Das Lexikon für die wichtigsten Begriffe aus der IT.

Was ist hardware Motherboard beispiel

Hardware ist die Gegenkomponente zu Software. Der Begriff beinhaltet alle technischen Komponenten eines Computers, Laptops, Smartphones oder Tablet PCs. Jedes auf mechanische oder elektronische Impulse reagierende Bauteil, inklusive Drucker, USB Sticks und Tastaturen gehören zur Hardware. Dabei sind Hardwarekomponenten im Zusammenspiel mit dem Betriebssystem die Basis eines Computers, ohne die das Gerät nicht nutzbar wäre und keine Software installieren ließe.

Hardware hat unterschiedliche Größen und Formen

Das Mainboard, die Grafikkarte, die Tastatur und der Arbeitsspeicher wie der Prozessor sind Hardwarekomponenten eines Computers. Die unterschiedlichen Leistungen und Geschwindigkeiten basieren auf den verschiedenen Größen, in denen die technischen Komponenten hergestellt sind. Einfach erklärt könnte man sagen, alle Bauteile der technischen Geräte mit einer Haptik sind Hardware. Hingegen sind Programme und physisch nicht greifbare Details eines PCs oder Smartphones Software. Schon die Übersetzung der englischen Termini gibt Auskunft darüber, welche Komponenten als Hardware bezeichnet und in allen technischen Geräten eines Genres verbaut sind. Jeder PC hat ein Mainboard und eine Tastatur, die allerdings unterschiedlich beschaffen sein kann.

Interne und externe Hardware

Fällt der Begriff, gehen die Gedanken in erster Linie zu integrierten Bauteilen. Aber auch der Monitor, die Maus und Ausgabegeräte wie ein Drucker fallen in die Rubrik. Hierbei handelt es sich um externe Komponenten, die ebenfalls auf mechanische oder elektrische Impulse reagieren und entsprechend zu den Hardwarekomponenten des Computers gehören. Die Funktionalität von Computern basiert auf dem Zusammenspiel zwischen Hard- und Software, sodass eine Komponente die andere bedingt. Ohne Software sind technische Geräte nicht nutzbar und ohne Hardware besteht keine Basis, Programme aufzuspielen und den PC oder das Smartphone in Betrieb zu nehmen. Auch externe Hardware benötigt Komponenten, durch die eine Erkennung des Anschlusses am PC erfolgt.

Jedes physisch greifbare Bauteil ist Hardware

Laien denken bei der Begriffsbezeichnung primär an die Festplatte, den Prozessor oder den Arbeitsspeicher. Dass auch der Bildschirm, ein USB Stick oder die Maus unter die Rubrik fallen, ist für unerfahrene Computernutzer nicht selten eine Neuigkeit. Am besten lassen sich Hardwarekomponenten damit erklären, dass sie greifbar und damit haptisch sind. Man sieht sie, man kann sie berühren und sie bestehen aus einem festen Material. Selbst das Gehäuse eines Computers oder die Schale des Handys ist nicht einfach nur eine Hülle aus Metall oder Kunststoff, sondern zählt ebenfalls zu den Hardwarekomponenten des Geräts. Auch wenn es keine elektrischen oder mechanischen Impulse aufnimmt und weiterleitet.

Hardware als maßgeblicher Bestandteil zur Nutzbarkeit

Die Installation von Software und der Anschluss externer Geräte ist nur möglich, wenn es Hardwarekomponenten gibt. Irgendwo müssen die Daten gespeichert und zur jederzeitigen Abrufung hinterlegt werden. Dazu dienen die Speicherkarte oder die Festplatte, während der Prozessor die Geschwindigkeit regelt und der Arbeitsspeicher dafür sorgt, wie viele Anwendungen geöffnet sein können und wie das die Leistung des PCs oder Smartphones beeinflusst.

Ohne Hardwarekomponenten gibt es keine physischen Bauteile und somit keine Basis für die Installation von Software. Einfach erklärt: Ohne diese Bauteile wäre der PC oder das Smartphone überhaupt nicht existent. Das fällt im Hinblick auf die Tatsache auf, dass selbst das Gehäuse eine Hardwarekomponente und ein physisches Bauteil ist.

