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Schadsoftware und heimtückische Websites erkennen Sie nicht mit dem bloßen Auge. Auch Angriffe von Hackern können nicht einfach so und ohne eine im Hintergrund laufende Unterstützung abgewehrt werden. Hier kommt der Virenscanner ins Spiel, der sich auf jedem PC und Smartphone befinden und neben der Firewall zusätzlich vor Eindringlingen auf einem Computer oder dem Server schützen soll.

Definition Virenscanner

Grundsätzlich werden Virenscanner in drei verschiedene Arten, abhängig von ihrer Funktion unterteilt. Es gibt manuelle Scanner, Echtzeitscanner und Onlineprogramme zur Aufspürung und Unschädlichmachung von Schadware. Jeder Virenscanner dient unabhängig seiner häufig implementierten Zusatzfunktionen dazu, Würmer, Trojaner und Viren aufzuspüren und diese in die Quarantäne zu verschieben oder durch Löschung unschädlich zu machen. Antivirus-Programme sperren Hacker aus und sind neben der Firewall essenzielle Schutzmechanismen für die sensiblen Daten auf Servern und Computern. Der Begriff Virenscanner ergibt sich aus der Funktion des Programms, das bestenfalls automatisch im Hintergrund läuft und den PC kontinuierlich nach Schadware scannt.

Anwendungsbereiche von Virus-Scannern

Ein Antivirus-Programm ist für Heimanwender ebenso wichtig wie für Firmen. Viren oder Mal- und Spyware gefährden die Funktionalität Ihres Computers und stellen die digitale Sicherheit durch das Ausspähen und Abgreifen von Daten in Frage. In den letzten Jahren haben sich immer mehr Virenscanner-Hersteller darauf konzentriert, künstliche Intelligenz einzubauen und auf diesem Weg die Entdeckung und Unschädlichmachung von Schadware zu beschleunigen. Noch vor einigen Jahren brauchte ein Virenprogramm bis zur Lösungsfindung meist einige Tage, was in der heutigen schnelllebigen Zeit unverhältnismäßig wäre. Ältere Scanner beschäftigten sich mit der Suche nach bekannten „Verhaltensmustern“ von Websites und nahmen die Einordnung in sicher und unsicher anhand dieser Faktoren vor.

Heute arbeitet der Virenscanner mit Analysen, die sich nicht auf bekannte Muster, sondern auf das tatsächliche Verhalten einer Website oder Software in Echtzeit beziehen. Schadware, aber auch Sicherheitslücken und Bugs werden aufgespürt und können nach der Verschiebung ins Quarantäneverzeichnis entfernt werden.

Die verschiedenen Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit Virenscannern

Wenn Sie sich intensiv mit Virenscannern beschäftigen, wird Ihnen der Begriff Vulnerability häufiger vor Augen geführt. Die Bezeichnung wird in verschiedenen Bereichen verwendet und steht für die Wunde, beziehungsweise die Verwundbarkeit. PC-Technik und Serverschutz mit geringer Vulnerabilität, also mit einem minimalen Verwundungsrisiko bieten Ihnen die beste und der Datenschutzgrundverordnung entsprechende Sicherheit. Im Kontext zu Sicherheitslücken taucht der Begriff Exploit auf. Exploits sind kleine Programme von Hackern. Sie spüren Schwachstellen in Software und auf Computern auf. Für einen effektiven Rundumschutz sollte Ihr Antivirus-Programm daher nicht nur konventionelle Schadware aufspüren, sondern sich vollumfänglich für die Sicherheit im Internet und die Sicherheit Ihrer Daten einsetzen lassen. Beim effektiven Schutz für Unternehmen muss man auf komplexere und geräteübergreifende Lösungen setzen.

Antivirus-Lösungen für Firmen

Zwei essenzielle Faktoren spielen bei der Entscheidung für einen Virenscanner eine übergeordnete Rolle. In größeren Firmen werden Programme bevorzugt, die man unkompliziert zentral installieren und auf gleichem Weg verwaltet. Dabei sollte der Virenscanner kostenlos und äußerst effektiv sein. Die Einzelinstallation und Updates über jeden einzelnen Computer wären zu aufwendig. Sie würden obendrein innerhalb des Systems Lücken und damit die Gefahr von Eindringlichen von außen begünstigen. Zentrale Lösungen mit Management-Option sind für Firmenkunden die beste Lösung. Es gibt verschiedene renommierte Hersteller von Antivirus-Software, die kostenlose Komplettlösungen für Unternehmen anbieten.

