Beiträge

Software Deploment Tool – wertvolle Lösungen im kompakten Überblick

Software Deployment  ist die professionelle Methode, im PC- und Serverbereich benötigte Betriebssysteme und Softwareprodukte automatisiert zu verteilen. Dies wird mit modernen Tools praxisorientiert und passgenau verwirklicht. Der folgende Überblick informiert Sie darüber, was ein Software Deployment Tool ist, welche Tools es gibt und mit welchen Vorteilen sie für den Anwender verbunden sind.

Je umfangreicher die IT eines Unternehmens aufgestellt ist, umso mehr Rechner und Server sind es in der Regel, die in einem zentralen Netzwerk zusammengeschlossen sind. Um effiziente Betriebsabläufe zu generieren, aber auch Komfort und Sicherheit bei der Handhabung der EDV-Lösungen zu gewährleisten, ist eine bedarfsgerechte Softwareverteilung wichtig. Sie bestückt die Rechner mit genau den Komponenten, die für deren reibungslosen Ablauf und die Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes optimal geeignet sind. Je mehr PCs im Unternehmen vorhanden sind, umso dringender sollten Sie ein Software Deployment Tool nutzen.

Manuelle versus automatisierte Softwareverteilung

Manuelle Softwareverteilung bedeutet, dass die einzelnen Softwarelösungen auf jedes einzelne Gerät händisch verteilt – im Fachjargon auch „ausgerollt“ – werden. Auch ohne umfassende Informationen über die damit verbundenen Arbeitsschritte ahnen Sie sicher, wie aufwendig sich dies gestaltet. Das umso mehr, dass die Zahl der auszurüstenden Geräte sich allein dadurch schon verdoppelt, wenn jeder Mitarbeiter zu seinem Innendienst-PC auch noch ein mobiles Endgerät wie ein Smartphone oder ein Tablet für seine Aufgaben im Unternehmen nutzt. In der Regel sind es bis zu zehn Rechnern, die manuell bestückt werden können. Bei verzweigteren Netzwerken ist dies zu aufwendig. Hier sollte die Softwareverteilung nicht mehr durch den Administrator oder einen anderen IT-Fachmann durchgeführt werden, sondern mit einem leistungsstarken Software Deployment Tool.

Software Deployment Tool: intelligente Systeme nutzen

Wichtige Voraussetzung für die Softwareverteilung ist das Setup. Hier registriert das Betriebssystem, wenn Handlungsbedarf – etwa für ein Update oder Patch Management – vorhanden ist, und gibt dem Software Deployment Tool den relevanten Input. Die Softwareverteilung kann zentral über den Server, aber auch von den Endgeräten angestoßen werden. Wichtig ist, dass das Software Deployment Tool nicht nur die Verteilung an sich übernehmen kann, sondern auch eine Fehlerprüfung enthält, die das System vor Sicherheitslücken nachhaltig schützen kann.

Welche Tools gibt es Markt? 

Wer plant, ein Software Deployment Tool einzusetzen, hat einige Möglichkeiten. Das Installieren beziehungsweise Verteilen von Softwarelösungen auf die einzelnen Clients kann sowohl mit kostenpflichtigen als auch kostenlosen (freien) Tools verwirklicht werden. Bei der Auswahl des richtigen Tools ist zunächst zu berücksichtigen, welches Betriebssystem genutzt wird. Für Linux eignen sich beispielsweise Ansible, Chef und Puppet. Für Windows sind OPSIPDQ Deploy und SCCM (Microsoft) kompatibel, die allesamt Freeware sind. Allerdings gilt es in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen, dass die meisten Windows-kompatiblen Tools zwar kostenlos sind, dafür aber in der Anzahl der zu verwaltenden PCs eine Einschränkung haben. Hier kommt es auf die Unternehmensgröße und die damit verbundene Rechneranzahl an, welches Produkt für Sie das optimale ist. Natürlich können Sie auch bei solchen Softwarelösungen mehr Rechner an die Softwareverteilung anknüpfen. Dies ist aber nur im Rahmen eines Upgrades möglich, das aus dem freien ein kostenpflichtig lizenziertes Software Deployment Tool macht.