Was ist SSL

Im Internet einkaufen, Bankgeschäfte tätigen, Reisen buchen und vieles mehr wird immer beliebter. Privatpersonen können sogar ihre Steuererklärungen in der digitalen Form einreichen. Meist werden bei all diesen Aktionen jedoch sensible Daten weiter gegeben. Es ist wichtig, dass dies verschlüsselt geschieht. Das SSL-Zertifikat schafft hierbei Abhilfe, denn es verschlüsselt die gesendeten Daten.

Was bedeutet eigentlich SSL?

Das SSL-Zertifikat (Secure Socket Layer) sichert die Online-Kommunikation zwischen beiden Rechnern ab. Die Daten werden also verschlüsselt übertragen. Das Verfahren kann damit verglichen werden, dass ein Brief vor dem Versenden versiegelt wird. Layer bezeichnet dabei die Transportschichten, mit welchen der Datenaustausch zwischen den Rechnern bildhaft dargestellt wird. Es gibt viele Bereiche, in denen die Vertraulichkeit das oberste Gebot ist.

Auf SSL im Internet achten

SSL im Browser- Beispiel

Das Schloss neben der Adresszeile des Browsers zeigt an, dass es sich hier um eine sichere Verbindung handelt.

Dass eine Webseite SSL nutzt, lässt sich leicht erkennen. Es zeigt sich daran, dass die Internetseite am Anfang mit „https://“ beginnt. Dies zeigt, dass hier verschlüsselt mit dem Webserver kommuniziert wird. Folgende Zeichen weisen ebenfalls auf ein SSL-Zertifikat hin: Ein Schloss-Symbol, das im Browser oben oder unten angezeigt wird oder das Trustlogo auf der Seite, denn auch dies dürfen lediglich Inhaber eines SSL-Zertifikats nutzen. Eine grüne Adressleiste verdeutlicht, dass die höchste Sicherheitsstufe vorliegt. Die Besucher der Webseiten können in diesen Fällen sicher sein, dass die Daten durch Dritte nicht mitgelesen oder abgehört werden.

SSL ist bei den Suchmaschinen und Nutzern beliebt

Sichere Webseiten werden aus SEO-Sicht von Google und anderen Suchmaschinen mittlerweile bevorzugt. Webseiten und Onlineshops ohne SSL-Zertifikat werden demzufolge schlechter gereiht als Seiten, bei denen die Daten verschlüsselt übertragen werden. Dies hat natürlich Vorteile für den Kunden, der den Ergebnissen auf den ersten Seiten eher vertrauen kann als Webseiten, die weiter hinten gelistet werden. Das SSL-Zertifikat ist auf verschiedenen Wegen erhältlich, beispielsweise direkt beim Anbieter, also der Zertifizierungsstelle. Einfacher ist die Bestellung meist über den Webhosting-Anbieter.

Verschiedenen Arten von SSL

Verschlüsselung für EmailsSSL-Verbindungen gibt es auf Webseiten, aber ebenso beim E-Mail-Versand. Wer sensible Daten versendet, beispielsweise Ärzte oder Menschen, die im Finanzbereich arbeiten, sollten darauf achten, dass sie einen E-Mail-Server mit einer sicheren Verbindung wählen. Dem POP3 und SMTP werden in diesem Fall ein S hinzugefügt. Bei einer POP3S- oder SMTPS-Verbindung können Nutzer dementsprechend sicher sein, dass sie mit einem Sicherheitszertifikat ausgestattet sind.

Aus Sicherheitsgründen sollten zumindest alle Shops SSL nutzen. Hier werden zahlreiche persönliche Daten übertragen, bei denen es sich oftmals auch um sensible Bankdaten handelt. Diese dürfen nicht in falsche „Hände“ geraten. Es ist sogar empfehlenswert, dass generell für alle Webseiten SSL genutzt wird. Wenn sich Kunden auf einer gewöhnlichen Seite ohne Sicherheitszertifikat in ihr Kundenkonto einloggen, werden die Daten unverschlüsselt gesendet und damit ebenso das Passwort. Letztendlich muss aber auch erwähnt werden, dass es leider keine 100%-ige Sicherheit gibt, denn Seiten können gehackt werden.

