Beiträge

was ist nginx und warum ist es besser als apache?

Lange Zeit war Apache mit einem Marktanteil von bis zu 70 Prozent der Webserver für das Internet. Einzig Microsoft IIS stellte mit etwa 20 Prozent eine nennenswerte Konkurrenz dar, da es der Standard für das Betriebssystem Windows Server ist. Mit dem Erscheinen von Nginx – ausgesprochen wie das englische Engine Ex – hat sich die Situation geändert. Besonders große Plattformen setzen auf die Open-Source-Software aus Russland, da diese viele Vorteile mit sich bringt.

Webserver, Datenbanken, Programmiersprachen, Protokolle und Interpreter

Eine Webseite ist heute fast immer dynamisch programmiert. Das bedeutet, bei einer Anfrage erstellen mehrere Programme eine individuelle Antwort, statt ein vorgefertigtes, statisches Dokument auszuliefern. Die Informationen – zum Beispiel Texte, Links, Nutzernamen oder Passwörter – liegen in einer Datenbank. Skripte in einer geeigneten Programmiersprache wie PHP, Perl oder Python fragen diese ab und erstellen die Webseite.

Der Interpreter bildet eine Schnittstelle zwischen dem Skript und dem Betriebssystem – er übersetzt die geschriebenen Befehle in Computersprache. Der Webserver ist für die Kommunikation zuständig: Er nimmt Anfragen entgegen und sendet Antworten an die entsprechenden Adressen.

Um die Kommunikation zwischen Server und unterschiedlichen Endgeräten und Betriebssystemen zu ermöglichen, kommen universelle Protokolle als Gemeinsprache zum Einsatz. Für Webseiten ist dies das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) beziehungsweise dessen verschlüsselte Variante mit dem Zusatz Secure (HTTPS). Es ist speziell für die Übertragung von Nachrichten konzipiert, für andere Zwecke wie Dateiübertragungen existieren eigene Formate wie das File Transfer Protocol (FTP).

Nginx – ein modularer Webserver mit geringem Ressourcenverbrauch

Effizienz und Geschwindigkeit zeichnen Nginx besonders aus.

Effizienz und Geschwindigkeit zeichnen Nginx besonders aus.

Um eine hohe Performance und Funktionalität zu ermöglichen, verwendet Nginx ein modulares Design. Es besteht aus einem schlanken Kernprogramm, das ein Nutzer je nach individuellen Anforderungen durch Module erweitert. Dadurch unterstützt der Webserver unterschiedliche Techniken und erlaubt die Einbindung neuer Standards etwa für Videostreaming und interaktive Inhalte. Einige der Möglichkeiten sind Lastverteilung über mehrere Server, zusätzliche Protokolle, direkter Zugriff auf den Arbeitsspeicher oder der Einsatz als E-Mail– oder Webserver für Weiterleitung (Proxy).

Eines der populärsten und interessantesten Module ist PHP-FPM. Es handelt sich um einen Prozessmanager, der die Anbindung an den PHP-Interpreter übernimmt. Die Kommunikation zwischen Webserver und Programmiersprache basiert auf einem 1993 definierten Standard – dem Common Gateway Interface (CGI). Traditionell erstellt dieses für jede Aufgabe einen neuen Prozess.

Im Unterschied zu diesem Verfahren erzeugt PHP-FPM bei Betriebsstart mehrere Interpreter im Hintergrund, auf die es je nach Auslastung Anfragen verteilt. In Verbindung mit anderen Optimierungen erreicht das Modul dadurch eine ausgezeichnete Performance.

Unterschiede zwischen Apache und Nginx

Anders als Apache legt Nginx bereits seit seiner ersten Version eine Priorität auf Effizienz und Geschwindigkeit. Apache verwendet ebenfalls ein modulares Design – eines seiner größten Nachteile ist jedoch, dass es jede Verbindung einzeln bearbeitet. Dadurch besitzt es einen sehr hohen Speicherverbrauch und die Effizienz sinkt bei hohen Besucherzahlen kontinuierlich. Aus diesem Grund setzt das Programm auf eine sogenannte „asynchrone Architektur“. Anfragen behandelt es nicht individuell, sondern bündelt sie in wenigen Prozessen, die tausende Verbindungen simultan verwalten können.

Eine häufig genutzte Funktion unter Apache sind .htaccess-Dateien. Diese ermöglichen es, durch eine lokale Datei Regeln zu definieren, die von dem Webserver ausgewertet werden. Häufige Verwendungen sind das Setzen eines Passworts für eine bestimmte Adresse oder die Umleitung von URLs im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Nginx unterstützt keine .htaccess-Dateien, da diese die Performance beeinträchtigen. Es verwendet stattdessen globale – also system– oder seitenweite Einstellungen.