Tools im kompakten Überblick

Das ideale Software Deployment Tool ist das, was den Bedarf eines Unternehmens optimal umsetzen kann. Am Markt gibt es zahlreiche leistungsstarke Programme, die dazu das Potenzial haben. Hier können natürlich nur einige davon explizit genannt werden. Das bereits erwähnte PDQ Deploy überzeugt dadurch, dass die Installation bedarfsgerecht und somit besonders kundenoptimiert möglich ist. Chef ist sprachunabhängig für alle Plattformen beziehungsweise Provider nutzbar. Travis CI ist nicht kostenfrei, bietet aber umfangreiche Testung und Expertensupport für Linux und Mac beziehungsweise iOS. Bei Jenkins gibt es Hunderte von Plugins für den bedarfsgerechten Einsatz. Ansible Tower kommt mit einem übersichtlichen Dashboard und leistungsstarker Infrastruktur rund um Datenmanagement und Cloud daher. SSCM stammt von Microsoft. Der System Center Configuration Manager ist eine durchdacht einheitliche Verwaltungseinheit, die natürlich für Windows-PCs mit hoher Kompatibilität und Benutzerfreundlichkeit punktet.

OPSI für Windows entdecken

Wer ein Software Deployment Tool schätzt, das unabhängig von der Anzahl der angebundenen Anzahl von PCs kostenfrei bleibt, ist bei OPSI richtig. Auch wir verwenden diese Softwareverteilung, die für Windows konziert und als Open Source-Projekt kostenlos verfügbar ist.

Wir beraten Sie zu diesem Software Deployment Tool und allen anderen Möglichkeiten der Softwareverteilung gerne.

Webserver

Ein Webserver ist eine Serversoftware oder eine Hardware, die für das Ausführen dieser Software bestimmt ist und Inhalte für das World Wide Web bereitstellen kann. Er verarbeitet eingehende Netzwerkanforderungen über HTTP und verschiedene andere verwandte Protokolle. Jeder, der das Internet nutzt, um auf eine Website zuzugreifen, E-Mails abzurufen oder sich in einem sozialen Netzwerk zu verbinden, interagiert auf irgendeine Weise mit einem Webserver. Ein Webserver ist für die Beantwortung aller Anfragen an eine Internetadresse verantwortlich.

Anwendungen von Webservern

WebserverDie Hauptfunktion eines Webservers besteht darin, Webseiten zu speichern, zu verarbeiten und an Clients zu liefern. Die Kommunikation zwischen Client und Server erfolgt über das Hypertext Transfer Protocol (HTTP). Webseiten sind in der Hauptsache HTML-Dokumente, die neben dem Textinhalt Bilder, Stylesheets und Skripte enthalten können. Für eine stark frequentierte Website können mehrere Web Server verwendet werden.

Der Client eines Benutzers, üblicherweise ein Webbrowser, initiiert die Kommunikation mit dem Webserver, indem er eine bestimmte Ressource über HTTP anfordert. Der Server antwortet mit dem Inhalt dieser Ressource oder mit einer Fehlermeldung, falls die angeforderte Ressource nicht verfügbar ist. Die Ressource ist normalerweise eine Datei im sekundären Speicher des Servers. Dies ist jedoch nicht unbedingt der Fall und hängt davon ab, wie der Server implementiert wird. Während die Hauptfunktion die Bereitstellung von Inhalten ist, umfasst eine vollständige Implementierung von HTTP die Möglichkeit, Inhalte von Clients zu empfangen. Diese Funktion wird zum Senden von Webformularen und dem Upload von Dateien verwendet

Viele generische Web Server unterstützen die serverseitige Skripterstellung mit ASP (Active Server Pages), PHP (HypertextPreprocessor) oder anderen Skriptsprachen. Dies bedeutet, dass das Verhalten des Webservers in separaten Dateien beeinflusst werden kann, während die eigentliche Serversoftware unverändert bleibt. Diese Funktion nutzen beispielsweise Content Management Systeme wie WordPressDrupal oder Joomla, um HTML-Dokumente dynamisch zu generieren, anstatt statische Dokumente zurückzugeben.

Web Server können darüber hinaus in Geräten wie Druckern, Routern oder Webcams eingebettet sein und nur ein lokales Netzwerk bedienen. Der Server ist dann Teil eines Systems zum Überwachen oder Verwalten der Geräte. Dies bedeutet in der Regel, dass auf dem Client-Computer keine zusätzliche Software installiert werden muss, da nur ein Webbrowser erforderlich ist.

Zusätzliche Funktionen von Webservern

Moderne Web Server bieten über die Verwaltung und Bereitstellung von Webseiten hinausgehende Funktionen. Webserver werden häufig als Portale für anspruchsvolle, interaktive, webbasierte Anwendungen verwendet, die Unternehmens-Middleware und Back-End-Anwendungen zu Enterprise-Class-Systemen zusammenfügen. Mit Amazon Web Services können Benutzer beispielsweise öffentliche Cloud-Ressourcen über ein webbasiertes Portal verwalten. Streaming Media-Dienste wie Spotify für Musik und Netflix für Filme liefern Streaming-Inhalte in Echtzeit über Web Server.

