Durch die Coronavirus-Pandemie ist das Homeoffice zur unerwarteten Realität für viele Unternehmen geworden, die sich für New Work bisher wenig erwärmen konnten. Eine der technischen Herausforderungen dezentraler Zusammenarbeit ist der Zugriff auf nicht portable Arbeitsplatzrechner oder Server, die ihr Dasein im Büro fristen, während die Mitarbeiter von Zuhause aus arbeiten müssen. Das Remote Desktop Protocol kann hier Abhilfe schaffen.

Das Remote Desktop Protocol (RDP) von Microsoft ist ein Netzwerkprotokoll, das den entfernten Zugriff auf Windows-Systeme ermöglicht. Das proprietäre RDP wird schon lange unter anderem von Microsoft selbst verwendet, um Windows-Nutzern direkten Support auf ihren Rechnern aus der Ferne zu ermöglichen. Über das Remote Desktop Protocol können Mitarbeiter – ganz im Sinne von Bring Your Own Device (BYOD) – ihren heimischen PC oder Laptop für den Zugriff auf den Arbeitsplatzrechner im Büro verwenden, wobei die Unternehmensdaten jedoch auf dem Arbeitsplatzrechner verbleiben und auch die für die Arbeit verwendeten Programme nur auf diesem installiert sein müssen.

Ein großer Vorteil des RDP: Programme, die das Protokoll verwenden, sind bereits auf allen Systemen mit Windows 8, Windows 10 und Windows Server installiert. Entsprechende Client-Programme gibt es nicht nur für andere Windows-Geräte, sondern auch für Mac OS, Linux, Android, iOS und weitere Betriebssysteme. Das Verbinden der Geräte gestaltet sich relativ simpel und stellt auch nicht-technische Anwender (eventuell mit etwas telefonischer Unterstützung durch die IT-Kollegen) nicht vor unüberwindbare Herausforderungen.

Wie funktioniert das Remote Desktop Protocol?

Das Remote Desktop Protocol definiert zwei Teilnehmer für eine Verbindung: Einen sogenannten Terminalserver, auf dem die eigentliche Arbeit stattfindet, und einen Terminalclient, über den der Terminalserver ferngesteuert wird. Der Terminalserver sendet seine Bildschirmausgabe und bei Bedarf auch den Ton des Systems an den Terminalclient. Der Client wiederum sendet die Signale von Tastatur- und Mauseingaben an den Terminalserver, der diese so behandelt, als ob sie direkt von lokal angeschlossenen Geräten stammen würden.

Neben dem Austausch von Bild, Ton, Tastatur und Zeigegerät kann das RDP auch verwendet werden, um Dokumente des Terminalservers auf einem am Terminalclient angeschlossenen Drucker auszudrucken oder den Zugriff auf dort verfügbare Speichermedien zu erlauben. Technisch gesehen ist das RDP ein Protokoll der Anwendungsschicht im Sinne des IP-Stacks und kann sowohl TCP als auch UDP für die Datenübertragung verwenden. Das Protokoll wird von diversen offiziellen Microsoft-Apps verwendet, kommt aber in einigen Drittanbieterlösungen zum Einsatz.

Remoteunterstützung und Remote Desktop

Es gibt prinzipiell zwei verschiedene Arten, wie das Remote Desktop Protocol in Windows zum Einsatz kommt.

Bei der Remoteunterstützung wird das RDP verwendet, um einem Terminalclient den direkten Zugriff auf die aktuell laufende Sitzung des Terminalservers zu ermöglichen. Dies ist vor allem für den entfernten Support gedacht, da sich so beispielsweise ein Mitarbeiter der IT-Abteilung direkt bei einem Kollegen auf dessen System einklinken kann, um mit ihm gemeinsam technische Schwierigkeiten zu beheben. Der Bildschirm wird bei der Remoteunterstützung geteilt, sodass sowohl der Anwender am Terminalclient als auch der Anwender am Terminalserver verfolgen kann, was auf dem System passiert.

Beim Zugriff per Remote Desktop wird hingegen eine neue Sitzung am Terminalserver gestartet. Diese Art des RDP-Zugriffs ist folglich eher dafür gedacht, Arbeit auf einem entfernten Computer oder Server zu verrichten. Der Mitarbeiter meldet sich hierbei in der Regel mit den gleichen Zugangsdaten beim als Terminalserver fungierenden Computer an, die er auch für den regulären lokalen Zugriff im Büro verwenden würde.

