Bei Microsoft 365 handelt es sich um ein SaaS-Lösung (Software als a Service) von Microsoft, in der neben verschiedenen Webanwendungen und Onlinediensten auch unterschiedlicher Software-Abonnements enthalten sind. Microsoft365 wurde früher unter dem Namen Office 365 vertrieben. Das Produkt wurde am 21. April 2020 offiziell in Microsoft365 umbenannt. Die Namensänderung wird mit der Tatsache begründet, dass es sich bei dem Produkt längst nicht mehr um eine reine Zusammenstellung unterschiedlicher Office-Dienste wie Word, Excel und PowerPoint handelt.

Allgemeine Informationen zu Microsoft 365

Microsoft365 basiert auf einem Abo-Abrechnungsmodell. Konkret bedeutet das, dass Sie M365 nicht wie gewöhnliche Software-Produkte kaufen und diese dann für immer besitzen, sondern lediglich für einen bestimmten Zeitraum als „Software as a Service“ abonnieren. Das SaaS-Angebot zeichnet sich in erster Linie durch eine Zusammenstellung einer Vielzahl unterschiedlicher Produkte und Services aus, die sowohl als Webanwendungen als auch als lokale Apps zur Verfügung gestellt werden. Das Angebot ist in unterschiedlichen Versionen erhältlich, wobei sich die einzelnen Versionen primär durch ihren Funktionsumfang unterscheiden. Das Kernprodukt des Onlineangebots stellen die Cloud-Versionen des Microsoft Office-Pakets dar. Alle bekannten Produkte des Microsoft Office-Pakets wie beispielsweise Word, Excel, PowerPoint, Outlook oder Exchange Postfach sind in entsprechenden Onlineversionen erhältlich, die sich direkt im Webbrowser ausführen lassen.

Für die Kommunikation im Unternehmen

Um die Webanwendungen von M365 nutzen zu können, sind eine schnelle und stabile Onlineverbindung und ein moderner Webbrowser wie Google Chrome, Microsoft Edge oder Mozilla Firefox nötig. Das Angebot kann in Kombination mit allen aktuellen Windows-, Linux– und MacOS-Versionen genutzt werden. Je nach Abonnement-Typ werden Ihnen zusätzlich Anwendungen und Tools bereitgestellt. Diese umfassen neben den bereits erwähnten Office-Produkten auch andere Services und Werkzeuge, wie beispielsweise Cloud-Speicher und diverse Tools für die Zusammenarbeit und Kommunikation in Unternehmen. Seit Ende April ist im Rahmen von M365 auch ein neues Produkt mit dem Namen Microsoft Editor enthalten. Hierbei handelt es sich um einen auf künstlicher Intelligenz basierenden Stilberater, der Ihre Texte analysiert und Ihnen Verbesserungen zum Schreibstil und Präzision von Formulierungen verschlägt. Das Alleinstellungsmerkmal und der bedeutendste Vorteil von M365 ist, dass Ihnen stets die aktuellsten Versionen von Word, Excel usw. zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus sind die Anwendungen nicht an einen bestimmten Computer gebunden, sondern an Ihr Nutzerkonto. Konkret bedeutet das, dass Sie auf die Webanwendungen und Services der Abo-Suite von unterschiedlichen Computern zugreifen können, ohne die Anwendungen vorher installieren zu müssen. Die Desktop-Anwendungen, die Ihnen im Rahmen Ihres M365-Abonnements bereitgestellt werden, können Sie ebenfalls auf mehreren Computern betreiben. Alle M365-Anwendungen werden für die Dauer Ihres Abos auf dem neusten Stand gehalten. Sämtliche Office-Produkte, die Sie lokal installieren und betreiben, ermöglichen eine lokale Nutzung und Speicherung der Dateien unabhängig von Ihrem Microsoft365-Konto.

Microsoft365 Anwendungen im Überblick

Das Angebot von M365 lässt sich in Webanwendungen sowie in lokal installierbare Software-Produkte unterteilen. Bei den Webanwendungen handelt es sich um Onlineversionen etablierter Microsoft Office-Produkte, wie beispielsweise Office, Excel, Outlook, Teams, OneNote, OneDrive und PowerPoint. Diese Web-Apps können systemunabhängig auf jedem Computer mit Onlineverbindung und Webbrowser betrieben werden, der die jeweiligen minimalen Anforderungen erfüllt. Da Microsoft mit seinem SaaS-Angebot ein beachtlicher Erfolg gelungen ist, hat dies das Interesse anderer IT- und Software-Giganten geweckt, die im Laufe der Zeit eigene SaaS-Lösungen entwickelt und auf den Markt gebracht haben. Neben M365 bieten auch Adobe mit der Creative Cloud und Google mit Google Docs ein vergleichbares Onlineangebot.