Gängige Web Server

Den Markt für Webserver teilen sich aktuell im Wesentlichen 5 verschiedene Anbieter

Apache Websever

Der Apache Web Server ist eine Open Source-Software zum Erstellen, Bereitstellen und Verwalten von Webservern. Ursprünglich von einer Gruppe von Software-Programmierern entwickelt, wird die Software heute von der Apache Software Foundation verwaltet. Mit Apache Software können Webserver erstellt werden, die eine oder mehrere HTTP-basierte Websites hosten können. Zu den Funktionen gehören die Unterstützung mehrerer Programmiersprachen, serverseitige Skripterstellung, ein Authentifizierungsmechanismus und Datenbankunterstützung.

Der Apache Web Server kann durch Ändern der Codebasis oder Hinzufügen mehrerer Add-Ons erweitert werden. Die Apache Software wird auch häufig von Webhosting-Unternehmen zum Bereitstellen von Shared und Virtual Hosting verwendet, da Apache Web Server standardmäßig verschiedene Hosts unterstützt, die sich auf demselben Rechner befinden. Die Apache Software kann auf Windows, Linux und Unix Systemen genutzt werden.

Microsoft Internet Information Services (IIS)

Microsoft IIS ist ein flexibler Universal-Webserver, der auf Windows-Systemen ausgeführt wird, um angeforderte HTML-Seiten oder -Dateien bereitzustellenIIS ist ein erweiterbarer Webserver, der von Microsoft zur Verwendung mit der Windows NT-Familie erstellt wurde. IIS unterstützt HTTP, HTTP / 2, HTTPS, FTP, FTPS, SMTP und NNTP. Der Webserver ist seit Windows NT 4.0 ein fester Bestandteil der Windows NT-Produktfamilie, obwohl er in einigen Editionen – zum Beispiel der Windows XP Home Edition – nicht vorhanden und standardmäßig nicht aktiv ist.

NGINX

NGINX – ausgesprochen Engine X – ist eine flexible Open-Source-Software für Web-ServingReverse-ProxyingCachingLoad-BalancingMedia-Streaming und mehr. Ursprünglich wurde NGINX als ein Webserver mit maximaler Leistung und Stabilität entwickelt. Neben den HTTP-Serverfunktionen kann NGINX aktuell zudem als Proxyserver für E-Mails (IMAP, POP3 und SMTP) und als Reverse-Proxy und Load-Balancer für HTTP-, TCP- und UDP-Server genutzt werden.

LiteSpeed Web Server (LSWS)

Der LiteSpeed Web Server ist eine proprietäre Webserver-Software. Es ist der vierthäufigste Webserver und wurde im Oktober 2018 von 3,5 % der Webseiten weltweit genutztLSWS wurde entwickelt, um Apache zu ersetzen rund und kann die httpd.conf– und .htaccess -Dateien von Apache zu lesen und ausführen. Dies bedeutet, dass keine Änderungen an der Konfiguration erforderlich sind, wenn User zu LiteSpeed wechseln. Es verwendet vorhandenen Apache-Einstellungen und arbeitet mit den bestehenden Anwendungen einschließlich der Control Panels, die für Apache geschrieben wurden, zusammen.

Google Webserver (GWS)

Google Web Server ist eine proprietäre Webserver-Software, die Google für seine Webinfrastruktur verwendetGWS wird ausschließlich innerhalb des Google-Ökosystems für das Hosting von Websites verwendet. Im Laufe der Jahre wurden nur wenige Informationen veröffentlicht, es wird jedoch angenommen, dass GWS ursprünglich auf der Apache WebserverSoftware basiert und auf einer stark modifizierten Version von Debian Linux läuft.

Im Mai 2015 wurde die GWS nach Apache, NGINX und Microsoft IIS als viertgrößter Web Server im Internet eingestuft. Im Jahr 2018 betrug der Marktanteil laut W3Techs jedoch nur noch rund 1 Prozent. Webseitenanfragen auf den meisten Google-Seiten enthalten „gws“ (ohne Versionsnummer) im HTTP-Header als Hinweis auf die verwendete Webserver-Software.

Weitere Artikel im Blog der Biteno GmbH zum Thema Server und Virtualisierung

Bei Office 365 handelt es sich um eine Kombination aus Desktop-Anwendung und Online-Service. Es sind unterschiedliche Office-Pakete erhältlich, die sich in ihrem Funktionsumfang unterscheiden und auf unterschiedliche Anforderungen zugeschnitten sind. Office 365 beruht auf einem Abo-Abrechnungsmodell. Das bedeutet, dass Sie Office 365 nicht wie eine traditionelle Desktop-Software kaufen, sondern lediglich über einen bestimmten Zeitraum als „Software as a Service“ mieten können.

