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IceWarp ist ein E-Mail-Server mit zuverlässigem Schutz vor Spam und Viren. Daneben bietet IceWarp auch Groupware-Module für modernes, komfortables Teamwork: So können Ihre Mitarbeiter online auf alle Termine, Aufgaben und Kontakte zugreifen – im Browser per Desktop, Notebook oder Smartphone. WebDocuments ermöglicht das gemeinsame Arbeiten an Office-Dokumenten in der Cloud und TeamChat ist eine optimale Lösung für Webkonferenzen.

Sicherer Mailserver

Mit dem IceWarp Mailserver können Ihre Mitarbeiter Mails empfangen, lesen, verwalten und versenden. Dabei können Sie sich auf einen modernen E-Mail-Server verlassen, der sowohl Komfort als auch Sicherheit bietet.

Als Spamschutz kommen zwei Schichten zum Einsatz (erste Schicht: SpamAssassin, zweite Schicht: Online-CYREN). So werden zuverlässig unerwünschte Mails aussortiert und nahezu 100 % der Gefahren durch Spam abgewehrt.

Jede Mail, die den zweischichtigen Spamschutz passiert, wird auf Viren gescannt, welche z. B. in Links oder im Mailanhang versteckt sein können. IceWarp verwendet dafür ein auf der bewährten Kaspersky-Engine basierendes Antivirus Programm.

Mit dieser Kombination aus Spamschutz und Virenschutz wehrt der IceWarp Mailserver effektiv alle Schadprogramme ab und verhindert so, dass Spyware, Keylogger oder Ransomware auf Ihre Rechner gelangt.

IceWarp: mit vielen Optionen für modernes Teamwork

IceWarp unterstützt alle gängigen Mail-Protokolle (LDAP, POP3, SMTP, IMAP). Ihre Mitarbeiter können die bereits gewohnten Programme (Outlook, Mailbird, Thunderbird) als Client nutzen. Dafür werden alle Webmail-Dienste als Ajax-Anwendungen angeboten. Auch FTP Server können bei Bedarf aufgesetzt werden.

Ein besonderer Vorteil von IceWarp ist die Benutzerfreundlichkeit. So können Ihre Mitarbeiter Termine und Meetings im gleichen Browserfenster von Mails in den Kalender übertragen. Damit haben Sie alle wichtigen Kontakte, Aufgaben und Termine immer an einem zentralen Ort im Web gesammelt und können weltweit rund um die Uhr darauf zugreifen.

Eine interessante und nützliche Option für die Arbeit im Team: Durch individuelle Kontrolle der PIM-Daten können Sie ausgewählte Termine, Aufgaben und Notizen auch für andere Nutzer freigeben. Dies kann sinnvoll sein, wenn mehrere Mitarbeiter an dem gleichen Projekt arbeiten, Termine im geteilten Kalender gemeinsam festgelegt werden müssen, oder ein Kollege eine bestimmte Aufgabe übernehmen soll, usw.

IceWarp TeamChat

Mit TeamChat bietet IceWarp eine moderne und benutzerfreundliche Lösung für Gruppenchats, VoIP sowie Web- und Videokonferenzen. TeamChat unterstützt dabei sowohl das Screensharing als auch den Austausch von Dateien und Dokumenten und verbessert so effektiv die Kommunikation und Zusammenarbeit.

Die Funktionen von TeamChat sind bereits integriert und können ohne zusätzlichen Installationen kostenlos freigeschaltet werden. Auch ist es möglich, dass TeamChat von internen und externen User gemeinsam genutzt wird. Eine sinnvolle Option, wenn Sie bei einem internationalen Kunden online eine Präsentation halten oder Zwischenergebnisse anhand von Dokumenten diskutieren möchten, etc.

IceWarp WebDocuments

WebDocuments ist die optimale Basis für modernes Teamwork in der Cloud: Ihre Mitarbeiter können von jedem Ort und jederzeit auf alle Dokumente zugreifen und diese gemeinsam und gleichzeitig bearbeiten – vom Desktop im Büro, vom Notebook im Homeoffice oder auch mit dem Smartphone auf Reisen. Dies ermöglicht ein effektives Arbeiten aller Kollegen und erhöht so die Produktivität Ihres Teams. Dabei werden alle üblichen Formate von Microsoft Office (Word, Excel, PowerPoint) unterstützt und Ihre Mitarbeiter können über Windows oder Linux auf WebDocuments zugreifen. Bei Bedarf können auch Datenbanken wie MySQL, SQLite und Oracle verwaltet werden und selbstverständlich können Sie WebDocuments auch als Online-Speicher in der Cloud nutzen.

 

IceWarp Server

Damit Ihre Mails und Daten immer online verfügbar sind, müssen die Server rund um die Uhr im Einsatz sein. IceWarp besitzt hierfür weltweit in vielen Ländern eigene Cluster, so auch in Deutschland (Nürnberg).

Alle Verbindungen sind SSL verschlüsselt und die IceWarp Services erfüllen selbstverständlich die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Wie die meisten Cloud-Angebote von Biteno ist auch die Qualität der IceWarp Server durch die Standards ISO 9001 und ISO/IEC 27001 gesichert.

Durch die ebenfalls von Biteno angebotene, optionale Remote-Datensicherung sowie einem zusätzlichen Online Backup ist die Sicherheit Ihrer Daten auf lange Zeit gewährleistet.

Alternative zu Microsoft Office 365, Dropbox und Slack

Sie können die Lizenzen für die einzelnen Module unabhängig erwerben und auch die Anzahl der Nutzer kann flexibel an den Bedarf Ihres Unternehmens angepasst werden. IceWarp ist damit eine Alternative zu Office 365, Dropbox und Slack sowie zu anderen Mailservern (Postfix, Sendmail, Zimbra). Dabei kann IceWarp – insbesondere für mittelgroße Unternehmen – oft die kostengünstigere Lösung darstellen.

Der besondere Vorteil von IceWarp ist die Verfügbarkeit aller Services auf einer einzigen Plattform in einer übersichtlichen, benutzerfreundlichen Oberfläche im Browser. Diese Lösung als All-in-one Schnittstelle ist nicht nur effektiv, sondern bietet Ihren Mitarbeitern auch ein Plus an Komfort und Funktionalität, was wiederum die Produktivität Ihres Teams steigern kann.

Das Unternehmen SolarWinds beschäftigt sich bereits seit zwei Jahrzehnten mit IT Monitoring, Troubleshooting und Fehlersuche in Unternehmensnetzwerken. Viele bekannte Unternehmen nutzen die Dienste und Produkte der Firma, sodass SolarWinds Inc. auf viele loyale Kunden blicken kann. SolarWinds bietet seinen Kunden ein breites Produktportfolio an unterschiedlichen Werkzeugen und Anwendungen für das sogenannten „Unified Infrastructure Management“. Diese Tools vereinfachen den Prozess der Netzwerkadministration und helfen dabei, Fehler schnell und einfach ausfindig zu machen und zu beseitigen.