Datensicherheit und Lizenzen

Spätestens seit der Einführung der Datenschutzgrundverordnung DSGVO ist es für Unternehmen unerlässlich, den Überblick darüber zu behalten, wo, von wem und in welchem Umfang Kundendaten verarbeitet werden. Und auch andere Unternehmensdaten sind oft nicht für die Augen der Öffentlichkeit bestimmt. Das Remote Desktop Protocol vermeidet glücklicherweise das unnötige Teilen von Daten zwischen Server und Client, weil es den Client im Prinzip wie ein virtuelles Peripheriegerät behandelt. Diese Datensparsamkeit kommt sowohl dem Schutz der Kunden- als auch dem der sonstigen Unternehmensdaten zugute.

Da beim RDP standardmäßig lediglich Eingabe- und Ausgabesignale zwischen zwei Computern geteilt werden, ist es nicht erforderlich, dass Mitarbeiter irgendwelche Dateien vom entfernten Arbeitsplatzrechner auf ihr lokales Gerät übertragen. Falls einem Mitarbeiter der Laptop also einmal abhanden kommen oder gestohlen werden sollte, liegen auf dem System keine Kopien eventuell sensibler Unternehmensdaten und es muss lediglich der Zugriff des Geräts auf das Firmennetzwerk blockiert werden.

Auch die über das Remote Desktop Protocol verwendeten Anwendungen brauchen nur auf dem Terminalserver System installiert zu sein. Das bedeutet in den allermeisten Fällen, dass für solche Programme keine zusätzliche Lizenz eingekauft werden muss, da die Apps nur auf dem Terminalserver laufen und nicht auf dem verbundenen Client.

Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) verschafft Arbeitnehmern die Freiheit, ortsunabhängig mit dem Gerät ihrer Wahl zu arbeiten. Darüber hinaus bietet SCCM die Möglichkeit, PCs und Server zu verwalten, Konfigurations- und Sicherheitsrichtlinien festzulegen, den Systemstatus zu überwachen und Software stets aktuell zu halten.

Als fester Bestandteil der System Center Suite handelt es sich bei System Center Configuration Manager (SCCM beziehungsweise ConfigMgr) – seit Version 1910 Microsoft Endpoint Configuration Manager (ECM) -um ein Software-Produkt aus dem Hause Microsoft. Frühere Versionen (Systems Management Server, kurz SMS) wurden von SCCM abgelöst. Systems Management bedeutet im IT-Bereich die zentrale Verwaltung von Hard- und Software innerhalb eines Betriebes. Es bildet die Obermenge des Client-Managements. SCCM bietet den Vorteil, dass bestimmte Prozesse für eine sehr hohe Anzahl von Clients komplett automatisiert werden können. SCCM ermöglicht es Ihnen nicht nur, Ihr komplettes System zu verwalten, sondern auch Geräte, Einstellungen, Energie und Softwareupdates zu verwalten sowie Clients zu integrieren und zu überwachen. Möglich macht es die Installation eines Configuration Manager Clients, der als Dienst auf dem System des Endgeräts läuft. Mittels der Client-Push-Installation der Client-Agent auf jedem beliebigen PC installiert werden, ohne dass eine manuelle Installation vonnöten ist. Ziel ist es, die Agents stets selbst am Client arbeiten zu lassen. Ihre Ergebnisse werden dem SCCM-Server anschließend automatisch zur Verfügung gestellt. Der Server speichert sämtliche Ergebnisse in der dafür vorgesehenen SCCM-Datenbank. Über ein Status-System werden Sie als Administrator fortlaufend mit Details zu allen auf dem Client ablaufenden Vorgängen versorgt.

SCCM im Detail

SCCM sowie praktisch jedes Software-Deployment-Tool ermöglicht es Ihnen, folgende Aufgaben vollkommen automatisiert für eine sehr große Anzahl von Notebooks und PCs durchzuführen:

Inventarisierung

Mittels einer Softwareinventarisierung lässt sich herausfinden, auf welchen Geräten eine bestimmte, lizenzpflichtige Software installiert ist. Über WMI sowie weitere Schnittstellen lassen sich zahlreiche Konfigurationsparametern ausgelesen und anschließend an den Server übermitteln. Dabei werden nicht nur Hardware-, sondern auch Betriebssystemkonfiguration und gegenwärtig installierte Software ermittelt. Systemdateien werden inklusive Versionsnummer und Datum der Datei inventarisiert. Die inventarisierten Daten bilden die Basis für Auswertungen mithilfe des SMS Reporting Services. Des Weiteren erleichtert eine Inventarisierung die Verteilung der Software. Schließlich kann eine neue Software-Version ausschließlich an die Clients verteilt werden, auf denen die ältere Version bereits installiert ist.

Reporting

Die SCCM-Datenbank enthält unzählige Konfigurationsparameter aller Clients. Mittels Reporting lassen aufbereiten und als Auswertung zur Verfügung stellen. Voraussetzung dafür ist ein Internet Information Server, also ein Web-Server, der den gewählten Report als ASP-Seite darstellen kann. Hyperlinks ermöglichen es, weitere Reports aufzurufen, was für ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit sorgt. Eine sehr große Auswahl an Reports, die nach Belieben um eigene Auswertungen ergänzt werden können, steht sofort nach der Installation von SCCM zur Verfügung.