Microsoft Office in der Cloud

cmd-BefehlMicrosoft Office 365 zeichnet sich aus durch die Kombination verschiedener Online-Anwendungen und -Services mit traditioneller Office-Software. Das Software-Paket ist in unterschiedlichen Versionen erhältlich. Die einzelnen Versionen unterscheiden sich in erster Linie durch ihren Funktionsumfang und Tarife. Den Kernbestandteil von Office 365 stellen die Online-Versionen von Word, Excel, Outlook und PowerPoint dar. Sowohl die Webanwendungen als auch die Desktopanwendungen basieren auf einem Abo-Bezahlmodell.

Die Online-Anwendungen von Office 365 werden über eine Onlineverbindung im Internetbrowser ausgeführt und können in Kombination mit allen modernen Betriebssystemen genutzt werden. Je nach Tarif werden Nutzern zusätzliche Tools und Anwendungen zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören neben den bereits erwähnten Office-Anwendungen Leistungen wie Cloud-Speicher, E-Mail oder Werkzeuge für die Zusammenarbeit und Kommunikation in Firmen, wie beispielsweise SharePoint und Skype.

Der wesentliche Vorteil von Office 365 spiegelt sich in der Tatsache wider, dass Privat- und Business-Anwendern immer die aktuellste Office-Version zur Verfügung gestellt wird. Die Anwendung ist nicht an einen bestimmten Rechner, sondern an das Nutzerkonto des Abonnenten gebunden.

Sie können die Desktop-Anwendungen des 365-Pakets auf mehreren Rechnern installieren und nutzen. Für die Dauer des Abonnements werden alle Anwendungen des Office 365-Pakets automatisch aktualisiert. Office-Anwendungen, die lokal auf einem Rechner installiert sind, erlauben die lokale Nutzung und Speicherung der Daten unabhängig von den Cloud-Diensten von Microsoft.

Die einzelnen Komponenten im Überblick

Die Komponenten von Microsoft Office 365 lassen sich in Cloud- und Web-Services sowie in lokal installierbare Anwendungen unterteilen. Bei den Cloud-Diensten handelt es sich um Online-Versionen bekannter Office-Anwendungen von Microsoft wie PowerPoint, Excel, Word, OneDriveOneNote. Diese werden unter dem Namen Microsoft Online Office zusammengefasst. Die einzelnen Dienste können betriebssystemunabhängig auf jedem Rechner mit Internetbrowser und Internetverbindung genutzt werden, der die minimalen Systemanforderungen erfüllt.

Da Microsoft mit Online Office ein großer Erfolg gelungen ist, hat diese Tatsache das Interesse anderer IT-Giganten geweckt, die im Laufe der Jahre eigene Online-Office-Lösungen auf den Markt gebracht haben. Neben dem Angebot von Microsoft bietet Google mit Google DocsSheets und Slides einen ähnlichen Cloud-Office-Service an.

Microsoft stellt die Cloud-Versionen seiner Office-Anwendungen jedem Nutzer mit einem Microsoft-Konto kostenlos zur Verfügung. Allerdings verfügen diese kostenlosen Versionen über einen geringeren Funktionsumfang. Neben den bereits erwähnten Online Office-Anwendungen gehören auch weitere Cloud-Dienste zum Bestandteil des kostenpflichtigen Office 365-Angebots. Je nach Abo-Modell gehören SharePoint-Online, E-Mail-DiensteYammerCloudspace für professionelle Webauftritte und weitere Leistungen zum Umfang.

Das lokal installierbare Software-Paket von Office 365 umfasst die Desktop-Versionen von MS Excel, Word, PowerPointAccessPublisherInfoPath und Skype. Das Paket können Sie auf allen aktuellen Versionen der beiden Betriebssysteme MacOS und Microsoft Windows installieren. Während der Dauer des Abonnements aktualisieren sich die Anwendungen automatisch.

Die verschiedenen Microsoft Office 365-Versionen

Der Zugriff ist von überall aus möglich

Die Leistungspakete von Office 365 lassen sich im Großen und Ganzen in Abonnements für private Kunden und Business-Abonnements für Unternehmen unterteilen. Je nach Bereich werden verschiedene Tarife mit unterschiedlichem Leistungsumfang angeboten. Eigens für die speziellen Anforderungen und Bedürfnisse von privaten Nutzern hat Microsoft die beiden Versionen Home und Office entwickelt. Das größte Alleinstellungsmerkmal dieser beiden Tarife spiegelt sich in der Tatsache wider, wie viele Personen das Office-Paket nutzen können.

