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Der Webbrowser „Opera“ ist hierzulande eine Art Randerscheinung. Im Wettbewerb gegen Google Chrome, Mozilla Firefox und dem Microsoft Internet Explorer tut er sich schwer, dabei bietet er zahlreiche innovative Features und punktet mit seinen Multitasking-Fähigkeiten. Die ersten Versionen von Opera (bis Version 4 im Dezember 2000) waren kostenpflichtig. Danach wurde in der kostenlosen Version ein Werbebanner angezeigt. Seit September 2005 ist Opera als Freeware kostenlos erhältlich und frei von Werbung.

Der Werdegang von Opera

Der Webbrowser erschien erstmals im Jahr 1996; entwickelt wurde er vom norwegischen Unternehmen „Opera Software“. Die Geschäfte entwickelten sich nicht wie gewünscht, daher wurde der Browser 2016 an ein chinesisches Konsortium für umgerechnet 1,1 Milliarden Euro verkauft.

Opera begann im April 1994 als Forschungsprojekt des norwegischen Unternehmens Telenor (Branche: Telekommunikation). Ein Jahr später wurde das eigenständige Unternehmen Opera Software ausgegliedert, gefolgt vom Börsengang in Oslo im März 2004.

Bereits seit der ersten Version ist der Browser mit der Funktion „Tabbed Browsing“ ausgestattet. Außerdem führte der Entwickler schon früh die Mausgesten ein. Andere Browser übernahmen später diese beiden Funktionen.

Verfügbarkeit und Funktionsumfang

Die derzeit aktuelle Version 64.0.3417.47 wurde am 8. Oktober 2019 veröffentlicht. Verfügbar ist der Browser in 50 Sprachen für Windows ab Win98, macOS ab 10.4 Intel, iOS, GNU/Linux, Android, FreeBSD, Solaris bis 10.11 und Blackberry. Seit Anfang 2006 liefert Opera Software so genannte Snapshots, die einen Ausblick auf die Version ermöglichen, die sich jeweils aktuell in der Entwicklungsphase befindet. Da es sich in der Regel um vorläufige Versionen handelt, enthalten sie häufig Bugs.

Der Funktionsumfang hat sich ab Version 15 maßgeblich verändert. So wurde Opera Mail als integriertes Programm nicht weiterentwickelt, es steht jedoch als eigenständiges Programm zum Download zur Verfügung. Auch Dragonfly, ein Tool für die Web-Entwicklung, wurde aus dem Browser-Setting entfernt. Hinzugefügt wurden dafür der Chromium-Taskmanager (analog zu dem in Google Chrome) und eine Browserseite mit aktuellen Nachrichten.

Browser-Fähigkeiten

Hinsichtlich der Website-Darstellung erfüllt Opera die aktuellen Standards für HTML und CSS. Seit Version 8.0b3 unterstützt der Browser auch eine Teilmenge des Grafikformats SVG sowie ab Version 9.50 APNG und zahlreiche weitere aktuelle Standards. Im Opera Mini verwendet der Browser die HTML-Rendering-Engine „Presto“. Die neue Engine ermöglicht das Neu-Rendern aufgerufener Seite und deren Teile und unterstützt vollständig das DOM (Document Object Model) des W3C.

Der Zoom in Opera vergrößert Texte und skaliert und glättet Bilder sowie Plug-ins. Dabei erlaubt er Größen-Einstellungen zwischen 20 und 1.000 Prozent. Das barrierefreie Internet wird durch den Benutzermodus gewährleistet. Hier lassen sich beliebige Websites dem Aussehen nach anhand eigener CSS-Dateien anpassen. Bilder lassen sich ausblenden, Farben verändern. Wird mit der Maus über die Tabs navigiert, zeigt Opera eine Miniatur-Vorschau der bereits geladenen Inhalte an.

Für große Auflösungen programmierte Websites können mit der Funktion „an Seitenbreite anpassen“ auch auf kleinen Monitoren gelesen werden. Die Funktion „Small Screen“ ermöglicht das Betrachten von Websiten analog zum Opera-Mini-Mobilbrowser. Für Webdesigner ist dieses Feature äußerst hilfreich, da sie die Kompatibilitätsprüfung erleichtert.

Bedienung in Opera

Dank der Multiple Document Interface-Oberfläche lassen sich innerhalb eines Fensters mehrere Seiten öffnen. Zur Navigation zwischen den Seiten steht eine Leiste zur Verfügung, die der Windows-Taskleiste ähnelt. Spezielle Befehle schließen die aktuelle Seite oder stellen die geschlossene Seite wieder her. Zwischen den Tabs kann per Mausklick, Mausrad und Tastatur navigiert werden.