Lizenzüberwachung

Mithilfe der Lizenzüberwachung beziehungsweise des Software Meterings wird die Verwendung von Anwendungen überwacht. Als Administrator werden Sie rechtzeitig über Lizenzüberschreitungen informiert, da mittels Reporting regelmäßig ermittelt wird, welche Anwendungen auf wie vielen Geräten genutzt werden.

Softwareverteilung

Die Softwareverteilung umfasst die Bereiche Betriebs-, Software- und Updateinstallation. SCCM ermöglicht Ihnen das vollautomatisierte Installieren eines Betriebssystems – Ganz ohne manuelle Aktion des Benutzers. Die Softwareinstallation verschafft Ihnen wiederum die Gelegenheit, Programme auf beliebige Organisationseinheiten zu verteilen. Dazu zählen beispielsweise Virenscanner, die jedem Client zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Vorteil: Clients können in Collections zusammengefasst und manuell oder dynamisch via SQL-Abfrage ausgestattet werden.

Antischad-Software-Management

Microsofts Endpoint Protection verwaltet Richtlinien für Antischadsoftware sowie die Windows-Firewall für Clientcomputer. Voraussetzung für die Verwaltung der Clients in der Configuration Manager-Hierarchie ist eine Lizenz für die Verwendung von Endpoint Protection. In Kombination mit dem Configuration Manager ergibt sich der Vorteil, dass sich sowohl Antischad-Software, als auch die Windows-Firewall auf den Client-Computern jederzeit verwalten und überwachen lassen. Dies umfasst unter anderem das Aktivieren und Deaktivieren der Firewall, als auch das Blockieren eingehender Verbindungen oder bestimmter Programme.

Remote Control

Bei Remote Control handelt es ich um ein praktisches Tool, das es Ihnen ermöglicht, sich aus der Ferne auf einen beliebigen PC aufzuschalten. Dem Benutzer kann so Hilfestellung geboten werden, ohne dass Sie direkt vor Ort sein müssen. Der Remote Control-Agent leitet den Bildschirm des Benutzers weiter, so dass die eigentliche Sitzung nicht unterbrochen wird.

System-Update-(Patch-)Management

Das Patch Management beschäftigt sich mit der Beschaffung und der Installation wichtiger Software-, Treiber- und System-Updates. Automatisiertes Patch-Management, wie es SCCM bietet, prüft Schwachstellen und hält Sie über sämtliche verfügbare Updates auf dem Laufenden. Als Systemadministrator können Sie Patches und Updates anschließend individuell oder automatisch in die Systemumgebung der Clients einpflegen.

Vor- und Nachteile von SCCM – Gibt es Alternativen?

SCCM bietet zweifelsohne den Vorteil, dass es unzählige Software-Produkte gibt, die sich ohne Probleme auf allen Clients automatisch verteilen und aktuell halten lassen. Dazu zählen beispielsweise populäre Programme wie Office, aber auch andere ERP– und CRM-Software. Größter Nachteil der mächtigen Software ist allerdings, dass ihre Einführung Zeit und Aufwand erfordert. Des Weiteren fallen, wie bei fast allen Microsoft-Produkten, Lizenzkosten an. Falls Sie nach einer Alternative suchen, werden Sie bei baramundi fündig. Ebenso zu empfehlen ist OPSI, das vom Mainzer Unternehmen UIB entwickelt wurde. Installation und Betrieb von OPSI setzen eine statische Server-IP-Adresse sowie eine SQL-Datenbank voraus. Die Installation erfolgt durch das Herunterladen eines Repositories. Anschließend müssen zwei OPSI-Pakete installiert werden, die ihrerseits mehrere Software-Pakete mit sich bringen.

Drupal ist ein Open Source Content-Management-System (CMS). Es wird unter der GNU General Public License vertrieben und kann kostenlos von Privatpersonen und Unternehmen eingesetzt werden. Das heutige CMS wurde von den Studenten Hans Snijder und Dries Buytaert im Jahr 2000 ursprünglich als eine Nachrichtenseite für die Kommunikation mit Kommilitonen an der Universität von Antwerpen entwickelt. Erstmals öffentlich zugänglich gemacht wurde die Software im Jahr 2001 von Dries Buytaert auf der Website drop.org. Der Name des CMS leitet sich vom niederländischen Wort „Druppel“, auf Deutsch „Tropfen“ ab und spiegelt sich bis heute im tropfenförmigen Drupal Logo wieder. Das in PHP geschriebene CMS bildet laut drupal.org aktuell die Basis für rund 3 % aller mit einem Content-Management-System erstellten Websites weltweit.