Während die Anwendungen von Office Personal für die Nutzung einer einzelnen Person vorgesehen sind, können Office Home-Anwendungen von bis zu fünf unterschiedlichen Personen genutzt werden. Konkret bedeutet das, dass Sie die Office-Anwendungen Word, Excel, Access und PowerPoint auf bis zu fünf unterschiedlichen Rechnern installiert und gleichzeitig benutzen können.

Bei der Entwicklung der Benutzeroberfläche hat Microsoft einen großen Wert darauf gelegt, diese für die Nutzung auf mobilen Geräten zu optimieren. Aus diesem Grund können Sie Office 365 auch auf Tablets und Smartphones nutzen. Jedem Nutzer wird zudem ein Cloudspeicher mit einem Terrabyte zur Verfügung gestellt, um Office-Projekte und andere wichtige Daten in der Microsoft-Cloud speichern zu können.

Bei dem Office-Angebot für Unternehmen gibt es zwei Varianten, und zwar Office 365 Business und Enterprise. Die drei Business-Tarife Business, Business-Premium und Business-Essentials lassen sich jeweils maximal von 300 Usern nutzen. Die Enterprise-Version ist nicht auf 300 User beschränkt und beinhaltet zusätzliche Funktionalitäten wie die Bereitstellung unterschiedlicher Services auf einem Terminalserver, Business Intelligence und vieles mehr.

Abgrenzung des Online-Angebots zur Dauerlizenz des Microsoft Office-Pakets

Mit dem Namen Microsoft Office werden verschiedene Büroanwendungen bezeichnet, die seit Jahren von Microsoft kontinuierlich weiterentwickelt werden. Diese haben sich im Laufe der Zeit als eine Art Standard im Bereich der Textverarbeitung und Tabellenkalkulation in Unternehmen etabliert. Die Anwendungen sind in unterschiedlichem Funktionsumfang erhältlich und sind als Dauerlizenz oder als Abonnement erhältlich.

Käuflich erworbene Lizenzen können Sie auf einem Mac- oder Windows-Computer installieren und unbegrenzt lange nutzen. Wenn eine neue Office Version erscheint, wird die einmal erworbene Anwendung jedoch nicht aktualisiert. Um die neueste Office-Version nutzen zu können, müssen Sie das neueste Office-Paket kaufen. Darüber hinaus beinhaltet die Kaufversion des Office-Pakets keine zusätzlichen Online-Services.

Office 365Office 365 steht nicht zum einmaligen Kauf zur Verfügung, sondern der Online-Service wird als Abonnement mit unterschiedlichen Tarifoptionen angeboten. Je nach gewählter Option erfolgt die Abrechnung monatlich oder jährlich und beinhaltet je nach Tarif unterschiedliche Webservices und Anwendungen. Im Rahmen des Abonnements werden Nutzern stets die neuesten Office-Versionen ohne zusätzliche Gebühren zu Verfügung gestellt. Das installierte Software-Paket aktualisiert sich in der Regel automatisch.

Vor- und Nachteile eines Office 365-Abonnements

Obwohl Office 365 gegenüber der traditionellen Kauflizenz des Office-Pakets etliche Vorteile bietet, bringt die Nutzung des Cloud-Angebots von Microsoft aber auch einige Nachteile mit sich. Office 365 bietet Ihnen neben den installierbaren Office-Anwendungen zusätzliche Web- und Onlineservices. Dies ist insbesondere für Unternehmen interessant, da sie die Kosten für den Betrieb einer eigenen Office-Services-Infrastruktur eliminieren können.

Anwender profitieren zudem von der Tatsache, dass sie die Dienste geräteunabhängig von jedem Ort mit Internetzugang nutzen können. Die Lizenz des Office 365-Pakets ist nicht an einen einzelnen Rechner, sondern vielmehr an den Nutzer gebunden. Je nach gebuchtem Tarif lässt sich die Software an mehreren Computern installieren und nutzen. Darüber hinaus haben Sie als Nutzer von Office 365 stets Zugriff auf die aktuellste Office-Version, sodass Sie keine neuen Versionen kaufen und installieren müssen.

Der wesentliche Nachteil von Office 365 ist die Tatsache, dass nach dem Ablauf eines Abonnements Ihre Nutzungsrechte für das Office-Paket deaktiviert werden. Sie können zwar Ihre Daten lokal speichern, aber die Office-Anwendungen nicht mehr starten. Bei dem Kauf einer Lizenz bleibt Ihnen die Software unbegrenzt erhalten.

Support-Ende für Windows Vista ab April 2017

Haben Sie auf Ihrem Computer oder Notebook bisher als Betriebssystem Microsoft Windows Vista genutzt, könnte der 11. April für Sie ein entscheidendes Datum sein. Denn an diesem Tag wird das letzte Sicherheitsupdate veröffentlicht und der Support für Vista anschließend eingestellt.