Seit der Version 8.00 können englische Sprachbefehle via VoiceXML für die Steuerung von Opera genutzt werden. Auch das maschinelle Vorlesen von Website-Inhalten ist möglich, sobald die dafür zusätzlich notwendigen Dateien heruntergeladen wurden.

In der Adressleiste befindet sich eine Suchfunktion. Hier lassen sich Kürzel für unterschiedliche Seiten festlegen. Dies vereinfacht die Suche in einigen Suchmaschinen und auf den Seiten diverser Online-Händler.

Der Passwort-Manager in Opera

Für Seiten, die für die Anmeldung Benutzernamen und Passwort erfordern, bietet Opera Unterstützung durch den Passwort-Manager. Bis zur Version 9.64 wurde dieser Passwort-Manager als „wand“ bezeichnet, abgeleitet von „magic wand“; zu deutsch „Zauberstab“. Die Funktion kann bei Bedarf mit einem internen Master-Passwort geschützt werden.

Das für den Passwort-Manager genutzte Master-Password lässt sich zusätzlich im E-Mail-Programm „Opera Mail“ nutzen.

Die Oberfläche in Opera

Die Benutzer-Oberfläche des Browsers kann in weiten Teilen angepasst werden. Sämtliche Symbolleisten sind veränderbar und können bei Bedarf aus- und eingeblendet werden. Ab der Version 7 bietet Opera so genannte Skins, um das Erscheinungsbild zu verändern. Diese Skins stehen auf der Website von Opera zum Download zur Verfügung.

Ein neuer Suchmaschinen-Editor, der ab Version 9.0 in Erscheinung tritt, ermöglicht das Anpassen von Suchmaschinen im GUI (GUI = graphical user interface, zu deutsch „Grafische Benutzeroberfläche“).

Ad-Blocker

In der Standard-Installation des Browsers ist die Funktion des Pop-up-Blocking bereits aktiviert. Betroffen sind Pop-ups, die von einer Fremddomain, also nicht von der aufgerufenen Website stammen. Damit wird das nutzerfreundliche Surfen deutlich verbessert. Eine einfach strukturierte Initialisierungsdatei liefert den tatsächlichen Inhaltsfilter und Werbeblocker im Browser. Die Datei trägt den Namen urlfilter.ini und hat ihren Platz im Profil-Verzeichnis.

Der Internet Explorer ist ein Webbrowser zum Surfen im Internet, der aus dem namhaften Hause Microsoft stammt – also von jenem Unternehmen, das auch das berühmte Betriebssystem Windows erfunden hat. Den Internet Explorer gibt es bereits seit seinem Release im Jahr 1995, womit er zu den ältesten Webbrowsern gehört, die auch heutzutage immer noch genutzt werden.

Der Internet Explorer war bei seiner Einführung ein wichtiger Bestandteil des damaligen Betriebssystems Windows 95 und ließ sich auch bei späteren Versionen wie Windows 2000, Windows XP oder Windows 7 in den bereits vorinstallierten Programmen entdecken. In Windows 10 ist der Internet Explorer in der finalen Version 11 ebenfalls enthalten, hier ist er allerdings längst nicht mehr so prominent vertreten, wie es noch in früheren Versionen des Betriebssystems der Fall war.

Kurz gesagt: Der Internet Explorer ist ein Webbrowser aus dem Hause Microsoft, der über viele Jahre hinweg in direkte Konkurrenz mit Webbrowsern der Konkurrenz (wie etwa Firefox von Mozilla oder Chrome von Google) getreten ist.

Internet Explorer: Ein Blick auf die Geschichte

Der  Internet Explorer erblickte im Jahr 1995 das Licht der Welt und war kein fester Bestandteil des  Betriebssystem Windows 95 – stattdessen konnte er auf Wunsch innerhalb einer kostenpflichtigen Erweiterung mit dem Namen „Microsoft Plus!“ erworben werden. Da sich das Internet damals noch in einer sehr frühen Phase befand, war der Internet Explorer nicht in der Lage, Grafiken oder gar Video anzuzeigen – stattdessen beschränkten sich seine Möglichkeiten auf die Anzeige von Schriften. Die zweite Version vom Internet Explorer unterstützte  zu einem sehr frühen Zeitpunkt JavaScript, Cookies und eine SSL-Verschlüsselung, was für einen Webbrowser in dieser Zeit eine echte Revolution darstellte, dennoch gelang es Microsoft erst ab Version 4, den damaligen Hauptkonkurrenten Netscape in Hinblick auf die Nutzerzahlen zu überrunden.