Neben dem kostenpflichtigen Abo-Paket stellt Microsoft auch eine kostenlose Version seiner cloudbasierten Office-Anwendungen zur Verfügung. Um diese nutzen zu können, wird lediglich ein Microsoft-Konto benötigt. Im Gegensatz zu den kostenpflichtigen Apps sind diese Versionen jedoch mit einem geringeren Funktionsumfang ausgestattet. Neben den Office-Anwendungen gehört eine Vielzahl unterschiedlicher Services und Apps zum Bestandteil des kostenpflichtigen Angebots. Je nach Abonnement-Typ gehören professionelle E-Mail-Services, SharePont-Online, persönlicher Cloudspeicher, Microsoft Teams und viele weitere Komponenten zum Angebot. In dem lokal installierbaren Software-Paket von sind die Desktop-Ausführungen PowerPoint, Excel, Access, Publisher, Access und InfoPath enthalten. Das lokale Paket können Sie auf allen aktuellen Versionen von Windows und MacOS nutzen.

Vor- und Nachteile im Überblick von Microsoft 365

Obwohl es Microsoft 365 gegenüber dem traditionellen Kaufmodell eine Vielzahl verschiedener Vorteile mit sich bringt, hat ein solches Abo-Modell auch einige Nachteile. Microsoft365 bietet neben den lokal installierbaren Microsoft Office-Applikationen auch zusätzliche Webanwendungen und Onlineservices, die in der Cloud von Microsoft gehostet und betrieben werden. Dies ist insbesondere für Unternehmen vorteilhaft, da auf diese Weise die Kosten für die Implementierung einer eigenen Infrastruktur entfallen. Anwender von Microsoft365 profitieren von dem Cloud-Angebot, indem Sie die Anwendungen geräteunabhängig nutzen können.

Die Lizenz des Pakets ist nicht an einen einzelnen Computer gebunden, sondern vielmehr an das Microsoft-Konto des jeweiligen Nutzers. Je nach Abo-Typ lassen sich die Desktop-Versionen des Microsoft365-Pakets auf mehreren PCs installieren und betreiben. Darüber hinaus haben Sie als Nutzer von Microsoft365 stets Zugriff auf die aktuellen Versionen der bereitgestellten Dienste, sodass Kosten für die Anschaffung neuer Versionen entfallen.

Ein Nachteil von Microsoft365 spiegelt sich in der Tatsache wider, dass nach dem Ablauf Ihres Abos Ihre Nutzungsrechte vorübergehend stillgelegt werden. Sie können zwar auf Ihre lokal gespeicherten Dateien zugreifen, die Microsoft365-Anwendungen können Sie jedoch nicht mehr starten.

Das Unternehmen SolarWinds beschäftigt sich bereits seit zwei Jahrzehnten mit IT Monitoring, Troubleshooting und Fehlersuche in Unternehmensnetzwerken. Viele bekannte Unternehmen nutzen die Dienste und Produkte der Firma, sodass SolarWinds Inc. auf viele loyale Kunden blicken kann. SolarWinds bietet seinen Kunden ein breites Produktportfolio an unterschiedlichen Werkzeugen und Anwendungen für das sogenannten „Unified Infrastructure Management“. Diese Tools vereinfachen den Prozess der Netzwerkadministration und helfen dabei, Fehler schnell und einfach ausfindig zu machen und zu beseitigen.

Allgemeine Informationen zu SolarWinds

Bei der SolarWinds Inc. handelt es sich um ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Software-Produkten für die Überwachung und Fehlersuche in unternehmensinternen Computernetzwerken spezialisiert hat. Die Firma wurde 1999 in Tulsa in dem US-amerikanischen Bundesstaat Oklahoma gegründet und hat bereits in den Anfangsjahren mit dem Tool für Network Monitoring „Orion“ große Erfolge feiern können. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen viel in die Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung bestehender Produkte und Tools investiert, sodass SolarWinds heutzutage zu den führenden Herstellern von Tools für das Unified Infrastructure Management gehört und Kunden ein breit aufgestelltes Portfolio an performanten Werkzeugen für die Überwachung von Computernetzwerken bietet.