Allgemeine Informationen zu SolarWinds

Bei der SolarWinds Inc. handelt es sich um ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Software-Produkten für die Überwachung und Fehlersuche in unternehmensinternen Computernetzwerken spezialisiert hat. Die Firma wurde 1999 in Tulsa in dem US-amerikanischen Bundesstaat Oklahoma gegründet und hat bereits in den Anfangsjahren mit dem Tool für Network Monitoring „Orion“ große Erfolge feiern können. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen viel in die Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung bestehender Produkte und Tools investiert, sodass SolarWinds heutzutage zu den führenden Herstellern von Tools für das Unified Infrastructure Management gehört und Kunden ein breit aufgestelltes Portfolio an performanten Werkzeugen für die Überwachung von Computernetzwerken bietet.

Das Hauptprodukt der Firma ist der SolarWinds Network Performance Monitor, der als direkter Nachfolger des Orion-Monitoring-Tools angesehen wird. Der SolarWinds Network Performance Monitor überzeugt mit einer großen Funktionsvielfalt und ist in erster Linie auf den Einsatz in Unternehmensnetzwerken ausgelegt. Mit SolarWinds können Sie beispielsweise prüfen, ob Ihre Windows- oder Linux-Server ordnungsgemäß funktionieren oder ob ein Switch im Netzwerk ausgetauscht werden sollte. Sollte ein Server oder ein Gerät nicht nach den vorgesehenen Parameterwerten funktionieren, dann wird Ihnen der entsprechende Fehler automatisch angezeigt.

Im Gegensatz zu vergleichbaren Open Source-Monitoring-Lösungen wie zum Beispiel

       Inciga

       Nagios, oder

       Zabbix

handelt es sich bei SolarWinds um kostenpflichtige Software-Produkte. Konkret bedeutet das, dass Sie pro Gerät und Monat einen festen Geldbetrag bezahlen müssen. Der wesentliche Vorteil von SolarWinds gegenüber vergleichbaren Lösungen spiegelt sich in der Tatsache wider, dass Sie damit vor allem auf Windows-Geräten viele administrative Aufgabe an einer zentralen Stelle erledigen können, sodass Sie nicht jeden einzelnen Server manuell bearbeiten müssen.

 Funktionen und Features im Überblick von SolarWinds Produkten

Der SolarWinds Network Performance Monitor überzeugt mit einer großen Funktionsvielfalt. Zusätzlich zu den Basisfunktionen bietet SolarWinds auch einige Add-on-Produkte an, mit denen sich der Funktionsumfang erweitern lässt. Darüber hinaus nutzt die neue Version des Performance Monitors die NPM-Plattform wo Sie zusätzliche Produkte kaufen können, die Sie in Kombination mit dem SolarWinds Network Performance Monitor nutzen können.

Network Performance Monitor: Hierbei handelt es sich um das Hauptprodukt von SolarWinds, der alle anderen Tools für das Netzwerk-Management zu einem zentralen System vereint. Der Netzwerk Performance Monitor wird im Rahmen der Überwachung von Netzwerkausfällen, Verfügbarkeit und Performance eingesetzt. Darüber hinaus wird das Tool auch bei der Fehlersuche und Fehlerbeseitigung verwendet. Der Network Performance Monitor ist mit Instrumenten versehen, um Prognosen über den Gesundheitszustand des Netzwerks und Ratschläge für die Beseitigung von Fehlern zu geben.

VoIP & Network Quality Manager: Der VoIP & Network Quality Manager ist in erster Linie für das Monitoring und die Fehleranalyse bei Performance-Problemen bei VoIP-Produkten zuständig (Voice over IP). Das Tool überwacht kontinuierlich alle wichtigen Parameter wie beispielsweise Jitter, Paketverluste und Latenz, sodass sich die Problemquelle schnell und effizient identifizieren lässt. Eine weitere bedeutende Funktionalität des Tools ist die Möglichkeit, Parameter von QoS (Quality of Service) zu überwachen. Falls diese überschritten werden, wird ein automatischer Alarm ausgelöst. Außerdem wird der Administrator darüber informiert, wo im Netzwerk ein Fehler aufgetreten ist.

NetFlow Traffic Analyzer: Dieses Tool ist für die Überwachung von Datenflüssen zuständig. Der NetFlow Traffic Analyzer benachrichtigt, wenn das Netzwerk eine schlechte Performance aufweist. Mit dem Tool lässt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Datenflüsse analysieren. Hierzu gehören sowohl Open Source als auch proprietäre Datenflüsse, wie zum Beispiel Juniper J-Flow, Cisco NetFlow oder IPFIX.

Server and Application Monitoring: Um Administratoren detaillierte Einblicke in die Anwendungs- und Serverebene zu geben, bietet der SolarWinds Network Performance Monitor Unterstützung für die Erweiterung „Server and Application Monitoring“. Dieses  Multivendor-Produkt ist in der Lage, Server und Anwendungen  zu erkennen. Es nutzt die Funktionalitäten und Features, um ein performantes Benachrichtigungs- und Reporting-System bereitzustellen.

Virtualisierungsmanagement: Falls Sie ein performantes Monitoring-Tool für Ihren virtuellen Server benötigen, dann bietet SolarWinds auch dafür eine Möglichkeit. Der integrierte Virtualisierungsmanager hilft Ihnen dabei, Performanceprobleme bei virtuellen Maschinen ausfindig zu machen und diese zu beseitigen. Zu diesem Zweck werden sämtliche Logdateien der Hypervisoren ausgewertet. Darüber hinaus können Sie das Tool nutzen, um virtuelle Maschinen mit zu geringer oder zu hoher Auslastung zu identifizieren, um die VM-Umgebung besser dimensionieren zu können.

NetPath und Storage Ressource Monitor: Mit NetPath können Sie die Netzwerk-Performance von Cloud-Anwendungen überwachen. Auf diese Weise können Sie feststellen, ob Performance-Engpässe im eigenen Netzwerk, beim ISP oder bei dem SaaS-Provider ihre Ursache haben. Bei dem Storage Ressource Monitor handelt es sich um eine erstklassige Möglichkeit, um detaillierte Einblicke in NAS- und SAS-Umgebungen zu gewinnen. Dieses Tool überwacht vordefinierte Parameter, wodurch sichergestellt wird, dass Ihre Storage-Systeme einwandfrei funktionieren.