Ab der 7. Version gelang es den Entwicklern des Internet Explorers allerdings nur noch selten, neue Maßstäbe zu setzen, da sich der erstmals im Jahr 2002 veröffentlichte Webbrowser Mozilla Firefox zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für Microsoft entwickelte. Mittlerweile wiesen sowohl der Firefox, als auch der Chrome-Browser aus dem Hause Google deutlich höhere Nutzerzahlen als der Internet Explorer auf. Microsoft reagierte auf die deutlich gesunkene Beliebtheit bei den weltweiten Internetusern und stellte den über viele Jahre lang beliebten Browser mit der Version 11 ein.

Der Tod des Internet Explorers – und warum er dennoch nicht totzukriegen ist

Nachdem Microsoft die Weiterentwicklung des Internet Explorers mit der Version 11 endgültig eingestellt hat und seither nur noch aktuelle Sicherheitsupdates für den Browser zur Verfügung stellt, wollte das Unternehmen eigentlich auf seinen neuen Browser „Edge“ setzen. Wirklich durchsetzen konnte sich der neue Browser allerdings nie: Drei Jahre nach seiner  Einführung brachte es der Nachfolger  auf einen desaströsen Nutzeranteil von 2,2 Prozent. Zum Vergleich: Google erreichte mit seinem Webbrowser Google Chrome zur selben Zeit beeindruckende 62,6 % Marktanteil. Microsoft zog angesichts der schlechten Werte schließlich die Reißleine und beerdigte den Edge Browser im Jahr 2018.

Internet Explorer als fest installierten Webbrowser

Obwohl der Internet Explorer schon im Jahr 2016 offiziell eingestellt wurde, erfreut er sich bei vielen Usern immer noch hoher Beliebtheit: Laut Angaben der Online-Plattform „Statcounter“ bringt es der einst so beliebte Browser immer noch auf einen Wert von 2,8% Marktanteil – und damit sogar auf einen höheren Wert, als der Edge Browser. Der Grund für diese erstaunliche Zahl dürfte wohl in der Tatsache zu finden sein, dass der Edge Browser lediglich auf dem Betriebssystem Windows 10 lief, viele PC-Besitzer jedoch weiterhin ältere Windows-Versionen verwenden – also beispielsweise Windows 7 oder sogar das mittlerweile ebenfalls längst eingestellte Windows XP. Darüber hinaus setzen viele Unternehmen weiterhin auf den Internet Explorer als fest installierten Webbrowser, da es zu kostspielig und zeitaufwändig wäre, einen Kurs für alle Mitarbeiter durchzuführen, in dem Ihnen die Handhabung eines neuen Browsers beigebracht wird.

Ob der Explorer  weiterhin zum Einsatz kommen wird, dürfte in erster Linie daran liegen, wie lange Microsoft  Sicherheitsupdates für den Browser zur Verfügung stellt, die eine sichere Nutzung ermöglichen. Die gute Nachricht ist , dass das Unternehmen bereits bekannt gab, dass der Internet Explorer während der gesamten Laufzeit von Windows 10 vollständig unterstützt wird – also mindestens bis zum Jahr 2025.

Mit der offiziellen Veröffentlichung des Betriebssystems Windows 10 am 29. Juli 2015 hat der US-amerikanische Softwarehersteller Microsoft seinen etablierten Browser Internetexplorer (IE) durch Microsoft Edge ersetzt. Seither ist dieser Browser standardmäßig für alle Windows-Computer vorinstalliert. Im November 2017 veröffentlichte Microsoft eine kompatible Version für iOS sowie Android.

Edge: Anfängliche Kritik weicht einem breiten Zuspruch

Der im Jahr 2015 durchgeführte Wechsel vom etablierten Internet Explorer hin zu Edge im Jahr 2015 galt als die Einleitung einer neuen Ära bei Microsoft. Insbesondere zu Beginn musste sich das US-Unternehmen mit heftiger Kritik der Nutzer auseinandersetzen, da diese Edge als unfertig betrachteten. So war beispielsweise eine nicht konfigurierbare Menüleiste für viele der Anlass dazu, dem neuen Browser den Rücken zu kehren. Darüber hinaus untersagte Microsoft automatisch die Nutzung anderer Browser, weshalb sich das Unternehmen kurzerhand einer Klage wegen Verstoßes gegen das geltende Wettbewerbsrecht ausgesetzt sah.