Bei ESET nennt sich die Lösung ESET Remote Administrator (kurz ERA) und ist eine kostenlose Möglichkeit für Firmen, sich umfassend vor Schadware und den damit verbundenen Sicherheitsrisiken und Kosten zu schützen. Die Ausrichtung des Managements hängt davon ab, wie viele Geräte Sie mit einem Virenscanner überwachen und von Sicherheitsrisiken befreien möchten.

Der Virenscanner muss zum Risiko passen

Bei der Auswahl eines Virenscanners sollten Sie als gewerblicher Anwender mit Kompetenz und einer realistischen Einschätzung Ihrer Risiken vorgehen. Fakt ist, dass ein Scanner für Trojaner und Würmer heute nicht mehr ausreicht und mehr Schadware durchlässt als stoppt. Da die Kombination von Scanner häufig zu Kompatibilitätsproblemen führt, sollten Sie sich für eine Software entscheiden. Arbeiten Sie mit sensiblen Daten im Kundenverkehr, ist ein besonders umfangreicher Schutz notwendig. Wenn Sie sich für einen Virenscanner entscheiden, prüfen Sie vorab die Updates für die stetige Aktualisierung und Anpassung auf neue Risiken.

Unter Vulnerability versteht man in der Informationstechnik eine Verwundbarkeit der Hard- oder Software. Immer wieder tauchen Meldungen über neue Vulnerabilitäten auf. Sogar in als unverwundbar geltenden Architekturen, wie der des iPhone von Apple, hat ein Hacker mit dem Checkm8-Exploit kürzlich eine mächtige Sicherheitslücke aufgetan. Kann man also davon ausgehen, dass in jedem Programm und in jeder Hardware-Architektur unbekannte Fehler schlummern?

Der Exploit, des Hackers Werkzeug

Eine Vulnerability wird dadurch gefährlich, dass jemand herausfindet, wie er sie ausnutzen kann. Das Programm, mit dem die Sicherheitslücke für einen bestimmten Zweck „ausgebeutet“ werden kann, ist der . Im günstigsten Fall ist der Hacker ein Sicherheitsforscher, der mit einem Proof-of-concept (PoC) nur den Beweis der Verwundbarkeit antreten will. Dann wird er vor der Veröffentlichung das betroffene Unternehmen in Kenntnis setzen. Kriminelle Hacker hingegen, nutzen die Vulnerability aus, um größtmöglichen Profit zu erzielen oder hohen Schaden anzurichten.

Bekannte Hardware-Sicherheitslücken

Rowhammer (2015): Verwendet eine Vulnerability in der Architektur von Arbeitsspeicher. Hier wird ausgenutzt, dass der Speicher mittels elektrischer Spannung beschrieben wird. Werden viele Schreib- und Leseoperationen in einem Bereich ausgeführt, kann das auch nicht betroffene Bits verändern. Eine Cache-Funktion, die genau diesen Umstand verhindern soll, kann vom Angreifer gezielt ausgehebelt werden.

Meltdown/Spectre (2017): Sind Exploits, die Schwachstellen in Prozessoren der drei großen Anbieter Intel, AMD und ARM ausnutzen. Sie erlauben Zugriffe auf privilegierte Speicherbereiche. In einem Szenario greifen dafür vorgesehene Sicherheitsmechanismen nicht schnell genug, da aus Performance-Gründen unkontrolliert Befehle vorab in internen Registern ausgeführt werden dürfen.

Bekannte Software-Vulnerabilitäten

Heartbleed (2014): Nutzt die Schwäche in einer älteren Version von SSL aus. In dieser kontrolliert SSL das Bestehen der Verbindung regelmäßig durch das Senden von Kontrollbits. Dieselbe Menge wird als Bestätigung zurückgesandt. Jedoch ist es möglich, die vorgesehene Größe zu überschreiten. Die zurückgesandten Bits werden dann mit zufällig im Speicher befindlichen Inhalten aufgefüllt. Dies können auch sensible Daten sein.