VOIP Phishing ist nicht neu. Seit dem IP-Telefonie möglich ist, versuchen Betrüger die digitale Technik für ihre Zwecke auszunutzen. Die damit einhergehenden Gefahren werden jedoch immer noch unterschätzt. Da Phishing Mails nur noch selten zum Erfolg führen, nutzen Betrüger Voice-over-IP Phishing im zunehmenden Maße. Was VOIP Phishing ist, wie es funktioniert und wie Sie sich davor schützen können, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Sicherheitsrisiko IP-Telefonie

VOIP Phishing, auch als Vishing bezeichnet, ist eine kriminelle Form des Social Engineering. Dabei nutzen Angreifer die menschliche Interaktion, um an vertrauliche Informationen wie beispielsweise Kontodaten, Kreditkartennummern oder Zugangsdaten zu einem Computersystem zu gelangen. Die Angreifer versuchen, den Eindruck zu erwecken als würde der Anruf von der Bank, dem Kreditkartenunternehmen oder einer Behörde erfolgen. Ziel des Angreifers ist es, die vertraulichen Informationen für kriminelle Machenschaften beispielsweise den Zugriff auf ein Bankkonto, zu verwenden. Im Jahr 2015 wurde laut einer Studie der BBC durch VOIP Phishing Kreditkartenbetrug ein Schaden in Höhe von rund 1 Milliarde US-Dollar verursacht.

Wie funktioniert VOIP Phishing?

VOIP Phishing funktioniert im Prinzip wie das Phishing per E-Mail. Beim Vishing erhalten die potenziellen Opfern eine Nachricht über ihr IP Telefon. Diese Nachrichten werden nicht selten von Sprachassistenten generiert oder die menschliche Stimme wird digital verändert. Die Nachrichten erhalten meist einen Hinweis darauf, dass eine verdächtige Aktivität auf einem Kreditkartenkonto, Bankkonto oder PayPal Account festgestellt wurde. Die Opfer werden vom Angreifer aufgefordert, direkt bestimmte Informationen abzugeben, oder eine in der Nachricht genannte Telefonnummer anzurufen und bestimmte Angaben zu machen. Diese Information werden angeblich benötigt, um „die Identität des Kontoinhabers zu überprüfen“ oder „sicherzustellen, dass kein Betrug stattfindet“.

Wie das Session Initiation Protocol (SIP) VOIP Phishing ermöglicht

Beim VOIP Phishing spielt Hackern das Session Initiation Protocol, abgekürzt SIP, in die Hände. Durch dieses weltweite Standardprotokoll für den Verbindungsaufbau bei der IP Telefonie sind Telefonnummern unabhängig vom Telefonanschluss. Das heißt, egal ob sich der Telefonanschluss in Singapur, Australien oder Mexiko befindet, kann der Anrufer eine deutsche Telefonnummer einrichten und verwenden. Dazu muss nur eine kostenlose Open Source VOIP Plattform wie beispielsweise Asterisk herunterladen, auf einem PC installieren und das System mit dem Internet verbinden. Die SIP Endpunkte können bei diesen Plattformen ohne besondere Programmierkenntnisse einfach konfiguriert und so die Anrufer-ID gefälscht werden. Diese Endpunkte werden von den meisten Systemen als Anrufer-ID weitergegeben. Das heißt, die Empfänger sehen beispielsweise eine deutsche Telefonnummer, obwohl der Anruf aus Singapur erfolgt.

VOIP Phishing – leichtes Spiel für Angreifer

VOIP Phishing hat für Hacker verschiedene Vorteile. Ein Vorteil sind die geringen Kosten für den Angreifer. Die benötigte Hardware wie IP-Telefone und Router sind mittlerweile sehr preiswert und überall erhältlich. Die benötigte Software kann bei verschiedenen Anbietern kostenlos heruntergeladen werden. Die Geräte können ohne große IT-Kenntnisse an einen PC angeschlossen werden, um eine Telefonanlage für die IP Telefonie und das VOIP Phishing einzurichten.

Die gefälschte Anrufer-ID nutzen Betrüger, um die Mitarbeiter eines Unternehmens zu kontaktieren und sensible Informationen wie Kreditkartennummer, Kontonummern oder geheime Information zu neuen Produktentwicklungen zu erfragen. Diese Informationen werden dann innerhalb kurze Zeit von den Angreifen selbst verwendet oder an andere, meist gegen Bezahlung, weitergegeben. Wenn ein Angreifer nicht genügend Informationen von einer Quelle sammeln kann, wird er oft versuchen, eine andere Person zu kontaktieren. Bei diesen Anrufen werden dann die Informationen, die der Angreifer von der ersten Person erhalten hat verwendet, um seine Geschichte und Glaubwürdigkeit zu untermauern.

Mit PC und Telefonanlage ist es Angreifern möglich, viele IP-Telefonate gleichzeitig zu führen, die Gespräche aufzuzeichnen und zu einem späteren Zeitpunkt auszuwerten. Zudem ist es kaum möglich, eine gefälschte Anrufer-ID aufzuspüren und den Angreifer zu ermitteln. Wenn die für das VOIP Phishing gefälschte Nummer vom Angreifer gelöscht wird, ist sie nicht mehr nachverfolgbar. Es gibt jedoch ein paar einfache Maßnahmen, mit denen Sie sich vor VOIP Phishing schützen können.

Maßnahmen zum Schutz

VOIP Phishing ist nicht immer leicht zu erkennen. Eine der wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor Phishing über das Telefon ist die Information und Aufklärung der Mitarbeiter über die möglichen Schäden, die durch verursacht werden. Grundsätzlich sollten Mitarbeiter dazu verpflichtet werden, keine vertraulichen Daten am Telefon preiszugeben. Ein Problem ist, dass die Angreifer oft über persönliche Informationen über das Opfer verfügen, die sie beispielsweise in den sozialen Medien finden.

Auffälligstes Merkmal von Phishinganrufen ist jedoch die vermeintlich hohe Dringlichkeit, mit der Anrufer versuchen, Druck auszuüben. Die vermeintliche Dringlichkeit soll das Opfer zur unüberlegten Preisgabe der geforderten Informationen verleiten. Trotz des Stresses, den solche Anrufe auslösen können, sollten die vom Anrufer gemachten Angaben durch einen Rückruf bei dem vom Anrufer genannten Institut überprüft werden. Beispielsweise steht auf der Rückseite von Kreditkarten eine offizielle Servicenummer des Kreditkartenunternehmens. In den meisten Fällen hat sich der VOIP Phishing Versuch dann bereits erledigt.

