Hacker beschäftigen sich mit der Sicherheit von IT-Systemen und machen sich auf die Suche nach Schwachstellen eines Computers. Bei einem Black Hat Hacker handelt es sich um einen böswilligen Hacker, der mit schlechten Absichten und unerlaubt in ein fremdes Computersystem eindringt.

Was sind Hacker?

Hacker sind in ihrer ursprünglichen Bedeutung Tüftler, die kreativ Technik anwenden und flexible Anwendungsbereiche analysieren. Beim Hacker handelt es sich im Bereich der Cybersicherheit um jemanden, der illegal in Computersysteme eindringt. Die Hacker-Szene entstand in den 80er-Jahren, um die Datensicherheit der IT-Systeme zu überprüfen.

Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen der Selbstwahrnehmung und öffentlichen Einschätzung. Die Hacker selbst sehen sich als Szene, die Sicherheitslücken aufzeigt und experimentell die Grenzen des Machbaren erweitert. Demgegenüber beschreibt der Begriff Hacker in der öffentlichen Wahrnehmung vermehrt die Personen, die illegal und unbefugt Sicherheitsbarrieren überwinden.

Hacker im Wandel der Zeit

Ganz gleich, ob Black Hat Hacker oder andere Hacker-Gruppen – diese haben sich im Laufe der Zeit verändert. In den 50er-Jahren gab es mit dem Siegeszug des Computers ein neues Tool, mit welchem die Hackerszene zunehmend an Bedeutung gewann. Das Sammeln von privaten Nutzerdaten, die Umgehung von Sicherheitsmechanismen und das Durchforsten fremder Datenbanken sorgte für eine negative Konnotation des Begriffs Hackers. Dabei sollte der Hacker eigentlich eine wertfreie Bezeichnung sein.

Das englische Wort Cracker beschreibt demgegenüber jemanden, der Zugriffsbarrieren von Computersystemen durchbricht. Dennoch sollten Sie wissen, dass es sich nicht um eine einheitliche Abgrenzung handelt. Die Bedeutung des Wortes Hacker oder Cracker hängt vom jeweiligen Situationsumfeld ab.

Unterteilung in White, Grey und Black Hat Hacker

Da der Begriff Hacker auch diejenigen Anwender beinhaltet, die Sicherheitslücken suchen, um diese zu identifizieren und zu schließen, bedurfte es einer weitergehenden Differenzierung. Nachdem der Gesetzgeber Straftaten zur Computer-Kriminalität eingeführt hatte, entstand die Definition der Black Hat Hacker.

White Hat Hacker: White Hat Hacker nutzen ihr Wissen innerhalb der Gesetze und Hackerethik, um Systeme auf ihre Sicherheit zu testen. Dabei führen sie verschiedene Tests und Versuche durch, um die Computersysteme zu schützen. Ein Beispiel für die Tätigkeit der White Hat Hacker sind die sogenannten Penetrationstests. Der Penetrationstest ist ein Sicherheitstest für einzelne Rechner und Netzwerke unterschiedlicher Größe. Der White Hat Hacker prüft die Sicherheit der Systembestandteile und versetzt sich in die Situation eines Angreifers. Er prüft, was dieser Angreifer machen würde, um unbefugt gegen den Willen in ein Computersystem einzudringen. Bestandteil des Penetrationstests sind alle Werkzeuge, die helfen können, einen erfolgreichen Angriff auf das IT-System durchzuführen.

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Grey Hat Hacker: Die Grey Hats sind eine Stufe zwischen den White Hats und Black Hat Hackern. Diese verstoßen ausschließlich gegen Gesetze und Grundsätze der Hackerethik, um höhere Ziele zu erreichen. Ein Beispiel für die Tätigkeit der Grey Hat Hacker ist die Veröffentlichung von Sicherheitslücken, um die Verantwortlichen zum Handeln zu zwingen. In der öffentlichen Wahrnehmung findet eine kontroverse Diskussion statt, ob Grey Hat Hacker gut oder böse sind.

Black Hat Hacker: Black Hat Hacker sind demgegenüber kriminelle Subjekte, die im Auftrag von Organisationen oder Regierungen ein Computersystem beschädigen oder geheime Daten stehen wollen. Die Bezeichnung Black Hat Hacker stammt aus alten Westenfilmen, in denen die Bösewichte oftmals schwarze Kopfbedeckungen trugen.

Kein IT-System ist vor Black Hat Hacker sicher

Zwischen legalen und illegalen Cyber-Angriffen existiert ein breites Graufeld. Die Black Hat Hacker spiegeln jedoch die illegale und negative Erscheinungsweise vom Hacking wieder. Die kreativen und innovativen Strategien sorgen dafür, dass kein IT-System vollständig vor Black Hat Hackern geschützt ist.

Antivir als Teil des IT-Schutzes

Fast jeder Besitzer eines Computers hat bereits Erfahrungen mit schädlichen Anwendungen, der sogenannten Malware, gemacht. Unter den Begriff Malware fällt alle bösartige Software, die ein Gerät heimlich infiltrieren soll. Folglich setzen Black Hat Hacker auch auf Malware, um ihre Ziele zu erreichen. Die Malware funktioniert immer nach dem selben Grundmuster. Der User eines Computers lädt diese herunter und infiziert das Gerät. Sie setzen beispielsweise auf Spyware, Ransomware, Würmer, Botnets oder Trojaner.

Ein Antivir-Programm hilft dabei, Ihr Computersystem und damit Ihr Unternehmen effektiv vor Malware und Viren zu schützen. Spektakuläre Virenangriffe sind immer wieder im Mittelpunkt der Nachrichten. Im Rechner ist ein Antivirus Programm dafür zuständig, die Viren zu bekämpfen. Ein hochwertiger Virenscanner spürt die Schädlinge umgehend auf und schaltet diese aus. Wer ein Computersystem hat, sollte mit Antivir auf zeitgemäßen Schutz vor Black Hat Hacker und Co. setzen.

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