Das Hauptprodukt der Firma ist der SolarWinds Network Performance Monitor, der als direkter Nachfolger des Orion-Monitoring-Tools angesehen wird. Der SolarWinds Network Performance Monitor überzeugt mit einer großen Funktionsvielfalt und ist in erster Linie auf den Einsatz in Unternehmensnetzwerken ausgelegt. Mit SolarWinds können Sie beispielsweise prüfen, ob Ihre Windows- oder Linux-Server ordnungsgemäß funktionieren oder ob ein Switch im Netzwerk ausgetauscht werden sollte. Sollte ein Server oder ein Gerät nicht nach den vorgesehenen Parameterwerten funktionieren, dann wird Ihnen der entsprechende Fehler automatisch angezeigt.

Im Gegensatz zu vergleichbaren Open Source-Monitoring-Lösungen wie zum Beispiel

       Inciga

       Nagios, oder

       Zabbix

handelt es sich bei SolarWinds um kostenpflichtige Software-Produkte. Konkret bedeutet das, dass Sie pro Gerät und Monat einen festen Geldbetrag bezahlen müssen. Der wesentliche Vorteil von SolarWinds gegenüber vergleichbaren Lösungen spiegelt sich in der Tatsache wider, dass Sie damit vor allem auf Windows-Geräten viele administrative Aufgabe an einer zentralen Stelle erledigen können, sodass Sie nicht jeden einzelnen Server manuell bearbeiten müssen.

 Funktionen und Features im Überblick von SolarWinds Produkten

Der SolarWinds Network Performance Monitor überzeugt mit einer großen Funktionsvielfalt. Zusätzlich zu den Basisfunktionen bietet SolarWinds auch einige Add-on-Produkte an, mit denen sich der Funktionsumfang erweitern lässt. Darüber hinaus nutzt die neue Version des Performance Monitors die NPM-Plattform wo Sie zusätzliche Produkte kaufen können, die Sie in Kombination mit dem SolarWinds Network Performance Monitor nutzen können.

Network Performance Monitor: Hierbei handelt es sich um das Hauptprodukt von SolarWinds, der alle anderen Tools für das Netzwerk-Management zu einem zentralen System vereint. Der Netzwerk Performance Monitor wird im Rahmen der Überwachung von Netzwerkausfällen, Verfügbarkeit und Performance eingesetzt. Darüber hinaus wird das Tool auch bei der Fehlersuche und Fehlerbeseitigung verwendet. Der Network Performance Monitor ist mit Instrumenten versehen, um Prognosen über den Gesundheitszustand des Netzwerks und Ratschläge für die Beseitigung von Fehlern zu geben.

VoIP & Network Quality Manager: Der VoIP & Network Quality Manager ist in erster Linie für das Monitoring und die Fehleranalyse bei Performance-Problemen bei VoIP-Produkten zuständig (Voice over IP). Das Tool überwacht kontinuierlich alle wichtigen Parameter wie beispielsweise Jitter, Paketverluste und Latenz, sodass sich die Problemquelle schnell und effizient identifizieren lässt. Eine weitere bedeutende Funktionalität des Tools ist die Möglichkeit, Parameter von QoS (Quality of Service) zu überwachen. Falls diese überschritten werden, wird ein automatischer Alarm ausgelöst. Außerdem wird der Administrator darüber informiert, wo im Netzwerk ein Fehler aufgetreten ist.

NetFlow Traffic Analyzer: Dieses Tool ist für die Überwachung von Datenflüssen zuständig. Der NetFlow Traffic Analyzer benachrichtigt, wenn das Netzwerk eine schlechte Performance aufweist. Mit dem Tool lässt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Datenflüsse analysieren. Hierzu gehören sowohl Open Source als auch proprietäre Datenflüsse, wie zum Beispiel Juniper J-Flow, Cisco NetFlow oder IPFIX.

Server and Application Monitoring: Um Administratoren detaillierte Einblicke in die Anwendungs- und Serverebene zu geben, bietet der SolarWinds Network Performance Monitor Unterstützung für die Erweiterung „Server and Application Monitoring“. Dieses  Multivendor-Produkt ist in der Lage, Server und Anwendungen  zu erkennen. Es nutzt die Funktionalitäten und Features, um ein performantes Benachrichtigungs- und Reporting-System bereitzustellen.

Virtualisierungsmanagement: Falls Sie ein performantes Monitoring-Tool für Ihren virtuellen Server benötigen, dann bietet SolarWinds auch dafür eine Möglichkeit. Der integrierte Virtualisierungsmanager hilft Ihnen dabei, Performanceprobleme bei virtuellen Maschinen ausfindig zu machen und diese zu beseitigen. Zu diesem Zweck werden sämtliche Logdateien der Hypervisoren ausgewertet. Darüber hinaus können Sie das Tool nutzen, um virtuelle Maschinen mit zu geringer oder zu hoher Auslastung zu identifizieren, um die VM-Umgebung besser dimensionieren zu können.