Mittlerweile gehören diese Startschwierigkeiten der Vergangenheit an, weshalb sich Microsoft bereits im Jahr 2017 dazu entschied, den Internet Explorer nun vollständig vom Markt zu nehmen. Dennoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass Edge weiterhin mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen hat, während der Browser der Spielekonsole Xbox sowie auf dem Windows Phone die Marktführerschaft übernommen hat.

Unterschiede zwischen Edge und Internet Explorer

Seit der ersten Präsentation des noch vergleichsweise jungen Browsers hob Microsoft insbesondere drei Merkmale hervor, welche sich zum Internet Explorer grundlegend unterscheiden und dem Anwender einen echten Mehrwert bieten sollen. So haben Nutzer unter anderem die Möglichkeit, Webseiten mit eigenen Notizen zu versehen und anschließend mit Bekannten zu teilen. Außerdem hat das US-Unternehmen aus Redmond den Lesemodus in den Browser integriert, um etwa störende Werbemeldungen ausblenden zu können. Mit „Instapaper“ hat Microsoft einen neuen Lesezeichenservice eingeführt.

Aus technischer Sicht konnte Microsoft mit EdgeHTML eine neue Engine einführen und die Unterstützung für in die Jahre gekommene Technologien beenden. Zudem waren Webkit-Browser keine gerne gesehene Konkurrenz, weshalb Microsoft das Webkit-Präfix für einen Großteil der vorhandenen Eigenschaft angepasst hat. Auf diese Weise können Edge-Nutzer auf ein integriertes Adobe-Flash-Plugin zugreifen und PDF-Dokumente direkt im Browser öffnen. Der Sprachassistent Cortana ist ebenfalls in den Browser integriert.

Permanente Weiterentwicklung nach dem Stand der Technik

Mittlerweile kann sich Microsoft Edge eine vergleichsweise große Beliebtheit erfreuen. Die einst geschaffene Basis aufgrund von neuen Maßstäben in der IT-Welt wird von Microsoft genutzt, um den Browser mit zahlreichen weiteren Features auszustatten und dem aktuellen Stand der Technik permanent anzupassen. Vor allem im Bereich der individuellen Anpassungsmöglichkeiten hat sich Edge drastisch zu Gunsten der Nutzer gewandelt. So können diese beispielsweise aus bislang drei verschiedenen Layout-Optionen („Informational“, „Inspirational“, „Focused“) für neue Tabs im Browser wählen. Außerdem erhielt der Browser jüngst ein Dark Theme.

Zusätzliche Erweiterungen können für den Edge aus dem Insider Addons Store oder aus anderen Web Stores auf Chromium-Basis heruntergeladen werden. Vor dem Hintergrund der zunehmend wichtiger werdenden IT-Sicherheit im Privat- sowie Geschäftsbereich entschlossen sich den Redmonder dazu, einen Tracking-Schutz in Edge einzubauen. Dieser kann zwischen drei Abstufungen unterscheiden. Mit dem Smartscan-Filter bekommen Anwender eine Liste an die Hand, welche vor dem Besuch gefährlicher Seiten im Internet schützen soll, um das Risiko von Gefährdungen durch Schadsoftware auf einem möglichst geringen Niveau zu halten. Details zur List selbst oder auch zum Aktualisierungszyklus hält Microsoft geheim, um Angreifern keine verlässlichen Daten zu geben.

Benutzerfreundlichkeit und Design

Zu Beginn bemängelten Kritiker des Browser, dass er sowohl klobig als auch kantig wirkt und Microsoft mit dem Edge einen Rückschritt in der Entwicklung einleitet. Das Fluent-Design orientiert sich hingegen am Windows-10-Design und passt sich somit der Optik durchgängig an. Anwender haben die Wahl zwischen einem eher dunklen oder hellen Design. Eine Anpassung des Hintergrundes ist nach wie vor nicht möglich. Ob und wie Microsoft in dieser Hinsicht plant, ist bisweilen noch unbekannt.

Positive Kritik erhält der Edge-Browser hingegen bei seiner Menüführung sowie bei der Benutzerfreundlichkeit. Besonders die Tatsache, dass alle Einstellung lediglich über einen Mausklick aufgerufen werden können, stimmte viele kritische Stimmen milder auf den Browser. Die intelligente Interaktion mit dem Anwender soll nach den Vorstellungen von Microsoft dem Nutzer mehr Sicherheit beim Surfen im Internet geben. Insbesondere Anwender mit wenig Erfahrung im Netz sollen durch den Edge-Browser ein besseres Gefühl beim Umgang mit potentiell gefährlichen Webseiten erhalten und darauf entsprechend reagieren können. Neue Updates sollen auch in Zukunft Einzug halten und den Browser optimieren.

