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Dank RIPE NCC finden Ihre IP-Pakete ihr Ziel

Das RIPE NCC, eine von weltweit fünf RIRs, verwaltet die IP-Adressen hauptsächlich im eurasischen Raum. Dazu gehören beispielsweise Länder der ehemaligen Sowjetunion und des mittleren Ostens. Damit erfüllt das RIPE NCC ähnliche Aufgaben wie die IANA und erhält auch von dort IP-Adressbereiche zugeteilt. Anders als die ICANN ist es nicht für Domain-Registrierung und DNS Server zuständig.

Was ist das RIPE NCC genau?

Das RIPE NCC erfüllt die Funktion einer „Regional Internet Registry“, abgekürzt RIR. Die IANA delegiert seit Anfang der 1990er-Jahre die Verwaltung von IP-Adressbereichen an unabhängige Organisationen, jeweils für einen bestimmten geographischen Raum, grob orientiert an den Kontinenten. Wenn Sie etwa als ISP in Deutschland ganze Netze öffentlich zugänglicher IP-Adressen benötigen, ist nicht ICANN/IANA sondern das RIPE NCC der richtige Ansprechpartner. Das gilt aber auch für Grönland, obwohl es zum amerikanischen Kontinent gehört. Die Zuständigkeit bezüglich der Tätigkeit leichter zu erfassen.

Ist das RIPE NCC nur für IP-Adressen zuständig?

RIRs befassen sich primär mit der IP-Adresse und der damit verwandten Autonomous System Number (ASN), nicht aber mit einem Domain-Namen, obwohl dieser über den DNS Server mit einer IP-Adresse verknüpft ist. Als entscheidender Unterschied sind IP-Adresse und ASN für das Routing im Internet nötig. Das heißt, sie regeln den Transport von Datenpaketen. Sie geben Aufschluss, welcher Weg über welche Router ein IP-Paket ans Ziel führt. Dagegen ist der Name einer Domain für den menschlichen Nutzer gedacht. Ein FQDN wie www.biteno.de ist leichter zu merken als ein numerischer Wert. Letztendlich ist es gerade der Zweck des Domain Name Systems, Domain-Namen über DNS Server mit der zugehörigen IP-Adresse zu verknüpfen, die der Router benötigt.

Diese Nebenaufgaben erfüllt das RIPE NCC

Neben seiner Hauptaufgabe bietet das RIPE NCC, wie die anderen RIRs, Information und Weiterbildungsgangebote für seine Mitglieder. Das sind vor allem ISPs, Organisationen der Telekommunikationsbranche, Regierungs-, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie größere Unternehmen. Prinzipiell können Sie aber auch als Privatperson Mitglied werden, wenn Sie sich an der Weiterentwicklung des Internets beteiligen wollen. Als weitere Nebenaufgabe leistet das RIPE NCC technische und administrative Unterstützung für RIPE.

Wie ist das RIPE NCC organisiert?

Ähnlich wie beim Duo ICANN/IANA gibt es beim RIPE NCC ebenfalls eine Zweiteilung. RIPE ist ein europäisches, nicht institutionalisiertes, offenes Forum für die technische Entwicklung des Internets. Dieses hat 1992 das RIPE NCC als Organisation nach niederländischem Recht gegründet, die als RIR fungiert. Dieser Zusammenhang macht auch den Namen RIPE NCC verständlicher, der sich aus einem französischen und einem englischen Teil zusammen setzt: die Abkürzung steht für Réseaux IP Européens Network Coordination Centre. Anders als bei ICANN und IANA ist aber das institutionalisierte RIPE NCC die verantwortliche Stelle für die Vergabe von IP-Adressblöcken und ASNs. Im Gegensatz zur ICANN sind weder RIPE noch RIPE NCC für Domain Registrierung und DNS Server verantwortlich. Hier wird ausschließlich die Funktion des Internets als Datentransportmittel gesichert. Warum sind dafür Registraturen wie das RIPE NCC notwendig?

IP-Adresse und ASN, Domain und DNS Server, wofür brauchen Sie was?

Wenn Sie beispielsweise für den Abruf einer Webseite die Domain der URL über einen DNS Server nach der IP-Adresse auflösen, erhalten Sie eine eindeutige Adresse im Internet, an die Sie Ihre Anfrage schicken können. Für die effiziente Verarbeitung setzt sich diese aus einer Netzwerk- und einer Host-Adresse zusammen. Letztere ist nur im LAN mit der gegebenen Netzwerkadresse interessant, denn sie identifiziert genau eine Netzwerkschnittstelle darin. Im Beispiel ist das der DNS Server für die Adressauflösung der Domain und der Webserver für den Seitenaufruf. Für das Routing im WAN, das die Start- und Zielnetze verbindet, reicht die Netzwerkadresse. Das reduziert den Aufwand bei den Routern.

Was sind Netzwerk- und Host-Teil einer IP-Adresse?

Bei der Einführung des Internet Protokolls besteht die Netzwerkadresse aus den acht höchstwertigen Bits der IP-Adresse. Damit sind aber nur 256 Netze möglich, mit jeweils über 16 Millionen Hosts. Viel zu wenige, aber auch zu große Netze für ein wachsendes Internet aus zunehmend kleineren Organisationen. Die IANA teilt daher den IP-Adressraum zunächst in Klasse A, B, und C auf, mit 8, 16 und 24 Bit langen Netzwerkadressen. Die damit möglichen über 500 Millionen Class-C-Netze bieten jeweils 254 Hostadressen. Das ist für viele Organisationen zu wenig und die 65.534 der Klasse B zuviel. Daher gibt es vor der Einführung von IPv6 drei weitere, sich ergänzende Lösungsansätze, um die Erschöpfung des IP-Adressraums hinauszuzögern: Subnetting, Classless Inter-Domain Routing (CIDR) und Autonomous Systems (AS). Letztere fassen IP-Adressbereiche für das WAN-Routing zusammen. Die betroffenen Router informieren sich darüber eigenständig mittels Border-Gateway-Protokoll (BGP). Wie beim DNS Server ist damit eine Software für die automatische Verteilung der Daten zuständig.