NetPath und Storage Ressource Monitor: Mit NetPath können Sie die Netzwerk-Performance von Cloud-Anwendungen überwachen. Auf diese Weise können Sie feststellen, ob Performance-Engpässe im eigenen Netzwerk, beim ISP oder bei dem SaaS-Provider ihre Ursache haben. Bei dem Storage Ressource Monitor handelt es sich um eine erstklassige Möglichkeit, um detaillierte Einblicke in NAS- und SAS-Umgebungen zu gewinnen. Dieses Tool überwacht vordefinierte Parameter, wodurch sichergestellt wird, dass Ihre Storage-Systeme einwandfrei funktionieren.

Monitoring mit PRTG ermöglicht Ihnen, über Ihr Netzwerk optimal informiert zu sein und rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen treffen zu können. Alle relevanten Parameter werden in Echtzeit erhoben und grafisch dargestellt. Mit diesem Werkzeug erkennen Sie Probleme, bevor sie für Ihr Netzwerk kritisch werden.

Das Produkt PRTG und seine Herstellerfirma

Das IT Monitoring Werkzeug PRTG wird von der Firma Paessler AG in Nürnberg hergestellt und steht in 9 Sprachen zur Verfügung. Der Support der Firma stellt den Anspruch, eine Anfrage an Werktagen innerhalb von 24 Stunden zu bearbeiten. Auf der Webseite wird eine ausführliche Dokumentation geboten, zu der auch detaillierte Erklärungen grundlegender Begriffe der Netzwerktechnik gehören. Die Hauptkunden für dieses Werkzeug sind kleine und mittlere Unternehmen und Organisationen.

Was kann PRTG?

Der Hauptzweck von PRTG ist die Überwachung eines Netzwerks, das aus Servern, Switches und Routern besteht, zu denen insbesondere auch virtuelle Server und Webserver gehören können. Zu diesem Zweck werden Daten gesammelt, gespeichert und ausgewertet. Bei Problemen wird nach Ihren Bedürfnissen ein Alarm ausgelöst. Zu hohe Hardwareauslastung, zu wenig Speicherplatz oder eine zu geringe Bandbreite des Netzwerks können früh genug erkannt werden. Dafür werden Sensoren für Bandbreite, CPU-Last, Arbeitsspeicher, Massenspeicher und Hardwarezustand eingesetzt. Eine Besonderheit von PRTG ist seine Vollständigkeit. Sie müssen also keine Zusatzprogramme oder Moduln erwerben. Für die Überwachung muss das System nur wenig Belastung für die Prozessoren und Bandbreite in Anspruch nehmen. Bedient wird es vollständig von einem Webinterface aus.

Die technischen Grundlagen von PRTG

Das System baut auf Sensoren auf, worunter in diesem Zusammenhang Software zur Erhebung bestimmter Daten unter Verwendung geeigneter Protokolle zu verstehen ist. Beispiele für diese Daten sind Serverbelastung, Antwortzeiten über eine Netzwerkverbindung, freier Speicherplatz und der Datendurchsatz. Auch die Temperatur der Server in Ihrem Netzwerk wird erhoben, was den Einsatz eigener Werkzeuge dafür überflüssig macht.

 

PRTG baut zu einem wesentlichen Teil auf dem SNMP oder simple network monitoring protocol auf. Dieses läuft auf einem Computer als Verwaltungseinheit und kann Anforderungen an andere verwalteten Geräte richten. Besonders beim Auftreten von Problemen können diese Geräte auch selbständig Nachrichten an die Verwaltungseinheit schicken.

Zusätzlich zu SNMP verwendet PRTG auch Packet Sniffing, wenn eine genauere Analyse des Inhalts von Datenpaketen in Ihrem Netzwerk erforderlich ist.

Verfügbare Funktionen

Treten akute Probleme in Ihrem Netzwerk auf, müssen die Administratoren sofort davon in Kenntnis gesetzt werden. Sie können bei der Konfiguration von PRTG Nachrichten verschiedener Dringlichkeit nach Wunsch behandeln und übermitteln lassen. Weniger dringende Meldungen können zum Beispiel in den Nachtstunden zurückgehalten werden. Versendet werden solche Nachrichten über SMS, E-Mail, Push Nachricht oder auch durch HTTP Datenpakete. Zum Empfang sind Apps für iOS und für Android erhältlich.