Ob Laptop, PC, Smartphone, Smart-TV oder Tablet – es gibt heute kaum ein Gerät, das nicht auf ein Netzwerk (WLAN) zugreift, um sich mit dem Internet zu verbinden. Die drahtlose Vernetzung bietet zahlreiche Vorteile, beinhaltet aber auch Risiken, die Sie beim Betrieb eines WLAN-Netzwerks nicht außer Acht lassen sollten. Damit die Sicherheit Ihrer Daten und Ihre Privatsphäre geschützt bleiben, ist es von Vorteil, dass Sie die Grundfunktionen eines Drahtlosnetzwerks kennen. Von Bedeutung für die Netzwerksicherheit ist die SSID.

SSID – was verbirgt sich hinter dem Begriff?

Der Begriff SSID ist eine Abkürzung für „Service Set Identifier“ und stellt den Netzwerknamen Ihres WLAN-Netzwerks dar. Möchten Sie ein Gerät wie Ihr Smartphone oder Tablet mit dem lokalen WLAN-Netzwerk verbinden, benötigen Sie für den Zugriff den Netzwerknamen (die SSID) und den Netzwerkschlüssel beziehungsweise das WLAN-Passwort. Nur mit SSID und dem korrekten Schlüssel kann das Gerät eine Verbindung zu dem gewünschten Drahtlosnetzwerk herstellen.

Wichtig: Ändern Sie den Namen Ihres WLAN-Netzwerks

Ab Werk ist ein Router oder Access-Point mit einer SSID ausgestattet, die häufig aus der Modellbezeichnung und einer Ziffernfolge besteht. In einigen Fällen besteht sie auch nur aus dem Begriff „WLAN“ und einer Ziffernfolge. In Ballungsgebieten können auf kleinem Raum mehrere WLAN-Netzwerke in Betrieb sein. Sind Ihre Netzwerknamen identisch oder ähnlich, kann das einerseits zu Störungen und andererseits zu Verwechslungen führen.

SSID Bei identischen Netzwerknamen (SSIDs) kann es passieren, dass ein Gerät nicht weiß, in welchen Access-Point es sich einwählen soll. Die Folge können Verbindungsprobleme sein. Es gibt jedoch Möglichkeiten, Problemen wie diesen von vornherein aus dem Weg zu gehen. Eine davon ist, den ab Werk gesetzten Netzwerknamen zu ändern.

Das Ändern des Netzwerknamens ist in der Regel direkt im Menü des Routers oder auch WLAN-Repeaters möglich. Hier bietet es sich an, eine leicht zu merkende, aber zu anderen Netzwerken hinreichend abweichende Bezeichnung zu wählen. Wenn Ihnen viel an Ihrer Privatsphäre gelegen ist, nehmen Sie nicht – wie viele Anwender – Ihren Nachnamen, sondern denken Sie sich eine Fantasiebezeichnung oder eine Kombination aus Buchstaben und Ziffern aus. Maximal darf diese eine Länge von 32, bei einigen Routern auch nur 31 Zeichen haben.

Für zusätzliche Sicherheit können Sie Ihr Netzwerk mit wenigen Klicks für Nachbarn unsichtbar machen.

Verschleiern Sie den Netzwerknamen für mehr Sicherheit

Vom Hersteller sind Router so konfiguriert, dass ihr Netzwerkname für jeden sichtbar ist. Das soll es unerfahrenen Anwendern erleichtern, ihr Netzwerk einzurichten. Die permanente Sichtbarkeit kann allerdings dazu führen, dass Fremde versuchen, sich in das WLAN einzuwählen. Eine Möglichkeit, Dritten den Zugriff zu erschweren, ist es, den Netzwerknamen zu verschleiern bzw. das Netzwerk für Nachbarn unsichtbar zu machen.

Das Verschleiern des Netzwerknamens ist allerdings nur bei Laien effektiv. Profis, die sich gut mit Netzwerktechnik auskennen, fällt es nicht schwer, unsichtbare WLAN-Netzwerke sichtbar zu machen. Ein zusätzlicher Nachteil dieser vorbeugenden Maßnahme ist, dass Sie beim Einrichten neuer Geräte Ihr eigenes Netzwerk nicht mehr sehen können. Das erschwert das Verbinden mit dem WLAN, da sie den Namen des Netzwerks ggf. manuell eingeben müssen.