Warum delegiert die ICANN die Verwaltung des IP-Adressraums an RIRs?

Grund für die Einführung der RIRs ist, neben dem zunehmende Verwaltungsaufwand für IANA und später ICANN, die größere Nähe zu den Nutzern des IP-Adressraums, das Fehlen einer internationalen Finanzierung der IANA, die im Gegensatz zur ICANN keine Organisation ist.

was ist nginx und warum ist es besser als apache?

Lange Zeit war Apache mit einem Marktanteil von bis zu 70 Prozent der Webserver für das Internet. Einzig Microsoft IIS stellte mit etwa 20 Prozent eine nennenswerte Konkurrenz dar, da es der Standard für das Betriebssystem Windows Server ist. Mit dem Erscheinen von Nginx – ausgesprochen wie das englische Engine Ex – hat sich die Situation geändert. Besonders große Plattformen setzen auf die Open-Source-Software aus Russland, da diese viele Vorteile mit sich bringt.

Webserver, Datenbanken, Programmiersprachen, Protokolle und Interpreter

Eine Webseite ist heute fast immer dynamisch programmiert. Das bedeutet, bei einer Anfrage erstellen mehrere Programme eine individuelle Antwort, statt ein vorgefertigtes, statisches Dokument auszuliefern. Die Informationen – zum Beispiel Texte, Links, Nutzernamen oder Passwörter – liegen in einer Datenbank. Skripte in einer geeigneten Programmiersprache wie PHP, Perl oder Python fragen diese ab und erstellen die Webseite.

Der Interpreter bildet eine Schnittstelle zwischen dem Skript und dem Betriebssystem – er übersetzt die geschriebenen Befehle in Computersprache. Der Webserver ist für die Kommunikation zuständig: Er nimmt Anfragen entgegen und sendet Antworten an die entsprechenden Adressen.

Um die Kommunikation zwischen Server und unterschiedlichen Endgeräten und Betriebssystemen zu ermöglichen, kommen universelle Protokolle als Gemeinsprache zum Einsatz. Für Webseiten ist dies das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) beziehungsweise dessen verschlüsselte Variante mit dem Zusatz Secure (HTTPS). Es ist speziell für die Übertragung von Nachrichten konzipiert, für andere Zwecke wie Dateiübertragungen existieren eigene Formate wie das File Transfer Protocol (FTP).

Nginx – ein modularer Webserver mit geringem Ressourcenverbrauch

Effizienz und Geschwindigkeit zeichnen Nginx besonders aus.

Effizienz und Geschwindigkeit zeichnen Nginx besonders aus.

Um eine hohe Performance und Funktionalität zu ermöglichen, verwendet Nginx ein modulares Design. Es besteht aus einem schlanken Kernprogramm, das ein Nutzer je nach individuellen Anforderungen durch Module erweitert. Dadurch unterstützt der Webserver unterschiedliche Techniken und erlaubt die Einbindung neuer Standards etwa für Videostreaming und interaktive Inhalte. Einige der Möglichkeiten sind Lastverteilung über mehrere Server, zusätzliche Protokolle, direkter Zugriff auf den Arbeitsspeicher oder der Einsatz als E-Mail– oder Webserver für Weiterleitung (Proxy).

Eines der populärsten und interessantesten Module ist PHP-FPM. Es handelt sich um einen Prozessmanager, der die Anbindung an den PHP-Interpreter übernimmt. Die Kommunikation zwischen Webserver und Programmiersprache basiert auf einem 1993 definierten Standard – dem Common Gateway Interface (CGI). Traditionell erstellt dieses für jede Aufgabe einen neuen Prozess.

Im Unterschied zu diesem Verfahren erzeugt PHP-FPM bei Betriebsstart mehrere Interpreter im Hintergrund, auf die es je nach Auslastung Anfragen verteilt. In Verbindung mit anderen Optimierungen erreicht das Modul dadurch eine ausgezeichnete Performance.

Unterschiede zwischen Apache und Nginx

Anders als Apache legt Nginx bereits seit seiner ersten Version eine Priorität auf Effizienz und Geschwindigkeit. Apache verwendet ebenfalls ein modulares Design – eines seiner größten Nachteile ist jedoch, dass es jede Verbindung einzeln bearbeitet. Dadurch besitzt es einen sehr hohen Speicherverbrauch und die Effizienz sinkt bei hohen Besucherzahlen kontinuierlich. Aus diesem Grund setzt das Programm auf eine sogenannte „asynchrone Architektur“. Anfragen behandelt es nicht individuell, sondern bündelt sie in wenigen Prozessen, die tausende Verbindungen simultan verwalten können.

Eine häufig genutzte Funktion unter Apache sind .htaccess-Dateien. Diese ermöglichen es, durch eine lokale Datei Regeln zu definieren, die von dem Webserver ausgewertet werden. Häufige Verwendungen sind das Setzen eines Passworts für eine bestimmte Adresse oder die Umleitung von URLs im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Nginx unterstützt keine .htaccess-Dateien, da diese die Performance beeinträchtigen. Es verwendet stattdessen globale – also system– oder seitenweite Einstellungen.