Active Directory als Verzeichnisdienst im Netzwerk

Active Directory (oder kurz AD) von Microsoft ist ein sogenannter Verzeichnisdienst. Seine Aufgabe ist es, eine Grundlage für die Verwaltung von Computern in einem Netzwerk zu erschaffen. Zudem dient AD zur Verwaltung von einzelnen Anwendern, Gruppen von Nutzern, die in einem Team kooperieren und zum Auffinden von Ressourcen wie Druckern oder Kopierern in einem Netzwerk. Damit stellt Active Directory einen entscheidenden Teil des Rückgrats in einem Computernetzwerk dar.

Dieser Verzeichnisdienst ist seit Windows Server 2003 ein fester Bestandteil des Betriebssystems und damit weltweit verbreitet. Im Arbeitsalltag spielt der Verzeichnisdienst eine wichtige Rolle, auch wenn er für Anwender zumeist unbemerkt im Hintergrund seine Arbeit verrichtet.

So funktioniert ein Verzeichnisdienst

Die primäre Aufgabe eines Verzeichnisdienstes wie Active Directory ist es, Informationen zu bündeln und zur Verfügung zu stellen. Dies geschieht in einer zumeist verschlüsselten Datenbank. Hier werden, ähnlich wie in einem Telefonbuch, bestimmte Daten miteinander abgelegt. Allerdings sind die Möglichkeiten, verschiedene Daten miteinander zu verknüpfen, erheblich komplexer als in einer simplen Tabelle mit zwei Werten, wie es in einem Telefonbuch der Fall wäre.

Zu einem Computernetzwerk gehören sehr viele und sehr unterschiedliche Dinge. Diese werden in einem Verzeichnisdienst als Objekte bezeichnet. Zunächst gelten alle Computer, die Bestandteil eines Netzwerks sind, als eigene Objekte. Auch sämtliche Geräte, die an einen Computer des Netzwerks oder direkt an das Netzwerk angebunden sind, werden vom Verzeichnisdienst verwaltet. Hierzu zählen beispielsweise Drucker, Plotter, Faxgeräte und die Telefone bei einer Telefonanlage, die auf IP-Telefonie basiert. Allen Geräten im Netzwerk weist der Verzeichnisdienst eine eindeutige Bezeichnung zu, zusätzlich erhalten sie bestimmte Eigenschaften, über die sie aufgefunden werden können. So weiß ein Verzeichnisdienst zum Beispiel, ob es sich bei einem angeschlossenen Gerät um einen Rechner, ein externes Laufwerk oder einen Drucker handelt. Aber die Verwaltung der vorhandenen Hardware ist nur ein Teil der Aufgaben eines Verzeichnisdienstes.

Nicht nur für Maschinen, sondern auch für Menschen

Bild von Computern, die über Netzwerk verbunden sind

Organisierte Nutzerverwaltung im Netzwerk

Die zweite wichtige Gruppe von Objekten, die Bestandteil des Verzeichnisdienstes sind, sind die Anwender. Auch diese haben eine eindeutige Bezeichnung, ihren Nutzernamen. Der Verzeichnisdienst verwaltet zusätzlich zu dieser grundlegenden Information auch weitergehende Werte, beispielsweise das vom Nutzer verwendete Passwort. Ebenfalls bietet der Verzeichnisdienst die Möglichkeit, Nutzer zu organisieren. So ist es möglich, einem Nutzer bestimmte Rechte zu gewähren oder eben auch zu verweigern. Nicht jeder Nutzer soll beispielsweise volle Zugriffsrechte auf alle Drucker oder alle Daten in einem Netzwerk erhalten.

Um die Verwaltung von Nutzern in einem Netzwerk möglichst einfach zu gestalten, können in einem Verzeichnisdienst wie zum Beispiel Active Directory, auch Nutzergruppen definiert werden. Alle Nutzer einer Nutzergruppe bekommen dieselben Rechte. Damit ist es sehr leicht möglich, die Organisationsstruktur eines Unternehmens in einzelne Abteilungen auch im Netzwerk abzubilden und somit die Kooperation innerhalb von Abteilungen und Arbeitsgruppen deutlich zu erleichtern.