-KRACK (2016): Benennt einen Angriff auf die bis dahin als sicher geltende WPA2-Verschlüsselung in WLANs. Bei diesem werden im Authentifizierungsprozess (Handshake) übersandte Pakete abgefangen und Wiederholungen der Versendungen erzwungen. Ein zum Schutz vorgesehener, temporärer Zufallswert (Nonce) wird angreifbar, da er dadurch erneut verwendet wird.

DirtyCow (2016): Benutzt eine Vulnerability, die den Linux-Kernel betrifft. Daher sind auch Android-Geräte betroffen. Namensgebend ist die Ursache, der sogenannte Copy-on-write-Mechanismus. Durch geschickte Mehrfachöffnung einer virtuellen Datei in parallelen Threads, gelingt es dem Exploit, sich nicht vorgesehene Rechte zu verschaffen.

-BlueBorne (2017): Basiert auf einer Vulnerability bei der Implementierung von Bluetooth in nahezu allen Betriebssystemen. Der Angreifer muss sich im Funkbereich der aktivierten Schnittstelle befinden. Dann kann er sich als Man-in-the-Middle betätigen und den Netzwerkverkehr mitlesen. Unter Linux ist es ihm möglich, Schadcode mit den Rechten des Bluetooth-Prozesses auszuführen.

Der Zero-Day-Exploit und CVE

Verwendet der Hacker einen Exploit, bevor er dem betroffenen Entwickler mitgeteilt wurde, spricht man von einem Zero-Day-Exploit. Teilweise wird dieser über einen längeren Zeitraum genutzt, bevor der Hersteller davon erfährt.

Das Gegenstück dazu sind die Common Vulnerabilities and Exposures (CVE). Hierbei handelt es sich um eine Sammlung veröffentlichter Sicherheitslücken. Den Entwicklern wird vor der Bekanntgabe Zeit zur Beseitigung des Fehlers gegeben. Die Veröffentlichung erfolgt, damit Forscher und Hersteller sich damit beschäftigten können. Die CVE erhalten eindeutige Nummern, die es Herstellern von Schutzsoftware ermöglichen, die Vulnerability konkret zu benennen.

Warum gibt es so viele Vulnerabilitäten?

Es gilt auch hier die Weisheit: Wo Menschen arbeiten, werden Fehler gemacht. Allerdings sind Betriebssysteme und viele Programme heutzutage derart komplex, dass Fehler niemals völlig ausgeschlossen werden können. Zudem steht es nicht immer in der Macht eines Entwicklers, derartige Probleme zu vermeiden. Vielmehr muss er sich oftmals auf Module anderer Anbieter verlassen. So wird TLS/SSL in Mailprogrammen und auch im HTTPS-Protokoll genutzt. In vielen Betriebssystemen ist es als Bibliothek fest implementiert. Daher sind durch eine Vulnerability in SSL, die durch den Heartbleed-Exploit ausgenutzt wurde, eine derart hohe Anzahl an Endgeräten und Software-Produkten betroffen. Bei der KRACK-Attacke wiederum wurde ein Hinweis im WPA2-Standard in einem unter Linux und Android gebräuchlichen Treiber fehlerhaft implementiert, so dass nach Durchführung des Angriffs der verwendete Schlüssel nur noch aus Nullen bestand.

Schutz und Gegenmaßnahmen

Um sich vor Vulnerabilitäten zu schützen, sollten Sie als Anwender oder Verantwortlicher auf mehrere Maßnahmen setzen.

Viele Exploits werden von Virenscannern erkannt. Voraussetzung sind tagesaktuelle Signaturen und leistungsfähige Schutzsoftware. Eine Firewall kann verhindern, dass Daten zugänglich werden oder abfließen.

Essentiell sind Sicherheitsupdates für Hard- und Software. Für den Großteil der aufgeführten Exploits haben die Hersteller Sicherheitsupdates veröffentlicht.