An Drupal denken nur wenige, wenn es um das Erstellen einer dynamischen Webseite geht. WordPress und TYPO3 sind weitaus populärer und können einen deutlich höheren Marktanteil für sich verbuchen. Bei verschiedenen, insbesondere für Unternehmen wichtigen Aspekten, stellt Drupal seine Konkurrenten jedoch in den Schatten. Wir zeigen, wo Drupal die Nase vorn hat.

Core, Themes und Module – die Komponenten von Drupal

Die Basis für jede Drupal Installation ist eine sogenannte Distribution. Dabei handelt es sich um ein herunterladbares Paket, das den Drupal Core, eine Reihe von Modulen und Vorlagen für Websites enthält. Je nachdem, von wem die Distribution zusammengestellt wurde, kann der Inhalt variieren. Der Core ist jedoch immer ein Teil dieses Paketes. Der Core enthält alle grundlegenden CMS-Funktionen wie ein Taxonomiesystem für die hierarchische Inhalts-Kategorisierung, ein rollenbasiertes Rechtesystem, eine Volltext-Suchfunktion und vieles mehr. Mit diesen Distributionen können ohne zusätzliche Installationen einfache Webseiten erstellt werden. Darüber hinaus stehen Module genannte Erweiterungen und zahlreiche Themes zur Verfügung, mit denen der Funktionsumfang einer Website flexibel erweitert und angepasst werden kann.

Drupal vs. WordPress

Einer der Hauptgründe, warum sich viele Blogger und Websiteentwickler für WordPress als CMS entscheiden, ist die Vielzahl kostenloser und kostenpflichtiger Templates und Plugins. WordPress Plugins und Themes ermöglichen es, ohne Programmierkenntnisse und nach einer kurzen Einarbeitungszeit ansprechende Websites zu erstellen. In diesem Bereich hat Drupal seit der Version 8 jedoch deutlich aufgeholt.

Viele der heute erhältlichen kostenlosen und kostenpflichtigen Drupal Themes sind weniger als in der Vergangenheit üblich auf bestimmte Themen spezialisiert und können flexibel angepasst werden. Auch die Zahl der Erweiterungen ist in den letzten Jahren deutlich angewachsen. Mittlerweile sind für Drupal rund 40.000 Module erhältlich, die wie WordPress-Plugins eine Anpassung des Funktionsumfanges ermöglichen. Erstellt werden die Module von einer über 1 Million Mitglieder zählenden und sehr aktiven weltweiten Community. Seit Version 8.0 und insbesondere mit der aktuellen Version 9 ist dieses CMS daher auch für Blogger und nicht professionelle Websiteentwickler deutlich interessanter geworden.

Systemanforderungen für die Installationen

Trotz der hohen Funktionalität und Flexibilität benötigt eine Basisinstallation des Content-Management-Systems nur wenig Speicherplatz auf einem Server. Für die Installation der aktuellen Core Version 9 werden etwa 100 MB Speicherplatz benötigt. Hinzu kommt weiterer Speicherplatz für Module und Themen, Medien, Backups und andere Dateien, die von der Webseite erzeugt oder auf die Website hochgeladen werden. Version 9 des CMS kann mit einem Apache, Nginx oder Microsoft IIS Webserver genutzt werden. Für Datenspeicherung können MySQL, MariaDB, Percona, PostgreSQL oder SQLite Datenbanken eingesetzt werden.

Für wen ist Drupal geeignet?

Das CMS wurde ursprünglich für Websitentwickler geschaffen. Im Vergleich zu WordPress oder Joomla und Typo3 ist dieses CMS sehr komplex. Es bietet einen Funktionsumfang, der die Funktionalität der meisten anderen Systemen deutlich übersteigt. Dies ist gleichzeitig eine Stärke und Schwäche des Systems. Um die Funktionalität und Flexibilität von Drupal voll ausschöpfen zu können, ist eine vergleichsweise lange Einarbeitungszeit erforderlich.

 

 

Ein Vorteil beispielsweise gegenüber WordPress ist jedoch, dass die Einrichtung und Verwaltung von Benutzerberechtigungen sowie die Verwaltung unterschiedlicher Seitenvorlagen für verschiedene Inhaltstypen deutlich leistungsfähiger und einfacher ist. Drupal ist bei der Verwaltung komplexer Unternehmenswebseiten mit unterschiedlichen Inhalten in verschiedenen Sprachen anderen CMS in der Regel deutlich überlegen. Die Verwaltung von tausenden Nutzern ist mit Drupal kein Problem. Ein weiterer Vorteil gegenüber den meisten anderen CMS ist die hohe Datensicherheit. Die Sicherheit von Nutzer- und Betreiber-Daten ist seit Anbeginn an ein zentrales Thema der Drupal Community.