Der Nutzen für den Anwender

Auch wenn Anwender nur selten bewusst mit einem Verzeichnisdienst in Berührung kommen, bietet ihnen dieser erhebliche Vorteile. Ist ein Anwender im Verzeichnisdienst gespeichert, kann er von unterschiedlichen Rechnern aus auf das Netzwerk zugreifen. Außerdem ist es ihm möglich, alle für ihn freigeschalteten Dienste überall im Netzwerk zu nutzen.

Lese–Tipp: Wie Sie ihr Active-Directory mit Office 365 verbinden.

Neben der vollen Arbeitsfähigkeit im ganzen Netzwerk dient die Verwendung eines Verzeichnisdienstes aber auch der Sicherheit des Anwenders. Durch die Einschränkung von Nutzungsrechten ist es ihm beispielsweise nicht möglich, versehentlich Dateien zu verändern oder zu löschen, auf die er keinen Zugriff haben sollte. Zur praktischen Anwendung kommt dies unter anderem, wenn für Vorlagen-Dateien im Verzeichnisdienst zwar ein Lese-Recht, aber kein Schreib-Recht erteilt wurde. Ein Anwender kann die entsprechende Datei also öffnen und ansehen, sie aber nicht versehentlich verändern. Soll die Datei als Vorlage verwendet werden, erstellt der Anwender sich eine Kopie, die dann von ihm vollständig genutzt werden kann.

Auch bei der Arbeitsorganisation ist ein Verzeichnisdienst ein wichtiges Hilfsmittel. Anwender können selbst erstellte Dateien und ganze Verzeichnisse über einen Verzeichnisdienst mit einer bestimmten Gruppe, man spricht hier von einer Workgroup, teilen. Damit ist es sehr einfach, gemeinschaftlich durchgeführte Projekte leichter zu verwalten und so zu jedem Zeitpunkt die Übersicht über die erstellten Informationen zu behalten.

Der Nutzen für Administratoren

Administration der Benutzerrechte

Bei der Verwaltung eines Netzwerks spielt der Verzeichnisdienst eine erhebliche Rolle. Denn durch die Organisation der Netzwerkstruktur entsteht die Möglichkeit, Teile des Netzwerks unter verschiedenen Gesichtspunkten zusammenzufassen. IT-Dienstleister haben so eine Möglichkeit, kosteneffizient bestimmte Bereiche eines Netzwerks zu administrieren. Dies kommt zum Beispiel bei der Einrichtung von Sicherheitsmaßnahmen oder der Erweiterung eines Arbeitsbereichs zum Tragen.

Auch stellt die Verwendung eines Verzeichnisdienstes eine gute Möglichkeit dar, um neue Netzwerkstrukturen zu planen und somit eine für den Kunden kosten- und leistungsoptimierte Lösung zu schaffen.

Datenbackup in einer Cloud

Backup könnte kurz und knapp auch als Datensicherung bezeichnet werden und ist ein wichtiges Thema. Viele nehmen es nicht so ernst und reagieren leider erst, wenn es schon zu spät ist. Schnell ist es passiert: Der Bildschirm friert ein und nichts hilft mehr, die Daten sind weg. Wer an eine Datensicherung gedacht hat, darf sich nun glücklich schätzen.

Wichtige Daten und vieles mehr mit einem Backup sichern

Wichtige Dokumente, berufliche und private Unterlagen, Zugangsdaten, die Diplom- oder Abschlussarbeit, unverzichtbare E-Mails, jahrelang gesammelte Fotos, die Musiksammlung, Videos usw., all das kann von einer Minute auf die andere verloren sein. Nicht jedoch, wenn ein Backup erstellt wurde. Damit kann ein Datenverlust vermieden werden, bevor es irgendwann zu spät dafür ist. Ist das Backup, also die Sicherung erfolgt, sind alle Dateien noch vorhanden. Spätestens, wenn die Festplatte oder der Computer plötzlich den Dienst verweigern, wissen Nutzer Backups zu schätzen. Um den Datenverlust, der bei vielen eine „Katastrophe“ bedeutet, zu vermeiden, sollten möglichst früh und regelmäßig Backups des Systems erstellt werden.