Nicht zu vergessen bleibt eine vernünftige Backup-Strategie, da Exploits auch Daten korrumpieren können. Schließlich sollten Sie als Verantwortlicher die aktuelle Bedrohungslage im Auge behalten. Dies können Sie anhand öffentlich zugänglicher CVE-Datenbanken. Im Zweifel macht es möglicherweise Sinn, auf bestimmte Hard- oder Software zu verzichten, bis die Vulnerability geschlossen ist.

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Spam-Mails gibt es nicht erst seit gestern, jedoch werden die Versender immer kreativer. Spam bedeutet nicht zwangsläufig, dass es sich um einen mit E-Mail verschickten Virus handelt, sondern es handelt sich dabei um Nachrichten, die dem Empfänger unaufgefordert zugesendet werden. Es gibt sogenannte „Spammer“, also Spam-Versender, die arglos ihre Produkte verkaufen möchten und dies mit dem blinden Versand von E-Mails versuchen. Diese sind jedoch eine Minderheit. Die meisten Spam-Mails sind entweder mit einem Spam-Virus infiziert oder fordern dazu auf, persönliche Daten  rauszurücken oder dubiose Links anzuklicken. Sie als User können sich davor schützen, indem Sie sich regelmäßig informieren und Spam-Filter installieren.

Die bekanntesten Spam-Mails

Es gibt Spammer, die immer wieder mit dem gleichen Vorgehen versuchen, dem Nutzer persönliche Daten abzugreifen. Ein Vorteil für den User, weil dieser in vielen Fällen schon alarmiert ist und ahnt, dass es sich um eine Spam-E-Mail handelt. Die bekanntesten Spam-Mails hier im Überblick:

  • Häufig sind (angebliche) Mails von PayLife im Umlauf, die behaupten, die Kreditkarte sei gesperrt. Der Inhaber soll sich per Onlineformular melden und persönliche Daten angeben. Dies ist ein sehr eindeutiger Versuch von Phishing, um an die Kreditkartendaten heranzukommen.
  • Ähnliches passiert bei Spam-Mails von den angeblichen Absendern Paypal und Amazon. E-Mails mit so bekannten Absenderadressen täuschen gelegentlich im ersten Moment – auch erfahrene Nutzer, die in der Regel vorsichtig agieren. Vor allem weckt eine solche E-Mail Aufmerksamkeit, wenn es um eine angeblich offene Rechnung geht. Falls es sich um den angeblichen Absender Amazon handelt, wissen Sie in der Regel, ob Sie eine Bestellung bereits bezahlt haben oder nicht. Falls dies nicht der Fall ist, kontrollieren Sie am besten die letzte Rechnung direkt auf der originalen Amazon-Webseite. Aber Achtung: Klicken Sie auf keinen Fall auf den Link in der E-Mail. Es handelt sich meist um nachgebaute Seiten, die den originalen sehr ähneln. Das gleiche gilt für Paylife, Paypal und Co. Bei Unklarheiten nehmen Sie am besten direkt mit der Firma Kontakt auf.
  • Billig aufgemachte Werbe-E-Mails versenden gelegentlich Viren als Anhang! Meist handelt es sich bei den Mails um Werbung für Abnehmeprodukte, Glücksspiele, Potenzmittel und Versicherungsprodukte.
  • Ein anderes Thema von potenziell virenverseuchten Spam-Mails sind oft angebliche Flirt- oder Kontaktbörsen. Solche Emails sollten Sie unbedingt löschen.
  • Andere Absender von Spam-E-Mails behaupten, Sie wohnten im Ausland und müssen Geld nach Deutschland schicken und bräuchten hierfür Hilfe.
  • Eine heimtückische Spam-Masche sind gefälschte Bewerbungen, die per E-Mail an Unternehmen gesendet werden. Im ersten Moment fällt nicht auf, dass es sich um eine Spam-E-Mail handelt, außer, das Bewerbungsschreiben strotzt nur so vor Fehlern und wirkt bereits eigenartig. Firmenmitarbeitern sei hier geraten, jede einzelne E-Mail durch einen Virenscanner zu schicken, da Bewerbungen ja häufig Anlagen in Form von Word-Dokumenten oder PDF-Dateien haben. Sind diese jedoch mit Viren infiziert hat man diese schnell ins Firmennetzwerk eingeschleust wo sie sich weiterverbreiten können. Es macht ferner Sinn, die Mails auf einem Computer zu öffnen, der keine sensiblen Daten beinhaltet, um sich vor Spyware zu schützen.