Für die Umwandlung von .htaccess-Befehlen in eine gültige Konfiguration existieren mehrere Konverter, die die Einrichtung erleichtern. Apache ermöglicht es, Module nachträglich einzubinden, indem Anwender diese in die Konfiguration eintragen und in den Webserver laden. Im Gegensatz dazu gehören Module bei Nginx fest zu dem kompilierten Programm. Eine Erweiterung um neue Funktionen erfordert deshalb fast immer den Austausch der installierten Programmversion.

Vor- und Nachteile von Nginx

Bekannte Website setzen auf Nginx als Webserver und erreichen täglich mehrere tausend Aufrufe.

Bekannte Website setzen auf Nginx als Webserver und erreichen täglich mehrere tausend Aufrufe.

Das Projekt Nginx entstand aus der Notwendigkeit, einen schnellen, zuverlässigen, sicheren und effizienten Webserver für die russische Suchmaschine Rambler zu entwickeln. Unter dem Gesichtspunkt der Performance ist dieser wegen dieser Eigenschaften meist die beste Wahl. Populäre Webseiten mit tausenden oder Millionen Aufrufen täglich – darunter zum Beispiel WordPress, Netflix, Apple, Spotify oder Facebook – setzen deshalb bevorzugt Nginx ein. Experten schätzen, dass der Marktanteil des Webservers unter den 10.000 beliebtesten Internetseiten bei über 60 Prozent liegt.

Für kleine Projekte bietet die Verwendung ebenfalls einige Vorteile. Er ermöglicht beispielsweise eine Reduzierung der Hardwareperformance und dadurch der Betriebskosten, ohne die Geschwindigkeit bei Reaktion oder Seitenaufbau zu beeinträchtigen. Ein großer Nachteil von Nginx ist die gegenüber Apache aufwendigere Konfiguration. Darüber hinaus schränkt dieser durch die ausschließlich globale Definition die Möglichkeiten zu einer individuellen Einrichtung bei mehreren unabhängigen Nutzern ein. Wegen dieser Eigenschaft bevorzugen viele Anbieter von Webspace für ihre Kunden nach wie vor Apache.

Apache und Nginx als kombinierter Webserver

Um die Vorteile von beiden Programmen nutzen zu können, bietet sich eine Kombination der Webserver an. In diesem Fall dient Nginx als primäre Instanz und leitet ausschließlich spezielle Anfragen an Apache weiter, um dessen Verbindungen zu minimieren. Das Verfahren benötigt Administrationsrechte auf dem Server und eine individuelle Konfiguration, kann aber den Ressourcenverbrauch erheblich verringern. Das Aufsetzen der Webserver erfordert allerdings ein entsprechendes Fachwissen.

Eine Website mit dem weltweit beliebtesten Content Management System WordPress (kurz WP) aufzubauen ist generell eine gute Idee. Das CMS ist benutzerfreundlich und durch Plugins sowie Themes leicht erweiterbar – und natürlich Opensource-Software. Damit eine WP-Site aber problemlos funktioniert, müssen zuvor bestimmte Hosting-Anforderungen erfüllt werden. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie beim WordPress-Hosting achten müssen.

Dies brauchen Sie, um eine WP-Website zu betreiben.

Das Logo von WordPress - das beliebteste CMS weltweit

Das Logo von WordPress – das beliebteste CMS weltweit

WordPress  arbeitet mit der Skriptsprache PHP und einer MySQL-Datenbank. Diese Features müssen in einem Hosting-Tarif enthalten sein, um das System zum Laufen zu bringen. Bevor Sie jetzt nach dem günstigsten Hosting-Tarif mit PHP und MySQL Ausschau halten, sollten Sie einige zukunftsorientierte Eigenschaften berücksichtigen, die die Besucherzahlen und das SEO-Potenzial Ihrer Website stark beeinflussen. Sie möchten doch, dass möglichst viele Besucher Ihre Website finden?

Dieses Ziel können Sie viel leichter erreichen, wenn Ihre Website weit oben in den Suchergebnissen bei Google oder Bing auftaucht. Hohe Rankings sind wiederum nur dann möglich, wenn die Website schnell funktioniert und suchmaschinenoptimiert ist.