IP-Telefonie im Büro

IP-Telefonie – was Sie darüber wissen sollten

Telefonieren über das Internet entwickelt sich nach und nach zur vorherrschenden Telefontechnologie. Auch die großen Telefonanbieter stellen ihre analogen Systeme Zug um Zug darauf um, sodass Sie früher oder später damit zu tun bekommen. Ob Sie bisher über einen normalen Anschluss oder über ISDN telefoniert haben, spielt dabei keine Rolle. Beide Systeme werden auf lange Sicht der IP-Telefonie zum Opfer fallen. Trotzdem können Sie Ihre alte Telefonanlage auch nach der Umstellung weiter benutzen. Wie das geht – und vieles andere zum Thema Telefonieren über das Internet – lesen Sie hier.

IP-Telefonie – eine Begriffsbestimmung

Im Grunde ist es ganz einfach: IP-Telefonie – auch Voice-over-IP (VoIP) genannt – beschreibt ein Verfahren, um im Internet über das TCP/IP-Protokoll zu telefonieren. Statt über ein eigenständiges Telefonleitungsnetz erfolgt die Signalübertragung über die Infrastruktur des Internets, so wie das auch mit den übrigen Daten geschieht.

Um IP-Telefonie zu nutzen, ist ein Breitband-Internetanschluss erforderlich. Für jeden Sprachkanal sind rund 100 K/bits erforderlich, zum Senden und zum Empfangen also zusammen 200 Kbit/s. Eine spezielle Hardware ist nicht unbedingt erforderlich. In den meisten Fällen können Sie Ihre vorhandenen Geräte weiterhin nutzen.

So funktioniert VoIP

Der Unterschied zur herkömmlichen Telefonie beginnt schon ganz am Beginn der Signalkette, nämlich an Ihrer TAE-Telefonsteckdose: Sie wird nicht mehr benötigt. Stattdessen wird das Telefon mit dem DSL-Router oder einem Kabelmodem verbunden, das VoIP-tauglich ist.

Die Signalübertragung unterscheidet sich grundsätzlich von herkömmlicher Telefontechnik. Bei der klassischen Telefonie – auch bei ISDN – entsteht eine Telefonverbindung, indem zwischen den beiden Gesprächspartnern eine feste Leitung reserviert wird. IP-Telefonie geht anders vor. Die Sprache wird in Datenpakete aufgeteilt, unabhängig voneinander über das Netz verschickt und am Zielort wieder richtig zusammengesetzt – genau so, wie das im Internet auch mit den übrigen Daten geschieht.

Wie beim herkömmlichen Telefon erfolgt auch bei der IP-Telefonie ein Telefongespräch in drei Phasen: Verbindungsaufbau, Signalübertragung, Verbindungsaufbau.

Für den Verbindungsaufbau von Telefongesprächen über das Internet gibt es das Session-Initiation-Protocol (SIP). Dieses Protokoll kümmert sich um die systemübergreifende Integration aller am Telefongespräch beteiligten Komponenten, unabhängig davon, von welchem Hersteller sie stammen. Dem Protokoll entsprechend verfügt jeder Teilnehmer über eine eigene SIP-Adresse. Sie gleicht in etwa einer E-Mail-Adresse, beispielsweise so: sip:info@beispiel.de.

Damit IP-Telefonie möglich wird, müssen sich alle Teilnehmer bei einem Registrar-Server anmelden. Erfolgt die Umstellung auf VoIP durch Ihren Telefonanbieter, erledigt er das für Sie. Diese neue Form der Telefon-Netzarchitektur hat einen erheblichen Vorteil gegenüber herkömmlicher Festnetztelefonie: Sie ist nicht an einen festen Standort gebunden. Sie haben sozusagen einen mobilen Festnetzanschluss, da Sie sich über jedes SIP-Endgerät anmelden und Ihre Telefondienste nutzen können, unabhängig davon, wo Sie sich befinden. Das funktioniert natürlich nur, wenn Ihr Telefonanbieter das zulässt oder Sie Ihren IP-Telefonanschluss über einen unabhängigen VoIP-Anbieter eingerichtet haben.

Was brauchen Sie für die IP-Telefonie?

Es sind nur drei Elemente, die für VoIP erforderlich sind:

  • Internetanschluss
  • VoIP-fähige Hardware
  • VoIP-Anbieter

Wie bereits erwähnt, ist beim Internetanschluss ausreichend Bandbreite erforderlich, um die gleichzeitige Datenübertragung auf zwei Sprachkanälen zu ermöglichen. Die Hardware muss nicht unbedingt bei Ihnen vorhanden sein. Es gibt Möglichkeiten, über das Netz entfernte Hardware zu nutzen oder die Hardware durch entsprechende Softwarelösungen zu emulieren. Grundsätzlich gibt es vier Möglichkeiten, IP-Telefonie zu betreiben:

Variante eins: der Computer

Ist Ihr Desktop-Computer oder Ihr Notebook per Breitband mit dem Internet verbunden, benötigen Sie nur noch ein spezielles Programm, um Ihren Rechner fit für das Telefonieren zu machen. Die Telefon-App, auch Softphone genannt, ist sogar kostenlos erhältlich, wie beispielsweise das sehr beliebte Zoiper. Natürlich braucht der Computer auch ein Mikrofon und einen Lautsprecher. Im Interesse der Sprachqualität wäre allerdings ein USB-Headset anzuraten. Headsets sind in großer Auswahl und zu günstigen Preisen überall im Internet und in der materiellen Welt erhältlich.

Variante zwei: analoge Telefone

Es ist nicht erforderlich, beim Wechsel auf VoIP die alten Telefongeräte oder die bisher verwendete Telefonanlage wegzuwerfen. Sämtliche Telefone sind weiter verwendbar, auch Ihre ISDN-Geräte. Alles, was Sie brauchen, ist ein Adapter, um Ihr Telefon an den DSL-Router anzuschließen. Seine Aufgabe ist es, die analogen Signale in Internet-konforme Datenpakete umzuwandeln und auf den Weg zu schicken. Erfolgt die Umstellung durch den Telefonanbieter, wird er Ihnen in der Regel einen entsprechend ausgerüsteten Router zur Verfügung stellen, in den der Adapter bereits integriert ist.

Variante drei: IP-Telefone

Spezielle Geräte, die sich ausschließlich für IP-Telefonie eignen, gibt es in zunehmender Anzahl und von zahlreichen Herstellern. IP-Telefone wandeln nicht analoge Signale um, sondern erzeugen von Beginn an digitale Datenpakete für den Versand über das Internet. Der Anschluss erfolgt über einen LAN-Port der Routers.

Variante vier: Smartphone

Durch die Installation einer VoIP-App machen Sie Ihr Smartphone zu einem vollwertigen IP-Telefon. Das ist die ideale Lösung, wenn Sie über keinen Festnetzanschluss verfügen oder in Zukunft darauf verzichten wollen.