Drupal ist die Plattform, die von Regierungen und Regierungsorganisationen in 150 Ländern weltweit, Universitäten und Konzernen für die Verwaltung ihrer Onlinepräsenzen eingesetzt wird. Drupal ist der Rahmen für den Online-Auftritt von Medienunternehmen wie BBC, NBC und MTV UK. Organisationen wie Amnesty International und Universitäten wie die Universität Oxford sowie viele multinationale Konzerne, für die Sicherheit und Flexibilität einen hohen Stellenwert haben, arbeiten mit Drupal.

 

Typo3, dessen Vertrieb seit 2012 offiziell unter dem Namen Typo3 CMS läuft, ist ein kostenloses, Open-Source basiertes Content-Management-System (CMS), mit dem Webpräsenzen erstellt werden können. Aufgrund seiner einfachen Handhabung nimmt es innerhalb der populärsten CMS eine immer wichtigere Stellung ein. Verwendung findet es unter anderem bei Regierungsseiten, Homepages gemeinnütziger Organisationen und auf Seiten der Privatwirtschaft.

Was ist ein CMS?

Wer eine Internetpräsenz unterhalten, beziehungsweise diese aktuell halten möchte, sieht sich dem Problem ausgesetzt, dass es normalerweise schwierig ist, ein solches Vorhaben ohne tiefergehende Kenntnisse im Bereich Webtechnik (zum Beispiel HTML und Skriptsprachen) zu realisieren. Genau hier setzen sogenannte Content-Management-Systeme an: Einmal auf dem Server hochgeladen, installiert und eingerichtet, ist es durch ihre intuitive Bedienung auch Laien relativ einfach möglich, Inhalte – Englisch „Contents“ – auf einer Homepage zu veröffentlichen. Der Begriff „Content“ steht hierbei nicht nur für Texte, sondern auch für beispielsweise Bilder, Tabellen oder Navigationsmenus.

Weitere Content-Management-Systeme

Abgesehen von Typo3 gibt es noch mehrere andere Content-Management-Systeme, unter anderem WordPress und Drupal. Auch bei ihnen handelt es sich um Open-Source-Projekte, also kostenlos bereitgestellte Software mit einem öffentlichen Quelltext, der von jedermann eingesehen und somit genutzt wie auch verändert werden kann. WordPress ist vor allem bei Betreibern von Weblogs („Blogs“) beliebt, wird jedoch auch immer mehr für konventionelle Webseiten verwendet. Drupal konzentriert sich auf die Anforderungen einer sogenannten Social Software; neben ebenfalls Weblogs sind das beispielsweise Foren.

Geschichtliche Entwicklung von Typo3

Seine Geburtsstunde hatte Typo3 im Jahre 1998, als es vom Dänen Kasper Skårhøj für dessen Kunden entwickelt wurde. Mittlerweile wird es von der Typo3 Association betreut, einem in der Schweiz eingetragenen und gemeinnützigen Verein, der sich durch Mitgliedsbeiträge und Sponsorengelder finanziert. Das Team, das sich mit der Weiterentwicklung von Typo3 beschäftigt, besteht mittlerweile aus über 300 Mitarbeitern.

Verbreitung von Typo3

Typo3 ist hauptsächlich in Europa verbreitet. Am populärsten ist es in Deutschland, wo es in Bezug auf die Beliebtheit an zweiter Stelle nach WordPress rangiert. Insgesamt gibt es über 300.000 bestätigte Webseiten, die auf Typo3 setzen; geschätzt sind es sogar mehr als 500.000. Beispiele für Internet-Präsenzen in Deutschland, auf denen es läuft, sind das Bundesland Sachsen-Anhalt, die Telekom-Tochter congstar, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sowie die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG).

Die Technik hinter Typo3

Typo3 wird auf einem Webserver installiert; hierzu eignen sich unter anderem Apache, Nginx und IIS. Voraussetzung ist zusätzlich das Vorhandensein einer Datenbank, wie etwa Oracle oder MySQL. Typo3 ist betriebssystemunabhängig, das heißt, es funktioniert sowohl unter Microsoft Windows, MacOS von Apple, Linux und selbst unter weniger bekannten Betriebssystemen wie etwa FreeBSD. Programmiert wird es in den Skriptsprachen PHP und JavaScript. Um die Inhalte anzeigen zu können, ist ein Webbrowser notwendig, der JavaScript beherrscht, was allerdings auf so ziemlich alle aktuellen Browser zutrifft. Möchte man als Entwickler eine Typo3-Webseite konfigurieren, erfordert dies eine umfassende Einarbeitung in die Metasprache TypoScript.