Geschwindigkeit ihrer WordPress Website

Nicht nur Menschen, auch Google hat keine Lust auf langsam ladende  Websites zu warten. Langsame Internetpräsenzen haben keine Chance auf hohe Positionen. Sowohl die Geschwindigkeit als auch das SEO-Potenzial (engl. SEO = Search Engine Optimization, dt. Suchmaschinen-Optimierung) hängen zum Teil von dem Hosting-Tarif ab. Je mehr Benutzer gleichzeitig eine WordPress -Site benutzen, desto stärker wird der Server beansprucht, auf dem die Website liegt. Wenn Sie sich für einen günstigen Shared-Hosting-Tarif entscheiden, erhalten Sie lediglich einen Teil der Leistungskapazität eines Servers.

Server-Hardware wie CPU oder Arbeitsspeicher wird unter verschiedenen Kunden geteilt. Wenn also einer dieser Kunden mehrere Websites in Rahmen eines Tarifs hostet und andere performance-lastige Operationen durchführt, können Sie dies unter Umständen zu spüren bekommen – genauer mit langsameren Ladezeiten ihrer WordPress Installation.

Um dies zu verhindern, legen viele Provider Limits fest. Hier sollten Sie auf das sogenannte Memory-Limit (von PHP) achten. Je mehr Plugins Sie in WP aktivieren und je mehr Besucher die Site benutzen, desto größer wird der Arbeitsspeicher-Bedarf für PHP. Der Hosting-Tarif sollte mindestens 128MB Memory-Limit bieten. Für große WP-Sites wie Onlinestores mit WooCommerce sollten mindestens 256MB vorhanden sein. Wichtig für die Suchmaschinenoptimierung sind die Permalinks von WP. Diese suchmaschinenoptimierten Linkstrukturen erfordern mod_rewrite – ein Modul des Apache-Servers. Achten Sie, dass ihr Provider dies unterstützt.

Mehr Speicherplatz für ihr WordPress Hosting

Nicht zu unterschätzen ist der Speicherplatz. Natürlich ist die Größe wichtig, denn je mehr Speicherplatz zu Verfügung steht, desto mehr Daten lassen sich auf dem Hosting ablegen. WordPress braucht keine gigantischen Speicher oder Festplatten-Kontingente. Ein WooCommerce-Onlineshop mit Tausenden Produkten kommt mit einigen Hundert Megabytes aus. Als Minimum sollten Sie aber wenigstens 1GB bekommen, denn Sie wollen doch auch E-Mails empfangen oder ab und zu eine Testinstallation mit WordPress anlegen.

Für den praktischen und tagtäglichen Erfolg Ihrer Website ist Geschwindigkeit maßgeblich. Im Idealfall erhalten Sie Platz auf einem Server mit schnellem SSD-Speicher. Im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten bietet SSD viel schnellere Lese- und Schreibvorgänge.

Ein Hackerangriff oder Hardwareausfall könnte Ihre Internetpräsenz nachhaltig beschädigen. Daher sind regelmäßige Sicherungen Pflicht. Der Hosting-Plan muss eine automatisierte Backup-Lösung bieten, die Ihren ganzen Datenbestand regelmäßig sichert und auf Wunsch wiederherstellt.

Die technischen Anforderungen von WordPress

Zusammenfassend sollte ein guter Hosting-Tarif Folgendes bieten:

  1. PHP-Unterstützung – mindestens Version 5.6 oder sogar php 7.x
  2. Mehrere MySQL-Datendanken / alternativ MariaDB
  3. Apache Modul „mod_rewrite“
  4. Mindestens 128MB Memory-Limit – besser 256 MB
  5. Mindestens 1GB Speicherplatz auf SSD
  6. Integrierte Backup-Lösung

Bei WordPress kommen php, mysql und Javascript zum Einsatz

Ein gut ausgestattetes Webhosting auf einem schnellen Server bildet die Basis für eine erfolgreiche Internetpräsenz. Darüber hinaus ist auf die Provider-Qualität zu achten.

So erkennen Sie einen guten Hosting Provider.

Sicherheit beim WordPress-Hosting

Sicherheit beim WordPress-Hosting

Optimale Webhosting-Konfiguration und schnelle Hardware sind wichtig. Doch bei der Auswahl eines Tarifs für das WordPress-Hosting ist noch mehr zu berücksichtigen. In Sachen Performance und Sicherheit sind die Eigenschaften des Serverzentrums und Providers wichtig. Das Rechenzentrum des Anbieters  muss unbedingt über eine schnelle – idealerweise redundante – Internetanbindung verfügen.