IP-Telefonie: pro und kontra

Wie die meisten Dinge hat auch VoIP Vorteile und Nachteile. Die nachfolgende Auflistung bewertet das Thema aus der Sicht von IP-Telefonie, die über spezielle VoIP-Anbieter betrieben wird. Erfolgt die Umstellung durch Ihren bisherigen analogen Anbieter oder verwenden Sie weiterhin vorhandene analoge Geräte, könnte der eine oder andere Punkt nicht zutreffen.

Vorteile der IP-Telefonie

VoIP verursacht in der Regel geringere Kosten als herkömmliches Telefonieren. Das Gesamtangebot der Leistungen Internet und Telefon über ein gemeinsames Netz führt meist die interessanten Paketangebote, die spürbar günstiger sind als die Einzelbuchung der beiden Dienste.

Auch auf der Hardwareseite kann es zu deutlichen Kosteneinsparungen kommen. Wenn Sie Ihre aufwendige ISDN-Telefonanlage gegen eine IP-basierte Cloud-Telefonanlage tauschen, fallen alle gerätebezogenen Kosten weg, beispielsweise Instandhaltung, Wartung und die erforderlichen Updates.

Besonders vorteilhaft ist die Ortsunabhängigkeit bei der IP-Telefonie. Da kein realer Telefonanschluss vorhanden sein muss, können Sie mit Ihrem IP-Telefon und der entsprechenden Software von jedem Internetanschluss auf der ganzen Welt aus telefonieren und dort auch erreichbar sein. Haben Sie Ihr Smartphone mit einer App zum IP-Telefon aufgerüstet, sind Sie darauf nicht nur über Ihre Handynummer, sondern auch unter Ihrer Festnetznummer erreichbar – zum Festnetztarif wohlgemerkt.

Angenehm bei der IP-Telefonie ist die einfache Einrichtung. Dinge wie NTBAs, TAEs oder Splitter können Sie getrost vergessen. Alles, was Sie benötigen, ist der Router, den Sie für Ihre Internetverbindung ohnehin schon haben. Die Konfiguration des Telefons, einschließlich Umleitungen, Sperrungen, Rufnummergruppen und vieles andere lässt sich bei vielen VoIP-Anbietern über eine komfortable Benutzeroberfläche direkt im Internetbrowser abwickeln.

VoIP erlaubt die Nutzung von HD-Technologie, um Telefongespräche in hoher Tonqualität zu ermöglichen. Dazu ist allerdings die zugehörige Hardwareausstattung bei den IP-Telefonen oder eine entsprechende Software – beispielsweise bei Smartphones – erforderlich.

Die Anzahl simultaner Gespräche ist erheblich höher als über die zwei Kanäle, auf die ISDN beschränkt war. Theoretisch sind beliebig viele Gespräche gleichzeitig möglich. Ihre Zahl ist nur von der Qualität und Bandbreite der Internetverbindung und von der Zahl der verfügbaren Telefonnummern abhängig.

Nachteile der IP-Telefonie

Nichts geht ohne Internetverbindung. War beim analogen Telefon der Betrieb auch noch möglich, wenn die Internetverbindung abriss, ist das bei der IP-Telefonie nicht mehr der Fall. Steht die Internetverbindung nicht zur Verfügung, ist auch das Telefon tot.

Auch Bandbreitenschwankungen haben Einfluss auf VoIP. Steht wegen hoher Inanspruchnahme im Netz nur wenig Bandbreite zur Verfügung, leidet die Sprachqualität.

Auch ein Stromausfall macht der IP-Telefonie den Garaus. Verfügten analoge Telefone noch über eine eigene Stromversorgung, die das Telefonieren auch ermöglichte, wenn sonst nichts mehr ging, ist VoIP nur bei intakter Stromversorgung möglich, denn davon ist der Betrieb des Routers abhängig.

IP-Telefonie erfordert Passwortschutz. Da der Telefonbetrieb nicht wie beim analogen Telefon über ein proprietäres Netz verläuft, sondern im Internet stattfindet, ist er von Hackern bedroht. Daher ist der sorgfältige Schutz durch ein sicheres Passwort unabdingbar

IP-Telefonie wird zukünftig die führende Telefontechnologie darstellen, möglicherweise auf längere Sicht die einzige. Neben den immensen Vorteilen der Variabilität, Leistungsvielfalt und Ortsunabhängigkeit sind auch Nachteile wie die Abhängigkeit vom Netzzugang, von der Stromversorgung und die Angreifbarkeit durch Hacker damit verbunden. Global gesehen scheinen allerdings die Vorteile zu überwiegen.

FreePBX ist Opensource Telefonanlage. Sie funktioniert auf Basis des Zusammenspiels der freien Telefonanlage Asterisk und einer grafischen Web-Oberfläche. FreePBX ist also eine Telefonanlage auf Linux-Basis. Die Software hebt den „Mangel“ von Asterisk auf, dass Asterisk selbst keine Oberfläche zur Konfiguration für den IT-Administrator bereits stellt. In dem nachfolgenden Beitrag beantworten wir einige der am häufigsten gestellten Fragen zu FreePBX.

Web-Oberfläche der FreePBX Telefonanlage

Web-Oberfläche der FreePBX Telefonanlage

Auf welcher Hardware läuft FreePBX?

Der FreePBX-Installer  basiert auf der Linux Distribution Centos 7. Daher kommt jede Hardware oder virtuelle Maschine in Frage, auf der man Centos 7 installieren und betreiben kann. In aller Regel sind das PCs oder Server mit mindestens 1-2 Kernen und mindestens 2 GB Hauptspeicher.

Theoretisch kann eine FreePBX Telefonanlage auch auf sehr „schwacher“ Hardware laufen – etwa einem Raspberry PI. Wir empfehlen dennoch im Vorfeld darauf zu achten, dass die Hardware eher aktuellen Anforderungen genügt. Schließlich soll die einmal installierte Telefonanlage nach der Konfiguration in der Regel mehrere Jahre problemlos laufen.

Kann man die Telefonanlage auch virtuell betreiben?

Sofern man keine physischen Kabel wie etwa einen ISDN – Anschluss an den FreePBX Server anschließen muss, kann die FreePBX auch als virtueller Server installiert werden. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, die freie Telefonanlage etwa in einer privaten Cloud oder im heimischen Rechenzentrum zu betreiben.

Wie installiert man eine FreePBX Telefonanlage?

Die Installation einer FreePBX Telefonanlage erfolgt über ein fertiges ISO-Image, das man im Internet herunter laden kann. Diese Datei wird auf einen USB-Stick oder einen DVD-Rohling übertragen. Von diesem bootet man dann die physische oder virtuelle Hardware. Mit dem Image wird ein Installer mitgeliefert, der zuerst ein Centos 7 installiert und anschließend alle Komponenten der Asterisk Telefonanlage sowie die Weboberfläche von FreePBX bereit stellt.