So schützen Sie sich vor einem Spam-Virus

Bild von Lupe, die Dokument vergrößert

2015 wurden alleine in Deutschland rund 50.000 Spam-Mails am Tag geöffnet. Viele davon gelangten sicherlich direkt ins reguläre Postfach. Pro Tag schaffen es bei Web.de und GMX in etwa 0,05 Prozent Spam-Virus E-Mails durch den Filter.

Vorsicht beim Umgang mit E-Mails ist der allerbeste Schutz! Bevor Sie E-Mails unbekannter Absender öffnen oder eine Datei womöglich samt Spam-Virus herunterladen, versichern Sie sich, dass es sich um eine seriöse E-Mail handelt. Alles anderen kann getrost in den SPAM-Ordner im E-Mail-Programm verschoben und/oder gelöscht werden. Ferner gibt es die Möglichkeit, einen Spamfilter zu installieren. Dieser agiert wie ein Virenscanner, der all Ihre eingehenden E-Mails nach einem Spam-Virus durchstöbert. Viele Mailanbieter sind bereits mit einem Spam Blocker ausgestattet, sodass der eine oder andere Spam-Virus nicht zu Ihnen durchdringt. Dennoch schaffen es gerade die neuen Spam-E-Mails immer wieder im Posteingang zu landen.

Ein regulärer Virenschutz durch eine Antiviren-Software ist natürlich für jeden Computer oder jeden Laptop wichtig. Dabei kann es sich um ein kostenloses Virenschutz-Programm oder (gerade bei Unternehmen zu empfehlen) um ein kostenpflichtiges, aber immer aktuelles und ohne Werbeanzeigen ausgestattetes Programm handeln. Zum Teil beinhalten diese Virenscanner auch eine Schutzfunktion fürs Email-Postfach und können per E-Mail gelieferte Viren wieder vom System entfernen. Informieren Sie sich dazu auch auf den Homepages der jeweiligen Antivirensoftware.

Ein Tipp zum Schluss: vermeiden Sie es unbedingt, Ihre reguläre E-Mail Adresse bei Gewinnspielen oder bei Internet-Apps anzugeben. Sie können nie sicher sein, ob diese Daten nicht an Spammer verkauft werden. Legen Sie sich für solche Zwecke eine kostenlose Email-Adresse bei einem der zahlreichen Anbieter an und verwenden Sie für seriöse, private und/oder geschäftliche Angelegenheiten eine andere Email-Adresse. Geben Sie letztere nur vertrauten Menschen oder Geschäftspartnern heraus. So lässt sich die Flut an Spam enorm eingrenzen.

Unser Fazit zum Thema Spam-Virus

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Sind Sie unsicher beim Inhalt einer E-Mail eines vermeintlich bekannten Absenders wie Amazon, wenden Sie sich direkt an diesen Absender, in dem Sie die „originale Emailadresse“ verwenden oder auf der richtigen Webseite nach den Kontaktdaten sehen. Auch das Überprüfen der E-Mail-Adresse des Absenders kann manchmal schon Aufschluss darüber geben, ob die E-Mail von einer nicht vertrauenswürdigen Adresse kommt.

Bild von Handydisplay mit Whatsapp

Whatsapp ist eine beliebte Smartphone App, die die Kommunikation mit Freunden und Bekannten erleichtert. Viele schreiben in der heutigen Zeit keine SMS mehr, sondern versenden ausschließlich Whatsapp Nachrichten. Der Grund dafür: es ist einfach günstiger. Außerdem lassen sich einfach und schnell Videos, Bilder oder Links an Freunde oder ganze Gruppen auf einmal verschicken. Die App benötigt eine Internetverbindung und dank zahlreicher kostengünstiger Flatrate-Tarife fallen die versendeten Nachrichten kaum ins Gewicht.