Bild von hard disc

Regelmäßig Sichern bringt viele Vorteile

Datensicherung ernst nehmen

Unter einem Backup wird die Speicherung von sicherungswürdigen Daten verstanden. Damit entsteht eine regelmäßige Sicherungskopie, sprich ein Abbild der relevanten Daten. Dies geschieht abseits des gewöhnlichen Speicherortes, auf einem externen Datenträger wie einer separaten Festplatte, einem Flash-Speicher, einer CD, DVD oder einem Cloud-Speicher. Wenn beispielsweise die Festplatte defekt ist oder ein Virus die Daten zerstört hat, kommt diese zum Einsatz. Um auf einem externen Datenträger Backups anzufertigen, ist eine Software erforderlich. Diese sichert alle Daten.

Warum ist ein Backup wichtig?

Die moderne Technik ist mittlerweile sehr fortgeschritten und langlebig, allerdings nicht unsterblich. Die Festplatte beispielsweise funktioniert eine bestimmte Anzahl an Betriebsstunden. Je nach Beanspruchung kann diese länger, aber auch kürzer sein. Irgendwann treten Störungen und Defekte auf. Sogar eine neue Festplatte kann in Ausnahmefällen defekt werden. Der Computer kann vielleicht nicht mehr gestartet werden, sodass kein Zugriff mehr auf die Daten besteht und sie schlimmstenfalls verloren gehen. Auch Schadsoftware wie ein Computervirus kann dies verursachen.

  • Volles Backup: umfasst jede Datei auf dem System (Abbild des jetzigen Zustands)
  • Partielles Backup: nur Teile der Daten werden gespeichert
  • Inkrementelles oder differenzielles Backup: die zu sichernden Daten werden noch weiter reduziert
Bild von Backup Server

Nicht vernachlässigen: das regelmäßige Sichern aller relevanter Daten

Ein regelmäßiges Backup, also eine Datensicherung, ist unbedingt empfehlenswert. Das Ziel besteht darin, dass wichtige Daten usw. auf einem separaten Datenträger gespeichert werden, sodass sie beim Defekt oder Verlust des Geräts wiederhergestellt werden können.

Wie oft eine Datensicherung durchgeführt wird, muss jeder für sich entscheiden, denn Defekte sind grundsätzlich bei jedem Speichermedium möglich. In Unternehmen fallen täglich deutlich höhere Datenmengen an. Eine manuelle Sicherung würde in diesem Fall zu viel Aufwand bedeuten, sodass hier zu automatisierten Lösungen gegriffen wird.

Bild von OLED Leuchtioden

OLED ist die Abkürzung für organische Leuchtdioden: organic light emitting Diode. Immer mehr Tablet Computer und Smartphones sind mit OLED Technologie ausgestattet. Ebenso ist die der Natur nachempfundene Technologie auch bei Fernsehern und PC-Bildschirmen eine Innovation.

Organische Leuchtdioden und ihre Vorteile

Die Fluoreszenz kommt in der Natur zum Beispiel bei verschiedenen Fischarten vor. Das OLED Display basiert ebenfalls auf der Fluoreszenz und weist gegenüber klassischen Bildschirmen eine viel schnellere Reaktionszeit auf. Während die Reaktionszeiten bei vielen Bildschirmen bei rund 50 Millisekunden liegen, sind sie bei OLED Displays bei unter einer Mikrosekunde angesiedelt.

Die Reaktion erfolgt somit tausend Mal schneller als es bei herkömmlichen Technologien der Fall ist. Ebenso ist der Kostenfaktor ein Vorteil, denn diese Technologie lässt sich günstiger als normale LEDs produzieren. Sie können auf jeder Oberfläche zum Einsatz kommen und erweisen sich daher in Punkto Flexibilität als interessanter Faktor der Zukunft.

Bild von Smartphone ScreenHöhere Kontraste als bei LED und LCD

Bei geringem Energiebedarf sind die Kontraste schärfer und heben sich deutlich von LED oder LCD Bildschirmen ab. Generell kann auf eine Hintergrund Beleuchtung verzichtet werden, wodurch Geräte mit OLED sparsamer im Betrieb und damit einhergehend umweltfreundlicher im Einsatz sind.