Die eigentliche Installation dauert je nach eingesetzter Hardware zwischen 20 und 60 Minuten.

Welche Funktionen bringt die FreePBX Telefonanlage mit?

Vom Funktionsumfang her kann es die FreePBX mittlerweile mit ausgewachsenen und in der Regel sehr viel teureren Telefon-Anlagen der namhaften Hersteller von TK-Anlagen wie Mitel/Aastra, Agfeo, Auerswald, Cisco, Funkwerk oder Siemens aufnehmen. Die folgenden Funktionen sind in der Telefon-Anlage im Standard bereits enthalten.

  • Anrufe tätigen / annehmen
  • Bis zu 5.000 Nebenstellen (Telefonapparate) einrichten
  • Intercom / Direktruf
  • Fax-Anschlüsse
  • Anrufgruppen
  • Music on Hold
  • Queues / Warteschlangen
  • Voicemail/Sprachboxen (inkl. Weiterleitung an E-Mail)
  • Follow-Me Funktion
  • IVR (Interactive Voice Response, dt. Sprachansagen)
  • ACD (Automatic Call Distribution)
  • Konferenzen mit mehr als 3 Teilnehmern durch Konferenz-Räume
  • Zeitgesteuerte Abläufe und Erreichbarkeit
  • CTI über 3rd Party Anbieter

Aufgrund der IVR und ACD Funktionen kann die FreePBX auch in Call-Centern eingesetzt werden. Oder anders herum: Selbst mittelständische Firmen können mit Asterisk Funktionen wie IVR (Sprachansagen), ACD oder Queues(Warteschlangen) nutzen um etwa die Erreichbarkeit ihrer Support- oder Vertriebsteams zu verbessern.

Wie telefoniert man mit einer VoiP Telefonanlage?

Um mit einer FreePBX intern zu telefonieren, benötigen Sie entweder zwei (oder mehr) angeschlossene IP-Telefone bzw. VOIP-Telefone, die vom PC aus gestartet werden.

Da man mit von den Telefonapparaten an einer Telefonanlage in der Regel auch nach extern telefonieren möchte, benötigen Sie für die FreePBX wie für jede andere Telefonanlage auch eine so genannte Amtsleitung. Das kann sowohl ein bestehender ISDN-Anschluss oder ein so genannter SIP-Trunk sein.

Hinweis: Ein SIP-Trunk ist eine Amtsleitung, die Ihnen ein Telefon-Anbieter über das Internet bereitstellt. Es entfällt dabei das früher notwendige Kabel zur Telefonanlage. Stattdessen wird ihr bestehender Internet-Anschluss genutzt.

Tipp: Da die Telekom sowie die anderen etablierten Anbieter von Telefonleitungen bis 2021 ISDN abschalten werden, sollten Sie bei der Umstellung auf eine Asterisk Telefonanlage ebenfalls den Umstieg auf eine SIP-Amtsleitung mit in Angriff nehmen. Der eigentliche Wechsel eines Telefon-Anbieters ist mittlerweile in Deutschland relativ einfach möglich.

Welche Telefone funktionieren an einer FreePBX?

An der FreePBX Telefonanlage können Sie prinzipiell jedes SIP-fähige Telefon betreiben. Wichtig dabei ist, daß es sich um ein Voice-Over-IP Telefonapparat handelt.

Bei unseren Tests haben wir unterschiedliche Anbieter wie Aastra, Snom, Grandstream und Yealink an der Asterisk Telefonanlage getestet. Nach unseren Erfahrungen funktionieren die Telefonapparate von Yealink am besten um Zusammenspiel mit der FreePBX.

Hinweis: Die Biteno GmbH setzt selbst eine FreePBX als Telefonanlage ein und verwendet dabei Telefone von Yealink. Daneben setzen wir für Kollegen im Home-Office die Soft-Clients (PC-Telefone) Bria5 von Counterpath ein.

Wer steckt hinter dem Projekt?

FreePBX ist ein so genanntes OpenSource Projekt. Dabei entwickeln unterschiedliche Software-Programmierer an einer Software. Auf diese Weise ist etwa die Asterisk Telefonanlage für Linux entstanden. Seit 2004 steht die US-amerikanische Firma Sangoma als Sponsor hinter dem Projekt.

Das Unternehmen Sangoma produziert in erster Linie Telefonapparate und stellt außerdem Hardware für Telefonanlage wie FreePBX her. Von Sangoma kann man bei Bedarf Support zu FreePBX einkaufen und natürlich auch die entsprechende Hardware erwerben.

Darüber hinaus bietet Sangoma kostenpflichtige Module für die Telefonanlage an. Diese können Betreiber einer FreePBX bei Bedarf kostenpflichtig erwerben. Beispiele für kostenpflichtige Erweiterungen sind etwa der „Endpoint Manager“ oder die grafische Bearbeitung von IVR.

Ist die FreePBX wirklich kostenlos?

FreePBX kann man genauso wie Asterisk kostenfrei nutzen – es werden also keine Lizenzgebühren fällig. Selbstverständlich muss die TK-Anlage auf einer Hardware oder einem virtuellen Server laufen. Für diese Geräte fallend in Regel Kosten an. Ebenso muss die Telefonanlage einmalig eingerichtet, regelmäßig gewartet und administriert werden. Diese Arbeiten erfordern in der Regel Zeit oder einen IT-Dienstleister, der diese Aufgaben übernimmt

Hinweis: Die Biteno GmbH vertreibt und installiert für Kunden die FreePBX Telefonanlage. Wenn Sie dazu ein verbindliches Angebot erhalten möchten, dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Wie beraten Sie gerne.

Weitere Fragen und Antworten zu FreePBX

FreePBX bzw. Asterisk basiert auf Voice Over IP

FreePBX bzw. Asterisk basiert auf Voice Over IP

Im folgenden Abschnitt haben wir die Fragen zusammen getragen, die uns von Interessenten und Kunden immer wieder zum Thema Asterisk und Voice-Over-IP Telefonie gestellt werden:

SIP oder ISDN – was funktioniert besser an der FreePBX?

Sowohl ISDN-Karten als auch SIP-Trunks funktionieren mit Asterisk. Da die gesamte Telefonanlage auf Voice-Over-IP ausgelegt ist, empfehlen wir die Verwendung eines SIP-Anbieters bzw. eine SIP-Trunks.

Mit welchem SIP-Anbieter funktioniert die FreePBX?