Ebenso wichtig: Der Standort des eigentlichen Rechenzentrums ihres WordPress-Hosting Anbieters muss in Deutschland sein, damit das bundesdeutsche Datenschutzgesetz vollumfänglich zur Geltung kommt.

Achten Sie auf Sicherheitslösungen der Serverräume und Zertifizierungen wie ISO 9001 (Qualitätsmanagement) oder ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagement). Diese Zertifikate bestätigen, dass Dienste nach hohen Standards geleistet werden. Ein wichtiger Faktor, der die Qualität eines Hosting-Providers definiert, ist der Kundenservice. Kurze Reaktionszeiten, freundliche und kompetente Support-Mitarbeiter sind positive Indikatoren.

Der Kundenservice (bzw. Support) ist nicht zu unterschätzen, denn früher oder später werden Sie ihn brauchen – denn bei Software-Projekten mit WordPress tauchen immer unvorhersehbare Hindernisse auf. Mit einem guten Support-Team, das sich idealerweise mit WP auskennt, sind Sie auf der sicheren Seite.

Die tatsächliche Servergeschwindigkeit und der Kundenservice lassen sich meist im Vorfeld gar nicht prüfen. Doch ein guter Provider hat nichts zu verbergen. Suchen Sie nach Anbietern, die eine unverbindliche Probezeit ermöglichen. So können Sie das Hosting vor der Bestellung ausprobieren.

Fazit:

Durch die Auswahl eines optimalen WordPress-Hosting bei einem vertrauenswürdigen Internet-Provider legen Sie den Grundstein für den Erfolg Ihrer Website. Nehmen Sie sich Zeit, um verschiedene Angebote zu vergleichen und auszuprobieren.

Sollten Sie Fragen haben, so stehen Ihnen die Mitarbeiter des IT-Dienstleisters Biteno GmbH gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns an oder nutzen das Kontaktformular.

Übrigens: Das Hosting für Ihre WordPress oder WooCommerce Website können Sie bei Biteno sogar hier online bestellen.

Weiterführende Links:

Was ist eine Domain?

Technisch betrachtet ist jede Internetseite über ein so genannte IP-Adresse aufrufbar. Dieses bestehen aus vier Zahlen- bzw. Adressblöcken (zum Beispiel 192.168.0.1). Da wir uns diese Zahlenblöcke nur schwer merken können, wurden Domain-Namen ins Leben gerufen. Um ein Domain korrekt aufzurufen, ist also eine gültige IP-Adresse die Grundlage.

Beispiel eines DNS Fehler

Fehlermeldung, wenn zu einer eingegebenen Domain keine passende DNS-Adresse gefunden wird

Im Grunde genommen sind Domains nichts anderes als Erinnerungshilfen, die uns das Surfen im Internet um ein Vielfaches erleichtern sollen. Genau wie IP-Adressen sind Domains einzigartig auf der Welt. Ein doppelt vergebener Name würde zum Chaos auf den digitalen Datenautobahnen führen.

Die Verwaltung von Domains sowie der dazugehörigen IP-Adressen übernimmt ein Domain-Name-System (DNS), welches eine vom Nutzer eingegebene Domain-Anfrage über den Browser übersetzt und die dazugehörige IP-Adresse abruft. Wenn das DNS eine Übereinstimmung findet, wird die entsprechende Webseite angezeigt.

Woraus besteht eine Domain?

Eine Domain setzt sich aus mindestens zwei Teilen zusammen, welche jeweils durch einen Punkt voneinander getrennt sind. Hier eine kurze Erläuterung Anhand der frei gewählten Internetadresse „dasisteintest.de“: Die Top-Level-Domain (TLD) mit der Endung „.de“ zeigt an, dass die Adresse von der deutschen Registrierungsstelle „DENIC“ verwaltet wird. Vor dem Punkt befindet sich die Second-Level-Domain (SLD), deren Bezeichnung vom Inhaber selbst bestimmt werden darf.

Domainendungen Beispiel

Beispiel für verschiedene länderspezifische Domainendungen (TLDs)

Alle Domains müssen grundsätzlich aus mindestens einem und maximal 63 Zeichen bestehen. Zur Unterscheidung von TLD und SLD ist die Trennung durch einen Punkt zwingend erforderlich. Das zulässige Zeichenspektrum beläuft sich neben dem Bindestrich auf die Zahlen 0 bis 9 sowie die Buchstaben A bis Z. Umlaute sind ausschließlich in .de-Domains gestattet.