Im Urlaub lässt sich die App per WLAN beispielsweise via Hotel-Internetleitung verbinden und der Kommunikation steht nichts mehr im Wege. Neben schriftlichen Nachrichten lassen sich auch Dateien versenden und User können direkt über Whatsapp telefonieren. Dies ist im Ausland besonders praktisch. Falls das Hotel beispielsweise gratis WLAN anbietet, ist der Anruf nachhause kostenlos. Whatsapp steht in den zahlreichen Appstores zum Download bereit. Doch wo es viele Nutzer gibt, sind meistens auch Betrüger nicht weit: deshalb gilt es ein paar Punkte bei der Nutzung durch Whatsapp zu berücksichtigen, die einen zum Beispiel vor einem Whatsapp Virus schützen können.

Vor- und Nachteile von Whatsapp

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Es fallen nur die Internetgebühren an und es lassen sich viele Nachrichten an individuelle Gruppen oder Einzelnutzer versenden.

Der Nachteil: Sie wissen leider nicht, wie sicher die Nachrichtenübermittlung wirklich ist. Jede App dieser Art birgt ein gewisses Risiko. Vermeiden Sie es deshalb beispielsweise, Kreditkartendaten per Whatsapp-Nachricht zu verschicken, um eine etwaige Gefahr durch Ausspionieren abzuwenden. Aufpassen sollten Sie ferner, wenn Sie große Dateien verschicken. Videos und hochauflösende Bilder produzieren ein großes Datenvolumen und können mit der Zeit auch die Speicherkarte oder den internen Speicher des Smartphones und damit dessen Leistungsfähigkeit belasten.

Achtung: Whatsapp Virus durch Spam-Nachrichten im Umlauf

Auch der berühmte Nachrichtendienst Whatsapp ist leider nicht vor Angriffen gewappnet. Betrüger schicken den Usern beispielsweise Informationen (in Form von Spam-Nachrichten) darüber, dass eine neue Programm-Version von Whatsapp zum Download verfügbar ist. Laut ihrer Nachricht kann derjenige, der diese nicht installiert, Whatsapp nicht mehr benutzen. Falls Sie sich unsicher sind, ob es sich um eine Spam-Meldung handelt, die einen Whatsapp Virus zur Folge haben kann oder um eine „echte“ Installations-Aufforderung seitens der Firma Whatsapp, gehen Sie direkt in den Appstore, prüfen Sie die Version und laden Sie sich dort gegebenenfalls die aktuellste Version herunter.

Zurzeit kursiert ein Whatsapp-Virus, der sich „WhatsApp Gold“ nennt. User, die diese „Premium-Version“ downloaden, erhalten angeblich exklusive Funktionen. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Abo-Falle oder um ein kostenpflichtiges Gewinnspiel. Auch Malware verbreitet sich über ähnliche Whatsapp-Messages schnell über alle Kontakte.
Kettennachrichten anderer bekannter Whatsapp-Kontakte sind also potenziell gefährlich. Diese könnten einen Whatsapp Virus enthalten, der dann von Kontakt zu Kontakt weitergeleitet wird. Im schlimmsten Falle installiert sich eine Malware auf dem Smartphone und hat Zugriff auf all Ihre gespeicherten Daten. Deshalb ist es wichtig, Kettenbriefe mit Installationsaufforderungen oder mit zweifelhaftem Inhalt niemals weiterzuleiten und den Absender davon in Kenntnis zu setzen, dass es sich eventuell um einen Whatsapp Virus handelt.

So schützen Sie sich vor Gefahren

  • Bild von Frau mit Smartphone

    Wie erwähnt sind die angekündigten Updates eine besonders gemeine Falle und kommen bei Smartphones immer wieder vor. Sollten Sie eine derartige „echte“ Aufforderung von Whatsapp Inc. zu einem App-Update erhalten, ist dieses Update auch im Google Play Store oder im anderen App Store vorhanden. Installieren Sie nur jene Anwendungen, die in den Stores vorhanden sind, um auf Nummer sicher zu gehen.