Die Ergebnisse der Datenerhebungen werden von PRTG grafisch dargestellt. Die Statusanzeigen können Sie individualisieren und live verfolgen.

Bei der Installation verwendet das System eine Auto-Discovery Funktion. Alle ans Netzwerk angeschlossenen Geräte werden automatisch ins Monitoring aufgenommen. Dann müssen Sie nur noch die gewünschte Feineinstellung vornehmen.

In welcher Form ist PRTG erhältlich?

Das System ist nur für Windows Systeme verfügbar. Benutzerinterfaces funktionieren allerdings auch unter MacOS und unter Linux. Das Überwachungssystem kann auf Ihren eigenen Servern gehostet werden, was also einer Inhouse Lösung entspricht. Verfügbar ist aber auch eine auf den Servern  in der Cloud. Die Lizenz und die Kosten sind abhängig von der Zahl der Sensoren, die Sie für die Überwachung Ihres Netzwerks benötigen. Eine Version mit 100 Sensoren ist gratis verfügbar.

Für erste Schritte mit PRTG steht ein niederschwelliges Angebot zur Verfügung. Für 30 Tage können Sie die Vollversion von PRTG nutzen und sich mit dem System vertraut machen. Ob es Ihren Erwartungen und Anforderungen entspricht, stellt sich in dieser Zeit sicher heraus. Die Lizenz für die notwendige Anzahl von Sensoren müssen Sie erst erwerben, wenn das System bereits erfolgreich auf Ihrem Netzwerk läuft.

Die im April 2013 erstmals als Beta-Version veröffentliche Software namens Mailbird ist ein E-Mail-Client. Die Nutzung von Mailbird läuft über ein Freemium-Modell. Der E-Mail-Client legt besonderen Fokus auf ein simples Design, auf die Geschwindigkeit der Anwendung und steht zudem auch anderen Entwicklern für eine Verbesserung offen.

Begonnen hatten die beiden dänischen Entwickler Michael Olsen und Michael Bodekaer mit der Arbeit an dieser Alternative zu anderen E-Mail-Clients wie Outlook, Thunderbird oder Postbox. Sie suchten nach einer schnelleren Alternative, fanden keine und so machten sie sich selbst an die Arbeit. Schon im Januar 2012 stand eine Alpha-Version, ab Januar 2013 lief das öffentliche Testen der Beta-Version.

Jeweils zu Jahresbeginn folgte 2014 die Version 1.0 und 2015 die 2.0, die bis heute die aktuelle Version darstellt. Die Version 2.0 enthielt im Unterschied zur Vorgängerversion neue Features wie „E-Mail Snooze“, eine Möglichkeit zu Video Meetings und die Integration von WhatsApp, Facebook und vielem mehr.

Das Lizenz-Modell bei Mailbird

Das Freemium-Prinzip, nach dem Mailbird angeboten wird, bedeutet, dass die ganz grundlegende Version kostenlos zu nutzen ist. Für weitere Funktionen, wie beispielsweise die Verwaltung unbegrenzt vieler E-Mail-Konten oder eben jene recht neue „E-Mail-Snooze“-Funktion, wird dann eine regelmäßige Gebühr fällig. Hier wird zwischen privater und Business-Nutzung unterschieden. Zudem existiert auch die Option, für einen Einmalbetrag die Nutzung aller Zusatzfeatures dauerhaft freizuschalten, was dann natürlich etwas teurer ist, sich aber für langfristige Nutzer rasch auszahlt.

Interaktion mit MX Exchange ist bei Mailbird sehr vorteilhaft

Besonders beliebt macht sich Mailbird auch dadurch, dass die Interaktion mit MS Exchange viele Vorteile ermöglicht. Diese bewirken rasch ein strukturierteres und zügigeres Interagieren mit allem, was rund um den E-Mail-Verkehr anfällt. Besondere Features, die Mailbird bei der Kooperation mit MS Exchange möglich macht umfassen die folgenden:

– gesendete E-Mails zurückzuholen

– Integration von anderen Anwendungen wie Skype, Dropbox, Google Docs und vieles mehr, nicht zuletzt die schon erwähnten WhatsApp und Facebook

– Nutzung der E-Mails von Gmail aus oder von Yahoo sowie weiteren Anbietern aus

Dass Mailbird nicht nur bei Freaks Anerkennung findet, ist übrigens leicht daran abzulesen, dass der E-Mail-Client 2014 und 2015 von der Fachzeitschrift IT-Welt als bestes Software-Programm ausgezeichnet wurde. Bereits 2013 war Mailbird von der Zeitschrift PC World zum besten kostenlosen E-Mail-Client gekürt worden.