Für die Umwandlung von .htaccess-Befehlen in eine gültige Konfiguration existieren mehrere Konverter, die die Einrichtung erleichtern. Apache ermöglicht es, Module nachträglich einzubinden, indem Anwender diese in die Konfiguration eintragen und in den Webserver laden. Im Gegensatz dazu gehören Module bei Nginx fest zu dem kompilierten Programm. Eine Erweiterung um neue Funktionen erfordert deshalb fast immer den Austausch der installierten Programmversion.

Vor- und Nachteile von Nginx

Bekannte Website setzen auf Nginx als Webserver und erreichen täglich mehrere tausend Aufrufe.

Bekannte Website setzen auf Nginx als Webserver und erreichen täglich mehrere tausend Aufrufe.

Das Projekt Nginx entstand aus der Notwendigkeit, einen schnellen, zuverlässigen, sicheren und effizienten Webserver für die russische Suchmaschine Rambler zu entwickeln. Unter dem Gesichtspunkt der Performance ist dieser wegen dieser Eigenschaften meist die beste Wahl. Populäre Webseiten mit tausenden oder Millionen Aufrufen täglich – darunter zum Beispiel WordPress, Netflix, Apple, Spotify oder Facebook – setzen deshalb bevorzugt Nginx ein. Experten schätzen, dass der Marktanteil des Webservers unter den 10.000 beliebtesten Internetseiten bei über 60 Prozent liegt.

Für kleine Projekte bietet die Verwendung ebenfalls einige Vorteile. Er ermöglicht beispielsweise eine Reduzierung der Hardwareperformance und dadurch der Betriebskosten, ohne die Geschwindigkeit bei Reaktion oder Seitenaufbau zu beeinträchtigen. Ein großer Nachteil von Nginx ist die gegenüber Apache aufwendigere Konfiguration. Darüber hinaus schränkt dieser durch die ausschließlich globale Definition die Möglichkeiten zu einer individuellen Einrichtung bei mehreren unabhängigen Nutzern ein. Wegen dieser Eigenschaft bevorzugen viele Anbieter von Webspace für ihre Kunden nach wie vor Apache.

Apache und Nginx als kombinierter Webserver

Um die Vorteile von beiden Programmen nutzen zu können, bietet sich eine Kombination der Webserver an. In diesem Fall dient Nginx als primäre Instanz und leitet ausschließlich spezielle Anfragen an Apache weiter, um dessen Verbindungen zu minimieren. Das Verfahren benötigt Administrationsrechte auf dem Server und eine individuelle Konfiguration, kann aber den Ressourcenverbrauch erheblich verringern. Das Aufsetzen der Webserver erfordert allerdings ein entsprechendes Fachwissen.

Eine Website mit dem weltweit beliebtesten Content Management System WordPress (kurz WP) aufzubauen ist generell eine gute Idee. Das CMS ist benutzerfreundlich und durch Plugins sowie Themes leicht erweiterbar – und natürlich Opensource-Software. Damit eine WP-Site aber problemlos funktioniert, müssen zuvor bestimmte Hosting-Anforderungen erfüllt werden. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie beim WordPress-Hosting achten müssen.

Dies brauchen Sie, um eine WP-Website zu betreiben.

Das Logo von WordPress - das beliebteste CMS weltweit

Das Logo von WordPress – das beliebteste CMS weltweit

WordPress  arbeitet mit der Skriptsprache PHP und einer MySQL-Datenbank. Diese Features müssen in einem Hosting-Tarif enthalten sein, um das System zum Laufen zu bringen. Bevor Sie jetzt nach dem günstigsten Hosting-Tarif mit PHP und MySQL Ausschau halten, sollten Sie einige zukunftsorientierte Eigenschaften berücksichtigen, die die Besucherzahlen und das SEO-Potenzial Ihrer Website stark beeinflussen. Sie möchten doch, dass möglichst viele Besucher Ihre Website finden?

Dieses Ziel können Sie viel leichter erreichen, wenn Ihre Website weit oben in den Suchergebnissen bei Google oder Bing auftaucht. Hohe Rankings sind wiederum nur dann möglich, wenn die Website schnell funktioniert und suchmaschinenoptimiert ist.

Geschwindigkeit ihrer WordPress Website

Nicht nur Menschen, auch Google hat keine Lust auf langsam ladende  Websites zu warten. Langsame Internetpräsenzen haben keine Chance auf hohe Positionen. Sowohl die Geschwindigkeit als auch das SEO-Potenzial (engl. SEO = Search Engine Optimization, dt. Suchmaschinen-Optimierung) hängen zum Teil von dem Hosting-Tarif ab. Je mehr Benutzer gleichzeitig eine WordPress -Site benutzen, desto stärker wird der Server beansprucht, auf dem die Website liegt. Wenn Sie sich für einen günstigen Shared-Hosting-Tarif entscheiden, erhalten Sie lediglich einen Teil der Leistungskapazität eines Servers.

Server-Hardware wie CPU oder Arbeitsspeicher wird unter verschiedenen Kunden geteilt. Wenn also einer dieser Kunden mehrere Websites in Rahmen eines Tarifs hostet und andere performance-lastige Operationen durchführt, können Sie dies unter Umständen zu spüren bekommen – genauer mit langsameren Ladezeiten ihrer WordPress Installation.