Sicherheit bei Typo3

Einen nicht zu unterschätzenden Vorteil bietet Typo3 in Bezug auf die Sicherheit. Es ist zum Teil deutlich weniger anfällig als andere Content-Management-Systeme, was sicherlich auch daran liegt, dass es innerhalb der Typo3 Association eine eigene Abteilung gibt, die sich ausschließlich auf diesen Aspekt konzentriert. Diese sorgt zum einen dafür, dass Sicherheitslücken geschlossen werden, zum anderen ist es aber auch ihre Aufgabe, Entwickler und Anwender auf dem Laufenden zu halten und zu beraten.

Einfache Bedienung

Wie oben bereits erwähnt, reichen für die Bedienung von Typo3 geringe technische Kenntnisse aus. Entsprechend kann die Einarbeitung der Redakteure auf zum Beispiel einer Nachrichtenseite sehr schnell gehen; einige Minuten können durchaus ausreichend sein, damit diese in der Lage sind, die grundlegendsten Arbeiten auszuführen.

Dank der grafischen Benutzeroberfläche können neue Artikel ganz besonders komfortabel erstellt und veröffentlicht werden, so dass es ein Leichtes ist, die Seite aktuell zu halten. Gleiches gilt für Online-Shops, die unkompliziert neue Produkte einpflegen und ebenso unkompliziert alte Produkte entfernen können.

Ein weiterer Vorteil sind die verschiedenen Benutzerrechte. So kann jedem Redakteur  ein Profil zugewiesen werden, das jeweils individuelle Rechte besitzt, was auch dazu führt, dass Komplexität reduziert wird, da der einzelne Redakteur sich nur mit dem auseinandersetzen muss, was er braucht und worauf er Zugriff hat.

Support für Anwender

Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei Typo3 um eines der populärsten CMS handelt, gibt es eine relativ große Zahl an Dienstleistern, die bei Problemen helfen können. Hinzu kommt, dass ein solch gefestigtes System mit einer so großen Entwickler- und auch Fangemeinde ziemlich zukunftssicher sein dürfte. Ebenfalls gibt es eine Vielzahl an Entwicklern für Extensions, weshalb die Zahl dieser Erweiterungen auch entsprechend groß ist. Mit solchen Extensions ist es möglich, die Funktionalität der Seite zu erweitern und dem eigenen Geschmack, beziehungsweise den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Beispiele hierfür sind News-Ticker-Anwendungen, Shop-Systeme und Newsletter.

Apache Tomcat (manchmal einfach „Tomcat“ genannt) ist eine Open-Source-Implementierung der Technologien Java Servlet, JavaServer Pages, Java Expression Language und WebSocket. Tomcat bietet eine HTTP-Webserverumgebung mit „reinem Java“, in der Java-Code ausgeführt werden kann.

Was macht Tomcat?

Der genaue Titel für Tomcat wäre entweder „Webserver“ oder „Servlet-Container“. Auch wenn Tomcat einige Java EE-Funktionen nicht sofort unterstützt, können Sie die meisten dieser Funktionen dennoch verwenden. Tomcat ist ausgereift, gut dokumentiert und der am häufigsten verwendete Java-Anwendungsserver.

Tomcat empfängt eine Anfrage von einem Client über einen seiner Konnektoren. Tomcat ordnet diese Anforderung der entsprechenden Engine zur Verarbeitung zu. Wenn dies nicht der Fall ist, kompiliert Tomcat das Servlet in Java-Bytecode, der von der JVM (Java Virtual Machine) ausgeführt werden kann, und erstellt eine Instanz des Servlets.

Was ist Apache?

Apache ist eine Open-Source- und kostenlose Webserver-Software, die rund 40% aller Webseiten weltweit unterstützt. Es ermöglicht Website-Eigentümern, Inhalte im Web bereitzustellen – daher der Name „Webserver“. Es ist einer der ältesten und zuverlässigsten Webserver. Die erste Version wurde 1995 veröffentlicht.

Vorteile des Apache-Webservers

Der Quellcode von Apache steht jedem kostenlos zur Verfügung und es ist keine Lizenz erforderlich. Er kann geändert werden, um den Code anzupassen und Fehler zu beheben. Die Möglichkeit, weitere Funktionen und Module hinzuzufügen, macht Apache zu einem Favoriten unter den Technikern. Er ist sehr zuverlässig und bietet eine solide Leistung.

Apache und Tomcat

Einfach ausgedrückt: Apache ist ein Webserver, der statische Webseiten bedienen soll. Apache Tomcat hingegen ist ein Anwendungsserver für Java-Anwendungen (Servlets, JSPs usw.). Sie können Webseiten auch über Tomcat bereitstellen, dies ist jedoch im Vergleich zu Apache weniger effizient.

Der grundlegende Unterschied zwischen Tomcat und dem Apache HTTP Server besteht darin, dass Tomcat dynamischen Inhalt mithilfe von Java-basierter Logik bereitstellt, während der Hauptzweck des Apache Webservers darin besteht, statische Inhalte wie HTML, Bilder, Audio und Text bereitzustellen.