Zudem erfreut sich Mailbird großer Popularität in der Entwickler-Szene, da aller Code nach dem Open-Source zur Bearbeitung zur Verfügung steht. Das garantiert eine regelmäßige Weiterentwicklung und so ist man von 2015 bis 2019 schon bis zur Version 2.5.19.0 gekommen. Jede einzelne dieser erneuerten Versionen von Mailbird bedeutet jeweils eine Verbesserung des Nutzerkomforts und der anderen Aspekte wie Sicherheit, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit.

Mailserver und Spamschutz

Um alles rund um die Abwicklung von E-Mails zu verstehen, ist es gut, auch grundlegend zu wissen, was die folgenden vier Begriffe innerhalb dieses Metiers bedeuten.

Mailserver

Der Mailserver ist schlicht jene Software (und somit kein „physischer Server“), die Empfang und Versand von E-Mails sowie deren Verwaltung im Sinne von Verarbeitung und Speicherung erledigt. Der technische Ausdruck für einen solchen Mailserver lautet MTA (Mail Transfer Agent). Verschiedene Protokolle kommen dabei zum Einsatz: POP3 oder IMAP zum Austauschen (im Sinne von auf den E-Mail-Client herunterladen) von E-Mails sowie SMTP, um versendete E-Mails an den richtigen Empfänger zu bringen.

Spamschutz

Absolut unentbehrlich bei der Nutzung von E-Mails ist ein wirksamer Schutz gegen Spam, also unerwünschte Werbung bzw. schädliche E-Mails oder Angriffsversuche auf diesem Einfallsweg. Dabei sind gleich mehrere Komponenten wichtig, die alle zur Wirksamkeit des eingesetzten Spamschutzes beitragen.

Da wäre zunächst die Aktualität in Bezug auf neu geschaffene Formen von Spam, Phishing-Typen oder auch schlicht nervige Werbe-E-Mails. Da die Gegenseite nicht schläft, ist es von enormer Bedeutung, in diesem Punkt immer up-to-date zu sein. Dann muss dieser Spamschutz auch zuverlässig sein und zu jedem beliebigen Zeitpunkt mit einer äußerst geringen Ausfallquote zur Verfügung stehen. Alles andere kostet Zeit und Nerven und in den schlimmeren Fällen Geld.

Antivirus und Office 365

Zwei weitere Aspekte, die bei der Verwendung eines E-Mail-Clients wie es Mailbird einer ist, eine wichtige Rolle spielen:

Antivirus

Besonders gefährlich sind alle Formen von Viren, die gerne via E-Mail in fremde Rechner eingeschleust werden sollen. Zwar gibt es heutzutage auch viele andere Einfallstore bei der Kommunikation mit allem außerhalb des eigenen Netzes. Doch gerade wer viel E-Mail-Verkehr hat, sollte beim Antivirus noch intensiver auf ständige Aktualität achten als beim Spamschutz. Zwar erledigen dies die meisten Virenscanner automatisch, dennoch existieren Unterschiede in ihrer Zuverlässigkeit dabei, potenzielle Gefahren abzuwehren.

Office 365

Im Prinzip wird eine jede und ein jeder einmal bereits mit einer der Komponenten gearbeitet haben, die das Angebot von Office 365 umfasst. Es ist schlicht das klassische MS-Office-Paket, um ein bis zwei Elemente erweitert, welches allerdings in die Cloud ausgelagert ist.

 

Seamonkey ist ein Paket von Programmen für den Zugang zum Internet. Sie können damit Ihre E-Mail lesen und verwalten, im Internet surfen und mit einem IRC Client chatten. Darüber hinaus werden von Seamonkey noch Werkzeuge für Entwickler wie ein DOM Inspektor angeboten.

Im Gegensatz zu den heute am meisten verbreiteten Browsern und E-Mail Programmen bietet Seamonkey diese Programme in einem Paket an. Dieses besteht neben dem Browser und dem Mailclient auch aus einem Client für IRC und für Newsgroups. Ein technischer Vorteil besteht darin, dass die verschiedenen Teile des Pakets Programme gemeinsam benützen. Dadurch ergibt sich ein geringerer Speicherbedarf und eine schnellere Verarbeitung. Die Software ist quelloffen und gratis, wird aber von einer Entwicklergruppe ständig betreut und regelmäßig in neuen Versionen herausgebracht. Obwohl das Seamonkey Paket ein eigenes Projekt ist, verwendet es viele Programmteile des Webbrowsers Firefox und des Mailclients Thunderbird. Wie diese Programme ist auch Seamonkey für Windows, MacOS und Linux verfügbar.