Um dies zu verhindern, legen viele Provider Limits fest. Hier sollten Sie auf das sogenannte Memory-Limit (von PHP) achten. Je mehr Plugins Sie in WP aktivieren und je mehr Besucher die Site benutzen, desto größer wird der Arbeitsspeicher-Bedarf für PHP. Der Hosting-Tarif sollte mindestens 128MB Memory-Limit bieten. Für große WP-Sites wie Onlinestores mit WooCommerce sollten mindestens 256MB vorhanden sein. Wichtig für die Suchmaschinenoptimierung sind die Permalinks von WP. Diese suchmaschinenoptimierten Linkstrukturen erfordern mod_rewrite – ein Modul des Apache-Servers. Achten Sie, dass ihr Provider dies unterstützt.

Mehr Speicherplatz für ihr WordPress Hosting

Nicht zu unterschätzen ist der Speicherplatz. Natürlich ist die Größe wichtig, denn je mehr Speicherplatz zu Verfügung steht, desto mehr Daten lassen sich auf dem Hosting ablegen. WordPress braucht keine gigantischen Speicher oder Festplatten-Kontingente. Ein WooCommerce-Onlineshop mit Tausenden Produkten kommt mit einigen Hundert Megabytes aus. Als Minimum sollten Sie aber wenigstens 1GB bekommen, denn Sie wollen doch auch E-Mails empfangen oder ab und zu eine Testinstallation mit WordPress anlegen.

Für den praktischen und tagtäglichen Erfolg Ihrer Website ist Geschwindigkeit maßgeblich. Im Idealfall erhalten Sie Platz auf einem Server mit schnellem SSD-Speicher. Im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten bietet SSD viel schnellere Lese- und Schreibvorgänge.

Ein Hackerangriff oder Hardwareausfall könnte Ihre Internetpräsenz nachhaltig beschädigen. Daher sind regelmäßige Sicherungen Pflicht. Der Hosting-Plan muss eine automatisierte Backup-Lösung bieten, die Ihren ganzen Datenbestand regelmäßig sichert und auf Wunsch wiederherstellt.

Die technischen Anforderungen von WordPress

Zusammenfassend sollte ein guter Hosting-Tarif Folgendes bieten:

  1. PHP-Unterstützung – mindestens Version 5.6 oder sogar php 7.x
  2. Mehrere MySQL-Datendanken / alternativ MariaDB
  3. Apache Modul „mod_rewrite“
  4. Mindestens 128MB Memory-Limit – besser 256 MB
  5. Mindestens 1GB Speicherplatz auf SSD
  6. Integrierte Backup-Lösung

Bei WordPress kommen php, mysql und Javascript zum Einsatz

Ein gut ausgestattetes Webhosting auf einem schnellen Server bildet die Basis für eine erfolgreiche Internetpräsenz. Darüber hinaus ist auf die Provider-Qualität zu achten.

So erkennen Sie einen guten Hosting Provider.

Sicherheit beim WordPress-Hosting

Sicherheit beim WordPress-Hosting

Optimale Webhosting-Konfiguration und schnelle Hardware sind wichtig. Doch bei der Auswahl eines Tarifs für das WordPress-Hosting ist noch mehr zu berücksichtigen. In Sachen Performance und Sicherheit sind die Eigenschaften des Serverzentrums und Providers wichtig. Das Rechenzentrum des Anbieters  muss unbedingt über eine schnelle – idealerweise redundante – Internetanbindung verfügen.

Ebenso wichtig: Der Standort des eigentlichen Rechenzentrums ihres WordPress-Hosting Anbieters muss in Deutschland sein, damit das bundesdeutsche Datenschutzgesetz vollumfänglich zur Geltung kommt.

Achten Sie auf Sicherheitslösungen der Serverräume und Zertifizierungen wie ISO 9001 (Qualitätsmanagement) oder ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagement). Diese Zertifikate bestätigen, dass Dienste nach hohen Standards geleistet werden. Ein wichtiger Faktor, der die Qualität eines Hosting-Providers definiert, ist der Kundenservice. Kurze Reaktionszeiten, freundliche und kompetente Support-Mitarbeiter sind positive Indikatoren.

Der Kundenservice (bzw. Support) ist nicht zu unterschätzen, denn früher oder später werden Sie ihn brauchen – denn bei Software-Projekten mit WordPress tauchen immer unvorhersehbare Hindernisse auf. Mit einem guten Support-Team, das sich idealerweise mit WP auskennt, sind Sie auf der sicheren Seite.

Die tatsächliche Servergeschwindigkeit und der Kundenservice lassen sich meist im Vorfeld gar nicht prüfen. Doch ein guter Provider hat nichts zu verbergen. Suchen Sie nach Anbietern, die eine unverbindliche Probezeit ermöglichen. So können Sie das Hosting vor der Bestellung ausprobieren.

Fazit:

Durch die Auswahl eines optimalen WordPress-Hosting bei einem vertrauenswürdigen Internet-Provider legen Sie den Grundstein für den Erfolg Ihrer Website. Nehmen Sie sich Zeit, um verschiedene Angebote zu vergleichen und auszuprobieren.

Sollten Sie Fragen haben, so stehen Ihnen die Mitarbeiter des IT-Dienstleisters Biteno GmbH gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns an oder nutzen das Kontaktformular.

Übrigens: Das Hosting für Ihre WordPress oder WooCommerce Website können Sie bei Biteno sogar hier online bestellen.

Weiterführende Links:

Was ist eine Domain?

Technisch betrachtet ist jede Internetseite über ein so genannte IP-Adresse aufrufbar. Dieses bestehen aus vier Zahlen- bzw. Adressblöcken (zum Beispiel 192.168.0.1). Da wir uns diese Zahlenblöcke nur schwer merken können, wurden Domain-Namen ins Leben gerufen. Um ein Domain korrekt aufzurufen, ist also eine gültige IP-Adresse die Grundlage.

