschiedene Art und Weise nutzen können. Groupware-Systeme werden in der IT-Branche und der Softwareindustrie gerne mit IBM Lotus oder Microsoft Exchange gleichgesetzt.

Eigenschaften und Merkmale von Groupware

Das Hauptziel von Groupware ist stets das unterstützende Steuern von Gruppenprozessen. Moderne Groupware-Systeme lassen sich nach verschiedenen Eigenschaften und Merkmalen klassifizieren:

–       Ort: Wie wird die Zusammenarbeit realisiert? Findet sie an einem festen Ort statt, wie beispielsweise in einem Büro, oder über räumliche und zeitliche Distanz hinweg, wie zum Beispiel zwischen München und Stuttgart.

–       Zeit: Wird die Zusammenarbeit gleichzeitig, zum Beispiel über Videokonferenz, oder zeitversetzt realisiert, zum Beispiel über E-Mail.

–       Steuerung der Kommunikation: Steuern die Teilnehmer die Kommunikation bewusst, wie zum Beispiel beim Schreiben einer E-Mail, oder sind keine expliziten Handlungen nötig, wie zum Beispiel bei der Annahme eines Telefongesprächs.

–       Struktur: Wird von der Groupware ein fester Ablaufplan vorgegeben, wie zum Beispiel bei einer Tagesordnung oder nicht.

–       Größe: Wird die Zusammenarbeit in einer großen Gruppe, wie zum Beispiel bei einer Vorlesung oder in einer kleinen Gruppe, wie beispielsweise bei einem Seminar, realisiert.

Die zentralen Aspekte einer Groupware sind:

–       Awareness: Die meisten Systeme setzen eine oder mehrere Formen der Awareness (Gruppenkenntnis) um. Konkret bedeutet das, dass die Software kontinuierlich die Zusammensetzung der Gruppe, deren Mitarbeit und Teilnahme überwacht und bei Bedarf informiert.

–       What You See Is What You Get (WYSIWYG): Die Benutzeroberfläche der Groupware sollte den Benutzern die Darstellung aller Funktionalitäten und Inhalte möglichst übersichtlich und intuitiv zur Verfügung stellen, sodass wenige oder überhaupt keine Schulung nötig ist.

–       Synchronisation und Konsistenzerhaltung: Die Gewährleistung eines einheitlichen Datenzustandes, trotz paralleler Zugriffe auf den Datenbestand und die Behebung von Konflikten, die bei unterschiedlichen Versionen des Datenbestandes entstehen können.

Architektur im Überblick

Bei einer Groupware-Anwendung handelt es sich um ein verteiltes System, das die gemeinsame Nutzung und Bearbeitung von Daten oder Dokumenten ermöglicht. Solche Systeme setzen folgende drei Konzepte um:

–       zentralisierte Architektur: Alle Nutzer bzw. Teilnehmer (Clients) sind mit einer zentralen Verwaltungsstelle (Server) verbunden. Über den zentralen Server wird die gesamte Kooperation realisiert.

–       Peer-to-Peer-Architektur: Obwohl alle Teilnehmer über ein zentrales System miteinander verbunden sind, wird auf eine zentrale Verwaltungsinstanz verzichtet wie es bei der zentralisierten Architektur der Fall ist.

–       hybride Architektur: Hier wird die Peer-to-Peer-Architektur durch einen zentralen Server ergänzt. Dieser wird jedoch lediglich zur Protokollierung genutzt und übt keinerlei zentrale Verwaltungsfunktionen aus.

Beispiele für Groupware-Anwendungen

Der Funktionsumfang, den Applikationen wie Microsoft Exchange Server bieten, ist unterschiedlich. Bei vielen Anwendungen sind E-Mail, Projektmanagement, Notizbuch und Kalenderfunktion enthalten. Einige Lösungen stellen kaum mehr als diese Funktionalitäten bereit, während andere durchaus mehr als diese Basisfunktionen bieten. Bekannte Software-Produkte, die als Groupware vermarktet werden, sind:

–       Micro Focus

–       Sun ONE

–       IBM Notes

–       GroupWise

–       Microsoft Exchange

–       Microsoft SharePoint

–       Zimbra

Neben den Groupware-Lösungen für Windows-Systeme sind auch plattformübergreifende Groupware-Produkte erhältlich. Hierzu gehören Groupware-Lösungen wie FirstClass Software du Kerio Connect, die sowohl für Windows- als auch für Linux– und MacOS-Systeme erhältlich sind. Die neue Generation von Groupware-Anwendungen wie Lotus Connections von IBM oder Yammer von Microsoft basieren auf sogenannter „sozialer Software“, um Zusammenarbeit, Kommunikation und Koordination bereitzustellen. Diese Funktionalitäten werden insbesondere durch Blogs, Wikis und soziale Netzwerke bereitgestellt.

Apache Tomcat (manchmal einfach „Tomcat“ genannt) ist eine Open-Source-Implementierung der Technologien Java Servlet, JavaServer Pages, Java Expression Language und WebSocket. Tomcat bietet eine HTTP-Webserverumgebung mit „reinem Java“, in der Java-Code ausgeführt werden kann.

Was macht Tomcat?

Der genaue Titel für Tomcat wäre entweder „Webserver“ oder „Servlet-Container“. Auch wenn Tomcat einige Java EE-Funktionen nicht sofort unterstützt, können Sie die meisten dieser Funktionen dennoch verwenden. Tomcat ist ausgereift, gut dokumentiert und der am häufigsten verwendete Java-Anwendungsserver.

Tomcat empfängt eine Anfrage von einem Client über einen seiner Konnektoren. Tomcat ordnet diese Anforderung der entsprechenden Engine zur Verarbeitung zu. Wenn dies nicht der Fall ist, kompiliert Tomcat das Servlet in Java-Bytecode, der von der JVM (Java Virtual Machine) ausgeführt werden kann, und erstellt eine Instanz des Servlets.

Was ist Apache?

Apache ist eine Open-Source- und kostenlose Webserver-Software, die rund 40% aller Webseiten weltweit unterstützt. Es ermöglicht Website-Eigentümern, Inhalte im Web bereitzustellen – daher der Name „Webserver“. Es ist einer der ältesten und zuverlässigsten Webserver. Die erste Version wurde 1995 veröffentlicht.

Vorteile des Apache-Webservers

Der Quellcode von Apache steht jedem kostenlos zur Verfügung und es ist keine Lizenz erforderlich. Er kann geändert werden, um den Code anzupassen und Fehler zu beheben. Die Möglichkeit, weitere Funktionen und Module hinzuzufügen, macht Apache zu einem Favoriten unter den Technikern. Er ist sehr zuverlässig und bietet eine solide Leistung.

Apache und Tomcat

Einfach ausgedrückt: Apache ist ein Webserver, der statische Webseiten bedienen soll. Apache Tomcat hingegen ist ein Anwendungsserver für Java-Anwendungen (Servlets, JSPs usw.). Sie können Webseiten auch über Tomcat bereitstellen, dies ist jedoch im Vergleich zu Apache weniger effizient.

Der grundlegende Unterschied zwischen Tomcat und dem Apache HTTP Server besteht darin, dass Tomcat dynamischen Inhalt mithilfe von Java-basierter Logik bereitstellt, während der Hauptzweck des Apache Webservers darin besteht, statische Inhalte wie HTML, Bilder, Audio und Text bereitzustellen.

Tomcat kann als eigenständiger Server ausgeführt werden. Um Tomcat zusammen mit Apache auszuführen, muss Apache ein „Adapter“ -Modul laden, das ein bestimmtes Protokoll wie das Apache JServ Protocol (AJP) verwendet, um mit dem Tomcat über einen anderen TCP-Port (Port 8009 in der Standardkonfiguration) zu kommunizieren.

Was ist Java?

Java ist eine Programmiersprache, mit der Entwickler Anwendungen für Computer erstellen. Möglicherweise haben Sie ein Programm heruntergeladen, für das die Java-Laufzeit (Java Runtime) erforderlich ist. Java verfügt über ein Web-Plug-In, mit dem Sie diese Apps in Ihrem Browser ausführen können.

Als Anwendungsserver ist Tomcat entweder als Binär- oder als Quellcode-Version zugänglich und wird verwendet, um eine Vielzahl von Anwendungen und Websites über das Internet zu betreiben.