Um einen SIP-Trunk an der Asterisk anzuschließen, benötigen Sie den Benutzernamen, das Passwort und die Server-Adresse (in der Regel eine IP-Adresse) des SIP-Anbieters. Insofern können Sie praktisch jeden deutschen SIP-Anbieter auf der FreePBX nutzen.

Kann ich auch ausländische SIP-Anbieter nutzen?

Technisch gesehen, können Sie jeden SIP-Anbieter der Welt, dessen Zugangsdaten Sie haben, auf ihrer FreePBX eintragen und nutzen.

Hinweis: Bitte beachten Sie, daß es ggf. rechtliche Einschränkungen gibt, ob Sie einen ausländischen SIP-Provider nutzen dürfen. Deutsche SIP-Anbieter müssen in der Regel vor der Bereitstellung eines Zugangs samt Rufnummer ihre Adresse verifizieren, damit Sie die für Ihre Vorwahl passenden Rufnummern bzw. einen Rufnummernblock in ihrem Ortsnetz erhalten.

Bitte bedenken Sie dabei auch, dass nur ein SIP-Anbieter aus Deutschland die Notfallrufnummern 110 und 112 an das deutsche Telefonnetz korrekt weiter leitet.

Kann man mehrere SIP-Anschlüsse bzw. Leitungen an der FreePBX einrichten?

Ja. Sie können mehr als einen SIP-Trunk an der Telefonanlage anschließen.

Gibt es für FreePBX eine App?

Vom Hersteller bzw. seitens des OpenSource Projekts selbst gibt es keine eigene App. Sie können aber auf ihrem Handy jede andere SIP-App nutzen um sich auf ihre Asterisk Telefonanlage zu verbinden.

Wie kann ich mein Handy mit der FreePBX nutzen

Um Ihr Handy mit ihrer FreePBX zu nutzen benötigen Sie ein SIP-App auf ihrem Handy. Auf den meisten Android-Smartphones ist eine SIP-Anwendung bereits vorinstalliert. Um sie zu nutzen müssen Sie dort ihre Zugangsdaten der Telefonanlage eintragen. Außerdem muss ihre TK-Anlage dazu im Internet erreichbar sein.

Wie viele Endgeräte / Telefone kann man maximal an die TK-Anlage anschließen

Die FreePBX ist für bis zu 5.000 Endgeräte ausgelegt, sofern die eingesetzte Hardware der Telefonanlage entsprechend stark dimensioniert ist.

Nach unseren Erfahrungen wird die Asterisk Telefonanlage am meisten bei kleineren und mittelständischen Kunden bis 500 Telefonapparaten eingesetzt.

Hat die FreePBX eine API?

Ja die FreePBX bringt von Haus aus eine Restful API mit. Mehr dazu hier: https://wiki.freepbx.org/display/FPG/API

Wie kann ich CTI-Funktionen mit der FreePBX nutzen?

Um etwa Rufnummern vom PC an Ihr Telefon zu übertragen, benötigen Sie in der Regel eine Software. Diese nennt sich CTI (Computer Telephony Integration). FreePBX bringt selbst keine CTI-Software mit. Diese muss über Dritt-Anbieter erworben werden.

Hinweis: Da wir selbst auch nur ungern Telefonnummern abtippen, nutzen die Mitarbeiter der Biteno GmbH von Anfang an eine externe CTI zusammen mit der FreePBX. Wir beraten Sie gerne dazu, wie das funktioniert.

Kann ich meine bestehenden ISDN-Telefonnummern zu einem SIP-Anbieter mitnehmen?

Ja. In Deutschland gibt es 2002 einen gesetzlichen Anspruch auf die Mitnahme ihrer Telefonnummern sofern Sie im selben Ortsnetz bleiben.

Kann man die FreePBX auch ohne kostenpflichtige Module betreiben?

Ja natürlich. Die FreePBX ist nach der Erst-Konfiguration auch ohne Erweiterungen einsetzbar. Wir empfehlen dennoch die Lizenzierung des „Endpoint Managers“, da man mit diesem Zusatzmodul sehr viel leichter unterschiedliche Telefone verwalten kann

Kann man FreePBX auch auf Debian, SuSE, Ubuntu installieren?

Der Standard-Installer von FreePBX basiert auf Centos 7. Wer also möglichst schnell zu einer FreePBX Anlage kommen möchte, der tut sich mit der autoamtischen Installation von Centos 7 und FreePBX am leichtesten.

In der Hilfe-Sektion von FreePBX sind weitere Anleitungen enthalten wie man die FreePBX Software auch auf anderen Linux Distributionen wie Ubuntu oder Debian installieren kann.

Wo und wie kann ich die FreePBX kaufen?

Die FreePBX an sich brauchen Sie nicht zu kaufen – die Software selbst ist Lizenzfrei da sie OpenSource ist. Es empfiehlt sich aber die FreePBX zusammen mit einer passenden Hardware für die Telefonanlage von einem Dienstleister zu erwerben, der in der Regel auch die Einrichtung und Konfiguration der Anlage übernimmt.

Woher bekommt man Support zu FreePBX?

Neben dem Wiki von FreePBX gibt es eine große Community von mehr als 2 Millionen FreePBX Anwendern. Hier kann man kostenfrei Fragen stellen, die meistens innerhalb von 2-3 Tagen beantwortet werden.

Kommerziellen und in der Regel schnelleren Support erhält man über die freien Anbieter bzw. Integratoren oder über den „Hersteller“ Sangoma.

Woher wissen Sie all das ?

Wir beherzigen die Devise, dass wir nur empfehlen was wie selbst getestet haben und idealerweise selbst einsetzen.

Wir – die Biteno GmbH – nutzen die FreePBX selbst und haben die Telefonanlage auf Herz und Nieren geprüft. Seit der Umstellung von unserer alten Aastra/Mitel Anlage hin zu ASterisk  telefonieren mehr als 30 Mitarbeiter täglich mit der Telefonanlage.

Weitere Informationen und Quellen

Hier finden Sie weiterführende Informationen zur FreePBX Telefonanlage

 

IP-Telefon im Büro

Ein IP-Telefon ist ein Telefon, das auf Voice-over-IP basiert und dazu das SIP (Session Initiation Protocol) nutzt. IP-Telefone werden daher auch als SIP-Telefone bezeichnet. Bis Ende der 2000er Jahre erfolgte die Übertragung via ISDN oder analoge Anschlüsse des klassischen Telefonnetzes. Für den Anschluss ans ISDN oder eine – beispielsweise firmeninterne – Telefonanlage waren in der Regel spezielle Verkabelungen notwendig.