Die wichtigste Maßnahme neben dem Ändern des Service Set Identifiers und dessen Verschleierung ist in jedem Fall das Ändern des Passwortes. Die meisten Router kommen ab Werk mit einem voreingestellten Passwort, das sich leicht erraten lässt und auch in Handbüchern über das Internet zu finden ist. Sie sollten das Passwort vor der Inbetriebnahme des Routers ändern. Am effektivsten sind alphanumerische Passwörter, die neben großen und kleinen Buchstaben zusätzlich Sonderzeichen beinhalten.

Damit ist es aber noch nicht getan. Um sich vor dem Zugriff durch Unbefugte zu schützen, sollten Sie das Passwort in regelmäßigen Abständen ändern. Achten Sie außerdem auf die Zugriffsprotokolle, die Ihnen die meisten Router zur Verfügung stellen. Sie geben Aufschluss darüber, ob sich Dritte mit Ihrem Router verbunden haben, und geben Ihnen die Möglichkeit, schnell darauf zu reagieren.

Was ist WordPress?

WordPress ist ein CMS, das in der Vergangenheit vorwiegend von Bloggern genutzt wurde. Die Website lässt sich einfach und ohne Kenntnisse in der Programmierung über den Browser gestalten und verwalten. Was ist WordPress und warum hat das Content Management System einen Weg aus der Blog-Nische in den eCommerce und die gewerbliche Anwendung gefunden? Ganz einfach: WordPress ist leicht bedienbar, vielseitig einsetzbar und bietet eine gute Basis für professionelle und leicht zu verwaltende Websites.

Was ist WordPress und was beinhaltet das CMS? WordPress ist anpassbar und benutzerfreundlich. Es verfügt über ein reichhaltiges Portfolio an Themes, Plugins und Features für nahezu grenzenlose gestalterische Freiheit. WordPress ist eine webbasierte Anwendung mit zwei Nutzeroberflächen. Besucher der Website sehen die Inhalte auf der eigentlichen FrontPage, während der Websitebetreiber im Back-End verwaltet, neue Inhalte einbaut und seinen Content in Wort und Bild aktuell hält. WordPress ist eine freie und vollständig kostenlose Software und somit für den privaten wie gewerblichen Gebrauch gleichermaßen geeignet.

WordPress global

WordPress wird global eingesetztLaut Schätzungen sind die Hälfte aller weltweiten Websites mit WordPress erstellt. In Statistiken hat das CMS andere, früher beliebte Anbieter überholt und sich wegen seiner professionellen Ausstrahlung ohne finanziellen Aufwand längst etabliert. Die einfache Bedienung, die Anpassung an den eigenen Bedarf, die nutzerfreundliche Verwaltung und die zahlreichen Themes sind einige der Gründe, warum sich dieses CMS weltweit in führende Position gebracht hat. Fakt ist, dass das Content Management System eine vollständige Software für Homepage-Betreiber, für Blogger und eCommerce Unternehmer ist.

Sicherheit bei WordPress

Die Sicherheitsansprüche in Deutschland sind hoch. Im Jahr 2015 hat das CMS aufgerüstet und das Augenmerk von Hackern dazu genutzt, neue Plugins für mehr Sicherheit zu implementieren. Aktuell stehen den Nutzern über 34 Tausend Sicherheits-Plugins zur Verfügung und können ganz individuell, dem Bedarf entsprechend in der Website integriert werden. Was ist WordPress für ein Konzept und wie schaffen es die Betreiber, die Software sicher zu halten und dabei keine Komplexität zu erzeugen? Ganz einfach: Die Nutzerfreundlichkeit und Usability stehen grundsätzlich im Vordergrund.

Eignet sich WordPress für alle Websites?

Wofür eignet sich WordPress?Ja. Denn die Auswahl an Themes ist enorm. Die Layouts können farblich und bildlich angepasst, mit eigenem Bildmaterial aufgestockt und auf den jeweiligen Anspruch an eine Website oder eine eCommerce Plattform abgestimmt werden. Da es sich um ein gratis CMS handelt, profitieren nicht nur gewerbliche, sondern auch private Websitebetreiber von dieser Software. Schwierige Programmierungen oder die Nutzung von Homepage-Baukästen mit Anbieterwerbung sind dank WordPress CMS Vergangenheit und können ausgeschlossen werden. Wie verhält sich Wordpress im Bezug auf die Optimierung für Suchmaschinen? Die Software kommt mit einem SEO-optimierten Layout und bietet dadurch enorme Vorteile.