Beispiel eines DNS Fehler

Fehlermeldung, wenn zu einer eingegebenen Domain keine passende DNS-Adresse gefunden wird

Im Grunde genommen sind Domains nichts anderes als Erinnerungshilfen, die uns das Surfen im Internet um ein Vielfaches erleichtern sollen. Genau wie IP-Adressen sind Domains einzigartig auf der Welt. Ein doppelt vergebener Name würde zum Chaos auf den digitalen Datenautobahnen führen.

Die Verwaltung von Domains sowie der dazugehörigen IP-Adressen übernimmt ein Domain-Name-System (DNS), welches eine vom Nutzer eingegebene Domain-Anfrage über den Browser übersetzt und die dazugehörige IP-Adresse abruft. Wenn das DNS eine Übereinstimmung findet, wird die entsprechende Webseite angezeigt.

Woraus besteht eine Domain?

Eine Domain setzt sich aus mindestens zwei Teilen zusammen, welche jeweils durch einen Punkt voneinander getrennt sind. Hier eine kurze Erläuterung Anhand der frei gewählten Internetadresse „dasisteintest.de“: Die Top-Level-Domain (TLD) mit der Endung „.de“ zeigt an, dass die Adresse von der deutschen Registrierungsstelle „DENIC“ verwaltet wird. Vor dem Punkt befindet sich die Second-Level-Domain (SLD), deren Bezeichnung vom Inhaber selbst bestimmt werden darf.

Domainendungen Beispiel

Beispiel für verschiedene länderspezifische Domainendungen (TLDs)

Alle Domains müssen grundsätzlich aus mindestens einem und maximal 63 Zeichen bestehen. Zur Unterscheidung von TLD und SLD ist die Trennung durch einen Punkt zwingend erforderlich. Das zulässige Zeichenspektrum beläuft sich neben dem Bindestrich auf die Zahlen 0 bis 9 sowie die Buchstaben A bis Z. Umlaute sind ausschließlich in .de-Domains gestattet.

Die Vergabe und Verwaltung von Domains unterliegt keineswegs einer starren Struktur. Seit mehr als zehn Jahren wird das System permanent erweitert und bekommt zunehmend stärker einen dynamischen Charakter. Lange Zeit waren lediglich 200 Länderendungen sowie die TLDs „.net“, „.com“ und „.org“ zulässig. Mittlerweile erstreckt sich das verfügbare Portfolio auf über 1.000 Endungen, die allesamt einen speziellen Zweck erfüllen sollen.

Mit dieser Entwicklung konnte sich die internationale Organisation ICANN gemeinsam mit den nationalen Vergabestellen einen weiteren Meilenstein erarbeiten. Insbesondere Unternehmen können mit der großen Anzahl an Endungen sehr viel mehr Individualität aufbauen und eine stärkere Bindung zu ihren Kunden herstellen.

Die noch recht junge TLD „.baby“ war bereits kurz nach deren Veröffentlichung überaus beliebt. Unternehmen, die Kinderspielzeug herstellen, Organisationen sowie Blogs stürzten sich regelrecht auf diese neue Endung. Ähnlich erfolgreich war die einstige Einführung der TLS „.berlin“. Mittlerweile ist sie aus dem regionalen Raum rund um die deutsche Hauptstadt nicht mehr wegzudenken und genießt nach wie vor eine große Nachfrage.

Die neuen Internet-Domains und TLDs sind da

Internet Domänen (englisch: domains) sind seit dem Beginn des Internets ein wesentlicher Bestandteil des World Wide Web. Heute hat praktisch jede Firma, jeder Verein oder jede Behörde einen eigenen Internetauftritt und damit in der Regel auch eine eigene Domäne. Über diese Domain realisieren Sie Webseiten und die Domäne ist in aller Regel integraler Bestandteil Ihrer E-Mail-Adresse, also der Teil hinter dem ‚@‘.

Die neuen Internet-Domains und TLDs sind da

Die neuen Internet-Domains und TLDs sind da

Bis vor kurzem war die Strukturierung der Internet Domänen in aller Regel geographisch orientiert. So endeten zum Beispiel Domänen, die man zu Deutschland zugeordnet hat mit der Endung .de , Domänen die einen europäischen Fokus hatten beispielsweise auf .eu .

Seit nun etwas mehr als einem Jahr ist es möglich, auch andere Strukturierung und Endungen von Domänen für Ihr Unternehmen oder Ihren Einsatzzweck zu registrieren. Neben den Endungen die schon seit Jahren auf einen kommerziellen Fokus hinweisen wie also .com, .net oder .biz, wurden nun seitens der Internet-Registrare schrittweise weitere Domänenendungen freigeschaltet, die auf einen Branchenbezug hinweisen.

So ist es seit einigen Wochen regulär möglich Domänen zu registrieren die zum Beispiel auf .bike, .estate (für Immobilien) oder .computer enden. Damit wird für den Betrachter bzw. Surfer sehr schnell klar in welcher Branche ein Unternehmen tätig ist.

Daneben existieren seit kurzem auch geographische Registrierungen die konkreter sind, als lediglich die Zuordnung zur Europäischen Union (.eu) oder zur Bundesrepublik Deutschland (.de). Hier kann man zum Beispiel die ersten Domänenendungen für  Hamburg (.hamburg) und für Berlin (.berlin) nennen. Weitere Domänenendungen für andere große Städte und voraussichtlich auch große Regionen werden in den nächsten Wochen und Monaten folgen.