Tomcat kann als eigenständiger Server ausgeführt werden. Um Tomcat zusammen mit Apache auszuführen, muss Apache ein „Adapter“ -Modul laden, das ein bestimmtes Protokoll wie das Apache JServ Protocol (AJP) verwendet, um mit dem Tomcat über einen anderen TCP-Port (Port 8009 in der Standardkonfiguration) zu kommunizieren.

Was ist Java?

Java ist eine Programmiersprache, mit der Entwickler Anwendungen für Computer erstellen. Möglicherweise haben Sie ein Programm heruntergeladen, für das die Java-Laufzeit (Java Runtime) erforderlich ist. Java verfügt über ein Web-Plug-In, mit dem Sie diese Apps in Ihrem Browser ausführen können.

Als Anwendungsserver ist Tomcat entweder als Binär- oder als Quellcode-Version zugänglich und wird verwendet, um eine Vielzahl von Anwendungen und Websites über das Internet zu betreiben.

NGINX

NGINX (ausgesprochen: Engine X) ist Open Source-Software für Web-Serving, Reverse-Proxy, Caching, Lastausgleich, Medien-Streaming und mehr. Zusätzlich zu seinen HTTP-Serverfunktionen kann NGINX als Proxyserver für E-Mails (IMAP, POP3 und SMTP) und als Reverse-Proxy und Load Balancer für HTTP-, TCP- und UDP-Server fungieren.

NGINX ist ungefähr 2,5-mal schneller als Apache, basierend auf den Ergebnissen eines Benchmark-Tests, bei dem bis zu 1.000 gleichzeitige Verbindungen ausgeführt werden. NGINX liefert statische Inhalte eindeutig schneller als Apache. Wenn Sie viele statische Inhalte mit hoher Parallelität bereitstellen müssen, kann NGINX eine echte Hilfe sein.

Wie funktioniert Nginx?

Nginx funktioniert anders als Apache, hauptsächlich im Hinblick auf den Umgang mit Threads. Nginx erstellt nicht für jede Webanforderung neue Prozesse, sondern der Administrator konfiguriert, wie viele Arbeitsprozesse für den Hauptprozess von Nginx erstellt werden sollen. Jeder dieser Prozesse ist single-threaded. Jeder Mitarbeiter kann Tausende von gleichzeitigen Verbindungen verarbeiten. Dies geschieht asynchron mit einem Thread, anstatt Multithread-Programmierung zu verwenden..

Vergleich zwischen Apache Tomcat und Nginx

NGINX ist ein kostenloser Open-Source-Hochleistungs-HTTP-Server und Reverse-Proxy sowie ein IMAP/POP3-Proxy-Server. Apache Tomcat ist eine Open-Source-Implementierung von Java Servlet, JavaServer Pages, Java Expression Language und Java WebSocket-Technologien.

Unterschied zwischen Server und Virtueller Server (Virtual Machine VM)

Ein Webserver ist ein Computersystem, das Webseiten hostet. Es wird Webserver-Software wie Apache oder Microsoft IIS ausgeführt, die den Zugriff auf gehostete Webseiten über das Internet ermöglicht. Die meisten Webserver sind über eine Hochgeschwindigkeitsverbindung mit dem Internet verbunden und bieten OC-3 (Optical Carrier 3) oder schnellere Datenübertragungsraten. Durch eine schnelle Internetverbindung können Webserver mehrere Verbindungen gleichzeitig unterstützen, ohne sich zu verlangsamen.

Jeder Computer kann in einen Webserver verwandelt werden, indem Serversoftware installiert und der Computer mit dem Internet verbunden wird. Es gibt viele Webserver-Softwareanwendungen, einschließlich freier Software und kommerzieller Pakete.

Eine virtuelle Maschine (VM) ist ein Software-Computer, der als Emulation eines physischen Computers verwendet wird.Ein virtueller Server arbeitet in einer Umgebung mit mehreren Mandanten. Dies bedeutet, dass mehrere VMs auf derselben physischen Hardware ausgeführt werden. Ein Hypervisor (auch: Virtual Machine Monitor, kurz VMM) wird zum Erstellen und Verwalten von VMs verwendet, die über eigene virtuelle Computerressourcen verfügen.

Was ist RAM im Computer?

Computerspeicher oder Direktzugriffsspeicher (engl. RAM = Random Access Memory ) ist der kurzfristige Datenspeicher Ihres Systems.

Er speichert die Informationen, die Ihr Computer aktiv verwendet, damit schnell darauf zugegriffen werden kann. Je mehr Programme auf Ihrem System gleichzeitig ausgeführt werden, desto mehr Speicher wird benötigt.