  • Bei Abo-Angeboten sollten Sie vorsichtig sein, hinter ihnen verstecken sich häufig sogenannte Abofallen. Bei diesen Angeboten wird direkt mit Ihrem Mobilfunkanbieter abgerechnet, was im Zweifelsfall teuer werden kann.
  • Als Android Nutzer installieren Sie sich am Besten zur Sicherheit einen Smartphone-Virenschutz. 360 Security beispielsweise ist kostenlos und leicht zu bedienen. Achten Sie ferner darauf, dass sich immer die aktuelle Android-Version auf Ihren Smartphone befindet. Diese schützt vor Sicherheitslücken und sorgt für besseren Schutz im Allgemeinen. Eine gute Nachricht gibt es für iPhone Besitzer: Sie benötigen eigentlich keinen besonderen Virenschutz, weil sich auf dem iPhone nichts von alleine installiert. Nur wenn Sie selbst eine Installation starten und Daten gewollt herunterladen, kann ein Virus auf Ihr iPhone gelangen.

Unser Fazit zur Gefahr durch einen Whatsapp Virus

Whatsapp ist eine tolle Sache, die auf der ganzen Welt Millionen von Nutzern begeistert. Die Gefahren eines Whatsapp Virus sind zum Glück nicht sehr groß, wenn Sie sich an die oben genannten Tipps und Hinweise halten und – wie beim Thema Schutz vor Viren ganz allgemein – geht die größte Gefahr immer vom Nutzer selbst aus, wenn er sich beim Surfen unvorsichtig verhält. Deshalb ist es am Wichtigsten die Augen beim Chatten offen zu halten und genau zu kontrollieren, woher Installations- oder andere Download-Dateien kommen, bevor Sie etwas auf Ihr Smartphone herunterladen oder öffnen.

 

Unser Tipp: Auch für das beruflich genutzte Smartphone sollten Sie einen lizenzierten Virenschutz verwenden. Eine Auswahl von Antivirus-Software und Lösungen finden Sie im Webshop der Biteno GmbH.

 

bild smartphone virus android

Viren-Software, die einen hohen oder zumindest bösartigen Schaden anrichten kann, ist längst nicht mehr nur ein Thema für Desktop-Betriebssysteme. Auch für Smartphones, beispielsweise mit dem Android Betriebssystem, ist Schutz vor Viren längst ein Thema, denn sie bieten vermehrt Angriffsflächen für Malware und andere Bedrohungen aus dem Internet. Diese können echte Probleme bereiten, etwa wenn sie private Daten abfangen oder aber die volle Kontrolle über das Handy erlangen. Umsicht beim Download, aber auch die Installation von Virenschutzprogrammen hilft, einen Virus beim Android Smartphone zu verhindern.

Die Gefahren für das Smartphone sind vielschichtig

Ist ein Virus auf dem Handy angelangt, können ähnliche Gefahren wie bei einem Computer entstehen. Schädlinge können persönliche Daten ausspionieren und Identitäten oder aber auch Passwörter ausfindig machen und unbemerkt an die Hersteller des Virus weiterleiten. Im Einzelfall kann es auch vorkommen, dass der Handy-Virus die Kontrolle über das Smartphone übernimmt. Besonders empfindlich sind die Telefon- und SMS-Funktionen, aber auch Funktionen zur Satellitennavigation. Sehr ärgerlich und manchmal sogar kostenintensiv kann es dann sein, wenn Schädlinge auf dem Smartphone auftauchen, die im Hintergrund kostenpflichtige SMS versenden oder den individuellen Standort des Smartphone per GPS durchgeben.

Optimalen Schutz für das Smartphone aufbauen

Handy-Viren sind also nicht nur unangenehm, sondern können auch teuer werden. Wer sich jetzt fragt, wie er sein Smartphone am besten schützen kann, dem können unterschiedliche Antivirenprogramme empfohlen werden. Diese müssen natürlich regelmäßig aktualisiert und auf dem neuesten Stand gehalten werden, um einer Infektion mit dem Virus vorzubeugen. Zusätzlich ist es ratsam, in gleichbleibenden Abständen eine Datensicherung auf dem Smartphone durch zu führen.