Ihr Computer ist im Anschluss nicht mehr sicher, da gefundene Sicherheitslücken nicht mehr gefixt werden. Auch wenn Vista weiter läuft, sollten Sie nicht mehr ins Internet und die Risiken einer Infektion mit Schadware eingehen.

XP-Nachfolger Vista wird nicht mehr gesichert

Wie vor einigen Jahren bei Microsofts Windows XP, muss nun auch der Nachfolger ohne weiteren Support auskommen. Vertrauen Sie nicht auf den Einwand, das Sie mit Vista aufgrund der geringen Verbreitung sowieso sicher sind und kaum mit einem Angriff rechnen müssen.
Viel Code aus Vista wurde in nachfolgenden Systemen weiter verwendet, was für Sie bedeutet, dass Vista durchaus gefährdet ist und nach dem letzten Sicherheitsupdate nicht mehr ans Internet sollte. Bis voraussichtlich im September werden Firefox Nutzer unter Vista und XP noch auf ESR festgelegt und mit Fixes versorgt. Doch dann endet auch die letzte Chance, Vista ohne Risiko zu nutzen und bei Verbindungen mit dem Internet Infektionen des Computer auszuschließen.

Upgrade auf Windows 7 und Windows 10

Es empfiehlt sich, schon jetzt von Win-Vista auf Microsofts Windows 7 aufzurüsten. Da die Migration unter Beibehaltung aller Daten und Einstellungen einer passenden Edition bedarf, sollten Sie bei Vista Home auf Win7 Home oder Ultimate umsteigen und Vista Business auf Professional oder Ultimate umrüsten.

Das Upgrade benötigt eine gültige Windows 7 Lizenz vom Hersteller Microsoft. Für eine generelle Modernisierung Ihres Betriebs-Systems können Sie im zweiten Upgrade Prozess direkt auf Windows 10 umstellen und den Vorteil nutzen, dass die Aufrüstung aktuell noch gratis ist.

Beachten Sie, dass eine 32-Bit Installation nicht in eine 64-Bit Installation umgewandelt werden kann und dieser Umstieg eine umfassende Neuinstallation benötigt. Ein direkter Einstieg in eine neuere Windows Version ist kwo nz online casino ebenfalls nicht möglich, sodass in diesem Fall nur die Neuinstallation hilft.

Auch Windows 7 und Win 8.1 enden im Support

Mitte Januar 2020 wird Windows 7 vom Support ausgeschlossen und im Januar 2023 ist auch für Windows 8.1 Schluss. Bei Windows 10 können Sie sich dank regelmäßiger Aktualisierungen auf einen Support verlassen, der nicht endet und mit Windows as a Service dauerhaft von Microsoft angeboten wird. Möchten Sie sich für Windows 10 entscheiden, warten Sie nicht länger und rüsten jetzt auf Windows 7 und im zweiten Prozess auf Windows 10 um. Ihre Daten, Einstellungen und Anwendungen bleiben in diesem Fall ohne Einschränkung erhalten.

Die passende Lizenz für Windows 7, Windows 8 oder Windows 10 erhalten Sie bei Microsoft oder direkt im Shop von Biteno.com . Gerne beraten wir Sie auch – wir freuen uns auf ihren Anruf.

Email

Wie Sie Outlook noch besser einsetzen und damit produktiver werden.

Die E-Mail, Kalender und Kontaktverwaltungssoftware Outlook für Windows oder Macintosh ist für die allermeisten von uns das am häufigsten und am meisten benutzte Software-Produkt im Berufsalltag. Wir erhalten E-Mails, führen unseren Kalender und verwalten die Kontaktdaten von unseren Ansprechpartnern bzw. Kunden sowie Lieferanten darin. Sofern man regelmäßig mit Outlook innerhalb von MS-Office arbeitet, kann man damit den Büroalltag gut organisieren.

Leider fallen auch immer wieder die gleichen Routinetätigkeiten an wie etwa das Verschieben von gelesenen E-Mails oder das Verwalten von Terminen in Aufgaben. Für genau diesen Fall hat Microsoft innerhalb von Outlook die so genannten Quicksteps vorgesehen. Hier können Sie mit wenigenHandgriffen kurze Folgen von Aktionen bzw. Befehlen zusammenstellen und anschließend über die Menü-Leiste schnell anwenden.

So erstellen Sie einen Quickstep in Outlook:

Outlook Quickstep einrichten

Outlook Quickstep einrichten

Für unser Beispiel wollen wir eine E-Mail als gelesen markieren und anschließend automatisch in einen vorher festgelegten Ordner verschieben. Markieren Sie für zunächst ein Element in Outlook z.B. eine E-Mail die Sie gerade erhalten haben. Nun klicken Sie oben in der Outlook-Leiste auf „Quickstep neu erstellen“. Anschließend öffnet sich das Dialogfenster, in dem sie aufgefordert werden festzulegen, was jetzt konkret mit dem Element getan werden soll.