Auch wenn Endungen wie .company (oder auch .enterprises) , . computer oder auch .bike ihren Ursprung im englischen haben, so sind diese neuen Domain-Endungen auch im deutschen Sprachraum sehr klar zu einem Thema zuordnenbar. Insofern kann man Unternehmen und Institutionen, die einen großen Wert auf Ihren Internetauftritt  legen, nur raten, sich in den nächsten Tagen und Wochen die für ihren Einsatzzweck passende Domänenendungen zu reservieren und damit für zukünftige Einsatzzwecke zu sichern.

 

Die vollständige Liste aller neuen Domänenendungen sowie mehr Informationen über eine konkrete Registrierung einer Domäne für Ihr Unternehmen geben Ihnen gerne die Vertriebsmitarbeiter der Biteno GmbH unter 0711-23433520 oder per E-Mail an vertrieb@Biteno.com .

Gerne erläutern wir Ihnen auch, wie Sie Ihren bestehenden Internetauftritt in ein zeitgemäßes Hosting migrieren oder wie sie mit wenigen Handgriffen Ihre zusätzliche neue Internet Domänen mit einer der neuen Endungen so einrichten, dass Anfragen im Internet auf Ihren bestehenden Webseiten landen.

Tutorial

Was macht ein Content Delivery Network (CDN).

Wenn Sie ein Content Delivery Network (CDN) für ihre Website nutzen, dann werden Teile der Webseite auf geografisch verteilte Server eines CDN-Anbieters gespeichert. Besucher Ihre Website erhalten dann die Bilder, PDFs oder auch die ganze Website vom jeweils nächsten Server des CDNs. Das reduziert die Last Ihres Webservers und beschleunigt die Ladezeiten der Webseite für den Besucher.

Was brauchen Sie dazu?

Im ein Content Delivery Netzwerk nutzen zu können, benötigen Sie einen Account bei einem CDN-Provider, 2-3 Plugins in WordPress und etwas Zeit zur Einrichtung. Für geübte benutzer ist die Installation in 15- 20 Minuten erledigt. Sofern Sie zum ersten Mal mit WordPress ein CDN einrichten, sollten Sie sich 30 – 60 Minuten Zeit nehmen.

Die beekanntesten CDN-Anbieter sind:

Alle Anbieter betreiben mehrere über den Globus verteilte Rechenzentren, in denen Ihre Daten später geografisch verteilt werden. Cloudflare und Amazon Cloudfront bieten als einzige Provider eine kostenlose Version ihres Content Delivery Service an. Daher beschreiben wir nachfolgend die Einrichtung am Beispiel mit Amazon Cloudfront.

Benutzer in AWS anlegen

Zunächst einmal benötigen Sie einen Zugang zur Schaltzentrale bei Amazon AWS. Diese erreichen Sie unter:  https://console.aws.amazon.com/. Sofern Sie hier noch keinen Master-Zugang haben, melden Sie sich einfach an Der Zugang an sich zu AWS ist kostenfrei. Danach loggen Sie sich mit ihrem Master-Zugang an folgender URL an: https://console.aws.amazon.com/iam/home

Sie legen nun als erstes einen neuen Benutzer (Innerhalb ihres Amazon Accounts) für die Domain an, die nun ein CDN erhalten soll. Nennen Sie den Benutzer idealerweise so wie auch Ihre Domain heißt. Geben Sie dem neuen Benutzer also einen Namen und fügen Sie ihn zu einer so genanten Security Gruppe hinzu. Sofern Sie noch keine Security Gruppe angelegt haben, so tun sie das jetzt.

Einen Benutzer in AWS für Cloudfront anlegen

Geben Sie der Berechtigungsgruppe in AWS die beiden folgenden Rechte:

  • CloudFrontFullAccess
  • AmazonS3FullAccess

Danach wird der neue Benutzer angelegt. Bevor Sie nun auf „Close“ klicken notieren Sie sich bitte die „Access key ID“ und den „Secret Key„. Um den Secret Key einzusehen, müssen Sie zunächst auf Show klicken.

Diese beiden Informationen kopieren Sie sich bitte in eine Text-Datei und speichern diese auf ihren Computer ab. Klicken Sie zum Schluß auf „Close“ – damit ist der neue User eingerichtet.

Wichtig: Den Secret Key kann man nur einmal angezeigt werden. Bitte speichern Sie daher den Access Key und den Secret Key ab und bewahren ihn gut auf.

Cloudfront einrichten

Cloudfront ist der Name des eigentlichen Content-Delivery Service von Amazon. Sie erreichen ihn unter https://console.aws.amazon.com/cloudfront/home . Hier erstellen Sie nun das bei Amazon „Distribution“ genannte Content Delivery Network für ihre Domain. Klicken Sie dazu auf „Create Distribution“ und anschließend auf den Typ „Web“.

Sie müssen zur Einrichtung lediglich im ersten Feld ihren Domain Namen eingeben. In unserem Fall ist es die Domain Biteno-media.de . Für den Moment reichen die Standard-Einstellungen vollkommen aus. Sie können die Werte und Einstellungen später jederzeit ändern und an ihre Wünsche bzw. Gegebenheiten anpassen.

An den beiden kreisförmigen Pfeilen neben den Worten „in Progress“ sehen Sie, daß das CDN nun zu arbeiten beginnt.

Bitte klicken Sie nun noch einmal auf die Zeile des gerade angelegten CDN für Ihre Domain. Ragen Sie im Feld „Alternate Domain Names“ nun noch ihre Wunschbezeichnung für Ihr CDN im Domain Name System (dns) ein. Etwa: cdn.domain.tld –  in unserem Beispiel also cdn.Biteno-media.de .

