Das Akronym „PC“ (Abkürzung für Personal Computer) hat vermutlich jeder schon tausendmal gehört und selbst verwendet. Doch wodurch unterscheidet sich ein PC von anderen Rechnerarten und was zeichnet ihn aus?

Wodurch zeichnet sich ein PC aus?

Ein Personal Computer ist ein Mikrocomputer, der für den persönlichen und individuellen Gebrauch gedacht ist. Im Gegensatz zu den frühen Vorläufern des PCs können heutige Personal Computer auch von Laien bedient werden. Der Gebrauch ist somit nicht nur Technikern, Wissenschaftlern und anderen Experten vorbehalten. Man findet PCs sowohl in Privathaushalten wie auch in Büros bzw. generell an Arbeitsplätzen. PCs zeichnen sich durch handliche Größe und einfache Bedienbarkeit aus. Da es sich beim PC grundsätzlich um einen Mehrzweckcomputer handelt, lässt sich dessen Funktionalität nicht exakt definieren und eingrenzen. Je nach Betriebssystem und installierter Software kann er zum Beispiel zum Beispiel für Office-Anwendungen, PC-Spiele, CAD-/CAM-Anwendungen oder für das Surfen im Internet genutzt werden.

Wie ist ein PC aufgebaut?

Typischerweise verfügt ein moderner PC über folgende elf Komponenten: Hauptplatine, CPU, Prozessorkühler, Arbeitsspeicher, Grafikkarte, Netzteil, Festplattenlaufwerk, optisches Laufwerk, Monitor, Tastatur und Maus. Auf der Hauptplatine – dem Motherboard – sind die zentralen Bauteile des PCs montiert. Der Hauptprozessor – die CPU – ist die zentrale Verarbeitungseinheit für die Steuerung und Ausführung von Befehlen. Der Prozessorkühler ist ein Kühlungssystem und Lüftungssystem für den Prozessor. Er verhindert die Überhitzung des Systems. Der Arbeitsspeicher ist ein Teil der CPU (Central Processing Unit). Er enthält alle Daten, welche für die aktuell auszuführenden Programme benötigt werden. Die Grafikkarte ist beim PC für die Umwandlung von Daten in Bilder zuständig. Das Netzteil versorgt den Personal Computer mit Strom. Das Festplattenlaufwerk (bzw. seit 2007 der SSD) ist ein nicht-flüchtiger Speicher, auf dessen rotierender, scheibenförmiger Oberfläche lesbare Daten gespeichert werden. Das optische Laufwerk ermöglicht den Zugriff auf optische Datenträger wie etwa DVDs.

Der Monitor dient der Darstellung der Benutzeroberfläche. Die Tastatur ist ein Steuerelement und Bedienelement, mit dessen Hilfe der Benutzer dem Personal Computer im weiteren Sinne Befehle erteilt. Sie besitzt insbesondere als Eingabegerät für Zahlen und Buchstaben eine große Bedeutung. Auch die Maus ist ein Eingabegerät. Sie ermöglicht dem Benutzer die Ausführung von Aktionen im Betriebssystem oder in der Anwendungssoftware.

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Apple I – der erste PC der Welt

Die Fachwelt ist sich mittlerweile einig, dass der Apple I als erster PC der Welt anzusehen ist. Zwar erfüllten auch einige Vorläufer die Voraussetzungen, um als Personal Computer zu gelten, aber erst der Apple I ermöglichte Privatanwendern die preisgünstige Ausführung von Computerprogrammen und Anwendungen. Der Apple I kam im Jahr 1976 auf den Markt und verfügte bereits damals über eine Tastatur und einen handlichen Monitor.

In den 80er Jahren begann der Boom der Heimcomputer

In den 80er Jahren nahm die Entwicklung der als Heimcomputer genutzten PCs deutlich an Fahrt auf. Modelle wie der Commodore C64 und der Amiga 500 wurden tausendfach (später millionenfach) verkauft und machten den PC zu einem Standardgerät in Privathaushalten. Parallel dazu verbesserte sich auch die Leistung der als Bürogerät oder Arbeitsgerät genutzten PCs nach und nach.

Merkmale und Bauformen moderner Personal Computer

Zu den zentralen Aufgaben moderner Personal Computer gehören Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Multimedia-Anwendungen. Mittlerweile gibt es auch spezielle Gaming-PCs, die über extrem leistungsfähige Grafikkarten und eine herausragende Rechnerleistung verfügen. Zu den bekanntesten PC Betriebssystemen gehören Windows, Linux und Mac OS. Die wichtigsten Bauformen sind Desktop PC, Laptop und Tablet.

Welche Aufgaben hat das Betriebssystem eines PCs?

Das Betriebssystem eines PCs erfüllt mehrere Aufgaben. Es verwaltet und kontrolliert die Hardware, es vermittelt zwischen der Hardware und den Anwendungsprogrammen und es schafft eine einheitliche Oberfläche für die zusätzliche Installation von Software. Das Betriebssystem ist die Basis jedes PCs. Es wird – vor den Anwendungsprogrammen – als erstes Softwareprogramm auf dem PC installiert und ermöglicht dem Benutzer einen standardisierten Zugriff auf alle Hardware-Ressourcen und Programme.

Windows – das wichtigste PC Betriebssystem

Windows ist ein von Microsoft entwickeltes und herausgegebenes Betriebssystem für Server und PCs. Ursprünglich lediglich eine Benutzeroberfläche, entwickelte sich Windows im Laufe der Zeit zum wichtigsten Betriebssystem für Personal Computer weltweit. So ermöglichte zum Beispiel das im Jahr 1995 erschienene Betriebssystem Windows 95 einer breiten Bevölkerungsschicht erstmals den Zugang zu Computern und zum Internet. Windows gilt trotz einiger Sicherheitslücken als enorm stabile Plattform. 9 von 10 Desktop PCs sind mit Windows ausgestattet.

Ist der Mac eine gute Alternative zum Windows PC?

Viele Benutzer, die dem Unternehmen Microsoft oder dem Betriebssystem Windows abgeneigt sind, wählen als Alternative einen Macintosh von Apple. Anders als bei einem klassischen PC – gut ein Dutzend Hardware-Hersteller und mehrere Betriebssysteme streiten um die Vormachtstellung am Markt – stammen beim etwas teureren Macintosh die Hardware und die Software vom gleichen Hersteller. Rein (leistungs-)technisch gesehen sind die Unterschiede nicht mehr so groß wie früher.

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