Wie wird Seamonkey weiterentwickelt?

Diese Entwicklung erfolgt durch freiwillige Programmierer. Es gibt auch eine große Gemeinschaft von Testern, die neue Versionen ausprobieren und die Entwickler mit Berichten über Probleme und Fehler unterstützen. Das Paket Seamonkey ist in 22 Sprachen verfügbar und auch dieser Aufwand an Übersetzungen und Anpassungen wird von interessierten Nutzern geleistet.

Was sind Grenzen und Alternativen zu Seamonkey?

Seamonkey bietet einen Mailclient, aber keinen Mailserver. Der Mailclient bietet Funktionen zu Schreiben, Lesen und Verwalten von E-Mails, benötigt aber eine Verbindung zu einem Mailserver für die Übermittlung. Als Alternative können statt dem Paket auch die separaten Programme Firefox, Thunderbird oder auch Outlook eingesetzt werden. Die für Seamonkey verfügbaren Add-ons zeigen die enge Verbindung zu diesen Programmen, da sie auch für Seamonkey direkt von der Thunderbird Webseite herunterzuladen sind. Eine weitere Alternative zumindest für den Mail Client ist Microsoft Office365.

Gibt es Support für Seamonkey?

Da das Programmpaket von Freiwilligen betreut wird, ist auch der Support von diesen abhängig. Das bedeutet aber keinesfalls, dass er nicht gut erledigt wird. Neben einer Dokumentation in den verschiedenen Sprachen werden ein Forum und auch ein Blog mit Besprechungen neuer Funktionen und Versionen angeboten. Da man mit der quelloffenen Software sehr gut experimentieren kann, ist Seamonkey besonders für fortgeschrittene Benutzer, Entwickler und gewerbliche Nutzer interessant. Das soll andere mögliche Nutzer aber keineswegs abschrecken. Einen Eindruck von den erwarteten Computerkenntnissen vermittelt die Aufforderung, kein Update durchzuführen, sondern eine volle Version neu zu installieren. Fühlen Sie sich unwohl mit solchen Arbeitsschritten, empfiehlt sich eine Unterstützung durch erfahrenere Nutzer.

Was kann der Webbrowser ?

Er bietet einen mit vielen Browsern vergleichbaren Funktionsumfang. Insbesondere können Sie in einem Fenster mit verschiedenen Tabs mehrere Seiten gleichzeitig offenhalten und benutzen. Die Lesezeichen, der Browserverlauf und die Einstellungen können über mehrere Geräte synchronisiert werden, sodass diese Daten Ihnen überall in der neuesten Version zur Verfügung stehen. Ein Data Manager übernimmt die Verwaltung von Cookies und von Zugangsbeschränkungen. Popup Fenster können Sie blockieren, was irritierende Werbung wesentlich reduziert. Der Browser bietet auch die Möglichkeit zum Lesen von RSS Feeds.

Wie sieht der Mailclient aus?

Er unterstützt die Verwendung von mehreren E-Mail-Konten und bietet Tabs und Tags zur übersichtlichen Verwaltung Ihrer Nachrichten. Für die Abwehr von Junk und Spam werden eigene Filter verwendet, die selbständig lernen können und sich an ihre Nutzergewohnheiten anpassen. Damit werden diese Filter nach einiger Zeit immer besser im Herausfiltern der von Ihnen unerwünschten Mails. Antivirus Anwendungen können zur Filterung ebenfalls eingesetzt werden, allerdings stellen E-Mails in dieser Hinsicht kein großes Problem mehr dar.

Welche anderen Funktionen bietet Seamonkey?

Seamonkey bietet auch einen IRC Chat Klienten, der konfigurierbar ist und auch einen eigenen Kanal für Informationen über das Seamonkey Projekt anbietet. An Werkzeugen für Entwickler stehen als Add-ons ein DOM Inspektor und auch ein HTML Editor zur Verfügung. Der DOM Inspektor erlaubt einen strukturierten Zugriff auf HTML- und XML-Daten, die im Browserfenster dargestellt werden.

Als Nutzer von E-Mails sehen Sie meistens nur den Mail User Agent MUA, der zum Schreiben, Lesen und Verwalten von E-Mails dient. Die Weiterleitung der Nachrichten erfolgt durch einen Mailserver mit seinem wesentlichen Bestandteil MTA oder Mail Transfer Agent. Sendmail ist ein solcher Mailserver, der schon lange existiert und der auf den meisten Unix-ähnlichen Betriebssystemen vorinstalliert ist.