Tomcat Speicherbelegung

Standardmäßig legt Tomcat seine eigene Speichergröße auf etwa 64 MB fest, was für Webanwendungen bei weitem nicht ausreicht.Sie können die „Startgröße“ und die „maximale Größe“ festlegen und den Heap-Speicherplatz erhöhen. Um die richtigen Werte für Ihre Plattform herauszufinden, müssen Sie den Befehl „java -X“ im Terminal eingeben.

Storage Spaces direct (S2D) ist ein System von Microsoft, mit dem skalierbarer softwaredefinierter Speicher realisiert wird. Es handelt sich um eine Funktion für die Betriebssysteme Windows Server 2016 und 2019 Datacenter. Dabei wird ein Cluster aus den physikalischen Speichermedien der eingebundenen Server erstellt und logischer Speicherplatz gebildet. Dieser ist hochverfügbar und kann unkompliziert erweitert werden.

Wie funktioniert Storage Spaces direct im Detail?

Direkte Speicherplätze, wie Storage Spaces direct (S2D) in deutschsprachigen Programmversionen heißt, nutzt das Prinzip der Virtualisierung. Aus den physikalischen Speichermedien, egal ob Festplatte, SSD oder NVM, wird ein Verbund gebildet. Der schnellste verfügbare Speicher wird dabei automatisch als Cache genutzt. In einer Abstraktionsschicht sorgt das Cluster Shared Volumes Filesystem (CSVFS) dafür, dass der gesamte Speicherbereich logisch wie ein Laufwerk verwaltet werden kann. Die Funktionalität der Dateiverwaltung wird optional durch das bekannte Desktop-Dateisystem NTFS oder ReFS, das spezielle Server-Dateisystem von Microsoft, gewährleistet. Microsoft empfiehlt die Verwendung von ReFS. Der Speicherplatz kann danach zentral verwaltet werden. Dies ist das Prinzip des softwarebasierten Speichers, dem Software-Defined Storage. Die Einrichtung und Verwaltung ist mit der integrierten Microsoft Powershell möglich.

Vorteile von Storage Spaces direct

Das System Storage Spaces direct (S2D) ist direkt in die neuen Server-Betriebssysteme integriert. Hierdurch ist eine reibungslose Einbindung gewährleistet. Aus einer gewachsenen, heterogenen Server-Landschaft kann ein einheitlicher Speicher gebildet werden, der für alle eingebundenen System verfügbar ist. Dieser ist in der Folge auch zentral administrierbar.

Das System ist zudem skalierbar. Mit wenigen Befehlen können nachträglich weitere Komponenten hinzugefügt oder ausgetauscht werden.

Ein bedeutendes Merkmal ist die Ausfallsicherheit. Hier unterscheidet man zwischen der Einzelparität, die einem RAID-5 gleicht und dadurch nur 50 Prozent des physikalischen Speichers nutzen kann und der dualen Parität. Diese ähnelt dem RAID-6 und die Effizienz steigt mit der Anzahl der eingebundenen Hardware-Speichermedien auf bis zu 80 Prozent.

Zudem verwendet Microsoft eine Technik mit Namen Local Reconstruction Codes (LRC). Dabei werden innerhalb der eingebundenen Medien kleinere Gruppen gebildet, damit der Aufwand zur Wiederherstellung nicht auf den gesamten Speicher angewendet werden muss, sondern nur auf die lokal betroffenen Bereiche. Zur Steigerung der Effizienz kann zudem parallel Spiegelung für Teile des Speichers verwendet werden. Dieser Speicher wird dann vorrangig für Schreibvorgänge genutzt und die Daten erste später in andere Speicherbereiche verschoben.

Nachteile von S2D

Storage Spaces direct (S2D) ist an die entsprechenden Server-Lizenzen gebunden. Das bedeutet, dass alle eingebundenen Systeme auch über eine Lizenz für Windows Server 2016 oder 2019 Datacenter verfügen müssen. Das verursacht Kosten von etwa 5000 Euro pro Server, der in den Verbund aufgenommen werden soll. Insbesondere wenn es vorrangig um eine File-Server-Funktionalität geht, gibt es günstigere Alternativen. Bei Nutzung als Plattform für virtuelle Maschinen, müssen die Kosten anderer kommerzieller Anbieter gegenübergestellt werden.

Alternativen zu Storage Spaces direct

Eine ähnliche Funktionalität wie Storage Spaces direct (S2D) bietet das 2012 vorgestellte Ceph. Das System wird unter der GNU-General Public License angeboten und ist damit kostenfrei. An der Weiterentwicklung arbeiten namhafte Firmen. So sind beispielsweise die Hardware-Herstellern CISCO, Fujitsu und Intel sowie Linux-Distributoren, wie Red Hat, SuSE und Canonical (Entwickler von Ubuntu) beteiligt. Es ist allerdings nur unter Linux lauffähig.