Als Ergebnis bekommt man eine ein-eindeutige Domain-Bezeichnung von Amazon. Bitte notieren Sie sich in der dritten Spalte „Domain Name“ den eindeutigen Namen für ihre Domain bei amazon. Der lautet etwa d2unczmsduo35s.cloudfront.net

Bitte notieren Sie diesen Namen – sie benötigen ihn weiter unten bei den anschließenden DNS-Einstellungen.

Amazon S3 Bucket erstellen

Ein Bucket ist bei Amazon S3 ein Art Speicherplatz für Ihre Daten. Wechseln Sie deshalb  zur Erstellung ihres Buckets für Cloudfront zu https://console.aws.amazon.com/s3/

Der Service S3 bei Amazon ist nichts anderes als der Speicherplatz-Service in dem ihre Dateien (Bilder, PDFs, etc) letztendlich gespeichert werden. Klicken Sie hier auf „Create Bucket“. Geben Sie ihrem Bucket einen Namen – idealerweise den Domain-Namen. Wählen Sie im zweiten Feld das für Sie nächstgelegene Amazon Rechenzentrum aus.

Klicken Sie auf „Next“ und vergeben anschließend bei „Permissions“ die passenden Berechtigungen. Ihre Standard-Nutzer darf bereits im S3 Bucket lesen und schreiben. Genen Sie hier dem Rest der Welt noch Lese-Rechte, damit ihr Web-Content auch gelesen werden kann.

Klicken Sie anschließend auf „Next“ und danach auf „Create Bucket“. Ihr S3 Speicherplatz ist nun erstellt.

CName für CDN im DNS konfigurieren

Um anschließend das CDN unter dem eigenen Namen zu nutzen, muss im DNS ein CNAME (alias) für den etwas kryptischen Namen xyz.cloudfront.net eingetragen werden.

Dazu öffnen Sie die DNS Verwaltung ihres Webauftritts (meist etwa mit Plesk, Cpanel o.ä.) und legen dort einen neuen Eintrag an. In manchen Verwaltungs-Konsolen größerer Hoster (etwa Strato oder 1und1) heißt das missverständlich manchmal „Subdomain“.

cdn.domain.tld -> xxxxxx.cloudfront.net

Hinweis: Sofern Sie ihre Website mit einem SSL-Zertifikat versehen haben und damit https anbieten, sollten Sie unbedingt einen Alias in der Form „cdn.domain.tld“ wählen (wobei domain.tld ihre Domain ist). Sonst kann es passieren, daß etwa die auf das CDN ausgelagerten Bilder nicht veschlüsselt zu ihren Webseiten-Besuchern übertragen werden. Sofern Sie ein SSL-Zertifikat benötigen, sollten Sie ein so genannte Wildcard Zertifikat wählen, da von Ihrer Webseite ab sofort Elemente von www.domain.tld und eben auch cdn.domain.tld abgerufen werden.

Prüfen Sie bitte vor dem nächsten Schritt ob der Name „cdn.domain.tld“ auch wirklich und richtig aufgelöst wird. Dies können Sie an ihrem Windows-PC folgendermassen prüfen:

Start -> cmd

Geben Sie folgendes ein: nslookup cdn.domain.tld

Dabei ersetzen Sie „domain.tld“ natürlich wieder mit ihrem Domain-Namen. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, erscheint dort nun ein Name in der Form xxxxxx.cloudfront.net. In unserem Beispiel also d2unczmsduo35s.cloudfront.net .

Amazon / Plugins für WordPress installieren

Um in WordPress oder WooCommerce nun das Content Delivery Network (CDN) nutzen zu können, müssen Sie zwei Plugins für WordPress installieren. Installieren Sie innerhalb WordPress die beiden Plugins “Amazon Web Services” und “Amazon S3 Cloudfront” und aktivieren Sie die beiden Plugins.

Sofern Sie Zugriff auf den Webserver haben und die Software „wp-cli“ zur Verfügung haben, können  Sie alternativ in der Shell des Hosting-Servers folgende Befehle eingeben:

 wp –allow-root plugin install amazon-web-services –activate

 wp –allow-root plugin install amazon-s3-and-cloudfront – – activate

 

CDN Plugin in WordPress  konfigurieren

Anschließend müssen der Access Key und der Secret Access Key des Amazon Benutzers, den Sie vorhin angelegt haben, in der Einstellungs-Seite des Plugins eingetragen werden. Dies können Sie entweder direkt in die wp-config.php eintragen oder etwas komfortabler in der Einstellungs-Maske des Plugins:

Klicken Sie zuerst auf (1) und geben anschließend bei (2) den Access Key und bei (3) den Secret Access Key ein. Speichern Sie anschließend die beiden Werte ab (Save Changes).

Amazon S3 Bucket für das CDN aktivieren.

Das CDN-Plugin muss nun noch wissen, in welchem Bucket ihre Dateien liegen sollen. Dazu öffnen Sie links im WordPress-Menü unter dem Abschnitt „AWS“ die Sektion „S3 and Cloudfront“.

Klicken Sie auf „Browse existing Buckets“ und warten Sie einige Sekunden, bis die bestehenden Buckets angezeigt werden. Wählen Sie ihr vorhin erstelltes Bucket aus und passen Sie die Werte wie folgt an:

Achten Sie darauf dass bei (1) „Copy Files to S3“ der Schalter links an ist (das Feld wird dann grün). Gleiches machen Sie bei (2) „Rewrite File URLs“. Bei (3) geben Sie ihren CDN-Domain Alias ein. In unserem Fall ist das wieder cdn.Biteno-media.de .