NGINX

NGINX (ausgesprochen: Engine X) ist Open Source-Software für Web-Serving, Reverse-Proxy, Caching, Lastausgleich, Medien-Streaming und mehr. Zusätzlich zu seinen HTTP-Serverfunktionen kann NGINX als Proxyserver für E-Mails (IMAP, POP3 und SMTP) und als Reverse-Proxy und Load Balancer für HTTP-, TCP- und UDP-Server fungieren.

NGINX ist ungefähr 2,5-mal schneller als Apache, basierend auf den Ergebnissen eines Benchmark-Tests, bei dem bis zu 1.000 gleichzeitige Verbindungen ausgeführt werden. NGINX liefert statische Inhalte eindeutig schneller als Apache. Wenn Sie viele statische Inhalte mit hoher Parallelität bereitstellen müssen, kann NGINX eine echte Hilfe sein.

Wie funktioniert Nginx?

Nginx funktioniert anders als Apache, hauptsächlich im Hinblick auf den Umgang mit Threads. Nginx erstellt nicht für jede Webanforderung neue Prozesse, sondern der Administrator konfiguriert, wie viele Arbeitsprozesse für den Hauptprozess von Nginx erstellt werden sollen. Jeder dieser Prozesse ist single-threaded. Jeder Mitarbeiter kann Tausende von gleichzeitigen Verbindungen verarbeiten. Dies geschieht asynchron mit einem Thread, anstatt Multithread-Programmierung zu verwenden..

Vergleich zwischen Apache Tomcat und Nginx

NGINX ist ein kostenloser Open-Source-Hochleistungs-HTTP-Server und Reverse-Proxy sowie ein IMAP/POP3-Proxy-Server. Apache Tomcat ist eine Open-Source-Implementierung von Java Servlet, JavaServer Pages, Java Expression Language und Java WebSocket-Technologien.

Unterschied zwischen Server und Virtueller Server (Virtual Machine VM)

Ein Webserver ist ein Computersystem, das Webseiten hostet. Es wird Webserver-Software wie Apache oder Microsoft IIS ausgeführt, die den Zugriff auf gehostete Webseiten über das Internet ermöglicht. Die meisten Webserver sind über eine Hochgeschwindigkeitsverbindung mit dem Internet verbunden und bieten OC-3 (Optical Carrier 3) oder schnellere Datenübertragungsraten. Durch eine schnelle Internetverbindung können Webserver mehrere Verbindungen gleichzeitig unterstützen, ohne sich zu verlangsamen.

Jeder Computer kann in einen Webserver verwandelt werden, indem Serversoftware installiert und der Computer mit dem Internet verbunden wird. Es gibt viele Webserver-Softwareanwendungen, einschließlich freier Software und kommerzieller Pakete.

Eine virtuelle Maschine (VM) ist ein Software-Computer, der als Emulation eines physischen Computers verwendet wird.Ein virtueller Server arbeitet in einer Umgebung mit mehreren Mandanten. Dies bedeutet, dass mehrere VMs auf derselben physischen Hardware ausgeführt werden. Ein Hypervisor (auch: Virtual Machine Monitor, kurz VMM) wird zum Erstellen und Verwalten von VMs verwendet, die über eigene virtuelle Computerressourcen verfügen.

Was ist RAM im Computer?

Computerspeicher oder Direktzugriffsspeicher (engl. RAM = Random Access Memory ) ist der kurzfristige Datenspeicher Ihres Systems.

Er speichert die Informationen, die Ihr Computer aktiv verwendet, damit schnell darauf zugegriffen werden kann. Je mehr Programme auf Ihrem System gleichzeitig ausgeführt werden, desto mehr Speicher wird benötigt.

Tomcat Speicherbelegung

Standardmäßig legt Tomcat seine eigene Speichergröße auf etwa 64 MB fest, was für Webanwendungen bei weitem nicht ausreicht.Sie können die „Startgröße“ und die „maximale Größe“ festlegen und den Heap-Speicherplatz erhöhen. Um die richtigen Werte für Ihre Plattform herauszufinden, müssen Sie den Befehl „java -X“ im Terminal eingeben.