OLED noch nicht vollständig ausgereift

Bisher hat diese Technologie eine geringere Lebensdauer als Bildschirme an LED und LCD Geräten. Die organischen Elemente nehmen Wärme und Feuchtigkeit auf, was zur Korrosion führt und so für einen höheren Verschleiß der Materialien sorgt. Früher oder später zeigen sich deutliche Farbunterschiede auf dem Bildschirm, sodass die Vorteile wie Kontrast und Reaktionszeit in den Hintergrund geraten.

Der Natur nachempfunden und ausbaufähig

Im Zeitalter der stetig neuen Technologien liegt der Fokus immer stärker auf dem Umweltschutz. Geräte sollen mehr und bessere Leistung bringen, dabei aber weniger Energie verbrauchen. Da OLED-Displays keine Hintergrundbeleuchtung benötigen, spart man Energie und kann Handys, Fernseher oder Computer mit einem weitaus geringeren Verbrauch betreiben.

Für Unternehmen gehört die zuverlässige Verwaltung und Sicherung ihrer Datenbestände zu einer der wichtigsten Aufgaben im Betrieb der IT. Nicht selten haben Unternehmen bei einem Verlust der Daten, beispielsweise durch den technischen Ausfall von Festplatten oder Servern oder durch Zerstörung aufgrund äußerer Gewalteinwirkung und Ähnliches, einen so großen Schaden erlitten, der sogar die Weiterführung der Unternehmenstätigkeit infrage gestellt hat.

Um Kundendaten oder firmeninterne Daten ohne Risiko für Datenverluste sichern zu können, bieten IT-Dienstleister Managed Service mit einem beinhaltenden Managed Backup an. Hierbei übernimmt der Informations-Technologie-Dienstleister die tägliche zuverlässige Datensicherung für seinen Auftraggeber.

Managed Services – für mittelständische Unternehmen die sichere Wahl

Managed Backup - die clevere Alternative zur Datensicherung

Managed Backup – die clevere Alternative zur Datensicherung

Die Sicherung der empfindlichen Unternehmensdaten ist auch für kleinere oder mittelständische Unternehmen eine grundständige Basis ihrer Unternehmenstätigkeit. In früheren Zeiten wurden sogenannte „Wartungsverträge“ für die in einem Unternehmen anfallenden IT-Dienstleistungen abgeschlossen. Oftmals war ein umfassender Wartungsvertrag aber für kleinere Firmen sehr kostspielig.

Mittlerweile aber haben die Informations-Technologie-Dienstleister Ihre Service- und Wartungsleistungen den Anforderungen der verschiedenen Unternehmen angepasst und sich auch auf die Bedürfnisse von kleineren sowie mittelständischen Unternehmen eingestellt. Von einzelnen Modulen bis hin zu umfänglichen IT-Dienstleistungen stehen auch den kleineren Unternehmen Betreuungs- und Wartungsdienstleistungen zur Pflege, Verwaltung, Speicherung und Sicherung ihrer Datenbestände zur Verfügung.

Damit können sich kleinere und mittelständische Unternehmen vollständig auf den von ihnen beauftragten Dienstleister für das Management ihrer Daten und deren Pflege verlassen, ohne Angst vor einem Datenverlust zu haben.

Managed Backup als ein wichtiger Bereich eines Managed Service

Managed Backup - mehr als nur Datensicherung

Managed Backup – mehr als nur Datensicherung

Die regelmäßige Backup-Sicherung der Daten wird nach einem bestimmten Rhythmus, zumeist täglich, automatisch von dem beauftragten Dienstleister für die Informationstechnologie eines Unternehmens übernommen. Dadurch brauchen sich die Unternehmen nicht um das Erstellen der Datensicherung  kümmern und haben die Sicherheit stets auf ihre aktualisierten Daten zugreifen zu können.

Der Vorteil liegt auch darin, dass beispielsweise keine Fehler im Unternehmen durch das Zugreifen auf veraltete Datenbestände, durch die Verwendung unterschiedlich alter Datenbestände sowie ähnliche Probleme auftreten können. Zu den Aufgaben, die der Dienstleister für den Auftraggeber übernimmt, gehören beispielsweise

  • die zur Verfügungstellung von ausreichendem Speicherplatz für die Backups der Unternehmens- oder Kundendaten,
  • die zuverlässige tägliche Sicherung der Daten sowie
  • eine mindestens einmal pro Jahr durchgeführte Rücksicherung, das sogenannte Restore mit einer entsprechenden Dokumentation.