Inzwischen ist jedes Unternehmen und nahezu jeder Privathaushalt mit einem stabilen Internet-Zugang versehen. Die VoIP-Telefonie setzt sich allein aus diesem Grund immer mehr durch. Die Deutsche Telekom hatte ursprünglich angekündigt, sämtliche ihrer Telefonanschlüsse bis Ende 2018 auf die neue All-IP-Technologie umzustellen. Auch die anderen Festnetz-Anbieter arbeiten an der Abschaffung ihrer ISDN-Anschlüsse. Nach heutigem Stand soll es spätestens 2022 kein ISDN mehr geben.

Was genau verbirgt sich hinter einem IP-Telefon?

Telefonieren über das Internet.Gespräche, die Sie per VoIP führen, werden über das Internet geführt. Dabei werden die Informationen als Daten in einzelnen Datenpaketen versendet. IP-Telefone treten in unterschiedlichen Formen auf: als Einzelgerät (Hardphone), als klassisches Telefon mit entsprechendem Adapter oder als Software-Lösung (Softphone). Eine Software-basierte Lösung können Sie auf Ihrem Smartphone oder auf dem PC bzw. Laptop realisieren.

IP-Telefone sind sowohl als leitungsgebundene als auch schnurlose Variante erhältlich. Ein leitungsgebundenes IP-Telefon wird in der Regel über einen Switch, idealerweise mit PoE (Power over Ethernet), angeschlossen. Die Einbindung eines schnurlosen IP-Telefons erfolgt via DECT oder WLAN.

Das IP-Telefon und dessen Funktionsweise

Damit Sie via IP telefonieren können, benötigt das Telefon eine Verbindung zu einer IP-Telefonanlage, sofern es kein Standalone-Telefon ist. In der Anlage wird jedem IP-Telefon eine eigene IP-Adresse zugeordnet. So ist der Anschluss des Telefons eindeutig definiert und kann nicht von einer anderen LAN-Schnittstelle belegt werden. Zusätzlich muss jedem IP-Telefon ein Benutzername und ein Passwort zugeordnet werden. Anhand dieser drei Parameter authentifiziert sich das Telefon in der Telefonanlage und steht dem Nutzer zur Verfügung.

Für die IP-Telefonie sind zwei Protokolle notwendig: SIP und TCP/IP. SIP steht für Session Initiation Protocol. Es handelt sich dabei um ein Netzprotokoll, mit dessen Hilfe die Kommunikation aufgebaut, gesteuert und wieder abgebaut wird. TCP/IP ist die Abkürzung für Transmission Control Protocol / Internet Protocol. Diese Protokolle sind zuständig für die Datenübertragung via Internet.

Während des Telefonats wird die Sprache mittels Codecs in einzelne Datenpakete zerlegt, die zur Gegenstelle geleitet werden. Dort erzeugt das SIP aus den Datenpaketen erneut hörbare Sprache.

IP-Telefone: die verschiedenen Varianten

1. Standalone-Ethernet-Festnetztelefon

Bei einem Ethernet-Festnetztelefon handelt es sich um ein eigenständiges IP-Telefon, das dem herkömmlichen Telefon optisch gleicht. Es verfügt nicht über eine Telefonbuchse, Ethernet-Anschluss für das IP-Telefon.sondern über einen Ethernet-Anschluss. Damit kommuniziert dieses Telefon direkt mit einem VoIP-Server, einem VoIP-Gateway oder einem anderen VoIP-Telefon. Es ist kein PC mit entsprechender Software erforderlich, sondern lediglich eine Internet-Verbindung.

2. schnurloses IP-Telefon

Ein schnurloses IP-Telefon funktioniert im Prinzip wie ein schnurgebundenes Ethernet-Festnetztelefon. Allerdings ist es via DECT mit der IP-Telefonanlage verbunden. DECT steht für Digital Enhancend Cordless Telecommunications, was auf Deutsch so viel heißt wie „verbesserte digitale Schnurlos-Kommunikation“. Es handelt sich dabei um einen weit verbreiteten Funkstandard bei schnurlosen Festnetztelefonen.

3. DFÜ-Festnetztelefone (DFÜ = Datenfernübertragung)

Ein DFÜ-Festnetztelefon ist mit einem eigenen Modem ausgestattet. Damit stellt dieses – ebenfalls eigenständige – IP-Telefon über einen DFÜ-Internetdienst eine Verbindung zu einem entfernten VoIP-Server ist. Für diese Variante benötigen Sie keinen PC und keine Software, sondern nur eine Telefonleitung und ein DFÜ-Internetkonto. DFÜ-Festnetztelefone sind in Regionen und Ländern verbreitet, deren Breitband-Infrastruktur noch sehr gering ist.

4. WLAN- oder WiFi-Telefone

Ein Telefon dieser Variante ist mit einer integrierten WiFi-Transceiver-Einheit ausgestattet. Damit stellt es zunächst eine Verbindung zu einer WiFi-Basisstation und von dort zu einem entfernten VoIP-Server her. Auch hier sind weder Computer noch Software notwendig; es muss lediglich ein Zugang zu einer WiFi-Basisstation bestehen.

5. Kombinierte WiFi/WLAN- und GSM-Mobiltelefone

Zeichen für ein TelefonBei diesen IP-Telefonen handelt es sich um WiFi-Modelle, die das Weiterleiten von Telefonanrufen an das GSM-Netz unterstützen. GSM steht für Global System for Mobile Communications, dem 1990 eingeführten Mobilfunk-Standard für volldigitale Mobilfunknetze. Diese IP-Telefone sind in der Lage, eine direkte Verbindung zu einem WiFi-Access-Point oder einem GSM-Netzwerk herzustellen.

6. Softphones

Ein Softphone ist ein IP-Telefon, das ausschließlich auf Software basiert. Diese Software wird auf einem PC installiert; das Gerät muss mit einer entsprechenden Audio-Hardware ausgestattet sein. Dabei kann es sich um eine Soundkarte mit Lautsprechern oder Kopfhörern sowie einem Mikrofon oder alternativ um ein USB-Telefonset handeln. Qualitativ betrachtet sind Softphones nicht so hochwertig wie Hardphones, in der Anschaffung jedoch deutlich preiswerter. Manche Software-Lösungen sind als kostenlose Downloads erhältlich.

Grundsätzlich werden Softphone-Lösungen in Open Source, kostenlose (nicht Open Source) und kommerzielle Angebote unterschieden.

7. Web-Telefone

Bei einem Web-Telefon handelt es sich um ein Softphone, das sich in eine Website integrieren lässt. Diese Integration erfolgt beispielsweise über ActiveX, über einen Flash-Client oder ein Java-Applet. Damit dieses IP-Telefon im Webbrowser gestartet werden kann, sind entsprechende Sicherheitsrechte erforderlich. Da die Konfiguration dieses IP-Telefons auf der Seite des Webservers durchgeführt wird, sind Web-Telefone sehr einfach zu bedienen.