Zunächst einmal geben Sie dem Quickstep einen Namen. Hier bietet es sich an, einen „sprechenden Namen“ zu vergeben, damit sie später die unterschiedlichen Quicksteps auch gut voneinander unterscheiden können und nicht versehentlich eine falsche Aktion ausführen. Wir nennen in unserem Beispiel den Quickstep „ins Archiv verschieben“.

Im Anschluss daran legen Sie die eigentliche Reihenfolge der Befehle für Outlook fest. In unserem Fall wählen Sie den Ordner aus, in den die E-Mail verschoben werden soll. Nach dem Klick auf O.K. sind sie auch schon fast fertig.

Sie könnten an dieser Stelle außerdem noch definieren, ob Sie diese E-Mail dann als gelesen markieren möchten oder etwa mit einer bestimmten Farbe innerhalb der Kategorien versehen wollen. Ebenso ist es möglich eine bestimmte Tastenkombination für diesen Quickstep zu vergeben, so dass sie diese Aktion auch ohne die Bedienung der Maus durchführen können.

So verwenden Sie den Quickstep

Qutlook Quickstep bearbeiten

Qutlook Quickstep bearbeiten

Nachdem sie ihren Quickstep abgespeichert haben, testen sie ihn anschließend. Dazu markieren Sie die E-Mail, die wir gerade im Beispiel verwendet haben und klicken oben links in der Box Quicksteps auf diesen gerade erstellten Quickstep.

Mit Hilfe der festgelegten Abfolge von Befehlen, sollte sich die E-Mail nun still und leise in dem von Ihnen vorgegebenen Ordner verabschieden und aus dem Posteingang verschwunden sein. Diesen Quickstep können Sie nun auf jede andere E-Mail anwenden und sparen entweder mit einer festgelegten Tastenkombination oder einem einzigen Klick ein klein wenig Zeit.

Hinweis: Sie können den Quicksteps die Tastenkombination „Steuerung-Umschalten-Zahl“ verwenden. Dabei entspricht „Zahl“ den Ziffern 1 – 9.

Grundsätzlich sind mit Quicksteps auch längere und komplexere Abläufe darstellbar.Sie können nicht nur Nachrichten sofort löschen, sondern E-Mails direkt kennzeichnen, sie kategorisieren oder mit einer entsprechenden Eintrag im Kalender versehen

Effizienter mit Quicksteps – das bringt es

Auch wenn Sie mit einem einzelne Quickstep in Outlook pro Klick nur eine oder zwei Sekunden Zeit sparen, so summiert sich dies im Laufe ihrer nächsten Arbeitstage, dass sich ein einmal eingerichteter Quickstep meist schon nach wenigen Tagen „amortisiert“. Außerdem hilft er Ihnen sich auf die wirklich wichtigen Aufgaben zu konzentrieren und keine Zeit mit langweiligen Tätigkeiten zu verlieren.

Denn mal ehrlich: wer möchte schon gerne immer wieder die gleichen routinemäßigen Aktionen durchführen wie etwa das Verschieben einer gelesenen E-Mails in einen bestimmten Ordner oder das kombinierte Ausdrucken und anschließende Archivieren des Posteingangs.

In diesem Sinne: Werden Sie noch effizienter. Die Quicksteps von Outlook sind dazu ein gut funktionierendes Hilfsmittel. Wenn Sie  Outlook auch auf Ihrem Smartphone mit Android einsetzen wollen, dann ist dieser Beitrag ebenfalls interessant für Sie.

Übrigens: Die Quicksteps von Outlook können Sie natürlich auch in Office 365 genauso nutzen.

 

Outlook wird mobil

Seit einigen Monaten gibt es im App-Store von Google für alle Smartphones Outlook für unterwegs. Damit können Sie nicht nur Ihre E-Mails von unterwegs bequem abzurufen und selbst verständlich neue Nachrichten schreiben. Nein: man kann damit auch mittlerweile prima sein Kalender führen.  Aber der Reihe nach. Die App lässt sich schnell und problemlos aus dem App-Store heraus installieren. Das ist wie gewohnt in wenigen Minuten erledigt. Danach hat man das blaue Symbol auf dem Smartphone und kann loslegen.