Wer Bedenken hat, dass sein Handy bereits von einem Virus befallen ist, kann einfach den Scan-Vorgang des Anti-Virenprogramms starten. Zeigt dieser kein Ergebnis, verhält sich das Smartphone aber dennoch bei unterschiedlichen Aktivitäten eigenartig, ist es ein probates Mittel, es einfach auf die Werkseinstellungen zurück zu setzen. Damit werden alle eventuell darauf befindlichen Schädlinge effektiv entfernt. Das Backup dient dann dazu, das infizierte Gerät wieder in den Normalzustand mit den zuvor vorhandenen Daten zu versetzen. Der Vorteil bei dieser Anwendung ist, dass dabei keinerlei Daten verloren gehen.

Auf Aktualität der Virenprogramme achten

Wichtig ist natürlich, dass das eingesetzte Virenprogramm immer auf dem aktuellsten Stand ist. Um hier auf Nummer Sicher zu gehen, kann ein zweites Virenschutzprogramm zum Scan der Daten installiert werden, welches vielleicht aktueller ist oder über eine umfassendere Virendatenbank verfügt. Zu beachten ist allerdings, dass auf die Dauer nicht mehrere Virenprogramme auf dem Smartphone sein sollten, da diese sich gegenseitig ausschalten oder die Schnelligkeit des Smartphones beeinträchtigen können. Um hier Komplikationen zu vermeiden, sollte das nicht benötigte Programm einfach wieder deinstalliert werden.

Perfekt sind übrigens Antivirenprogramme, die nicht nur beim Befall von Schädlingen aktiv werden, sondern auch dann, wenn das Handy verloren geht. Viele – sogar kostenlose – Programme bieten hier effektive Hilfe an: Sie können beispielsweise bei Handyverlust das Gerät online orten, sperren oder sogar Daten darauf löschen lassen. Dies funktioniert auch ohne Internetverbindung des Handys ganz einfach per SMS.

Der richtige Umgang mit einem Fake-Virus

Immer wieder kommt es vor, dass auf dem Bildschirm des Smartphones plötzlich ein Fenster mit einer Warnung vor schädlicher Malware auftaucht. Doch viele Nutzer sind unsicher, ob es sich dabei tatsächlich um einen Virus, beispielsweise im Android System, handelt. Die Antwortet darauf lautet in der Regel „Nein“, denn im engeren Sinn handelt es sich hierbei wirklich nicht um einen Virus. Meist wird einfach ein Browserfenster geöffnet, das den unbedarften Smartphone-Nutzer versucht in eine Falle zu locken. Meist sind diese Anzeigen als Werbeeinblendungen in eine App integriert. Deshalb sollte auch vor dem Herunterladen einer App jede ganz genau in Augenschein genommen werden. Apps, die unnötige Werbung generieren, sollten nur in geringem Maße oder besser gar nicht installiert werden. Um diesen vermeintlichen Virus wieder los zu werden, schließt man am besten das Pop up und löscht die App, die es generiert.

Fazit

Zusammenfassend kann man  sagen, dass es an jedem Anwender selbst liegt, wie sehr sein Smartphone Gefahr läuft, von einem Virus befallen zu werden. Sorgloses Downloaden und Öffnen von Attachments und Apps sollte vermieden werden, zusätzlichen Schutz bietet ein effektives Anti-Viren-Programm.

Unser Tipp: Als Privat-Anwender können Sie in der Regel einen kostenlosen Virenschutz verwenden – auch wenn dieser in der Erkennung von Viren nicht die gleiche Qualität wie eine kostenpflichtige Antiviren-Lösung hat. Als Firmenkunde müssen Sie Ihre Server und die Arbeitsplätze Ihrer Mitarbeiter auf jeden Fall mit einem einwandfrei lizenzierten und immer aktuellen Virenschutz ausrüsten. Im Online-Shop der Biteno GmbH finden Sie eine Reihe renomierter Antiviren-Anbieter wie etwa ESET, die sie hier unkompliziert und schnell online bestellen können.