Wie ist WordPress im Vergleich zu anderen CMS?

Ein einfach zu bedienendes, übersichtlich strukturiertes und ohne Programmierkenntnisse nutzbares Content Management System. Weiter ist es eine kostenlose Software, die mit modernen Designs und Themes für professionelle Websites sorgt. Das CMS kann jederzeit erweitert, auf den veränderlichen Bedarf und die Expansion der Website abgestimmt werden. Eine große Community gibt Unterstützung und hilft unerfahrenen Anwendern. Formulare und Social Media Elemente, Terminkalender und viele weitere externe Anwendungen können direkt verknüpft und implementiert werden.

Eine Website mit dem weltweit beliebtesten Content Management System WordPress (kurz WP) aufzubauen ist generell eine gute Idee. Das CMS ist benutzerfreundlich und durch Plugins sowie Themes leicht erweiterbar – und natürlich Opensource-Software. Damit eine WP-Site aber problemlos funktioniert, müssen zuvor bestimmte Hosting-Anforderungen erfüllt werden. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie beim WordPress-Hosting achten müssen.

Dies brauchen Sie, um eine WP-Website zu betreiben.

Das Logo von WordPress - das beliebteste CMS weltweit

Das Logo von WordPress – das beliebteste CMS weltweit

WordPress  arbeitet mit der Skriptsprache PHP und einer MySQL-Datenbank. Diese Features müssen in einem Hosting-Tarif enthalten sein, um das System zum Laufen zu bringen. Bevor Sie jetzt nach dem günstigsten Hosting-Tarif mit PHP und MySQL Ausschau halten, sollten Sie einige zukunftsorientierte Eigenschaften berücksichtigen, die die Besucherzahlen und das SEO-Potenzial Ihrer Website stark beeinflussen. Sie möchten doch, dass möglichst viele Besucher Ihre Website finden?

Dieses Ziel können Sie viel leichter erreichen, wenn Ihre Website weit oben in den Suchergebnissen bei Google oder Bing auftaucht. Hohe Rankings sind wiederum nur dann möglich, wenn die Website schnell funktioniert und suchmaschinenoptimiert ist.

Geschwindigkeit ihrer WordPress Website

Nicht nur Menschen, auch Google hat keine Lust auf langsam ladende  Websites zu warten. Langsame Internetpräsenzen haben keine Chance auf hohe Positionen. Sowohl die Geschwindigkeit als auch das SEO-Potenzial (engl. SEO = Search Engine Optimization, dt. Suchmaschinen-Optimierung) hängen zum Teil von dem Hosting-Tarif ab. Je mehr Benutzer gleichzeitig eine WordPress -Site benutzen, desto stärker wird der Server beansprucht, auf dem die Website liegt. Wenn Sie sich für einen günstigen Shared-Hosting-Tarif entscheiden, erhalten Sie lediglich einen Teil der Leistungskapazität eines Servers.

Server-Hardware wie CPU oder Arbeitsspeicher wird unter verschiedenen Kunden geteilt. Wenn also einer dieser Kunden mehrere Websites in Rahmen eines Tarifs hostet und andere performance-lastige Operationen durchführt, können Sie dies unter Umständen zu spüren bekommen – genauer mit langsameren Ladezeiten ihrer WordPress Installation.

Um dies zu verhindern, legen viele Provider Limits fest. Hier sollten Sie auf das sogenannte Memory-Limit (von PHP) achten. Je mehr Plugins Sie in WP aktivieren und je mehr Besucher die Site benutzen, desto größer wird der Arbeitsspeicher-Bedarf für PHP. Der Hosting-Tarif sollte mindestens 128MB Memory-Limit bieten. Für große WP-Sites wie Onlinestores mit WooCommerce sollten mindestens 256MB vorhanden sein. Wichtig für die Suchmaschinenoptimierung sind die Permalinks von WP. Diese suchmaschinenoptimierten Linkstrukturen erfordern mod_rewrite – ein Modul des Apache-Servers. Achten Sie, dass ihr Provider dies unterstützt.