Beim ersten Aufruf der Anwendung wird man selbstverständlich zunächst nach dem eigenen Namen den Zugangsdaten der jeweiligen Postfach Server gefragt. Hier gilt es am Anfang eine Hürde zu nehmen, sofern man nicht bei Office 365 oder einem anderen E-Mail Provider untergebracht ist. Für alle Eigentümer und Nutzer der eigenen Exchange Installation sei gesagt, dass man auf jeden Fall die voll ausgeschriebene Domäne angeben muss. Ansonsten klappt’s nicht mit der Anmeldung.

Erste Anmeldung noch trickreich

Outlook für Android

Outlook für Android

In unserem Fall mussten wir zwei bzw. drei Versuche unternehmen, bis dann letztlich die Anmeldung funktioniert hat. Wenn das dann allerdings mal geklappt hat, dann funktioniert Outlook einwandfrei und es macht tatsächlich richtig Spaß damit zu arbeiten.

Der Posteingang kommt relativ aufgeräumter daher. Outlook versucht über den sog. Focus einige Nachrichten hervorgehoben anzuzeigen. Mit dem Klick auf den Button daneben hat man dann alle Nachrichten im Blick und hat somit die Gewähr auch unterwegs immer Up-to-date zu sein.

Der Posteingang selber verfügt über alle Dinge die man dort so typischerweise tun muss: Nachrichten weiterleiten oder E-Mails beantworten ist genauso möglich wie das Löschen einer überflüssigen E-Mail. Bei der Benutzbarkeit hat sich Microsoft mit Outlook für Android ein wenig an der Logik von Inbox von Google orientiert.

Wie bei Inbox – Wischen

Wenn man nach rechts wischt, kann man einer Mail einen entsprechenden Termin zuweisen. Nach links gewischt, wird entsprechend archiviert. Vorher muss man natürlich nur für die jeweilige Aktion ein Archivordner festlegen. Aber auch das ist schnell erledigt. Neue Nachrichten können Sie ebenso schnell erstellen, indem Sie auf den Brief mit dem „+“-Symbole oben rechts klicken. Ebenfalls eine Signatur ist leicht und einfach zu hinterlegen.

Der Kalender – etwas anders als gewohnt

Der Kalender kommt in einer etwas anderen Darstellung als auf dem Desktop-PC daher. Er ähnelt eher einer langen Folge von DIN A4 Blättern untereinander. Der eine oder andere mag sich sogar an eine Klopapier Rolle erinnert fühlen. Die sonst übliche Wochen Darstellung von mehreren Tagen nebeneinander oder der Arbeitswoche, sucht man hier vergebens. Diese Darstellung empfanden wir im Test als etwas gewöhnungsbedürftig. Ebenso ist die Art und Weise wie neue Termine angelegt werden anders im Sinne von zunächst mal nicht so intuitiv wie im Outlook für den PC oder auf dem heimischen Arbeitsplatz.

Grundsätzlich gesehen hat man mit Outlook für Android-Geräte Zugriff auf alle E-Mails in allen Verzeichnissen die man jemals in seinem Postfach angelegt hat. Dabei fiel uns aber auf, dass offensichtlich noch eine alphabetische Sortierung fehlt. Die Ordner kamen also munter durcheinander, was für die Orientierung nicht besonders hilfreich war. Hier sollten die kommenden Versionen noch verbessert werden.

 

Für die Funktionen E-Mail schreiben und darauf antworten sowie das Thema Kalender ist Outlook für Android auf dem Smartphone also eigentlich eine gute Wahl. Zumal es aktuell noch nichts kostet und auch keine Pläne von Microsoft bekannt sind, hier zukünftig einen Preis zu erheben.

Leider keine echten Kontakte

Etwas überrascht hat uns die Abwesenheit einer echten Kontaktverwaltung. Natürlich gibt es den Menüeintrag „Personen“. Dahinter verbergen sich aber lediglich die Namen und E-Mail-Adressen aller derer die in irgendeiner Form schon mal E-Mail geschrieben haben. Eine entsprechende Einstellmöglichkeit etwa für Telefonnummern oder Adressen haben wir vergeblich gesucht.

Ausblick für Outlook auf Android

Bleibt zu hoffen, dass Microsoft doch noch versteht, dass Smartphones in aller Regel eine Telefonfunktion integriert haben es schon sehr viel Sinn macht, auch gleich die Kontakte aus dem Outlook Programm heraus mit den Kontakten auf dem Smartphone synchronisieren zu können. Es bleibt also noch etwas Arbeit zu tun, bis Outlook tatsächlich erwachsen geworden ist und auch auf dem persönlichen Smartphone ein vollwertiger Begleiter sein wird.

Während die neue Outlook-App zumindest zur Zeeit kostenfrei ist, ist Outlook für den Desktop nach wie vor kostenpflichtig. Ihre IT-Berater stehen Ihnen hier für eine kurze Demonstration gerne zur Verfügung.

Email

Email