Die Daten werden in der Regel als ein sogenanntes Online-Backup gesichert. Mithilfe der in der Regel vorhandenen Internetleitung  werden die Daten direkt auf den Server des jeweiligen Rechenzentrums übertragen und dort als tägliches Backup abgelegt. Die Übertragung der Daten läuft dabei folgendermaßen ab:

  • zunächst werden die entsprechenden Daten beim Kunden auf dem Rechner oder dem Netzwerk identifiziert, das bedeutet: die entsprechenden zu sichernden Daten werden aufgrund verschiedener Kriterien, wie beispielsweise Dateinamen und Endungen aus den Datenbeständen des Kunden automatisch herausgesucht,
  • anschließend werden diese Datenbestände komprimiert – das bedeutet, sie werden in Datenpakete gepackt und in ihrem Datenvolumen verkleinert, um dann
  • mit einer sicheren Verschlüsselung versehen über eine sichere Internetleitung vom Kunden in das jeweilige Rechenzentrum gesendet und letztendlich dort gespeichert zu werden.

Weitere mögliche Dienstleistungen von Managed Services

Neben dem Managed Backup Service sind weitere mögliche Dienstleistungen von Managed Services beispielsweise:

  • Hosting Services,
  • Betreuung von Servern sowie der Infrastruktur von Netzwerken,
  • Betreuung von Einzelgeräten, wie PCs und Notebooks,
  • PC-Sicherheit oder Netzwerksicherheit und Firewalls,
  • Voice over IP bzw. Internettelefonie, Telefonieren über PC-Netzwerke,
  • VPN oder Virtuelles privates Netzwerk, wie beispielsweise die Erstellung einer manipulations- und abhörsicheren Gesprächssituation zwischen VPN-Teilnehmern mithilfe eines VPN-Protokolls und einer Verschlüsselung;
  • SSL-VPN – ermöglicht den Fernzugriff auf EDV-gestützte Ressourcen des Unternehmens, zum Beispiel für eine gemeinsame Bearbeitung und Ähnliches, mithilfe einer sicheren Verschlüsselung,
  • und weitere Fernwartungsarbeiten.

Verschiedene Bezahlmodelle für den Service der IT-Dienstleister

In den häufigsten Fällen werden für diese IT-Dienstleistungen Verträge auf einer monatlichen Basis mit regelmäßigen und fest vereinbarten Zahlungsbeiträgen abgeschlossen. Möglich sind aber auch die Erhebung von Gebühren für die beanspruchte Zeit und jeweilige Leistung oder Zahlungsmodelle, die den Service für einzelne Geräte, Netzwerke, Server oder Ähnliches anbieten. Die Dienstleister können ihren Service durch die hauptsächliche Betreuung, Wartung und Abwicklung über das Internet relativ kostengünstig anbieten.

Kostenintensive Anfahrten und Dienstleistungen bei dem jeweiligen Kunden vor Ort können so vermieden werden. Dabei ist die Beratungs- und Serviceleistung oder Qualität der Dienstleistung durch die „Fernwartung“ über das Internet nicht weniger hochwertig, als der Service vor Ort.

Dieser Managed Service kann für die Unternehmen dann eine große Zeit- und Kostenersparnis bedeuten, wie beispielsweise die freigesetzte Zeit besser für die unternehmenseigenen Aufgaben nutzen, das Personal mit anderen Tätigkeiten beauftragen oder auch einsparen zu können und Ähnliches. Da die Daten oftmals auch auf externen Servern in Rechenzentren ausgelagert werden, können zusätzliche Kosten für die Anschaffung von Terminals, Festplatten, Servern sowie für den Platz zum Aufstellen der Geräte und Weiteres vermieden werden.

Wenn Sie mehr über Managed Backup wissen möchten, so beraten wir Sie gerne. Wir freuen uns auf ihren Kontakt.