Klicken Sie zum Schluß weiter unten auf den blauen Button „Save Changes“. Damit sind nun alle Einstellungen erledigt, damit ihre Website ab sofort Inhalte schneller ausspielen kann.

Hinweis: In einigen Fällen erhielten wir im S3 Plugin die Fehlermeldung „Internal Server Error“. Schuld war zu wenig zugewiesener Speicher in PHP.  Der folgende Eintrag in der wp-config.php behebt das Problem.

define( ‚WP_MEMORY_LIMIT‘, ‚256M‘ );

Caching-Plugin für WordPress konfigurieren

Um das Content Delivery Network (CDN) wirklich sinnvoll zu nutzen, müssen Sie innerhalb ihres WordPress Hostings ein Caching-Plugin nutzen, das wiederum mit dem CDN zusammen arbeiten kann. Alle bekannten Cachine-Plugins von WordPress (W3 Supercache, Wp-Rocket) können das. Am Beispiel von WP-Rocket (das wir selbst verwenden) zeigen wir die notwendigen Einstellungen.

Dazu installieren Sie zunächst WP-Rocket und klicken anschließend auf „Einstellungen“. Neben den Basis Einstellungen von WP-Rocket aktivieren Sie nun im Reiter „CDN“ das zweite Häkchen „Aktiviere Content Delivery Network“.

WP-Rocket Plugin in WordPress für das CDN von Cloudfront konfigurieren

In der Box darunter tragen Sie die URL ihres Content Delivery Networks ein. Das ist entweder xxxxxxx.cloudfront.net oder cdn.domain.tld – wobei Sie domain.tld mit Ihrem Domainnamen ersetzen. In unserem Beispiel hatten wir den Alias-Namen auf cdn.Biteno-media.de gesetzt.

Hinweis 1: WP-Rocket muss sowohl an der Datei .htaccess als auch in der wp-config.php Änderungen durchführen. Sofern WP-Rocket die Änderungen nicht von selbst vornehmen kann, müssen Sie die Rechte auf die beiden Dateien .htaccess und wp-config.php kurzfristig auf 775 (unter Linux)  setzen. Bitte vergessen Sie nicht die Änderungen wieder rückgängig zu machen, sobald Sie alles konfiguriert und getestet haben. Sowohl bei der .htaccess als auch wp-config.php reicht normalerweise 644 oder 444 unter Linux als Berechtigung.

Hinweis 2:  Sollte auf dem Web-Server noch ein weiteres Caching wie etwa Varnish installiert sein, so aktivieren Sie im Tab „Varnish“ den Webbeschleuniger Varnish. Dieser Tab erscheint allerdings nur, wenn auf dem Server auch Varnish läuft.

Hinweis 3: Sollte Ihre Website danach nicht richtig laden, setzen Sie in WP-Rocket den Haken bei „CDN & SSL“ ( >> Deaktiviere CDN auf HTTPS-Seiten <<). Damit de-aktivieren Sie ihr CDN zunächst einmal für Seiten, die über verschlüsselte  https-Verbindungen abgerufen werden. In unseren Tests war das anfangs eine der häufigsten Fehlerquellen.

Links: http://docs.wp-rocket.me/article/42-using-wp-rocket-with-a-cdn

Prüfen ob das CDN funktioniert:

Wenn Sie nun testen möchten, ob ihre Inhalte nun wirklich über Cloudfront geliefert werden, rufen Sie ihre eigene Website einmal im Browser auf. Verwenden Sie dazu zunächst den Aufruf über http:// – also http://www.Biteno-media.de . Nutzen Sie dazu nach Möglichkeit einen Icognito-Tab ihres Browsers. Lassen Sie sich anschließend mit „CTRL U“ (etwa in Chrome) den Quell-Text der Seite anzeigen.

Suchen Sie mit „Strg F“ nach der Zeichenfolgt „cdn.domain.tld“ . Das sieht im ersten Moment vielleicht etwas kryptisch aus, aber es geht nur darum ob der Webserver die Bilder nun von Amazons CDN anfordern läßt. Sofern Sie mehrfach die Zeichenfolge „cdn.domain.tld“ finden, so ist alles richtig.

So nutzen Sie ihr Content-Delivery Netzwerk

Für die Nutzung des Content-Delivery Netzwerks müssen sie im laufenden Betrieb fast nichts mehr beachten. Einmal richtig eingestellt, verrichtet das CDN seinen Dienst ohne ihr aktives Zutun. Sobald sie Bilder oder andere Inhalte zu Amazon Cloudfront hochladen, kopiert das installierte Plugin die Dateien automatisch in das CDN von Cloudfront. So stehen ihre neuen Bilder, PDFs oder andere Dokumente in wenigen Sekunden nach dem Hochladen auf ihren Server auch im CDN von Amazon bereit.

Das CDN kümmert sich dabei sogar selbständig um Aktualisierungen – etwa wenn Sie ein Bild nachträglich bearbeiten oder noch einmal unter demselben Datei-Namen hochladen.

Amazon Cloudfront mit SSL/https

Sofern Sie auf ihrer Webseite die Inhalte mit https/ssl anbieten, so müssen Sie zusätzlichen zu den obigen Schritten in Amazon Cloudfront ihr SSL-Zertifikat einbinden. Dazu öffnen Sie wieder zuerst unter https://console.aws.amazon.com/cloudfront/ ihre Cloudfront-Installation und klicken im Bereich „SSL Certificate“ (etwas weiter unten) auf „Request or Import a Certificate…“ .

Sie können auch direkt im Amazon IAM ein bestehendes Zertifikat importieren, das sie dann später bei Cloudfront verwenden:

Link: https://eu-west-2.console.aws.amazon.com/acm