Was ist ein Mailserver?

Mailserver sind Programme, die Protokolle zum Austausch von E-Mails ausführen. Sie nehmen die Mails von MUAs entgegen, bereiten sie für die Übermittlung vor und senden sie. Ihr Mailserver hält auch die für Sie eingegangenen Mails zum Download bereit. Um diese Funktion sicherzustellen, muss der Mailserver ständig online sein.

Woher kommt der Mailserver Sendmail?

Die erste Version von Sendmail wurde in den frühen 80er-Jahren an der UC Berkeley als Teil des Unix Typs BSD entwickelt. Seit dem Jahr 2003 wird Sendmail von der Firma Proofpoint betreut. Neue Versionen werden von dieser Firma herausgebracht. Das Unternehmen bietet das für große Organisationen gedachte System Sentrion an und einen Teil davon als Sendmail. Dieser Teil ist immer noch quelloffen und gratis.

Die Installation von Sendmail

Das Programm ist oft bereit vorinstalliert, aber Sie möchten vielleicht eine neuere Version selbst installieren. Das erfolgt genauso wie die Installation jedes anderen Linuxpakets. Auch das Starten des Programms bietet keinerlei besondere Schwierigkeiten.

Anders sieht es mit der notwenigen Konfiguration von Sendmail aus. Das Programm steht im Ruf, dabei besondere Anforderungen zu stellen, was zumindest zum Teil durchaus richtig ist. Diese lassen sich allerdings auf ein beherrschbares Maß reduzieren, wenn einige Punkte beachtet werden.

Ein Grund für die aufwendige Konfiguration ist die Unterstützung von vielen alten Systemen und Protokollen, die heute keine Rolle mehr spielen. Die entsprechenden Optionen nehmen viel Platz in den Handbüchern ein, können aber von den weitaus meisten heutigen Benutzern ignoriert werden. Die Konfiguration wird also einfacher, wenn Sie sich auf das heute Wesentliche beschränken, was nicht nur möglich, sondern sehr empfehlenswert ist.

Der zweite Grund für den höheren Aufwand bei der Konfiguration ist die Verwendung einer eigenen Makrosprache. Mit dieser Makrosprache M4 modifizieren Sie eine geeignete Makrodatei und lassen den M4 Makroprozessor diese Datei für Sendmail verwendbar machen. Neben vielen anderen sind zum Beispiel Makrodateien für die verschiedenen unixoiden Systeme verfügbar. An der Beschäftigung mit den Grundideen der Makrosprache M4 kommen Sie also nicht ganz vorbei. Sendmail bietet aber sehr gute Testmöglichkeiten, mit denen Sie die Funktionsfähigkeit der Konfigurationsdatei überprüfen können.

Die Verwendung von Sendmail

Für das Versenden von E-Mails wird Sendmail direkt von Ihnen oder von Ihrem MUA gestartet. Dabei nimmt Sendmail die E-Mail vom MUA entgegen, formatiert die Adresse, fügt die Header an und versendet die Mail. Sie wird im Speicher gehalten, wenn der Mailserver des Empfängers nicht erreichbar ist und es werden mehrere Zustellversuche unternommen. Erst wenn alle Versuche fehlgeschlagen sind, bekommen Sie eine Fehlermeldung aufgrund der nicht erfolgreichen Zustellung.

Für das Entgegennehmen von E-Mails muss Sendmail als Prozess natürlich im Hintergrund ständig laufen und am Port 25 auf eingehende SMTP-Verbindungen lauschen. SMTP ist das heute üblicherweise verwendete E-Mail-Protokoll.

 

 

Ein MTA ist ein geeigneter Punkt, um Filterung von Spam und Schutz vor Schadprogrammen wie Viren zu implementieren. Auch dazu stehen Werkzeuge in Sendmail zur Verfügung, die ebenfalls entsprechend konfiguriert werden müssen.

Alternativen

Ein oft verwendeter Mailserver ist Microsoft Exchange. Auch er hat mittlerweile durch Skalierbarkeit für große Organisationen und durch besondere Unterstützung der Arbeit von ganzen Benutzergruppen an Komplexität stark zugenommen. Kleinere Unternehmen wollen daher oft keinen eigenen Mailserver betreiben und weichen in die Cloud aus. Eine Möglichkeit dazu ist Microsoft Office365. Diese Lösung beinhaltet auch einen Mailserver, der von Microsoft direkt betreut wird und Ihnen als Kunden über Webmail zur Verfügung steht.