Mehr Speicherplatz für ihr WordPress Hosting

Nicht zu unterschätzen ist der Speicherplatz. Natürlich ist die Größe wichtig, denn je mehr Speicherplatz zu Verfügung steht, desto mehr Daten lassen sich auf dem Hosting ablegen. WordPress braucht keine gigantischen Speicher oder Festplatten-Kontingente. Ein WooCommerce-Onlineshop mit Tausenden Produkten kommt mit einigen Hundert Megabytes aus. Als Minimum sollten Sie aber wenigstens 1GB bekommen, denn Sie wollen doch auch E-Mails empfangen oder ab und zu eine Testinstallation mit WordPress anlegen.

Für den praktischen und tagtäglichen Erfolg Ihrer Website ist Geschwindigkeit maßgeblich. Im Idealfall erhalten Sie Platz auf einem Server mit schnellem SSD-Speicher. Im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten bietet SSD viel schnellere Lese- und Schreibvorgänge.

Ein Hackerangriff oder Hardwareausfall könnte Ihre Internetpräsenz nachhaltig beschädigen. Daher sind regelmäßige Sicherungen Pflicht. Der Hosting-Plan muss eine automatisierte Backup-Lösung bieten, die Ihren ganzen Datenbestand regelmäßig sichert und auf Wunsch wiederherstellt.

Die technischen Anforderungen von WordPress

Zusammenfassend sollte ein guter Hosting-Tarif Folgendes bieten:

  1. PHP-Unterstützung – mindestens Version 5.6 oder sogar php 7.x
  2. Mehrere MySQL-Datendanken / alternativ MariaDB
  3. Apache Modul „mod_rewrite“
  4. Mindestens 128MB Memory-Limit – besser 256 MB
  5. Mindestens 1GB Speicherplatz auf SSD
  6. Integrierte Backup-Lösung

Bei WordPress kommen php, mysql und Javascript zum Einsatz

Ein gut ausgestattetes Webhosting auf einem schnellen Server bildet die Basis für eine erfolgreiche Internetpräsenz. Darüber hinaus ist auf die Provider-Qualität zu achten.

So erkennen Sie einen guten Hosting Provider.

Sicherheit beim WordPress-Hosting

Sicherheit beim WordPress-Hosting

Optimale Webhosting-Konfiguration und schnelle Hardware sind wichtig. Doch bei der Auswahl eines Tarifs für das WordPress-Hosting ist noch mehr zu berücksichtigen. In Sachen Performance und Sicherheit sind die Eigenschaften des Serverzentrums und Providers wichtig. Das Rechenzentrum des Anbieters  muss unbedingt über eine schnelle – idealerweise redundante – Internetanbindung verfügen.

Ebenso wichtig: Der Standort des eigentlichen Rechenzentrums ihres WordPress-Hosting Anbieters muss in Deutschland sein, damit das bundesdeutsche Datenschutzgesetz vollumfänglich zur Geltung kommt.

Achten Sie auf Sicherheitslösungen der Serverräume und Zertifizierungen wie ISO 9001 (Qualitätsmanagement) oder ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagement). Diese Zertifikate bestätigen, dass Dienste nach hohen Standards geleistet werden. Ein wichtiger Faktor, der die Qualität eines Hosting-Providers definiert, ist der Kundenservice. Kurze Reaktionszeiten, freundliche und kompetente Support-Mitarbeiter sind positive Indikatoren.

Der Kundenservice (bzw. Support) ist nicht zu unterschätzen, denn früher oder später werden Sie ihn brauchen – denn bei Software-Projekten mit WordPress tauchen immer unvorhersehbare Hindernisse auf. Mit einem guten Support-Team, das sich idealerweise mit WP auskennt, sind Sie auf der sicheren Seite.

Die tatsächliche Servergeschwindigkeit und der Kundenservice lassen sich meist im Vorfeld gar nicht prüfen. Doch ein guter Provider hat nichts zu verbergen. Suchen Sie nach Anbietern, die eine unverbindliche Probezeit ermöglichen. So können Sie das Hosting vor der Bestellung ausprobieren.

Fazit:

Durch die Auswahl eines optimalen WordPress-Hosting bei einem vertrauenswürdigen Internet-Provider legen Sie den Grundstein für den Erfolg Ihrer Website. Nehmen Sie sich Zeit, um verschiedene Angebote zu vergleichen und auszuprobieren.

Sollten Sie Fragen haben, so stehen Ihnen die Mitarbeiter des IT-Dienstleisters Biteno GmbH gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns an oder nutzen das Kontaktformular.

Übrigens: Das Hosting für Ihre WordPress oder WooCommerce Website können Sie bei Biteno sogar hier online bestellen.

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