Die Vergabe und Verwaltung von Domains unterliegt keineswegs einer starren Struktur. Seit mehr als zehn Jahren wird das System permanent erweitert und bekommt zunehmend stärker einen dynamischen Charakter. Lange Zeit waren lediglich 200 Länderendungen sowie die TLDs „.net“, „.com“ und „.org“ zulässig. Mittlerweile erstreckt sich das verfügbare Portfolio auf über 1.000 Endungen, die allesamt einen speziellen Zweck erfüllen sollen.

Mit dieser Entwicklung konnte sich die internationale Organisation ICANN gemeinsam mit den nationalen Vergabestellen einen weiteren Meilenstein erarbeiten. Insbesondere Unternehmen können mit der großen Anzahl an Endungen sehr viel mehr Individualität aufbauen und eine stärkere Bindung zu ihren Kunden herstellen.

Die noch recht junge TLD „.baby“ war bereits kurz nach deren Veröffentlichung überaus beliebt. Unternehmen, die Kinderspielzeug herstellen, Organisationen sowie Blogs stürzten sich regelrecht auf diese neue Endung. Ähnlich erfolgreich war die einstige Einführung der TLS „.berlin“. Mittlerweile ist sie aus dem regionalen Raum rund um die deutsche Hauptstadt nicht mehr wegzudenken und genießt nach wie vor eine große Nachfrage.

Die neuen Internet-Domains und TLDs sind da

Internet Domänen (englisch: domains) sind seit dem Beginn des Internets ein wesentlicher Bestandteil des World Wide Web. Heute hat praktisch jede Firma, jeder Verein oder jede Behörde einen eigenen Internetauftritt und damit in der Regel auch eine eigene Domäne. Über diese Domain realisieren Sie Webseiten und die Domäne ist in aller Regel integraler Bestandteil Ihrer E-Mail-Adresse, also der Teil hinter dem ‚@‘.

Die neuen Internet-Domains und TLDs sind da

Die neuen Internet-Domains und TLDs sind da

Bis vor kurzem war die Strukturierung der Internet Domänen in aller Regel geographisch orientiert. So endeten zum Beispiel Domänen, die man zu Deutschland zugeordnet hat mit der Endung .de , Domänen die einen europäischen Fokus hatten beispielsweise auf .eu .

Seit nun etwas mehr als einem Jahr ist es möglich, auch andere Strukturierung und Endungen von Domänen für Ihr Unternehmen oder Ihren Einsatzzweck zu registrieren. Neben den Endungen die schon seit Jahren auf einen kommerziellen Fokus hinweisen wie also .com, .net oder .biz, wurden nun seitens der Internet-Registrare schrittweise weitere Domänenendungen freigeschaltet, die auf einen Branchenbezug hinweisen.

So ist es seit einigen Wochen regulär möglich Domänen zu registrieren die zum Beispiel auf .bike, .estate (für Immobilien) oder .computer enden. Damit wird für den Betrachter bzw. Surfer sehr schnell klar in welcher Branche ein Unternehmen tätig ist.

Daneben existieren seit kurzem auch geographische Registrierungen die konkreter sind, als lediglich die Zuordnung zur Europäischen Union (.eu) oder zur Bundesrepublik Deutschland (.de). Hier kann man zum Beispiel die ersten Domänenendungen für  Hamburg (.hamburg) und für Berlin (.berlin) nennen. Weitere Domänenendungen für andere große Städte und voraussichtlich auch große Regionen werden in den nächsten Wochen und Monaten folgen.

Auch wenn Endungen wie .company (oder auch .enterprises) , . computer oder auch .bike ihren Ursprung im englischen haben, so sind diese neuen Domain-Endungen auch im deutschen Sprachraum sehr klar zu einem Thema zuordnenbar. Insofern kann man Unternehmen und Institutionen, die einen großen Wert auf Ihren Internetauftritt  legen, nur raten, sich in den nächsten Tagen und Wochen die für ihren Einsatzzweck passende Domänenendungen zu reservieren und damit für zukünftige Einsatzzwecke zu sichern.

 

Die vollständige Liste aller neuen Domänenendungen sowie mehr Informationen über eine konkrete Registrierung einer Domäne für Ihr Unternehmen geben Ihnen gerne die Vertriebsmitarbeiter der Biteno GmbH unter 0711-4889020 oder per E-Mail an vertrieb@Biteno.com .

Gerne erläutern wir Ihnen auch, wie Sie Ihren bestehenden Internetauftritt in ein zeitgemäßes Hosting migrieren oder wie sie mit wenigen Handgriffen Ihre zusätzliche neue Internet Domänen mit einer der neuen Endungen so einrichten, dass Anfragen im Internet auf Ihren bestehenden Webseiten landen.